Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Im Politikfeld „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“ stehen in den Programmen der Parteien im Bundestag zur Wahl 2025 zusammen 626 Forderungen. 23 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 626Forderungen im Bundestag
- 6Parteien mit Forderungen
- 6 von 6Programmen ausgewertet
- 23.02.2025Bundestagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 630 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 23. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 85 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Menschen, die arbeiten, sollen immer mehr im Geldbeutel haben. 629 von 630 Sitzen
Der Sozialstaat soll einfacher, unbürokratischer und transparenter werden. 565 von 630 Sitzen
Der Mindestlohn wird auf mindestens 15 Euro pro Stunde angehoben. 478 von 630 Sitzen
Die Tarifbindung soll gestärkt werden. 478 von 630 Sitzen
Betriebsratsgründungen dürfen nicht verhindert werden. 477 von 630 Sitzen
Das Fachkräftepotenzial in und für Deutschland wird erhöht. 445 von 630 Sitzen
Wer arbeitet, soll ein selbstbestimmtes Leben mit gutem Auskommen führen können. 422 von 630 Sitzen
Der erste Arbeitsmarkt wird für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen besser geöffnet. 414 von 630 Sitzen
Leistungen gegen Armut und Kinderarmut sollen gebündelt, entbürokratisiert und digital beantragbar werden. 414 von 630 Sitzen
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz wird ausgebaut und insbesondere mit Blick auf die psychische Gesundheit angepasst. 413 von 630 Sitzen
Das Betriebsverfassungsgesetz wird reformiert und die Mitbestimmung bei Personalplanung, KI-Einführung, Gesundheitsschutz und Weiterbildung zu echten Mitbestimmungsrechten ausgebaut. 393 von 630 Sitzen
Es soll ein Recht auf Weiterbildung und beruflichen Neustart in allen Lebensphasen geben. 393 von 630 Sitzen
Der Staat unterstützt Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. 361 von 630 Sitzen
Das Bürgergeld wird durch das Konzept „Aktivierende Grundsicherung“ neu gestaltet. 360 von 630 Sitzen
Wer arbeiten kann, soll auch arbeiten, statt der Gesellschaft zur Last zu fallen. 360 von 630 Sitzen
Der Mehrfachbezug von Bürgergeld wird durch biometrische Identitätsfeststellung und digitale Vernetzung von Jobcentern und Agenturen verhindert. 360 von 630 Sitzen
Beschäftigte erhalten mehr Zeitsouveränität und flexible Arbeitszeitmodelle, ohne die Betriebe zu überfordern. 358 von 630 Sitzen
Gewerkschaften erhalten ein digitales Zugangsrecht zum Betrieb. 357 von 630 Sitzen
Gute Arbeit, sichere Arbeitsplätze und gute Löhne sollen Kaufkraft und Binnennachfrage stärken. 329 von 630 Sitzen
Beim Bürgergeld wird weiterhin Mitwirkung eingefordert. 328 von 630 Sitzen
Der Sozialstaat soll an Lebenslagen und Bedürfnissen der Menschen statt an Zuständigkeiten ausgerichtet werden. 328 von 630 Sitzen
Antragsverfahren für Sozialleistungen werden vereinfacht, damit niemand von Stelle zu Stelle verwiesen wird. 328 von 630 Sitzen
Sozialwahlen sollen online durchgeführt werden können. 328 von 630 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Bundestag in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Bundestag fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bundestagswahl, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.