Linke · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2007
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · Original
Das Programm enthält 105 von 713 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 105Forderungen zum Politikfeld
- 15 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 2007Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 105
Die berufliche Bildung wird über eine Umlage finanziert.
Wortlaut im Programm
•Für eine Umlagefinanzierung der beruflichen Bildung. Für mehr Geld und Personal für Schulen und Hochschulen. Für freies Studieren ohne Studiengebühren. Link zum Original
Schulen und Hochschulen erhalten mehr Geld und Personal.
Wortlaut im Programm
•Für eine Umlagefinanzierung der beruflichen Bildung. Für mehr Geld und Personal für Schulen und Hochschulen. Für freies Studieren ohne Studiengebühren. Link zum Original
Das Studium bleibt frei von Studiengebühren.
Wortlaut im Programm
•Für eine Umlagefinanzierung der beruflichen Bildung. Für mehr Geld und Personal für Schulen und Hochschulen. Für freies Studieren ohne Studiengebühren. Link zum Original
Gesamtschulen werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
•Für die Einführung von Gesamtschulen. Für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen und ganztägiger qualifizierter Kinderbetreuung. Link zum Original
Ganztagsschulen werden flächendeckend angeboten.
Wortlaut im Programm
•Für die Einführung von Gesamtschulen. Für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen und ganztägiger qualifizierter Kinderbetreuung. Link zum Original
Ganztägige qualifizierte Kinderbetreuung wird flächendeckend angeboten.
Wortlaut im Programm
•Für die Einführung von Gesamtschulen. Für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen und ganztägiger qualifizierter Kinderbetreuung. Link zum Original
Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Anspruch auf eine erstklassige Ausbildung haben.
Wortlaut im Programm
•den Anspruch auf eine erstklassige Ausbildung; Link zum Original
Selektion, Elitenförderung und das dreigliedrige Schulsystem werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Selektion, Elitenförderung und das dreigliedrige Schulsystem gehören in die Mottenkiste des vergangenen Jahrhunderts. Link zum Original
Für öffentlich verantwortete Bildung wird ein Landesentwicklungsplan aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir benötigen einen Landesentwicklungsplan für öffentlich verantwortete Bildung Link zum Original
Frühkindliche Bildung in Krippen, Kitas und Horten ist für alle Kinder kostenlos.
Wortlaut im Programm
1.einer kostenlosen frühkindlichen Bildung aller Kinder in Krippen KiTas und Horten, mit Ganztagsplätzen Verpflegung und 2 Fachkräften pro Gruppe, Link zum Original
Krippen, Kitas und Horte bieten Ganztagsplätze mit Verpflegung.
Wortlaut im Programm
1.einer kostenlosen frühkindlichen Bildung aller Kinder in Krippen KiTas und Horten, mit Ganztagsplätzen Verpflegung und 2 Fachkräften pro Gruppe, Link zum Original
In Krippen, Kitas und Horten arbeiten zwei Fachkräfte pro Gruppe.
Wortlaut im Programm
1.einer kostenlosen frühkindlichen Bildung aller Kinder in Krippen KiTas und Horten, mit Ganztagsplätzen Verpflegung und 2 Fachkräften pro Gruppe, Link zum Original
Die Grundschule umfasst sechs Jahre.
Wortlaut im Programm
2.der sechsjährigen Grundschule, der anschließenden integrierten Gesamtschule und den Ausbau von Ganztagsschulen mit Mittagessen, Link zum Original
Nach der Grundschule folgt die integrierte Gesamtschule.
Wortlaut im Programm
2.der sechsjährigen Grundschule, der anschließenden integrierten Gesamtschule und den Ausbau von Ganztagsschulen mit Mittagessen, Link zum Original
Ganztagsschulen mit Mittagessen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
2.der sechsjährigen Grundschule, der anschließenden integrierten Gesamtschule und den Ausbau von Ganztagsschulen mit Mittagessen, Link zum Original
In der Schule wird projektorientiert und selbstbestimmt ohne Noten und Sitzenbleiben gelernt.
Wortlaut im Programm
3.projektorientiertes, selbstbestimmtes Lernen ohne Noten und „Sitzenbleiben“ und individuelle Förderung aller Kinder Link zum Original
Alle Kinder werden individuell gefördert.
Wortlaut im Programm
3.projektorientiertes, selbstbestimmtes Lernen ohne Noten und „Sitzenbleiben“ und individuelle Förderung aller Kinder Link zum Original
Vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund gibt es Integrationsangebote und kostenfreie Deutschkurse.
Wortlaut im Programm
4.Integrationsangebote, kostenfreie Deutschkurse und muttersprachlichen Unterricht vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund. Link zum Original
Vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund wird muttersprachlicher Unterricht angeboten.
Wortlaut im Programm
4.Integrationsangebote, kostenfreie Deutschkurse und muttersprachlichen Unterricht vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund. Link zum Original
An allen öffentlichen Schulen werden ausreichend Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal eingestellt und Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit entlastet.
Wortlaut im Programm
Für all dies müssen an allen öffentlichen Schulen endlich ausreichend Lehrerinnen und pädagogisches Fachpersonal eingestellt werden um durch Reduzierung der Verwaltungsarbeiten Lehrkräfte zu entlasten. Link zum Original
Es gibt einen Rechtsanspruch auf qualifizierte Berufsausbildung.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen muss komplett beseitigt werden: Wir fordern den Rechtsanspruch auf qualifizierte Berufsausbildung. Link zum Original
Die Privatisierung im Hochschulbereich wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
1. Stopp der Privatisierung im Hochschulbereich und Schutz wissenschaftlicher Arbeit vor zunehmendem Einfluss durch wirtschaftliche Interessen; sofortigen Ausstieg aus HEP V; Bremen muss die Finanzierung der IUB einstellen. Link zum Original
Wissenschaftliche Arbeit wird vor zunehmendem Einfluss wirtschaftlicher Interessen geschützt.
Wortlaut im Programm
1. Stopp der Privatisierung im Hochschulbereich und Schutz wissenschaftlicher Arbeit vor zunehmendem Einfluss durch wirtschaftliche Interessen; sofortigen Ausstieg aus HEP V; Bremen muss die Finanzierung der IUB einstellen. Link zum Original
Bremen steigt sofort aus dem Hochschulentwicklungsplan HEP V aus.
Wortlaut im Programm
1. Stopp der Privatisierung im Hochschulbereich und Schutz wissenschaftlicher Arbeit vor zunehmendem Einfluss durch wirtschaftliche Interessen; sofortigen Ausstieg aus HEP V; Bremen muss die Finanzierung der IUB einstellen. Link zum Original
Bremen stellt die Finanzierung der IUB ein.
Wortlaut im Programm
1. Stopp der Privatisierung im Hochschulbereich und Schutz wissenschaftlicher Arbeit vor zunehmendem Einfluss durch wirtschaftliche Interessen; sofortigen Ausstieg aus HEP V; Bremen muss die Finanzierung der IUB einstellen. Link zum Original
Demokratische Selbstverwaltungsstrukturen mit Drittelparität werden in Forschung, Lehre und verfasster Studierendenschaft wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
2. Wiedereinführung demokratischer Selbstverwaltungsstrukturen in Forschung, Lehre und verfasster Studentenschaft mit Drittelparität. Link zum Original
Bremen verzichtet auf Studiengebühren.
Wortlaut im Programm
3. Kostenloses Studium - Verzicht Bremens auf Studiengebühren; und BAföG für Studenten/innen als Zuschuss. Link zum Original
BAföG wird als Zuschuss gezahlt.
Wortlaut im Programm
3. Kostenloses Studium - Verzicht Bremens auf Studiengebühren; und BAföG für Studenten/innen als Zuschuss. Link zum Original
Die Weiterbildung für alle wird stetig ausgebaut, mit mehr Beratung, Krisenintervention, Gesundheitsprävention und Teilhabe.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist der stetige Ausbau der Weiterbildung für alle erforderlich – mit verstärkter Beratung, Krisenintervention, zur Gesundheitsprävention und verbesserter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Link zum Original
Die staatliche Kindertagesbetreuung wird ausgebaut, damit Eltern schnell wieder Arbeit aufnehmen können.
Wortlaut im Programm
Staatliche Kindertagesbetreuung muss ausgebaut werden, damit es Müttern und Vätern ermöglicht wird, schnell wieder Arbeit anzunehmen, wenn sie das wollen. Link zum Original
Bremen startet eine Bundesratsinitiative für eine Umlagefinanzierung der betrieblichen Berufsausbildung.
Wortlaut im Programm
Zur Finanzierung der betrieblichen Berufsausbildung fordern wir eine Bundesratsinitiative für die Einführung eines Modells einer Umlagefinanzierung, für die es in einzelnen Branchen bereits Vorbilder gibt. Link zum Original
Betriebe, die ausbilden könnten, es aber nicht tun, zahlen eine Ausbildungsabgabe.
Wortlaut im Programm
Betriebe, die auf Grund ihrer wirtschaftlichen Lage ausbilden könnten, aber es nicht tun, sollen durch eine Ausbildungsabgabe wenigstens finanziell dazu beitragen, dass die Ausbildungsmisere beendet werden kann. Link zum Original
Kindertagesstätten und Kindergärten werden regulär mit zwei festen Kräften pro Kindergruppe ausgestattet.
Wortlaut im Programm
• Die frühkindliche Förderung und sozialmedizinische Begleitung ist umgehend auf das notwendige Maß auszubauen. Dazu gehören die Ausstattung des Gesundheitsamt mit den notwendigen Mitteln, um in den sozialen Brennpunkten jede Familie mit Neugeborenen und Kleinkindern von Familien-Hebammen und Kinderkrankenschwestern betreuen zu lassen; sowie die reguläre Ausstattung der Kindertagesstätten und Kindergärten mit zwei festen Kräften pro Kindergruppe. Link zum Original
Förderung, Finanzierung und Bereitstellung von Kultur- und Bildungsangeboten gelten als wesentliche staatliche Pflicht der Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kultur und Bildung, die Finanzierung sowie Bereitstellung entsprechender Angebote sind in einer humanen Gesellschaft eine wesentliche Pflicht der staatlichen Daseinsfürsorge. Link zum Original
Investitionen in Kultur und Bildung sollen sich nicht durch vordergründigen wirtschaftlichen Nutzen rechtfertigen müssen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht, dass sich Investitionen in Kultur und Bildung durch vordergründigen wirtschaftlichen Nutzen rechtfertigen. Link zum Original
Das Bildungssystem gibt Problemlösung, Neugier und Kreativität größere Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Bildungssystem, in dem Problemlösung, Neugier und Kreativität die Bedeutung erhalten, die ihnen in Anbetracht zukünftiger Entwicklung zukommen; in dem Neigungen und Begabungen gefördert und Ausbildungschancen für berufliche Zielsetzungen gewährleistet werden. Link zum Original
Das Bildungssystem fördert Neigungen und Begabungen und gewährleistet Ausbildungschancen für berufliche Ziele.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Bildungssystem, in dem Problemlösung, Neugier und Kreativität die Bedeutung erhalten, die ihnen in Anbetracht zukünftiger Entwicklung zukommen; in dem Neigungen und Begabungen gefördert und Ausbildungschancen für berufliche Zielsetzungen gewährleistet werden. Link zum Original
Bildung darf nicht auf berufsbezogene fachliche Fähigkeiten und Wissensinhalte reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Bildung darf nicht auf berufsbezogene fachliche Fähigkeiten und Wissensinhalte reduziert werden. Link zum Original
Bildungsinhalte dürfen nicht auf ökonomische Verwertungsinteressen reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Bildungsinhalte dürfen nicht auf ökonomische Verwertungsinteressen reduziert werden. Link zum Original
Die Bildungspolitik beginnt neu, ausgehend von Krippen, Kindergärten und Grundschulen, als lebenslanger integrierter Prozess gegen Ausgrenzung aufgrund sozialer Unterschiede.
Wortlaut im Programm
Die Linke fordert einen völligen Neubeginn in der Bildungspolitik, der von den Kinderkrippen, Kindergärten und Grundschulen ausgehen und als lebenslanger, integrierter Prozess die Ausgrenzung aufgrund sozialer Unterschiede verhindern muss. Link zum Original
Die Landesregierung verankert Bildungsinvestitionen mit einem Landesentwicklungsplan Bildung nachhaltig gesetzlich.
Wortlaut im Programm
Statt die bisherige Mängelverwaltung fortzusetzen und die Entwicklung der Kinder von der jeweiligen Koalition und Konjunkturlage abhängig zu machen, muss die Bremer Regierung mit diesem „Landesentwicklungsplan Bildung“ Bildungsinvestitionen nachhaltig gesetzlich verankern. Link zum Original
Kindertageseinrichtungen werden entsprechend ihrem Bildungsauftrag ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Sollen Kindertageseinrichtungen die Grundlage für lebenslanges Lernen verwirklichen und ihrem Bildungsauftrag gerecht werden, müssen sie auch entsprechend ausgestattet sein. Link zum Original
Krippen und Kindergärten wirken der Selektion nach sozialer Herkunft entgegen und stellen durch gezielte Förderung aller Kinder Chancengleichheit her.
Wortlaut im Programm
Krippen und Kindergärten müssen das Ziel haben, der Selektion aufgrund sozialer Herkunft wirkungsvoll zu begegnen und reale Chancengleichheit durch gezielte Förderung aller Kinder herstellen. Eine Voraussetzung hierfür besteht in einem jeweils wohnortnahen Krippen-, Elementar- und Hortangebot. Link zum Original
Es gibt jeweils wohnortnahe Krippen-, Elementar- und Hortangebote.
Wortlaut im Programm
Krippen und Kindergärten müssen das Ziel haben, der Selektion aufgrund sozialer Herkunft wirkungsvoll zu begegnen und reale Chancengleichheit durch gezielte Förderung aller Kinder herstellen. Eine Voraussetzung hierfür besteht in einem jeweils wohnortnahen Krippen-, Elementar- und Hortangebot. Link zum Original
Ein Betreuungsschlüssel von einer Erzieherin für zwanzig Kinder gilt als ungeeignet, den gesetzlichen Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungsauftrag zu erfüllen.
Wortlaut im Programm
Praktisch steht nur eine Erzieherin für die Betreuung von zwanzig Kindern zur Verfügung. Dieser Betreuungsschlüssel zählt zu den niedrigsten in Deutschland und ist nicht geeignet, den gesetzlichen Auftrag zur Erziehung, Betreuung und Bildung zu gewährleisten. Link zum Original
Das Betreuungsangebot für Kinder wird entsprechend dem tatsächlichen Bedarf in den Stadtteilen bei Plätzen, Personal und Ausstattung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
1. den Ausbau des Angebots entsprechend des tatsächlichen Bedarfes in den Stadtteilen in Bezug auf die Betreuungskapazitäten sowie der personellen und sächlichen Ausstattung; Link zum Original
Der Rechtsanspruch nach SGB VIII wird auf eine bedarfsgerechte, für Eltern kostenfreie Betreuung vom 1. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr erweitert.
Wortlaut im Programm
2. die Erweiterung des Rechtsanspruches gemäß SGB VIII auf den Rechtsanspruch für eine bedarfsgerechte und für die Eltern kostenfreie Betreuung vom 1. bis zum abgeschlossenen 12. Lebensjahr; Link zum Original
Kinder vom 3. Lebensjahr bis zur Einschulung erhalten mindestens sechs Stunden Betreuung einschließlich kostenfreier Verpflegung.
Wortlaut im Programm
3. einen Mindestbedarf von sechs Stunden Betreuung einschließlich kostenfreier Beköstigung für Kinder vom 3. bis zum 6. Lebensjahr (bzw. bis zur Einschulung); Link zum Original
Betreuungsumfänge werden nach dem Förderbedarf des Kindes und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bewilligt.
Wortlaut im Programm
4. die Bewilligungen von Betreuungsumfängen, die dem Förderbedarf des Kindes entsprechen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleisten; Link zum Original
Der Betreuungsschlüssel in Kitas wird flächendeckend auf 2,25 pädagogische Fachkräfte pro 20 Kinder angehoben.
Wortlaut im Programm
5. die Sicherstellung des Bildungsauftrages und der Förderung zum Ausgleich sozialer oder individueller Benachteiligungen durch flächendeckende Anhebung des Betreuungsschlüssels auf 2,25 pädagogische Fachkräfte pro 20 Kinder; Link zum Original
In Kitas werden verstärkt Fachkräfte neu eingestellt, insbesondere Männer und Menschen mit Migrationshintergrund.
Wortlaut im Programm
6. die Verstärkte Neueinstellung, insbesondere von männlichen Fachkräften und Fachkräften mit Migrationshintergrund; Link zum Original
Wohnortnahe Integrationsgruppen in Kitas werden wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
7. die Wiedereinführung wohnortnaher Integrationsgruppen in Kitas. Link zum Original
Alle Kinder lernen bis zur zehnten Klasse gemeinsam in einer Schule.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für eine Schule, in der alle Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam lernen und solidarisch gefördert werden. Link zum Original
Das 10. Schuljahr dient dem Sek-I-Abschluss, berechtigt gegebenenfalls zum Übergang in die Sek II oder wird mit den beruflichen Schulen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Das 10. Schuljahr sollte entweder dem Erwerb des Sek I – Abschlusses dienen, ggf. zum Übergang zur Sek II berechtigen oder in Kooperation mit den beruflichen Schulen gestaltet werden und so die Ausbildungsfähigkeit verbessern. Link zum Original
Ganztagsschulen werden gleichmäßig und sofort mit absolutem Vorrang ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der gleichmäßige und sofortige Ausbau von Ganztagsschulen muss absoluten Vorrang haben. Link zum Original
Der Besuch von Ganztagsschulen ist kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Der Besuch von Ganztagsschulen muss kostenfrei sein. Link zum Original
Fachkräfte an Ganztagsschulen werden ihrer Ausbildung gemäß bezahlt und nicht prekär beschäftigt.
Wortlaut im Programm
Alle Fachkräfte sind ihrer Ausbildung gemäß zu bezahlen und dürfen nicht unter prekären Verhältnissen als Billigstarbeitskräfte arbeiten. Link zum Original
Das Land stellt einen Landesentwicklungsplan Bildung auf.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Landesentwicklungsplan Bildung: Link zum Original
Die Grundschule wird sofort auf die ersten sechs Schuljahre ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
1. für die sofortige Ausdehnung der Grundschule auf die ersten sechs Schuljahre; Link zum Original
Die Grundschule wird schrittweise zur kostenlosen Ganztagsschule als Regeleinrichtung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
2. für den schrittweisen Ausbau und die Regeleinrichtung der Grundschule zur kostenlosen Ganztagsschule; Link zum Original
In sozialen Brennpunkten werden kostenlose Ganztagsangebote geschaffen, um Entwicklungsunterschiede auszugleichen.
Wortlaut im Programm
3. für kostenlose Ganztagsangebote besonders in sozialen Brennpunkten, um dort schnell Entwicklungsunterschiede auszugleichen und diesen Kindern so bessere Voraussetzungen für einen Schulabschluss zu geben. Link zum Original
Ziffernnoten in der Grundschule werden durch regelmäßige Elterngespräche ersetzt.
Wortlaut im Programm
4. für den Ersatz der Ziffernnoten durch regelmäßige Elterngespräche in der Grundschule Link zum Original
Integrierte Gesamtschulen mit einheitlichem Abschluss nach dem zehnten Schuljahr werden flächendeckend aufgebaut.
Wortlaut im Programm
5. für den Aus- und flächendeckenden Aufbau von integrierten Gesamtschulen mit einem einheitlichen Abschluss ach dem zehnten Schuljahr; Link zum Original
Schulklassen haben höchstens 20 Schülerinnen und Schüler.
Wortlaut im Programm
6. für Klassengrößen mit maximal 20 Schülerinnen; Link zum Original
Die Personalkürzungen im gesamten Bildungsbereich werden sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
7. für den sofortigen Stopp der radikalen Personalkürzungen im gesamten Bildungsbereich und die Verwendung aller Stellen zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit; Link zum Original
Alle Stellen im Bildungsbereich werden zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit verwendet.
Wortlaut im Programm
7. für den sofortigen Stopp der radikalen Personalkürzungen im gesamten Bildungsbereich und die Verwendung aller Stellen zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit; Link zum Original
Es gilt uneingeschränkte Lehrmittelfreiheit.
Wortlaut im Programm
8. für uneingeschränkte Lehrmittelfreiheit. Link zum Original
Langfristig werden Sekundarstufe I und Sekundarstufe II integriert.
Wortlaut im Programm
Langfristig streben wir die Integration von Sekundarstufe I und Sekundarstufe II sowie eine Aufwertung der Berufsschulbildung an, die ebenfalls den Erwerb einer Studienberechtigung ermöglicht. Link zum Original
Die Berufsschulbildung wird aufgewertet und ermöglicht ebenfalls den Erwerb einer Studienberechtigung.
Wortlaut im Programm
Langfristig streben wir die Integration von Sekundarstufe I und Sekundarstufe II sowie eine Aufwertung der Berufsschulbildung an, die ebenfalls den Erwerb einer Studienberechtigung ermöglicht. Link zum Original
Weiterbildung wird als gleichrangige Säule des Bildungswesens und öffentliche Aufgabe anerkannt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzten uns statt dessen dafür ein, dass Weiterbildung neben Kindertageseinrichtungen, Schule, Hochschule und beruflicher Bildung als gleichrangige Säule im Bildungswesen und als öffentliche Aufgabe politisch anerkannt und gefördert wird. Link zum Original
Alle Menschen, insbesondere junge Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund, erhalten eine qualifizierte Berufsausbildung.
Wortlaut im Programm
Alle, insbesondere junge Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund brauchen eine qualifizierte Berufsausbildung. Link zum Original
Die Weiterbildung der bremischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Erhalt und Ausbau ihrer Qualifikationen wird politisch verankert.
Wortlaut im Programm
1. ein politisch verankerter „Wille zur Weiterbildung“, der die bremischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Stand setzt, Qualifikationen zu erhalten und auszubauen, Link zum Original
Weiterbildungsträger erhalten politisch verankerte Planungssicherheit.
Wortlaut im Programm
2. die politische Verankerung der Planungssicherheit für Weiterbildungsträger; Link zum Original
Eine Infrastruktur für Beratung, Vermittlung und Qualifizierung mit dem Ziel echter Berufsausbildung für den ersten Arbeitsmarkt wird ausgebaut und vernetzt.
Wortlaut im Programm
3. der Ausbau und die Vernetzung einer nachhaltigen Infrastruktur in Beratung, Vermittlung und Qualifizierung mit dem Ziel echter Berufsausbildung für den ersten Arbeitsmarkt; Link zum Original
Die bremische Regelung von einer Woche Bildungsurlaub für alle Beschäftigten bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
4. der Erhalt der gesetzlichen Regelung in Bremen von einer Woche Bildungsurlaub für alle Arbeitnehmerinnen und keine Streichung der Zuschüsse für Bildungsurlaube um 75%; Link zum Original
Die Zuschüsse für Bildungsurlaube werden nicht um 75 Prozent gekürzt.
Wortlaut im Programm
4. der Erhalt der gesetzlichen Regelung in Bremen von einer Woche Bildungsurlaub für alle Arbeitnehmerinnen und keine Streichung der Zuschüsse für Bildungsurlaube um 75%; Link zum Original
Die professionelle Weiterbildungsinfrastruktur mit qualifiziertem Personal bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
5. der Erhalt der professionellen Weiterbildungs-Infrastruktur mit qualifiziertem Personal; Link zum Original
Neue Kooperationsformen und Netzwerke der Weiterbildung werden gefördert, etwa durch Einbindung von Stadtbibliotheken, Bürgerhäusern und Internet-Cafés als Lernorte.
Wortlaut im Programm
6. die Förderung neuer Kooperationsformen und Netzwerk-Strukturen – zum Beispiel durch die Einbindung neuer Lernorte (wie etwa Stadtbibliotheken, Bürgerhäuser, Internet-Cafés ...) Link zum Original
Weiterbildungsangebote werden enger mit dem Lernen im Betrieb verzahnt.
Wortlaut im Programm
7. eine engere Verzahnung von Lernmöglichkeiten mit dem unmittelbaren Lernen im Betrieb Link zum Original
Der Wissenstransfer von der Universität in den städtischen und beruflichen Alltag wird verbessert.
Wortlaut im Programm
8. eine verbesserte Transfer-Organisation zwischen dem im Wissenschaftsbetrieb der Universität entwickelten Wissen und dem Gebrauchswert von Wissen im städtischen und beruflichen Alltag. Link zum Original
Die Wissenschaftspolitik wird von neoliberaler auf demokratische Ausrichtung umgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Abkehr von der neoliberalen hin zu einer demokratisch orientierten Wissenschaftspolitik. Link zum Original
Alle Maßnahmen zur Privatisierung des Hochschulbereichs werden sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
1. einen sofortigen Stopp aller Maßnahmen, die der Privatisierung des Hochschulbereichs Vorschub leisten sollen; Link zum Original
Die Exzellenzvorhaben an den Hochschulen werden aufgegeben.
Wortlaut im Programm
2. die Aufgabe von ruinösen Excellence-Experimenten; Link zum Original
Die Bezuschussung der privaten International University Bremen aus dem Landeshaushalt entfällt.
Wortlaut im Programm
3. den Wegfall der Bezuschussung der IUB über die Bremer Haushaltspolitik die und Rücknahme der Beteiligungen des Landes; Link zum Original
Das Land zieht seine Beteiligungen an der International University Bremen zurück.
Wortlaut im Programm
3. den Wegfall der Bezuschussung der IUB über die Bremer Haushaltspolitik die und Rücknahme der Beteiligungen des Landes; Link zum Original
Wissenschaftliche Arbeit wird vor einseitiger Einflussnahme wirtschaftlicher Interessen geschützt.
Wortlaut im Programm
4. den Schutz wissenschaftlicher Arbeit vor zunehmender einseitiger Einflussnahme durch wirtschaftliche Interessen; Link zum Original
Bremen steigt aus dem Hochschulentwicklungsplan HEP V aus.
Wortlaut im Programm
5. einen Ausstieg aus HEP V mit seinen skandalösen Folgen für die Studien- und Arbeitsbedingungen der meisten Hochschulangehörigen sowie die sofortige Rücknahme der Schließungsabsichten von Studiengängen; Link zum Original
Die geplanten Schließungen von Studiengängen werden sofort zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
5. einen Ausstieg aus HEP V mit seinen skandalösen Folgen für die Studien- und Arbeitsbedingungen der meisten Hochschulangehörigen sowie die sofortige Rücknahme der Schließungsabsichten von Studiengängen; Link zum Original
Das Studium bleibt kostenlos, Bremen verzichtet auf Studiengebühren.
Wortlaut im Programm
6. verbesserte Perspektiven für alle durch ein kostenloses Studium und den Verzicht Bremens auf Studiengebühren; Link zum Original
BAföG für Studierende wird als Zuschuss gewährt.
Wortlaut im Programm
7. BAföG für Studenten/innen als Zuschuss und Einsatz der Landesregierung für ein elternunabhängiges und existenzsicherndes BAföG ohne Rückzahlung; Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich für ein elternunabhängiges, existenzsicherndes BAföG ohne Rückzahlung ein.
Wortlaut im Programm
7. BAföG für Studenten/innen als Zuschuss und Einsatz der Landesregierung für ein elternunabhängiges und existenzsicherndes BAföG ohne Rückzahlung; Link zum Original
Demokratische Selbstverwaltungsstrukturen in Forschung, Lehre und Studentenschaft werden wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
8. die Wiedereinführung demokratischer Selbstverwaltungsstrukturen in Forschung, Lehre und verfasster Studentenschaft; Link zum Original
Für die bis 2015 zusätzlich erwarteten Studienanfänger werden Räume ausgebaut und qualifiziertes Personal eingestellt.
Wortlaut im Programm
9. eine verlässliche Konsolidierung und wirksame Demokratisierung im gesamten Lehr- Studienbetrieb durch den Ausbau von Räumen und die Einstellung von qualifiziertem Personal für die zusätzlich bis 2015 erwarteten Studienanfänger/innen Link zum Original
Die Verfasste Studierendenschaft wird mit hochschulpolitischem und allgemeinpolitischem Mandat und finanzieller Autonomie vollständig wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
10.die vollständige Wiederherstellung der Verfassten Studierendenschaft mit hochschulpolitischem und allgemeinpolitischem Mandat sowie finanzieller Autonomie. Link zum Original
Das von Abwicklung bedrohte Studienfach Sportwissenschaft wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für die Fortführung des von Abwicklung bedrohten Studienfachs der Sportwissenschaft. Link zum Original
In Bremerhaven sollen gezielte Angebote zur Weiterbildung und Ausbildungsförderung geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Daher braucht Bremerhaven umgehend besondere Investitionen zum Aufbau öffentlich geförderter Beschäftigung, besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut, gezielte Angebote zur Weiterbildung und zur Ausbildungsförderung, sowie eine Entwicklungsperspektive bei der die eigene Bevölkerung mit gemeint ist und eine wichtige Rolle spielt. Link zum Original
Die Wissenschaftsförderung in Bremerhaven soll nicht auf die maritime Wissenschaft begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Wissenschaftsförderung darf nicht auf die maritime Wissenschaft begrenzt werden, die Stadtentwicklung muss den gezielten Ausbau der Kulturszene, die Förderung von Kleinunternehmen, sowie den Aufbau sozio-kultureller und jugendorientierter Angebote mit einschließen. Link zum Original
Bremerhaven soll als Standort maritimer Forschung und Technologieentwicklung weiter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Bremerhaven ist als Standort der maritimen Forschung und Entwicklung von maritimen Technologien weiter zu fördern. Link zum Original
Das Alfred-Wegener-Institut und die Hochschule Bremerhaven sollen weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Das Alfred-Wegener-Institut und die Hochschule Bremerhaven müssen weiter ihren Platz ausbauen. Link zum Original
Muttersprachlicher Unterricht durch freie Träger, Volkshochschulen, Schulen und Kindergärten wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Daher unterstützen wir die Durchführung unentgeltlicher Sprachkursen und muttersprachlichem Unterricht durch freie Träger, in Volkshochschulen, Schulen und Kindergärten. Diese Angebote müssen erweitert werden. Ein besonderes Gewicht muss dabei auf der Förderung von Frauen und Mädchen liegen. Link zum Original
Zweisprachige Alphabetisierung und Erziehung sollen gerade in Stadtteilen mit vielen Migranten gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir streben dazu eine gezielte Förderung zweisprachiger Alphabetisierung und Erziehung gerade in Stadtteilen mit vielen Migrantinnen und Migranten an. Link zum Original
Jedes Kind und jeder Jugendliche soll die allgemeinbildenden Schulen und Kindergärten in den Kommunen besuchen.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein dafür, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die allgemein bildenden Schulen und Kindergärten in den Kommunen besuchen soll. Link zum Original
Geschichte und soziale Hintergründe der Arbeitsmigration sowie Kultur und Lage von Bremern unterschiedlicher Herkunft sollen in die Lehrpläne aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
In die Lehrpläne und Curricula werden Geschichte und soziale Hintergründe der Migration von Arbeitern nichtdeutscher Herkunft, sowie Kultur und soziale Lagebeschreibung von Bremerinnen und Bremern unterschiedlicher Herkunft aufgenommen. Link zum Original
Der Studiengang Jura an der Universität Bremen soll dauerhaft erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Es ist aber auch eine Selbstverständlichkeit, dass der Studiengang Jura an der Bremer Uni auf Dauer erhalten bleibt. Link zum Original
Die Juristenausbildung soll praxisorientierter und stärker auf die Anwaltstätigkeit statt auf das Richteramt ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Juristinnenausbildung muss jedoch praxisorientierter werden. Wir wollen weg vom Paukstudium, dass noch immer auf das Richteramt ausgerichtet ist, hin zu einer modernen Anwaltsausbildung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.