Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original
Das Programm enthält 89 von 206 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 89Forderungen zum Politikfeld
- 43 %des Programms
- 32Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 89
Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz wird praxistauglich gemacht, mit weniger Dokumentationspflichten und mehr Zeit für die Kinderbetreuung.
Wortlaut im Programm
Die Verkomplizierung der Kinderbetreuung in den Kommunen, etwa durch Dokumentationspflichten und Vorschriftenfülle des „Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes“ ist geradezu ein Symbol für Überregulierungen, die Zeit und Geld kosten und für die eigentlichen Aufgabe, in diesem Fall die Kinderbetreuung, am Ende fehlen. Dieses Gesetz muss praxistauglich gemacht werden – weniger Dokumentationspflichten, mehr Zeit für die Betreuung der Kinder. Link zum Original
Schulen sollen wohnortnah erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Junge Familien erwarten zu Recht Schulen in Wohnortnähe. Link zum Original
Die Städte halten Universitäten mit gutem Lernklima auch für Studierende aus dem ländlichen Raum bereit.
Wortlaut im Programm
Unsere Städte und Metropolen haben auch die Aufgabe, kulturelle Angebote zu stellen, die das Land nicht sinnvoll betreiben kann, und Universitäten mit gutem Lernklima bereit zu halten, die auch von Studenten aus dem ländlichen Raum aufgesucht werden können. Link zum Original
Übergroße Krippen- und Kindergartengruppen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Übergroße Kinderkrippen- und Kindergartengruppen sind zwar „wirtschaftlicher“ als individuellere Betreuung – aber nur kurzfristig. Link zum Original
Mehr Lehrkräfte und Sozialpädagogen gelten als investive, in die Zukunft gerichtete Sozialausgaben.
Wortlaut im Programm
Mehr Lehrer und Sozialpädagogen, fördernde Ganztagsbetreuung, Schulsport, gesunde Ernährung an den Schulen und Besuche bei Firmen kosten Geld. Investierende, in die Zukunft gerichtete Sozialausgaben. Link zum Original
Fördernde Ganztagsbetreuung, Schulsport, gesunde Schulernährung und Firmenbesuche gelten als investive Sozialausgaben.
Wortlaut im Programm
Mehr Lehrer und Sozialpädagogen, fördernde Ganztagsbetreuung, Schulsport, gesunde Ernährung an den Schulen und Besuche bei Firmen kosten Geld. Investierende, in die Zukunft gerichtete Sozialausgaben. Link zum Original
Schule und Staat suchen stärker den Kontakt zur Wirtschaft und korrigieren Fehlentwicklungen bei der Ausbildungsreife.
Wortlaut im Programm
Schule und Staat müssen hier noch mehr die Kontakte zur Wirtschaft suchen und Fehlentwicklungen korrigieren. Link zum Original
Kinderpflege, Familienversorgung und gesunde Ernährung erhalten in den Lehrplänen der Schulen einen höheren Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Grundlegende Kenntnisse über Kinderpflege, Versorgung einer Familie sowie gesunde Ernährung gehören aber leider vielfach nicht mehr zum Allgemeinwissen unserer ansonsten aufgeklärten und modernen Gesellschaft. Diese Dinge brauchen einen höheren Stellenwert in der Öffentlichkeit, in Beratungsangeboten und in den Lehrplänen der Schulen, um jungen Eltern und ihrem Nachwuchs den Start so leicht wie möglich zu machen. Link zum Original
Der Staat reagiert positiv auf den wachsenden Bedarf, Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen.
Wortlaut im Programm
Die moderne Arbeitswelt und gesellschaftliche Entwicklungen lassen aber leider immer weniger Platz für funktionierende Familien, womit „der Staat“ auch in der frühkindlichen Phase immer mehr gefordert wird, um die Eltern bei der Betreuung der Kinder zu unterstützen. Wir haben das gar nicht zu bewerten, sondern den zunehmenden Bedarf an Hilfestellung zur Kenntnis zu nehmen und darauf positiv zu reagieren. Link zum Original
Der Ausbau der Kinderbetreuung durch Tagesmütter wird größtmöglich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Eine Möglichkeit der Betreuung gerade der Kleinsten in Ergänzung zur Familie ist das Tagesmuttersystem, das relativ familienähnlich aufgebaut ist und damit den Bedürfnissen der Kleinkinder in diesem Lebensabschnitt vielleicht am nächsten kommt. Ein Ausbau dieser Betreuungsform verdient größtmögliche Unterstützung. Link zum Original
Qualifizierungs- und Zertifizierungsanforderungen an die Tagespflege dürfen nicht dazu führen, dass sich keine Betreuungspersonen mehr finden.
Wortlaut im Programm
Die zunehmenden Forderungen nach mehr Qualifizierung des Personals und Zertifizierung der Einrichtungen mag gut gemeint sein, darf aber nicht so weit führen, dass sich am Ende keine Betreuungspersonen mehr finden. Link zum Original
Besteuerung der Einnahmen und Bürokratie in der Tagespflege dürfen nicht dazu führen, dass sich keine Betreuungspersonen mehr finden.
Wortlaut im Programm
Die zunehmenden Forderungen nach mehr Qualifizierung des Personals und Zertifizierung der Einrichtungen mag gut gemeint sein, darf aber nicht so weit führen, dass sich am Ende keine Betreuungspersonen mehr finden. Besteuerung der Einnahmen und Bürokratisierung in diesem Zusammenhang sind unter demselben Gesichtspunkt zu sehen. Link zum Original
Der Betreuungsschlüssel in Kinderkrippen wird nicht nach finanziellen Gesichtspunkten festgelegt.
Wortlaut im Programm
Der Betreuungsschlüssel darf keineswegs nach finanziellen Gesichtspunkten gewählt werden, also nach dem Motto: je mehr Kinder pro Gruppe, umso wirtschaftlicher. Link zum Original
In Kindergärten wird eine möglichst individuelle Betreuung sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Aus pädagogischer Sicht zu hohe Gruppengrößen finden sich heute auch im Bereich der Kindergärten, besonders wenn hier auch 2-3 Jährige mit untergebracht werden. Möglichst individuelle Betreuung ist sicherzustellen, ansonsten sind negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder nicht auszuschließen. Link zum Original
Für die Kinderbetreuung außerhalb der Familie werden weder Kosten noch Mühen gescheut, um Kindern die bestmögliche Förderung zu geben.
Wortlaut im Programm
Wenn wir diesen Weg der Kinderbetreuung außerhalb der Familie heute gehen, dann müssen wir es auch konsequent tun und dürfen weder Kosten noch Mühen scheuen, den Kindern die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Link zum Original
Die Zuständigkeit für Kindergärten geht an das Kultusministerium über.
Wortlaut im Programm
Eine Zuständigkeitsverlagerung des Kindergartens an das Kultusministerium ist überfällig. Link zum Original
Deutlich mehr Kräfte und Mittel fließen in die frühkindliche Betreuung und Erziehung.
Wortlaut im Programm
Wir müssen in Zukunft noch deutlich mehr gesamtgesellschaftliche Kräfte und Mittel auf den Bereich der frühkindlichen Betreuung und Erziehung verwenden, um keine Talente zu verschenken. Link zum Original
Bildung in Bayern richtet sich in erster Linie am Wohl der Kinder und ihrer optimalen Förderung aus.
Wortlaut im Programm
Bildung in Bayern soll: sich in erster Linie am Wohle der Kinder und ihrer optimalen Förderung ausrichten und sie auf das • Leben in der Gesellschaft vorbereiten Link zum Original
Bildung in Bayern bereitet Kinder auf das Leben in der Gesellschaft vor.
Wortlaut im Programm
Bildung in Bayern soll: sich in erster Linie am Wohle der Kinder und ihrer optimalen Förderung ausrichten und sie auf das • Leben in der Gesellschaft vorbereiten Link zum Original
Bildung vermittelt die Werte des Gemeinwesens.
Wortlaut im Programm
Werte unseres Gemeinwesens vermitteln Link zum Original
Bildung verhilft zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit.
Wortlaut im Programm
zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit verhelfen Link zum Original
Bildung bildet Herz, Sinne, Leib und Verstand.
Wortlaut im Programm
Herz, Sinne, Leib und Verstand bilden Link zum Original
Bildung bringt Theorie und Praxis in Einklang.
Wortlaut im Programm
Theorie und Praxis in Einklang bringen Link zum Original
Bildung begleitet das Kind fördernd und fordernd, ohne es zu überfordern.
Wortlaut im Programm
fördernd und fordernd das Kind begleiten, nicht überfordern Link zum Original
Bildung berücksichtigt alle Kinder.
Wortlaut im Programm
alle Kinder berücksichtigen Link zum Original
Bildung ist lebenslang möglich.
Wortlaut im Programm
lebenslang möglich sein Link zum Original
Bildung und Betreuung werden vernetzt.
Wortlaut im Programm
Bildung und Betreuung vernetzen Link zum Original
Bildung ist in das Leben vor Ort eingebettet und berücksichtigt die jeweiligen Verhältnisse.
Wortlaut im Programm
in das Leben vor Ort eingebettet sein und die jeweiligen Verhältnisse berücksichtigen Link zum Original
Bildung gewährleistet Chancengleichheit in ganz Bayern.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit in ganz Bayern gewährleisten Link zum Original
Die möglichst individuelle Betreuung der Schüler hat Vorrang vor der Frage der Schulform.
Wortlaut im Programm
Kernelement einer funktionierenden Beschulung ist die möglichst individuelle Betreuung der Schüler. Die Schulform ist damit zweitrangig. Link zum Original
Das Problem übergroßer Klassen wird nicht durch eine Schulsystemdiskussion gelöst, ohne dass das bestehende Schulsystem als unantastbar gilt.
Wortlaut im Programm
Wir dürfen also heute nicht den Fehler machen, den primären Fehler der übergroßen Klassen durch eine Systemdiskussion lösen zu wollen, ohne andererseits das jetzige Schulsystem als allein selig machend und unantastbar zu begreifen. Link zum Original
Statt revolutionärer Strukturdebatten werden zuerst schnellstmöglich die aktuellen Probleme der Schulen gelöst.
Wortlaut im Programm
Wir haben aber heute keine Zeit für revolutionäre Strukturdebatten, sondern müssen schnellstmöglich die aktuellen Probleme lösen, um dann in Ruhe die nächsten Schritte angehen zu können – sofern sie dann überhaupt noch nötig sind. Link zum Original
Grundschulklassen haben möglichst höchstens 20 Kinder.
Wortlaut im Programm
Klassengrößen bis 20 wären wünschenswert, 25 sollte die absolute Obergrenze sein – wieder abhängig vom Entwicklungsstand der Kinder. Link zum Original
Für Grundschulklassen gilt eine absolute Obergrenze von 25 Kindern.
Wortlaut im Programm
Klassengrößen bis 20 wären wünschenswert, 25 sollte die absolute Obergrenze sein – wieder abhängig vom Entwicklungsstand der Kinder. Link zum Original
Jahrgangskombinierte Klassen werden als Möglichkeit genutzt, Grundschulstandorte wohnortnah zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Jahrgangskombinierte Klassen können eine gute Lösung sein, um Schulstandorte wohnortnah zu erhalten. Link zum Original
Jahrgangskombinierte Klassen dürfen kein Sparmodell mit bis zu 30 Kindern pro Klasse sein.
Wortlaut im Programm
Deshalb gilt auch hier: dies darf kein Sparmodell sein, um Lehrer zu sparen und dann bis zu 30 Kinder unterschiedlicher Jahrgangsstufen in einer Klasse zusammenzustecken. Link zum Original
Schulen, Eltern und Kommunen erhalten mehr Mitsprache und Entscheidungsspielraum.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich müssen hier mehr Mitsprache und Entscheidungsspielraum bei der Schule, den Eltern und Kommunen sein, um individuell gute Lösungen verwirklichen zu können. Link zum Original
Grundschulen gehören zu den Gemeinden.
Wortlaut im Programm
Grundschulen gehören zu den Gemeinden. Link zum Original
Weite Schulwege als Folge von Zentralisierungs- und Sparbemühungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schülertourismus, also weite Schulwege auf dem Rücken der Kinder als Folge zunehmender Zentralisierungs- und „Spar“bemühungen, ist strikt abzulehnen. Link zum Original
Kinder haben Freude an der Schule und behalten sie.
Wortlaut im Programm
Kinder sollen Freude an der Schule haben und diese auch behalten! Link zum Original
Benotung erhält in der Grundschule keine existenzentscheidende Bedeutung, die zu Psychopharmaka-Behandlung oder teurer Nachhilfe führt.
Wortlaut im Programm
Bewertung und Benotung müssen wohl sein. Sie dürfen aber nicht in der Grundschule bereits eine so „existenzentscheidende“ Bedeutung einnehmen, dass ein zweistelliger(?) Prozentsatz der Kinder mit Psychopharmaka behandelt wird, um dem Leistungsdruck zu begegnen oder den Eltern hohe finanzielle Belastungen für privat bezahlten Nachhilfeunterricht ihrer Kinder bereits im Grundschulalter abzuverlangen. Link zum Original
Kleine Klassen schaffen mehr Zeit für das einzelne Kind.
Wortlaut im Programm
Kleine Klassen und damit mehr Zeit für das einzelne Kind wären auch hier vielfach der erste Schritt zur Problemlösung. Link zum Original
Die Politik steuert gegen die Abwanderung zu Privatschulen, indem sie die Ursachen der Unzufriedenheit mit dem staatlichen Bildungssystem beseitigt.
Wortlaut im Programm
Wenn Eltern mit dem staatlichen Bildungssystem nicht mehr zufrieden sind, versuchen sie – sofern sie es sich leisten können – ihre Kinder „freizukaufen“ und auf Schulen zu schicken, in denen sie bestimmen, was passiert. Eine verantwortliche Politik muss diese Zeichen erkennen und dort gegensteuern, wo das Unbehagen herkommt. Link zum Original
In ländlichen Regionen mit Schülerknappheit wird eine Zusammenführung von Haupt- und Realschule zur Sicherung wohnortnaher Beschulung befürwortet.
Wortlaut im Programm
In ländlichen Regionen mit Schülerknappheit hat eine Zusammenführung von Haupt- und Realschule – vielleicht auch nur unter ein gemeinsames Dach – den Charme, die wohnortnahe Beschulung sicherzustellen. Link zum Original
Jahrgangskombinierte Hauptschulklassen dienen dem Erhalt bestandsgefährdeter Hauptschulstandorte.
Wortlaut im Programm
Jahrgangskombiniete Hauptschulklassen könnten auch bei bestandsgefährdeten Hauptschulstandorten eine Lösung sein. Link zum Original
Schulen, Eltern und Kommunen erhalten mehr Mitsprache.
Wortlaut im Programm
Deshalb: mehr Mitsprache für Schule, Eltern, Kommunen! Link zum Original
Die Hauptschule wird stärker auf die Berufsvorbereitung ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Hauptschule muss noch mehr auf die Berufsvorbereitung ausgerichtet sein. Link zum Original
Das Profilsystem an Hauptschulen wird kritisiert, weil es die Schülerzahlen aufsplittet und Schulstandorte gefährdet.
Wortlaut im Programm
Der Lösungsansatz der derzeitigen bayerischen Bildungspolitik versucht mit einem „Profilsystem“ drei verschiedene Ausbildungsschwerpunkte im Hinblick auf die Berufsvorbereitung besonders zu vertiefen. Dies mag zwar fachlich gesehen in die richtige Richtung gehen, wirft aber das neue Problem auf, dass sich die ohnehin rückläufigen Schülerzahlen wieder auf verschiedene Kurse aufsplitten und am Ende wieder der Bestand von Schulen in Frage gestellt wird, die jetzt noch existieren können. Link zum Original
Längere Schulwege als Ausweg für Hauptschulen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schülertourismus als Ausweg? Noch mehr Zeit und Geld auf der Strecke lassen? Nein! Link zum Original
In den Hauptschulen gibt es mehr Praxisunterricht.
Wortlaut im Programm
Mehr Praxis muss rein in die Hauptschulen. Link zum Original
Hauptschulabgänger beherrschen Lesen, Schreiben und Rechnen sicher und sind durch ausreichenden Praxisunterricht ausbildungsfähig.
Wortlaut im Programm
Der Ausbildungsbetrieb muss sich darauf verlassen können, dass zumindest Lesen, Schreiben und Rechnen sitzen und darüber hinaus ausreichender Praxisunterricht einen ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen jungen Menschen erwarten lassen, wenn er nach 9 oder 10 Schuljahren von der Hauptschule kommt. Link zum Original
Hauptschulen erhalten wesentlich mehr Lehrpersonal.
Wortlaut im Programm
Dazu benötigen aber die Hauptschulen wesentlich mehr Lehrpersonal. Link zum Original
Das Ziel, die Obergrenze von 33 Kindern pro Realschulklasse erst in den nächsten Jahren anzustreben, reicht nicht aus.
Wortlaut im Programm
Das Ziel der Staatsregierung, „in den nächsten Jahren“ die Obergrenze von 33 Kindern pro Klasse „anzustreben“, reicht nicht aus. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen an Realschulen werden dringend verbessert.
Wortlaut im Programm
Dringend müssen also die Rahmenbedingungen verbessert werden und der Druck überfüllter Klassen auf Lehrer und Schüler muss der Vergangenheit angehören. Link zum Original
Überfüllte Klassen an Realschulen werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Dringend müssen also die Rahmenbedingungen verbessert werden und der Druck überfüllter Klassen auf Lehrer und Schüler muss der Vergangenheit angehören. Link zum Original
Nicht akzeptable Verträge für neue Lehrkräfte wie Teilzeit- oder Angestelltenverhältnisse werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Melden sich aber dann doch einige, werden ihnen Verträge vorgelegt, die nicht akzeptabel sind. Link zum Original
Über alle Schularten hinweg wird mehr Praxis in die Schulen geholt.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich ist es nötig, mehr Praxis in die Schulen zu holen, über alle Schularten hinweg. Link zum Original
Handwerksmeister, Ingenieure und andere Fachleute aus der freien Wirtschaft bringen verstärkt ihr Wissen in den Unterricht ein.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich ist es nötig, mehr Praxis in die Schulen zu holen, über alle Schularten hinweg. Dies muss in stärkerem Maße durch Handwerksmeister, Ingenieure usw. aus der freien Wirtschaft passieren, die ihr Wissen einbringen und trockene Theorie durch aktuelle Erfahrung ersetzen und deshalb auch kaum Akzeptanzprobleme bei den Schülern haben. Link zum Original
FH-Absolventen werden nach einer pädagogischen Zusatzausbildung zumindest an Haupt- und Realschulen als Lehrkräfte zugelassen.
Wortlaut im Programm
Ein Lösungsansatz, um an praxisorientiertes Lehrpersonal, besonders für den technischen Bereich, zu kommen, wäre die Zulassung von FH-Absolventen zumindest für Hauptschulen und Realschulen, die nach einer pädagogischen Zusatzausbildung eingesetzt werden könnten. Link zum Original
Die zeitliche Überlastung der Schüler durch die Verdichtung des Lehrstoffs im G8 wird schnellstens korrigiert.
Wortlaut im Programm
Relativ phantasielos wurde der Unterrichtsstoff von vorher neun Jahren in acht Jahre hineingestopft. Folge ist eine zeitliche Beanspruchung der Schüler, die dem Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung und Bildung zuwiderläuft und schnellstens korrigiert werden muss. Link zum Original
Das Vorrücken auf Probe im G8 wird als Vertuschung einer politischen Fehlentscheidung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
„Vorrücken auf Probe“ von Schülern, die das geforderte Lernpensum nicht geschluckt haben, dient auch der Vertuschung einer politischen Fehlentscheidung. Link zum Original
Junge Menschen können zu ausgeglichenen Persönlichkeiten heranwachsen.
Wortlaut im Programm
Junge Leute sollen zu ausgeglichenen Persönlichkeiten heranwachsen können, was immer schwieriger wird, je mehr Lernstoff in kurzer Zeit zu bewältigen ist. Link zum Original
An Hauptschulen werden Ganztagsklassen eingerichtet und finanziert.
Wortlaut im Programm
In der Hauptschule dagegen, wo es vielfach sinnvoll wäre, Ganztagsklassen einzurichten, um den Lernerfolg sicherzustellen und zusätzliche Erziehungsaufgaben bewältigen zu können, fehlt das Geld für den Ganztagsbetrieb. Link zum Original
Am Gymnasium wird mehr Praxisbezug eingebaut.
Wortlaut im Programm
Wenngleich das gymnasiale Selbstverständnis auf die Vermittlung abstrakten Wissens abzielt, ist auch hier mehr Praxisbezug einzubauen, um die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Link zum Original
Der Unterrichtsstoff des G8 wird durchforstet, um den Blick für Zusammenhänge zu öffnen.
Wortlaut im Programm
Es ist also geboten, den Unterrichtsstoff des G8 zu durchforsten, um den Blick für Zusammenhänge zu öffnen, anstatt stures Bewältigen von Lernmasse zu praktizieren, die nach kurzer Zeit doch vergessen wird. Link zum Original
In der Oberstufe des Gymnasiums wird mehr fächerübergreifender Unterricht eingeführt.
Wortlaut im Programm
Zumindest in der Oberstufe ist mehr fächerübergreifender Unterricht einzuführen. Link zum Original
Gymnasien erhalten mehr Lehrpersonal.
Wortlaut im Programm
Die Gymnasien brauchen mehr Lehrpersonal, die Schulen selbst sprechen von durchschnittlich 2-4 Personen je Schulstandort. Link zum Original
Die Praxis, Rektoren ein kleines Budget zur Beschaffung von Lehrkräften auf dem freien Markt zu geben, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nicht zielführend ist die derzeit vom Kultusministerium praktizierte Methode, dem Rektor ein Budget von einigen tausend Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen, mit dem er sich „auf dem freien Markt“ Lehrer besorgen soll, die es aufgrund falscher bildungspolitischer Weichenstellungen der letzten Jahre gar nicht gibt – schon gar nicht für wenige tausend Euro im Jahr. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Schüler an Gymnasien werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Trend zum Gymnasium ist ungebrochen, das ist gut so. Die Rahmenbedingungen für die Schüler müssen aber verbessert werden! Link zum Original
Wachsende Schülerzahlen an Gymnasien werden in überschaubaren neuen Schulstandorten statt in Mammutstandorten mit über 1000 Schülern untergebracht.
Wortlaut im Programm
Zunehmende Schülerzahlen dürfen nicht in Mammutstandorten mit deutlich über 1000 Schülern untergebracht werden, sondern in überschaubaren neuen Schulstandorten mit dem Effekt der Dezentralisierung. Link zum Original
An den Gymnasien werden beste Lernbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Der allgemeine Ruf nach mehr Abiturienten verlangt also beste Lernbedingungen an den Gymnasien. Link zum Original
Für Förderschulen werden dringend mehr Betreuungskapazitäten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Förderschulen, Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Auch hier brauchen wir dringend mehr Betreuungskapazitäten, um die Eltern zu entlasten, mehr Nachmittagsbetreuung, um die Berufstätigkeit der Eltern zu ermöglichen. Link zum Original
An Förderschulen wird mehr Nachmittagsbetreuung angeboten, um die Berufstätigkeit der Eltern zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Förderschulen, Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Auch hier brauchen wir dringend mehr Betreuungskapazitäten, um die Eltern zu entlasten, mehr Nachmittagsbetreuung, um die Berufstätigkeit der Eltern zu ermöglichen. Link zum Original
Bausubstanz und Ausstattung der Berufsschulen werden so verbessert, dass Ausbildung nicht am Material scheitert.
Wortlaut im Programm
Viele Berufsschulen leiden unter einer maroden Bausubstanz, die Ausstattung entspricht häufig dem Standard der Elterngeneration der jetzigen Schüler. Am Material darf Ausbildung nicht scheitern. Link zum Original
Berufsoberschulen und Fachoberschulen werden durch beste Unterrichtsbedingungen aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Berufsoberschulen und Fachoberschulen stellen den beruflichen Bildungsweg zur Hochschule dar, der zu Unrecht etwas im Schatten des gymnasialen Weges steht. Eine Aufwertung dieses Weges durch beste Unterrichtsbedingungen wertet auch Realschule und insbesondere Hauptschule auf. Link zum Original
Die bayerischen Hochschulen erfüllen internationale Standards.
Wortlaut im Programm
Die heimische Hochschullandschaft muss internationalen Standards gerecht werden, sonst gehen junge Leute vermehrt an renommierte Hochschulen im Ausland, trotz der vielfach hohen Studiengebühren dort. Link zum Original
Bei der Finanzierung durch die Wirtschaft bleibt die Unabhängigkeit der Hochschulen gewahrt.
Wortlaut im Programm
Die Wirtschaft steigt mehr und mehr in die Finanzierung mit ein. Dabei ist jedoch sicherzustellen, dass die Unabhängigkeit der Hochschulen nicht aufgegeben wird. Link zum Original
Bayern schafft bessere Studienbedingungen.
Wortlaut im Programm
Auch vor diesem Hintergrund braucht Bayern bessere Studienbedingungen und ein Erststudium ohne Studiengebühren. Link zum Original
Das Erststudium ist frei von Studiengebühren.
Wortlaut im Programm
Auch vor diesem Hintergrund braucht Bayern bessere Studienbedingungen und ein Erststudium ohne Studiengebühren. Link zum Original
Strukturschwache Regionen werden beim Auf- oder Ausbau von Hochschulen bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wo möglich, sollen strukturschwache Regionen beim Auf- oder Ausbau von Hochschulen bevorzugt werden. Link zum Original
Flächendeckende Volkshochschulangebote gelten als unverzichtbare Infrastruktur der Wissensgesellschaft.
Wortlaut im Programm
Für eine Wissensgesellschaft, die auf lebenslangem Lernen basiert, sind die flächendeckenden Volkshochschulangebote eine unverzichtbare Infrastruktur, um die Funktion der Gesellschaft abzusichern. Link zum Original
Volkshochschulen erhalten einen höheren Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Die Bedeutung der Volkshochschulen muss in der Wissensgesellschaft der Zukunft noch einen höheren Stellenwert einnehmen, eine stärkere Verzahnung mit anderen Bildungseinrichtungen kann wertvolle Synergieeffekte auslösen. Link zum Original
Volkshochschulen werden stärker mit anderen Bildungseinrichtungen verzahnt.
Wortlaut im Programm
Die Bedeutung der Volkshochschulen muss in der Wissensgesellschaft der Zukunft noch einen höheren Stellenwert einnehmen, eine stärkere Verzahnung mit anderen Bildungseinrichtungen kann wertvolle Synergieeffekte auslösen. Link zum Original
Die Mittel für Volkshochschulen werden gezielt aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund dessen, dass die Haushaltsmittel der Volkshochschulen nicht ausreichen, um die Kursnachfrage zu befriedigen, ist eine gezielte Mittelaufstockung zu fordern. Link zum Original
Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen Menschen, die nicht in klassischen Familienstrukturen leben, nicht vorenthalten werden.
Wortlaut im Programm
Der Staat tut also gut daran, der Familie wenigstens eine Chance zu geben, ohne andererseits das Leben in der Familie als staatliche Zielvorgabe zu verordnen und z.B. durch das Vorenthalten von Kinderbetreuungseinrichtungen denen das Leben schwer zu machen, die - aus welchen Gründen auch immer - der Zielvorgabe nicht gerecht werden können. Link zum Original
Kinderbetreuungseinrichtungen werden wie die Schule weitgehend kostenfrei angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir müssen dorthin kommen, dass Kinderbetreuungseinrichtungen so gut wie kostenfrei angeboten werden, genau wie die Schule. Link zum Original
Das letzte Kindergartenjahr wird für Eltern kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt muss das letzte Kindergartenjahr für die Eltern kostenfrei gestellt werden – als schulvorbereitendes Pflichtjahr unter der Zuständigkeit des Kultusministeriums. Zug um Zug muss die Kostenfreiheit dann nach unten fortgesetzt werden. Link zum Original
Das letzte Kindergartenjahr wird ein schulvorbereitendes Pflichtjahr in der Zuständigkeit des Kultusministeriums.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt muss das letzte Kindergartenjahr für die Eltern kostenfrei gestellt werden – als schulvorbereitendes Pflichtjahr unter der Zuständigkeit des Kultusministeriums. Zug um Zug muss die Kostenfreiheit dann nach unten fortgesetzt werden. Link zum Original
Die Kostenfreiheit wird schrittweise auf die jüngeren Kindergartenjahre ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Als erster Schritt muss das letzte Kindergartenjahr für die Eltern kostenfrei gestellt werden – als schulvorbereitendes Pflichtjahr unter der Zuständigkeit des Kultusministeriums. Zug um Zug muss die Kostenfreiheit dann nach unten fortgesetzt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.