Linke · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2007
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · Original
Das Programm enthält 25 von 713 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 25Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 2007Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 25
Bei öffentlich geförderten Kulturveranstaltungen stehen 10 bis 15 Prozent der Plätze Inhabern eines Sozialtickets kostenfrei zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
2. Bei Kulturveranstaltungen, die aus öffentlichen Mitteln gefördert werden oder deren Veranstalter öffentliche Förderungsmittel in Anspruch nimmt ist sicher zu stellen, dass 10-15% der vorhandenen Besucherplätze kostenfrei von Inhabern eines Sozialtickets zur Verfügung stehen. Link zum Original
Angestrebt wird eine kulturelle Entwicklung, die gesellschaftlicher Demokratisierung, Emanzipation und Teilhabe dient.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine kulturelle Entwicklung ein, die gesellschaftlicher Demokratisierung und damit der Emanzipation des Einzelnen und seiner Teilhabe dient. Link zum Original
Die Kulturpolitik baut Ungleichheiten beim Zugang zum kulturellen Leben und zu den Künsten ab.
Wortlaut im Programm
Eine gerechtigkeitsorientierte Kulturpolitik muss die gravierenden Ungleichheiten beim Zugang zum kulturellen Leben und den Künsten abbauen. Link zum Original
Neue Projekte eröffnen einkommensschwachen und bildungsbenachteiligten Menschen Wege zur aktiven kulturellen Beteiligung.
Wortlaut im Programm
Die sozialen Spaltungen in der Stadt erfordern neue Ideen und innovative Projekte, um auch einkommensschwachen und bildungsbenachteiligten Menschen Wege zur aktiven kulturellen Beteiligung zu eröffnen. Link zum Original
Die breitenwirksame kulturelle Bildung wird deutlich besser gefördert.
Wortlaut im Programm
Ein grundlegender Schritt auf diesem Wege muss die deutlich verbesserte Förderung der breitenwirksamen kulturellen Bildung sein. Link zum Original
Die Kulturfinanzierung wird über Kontrakte mit Zielvereinbarungen abgesichert, die bestehenden Einrichtungen die Existenz sichern.
Wortlaut im Programm
1. Wir fordern, die Kulturfinanzierung über Kontrakte mit Zielvereinbarungen abzusichern, welche den bestehenden Einrichtungen die Existenz zusichert und ihnen einen Planungsvorlauf von mindestens drei Jahren ermöglicht. Link zum Original
Kultureinrichtungen erhalten einen Planungsvorlauf von mindestens drei Jahren.
Wortlaut im Programm
1. Wir fordern, die Kulturfinanzierung über Kontrakte mit Zielvereinbarungen abzusichern, welche den bestehenden Einrichtungen die Existenz zusichert und ihnen einen Planungsvorlauf von mindestens drei Jahren ermöglicht. Link zum Original
Der Etat für freie, befristete Kulturprojekte wird wesentlich ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
2. Gleichzeitig fordern wir eine wesentliche Ausweitung des Etats zur Finanzierung freier, befristeter Projekte, welche neue Impulse aufgreifen und auf Veränderungen reagieren können. Link zum Original
Die Landeskulturpolitik erkennt Kulturarbeit in ihrer Vielfalt und Bedeutung für eine partizipative Stadtentwicklung an.
Wortlaut im Programm
3. Wir fordern eine Landeskulturpolitik, die Kulturarbeit in ihrer Vielfalt und Bedeutung für eine aktive und partizipative Stadtentwicklung anerkennt und ihre Finanzierung schrittweise auf dem Niveau vergleichbarer deutscher Städte festschreibt. Link zum Original
Die Kulturfinanzierung wird schrittweise auf dem Niveau vergleichbarer deutscher Städte festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
3. Wir fordern eine Landeskulturpolitik, die Kulturarbeit in ihrer Vielfalt und Bedeutung für eine aktive und partizipative Stadtentwicklung anerkennt und ihre Finanzierung schrittweise auf dem Niveau vergleichbarer deutscher Städte festschreibt. Link zum Original
Die Förderung der Arbeit von Kulturschaffenden wird eine selbstverständliche staatliche Pflichtaufgabe.
Wortlaut im Programm
Kulturschaffende dürfen in Bremen nicht länger als lästige Bittsteller behandelt werden. Die Förderung ihrer Arbeit muss eine selbstverständliche staatliche Pflichtaufgabe sein. Link zum Original
Die Kulturpolitik fördert Widerständigkeit.
Wortlaut im Programm
Bremen benötigt eine Kulturpolitik, die Widerständigkeit fördert. Link zum Original
Die Stadtentwicklung Bremerhavens soll den gezielten Ausbau der Kulturszene einschließen.
Wortlaut im Programm
Die Wissenschaftsförderung darf nicht auf die maritime Wissenschaft begrenzt werden, die Stadtentwicklung muss den gezielten Ausbau der Kulturszene, die Förderung von Kleinunternehmen, sowie den Aufbau sozio-kultureller und jugendorientierter Angebote mit einschließen. Link zum Original
Kommunale Kultur- und Begegnungsangebote sowie Stadtrundgänge zur Migrationsgeschichte und zur Entstehung des Faschismus vor Ort sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Kommunale Filmprogramme, interkulturelle sportliche und musikalische Begegnungen, Kommunaltheater, Musik- und Tanzkreise, Veranstaltungen und alternative Stadtrundgänge zur Migrationsgeschichte und zu den Ursachen von historischem und gegenwärtigem Aufkommen des Faschismus vor Ort werden gefördert und mit einem jährlich zu vergebenden Preis unterstützt. Link zum Original
Für solche Kultur- und Begegnungsangebote soll ein jährlicher Preis vergeben werden.
Wortlaut im Programm
Kommunale Filmprogramme, interkulturelle sportliche und musikalische Begegnungen, Kommunaltheater, Musik- und Tanzkreise, Veranstaltungen und alternative Stadtrundgänge zur Migrationsgeschichte und zu den Ursachen von historischem und gegenwärtigem Aufkommen des Faschismus vor Ort werden gefördert und mit einem jährlich zu vergebenden Preis unterstützt. Link zum Original
Regionale Musik- und Kulturfeste gegen Neofaschismus und Rassismus sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Regionale Musik- und Kulturfeste gegen Neofaschismus und Rassismus werden gefördert. Link zum Original
Medien sollen umfassende Information und Meinungsäußerung ermöglichen sowie Aufklärung, Bildung und Kultur fördern.
Wortlaut im Programm
Medien müssen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich allseitig zu informieren und zu äußern, sie müssen Aufklärungs-, Bildungs- und Kulturprozesse befördern. Link zum Original
Jugendgefährdende und frauenfeindliche Medieninhalte werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns entschieden gegen jugendgefährdende und frauenfeindliche Inhalte in den Medien. Link zum Original
Radio Bremen soll als eigenständiger Teil der ARD erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Radio Bremen muss als eigenständiger Teil der ARD erhalten bleiben. Link zum Original
Der Einfluss der Politik in den Rundfunk-Aufsichtsgremien soll zugunsten gesellschaftlicher Gruppen zurückgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass der Einfluss der Politik in den Aufsichtsgremien zugunsten gesellschaftlicher Gruppen zurückgedrängt und die Kompetenzen und Kontrollrechte der Aufsichtsgremien gestärkt werden. Link zum Original
Die Kompetenzen und Kontrollrechte der Rundfunk-Aufsichtsgremien sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass der Einfluss der Politik in den Aufsichtsgremien zugunsten gesellschaftlicher Gruppen zurückgedrängt und die Kompetenzen und Kontrollrechte der Aufsichtsgremien gestärkt werden. Link zum Original
Die offenen Kanäle sollen erhalten und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Erhalt und die Entwicklung der offenen Kanäle. Link zum Original
Offene Kanäle und nichtkommerzielle Lokalradios sollen finanziell gleichbehandelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die finanzielle Gleichbehandlung und gleichberechtigte Frequenzvergabe an offene Kanäle und nichtkommerzielle Lokalradios. Link zum Original
Offene Kanäle und nichtkommerzielle Lokalradios sollen gleichberechtigt Frequenzen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die finanzielle Gleichbehandlung und gleichberechtigte Frequenzvergabe an offene Kanäle und nichtkommerzielle Lokalradios. Link zum Original
Die Vielfalt der Medienangebote und -anbieter soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt der Angebote und Anbieter ist zu sichern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.