Künstler und Kreative
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 49
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das Landesprogramm „Bremer Kulturschulen“ wird nach erfolgreicher Evaluation möglichst verstetigt.
- Der Zugang zur Künstlersozialkasse wird verbessert, um Altersarmut entgegenzuwirken; dafür wird in Bundesgremien eingetreten.
- Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende werden bei der Einwerbung von Stipendien, Fördergeldern und Drittmitteln institutionell unterstützt.
- In der Kultur werden neue Formen der Arbeit ermöglicht.
- Akteure bei der Entwicklung kreativer Orte und von Freiluftaktivitäten werden unterstützt und Hürden abgebaut.
- Angebote zur Qualifizierung und Fortbildung von Kulturschaffenden werden gefördert.
- Konflikte zwischen Kulturtreibenden und Nachbarschaft werden durch Moderationsverfahren möglichst gering gehalten.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
CDU 28
Mehr Geld 5
- Nachwuchsarbeit und professionelle Kulturarbeit werden mit bis zu vier Stipendien über sechs Monate zu je 2.000 Euro jeweils in Bremen und in Bremerhaven unterstützt.
- Künstlerinnen, Künstler und Kultureinrichtungen erhalten Fördermittel für nachhaltige Arbeitsbedingungen und Produktionen.
- Künstlerinnen und Künstler werden für professionelle Arbeit fair vergütet.
- Künstler erhalten eine verpflichtende angemessene Vergütung für die Präsentation ihres Werks in öffentlichen Ausstellungshäusern in Bremen.
- Der Fonds ermöglicht öffentlichen Ausstellungshäusern, Off-Spaces und Produzentengalerien, Künstler fair zu vergüten.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Klassen- und Veranstaltungsräume von Schulen und Ämtern stehen nachmittags Vereinen, Musikern und Aktiven offen.
- Der Start in eine selbständige Tätigkeit im Kultur- und Kreativbereich wird durch Fortbildung, etwa zur Sponsoring-Akquisition, vorbereitet.
- Kulturschaffende werden eingeladen, den Unterricht an Schulen zu unterstützen.
- Künstler erhalten eine verpflichtende angemessene Vergütung für die Präsentation ihres Werks in öffentlichen Ausstellungshäusern in Bremen.
Grüne 10
Mehr Geld 6
- Die Förderung von Popkultur, Bands und Clubs über Bremer-Bühnen-Budget, Schallschutz-Fonds, Pop-Büro und Clubkulturförderung wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Passende Finanzierungsmechanismen für Kunstprojekte im öffentlichen Raum, auch Urban Arts, werden geprüft.
- Der Einsatz von Künstlerinnen und Künstlern für Mindesthonorare wird unterstützt.
- Möglichkeiten für dauerhafte Förderprogramme für Kunstschaffende werden gesucht.
- Den Kulturschaffenden am Güterbahnhof wird dauerhafte Planungssicherheit ermöglicht und finanziell unterstützt.
- Für geflohene Autoren und Wissenschaftler werden Stipendienprogramme aufgelegt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Bedingungen der freien Kunst- und Kulturszene für Aufführung und Produktion werden verbessert.
- In der Innenstadt werden attraktive Angebote wie Popkonzerte, Clubs, soziokulturelle Zentren und Ateliers für jüngere und weniger klassisch interessierte Menschen geschaffen.
- Um Akteure der Kulturszene wird regelmäßig auf einer Möglichkeitsmesse Innenstadt geworben.
- Den Kulturschaffenden am Güterbahnhof wird dauerhafte Planungssicherheit ermöglicht und finanziell unterstützt.
- Akteure der lokalen Literatur- und Kulturszene und überregionale Einrichtungen werden in die Planung einbezogen.
Linke 17
Mehr Geld 3
- Für bildende Künstlerinnen und Künstler werden Ausstellungshonorare in öffentlich geförderten Galerien und Museen eingeführt.
- Die vereinbarten Mindesthonorare in der kulturellen Projektförderung sind auskömmlich und werden eingehalten.
- Kunst am Bau wird gestärkt, um neue öffentliche Aufträge für die bildende Kunst zu schaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- In den nächsten Jahren werden neue Proberäume für Bands geschaffen.
- An öffentlichen Gebäuden und Brücken werden neue Orte für Graffiti-Kunst geschaffen und kenntlich gemacht.
- Die vereinbarten Mindesthonorare in der kulturellen Projektförderung sind auskömmlich und werden eingehalten.
- Die Kooperationen von Kulturakteurinnen und -akteuren mit Schulen werden gestärkt.
- Künstlerinnen und Künstlern wird verstärkt ermöglicht, in Bremen und Bremerhaven aktiv zu sein und Angebote zwischen beiden Städten zu übertragen.
FDP 23
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 216
Mehr Geld 9
- Die Freie und Junge Szene sowie die Subkultur werden weiter gefördert, etwa durch ein Stipendienprogramm.
- Neu erprobte Förderinstrumente für Kulturschaffende der freien Szene werden fest verankert.
- Die Überwindung prekärer Beschäftigung und die flächendeckende Einführung von Honoraruntergrenzen in der Kultur werden unterstützt.
- Zur fairen Bezahlung in der Kultur gehören angemessene Künstlerhonorare und die schrittweise Etablierung von Ausstellungshonoraren.
- Bremen schließt sich einer Bundesratsinitiative zur Schaffung einer Grundrente der Künstlersozialkasse an.
- Künstlerinnen und Künstler sollen in beschäftigungslosen Zeiten vorzugsweise aus der Künstlersozialkasse unterstützt werden.
- Die Förderung der Freien Szene wird auf hohem Niveau gesichert und schrittweise verbessert.
- Ein spartenübergreifendes Stipendienprogramm für Künstlerinnen und Künstler wird fest etabliert und finanziert.
- Ein Stipendienprogramm für Autorinnen und Autoren in Not wird eingerichtet.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Das POP Office soll Förderprogramme für Musikerinnen und Musiker aufsetzen können.
- Medien- und Filmkunstschaffende in Bremen werden unterstützt.
- Die Überwindung prekärer Beschäftigung und die flächendeckende Einführung von Honoraruntergrenzen in der Kultur werden unterstützt.
- Das Zentrum für Kunst im Tabakquartier wird gestärkt und mit der freien Szene fortentwickelt.
- Die Weiterentwicklung und Sichtbarkeit der Bremer Literaturszene wird zum Schwerpunkt.
- Das Programm für Graffiti-Freiflächen und gegen illegale Schmierereien wird umgesetzt und finanziert.
- Öffentliche und private Eigentümer sollen Flächen für urbane Kunst zur Verfügung stellen.
- Initiativen werden bei der Suche nach Proberäumen für Bands räumlich und finanziell unterstützt.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 211
Mehr Geld 7
- Mit zusätzlichen Mitteln wird sichergestellt, dass Künstlerinnen und Künstler von ihrer Arbeit leben können.
- Die Mindesthonorare in der Projektförderung werden in Absprache mit den Verbänden regelmäßig an steigende Kosten angepasst.
- Für bildende Künstlerinnen und Künstler wird ein verbindliches Ausstellungshonorar in öffentlich geförderten Museen und Galerien eingeführt.
- Nach positiver Evaluation einer Konzeptförderung wird die dauerhafte Anschlussförderung zugesagt.
- Bestehende Honorarempfehlungen für Kulturschaffende werden zu verbindlichen Honoraruntergrenzen weiterentwickelt.
- Honoraruntergrenzen für Kulturschaffende werden bei Vergaben berücksichtigt.
- Auf Bundesebene wird ein Grundeinkommen für eine begrenzte Zahl von Künstlerinnen und Künstlern nach irischem Vorbild angestrebt, mit Bremen als Modellregion.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Für bildende Künstlerinnen und Künstler wird ein verbindliches Ausstellungshonorar in öffentlich geförderten Museen und Galerien eingeführt.
- Über den Erhalt bestehender Proberäume hinaus werden neue Probemöglichkeiten für Bands geschaffen.
- Nach positiver Evaluation einer Konzeptförderung wird die dauerhafte Anschlussförderung zugesagt.
- Für Kulturschaffende wird eine Ombudsperson benannt, die bei Übergriffen berät und Institutionen bei Schutzkonzepten unterstützt.
- Bestehende Honorarempfehlungen für Kulturschaffende werden zu verbindlichen Honoraruntergrenzen weiterentwickelt.
- Honoraruntergrenzen für Kulturschaffende werden bei Vergaben berücksichtigt.
- Weitere bremische Gesellschaften nutzen wie bremenports Veranstaltungsformate zur Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern.
- Generative KI-Systeme dürfen nicht auf Kosten von Urheberrechten, kreativer Arbeit und kultureller Vielfalt entwickelt werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht