Künstler und Kreative
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 223
Mehr Geld 11
- Der Molkenmarkt wird zu einem Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und kostengünstigen Räumen für Kunst und Kultur entwickelt.
- Die Kürzungen im Kulturbereich seit dem Nachtragshaushalt 2024 werden bekämpft.
- Der Hauptstadtkulturfonds wird bei der nächsten Verhandlung mit dem Bund nicht gekürzt, sondern ausgebaut.
- In allen Förderlinien werden angemessene und steigende Mindesthonorare angestrebt.
- Verbindliche Honorarrichtlinien und Mindeststandards berücksichtigen die steigenden Lebenshaltungskosten.
- Die Freie Szene erhält stabile, mehrjährige Förderung statt jährlicher Ungewissheit.
- Spartenspezifische Förderinstrumente wie Projektstipendien, Konzeptförderung und Ausstellungshonorare als Standard werden weiterentwickelt.
- Die Einstiegsförderung für Kulturschaffende wird ausgebaut.
- Eine Raumpolitik im Kulturbereich sichert langfristig bezahlbare Arbeitsräume für alle Sparten.
- In den kommenden Jahren kommen 1.000 neue Arbeitsräume zur Kostenmiete für Kulturschaffende hinzu.
- Transparenz über Trainingsdaten, Opt-out- und Opt-in-Mechanismen und faire Vergütung werden in Landesförderungen verankert.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Der Molkenmarkt wird zu einem Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und kostengünstigen Räumen für Kunst und Kultur entwickelt.
- Staatliche Gesinnungsprüfung im Kulturbereich wird abgelehnt.
- Kulturtätige sollen ihrer Arbeit frei von Furcht und Repression nachgehen können.
- Das Zuwendungsrecht wird im Sinne der Kulturakteure transparenter.
- Künstler, Berufsverbände, Interessenvertretungen und Kulturinstitutionen werden in Entwicklung und Evaluation von Förderprogrammen einbezogen.
- Die Kultur wird bei der Nutzung öffentlicher Räume dem Sport gleichgestellt.
- Verbindliche Honorarrichtlinien und Mindeststandards berücksichtigen die steigenden Lebenshaltungskosten.
- Künstlerinnen und Künstler mit Care-Verantwortung werden besonders berücksichtigt.
- Die Künstlersozialkasse wird für alle kreativen Berufe geöffnet.
- Der Zugang zur Künstlersozialkasse wird erleichtert.
- Das Programm „Künstlerische Forschung“ wird wieder eingeführt.
- Eine Raumpolitik im Kulturbereich sichert langfristig bezahlbare Arbeitsräume für alle Sparten.
- In den kommenden Jahren kommen 1.000 neue Arbeitsräume zur Kostenmiete für Kulturschaffende hinzu.
- Diese Einrichtungen sowie kleine Spielstätten und Künstlerarbeitsräume werden in die Konzepte zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur aufgenommen.
- Urheberrechte werden im Bereich künstlicher Intelligenz geschützt.
- Transparenz über Trainingsdaten, Opt-out- und Opt-in-Mechanismen und faire Vergütung werden in Landesförderungen verankert.
- Künstliche Intelligenz darf weder gute Arbeit verdrängen noch kreative oder journalistische Berufe entwerten.
CDU 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Durch Kooperationen mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern sowie kulturellen Einrichtungen werden kreative Projekte gefördert, die das Schulumfeld aufwerten und die Identifikation mit der Schule stärken.
- Legale Street-Art-Flächen werden gefördert.
- Künstlerinnen und Künstler sollen durch faire Rahmenbedingungen unterstützt werden.
- Bezahlbare Arbeitsräume für Künstlerinnen und Künstler sollen gefördert werden.
- Über die Bezirke sollen Ausstellungen Berliner Künstler gefördert werden.
- Kulturschaffende, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sollen weiter zusammengebracht werden.
- Künstliche Intelligenz soll als kreatives Werkzeug nutzbar gemacht werden.
- Eine verantwortungsvolle und rechtskonforme Nutzung Künstlicher Intelligenz für neue künstlerische Formate soll gefördert werden.
- Mit Pop-up-Ausstellungen und temporären Formaten sollen insbesondere junge Künstlerinnen und Künstler mehr Sichtbarkeit und neue Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.
AfD 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Grüne 517
Mehr Geld 7
- Ein Sofortprogramm stellt leerstehende Erdgeschossflächen sozialen Trägern, Kulturschaffenden, Jugendeinrichtungen und Nachbarschaftsinitiativen zu gedeckelten Mieten zur Verfügung.
- Bezahlbare Arbeits-, Proben-, Produktions- und Präsentationsorte für Kreative werden, auch in landeseigenen Immobilien, ausgebaut.
- Für Kreative und Kulturschaffende werden Verlässlichkeit, faire Rahmenbedingungen und angemessene Vergütung angestrebt.
- Einzelne Sparten und der künstlerische Nachwuchs werden gezielter gefördert.
- Verbindliche Mindesthonorare und -gagen im Kulturbereich werden eingeführt.
- Die Kürzungen beim Arbeitsraumprogramm für Kunstschaffende werden rückgängig gemacht.
- Öffentliche Dienstgebäude werden kostenfrei zur temporären kulturellen Nutzung überlassen.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Ein Sofortprogramm stellt leerstehende Erdgeschossflächen sozialen Trägern, Kulturschaffenden, Jugendeinrichtungen und Nachbarschaftsinitiativen zu gedeckelten Mieten zur Verfügung.
- Ein soziales Gewerbemietmodell mit gemeinwohlorientierten Vergabekriterien wird entwickelt.
- Das Flughafengebäude Tempelhof wird zu einem Ort für Kultur- und Kreativwirtschaft weiterentwickelt.
- Der Straßenraum soll für vielfältige Nutzungen wie Aufenthalt, Mobilität, Stadtgrün, Kinderspiel, Straßenkunst und Gastronomie offenstehen.
- Bezahlbare Arbeits-, Proben-, Produktions- und Präsentationsorte für Kreative werden, auch in landeseigenen Immobilien, ausgebaut.
- Für Kreative und Kulturschaffende werden Verlässlichkeit, faire Rahmenbedingungen und angemessene Vergütung angestrebt.
- Ein Berliner Kulturfördergesetz zur langfristigen Absicherung der Kunst- und Kulturlandschaft wird auf den Weg gebracht.
- Verbindliche Mindesthonorare und -gagen im Kulturbereich werden eingeführt.
- Das Raumangebot des Arbeitsraumprogramms wird generell ausgeweitet.
- Das Arbeitsraumprogramm berücksichtigt alle künstlerischen Sparten besser.
- Im Arbeitsraumprogramm werden neue Fördermodelle eingeführt, die gewachsenen Strukturen und örtlichen Besonderheiten gerecht werden.
- Öffentliche Dienstgebäude werden kostenfrei zur temporären kulturellen Nutzung überlassen.
- Geschäftsmodelle, die auf der unentgeltlichen Nutzung des kulturellen Erbes und kreativer Arbeit beruhen, werden bekämpft.
- Die Nachwuchsförderung und eine zeitgemäße Ausbildungslandschaft im Filmbereich werden in den Fokus gestellt.
Bleibt wie bisher 3
SPD 10
Mehr Geld 3
- Im Kulturbereich wird auf tarifliche Löhne, Mindesthonorare und angemessene Ausstellungsvergütungen hingewirkt.
- Räume für Kultur sollen wie beim Sport kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
- Der Hauptstadtkulturfonds wird um Schwerpunkte wie Demokratievermittlung, künstlerische Forschung und Weiterbildung in der freien Szene erweitert.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Kooperation zwischen Produktion und Präsentation von Kunst sowie Handwerk wird gestärkt.
- Neue Förderansätze und gemeinschaftlich nutzbare Infrastrukturen wie Atelier- und Proberäume werden geschaffen.
- Zur Stärkung der Kultur als Wirtschaftsfaktor wird auf künstlerische Produktion, faire Arbeitsbedingungen und kulturelle Räume hingewirkt.
- Die Vernetzung von professioneller Kunst, Amateuren und freier Szene mit staatlichen Kultureinrichtungen wird gefördert.
- Im Kulturbereich wird auf tarifliche Löhne, Mindesthonorare und angemessene Ausstellungsvergütungen hingewirkt.
- Räume für Kultur sollen wie beim Sport kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
- Urban Art und Graffiti-Kultur werden stärker gefördert.
- Graffiti-Wettbewerbe werden eingeführt.
- Legale Flächen und eine Hall of Fame sollen neue Ausdrucksräume schaffen.
- Der Hauptstadtkulturfonds wird um Schwerpunkte wie Demokratievermittlung, künstlerische Forschung und Weiterbildung in der freien Szene erweitert.
BSW 7
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kunst soll frei von Disziplinierung durch politisch beeinflusste Preisvergaben und Förderentscheidungen sein.
- Staatliche Gesinnungsprüfungen von Wissenschaftlern, Künstlern und Kulturschaffenden werden abgelehnt.
- Das Kulturfördergesetz legt verbindliche Strukturen der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Kulturszene fest.
- Öffentliche, paritätisch besetzte Jurys aus Kultur, Politik und Bürgerschaft entscheiden über Kulturfördermittel mit.
- Ein Stadtkurator stellt freien Künstlern befristet Orte und Räume im Stadtraum zur Verfügung.
- Per Bundesratsinitiative wird ein staatliches Gütesiegel für Ergebnisse menschlicher kreativer Arbeit eingeführt.
FDP 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
Koalitionsvertrag 111
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Das Musicboard wird beauftragt, Künstler zur Selbstvermarktung in digitalen Verwertungsformen zu befähigen.
- Kulturförderung soll Künstlerinnen, Künstler und Einrichtungen widerstandsfähiger gegen künftige Krisen machen.
- Räume für künstlerische Produktion und Präsentation werden geschaffen, gesichert, saniert und modernisiert.
- Geprüft wird, inwieweit Arbeits- und Proberäume bei privaten Eigentümern geschaffen werden können.
- Die Alte Münze wird zu einem Ort der Freien Szene und der Clubkultur mit nachhaltigem Nutzungskonzept entwickelt.
- Sozialstandards in allen Bereichen kultureller Arbeit sollen verbessert werden.
- Fortbildungs- und Qualifizierungsprogramme für die Freie Szene werden gestärkt.
- Eine Bundesratsinitiative zur Reform der KSK-Grundrente soll wenig verdienende Künstler besser absichern.
- Die Kooperation mit Künstlern aus Afrika wird verstärkt.
- Am Landesmuseum Berlinische Galerie wird eine Kompetenzstelle für Künstlernachlässe errichtet.
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht