Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original
Das Programm enthält 140 von 655 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 140Forderungen zum Politikfeld
- 21 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 140
Qualifizierungsangebote werden im Rahmen einer Qualifizierungsoffensive ausgebaut.
Wortlaut im Programm
n Den Ausbau von Qualifizierungsangeboten und eine Qualifizierungsoffensive statt Rückgang von Weiterbildungsmaßnahmen. Link zum Original
In Bildung und Qualifikation der Menschen wird investiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in Bildung und die Qualifikation der Menschen investieren. Link zum Original
Das Bildungsangebot wird besonders in strukturschwachen Regionen gezielt entwickelt.
Wortlaut im Programm
Dazu muss das Bildungsangebot insbesondere in den strukturschwachen Regionen gezielt entwickelt werden. Link zum Original
Qualifizierung und Weiterqualifizierung werden zu einer vollwertigen vierten Säule des Bildungssystems ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Gerade in Bereichen struktureller wirtschaftlicher Umbrüche haben Qualifizierung und Weiterqualifizierung eine wichtige Bedeutung. Sie müssen zu einer vollwertigen vierten Säule unseres Bildungssystems ausgebaut werden. Link zum Original
Gemeinschaftliche Forschung und Entwicklung, Technologietransfer und anwendungsorientierte Forschung werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
n die Verstärkung gemeinschaftlicher Forschung und Entwicklung des Technologietransfers und der anwendungsorientierten Forschung, Link zum Original
Für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz werden Ausbildungseinrichtungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
n Ausbildungseinrichtungen für Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden, Link zum Original
Bildungseinrichtungen in Bayern werden nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
n Die Bildungseinrichtungen Bayerns müssen für Privatisierer tabu sein. Link zum Original
In Schulen und Hochschulen gibt es weder Fastfood noch Werbung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen weder Fastfood in den Schulen noch Turnhallen mit Werbung für Markenturnschuhe noch Vorlesungssäle mit Werbung für Banken. Link zum Original
Bildungseinrichtungen werden aus dem Landeshaushalt bedarfsgerecht ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Unsere Bildungseinrichtungen sollen aus dem demokratisch bestimmten Landeshaushalt mit dem ausgestattet werden, was sie brauchen. Link zum Original
Ein landesweiter Fonds finanziert den Schulbedarf von Kindern aus armen Familien.
Wortlaut im Programm
n einen landesweiten Fonds einzurichten, aus dem der Schulbedarf für Kinder aus armen Familien finanziert wird, Link zum Original
Ein Landesprogramm finanziert kostenlose Mahlzeiten in Schulen und Kindergärten.
Wortlaut im Programm
n ein Landesprogramm für kostenlose Mahlzeiten in Schulen und Kindergärten, Link zum Original
Bildung gilt als Menschenrecht.
Wortlaut im Programm
Bildung ist ein Menschenrecht. Link zum Original
Jeder Mensch hat Anspruch auf gute Bildung zur Entfaltung der Persönlichkeit und für beste berufliche und persönliche Chancen.
Wortlaut im Programm
Jede und jeder hat Anspruch auf gute Bildung, um die Persönlichkeit voll zu entwickeln und beste Chancen für die berufliche und persönliche Verwirklichung zu haben. Link zum Original
Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt wird in Bayern zunächst schrittweise auf sieben Prozent erhöht und dauerhaft am wachsenden Bedarf ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
In Bayern liegt der Anteil der Bildungsausgaben am BIP noch unter dem Bundesdurchschnitt. Dieser Anteil muss zunächst schrittweise auf sieben Prozent erhöht werden und dauerhaft am wachsenden Bedarf der Menschen ausgerichtet sein. Link zum Original
Öffentliche Bildung wird aus Steuern finanziert.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Bildung muss steuerfinanziert sein. Link zum Original
Das bayerische Bildungssystem soll gesellschaftliche Ungleichheiten durch individuelle Förderung abbauen statt sie durch frühe Auslese zu verstärken.
Wortlaut im Programm
Im derzeitigen bayerischen Bildungssystem werden bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten durch mangelnde individuelle Förderung, frühzeitige Auslese und soziale Ausgrenzung nicht abgebaut, sondern verstärkt. Das müssen wir ändern. Link zum Original
Freier Zugang zu Bildungseinrichtungen, Chancengleichheit und demokratische Rechte der Lernenden sollen für alle gelten.
Wortlaut im Programm
Bayerns Demokratie ist davon abhängig, dass Grundwerte eines demokratischen Bildungswesens – wie freier Zugang zu den Bildungseinrichtungen, Chancengleichheit und demokratische Rechte der BildungsteilnehmerInnen – für alle gelten. Link zum Original
Gebühren von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt darum Gebühren von der Kindertagestätte bis zur Hochschule ab. Link zum Original
Der Ausbau von Privatschulen darf nicht zu Lasten des öffentlichen Bildungssystems gehen.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau von Privatschulen – insbesondere im Gymnasialbereich und in der beruflichen Bildung – darf nicht zu Lasten des öffentlichen Bildungssystems gehen, Link zum Original
Bildungseinrichtungen werden nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Bildungs einrich tun gen nicht zu privatisieren – Bildung ist keine Ware, Link zum Original
Das Recht auf Bildung wird als gesellschaftliche Aufgabe anerkannt und als Landesaufgabe verwirklicht.
Wortlaut im Programm
das Recht auf Bildung als gesell schaft liche Aufgabe anzuerkennen und als Landesaufgabe zu verwirklichen, Link zum Original
Die Auslagerung des Lernens aus der öffentlichen Verantwortung zu privaten Einrichtungen wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
die zunehmende Auslagerung des Lernens aus der öffentlichen Verantwortung hin zu privaten Einrichtungen und Maßnahmen zu stoppen, Link zum Original
Bildung und Erziehung werden als Voraussetzung für die allseitige Entwicklung der Persönlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe anerkannt.
Wortlaut im Programm
Bildung und Erziehung als Voraussetzung für die allseitige Entwicklung der Persönlichkeit der Menschen anzuerkennen, die sie befähigen, ihr persönliches Leben und die beruflichen Herausforderungen zu meistern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und es aktiv mit zu gestalten, Link zum Original
Im Bildungsbereich wird Chancengleichheit hergestellt.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit im Bildungsbereich herzustellen. Link zum Original
Bund, Länder und Kommunen schaffen die personellen und materiellen Voraussetzungen, damit alle das Recht auf Bildung und Ausbildung wahrnehmen können.
Wortlaut im Programm
die Schaffung notwendiger personeller und materieller Voraussetzungen durch Bund, Länder und Kommunen, damit das Recht auf Bildung und Ausbildung von allen wahrgenommen werden kann, Link zum Original
Zugang zu und Nutzung von Bildungseinrichtungen bleiben gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
den Zugang zu und die Nutzung von Bildungseinrichtungen gebührenfrei zu halten, Link zum Original
Studiengebühren, Büchergeld und weitere private Zusatzkosten für Eltern, Schüler und Studierende werden verhindert oder abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Studiengebühren, Büchergeld und die Privatisierung weiterer Zusatzkosten für Eltern, Schülerinnen, Schüler und Studierende zu verhindern bzw. abzuschaffen, Link zum Original
Ethische Normen und Themen wie Würde, Freiheit, Eigentumsverhältnisse und demokratische Teilhabe werden fester Teil des Schulunterrichts.
Wortlaut im Programm
ethische Normen und die Auseinandersetzung mit Themen wie Würde und Freiheit, Recht auf Leben, die Eigentumsverhältnisse in der Gesellschaft, Gemeinwohlorientierung, demokratischer Teilhabe als unverzichtbaren Teil in den Schulunterricht zu integrieren – die heute oft praktizierte Gleichsetzung von Religion und Werteerziehung befördert eine Aufsplitterung und problematische Gruppenbildung in der Schule, Link zum Original
Staat und Kirche werden auch in den Schulen getrennt.
Wortlaut im Programm
die Trennung von Staat und Kirche auch in den Schulen, Link zum Original
Bayern erhält ein Bildungsurlaubs- und Weiterbildungsgesetz nach dem Vorbild anderer Bundesländer.
Wortlaut im Programm
ein bayerisches Bildungsurlaubs- und Weiterbildungsgesetz analog der gesetzlichen Regelungen in anderen Bundesländern, Link zum Original
Für alle Beschäftigten im Bildungswesen gelten ein einheitliches Dienstrecht sowie versicherungspflichtige und tarifvertragliche Regelungen.
Wortlaut im Programm
ein einheitliches Dienstrecht und eine versicherungspflichtige und tarifvertragliche Regelung aller Beschäftigungsverhältnisse, Link zum Original
Gruppen- und Klassenstärken, Personalschlüssel und Pflichtstundenmaße werden so gestaltet, dass die Überlastungen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Gruppen-/Klassenstärken- und Personalschlüssel sowie Arbeits- bzw. Pflichtstundenmaße so zu gestalten, dass die derzeitigen Überbelastungen abgebaut werden, Link zum Original
Leiharbeit im Bildungswesen wird grundsätzlich verboten.
Wortlaut im Programm
Leiharbeit im Bildungswesen grundsätzlich zu verbieten. Link zum Original
Eine zehnjährige gemeinsame Schule für alle wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die bayerische LINKE setzt auf eine zehnjährige gemeinsame Schule für alle. Link zum Original
Eine frühzeitige Auslese der Kinder wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine frühzeitige Auslese der Kinder. Link zum Original
Die Gemeinschaftsschule soll alle Kinder unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion und Behinderung gemeinsam unterrichten.
Wortlaut im Programm
Das Projekt Gemeinschaftsschule beschreibt Wege zu einer gemeinsamen Schule für alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen oder ethnischen Herkunft, unabhängig von Alter und Geschlecht, unabhängig von der Religionszugehörigkeit und unabhängig von Behinderungen. Link zum Original
Kinder aus sozial benachteiligten Familien und mit Migrationshintergrund erhalten verstärkt Zugang zu höherer Bildung.
Wortlaut im Programm
Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund müssen verstärkt Zugang zu höherer Bildung erhalten. Link zum Original
Maßnahmen sollen das Wiederholen von Jahrgangsstufen unnötig machen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE in Bayern setzt sich für Maßnahmen ein, die das Wiederholen von Jahrgangsstufen unnötig machen. So sind aus Lern- und Sozialproblemen umgehend mit entsprechender Förderung Konsequenzen zu ziehen. Link zum Original
Auf Lern- und Sozialprobleme wird umgehend mit entsprechender Förderung reagiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE in Bayern setzt sich für Maßnahmen ein, die das Wiederholen von Jahrgangsstufen unnötig machen. So sind aus Lern- und Sozialproblemen umgehend mit entsprechender Förderung Konsequenzen zu ziehen. Link zum Original
Gebundene Ganztagsschulen werden flächen- und bedarfsdeckend angeboten.
Wortlaut im Programm
Flächen- und bedarfsdeckend sind gebundene Ganztagsschulen anzubieten, die nicht lediglich »Verwahranstalten am Nachmittag« sind. Link zum Original
Ganztagsschulen bieten auch nachmittags Bildungs- und Betreuungsangebote, insbesondere für kreatives und experimentelles Lernen.
Wortlaut im Programm
Ganztagsschulen sind so einzurichten, dass den Schülerinnen und Schülern auch nachmittags Bildungs- und Betreuungsangebote, insbesondere für kreatives und experimentelles Lernen, zur Verfügung stehen. Link zum Original
In Ganztagsschulen unterstützen gut ausgebildete Lehrkräfte die Schüler bei Übungs- und Wiederholungsaufgaben.
Wortlaut im Programm
Bei der Erledigung der Übungs- und Wiederholungsaufgaben werden die Schülerinnen und Schüler von gut ausgebildeten Lehrkräften unterstützt. Link zum Original
Ganztagsschulen werden in Kooperation mit der freien Jugendhilfe, Vereinen und der örtlichen Sozialarbeit entwickelt.
Wortlaut im Programm
Diese Ganztagsschulen müssen in Kooperation mit der freien Jugendhilfe, mit Vereinen und der örtlichen Sozialarbeit entwickelt werden. Link zum Original
Die Lehrkräfteausbildung legt einen Schwerpunkt auf den Umgang mit heterogenen Gruppen.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunkt künftiger Lehrkräfteausbildung muss im qualifizierten Umgang mit heterogenen Gruppen liegen. Hierzu gehört auch die Qualifizierung im Fach »Deutsch als Fremdsprache«. Link zum Original
Lehrkräfte werden im Fach Deutsch als Fremdsprache qualifiziert.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunkt künftiger Lehrkräfteausbildung muss im qualifizierten Umgang mit heterogenen Gruppen liegen. Hierzu gehört auch die Qualifizierung im Fach »Deutsch als Fremdsprache«. Link zum Original
Ganztagsangebote werden mit mehr Lehrkräften erweitert.
Wortlaut im Programm
die Erweiterung von Ganztagsangeboten mit mehr Lehrkräften und die Rücknahme der Personalkürzungen, Link zum Original
Personalkürzungen an Schulen werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
die Erweiterung von Ganztagsangeboten mit mehr Lehrkräften und die Rücknahme der Personalkürzungen, Link zum Original
Arbeitszeitverlängerungen für Lehrkräfte werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
die Rücknahme von Arbeitszeitverlängerungen, Link zum Original
Keine Schulklasse hat mehr als 25 Schüler.
Wortlaut im Programm
keine Klassen mit mehr als 25 SchülerInnen, in Schulen mit erhöhtem Förderbedarf zusätzliche pädagogische Kräfte in den Klassen, statt Schülerinnen und Schüler in Förderschulen abzuschieben, Link zum Original
Schulen mit erhöhtem Förderbedarf erhalten zusätzliche pädagogische Kräfte in den Klassen, statt Schüler an Förderschulen zu verweisen.
Wortlaut im Programm
keine Klassen mit mehr als 25 SchülerInnen, in Schulen mit erhöhtem Förderbedarf zusätzliche pädagogische Kräfte in den Klassen, statt Schülerinnen und Schüler in Förderschulen abzuschieben, Link zum Original
An allen Schulen wird Schulsozialarbeit eingerichtet.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung von Schulsozialarbeit in allen Schulen, Link zum Original
Lehrkräften wird für Klassenleitung und Sprechstunden mindestens eine, längerfristig drei Stunden auf das Wochendeputat angerechnet.
Wortlaut im Programm
die Anrechnung mindestens einer Stunde im Wochenstundendeputat für Lehrkräfte mit Klassenleitungstätigkeit, Elternsprechstunden und Schülersprechstunden; der Umfang ist längerfristig auf drei Stunden auszubauen, Link zum Original
Frontalunterricht wird zugunsten beteiligungsorientierter Methoden reduziert und die pädagogische Freiheit der Lehrkräfte gestärkt.
Wortlaut im Programm
die Reduzierung des Frontalunterrichts zugunsten beteiligungsorientierter und solidarischer Unterrichtsmethoden bei Stärkung der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte, Link zum Original
Schulen fördern die Fähigkeit zu kritischem Denken.
Wortlaut im Programm
die Förderung der Fähigkeit zu kritischem Denken als Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie, Link zum Original
Schülervertretungen erhalten Mitbestimmungsrechte bei Schulverwaltung und Lehrplanerstellung.
Wortlaut im Programm
Mitbestimmungsrechte für verfasste Vertretungen von Schülerinnen und Schülern bei der Schulverwaltung und Lehrplanerstellung – mehr Demokratie an den Schulen, Link zum Original
Es gilt vollständige Lehr- und Lernmittelfreiheit.
Wortlaut im Programm
vollständige Lehr- und Lernmittelfreiheit sowie die ausreichende Ausstattung der Schulen mit zeitgemäßen Lehr- und Lernmitteln. Link zum Original
Schulen werden ausreichend mit zeitgemäßen Lehr- und Lernmitteln ausgestattet.
Wortlaut im Programm
vollständige Lehr- und Lernmittelfreiheit sowie die ausreichende Ausstattung der Schulen mit zeitgemäßen Lehr- und Lernmitteln. Link zum Original
Jugendliche werden in der Ausbildung darauf vorbereitet, ihre Kenntnisse auch in anderen Betrieben und Bereichen anzuwenden.
Wortlaut im Programm
Die Jugendlichen müssen darauf vorbereitet werden, ihre erlernten Kenntnisse auch in anderen Betrieben oder Bereichen anwenden zu können. Link zum Original
Der Anspruch jedes Bewohners Bayerns auf eine seinen Fähigkeiten entsprechende Ausbildung nach Artikel 128 der Bayerischen Verfassung wird umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Artikel 128 (1) der Bayerischen Verfassung muss endlich umgesetzt werden: »Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch darauf, eine seinen erkennbaren Fähigkeiten und seiner inneren Berufung entsprechende Ausbildung zu erhalten.« Link zum Original
Das Angebot an Ausbildungsplätzen entspricht dem gesellschaftlichen Bedarf.
Wortlaut im Programm
Das Ausbildungsplatzangebot muss dem gesellschaftlichen Bedarf entsprechen. Link zum Original
Unternehmen tragen Verantwortung für Finanzierung und Bereitstellung von Ausbildungsplätzen.
Wortlaut im Programm
Die Unternehmen haben diese gesellschaftliche Verantwortung für die Finanzierung und für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen wahrzunehmen. Sie dürfen das Ausbildungsangebot nicht von kurzfristigen Renditezielen abhängig machen. Link zum Original
Unternehmen dürfen ihr Ausbildungsangebot nicht von kurzfristigen Renditezielen abhängig machen.
Wortlaut im Programm
Die Unternehmen haben diese gesellschaftliche Verantwortung für die Finanzierung und für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen wahrzunehmen. Sie dürfen das Ausbildungsangebot nicht von kurzfristigen Renditezielen abhängig machen. Link zum Original
Ausbildungsverbünde und außerbetriebliche Angebote gelten als unverzichtbar, dürfen die duale Ausbildung aber nicht ersetzen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE hält Ausbildungsverbünde ebenso wie Angebote außerbetrieblicher Einrichtungen in der gegenwärtigen Situation für unverzichtbar, allerdings dürfen sie nicht Ersatz für die duale Ausbildung sein. Link zum Original
In der beruflichen Bildung haben integrative Angebote für Menschen mit Behinderungen Vorrang.
Wortlaut im Programm
Auch in der beruflichen Bildung sollen integrative Angebote für Menschen mit Behinderungen Vorrang haben. Link zum Original
Ein pauschaler Ausbildungsbonus für Unternehmen, die schwer vermittelbare Altbewerber ausbilden, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den pauschalen Ausbildungsbonus für Unternehmen, die so genannte »schwer vermittelbare Altbewerber« ausbilden, lehnen wir ebenso ab wie die Aufbewahrung von Schulabgängern ohne betrieblichen Ausbildungsplatz im so genannten »Übergangssystem«. Link zum Original
Die Unterbringung von Schulabgängern ohne betrieblichen Ausbildungsplatz im Übergangssystem wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den pauschalen Ausbildungsbonus für Unternehmen, die so genannte »schwer vermittelbare Altbewerber« ausbilden, lehnen wir ebenso ab wie die Aufbewahrung von Schulabgängern ohne betrieblichen Ausbildungsplatz im so genannten »Übergangssystem«. Link zum Original
Die Staatsregierung behebt Stundenausfall, veraltete Lehrmittel und desolate Gebäude an Berufsschulen.
Wortlaut im Programm
Die Situation an vielen Berufsschulen ist allerdings verheerend: Stundenausfall, veraltete Lehr- und Lernmittel sowie Schulgebäude, die oft in einem desolaten Zustand sind. Es ist an der Zeit, dass die Staatsregierung für Abhilfe sorgt. Link zum Original
Die finanzielle Benachteiligung von Berufs- und Fachoberschulen gegenüber Gymnasien wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die finanzielle Benachteiligung vieler Berufs- und Fachoberschulen im Vergleich zu Gymnasien muss beendet werden. Link zum Original
Die Berufsschule wird in das Berufsbildungsgesetz integriert.
Wortlaut im Programm
Um die Zusammenarbeit der Lernorte Berufsschule und Betrieb zu verbessern, muss die Berufsschule in das BBiG integriert werden. Link zum Original
Betrieb und Berufsschule stehen als Lernorte gleichwertig nebeneinander.
Wortlaut im Programm
Beide Lernorte, Betrieb und Schule, müssen gleichwertig nebeneinander stehen. Link zum Original
Am eigenständigen, über Fachwissen hinausgehenden Bildungsauftrag der Berufsschule wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Die Berufsschule hat einen eigenständigen Bildungsauftrag, der über das Vermitteln von reinem Fachwissen hinausgeht. Daran muss festgehalten werden. Link zum Original
Unternehmen mit über zehn Mitarbeitern, die nicht mindestens 12 Prozent ihrer Arbeitsplätze als Ausbildungsplätze bereitstellen, zahlen eine Ausbildungsabgabe.
Wortlaut im Programm
eine Ausbildungsabgabe für Unternehmen mit über zehn Mitarbeitern, die nicht mindestens 12 Prozent ihrer Arbeitsplätze als qualifizierte Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, Link zum Original
Berufsorientierung, Berufsberatung und Berufsvorbereitung werden deutlich verbessert und aufgewertet.
Wortlaut im Programm
berufsorientierende Maßnahmen, Berufsberatung und Berufsvorbereitung deutlich zu verbessern und aufzuwerten, Link zum Original
Auszubildendenvertretungen und Gewerkschaften erhalten Kontroll- und Mitbestimmungsrechte in betrieblicher und schulischer Ausbildung.
Wortlaut im Programm
die Kontrolle von und die Mitbestimmung bei der Ausbildung durch die Auszubildendenvertretungen und ihre Gewerkschaften sowohl in der betrieblichen als auch in der schulischen Ausbildung zu ermöglichen, Link zum Original
Eine Rechtsverordnung ermöglicht die Wahl einer Interessenvertretung auch in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen.
Wortlaut im Programm
eine Rechtsverordnung, die die Wahl einer Interessenvertretung auch in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen ermöglicht, Link zum Original
Die Ausbeutung von Auszubildenden als billige Arbeitskräfte wird beendet.
Wortlaut im Programm
die Ausbeutung Auszubildender als billige Arbeitskräfte zu beenden und eine Ausbildungsvergütung, von der Auszubildende gut leben können, Link zum Original
In der Ausbildung werden qualifizierte und geprüfte Ausbilder eingesetzt.
Wortlaut im Programm
qualifizierte und geprüfte Ausbilderinnen und Ausbilder für qualifizierte Ausbildung, um auch Auszubildende aus schwierigen Lebens- und Familienverhältnissen durch kompetentes pädagogisches Personal rechtzeitig zu fördern, Link zum Original
Als Standard gilt ein Ausbilder für acht Auszubildende.
Wortlaut im Programm
ein Verhältnis von 1:8 (ein Ausbilder für acht Auszubildende) als Standard, um eine qualifizierte Ausbildung zu gewährleisten, Link zum Original
Die ausgesetzte Ausbildereignungsverordnung wird wieder eingeführt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
die ausgesetzte Ausbildungseignungsverordnung (AEVO) wieder einzuführen, sie weiterzuentwickeln und den neuen Anforderungen in der Berufsausbildung anzupassen, Link zum Original
Berufsschulen werden zeitgemäß und hochwertig mit modernen Lehr- und Lernmitteln ausgestattet.
Wortlaut im Programm
den Berufsschulen eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Ausstattung mit modernen Lehr- und Lernmitteln zur Verfügung zu stellen, Link zum Original
Betrieb und Berufsschule werden als Lernorte eng verzahnt.
Wortlaut im Programm
die Lernorte Betrieb und Berufsschule sinnvoll und eng zu verzahnen, Link zum Original
Lernbeeinträchtigte, sozial Benachteiligte und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden in der Ausbildung gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Lernbeeinträchtigte, sozial Benachteiligte und Jugendliche mit Migrationshintergrund differenziert und zielstrebig zu fördern, Link zum Original
Die Lehrerstellen an berufsbildenden Schulen werden deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
die Stellen für Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen deutlich zu erhöhen, Link zum Original
An Berufsschulen wird eine Unterrichtsversorgung von mindestens 13 Wochenstunden gewährleistet.
Wortlaut im Programm
die Unterrichtsversorgung von mindestens 13 Wochenstunden zu gewährleisten, Link zum Original
Berufsfördermaßnahmen werden durch Ausbildungswerkstätten und Berufsfachschulen mit qualifizierter Ausbildung im gewünschten Beruf ersetzt.
Wortlaut im Programm
»Berufsfördermaßnahmen« durch Ausbildungswerkstätten und Berufsfachschulen mit der Möglichkeit auf qualifizierte berufliche Aus- und Weiterbildung im gewünschten Beruf zu ersetzen. Link zum Original
Hochschulen werden in öffentlicher Verantwortung betrieben und nicht schleichend privatisiert.
Wortlaut im Programm
die Hochschulen in öffentliche Verantwortung zu betreiben – wir wehren uns entschieden gegen alle Formen von schleichender Privatisierung, Link zum Original
Der Hochschulzugang ist ohne vorherige soziale Auslese möglich.
Wortlaut im Programm
den Hochschulzugang grundsätzlich ohne vorherige soziale Auslese und ohne Studiengebühren zu ermöglichen, Link zum Original
Für das Studium werden keine Studiengebühren erhoben.
Wortlaut im Programm
den Hochschulzugang grundsätzlich ohne vorherige soziale Auslese und ohne Studiengebühren zu ermöglichen, Link zum Original
Bachelor- und Masterstudiengänge werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Bachelor- und Masterstudiengänge zurückzunehmen und den Bologna-Prozess dort, wo er sinnvoll ist, zu verwirklichten, z.B. bei der Erleichterung eines europäischen Studiums, das durch die lokal verschiedenen Ausprägungen der BA-/MA-Studiengänge bisher eher verhindert wird, Link zum Original
Der Bologna-Prozess wird dort verwirklicht, wo er sinnvoll ist, etwa bei der Erleichterung eines Studiums in Europa.
Wortlaut im Programm
Bachelor- und Masterstudiengänge zurückzunehmen und den Bologna-Prozess dort, wo er sinnvoll ist, zu verwirklichten, z.B. bei der Erleichterung eines europäischen Studiums, das durch die lokal verschiedenen Ausprägungen der BA-/MA-Studiengänge bisher eher verhindert wird, Link zum Original
Die Studiengänge der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden wieder ausgebaut.
Wortlaut im Programm
die Studiengänge der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften als Grundlage für eine demokratische Zivilgesellschaft wieder auszubauen, Link zum Original
Das Einspruchsrecht der katholischen Kirche bei der Besetzung von Lehrstühlen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
die Abschaffung des Einspruchsrechts der katholischen Kirche bei der Besetzung von Lehrstühlen, Link zum Original
Für Schüler, Auszubildende und Studierende wird ein elternunabhängiges BAföG eingeführt.
Wortlaut im Programm
ein elternunabhängiges BAFÖG für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende muss eingeführt werden, denn jede und jeder muss in demokratischer Weise am Bildungsprozess teilhaben können, Link zum Original
Die Hochschulen werden auch für Menschen ohne Abitur geöffnet.
Wortlaut im Programm
die Öffnung der Hochschulen auch für Menschen ohne Abitur, entsprechende Möglichkeiten sind zu fördern und auszubauen, Link zum Original
Die verfasste Studierendenschaft mit Finanzhoheit und politischem Mandat wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft mit Finanzhoheit unter Einschluss eines politischen Mandats, Link zum Original
Beschäftigte an Hochschulen erhalten dauerhafte und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Arbeitsverhältnisse an den Universitäten und Hochschulen durch dauerhafte und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze zu sichern und die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten auszubauen, Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten an Hochschulen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Arbeitsverhältnisse an den Universitäten und Hochschulen durch dauerhafte und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze zu sichern und die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten auszubauen, Link zum Original
Der Zwang zur Einwerbung von Drittmitteln an Hochschulen wird beendet.
Wortlaut im Programm
den Zwang zur Einwerbung von Drittmitteln zu beenden und die akademische Selbstverwaltung wieder herzustellen. Link zum Original
Die akademische Selbstverwaltung wird wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
den Zwang zur Einwerbung von Drittmitteln zu beenden und die akademische Selbstverwaltung wieder herzustellen. Link zum Original
Weiterbildung wird als Rechtsanspruch verankert.
Wortlaut im Programm
Weiterbildung ist integraler Bestandteil der Bildung und daher als Rechtsanspruch zu verankern. Link zum Original
Ein breites und flächendeckendes Weiterbildungsangebot gilt als öffentliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Ein breit gefächertes und flächendeckendes Weiterbildungsangebot ist eine öffentliche Aufgabe. Link zum Original
Land und Kommunen informieren die Bevölkerung im Rahmen der politischen Bildung über gesellschaftspolitische Fragen und fördern eigene Handlungsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Eine besondere Rolle spielt die politische Bildung. Land und Kommune haben die Verpflichtung, die Bevölkerung über gesellschaftspolitische Fragestellungen detailliert zu informieren und die Entwicklung eigener Handlungsmöglichkeiten zu fördern. Link zum Original
Lebensbegleitendes Lernen soll nicht aus privaten Rücklagen finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Lebensbegleitendes Lernen kann nicht aus privaten Rücklagen finanziert werden. Link zum Original
Die Möglichkeiten, berufliche Arbeit und Weiterbildung zu verbinden, werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeiten, berufliche Arbeit und Weiterbildung zu verbinden, müssen verbessert werden, die Unternehmen dazu beitragen. Link zum Original
Unternehmen tragen zur Verbindung von Arbeit und Weiterbildung bei.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeiten, berufliche Arbeit und Weiterbildung zu verbinden, müssen verbessert werden, die Unternehmen dazu beitragen. Link zum Original
Beschäftigte in der Weiterbildung werden entsprechend den Tarifregelungen anderer öffentlicher Bildungsbereiche bezahlt.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich müssen alle Beschäftigten entsprechend den tariflichen Regelungen in anderen öffentlichen Bildungsbereichen bezahlt werden. Link zum Original
Freiberufliche Lehrkräfte erhalten ein Honorar entsprechend dem Entgelt sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, mindestens 30 Euro pro Unterrichtseinheit.
Wortlaut im Programm
Für freiberuflich tätige Lehrkräfte, die häufig scheinselbständig beschäftigt sind, fordern wir ein Honorar, das einem Entgelt für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Bereich entspricht, jedoch ein Mindesthonorar von derzeit 30 Euro pro Unterrichtseinheit. Link zum Original
Alle Bereiche der öffentlich geförderten Weiterbildung werden finanziell und personell ausreichend ausgestattet.
Wortlaut im Programm
alle Bereiche der öffentlich geförderten Weiterbildung ausreichend finanziell und personell auszustatten, Link zum Original
Die Volkshochschulen werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den Erhalt und Ausbau der Volkshochschulen, Link zum Original
Öffentliche Bibliotheken werden als Pflichtaufgabe der Kommunen bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
die Bereitstellung öffentlicher Bibliotheken als Teil des Bildungsauftrages der bayerischen Verfassung und Pflichtaufgabe der Kommunen. Deswegen muss sich der Freistaat an deren Finanzierung ausreichend beteiligen, Link zum Original
Der Freistaat beteiligt sich ausreichend an der Finanzierung öffentlicher Bibliotheken.
Wortlaut im Programm
die Bereitstellung öffentlicher Bibliotheken als Teil des Bildungsauftrages der bayerischen Verfassung und Pflichtaufgabe der Kommunen. Deswegen muss sich der Freistaat an deren Finanzierung ausreichend beteiligen, Link zum Original
In Bayern wird ein gesetzlicher Bildungsurlaub eingeführt.
Wortlaut im Programm
die Einführung eines gesetzlichen Bildungsurlaubs auch in Bayern. Link zum Original
Kindertagesstätten gelten als Bildungseinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen und für eine gute individuelle Entwicklung der Kinder von Vorteil. Link zum Original
In Bayern entstehen deutlich mehr Kindertageseinrichtungen zur Integration von Kindern mit und ohne Behinderung, mit Förderbedarf und mit besonderer Begabung.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Bayern viel mehr Kindertageseinrichtungen, die intensiv zur Integration von Behinderten und Nichtbehinderten, anderen Kindern mit besonderem Förderbedarf, aber auch besonders begabten Kindern genutzt werden. Link zum Original
Es werden Bedingungen geschaffen, damit sich möglichst viele Eltern frühzeitig für eine Kindertagesstätte entscheiden können.
Wortlaut im Programm
Es sind Bedingungen zu schaffen, unter denen sich möglichst viele Eltern frühzeitig für eine Förderung in einer Kindertagesstätte entscheiden können. Link zum Original
Sprachenvielfalt in Kindergruppen wird als Gewinn genutzt statt als Nachteil betrachtet.
Wortlaut im Programm
Die Sprachenvielfalt in einer Gruppe darf nicht als Handicap betrachtet, sondern muss als Gewinn genutzt werden. Link zum Original
Erzieher und Sozialpädagogen erhalten eine qualifizierte Ausbildung, insbesondere in Diagnostik und Sprachförderung.
Wortlaut im Programm
Die Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen tragen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen große Verantwortung. Sie brauchen für ihre Arbeit eine qualifizierte Ausbildung, insbesondere im Bereich der Diagnostik und der Sprachförderung. Dazu bedarf es ausreichender Weiterbildungsangebote und der Zeit, um alle Kinder individuell zu fördern. Link zum Original
Für Erzieher und Sozialpädagogen gibt es ausreichende Weiterbildungsangebote und Zeit zur individuellen Förderung aller Kinder.
Wortlaut im Programm
Die Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen tragen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen große Verantwortung. Sie brauchen für ihre Arbeit eine qualifizierte Ausbildung, insbesondere im Bereich der Diagnostik und der Sprachförderung. Dazu bedarf es ausreichender Weiterbildungsangebote und der Zeit, um alle Kinder individuell zu fördern. Link zum Original
Für das Zusammenwirken von Jugendarbeit, Jugendhilfe, Schule und Fachkräften werden die personellen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Das Zusammenwirken von Kinder- und Jugendarbeit, von Jugendhilfe und Schule, von Fachkräften der Schul-, Sonder- und Sozialpädagogik sowie therapeutischen Kräften ist notwendiger Bestandteil integrativer Bildung und Erziehung. Dazu sind die personellen und rechtlichen Voraussetzungen herzustellen. Link zum Original
Kindertageseinrichtungen sind in angemessener und kinderfreundlicher Zeit erreichbar.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtungen müssen in einer angemessenen und kinderfreundlichen Zeit erreichbar und die Verkehrsmittel so ausgelegt sein, dass jedes Kind einen Sitzplatz hat, die Verkehrssicherheit dem PKW-Standard entspricht und eine weitere erwachsene Aufsichtsperson mitfahren kann. Link zum Original
Beförderungsmittel zu den Einrichtungen bieten jedem Kind einen Sitzplatz, Sicherheit auf PKW-Niveau und Platz für eine weitere Aufsichtsperson.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtungen müssen in einer angemessenen und kinderfreundlichen Zeit erreichbar und die Verkehrsmittel so ausgelegt sein, dass jedes Kind einen Sitzplatz hat, die Verkehrssicherheit dem PKW-Standard entspricht und eine weitere erwachsene Aufsichtsperson mitfahren kann. Link zum Original
Überall werden integrative, gebührenfreie Kindertageseinrichtungen mit dem erforderlichen Personal geschaffen.
Wortlaut im Programm
überall integrative gebührenfreie Tageseinrichtungen mit dem dafür erforderlichen Personal zu schaffen; in einem ersten Schritt soll für das letzte Jahr vor der Schule ein Rechtsanspruch auf kostenfreien Zugang geschaffen werden, Link zum Original
Als erster Schritt gibt es für das letzte Jahr vor der Schule einen Rechtsanspruch auf kostenfreien Kitazugang.
Wortlaut im Programm
überall integrative gebührenfreie Tageseinrichtungen mit dem dafür erforderlichen Personal zu schaffen; in einem ersten Schritt soll für das letzte Jahr vor der Schule ein Rechtsanspruch auf kostenfreien Zugang geschaffen werden, Link zum Original
Der Betreuungsschlüssel in Kitas wird sofort auf höchstens zehn Kinder je Fachkraft und mittelfristig auf 1:8 verbessert.
Wortlaut im Programm
eine sofortige Erhöhung des Grundbetreuungsschlüssels (ein/e ErzieherIn für max. zehn Kinder), mittelfristig auf 1:8, Link zum Original
Kinder unter drei Jahren werden in der Kitabetreuung gesondert berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
die gesonderte Berücksichtigung von Kindern unter drei Jahren, Link zum Original
Für Kinder mit Migrationshintergrund und aus schwierigen sozialen Lagen wird der Betreuungsschlüssel angemessen erhöht.
Wortlaut im Programm
eine angemessene Erhöhung des Schlüssels für Kinder mit Migrationshintergrund sowie für Kinder aus schwierigen sozialen Lagen, Link zum Original
Es gibt flächendeckend Kindertagesstätten ohne religiöse Bindung.
Wortlaut im Programm
ein flächendeckendes Angebot nicht religiös gebundener Kindertagesstätten, Link zum Original
Interkulturelle Erziehung ist Ziel der Kitas.
Wortlaut im Programm
eine interkulturelle Erziehung als Ziel, Link zum Original
Das auf Personaleinsparung ausgerichtete System der Buchungszeiten in Kitas wird zugunsten eines pädagogischen Gesamtkonzepts abgeschafft.
Wortlaut im Programm
die Abschaffung des derzeitigen, auf Personaleinsparung ausgerichteten Systems der Buchungszeiten zugunsten eines pädagogisch sinnvollen Gesamtbildungskonzeptes, Link zum Original
Die pädagogische Arbeit in Kitas wird entbürokratisiert.
Wortlaut im Programm
die Entbürokratisierung der pädagogischen Arbeit, Link zum Original
Gewinnorientierte Kindertagesstätten werden nicht gefördert.
Wortlaut im Programm
keine Förderung gewinnorientierter Kindertagesstätten, Link zum Original
Kinder erhalten in allen Einrichtungen gesunde und kostenfreie Mahlzeiten.
Wortlaut im Programm
gesunde und kostenfreie Mahlzeiten für die Kinder in allen Einrichtungen. Link zum Original
Kulturelle und musische Bildung wird in den Schulen gleichberechtigt mit anderen Fächern behandelt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
kulturelle und musische Bildung in den Schulen gleichberechtigt mit anderen Fächern zu behandeln und auszubauen, Link zum Original
Kulturelle und musische Fächer werden in den Lehrplänen angemessen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
eine Wertschätzung dieser Fächer, die sich auch in der angemessenen Berücksichtigung in Lehrplänen niederschlagen soll, Link zum Original
Die Muttersprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird gefördert.
Wortlaut im Programm
die Muttersprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu fördern und den formalen Nachweis dieser Kenntnisse zu ermöglichen, Link zum Original
Jugendliche können ihre Muttersprachkenntnisse formal nachweisen.
Wortlaut im Programm
die Muttersprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu fördern und den formalen Nachweis dieser Kenntnisse zu ermöglichen, Link zum Original
In schulischer und außerschulischer Bildung werden alle Lebensentwürfe als gleichberechtigt dargestellt.
Wortlaut im Programm
In schulischer und außerschulischer Bildung sollen alle Lebensentwürfe als gleichberechtigt dargestellt werden. Link zum Original
Queere Jugendliche und Kinder aus queeren Familien besuchen Schulen und Kindergärten ohne Diskriminierung.
Wortlaut im Programm
queeren Jugendlichen sowie Kindern und Jugendlichen aus queeren Lebensgemeinschaften den Besuch von Schulen und Kindergärten ohne Diskriminierung zu ermöglichen, Lehrpläne, Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Projektangebote entsprechend auszurichten. Link zum Original
Lehrpläne, Fortbildungen für Lehrkräfte und Erzieher sowie Projektangebote werden auf die Nichtdiskriminierung queerer Kinder ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
queeren Jugendlichen sowie Kindern und Jugendlichen aus queeren Lebensgemeinschaften den Besuch von Schulen und Kindergärten ohne Diskriminierung zu ermöglichen, Lehrpläne, Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Projektangebote entsprechend auszurichten. Link zum Original
Die bayerische Energie- und Verkehrsforschung wird an Zukunftsaufgaben statt an Prestigeprojekten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert, die bayerische Energie- und Verkehrsforschung an den Zukunftsaufgaben zu orientieren, statt Forschungsgelder für Prestigeprojekte (wie z.B. beim gescheiterten Transrapid) zu verschwenden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.