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Linke · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2007

Forderungen zu Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen

Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · Original

Das Programm enthält 23 von 713 Forderungen zu „Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen“.

Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen 23
  1. Die öffentlichen Investitionen in Bildung, Ökologie und Infrastruktur werden erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    •Für öffentliche Investitionen in den Bereichen Bildung, Ökologie und Infrastruktur. Gegen weitere Privatisierungen. Für die Rückführung privatisierter Betriebe in öffentliches Eigentum. Link zum Original
  2. Reiche und Konzerne sollen stärker besteuert werden, statt bei Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentnern zu sparen.

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    Wortlaut im Programm
    •Für die stärkere Besteuerung der Reichen und der Konzerne anstelle des Sparens bei den Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentner/innen. Link zum Original
  3. Das große Kapital an den Börsen soll besser kontrolliert und stärker besteuert werden.

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    Wortlaut im Programm
    •Für eine bessere Kontrolle und Besteuerung des großen Kapitals an den Börsen. Für eine Wirtschaftspolitik, die soziale und ökologische Standards schützt und fördert. Link zum Original
  4. Der Landeshaushalt wird schonungslos und lückenlos erfasst.

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    Wortlaut im Programm
    1. eine schonungslose und lückenlose Bestandsaufnahme des Landeshaushalts; Link zum Original
  5. Die Vermögensteuer wird wieder erhoben.

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    Wortlaut im Programm
    3. die Wiedererhebung der Vermögenssteuer und deutliche Erhöhung der Erbschaftssteuer, denn die Einnahmen aus diesen Steuern fließen ausschließlich in die Landeshaushalte. Link zum Original
  6. Die Erbschaftsteuer wird deutlich erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    3. die Wiedererhebung der Vermögenssteuer und deutliche Erhöhung der Erbschaftssteuer, denn die Einnahmen aus diesen Steuern fließen ausschließlich in die Landeshaushalte. Link zum Original
  7. Bei den Subventionen werden mindestens 300 Millionen Euro eingespart.

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    Wortlaut im Programm
    4. Einsparungen von mindestens 300 Mio. Euro bei den Subventionen („investive Ausgaben“) Link zum Original
  8. Bremen gibt nicht zu viel für Soziales und Öffentliches aus, sondern nimmt zu wenig ein.

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    Wortlaut im Programm
    Bremen gibt nicht zuviel Geld für soziale und öffentliche Angelegenheiten aus! Im Gegenteil: Das Land nimmt entschieden zu wenig ein! Link zum Original
  9. Der Bund soll die Schulden Bremens zum großen Teil übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Wenn Bremen als eigenständiges Bundesland eine Zukunft haben soll, müssen die Schulden zum großen Teil vom Bund übernommen werden. Link zum Original
  10. Bremen erhält vom Bund massive Sonderzuwendungen für die Kosten seiner Häfen.

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    Wortlaut im Programm
    Neben dieser Einwohnerwertung benötigt Bremen massive Sonderzuwendungen des Bundes für die Kosten seiner Häfen. Link zum Original
  11. Die Steuergesetzgebung im Bund wird grundlegend geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus setzen wir uns für eine grundlegende Änderung der Steuergesetzgebung im Bund ein. Link zum Original
  12. Eine Bundesinitiative „Bedarfsgerechte öffentliche Haushalte“ wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb treten wir aktiv ein für eine Bundesinitiative „Bedarfsgerechte öffentliche Haushalte“. Link zum Original
  13. Bund, Länder und Kommunen sollen ihre Ausgaben so gestalten können, dass die sozialen Grundrechte erfüllt sind und die Menschen einen fairen Anteil an den erwirtschafteten Gewinnen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunen und Länder (und der Bund) müssen in der Lage sein, ihre Ausgaben so zu gestalten, dass die sozialen Grundrechte der Menschen erfüllt sind und dass die Menschen einen fairen Anteil an den Gewinnen erhalten, die durch ihre Arbeit und durch ihr Leben hindurch erwirtschaftet werden. Link zum Original
  14. Die Altschulden der Länder werden in einen gemeinsamen Strukturfonds des Bundes übernommen.

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    Wortlaut im Programm
    Die teilweise extremen Schulden, die den Ländern durch die Fehlentwicklung der letzten 15 Jahre entstanden sind, müssen in einen gemeinsamen Strukturfonds des Bundes übernommen und durch die langfristige Besteuerung von Konzerngewinnen gedeckt werden. Dieser Fonds sollte zukünftig zu einem Instrument ausgebaut werden, mit dem Länder und Kommunen langfristigen Strukturwandel und Ausgleichsmaßnahmen für globalisierungsbedingte Arbeitsplatzverluste finanzieren können. Link zum Original
  15. Der Strukturfonds wird durch langfristige Besteuerung von Konzerngewinnen gedeckt.

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    Wortlaut im Programm
    Die teilweise extremen Schulden, die den Ländern durch die Fehlentwicklung der letzten 15 Jahre entstanden sind, müssen in einen gemeinsamen Strukturfonds des Bundes übernommen und durch die langfristige Besteuerung von Konzerngewinnen gedeckt werden. Dieser Fonds sollte zukünftig zu einem Instrument ausgebaut werden, mit dem Länder und Kommunen langfristigen Strukturwandel und Ausgleichsmaßnahmen für globalisierungsbedingte Arbeitsplatzverluste finanzieren können. Link zum Original
  16. Die Ausgaben für Soziales, Bildung, Arbeit und Personal werden jährlich um 600 Millionen Euro erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Das absolute Minimum ist dabei, das „Übersparen“ zu beenden, d.h. die Ausgaben für Soziales, Bildung, Arbeit und Personal wieder um jene 600 Mio. € jährlich zu erhöhen, die Bremen noch über die Sparverpflichtungen der Sanierungsverträge von 1994 hinaus gekürzt hat. Link zum Original
  17. Die Investitionsausgaben werden von 780 Millionen Euro auf höchstens 300 Millionen Euro jährlich zurückgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Auf der anderen Seite muss das „Überinvestieren“ beendet werden, d.h. die Ausgaben für „Investitionen“ von 780 Mio. € in 2005 auf maximal 300 Mio. € zurückgeführt werden - Geld, was großenteils ohne Wirkung verpufft ist und blanke Subventionierung einzelner Bremer Unternehmen darstellte. Link zum Original
  18. Alle investiven Ausgaben einschließlich längerfristiger Verpflichtungen kommen auf den Prüfstand.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür müssen alle investiven Ausgaben auf den Prüfstand, einschließlich der längerfristigen Verpflichtungen. Link zum Original
  19. Versteckte kleine Schulden werden notfalls auf einen längeren Tilgungszeitraum gestreckt.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu müssen auch die „kleinen Schulden“, die hier unsichtbar versteckt wurden, notfalls auf einen längeren Tilgungszeitraum gestreckt werden. Link zum Original
  20. Bremen steuert im Rahmen seiner landesrechtlichen Möglichkeiten der Entlastung höherer Einkommen durch die Bundespolitik entgegen.

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    Wortlaut im Programm
    Ergänzend muss Bremen im Rahmen seiner landesrechtlichen Möglichkeiten der ungerechtfertigten Entlastung höherer Einkommen gegensteuern, die von den Regierungen Kohl, Schröder und Merkel auf Bundesebene betrieben wurden. Link zum Original
  21. Die Vermögensteuer wird wieder eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Was Bremen wirklich nützen würde, ist die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Sie würde direkt in den Landeshaushalt fließen. Link zum Original
  22. Privatisierung sowie Sozial- und Personalabbau werden als verdecktes Schuldenmachen abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die vermeintlichen Allheilmittel Privatisierung, Sozial- und Personalabbau sind nichts anderes als eine Form des verdeckten Schuldenmachens! Link zum Original
  23. Kürzungen bei Bildung, Sozialem und Kultur als verdeckte Verschuldung werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Kaputtsparen als Form der „unsichtbaren“ Verschuldung ist keine Lösung! Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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