Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original
Das Programm enthält 26 von 655 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 26
Der Staat bezahlt keine Ausbildung von Geistlichen.
Wortlaut im Programm
keine staatlich bezahlte Ausbildung von Geistlichen, Link zum Original
Kulturelle Bildung und künstlerische Tätigkeit gelten als wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und als Grundbedürfnis.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Bildung und künstlerische Tätigkeiten sind kein Luxus oder gar nutzloser Zeitvertreib, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Alle Menschen in unserer Gesellschaft sollen daran teilhaben können, und zwar nicht nur als Konsumenten, sondern als selbst tätige, schöpferische Gestalterinnen und Gestalter. Link zum Original
Alle Menschen sollen an Kultur nicht nur als Konsumenten, sondern als selbst schöpferisch Tätige teilhaben können.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Bildung und künstlerische Tätigkeiten sind kein Luxus oder gar nutzloser Zeitvertreib, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Alle Menschen in unserer Gesellschaft sollen daran teilhaben können, und zwar nicht nur als Konsumenten, sondern als selbst tätige, schöpferische Gestalterinnen und Gestalter. Link zum Original
Öffentliche Mittel sollen die Vielfalt kultureller Ausdrucksmöglichkeiten gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Umso entscheidender ist, dass öffentliche Mittel die Vielfältigkeit der kulturellen Äußerungsmöglichkeiten gewährleisten. Link zum Original
Die Lage von Kunst- und Kulturschaffenden wird verbessert.
Wortlaut im Programm
die Situation von Kunst- und Kulturschaffenden zu verbessern, Link zum Original
Im kulturellen und sozialen Sektor werden Arbeitsplätze und Projekte geschaffen.
Wortlaut im Programm
dringend benötigte Arbeitsplätze und Projekte im kulturellen und sozialen Sektor zu schaffen, Link zum Original
Kulturpolitik zielt auf ein vielgestaltiges, ausgewogenes und allgemein zugängliches Kulturangebot.
Wortlaut im Programm
eine Kulturpolitik die darauf hinwirkt, ein vielgestaltiges und ausgewogenes kulturelles Angebot zu schaffen, das für die Allgemeinheit zugänglich bleibt, Link zum Original
Kulturförderung bevorzugt keine bestimmten Institutionen und Richtungen, sondern fördert Vielfalt.
Wortlaut im Programm
keine einseitige Förderung bestimmter kultureller und künstlerischer Institutionen und Richtungen, sondern Vielfalt und Toleranz, Link zum Original
Besuche von Theatern und Museen sowie musische Weiterbildungsangebote werden für alle bezahlbar.
Wortlaut im Programm
den Besuch von Theatern, Museen und anderen Kunstinstituten sowie die Teilnahme an musischen Weiterbildungsangeboten – zum Beispiel an der Volkshochschule – für alle bezahlbar zu machen, Link zum Original
Die kulturelle Infrastruktur der Kommunen im ländlichen Raum wird stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
die abbröckelnde kulturelle Infrastruktur der bayerischen Kommunen im ländlichen Bereich wieder mehr zu unterstützen, Link zum Original
Die Durchkommerzialisierung von Kunst wird verhindert.
Wortlaut im Programm
die Durchkommerzialisierung von Kunst zu verhindern. Link zum Original
Die Pressefreiheit in Bayern wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE verteidigt in Bayern die Pressefreiheit, unterstützt unabhängige Medienmacherinnen und Medienmacher und trägt selbst zur Herstellung von demokratischer Gegenöffentlichkeit bei. Link zum Original
Unabhängige Medienmacher werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE verteidigt in Bayern die Pressefreiheit, unterstützt unabhängige Medienmacherinnen und Medienmacher und trägt selbst zur Herstellung von demokratischer Gegenöffentlichkeit bei. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll eine bedeutende Quelle unabhängiger Information sein.
Wortlaut im Programm
In einer solcherart deformierten Medienlandschaft muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine umso bedeutendere Quelle unabhängiger Information sein. Link zum Original
Medienvielfalt soll eine unabhängige Information der Bevölkerung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für Medienvielfalt ein, die eine unabhängige Information der Bevölkerung im Sinne gesellschaftlicher Emanzipation ermöglicht. Link zum Original
Redaktionsstatute sichern den Redaktionen eine unabhängigere Arbeit.
Wortlaut im Programm
Um der weiteren Verflachung der Presseberichterstattung entgegenzuwirken, sind Redaktionsstatute, die den Redaktionen eine unabhängigere Arbeit sichern, unerlässlich. Diese einstmals auch von der Sozialdemokratie vertretene Forderung könnte bei entsprechenden Mehrheiten im Landtag durch ein Landespressegesetz verbindlich festgelegt werden. Link zum Original
Redaktionsstatute werden durch ein Landespressegesetz verbindlich festgelegt.
Wortlaut im Programm
Um der weiteren Verflachung der Presseberichterstattung entgegenzuwirken, sind Redaktionsstatute, die den Redaktionen eine unabhängigere Arbeit sichern, unerlässlich. Diese einstmals auch von der Sozialdemokratie vertretene Forderung könnte bei entsprechenden Mehrheiten im Landtag durch ein Landespressegesetz verbindlich festgelegt werden. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Unabhängigkeit des Bayerischen Rundfunks bei der Programmgestaltung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Unabhängigkeit des Bayerischen Rundfunks bei der Programmgestaltung zu stärken, Link zum Original
In den Aufsichtsgremien des Bayerischen Rundfunks erhalten die vielfältigen gesellschaftlichen Interessen, auch die der arbeitenden Bevölkerung, mehr Gewicht.
Wortlaut im Programm
den Aufsichtsgremien des Senders entsprechend den vielfältigen Interessen der Gesellschaft, unter anderem der arbeitenden Bevölkerung, größere Geltung zu verschaffen, Link zum Original
Die Regeln des Landesmediengesetzes zu Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt werden eingehalten.
Wortlaut im Programm
die Regeln gemäß Landesmediengesetz Artikel 4 im Sinne der Ausgewogenheit des Gesamtangebots und der Meinungsvielfalt einzuhalten, Link zum Original
Die weitere Kommerzialisierung des öffentlich-rechtlichen Programms wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
die Tendenz zur weiteren Kommerzialisierung des öffentlich-rechtlichen Programmangebots zu stoppen, Link zum Original
Der Empfang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleibt bezahlbar.
Wortlaut im Programm
den Empfang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar zu halten, Link zum Original
Geringverdiener, Studierende, Niedrigrentner und Arbeitslose mit Zuverdienst werden von der Rundfunkgebühr befreit.
Wortlaut im Programm
Geringverdienende, Studierende sowie BezieherInnen von Niedrigrenten – auch diejenigen, die bewusst auf den Bezug von Sozialleistungen verzichten – ebenso wie Arbeitslose in Hartz IV mit Zuverdienst von der Rundfunkgebührenpflicht zu befreien, Link zum Original
Zur Bekämpfung von Neonazis bedarf es einer ständigen Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und ihren heutigen Nachahmern.
Wortlaut im Programm
Um neue Nazis zu bekämpfen, bedarf es einer ständigen Auseinandersetzung mit den Gräueln des Nationalsozialismus und den Taten ihrer ideologischen Nachahmer heute. Link zum Original
Die Erinnerungskultur wird durch Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Gedenkstätten gefördert.
Wortlaut im Programm
die Förderung der Erinnerungskultur durch Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Gedenkstätten, ausreichende finanzielle Ausstattung der KZ-Gedenkstätten in Dachau und Flossenbürg, des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und des künftigen NS-Dokumentationszentrums in München sowie örtlicher und regionaler Gedenkstätten. Link zum Original
Die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg, das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, das NS-Dokumentationszentrum München sowie örtliche und regionale Gedenkstätten werden ausreichend finanziert.
Wortlaut im Programm
die Förderung der Erinnerungskultur durch Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Gedenkstätten, ausreichende finanzielle Ausstattung der KZ-Gedenkstätten in Dachau und Flossenbürg, des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und des künftigen NS-Dokumentationszentrums in München sowie örtlicher und regionaler Gedenkstätten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.