Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD und Grüne · Original
Der Vertrag enthält 90 von 1.734 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 90Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Vertrags
- 97Seiten im Original
- 2013Vertragsjahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 90
Europäische Fördermittel werden verstärkt für den Klimaschutz eingesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird europäische Mittel verstärkt für Klimaschutz, die Förderung regenerativer Energien und Energieeinsparung, die Schaffung von regionalen Wertschöpfungsketten und nachhaltigen Produktionsverfahren einsetzen. Link zum Original
Die Europäische Union soll Klima und Umwelt schützen und ihrer weltweiten Vorreiterrolle gerecht werden.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition steht für eine Europäische Union, die Klima und Umwelt schützt und ihrer weltweiten Vorreiterrolle auch gerecht wird. Link zum Original
EU-Mittel fördern Klimaschutz und Energiewende.
Wortlaut im Vertrag
Niedersachsen braucht daher eine gemeinsame, mit den Ressorts abgestimmte konsistente Strategie für den Einsatz der EU-Mittel – orientiert am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung sowie den ökologischen und sozialen Zielen der Europäischen Union. Dies bietet die Chance, nachhaltige Prozesse und Projekte u.a. in den europäischen (und nationalen) Kernthemen anzustoßen und zu fördern: • regionale Entwicklung in definierten Schwerpunkten zur Umstellung der Wirtschaft auf innovative, nachhaltige und wettbewerbsfähige Leitmärkte und Wirtschaftscluster, • Klimaschutz und Energiewende, • Erhalt der biologischen Vielfalt, • Förderung einer zukunfts-, tier- und umweltgerechten Landwirtschaft insbesondere durch Agrarumweltmaßnahmen und Stärkung des Ökologischen Landbaus, • regionale Kreisläufe und Strukturen, • effektive Armutsbekämpfung durch eine umfassende Arb eitsmarktstrategie. Link zum Original
EU-Mittel fördern den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Wortlaut im Vertrag
Niedersachsen braucht daher eine gemeinsame, mit den Ressorts abgestimmte konsistente Strategie für den Einsatz der EU-Mittel – orientiert am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung sowie den ökologischen und sozialen Zielen der Europäischen Union. Dies bietet die Chance, nachhaltige Prozesse und Projekte u.a. in den europäischen (und nationalen) Kernthemen anzustoßen und zu fördern: • regionale Entwicklung in definierten Schwerpunkten zur Umstellung der Wirtschaft auf innovative, nachhaltige und wettbewerbsfähige Leitmärkte und Wirtschaftscluster, • Klimaschutz und Energiewende, • Erhalt der biologischen Vielfalt, • Förderung einer zukunfts-, tier- und umweltgerechten Landwirtschaft insbesondere durch Agrarumweltmaßnahmen und Stärkung des Ökologischen Landbaus, • regionale Kreisläufe und Strukturen, • effektive Armutsbekämpfung durch eine umfassende Arb eitsmarktstrategie. Link zum Original
Beim Rohstoffabbau werden die Interessen von Kommunen, Naturschutz und Erholung stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
bei der Festlegung von Vorranggebieten für Rohstoffabbau Bodenabbaukonzepte berücksichtigen, die von den Trägern der Regionalplanung in Kooperation mit den Kommunen entwickelt wurden. Dabei will die rot-grüne Koalition die Interessen von Kommu nen, Naturschutz und Erholung stärker berücksichtigen. Link zum Original
Auf Vorranggebiete für den Torfabbau wird aus Gründen des Klima- und Naturschutzes vollständig verzichtet.
Wortlaut im Vertrag
aus Gründen des Klima- und Naturschutzes gänzlich auf Vorranggebiete für den Torfabbau verzichten. Link zum Original
Es werden Ziele zur Sicherung der Ressource Boden eingeführt.
Wortlaut im Vertrag
die Möglichkeiten zur Sicherung einer umwelt- und klimaverträglichen landwirtschaftlichen Bodennutzung ausschöpfen, klare Vorgaben für raumbede utsame Tierhaltungsanlagen einführen und Ziele zur Sicherung der Ressource Boden einführen. Link zum Original
Ziele zur Sicherung der biologischen Vielfalt, zur landesweiten Biotopvernetzung und zum Schutz wertvoller Freiraumstrukturen werden festgelegt.
Wortlaut im Vertrag
Ziele zur Sicherung der biologischen Vielfalt, der landesweiten Biotopvernetzung und zum Schutz wertvoller Freiraumstrukturen festlegen. Link zum Original
Der Flächenverbrauch in Niedersachsen soll bis 2020 auf höchstens 3 Hektar pro Tag gesenkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition unterstützt das Ziel, den Flächenverbrauch bis 2020 bundesweit auf 30 ha pro Tag, d.h. für Niedersachsen auf maximal 3 ha pro Tag, zu senken. Link zum Original
Flächensparen, Flächenrecycling und Innenentwicklung erhalten Vorrang vor der Außenentwicklung.
Wortlaut im Vertrag
Dazu wird sie Flächensparen, Flächenrecycling und der Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung geben. Link zum Original
Leistungen der Kommunen für Naturschutz und Flächenschonung werden gefördert und belohnt.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird die von den Kommunen erbrachten Leistungen zum Naturschutz oder zur Flächenschonung fördern und belohnen. Link zum Original
Der Flächenverbrauch soll reduziert werden.
Wortlaut im Vertrag
Sie will den Flächenverbrauch reduzieren und in den Mittelpunkt verstärkt Brachflächennutzung und Revitalisierung stellen. Link zum Original
Ein Schwerpunkt der ELER-Förderung ist die Sicherung der Biodiversität.
Wortlaut im Vertrag
• Sicherung der Biodiversität. Link zum Original
Raumnutzungskonflikte zwischen Tourismus und Naturschutz werden im Einklang mit den Naturschutzzielen gelöst.
Wortlaut im Vertrag
Raumnutzungskonflikte zwischen Tourismus, anderen Ansprüchen und Naturschutz müssen gelöst werden und mit den Schutzzwecken und -zielen des Naturschutzes vereinbar sein. Link zum Original
Straßenbauliche Regelwerke und Finanzierungsinstrumente werden so angepasst, dass Baumreihen bei Sanierung oder Ausbau von Straßen, auch im kommunalen Straßenbau, erhalten bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Straßenbauliche Regelwerke und Finanzierungsinstrumente sind so anzupassen, dass vorhandene Baumreihen bei einer notwendigen Grundsanierung oder beim Ausbau dieser Straßen erhalten werden können. Dies gilt auch für den kommunalen Straßenbau beim Einsatz von Fördermitteln des Entflechtungsgesetzes. Link zum Original
Die klimaschädlichen Emissionen aus dem Flugverkehr werden vermindert.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition will die besonders schädlichen Klimagase aus dem Flugverkehr ebenso vermindern wie die Lärmbelästigung der Flughafenanwohnerinnen und Flughafenanwohner. Link zum Original
Die ökologische Qualität der Ems wird mittel- und langfristig verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Mittel- und langfristig ist eine Verbesserung der ökologischen Qualität der Ems erforderlich. Link zum Original
Die zwischen Umweltverbänden, Werft und Landesregierung vereinbarten Regelungen zum Sommerstau der Ems bleiben unverändert.
Wortlaut im Vertrag
SPD und Grüne sind sich darüber einig, dass die zwischen Umweltverbänden, einer an der Ems ansässigen Werft und der Landesregierung vereinbarten Regelung en zum Sommerstau – Aufstau der Ems zur Überführung von Schiffen in die Nordsee – nicht verändert werden sollen. Link zum Original
Deichsicherheit, Versalzung und Wasserqualität werden angesichts steigender Meeresspiegel und früherer Vertiefungen aufmerksam überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Angesichts steigender Meeresspiegel in kommenden Jahrzehnten und der Auswirkungen vorhergehender Vertiefungen wird Niedersachsen die Deichsicherheit, die Versalzung und die Wasserqualität sehr aufmerksam überprüfen. Link zum Original
Mit den Nordsee-Anrainern werden vergleichbare Standards bei Meeresumweltschutz und Hafengebühren erörtert.
Wortlaut im Vertrag
Mit den Nordsee-Anrainern soll über vergleichbare Standards bei Meeresumweltschutz und Hafengebühren gesprochen werden. Link zum Original
Alternativen zur Torfnutzung werden etabliert.
Wortlaut im Vertrag
Alternativen zur Torfnutzung wollen wir etablieren. Link zum Original
Natur- und Artenschutz werden als Bestandteil attraktiver Lebensräume aufgewertet.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird Natur- und Artenschutz als integralen Bestandteil attraktiver Lebensräume aufwerten. Link zum Original
Durch gezielte Agrarumweltmaßnahmen wird die ökologische Infrastruktur ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Durch gezielte Agrarumweltmaßnahmen soll die ökologische Infrastruktur ausgebaut werden. Link zum Original
Ein landesweites Bienenweideprogramm wird aufgelegt.
Wortlaut im Vertrag
• Agrarumweltmaßnahmen grundsätzlich stärken und ein landesweites Bienenweideprogramm auflegen. Link zum Original
Die Belastung von Grund- und Oberflächenwasser sowie Küstengewässern mit Nitrat und Phosphat aus landwirtschaftlicher Düngung wird deutlich reduziert.
Wortlaut im Vertrag
• Die auf hohem Niveau verharrenden und in den vergangenen Jahren in manchen Teilen Niedersachsens weiter gestiegenen Belastungen des Grund- und Oberflächenwassers sowie der küstennahen Meere insbesondere mit Nitrat und Phosphat aus der landwirtschaftlichen Düngung sollen deutlich reduziert werden. Link zum Original
Ordnungsrechtliche Maßnahmen gegen Monokulturen und Bodendegeneration sowie zum Gewässerschutz werden geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Um Monokulturen und Bodendegeneration zu verhindern und Oberflächen- und Grundwasser zu schützen sind ordnungsrechtliche Maßnahmen zu prüfen. Link zum Original
Mit den Verbänden wird eine Strategie zum Schutz der Bienen erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Zum Schutz der Bienen wird sie mit den Verbänden eine konsequente Strategie im Sinne des Natur- und Artenschutzes erarbeiten, die auch ein verstärktes Vorgehen gegen Bienengifte beinhaltet. Link zum Original
Gegen Bienengifte wird verstärkt vorgegangen.
Wortlaut im Vertrag
Zum Schutz der Bienen wird sie mit den Verbänden eine konsequente Strategie im Sinne des Natur- und Artenschutzes erarbeiten, die auch ein verstärktes Vorgehen gegen Bienengifte beinhaltet. Link zum Original
Emissionen von Stäuben, Stickstoffverbindungen und Keimen aus neuen Intensivtierhaltungsanlagen werden nach bester verfügbarer Technik minimiert.
Wortlaut im Vertrag
Ferner müssen die Emissionen von Stäuben, Stickstoffverbindungen und Keimen aus neu zu genehmigenden Intensivtierhaltungsanlagen entsprechend der „besten verfügbaren Technik“ minimiert werden. Link zum Original
Die Jagd richtet sich an ökologischen Prinzipien und den Erfordernissen des Tierschutzes aus.
Wortlaut im Vertrag
Zeitgemäße und naturnahe Jagd muss sich an ökologischen Prinzipien ausrichten und den Erfordernissen des Tierschutzes gerecht werden. Link zum Original
Das Jagdrecht wird novelliert, wobei auch die Jagd in EU-Vogelschutzgebieten behandelt wird.
Wortlaut im Vertrag
Daher wird die rot-grüne Koalition das Jagdrecht novellieren und dabei au ch die Jagd in EU-Vogelschutzgebieten thematisieren. Link zum Original
Schutz und Wiedervernässung von Waldmooren werden als Klimaschutzmaßnahme zügig eingeleitet und gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird den Schutz und die Wiedervernässung von Waldmooren als direkte Klimaschutzmaßnahme zügig einleiten und fördern sowie an der Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie arbeiten. Link zum Original
An der Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie wird gearbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird den Schutz und die Wiedervernässung von Waldmooren als direkte Klimaschutzmaßnahme zügig einleiten und fördern sowie an der Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie arbeiten. Link zum Original
Nachhaltigkeit ist Leitgedanke der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Ausrichtung.
Wortlaut im Vertrag
Für die rot-grüne Koalition ist Nachhaltigkeit der Leitgedanke für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Ausrichtung. Link zum Original
Eine Nachhaltigkeitsstrategie wird vorgelegt und das Regierungshandeln danach ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird eine Nachhaltigkeitsstrategie vorlegen und ihr Handeln danach ausrichten: Link zum Original
Nachhaltigkeit erfordert den Dreiklang von sozialer Gerechtigkeit, Ökologie und Ökonomie.
Wortlaut im Vertrag
Nachhaltigkeit kann nur durch den Dreiklang von Sozialer Gerechtigkeit, Ökologie und Ökonomie erreicht werden. Link zum Original
Das Regierungshandeln wird stärker auf Generationen- und Chancengerechtigkeit ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Das Regierungshandeln wird stärker auf Generationengerechtigkeit und Chancengerechtigkeit ausgeweitet. Link zum Original
Der Ressourcenverbrauch soll drastisch sinken.
Wortlaut im Vertrag
Der Ressourcenverbrauch muss drastisch sinken, um unseren Lebensstandard zukunftssicher auszurichten. Link zum Original
Belange des Allgemeinwohls sollen beim Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gegenüber Nutzungs- und Eigentumsinteressen stärker berücksichtigt werden.
Wortlaut im Vertrag
Ein zentrales Ziel unseres Staates ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in Verantwortung für die künftigen Generationen. Deshalb sind die Belange des Allgemeinwohls bei Nutzungs- und Eigentumsinteressen stärker zu berücksichtigen. Link zum Original
Umweltdaten werden künftig möglichst im Internet veröffentlicht und kostenneutral zugänglich gemacht.
Wortlaut im Vertrag
Alle Daten werden so weit möglich zukünftig im Internet veröffentlicht und sollen kostenneutral zugänglich sein. Link zum Original
Ein strategisches Maßnahmenkonzept zur Umsetzung des 7. Umweltaktionsprogramms der EU wird erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
ein strategisches Maßnahmenkonzept zur Umsetzung des 7. Umweltaktionsprogramms der EU erarbeiten, das sich gegenwärtig im Konsultationsprozess befindet und 2013 in Kraft treten wird. Link zum Original
Umweltschädliche Subventionstatbestände sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition strebt an, umweltschädliche Subventionstatbestände abzubauen. Dazu gehören u.a. die Befreiung des Bergbaus vom Wasserentnahmeentgelt und Subventionen zur Intensivierung der Landwirtschaft. Link zum Original
Mit der Wirtschaft werden Gespräche über einen gemeinsamen Altlastenfonds aufgenommen.
Wortlaut im Vertrag
mit der Wirtschaft Gespräche über die Einrichtung eines gemeinsamen Altlastenfonds aufnehmen. Link zum Original
Die Fachgesetze zu Wasserhaushalt, Naturschutz und Abfallwirtschaft werden zeitnah novelliert.
Wortlaut im Vertrag
die Fachgesetze zu Wasserhaushalt, Naturschutz und Abfallwirtschaft zeitnah novellieren. Link zum Original
Ein CCS-Gesetz wird bei Bedarf auf den Weg gebracht.
Wortlaut im Vertrag
Ein CCS- Gesetz wird, falls erforderlich, auf den Weg gebracht. Link zum Original
Die Alfred Toepfer Akademie dient als fachliches Dialogforum für Umwelt- und Naturschutzthemen.
Wortlaut im Vertrag
die kritische und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit grundlegenden Themen soll u.a. die zentrale niedersächsische Institution, die Alfred Toepfer Akademie, als fachliches Dialogforum dienen. Link zum Original
Mit Industrie und Wirtschaft wird ein Umweltpakt für vorsorgenden Umweltschutz angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition strebt einen „Umweltpakt“ mit Industrie und Wirtschaft an, um vorsorgenden Umweltschutz zur Vermeidung künftiger Umweltbelastungen zu erreichen. Link zum Original
Die Klimaschutzpolitik folgt dem Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Wortlaut im Vertrag
Die Klimaschutzpolitik der rot-grünen Koalition folgt dem ganzheitlichen Ansatz, die weltweite Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Link zum Original
Niedersachsen leistet seinen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen von minus 40 Prozent Treibhausgasen bis 2020 und minus 80 bis 95 Prozent bis 2050 gegenüber 1990.
Wortlaut im Vertrag
Unser Bundesland muss seinen Beitrag für die Verwirklichung der nationalen Klimaschutzziele leisten: gegenüber 1990 minus 40 Prozent Treibhausgase bis 20 20 und minus 80-95 Prozent Treibhausgase bis 2050. Link zum Original
Ein Klimaschutzgesetz mit konkreten Klimaschutz- und Energieeffizienzzielen wird erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
ein Klimaschutzgesetz als zentrales Element für die Neuausrichtung der Klimaschutz- und Energiepolitik in Niedersachsen erarbeiten. Darin werden konkrete Klimaschutz- und Energieeffizienzziele festgelegt und rechtliche Rahmen gesteckt. Link zum Original
Ein Stufenplan zur Sanierung landeseigener Gebäude wird entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
einen Stufenplan zur Sanierung landeseigener Gebäude entwickeln. Link zum Original
Das Land übernimmt eine Vorbildfunktion bei CO2-Einsparungen und Energieeffizienz.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird eine Vorbildfunktion bei CO 2-Einsparungen übernehmen, Effizienz im Energiesektor und Klimaschutz erzielen. Link zum Original
Für die Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen werden ökologische, soziale und ökonomische Kriterien erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird zur Priorisierung der Maßnahmen Kriterien erarbeiten, die sich an ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten orientieren: wo Ausbildungsstätten betroffen sind oder Sanierungsstaus zu belastenden Arbeitsbedingungen führen. Link zum Original
Der Naturschutz wird fachlich und rechtlich gestärkt und anderen Fachdisziplinen gleichgestellt.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird den Naturschutz fachlich und rechtlich wieder stärken und den anderen Fachdisziplinen gleichstellen. Link zum Original
Das Landschaftsprogramm wird fortgeschrieben.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird das Landschaftsprogramm fortschreiben und die Umsetzung der Ziele in den kommunalen Landschaftsrahmenplänen unterstützen. Link zum Original
Die Umsetzung der Ziele in kommunalen Landschaftsrahmenplänen wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird das Landschaftsprogramm fortschreiben und die Umsetzung der Ziele in den kommunalen Landschaftsrahmenplänen unterstützen. Link zum Original
Das neue Landschaftsprogramm integriert schrittweise Umweltdaten und wird online bereitgestellt.
Wortlaut im Vertrag
Das neue Landschaftsprogramm wird Umweltdaten sukzessive integrieren. Es soll online bereitgestellt werden. Link zum Original
Mit der Umsetzung von Maßnahmen der Strategie für die biologische Vielfalt soll umgehend begonnen werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Strategie für die Biologische Vielfalt in Niedersachsen formuliert eine konkrete Vision für die Zukunft und legt für alle relevanten Themen Qualitäts- und Hand lungsziele in Analogie des Living Planet Index für die weltweite biologische Vielfalt fest. Mit der entsprechenden Umsetzung einzelner Maßnahmen soll umgehend begonnen werden. Link zum Original
Die Naturschutzpolitik wird stärker auf Flächen- und Prozessschutz ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird die Naturschutzpolitik des Landes wieder mehr auf der Basis des Flächen- und Prozessschutzes ausrichten. Link zum Original
Fachpersonal, Landschaftspflegeverbände und das Ehrenamt im Naturschutz werden gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
das professionelle Fachpersonal, Landschaftspflegeverbände, das Ehrenamt im Naturschutz, z.B. Naturschutzbeauftragte und das fachkundige bürgerschaftliche Engagement stärken. Link zum Original
Das Weltnaturerbe Wattenmeer wird durch bessere internationale Abstimmung und ein integriertes Konzept weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
das Weltnaturerbe Wattenmeer durch bessere internationale Abstimmung und ein integriertes Konzept weiter entwickeln sowie Nationalparks und Biosphärenreservate stärken. Link zum Original
Nationalparks und Biosphärenreservate werden gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
das Weltnaturerbe Wattenmeer durch bessere internationale Abstimmung und ein integriertes Konzept weiter entwickeln sowie Nationalparks und Biosphärenreservate stärken. Link zum Original
Im Nationalpark Harz werden Buchenwaldbestände geschützt, entwickelt und vorrangig aus der Nutzung genommen.
Wortlaut im Vertrag
Im Nationalpark Harz werden vorrangig vor allem Schutz, Pflege und Entwicklung von Buchenwaldbeständen vorangebracht. Sie sollen vorrangig aus der Nutzung genommen werden. Link zum Original
In der Kernzone des Nationalparks Harz werden Wildnisflächen nach IUCN-Kriterien entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Darüber hinaus sollen Wildnisflächen in der Kernzone des Nationalparks entsprechend den IUCN Kriterien entwickelt werden. Link zum Original
Es wird geprüft, ob vorhandene Naturparks zu einem länderübergreifenden Biosphärenreservat zusammengeführt werden können.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition wird in enger Abstimmung mit den Kommunen und den Nachbarländern prüfen, ob die Zusammenführung der vorhandenen Naturparks zu einem länderübergreifenden Biosphärenreservat möglich ist. Link zum Original
Besonders schützenswerte Wälder mit alten Baumbeständen werden identifiziert und dauerhaft aus der Nutzung genommen.
Wortlaut im Vertrag
Landesweit sollen besonders schützenswerte Wälder oder Waldstücke mit alten und wertvollen Baumbeständen identifiziert und dauerhaft aus der Nutzung genommen werden. Link zum Original
Eine Bestandsanalyse der Hoch- und Niedermoore wird Grundlage eines Moorschutzkonzepts.
Wortlaut im Vertrag
eine Bestandsanalyse der Hoch- und Niedermoore zur Grundlage für die Entwicklung eines Moorschutzkonzeptes in Niedersachsen machen. Link zum Original
Böden mit hohen Kohlenstoffgehalten sollen wieder in einen naturnahen Zustand versetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Ziel ist es, Böden mit hohen Kohlenstoffgehalten wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen, um ihre Klima- und Bodenschutzfunktionen zurückzugewinnen. Link zum Original
Ein Moorschutzgebietssystem „Norddeutsche Moorlandschaft“ wird geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
ein Moorschutzgebietssystem „Norddeutsche Moorland schaft“ schaffen. Link zum Original
Im Niedersächsischen Wassergesetz wird das Ziel der Reinhaltung der Gewässer verankert.
Wortlaut im Vertrag
Im Niedersächsischen Wassergesetz soll das klare Bekenntnis der rot-grünen Koalition zum Ziel der Reinhaltung unserer Gewässer formuliert werden. Link zum Original
Grund- und Oberflächenwasser sollen mit allen Möglichkeiten vor schädlichen Einträgen geschützt werden.
Wortlaut im Vertrag
Es sollen alle Möglichkeiten genutzt werden, um Grund- und Oberflächenwasser vor schädlichen Einträgen zu schützen. Link zum Original
Förderung und Verpressung von Lagerstättenwasser sowie Fracking bedürfen einer wasserrechtlichen Erlaubnis.
Wortlaut im Vertrag
In Niedersachsen bedürfen das Zutagefördern von Lag erstättenwasser, wie es bei der Erdöl- und Erdgasproduktion anfällt, das Verpressen solcher Wäss er in den Untergrund oder das Einbringen von Flüssigkeiten zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus unkonventionellen Lagerstätten (Fracking) einer wasserrechtlichen Erlaubnis. Link zum Original
Überschwemmungsgebiete werden von weiterer Bebauung und Versiegelung ausgenommen.
Wortlaut im Vertrag
Überschwemmungsgebiete von Flüssen sind vor weiterer Bebauung und Versiegelung auszunehmen, deren Grenzen auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zu überprüfen. Link zum Original
Die Grenzen der Überschwemmungsgebiete werden vor dem Hintergrund des Klimawandels überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Überschwemmungsgebiete von Flüssen sind vor weiterer Bebauung und Versiegelung auszunehmen, deren Grenzen auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zu überprüfen. Link zum Original
Deich- und Küstenschutz bleibt eine wichtige Aufgabe der Landesregierung.
Wortlaut im Vertrag
Deswegen bleibt auch der Deich- und Küstenschutz eine wichtige Aufgabe der Landesregierung. Link zum Original
Die Renaturierung der Fließgewässer wird nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie fortgesetzt, um prioritäre Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu bringen.
Wortlaut im Vertrag
Die Renaturierung der Fließgewässer ist unter der Maßgabe der EU- Wasserrahmenrichtlinie fortzusetzen mit dem Ziel, mindestens die als prioritär identifizierten Gewässer in den geforderten ökologisch guten Zu stand zu überführen. Link zum Original
Der Bund wird bei technischen Maßnahmen zur Reduzierung des Schlickanfalls in der Ems unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition unterstützt den Bund als Verantwortlichen für die Bundeswasserstrasse mit der Projektgruppe Ems, um durch technische Maßnahmen den Schlickanfall zu reduzieren. Link zum Original
Die ökologische Qualität der Ems soll mittel- und langfristig verbessert werden.
Wortlaut im Vertrag
Mittel- und langfristig ist eine Verbesserung der ökologischen Qualität der Ems erforderlich. Link zum Original
Die vereinbarten Regelungen zum Sommerstau der Ems werden nicht verändert.
Wortlaut im Vertrag
SPD und Grüne sind sich darüber einig, dass die zwischen Umweltverbänden, einer an der Ems ansässigen Werft und der Landesregierung vereinbarten Regelung en zum Sommerstau – Aufstau der Ems zur Überführung von Schiffen in die Nordsee – nicht verändert werden sollen. Link zum Original
Deichsicherheit, Versalzung und Wasserqualität werden angesichts steigender Meeresspiegel und früherer Vertiefungen genau überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Angesichts steigender Meeresspiegel und der Auswirkungen vorhergehender Vertiefungen wird die rot-grüne Koalition die Deichsicherheit, die Versalzung und die Wasserqualität sehr aufmerksam überprüfen. Link zum Original
Mit den Nordsee-Anrainern werden vergleichbare Standards bei Meeresumweltschutz und Hafengebühren angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Mit den Nordsee-Anrainern soll über vergleichbare Standards bei Meeresumweltschutz und Hafengebühren gesprochen werden. Link zum Original
Die Abwasser-Pipeline der K+S Kali GmbH zur Oberweser wird abgelehnt und ihr Bau mit allen Möglichkeiten verhindert.
Wortlaut im Vertrag
lehnt die Einrichtung der kurzen Abwasser-Pipeline der K+S Kali GmbH zur Oberweser bei Bad Karlshafen ab und wird alle Möglichkeiten nutzen, den Bau dieser Pipeline zu verhindern. Link zum Original
K+S soll moderne Technik prüfen und nutzen, um Salzeinleitungen in das Flusssystem zu vermeiden.
Wortlaut im Vertrag
unterstützt den Vorschlag des Runden Tisches, dass durch K+S die Möglichkeiten moderner Technik geprüft und genutzt werden, um die Einleitungen in das Flusssystem zu vermeiden. Link zum Original
Ein unabhängiges Gutachten soll moderne Trennverfahren zur Verfestigung flüssiger Kaliabfälle bewerten.
Wortlaut im Vertrag
sucht den Dialog mit K+S und erwartet, dass ein unabhängiges Gutachten erstellt wird, um moderne Trennverfahren (Verfestigung der flüssigen Abfalllau gen) zu bewerten. Link zum Original
Mit europäischen Förderinstrumenten werden weitere Möglichkeiten zur Wiederherstellung guter Wasserqualität im Dümmer See geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Sie wird auch mit europäischen Förderinstrumenten weitere Möglichkeiten prüfen, um eine Wiederherstellung guter Wasserqualität im Dümmer See zu erzielen. Link zum Original
Die neue Landwirtschafts- und Gewässerschutzpolitik soll die Nährstoff- und Schadstoffeinträge in den Dümmer erheblich reduzieren.
Wortlaut im Vertrag
Sie erwartet, dass ihre neue Landwirtschafts- und Gewässerschutzpolitik zu einer erheblichen Reduzierung der Nährstoff- und Schadstoffeinträge über die Hunte und deren Einzugsbereiche im Dümmer führen wird. Link zum Original
Im Rahmen der EU-Meeresschutzstrategie wird ein Pilotprojekt zur Verminderung von Nähr- und Schadstoffeinträgen im Mündungsbereich eines Ästuars durchgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die rot-grüne Koalition beabsichtigt im Rahmen der Umsetzung der EU-Meeresschutzstrategie, ein Pilotprojekt im Mündungsbereich eines Ästuars durchzuführen. Link zum Original
Die Umweltstiftungen des Landes werden neu strukturiert.
Wortlaut im Vertrag
die Stiftungskonstruktionen des Landes im Umweltbereich neu strukturieren. Sie wird eine staatsferne Ausgestaltung und Zusammensetzung der Gremien herbeiführen. Link zum Original
Die Gremien der Umweltstiftungen werden staatsfern ausgestaltet und zusammengesetzt.
Wortlaut im Vertrag
die Stiftungskonstruktionen des Landes im Umweltbereich neu strukturieren. Sie wird eine staatsferne Ausgestaltung und Zusammensetzung der Gremien herbeiführen. Link zum Original
Ökoprofit-Initiativen werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Ökoprofit- Initiativen unterstützen, Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (SPD 57, Grüne 24 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.