Grüne · Gutes Morgen, Brandenburg!
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Brandenburg 2014 · Original
Das Programm enthält 80 von 1.483 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 80Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 151Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 80
Mit der DDR-Vergangenheit wird transparent und konstruktiv umgegangen.
Wortlaut im Programm
Zur demokratischen Kultur in unserem Land gehört für uns auch, transparent und konstruktiv mit der DDR-Vergangenheit umzugehen. Verantwortung muss übernommen werden für geschehenes Unrecht; Verfolgte und Benachteiligte müssen endlich – so weit das überhaupt möglich ist – Wiedergutmachung erfahren. Link zum Original
Verfolgte und Benachteiligte der DDR erhalten soweit möglich Wiedergutmachung.
Wortlaut im Programm
Zur demokratischen Kultur in unserem Land gehört für uns auch, transparent und konstruktiv mit der DDR-Vergangenheit umzugehen. Verantwortung muss übernommen werden für geschehenes Unrecht; Verfolgte und Benachteiligte müssen endlich – so weit das überhaupt möglich ist – Wiedergutmachung erfahren. Link zum Original
Die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission werden in der kommenden Legislaturperiode aufgegriffen.
Wortlaut im Programm
Auftrag für uns alle ist es, die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission in der kommenden Legislaturperiode aufzugreifen. Link zum Original
Verfolgte und Benachteiligte der DDR-Diktatur werden deutlich besser unterstützt als bisher.
Wortlaut im Programm
Unser Land, unsere Demokratie steht in der Pflicht, die Folgen der DDR-Diktatur für die Betroffenen zu lindern und nach Möglichkeit zu beheben. Verfolgte und Benachteiligte müssen deshalb deutlich besser unterstützt werden als bisher. Link zum Original
Opposition und Widerstand in der DDR werden durch die Würdigung von Personen stärker in die öffentliche Wahrnehmung gerückt.
Wortlaut im Programm
Opposition und Widerstand in der DDR wollen wir stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken – u. a. durch entsprechende Würdigung von Personen, durch die breitere Verankerung im Unterricht, mit der Förderung von Gedenk-Orten und nicht zuletzt mit der intensiveren Auseinandersetzung hiermit auch in unserer Partei. Link zum Original
Opposition und Widerstand in der DDR werden breiter im Schulunterricht verankert.
Wortlaut im Programm
Opposition und Widerstand in der DDR wollen wir stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken – u. a. durch entsprechende Würdigung von Personen, durch die breitere Verankerung im Unterricht, mit der Förderung von Gedenk-Orten und nicht zuletzt mit der intensiveren Auseinandersetzung hiermit auch in unserer Partei. Link zum Original
Gedenkorte zu Opposition und Widerstand in der DDR werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Opposition und Widerstand in der DDR wollen wir stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken – u. a. durch entsprechende Würdigung von Personen, durch die breitere Verankerung im Unterricht, mit der Förderung von Gedenk-Orten und nicht zuletzt mit der intensiveren Auseinandersetzung hiermit auch in unserer Partei. Link zum Original
Bei der Aufarbeitung der DDR-Diktatur wird der Fokus auch auf die politische Verantwortung von SED und Blockparteien gelegt.
Wortlaut im Programm
Zudem muss zukünftig in diesem Zusammenhang der Fokus auch auf die politische Verantwortung von SED und Blockparteien gelegt werden – viel zu lange wurde die Aufmerksamkeit fast ausschließlich auf das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelenkt. Link zum Original
Die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird entlang der Empfehlungen der Enquete-Kommission des Landtags fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Entlang der Handlungsempfehlungen der Enquete- Kommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“ wollen wir in der kommenden Legislaturperiode an diesem wichtigen Thema weiterarbeiten. Link zum Original
Die Verpflichtungen aus dem Sorben-/Wenden-Gesetz und die europäischen Verpflichtungen zum Minderheitenschutz werden bekräftigt.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne bekennen uns klar zu den Verpflichtungen durch das Sorben-/Wenden-Gesetz und zu den europäischen Verpflichtungen zum Schutz von Minderheiten. Link zum Original
Das Recht der Sorben und Wenden auf ihre angestammte Heimat wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Recht der Sorben und Wenden auf ihre angestammte Heimat schützen und sprechen uns auch deshalb klar gegen neue Tagebaue aus. Link zum Original
Der Minderheitenschutz für Sorben und Wenden wird in der Landesverfassung und im Alltag verankert.
Wortlaut im Programm
Die Sorben und Wenden brauchen keinen Minderheitenschutz „light“, sondern einen, der in der Verfassung des Landes genauso verankert ist wie im alltäglichen Leben. Link zum Original
Die niedersorbische Sprache wird gefördert, auch über die Lausitzer Schulen und Kitas hinaus.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört aus grüner Sicht die Förderung der niedersorbischen Sprache, nicht nur an den Lausitzer Schulen und Kitas. Link zum Original
Eine identitätsstiftende sorbisch/wendische Kulturförderung wird finanziell abgesichert.
Wortlaut im Programm
Und hierzu gehört eine identitätsstiftende Kulturförderung, die finanziell abgesichert Link zum Original
Die Festlegung des angestammten sorbisch/wendischen Siedlungsgebiets soll die kulturelle Infrastruktur sichern und weitere Verluste verhindern.
Wortlaut im Programm
Die Festlegung des angestammten Siedlungsgebietes sichert die kulturelle Infrastruktur des Sorbisch/Wendischen und verhindert weitere Verluste. Link zum Original
Die Finanzierung der Aufgaben aus dem Sorben-/Wenden-Gesetz wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Nicht zuletzt wollen wir dafür sorgen, dass die Finanzierung der Aufgaben aus dem Sorben-/Wenden-Gesetz gesichert wird. Link zum Original
Die Landeszuschüsse an die Stiftung für das Sorbische Volk werden nicht gedeckelt und mindestens an die Inflation angepasst.
Wortlaut im Programm
Mit Blick auf die Zuschüsse des Landes an die Stiftung für das Sorbische Volk sagen wir Grüne: Der Deckel muss vom Topf – wir brauchen zumindest einen Ausgleich der Inflation. Link zum Original
Die Aufarbeitung des DDR-Unrechts wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
… unterstützt die Aufarbeitung des DDR-Unrechts Link zum Original
Die Rechte der sorbisch/wendischen Minderheit werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
… setzt sich ein für die Rechte der sorbisch/wendischen Minderheit Link zum Original
Das duale Rundfunksystem wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne bekennen uns klar zum dualen Rundfunksystem. Link zum Original
Die Vielfalt der Brandenburger Medienlandschaft wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt der Brandenburger Medienlandschaft ist geprägt durch einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, ein funktionierendes Verlagswesen, private Rundfunkanbieter, Bürgermedien und vielfältige Angebote der neuen Medien. Diese Vielfalt wollen wir erhalten. Link zum Original
RBB-Staatsvertrag und Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg werden gemeinsam mit Berlin weiterentwickelt und modernisiert.
Wortlaut im Programm
Der RBB-Staatsvertrag und der Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg sollen im Einvernehmen mit dem Partnerland Berlin weiterentwickelt und modernisiert werden. Link zum Original
Zusammensetzung und Aufgaben des Rundfunkrates werden kritisch überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Zusammensetzung des Rundfunkrates und dessen Aufgaben müssen kritisch überprüft werden. Link zum Original
Die Rechte der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rundfunks werden institutionell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Rechte der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wir institutionell weiter stärken. Link zum Original
Für alle Arbeitnehmer und arbeitnehmerähnlichen Beschäftigten des RBB wird ein gemeinsamer Personalrat mit gleichen Rechten angestrebt.
Wortlaut im Programm
Dafür streben wir einen gemeinsamen Personalrat für alle Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und arbeitnehmerähnlichen Beschäftigten des RBB an, mit gleichen Rechten für alle. Link zum Original
Der RBB wird verpflichtet, seine Wirtschaftspläne zu veröffentlichen.
Wortlaut im Programm
Um mehr Transparenz zu schaffen, wollen wir den RBB verpflichten, seine Wirtschaftspläne und die Protokolle der Gremien zu veröffentlichen. Link zum Original
Der RBB wird verpflichtet, die Protokolle seiner Gremien zu veröffentlichen.
Wortlaut im Programm
Um mehr Transparenz zu schaffen, wollen wir den RBB verpflichten, seine Wirtschaftspläne und die Protokolle der Gremien zu veröffentlichen. Link zum Original
Die Medienlandschaft in Brandenburg bleibt vielfältig und frei.
Wortlaut im Programm
... eine vielfältige und freie Medienlandschaft in Brandenburg Link zum Original
Eine offene und demokratische Gesellschaft setzt kulturelle Vielfalt, künstlerische Freiheit und Zugang zu kultureller Bildung für alle voraus.
Wortlaut im Programm
Eine offene und demokratische Gesellschaft gibt es nur mit kultureller Vielfalt, künstlerischer Freiheit und dem Zugang zu kultureller Bildung für alle Menschen. Link zum Original
Allen Menschen wird unabhängig von ihren Lebensumständen der Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen allen Menschen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen, unabhängig von ihren persönlichen Lebensumständen. Link zum Original
Die Kulturschaffenden in Brandenburg werden weiterhin tatkräftig unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne wissen um dieses Potenzial und werden die Kulturschaffenden auch in Zukunft tatkräftig unterstützen. Link zum Original
Die Kulturpolitische Strategie des Landes Brandenburg wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ebenso unterstützen wir die „Kulturpolitische Strategie des Landes Brandenburg“. Die hier formulierten Ziele sind aber nur zu erreichen, wenn wir Brandenburgs Kommunen solide finanzieren. Link zum Original
Die Freiheit der Kunst wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne werden die Freiheit der Kunst verteidigen, wann immer es nötig ist. Link zum Original
Interkulturelle Angebote werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir interkulturelle Angebote ausweiten. Link zum Original
Die Förderung kultureller Bildung ist eine wichtige Aufgabe der Kulturpolitik.
Wortlaut im Programm
Eine wichtige Aufgabe der zukünftigen Kulturpolitik ist die Förderung der kulturellen Bildung. Link zum Original
Kulturschaffende, Kulturträger und Bildungseinrichtungen arbeiten auf Basis schlüssiger Konzepte und verlässlicher Finanzierung besser zusammen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb, dass Kulturschaffende, Kulturträger und Bildungseinrichtungen besser zusammenarbeiten – auf Basis schlüssiger Konzepte und mit verlässlicher Finanzierung. Link zum Original
Kulturelle Bildung ist fester Bestandteil im Alltag aller Bildungseinrichtungen und außerschulischer Lernorte.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Bildung soll als fester Bestandteil im Alltag aller Bildungseinrichtungen und an außerschulischen Lernorten stattfinden. Link zum Original
Das landesgeförderte Projekt einer Wanderoper, die Musiktheater an Schulen in der Fläche bringt, wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen deshalb das von der Landesregierung geförderte Projekt einer „Wanderoper“, die vielfältiges Musiktheater an Schulen in der „Fläche“ erlebbar macht und zugleich als Berufsförderungsmaßnahme Auftrittschancen und Hilfe bei (Wieder-) Eintritt ins Berufsleben schafft. Link zum Original
Die öffentliche Förderung von Bühnen und Orchestern wird mit dem Ziel verbunden, Produktionen für regelmäßige Aufführungen an den vielen Spielorten im Land zu erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Mit der öffentlichen Förderung von Bühnen und Orchestern soll künftig auch die Zielsetzung verbunden sein, geeignete Produktionen zu erarbeiten, mit denen die zahlreichen Aufführungsorte im Land in einer gewissen Regelmäßigkeit „bespielt“ werden können. Link zum Original
Hochkultur und Breitenkultur prägen gleichberechtigt das Kulturleben Brandenburgs.
Wortlaut im Programm
Die sogenannte Hochkultur und die Breitenkultur sollen gleichberechtigt das Kulturleben Brandenburgs prägen. Link zum Original
Bildende und darstellende Kunst, Soziokultur, Musik, Literatur und Film werden spartengerecht gefördert, von Ausstellungshonoraren bis zu Festivals.
Wortlaut im Programm
Wir wollen jeweils bildende und darstellende Kunst, Soziokultur, Musik, Literatur und Film, der Sparte angemessenen fördern – von Ausstellungshonoraren und Katalogförderung, über Stipendien bis zu Literatur, Film- und Musikfestivals. Link zum Original
Das Land beteiligt sich bei der Fortschreibung der Verträge zum Theater- und Orchesterverbund angemessen an den Tarifsteigerungen für das Personal.
Wortlaut im Programm
Wir fordern bei der Fortschreibung der Verträge zum Theater- und Orchesterverbund eine angemessene Beteiligung des Landes an den Tarifsteigerungen für das Personal. Die Arbeit in diesem Verbund kann weiter verbessert werden, zum Beispiel beim Austausch von Werken und Aufführungen. Hierzu sollte es eine fachgerechte Überprüfung geben. Link zum Original
Die Arbeit im Theater- und Orchesterverbund wird fachgerecht überprüft, um etwa den Austausch von Werken und Aufführungen zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Wir fordern bei der Fortschreibung der Verträge zum Theater- und Orchesterverbund eine angemessene Beteiligung des Landes an den Tarifsteigerungen für das Personal. Die Arbeit in diesem Verbund kann weiter verbessert werden, zum Beispiel beim Austausch von Werken und Aufführungen. Hierzu sollte es eine fachgerechte Überprüfung geben. Link zum Original
Es werden Räume für neue kulturelle Ideen und Projekte geschaffen.
Wortlaut im Programm
Zugleich wollen wir Räume für neue Ideen und Projekte schaffen. Link zum Original
Ein Kulturfonds für innovative Projekte und Initiativen wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Hierzu werden wir einen Kulturfonds für innovative Projekte und Initiativen einrichten. Link zum Original
Ein Kulturland braucht konkrete Räume wie Bühnen, Museen, bezahlbare Ateliers, gut ausgestattete Archive und Bibliotheken.
Wortlaut im Programm
Neben kreativen Freiräumen und finanziellen Spielräumen, braucht ein Kulturland ganz handfeste Räume: Bühnen, Museen, Konzerthäuser, bezahlbare Ateliers und Ausstellungsräume für bildende Künstler, technisch gut ausgestattete Archive und Bibliotheken, Orte der Soziokultur und vieles mehr. Link zum Original
In der nächsten Wahlperiode wird geprüft, ob ein Kulturraumgesetz nach sächsischem Vorbild die materielle Basis der Kulturarbeit verbessert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir in der nächsten Wahlperiode prüfen, ob sich mit einem Kulturraumgesetz nach sächsischem Vorbild die materielle Basis für die Kulturarbeit auch in Brandenburg verbessern lässt. Link zum Original
Das kulturelle Leben des gesamten Landes wird vernetzt und belebt, auch als Faktor gegen Landflucht und für den Tourismus.
Wortlaut im Programm
Ziel unserer Kulturpolitik soll es sein, das kulturelle Leben des gesamten Landes in Theatersälen, Kirchen, Museen, Galerien und Künstlerwerkstätten, Bibliotheken und Musikschulen zu vernetzen, zu beleben und zu bereichern im Sinne infrastruktureller Bildungsversorgung vor Ort, als belebender und stabilisierender Faktor gegenüber Tendenzen der „Landflucht“ und als Teil der Strategien, die zunehmende Zahl der Berlin-Abwanderer für die Ansiedlung im brandenburgischen ländlichen Raum zu gewinnen, letztlich auch als wichtiger Faktor der touristischen Kernversorgung mit regionalen Highlights. Link zum Original
Die Kirchen werden als Kooperationspartner für das kulturelle Leben in Dörfern und Landstädten gesehen.
Wortlaut im Programm
Unabhängig von religiösen Überzeugungen sehen wir auch die Kirchen als Kooperationspartner in dem Bereich, die, getragen vom ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder, aktive Träger kulturellen Lebens in den Dörfern und Landstädten im Bereich des Musiklebens, aber auch des Theaters und sogar der Filmkunst sind. Link zum Original
Künstler, Kunsthandwerker und private Galerien im ländlichen Raum werden durch Ausstellungsunterstützung und öffentliche Ankäufe gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für die Künstler und Kunsthandwerker mit ihren Ateliers auf dem Lande und die privaten Galerien als Quellorte und Katalysatoren kultureller Entwicklung im ländlichen Raum, die wir über Ausstellungsunterstützungen und öffentliche Ankäufe fördern wollen. Link zum Original
Schulen werden als wichtige Vermittler kultureller Bildung in der Fläche angesehen.
Wortlaut im Programm
Die Schulen sehen wir als wichtige Weichensteller für die Kulturrezeption in der Fläche: Nicht nur entscheidet oft ihre Qualität und ihr Angebot, ob Ort und Region für Zuzug attraktiv bleiben, Schulen sind es vor allem – neben dem Elternhaus –, die entscheidend in ihrer Bildungsvermittlung prägen: wie weit Kultur in ihren vielfältigsten Ausdrucksformen zum Erlebnis, Bedürfnis und zur Bereicherung für das Leben junger Menschen wird! Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement im kulturellen Leben soll ermutigt und unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns ausdrücklich für die Ermutigung und Unterstützung ehrenamtlichen Engagements aus, das in so vielen Bereichen des kulturellen Lebens in den verschiedensten Ausprägungen, in Stiftungen, in gemeinnützigen Vereinen und in individuellen Beiträgen die Kulturarbeit im Lande trug und trägt und sich als unentbehrlich für das Kulturleben im Lande vor und neben den staatlichen, kommunalen und kirchlichen Institutionen erwiesen hat. Link zum Original
Den Musik- und Kunstschulen sollen mehr Qualität, bessere Ausstattung und bessere Entlohnung des Personals ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Den Musik- und Kunstschulen wollen wir mehr Qualität, eine bessere Ausstattung und eine bessere Entlohnung des Personals ermöglichen. Hierzu werden wir mit Beginn der neuen Wahlperiode die Förderung seitens des Landes verdoppeln. Link zum Original
Die Landesförderung für die Musik- und Kunstschulen wird mit Beginn der neuen Wahlperiode verdoppelt.
Wortlaut im Programm
Den Musik- und Kunstschulen wollen wir mehr Qualität, eine bessere Ausstattung und eine bessere Entlohnung des Personals ermöglichen. Hierzu werden wir mit Beginn der neuen Wahlperiode die Förderung seitens des Landes verdoppeln. Link zum Original
Das Landesprogramm „Musische Bildung für alle“ wird in größerem Umfang fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Damit die Musik- und Kunstschulen ihre erfolgreichen Kooperationen mit Kitas und Schulen ausweiten können, wollen wir zudem das Landesprogramm "Musische Bildung für alle" in größerem Umfang fortführen und durch einen Programmteil für die Kunst erweitern. Link zum Original
Das Landesprogramm „Musische Bildung für alle“ wird um einen Programmteil für die Kunst erweitert.
Wortlaut im Programm
Damit die Musik- und Kunstschulen ihre erfolgreichen Kooperationen mit Kitas und Schulen ausweiten können, wollen wir zudem das Landesprogramm "Musische Bildung für alle" in größerem Umfang fortführen und durch einen Programmteil für die Kunst erweitern. Link zum Original
Für begabte Instrumental- und Gesangsschüler aus finanziell schwächeren Verhältnissen werden zusätzliche Stipendien an den Musikschulen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Damit die Musik- und Kunstschulen ihre erfolgreichen Kooperationen mit Kitas und Schulen ausweiten können, wollen wir zudem das Landesprogramm "Musische Bildung für alle" in größerem Umfang fortführen und durch einen Programmteil für die Kunst erweitern. Das schließt zusätzliche Stipendien für Instrumental- und Gesangsschüler an den Musikschulen und Leihinstrumente an (Musik-)Schulen ein, um auch finanziell schwächeren, aber begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern den Weg zur Musik zu eröffnen. Link zum Original
An Musik- und anderen Schulen werden Leihinstrumente bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Damit die Musik- und Kunstschulen ihre erfolgreichen Kooperationen mit Kitas und Schulen ausweiten können, wollen wir zudem das Landesprogramm "Musische Bildung für alle" in größerem Umfang fortführen und durch einen Programmteil für die Kunst erweitern. Das schließt zusätzliche Stipendien für Instrumental- und Gesangsschüler an den Musikschulen und Leihinstrumente an (Musik-)Schulen ein, um auch finanziell schwächeren, aber begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern den Weg zur Musik zu eröffnen. Link zum Original
Brandenburgs Baudenkmäler sollen erhalten werden, wo immer es möglich ist.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Brandenburgs Baudenkmäler erhalten, wo immer es möglich ist. Link zum Original
Bauverwaltungen sollen Bauherren bei Denkmalsanierungen konstruktiv begleiten und heutige Anforderungen mit dem Denkmal vereinbar machen.
Wortlaut im Programm
Bauverwaltungen müssen demgemäß Bauherren konstruktiv und Schwierigkeiten aus dem Weg räumend bei Sanierungen begleiten und kreativ heutige Anforderungen kompatibel mit dem Denkmal machen. Link zum Original
Zusätzlich zu bestehenden Förderprogrammen sollen jährlich mindestens eine Million Euro zur Rettung der wertvollsten Denkmalsubstanz bereitstehen.
Wortlaut im Programm
Ergänzend zu den bestehenden Förderprogrammen braucht Brandenburg jährlich mindestens eine Millionen Euro, um die wertvollste Denkmalsubstanz vor dem Verfall zu retten. Link zum Original
Zur Förderung des baukulturellen Erbes wird eine Denkmalstiftung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten deshalb die Einrichtung einer Denkmalstiftung zur Förderung des baukulturellen Erbes in Brandenburg. Wir Grüne sind bereit, das dafür notwendige Stiftungskapital in den nächsten Jahren aus dem Landeshaushalt zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Das Stiftungskapital der Denkmalstiftung wird in den nächsten Jahren aus dem Landeshaushalt bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten deshalb die Einrichtung einer Denkmalstiftung zur Förderung des baukulturellen Erbes in Brandenburg. Wir Grüne sind bereit, das dafür notwendige Stiftungskapital in den nächsten Jahren aus dem Landeshaushalt zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Bürgerschaftliches Engagement zum Erhalt von Baudenkmälern soll besser gewürdigt und unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir bürgerschaftliches Engagement zum Erhalt von Baudenkmälern besser würdigen und unterstützen. Link zum Original
Die umfassende Förderung der Sprache der sorbischen/wendischen Minderheit in Kitas, Schulen, Medien, Literatur und Theater wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Es spricht für den kulturellen Reichtum, für die Kraft unseres Kulturraumes und für unsere Liberalität, wenn eine nationale Minderheit umfassende Förderung ihrer Sprache in Kitas, Schulen, Jugendclubs, eigenen Zeitungen, Publikation eigener Literatur, eigenem Theater und Radiosendungen erfährt. Link zum Original
Die sorbische/wendische Minderheit soll durch substanzielle und kontinuierliche Landesförderung sowie ideelle Anerkennung gestützt werden.
Wortlaut im Programm
Gerade wegen der Schwierigkeiten nationaler Minderheiten, in der heutigen von den Medien der Mehrheitskultur dominierten Gesellschaft eigene kulturelle Identität zu behaupten, muss mit substantieller Förderung und ideeller Anerkennungskultur die sorbische/wendische Minderheit getr agen und gestützt werden, wobei die Kontinuität der Landesförderung der zentrale Anker für die sorbische/wendische Bildungs- und Kulturarbeit ist. Link zum Original
Die Zuschüsse des Landes an die Stiftung für das sorbische Volk werden aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb, die Zuschüsse des Landes an die Stiftung für das sorbische Volk aufzustocken. Link zum Original
Politik und Verwaltung in Kommunen und Kreisen sollen die sorbische/wendische Kultur öffentlich anerkennen und sichtbar machen, etwa durch Zugansagen in der Minderheitensprache.
Wortlaut im Programm
Gleichermaßen wichtig ist die öffentliche Anerkennung, Interessenwahrnehmung und positive Aufmerksamkeit durch PolitikerInnen und Verwaltung in den Kommunen und Kreisen, um die sorbische/wendische Kultur im Bewusstsein der Region und auch aller Brandenburgerinnen und Brandenburger als präsent und bereichernd zu verankern (bis hin zu „Kleinigkeiten“ wie z. B. Zugansagen in der Sprache der regionalen Minderheit). Link zum Original
Der Widerstand einzelner Kommunen aus Kostengründen gegen die Wiedereinbeziehung in den sorbisch-wendischen Kulturraum wird als nicht zielführend abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sehen daher den Widerstand in einzelnen Kommunen gegen die Wieder-Einbeziehung ihrer Gemeinden in den historisch belegten sorbisch-wendischen Kulturraum unter rein finanziellen Ablehnungsgründen (Kosten zweisprachiger Straßenschilder etc.) für nicht zielführend und für eine bedauerliche Abkehr von dem nun seit Jahrzehnten so bewährten respektvollen, kooperativem Miteinander, nicht zuletzt, wenn die Gemeinden sich zugleich bei ihrer touristischen Vermarktung durchaus auf das reiche sorbisch/wendische Kultur- und Traditionserbe stützen. Link zum Original
Der Beauftragte der Landesregierung für das sorbische/wendische Volk berichtet mindestens einmal jährlich über die Entwicklung der sorbischen/wendischen Kultur.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen die Berufung eines Beauftragten für das sorbische/wendische Volk durch die Landesregierung und erwarten, dass er mindestens einmal jährlich in einem Bericht über die Entwicklung der sorbischen/wendischen Kultur informiert und Sorbisch/Wendisch entsprechend der Europäischen Charta der Regional – oder Minderheitensprachen in der Öffentlichkeit gefördert wird. Link zum Original
Sorbisch/Wendisch wird entsprechend der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen in der Öffentlichkeit gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen die Berufung eines Beauftragten für das sorbische/wendische Volk durch die Landesregierung und erwarten, dass er mindestens einmal jährlich in einem Bericht über die Entwicklung der sorbischen/wendischen Kultur informiert und Sorbisch/Wendisch entsprechend der Europäischen Charta der Regional – oder Minderheitensprachen in der Öffentlichkeit gefördert wird. Link zum Original
Die Bedrohung des sorbischen/wendischen Siedlungsraums durch Braunkohleabbau wird kritisiert.
Wortlaut im Programm
Dass die durch Verfolgung in der Vergangenheit und durch den aktuellen Druck durch die multimediale Mehrheitskultur geschwächte sorbische/wendische Minderheit zusätzlich in ihrem Siedlungsraum durch Braunkohlenabbaggerung bedroht ist, erachten wir als besonders tragisch und kritikwürdig. Wir unterstützen daher alle, die um ihren angestammten Heimat-, Kultur- und Siedlungsraum kämpfen. Link zum Original
Alle, die um ihren angestammten Heimat-, Kultur- und Siedlungsraum gegen den Braunkohleabbau kämpfen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dass die durch Verfolgung in der Vergangenheit und durch den aktuellen Druck durch die multimediale Mehrheitskultur geschwächte sorbische/wendische Minderheit zusätzlich in ihrem Siedlungsraum durch Braunkohlenabbaggerung bedroht ist, erachten wir als besonders tragisch und kritikwürdig. Wir unterstützen daher alle, die um ihren angestammten Heimat-, Kultur- und Siedlungsraum kämpfen. Link zum Original
Die Landesförderung für die Musik- und Kunstschulen wird verdoppelt.
Wortlaut im Programm
stimmt für die Verdoppelung der Landesförderung für unsere Musik- und Kunstschulen Link zum Original
Allen Menschen soll der Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
will allen Menschen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen der Kulturschaffenden sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen der Kulturschaffenden ein Link zum Original
Die Freiheit der Kunst wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
gibt eine Stimme für die Freiheit der Kunst Link zum Original
Brandenburgs alte Dorfkirchen und andere Baudenkmäler sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
macht sich stark für Brandenburgs alte Dorfkirchen und andere Baudenkmäler Link zum Original
Sorben und Wenden soll die Wahrung ihrer kulturellen Identität ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
ermöglicht den Sorben und Wenden, ihre kulturelle Identität zu wahren Link zum Original
DDR-Dopingopfer, die als Minderjährige erhebliche gesundheitliche Schäden erlitten, erhalten eine Rente.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Rente für DDR-Dopingopfer ein, denen im minderjährigen Alter durch Doping erhebliche gesundheitliche Schäden zugefügt wurden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.