Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original
Das Programm enthält 45 von 655 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 45
Die Infrastruktur in Bayern wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
n den Ausbau der Infrastruktur in Bayern, Link zum Original
Soziale Tarife im öffentlichen Nahverkehr werden im Landesrecht verankert und gefördert.
Wortlaut im Programm
Soziale Tarife in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind in das Landesrecht aufzunehmen und entsprechend zu fördern. Link zum Original
Am beschlossenen umweltschonenden Donausbau wird festgehalten und eine Rückkehr zu anderen Ausbauplänen verhindert.
Wortlaut im Programm
am beschlossenen, umweltschonenden Donausbau festzuhalten und eine »Donauwelle rückwärts« durch den Bezirk Niederbayern und die Bayerische Staatsregierung zu verhindern. Link zum Original
Die Mobilität aller Menschen in Bayern wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Die Mobilität aller Menschen in Bayern muss sichergestellt sein. Link zum Original
Die Verkehrspolitik setzt auf eine starke Gemeinwohlverantwortung des Staates.
Wortlaut im Programm
Linke Verkehrspolitik setzt auf eine starke Gemeinwohlverantwortung des Staates. Link zum Original
Die öffentlich finanzierten Verkehrsnetze werden nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Die öffentliche Hand finanziert seit vielen Jahren die Verkehrsnetze und sichert durch Milliardenbeträge, dass Mobilität erst möglich wird. Diese Verantwortung und die bereits erbrachten Vorleistungen dürfen nicht privatisiert werden. Link zum Original
Der öffentliche Verkehr hat Vorrang.
Wortlaut im Programm
Auch wenn der öffentliche Verkehr Vorrang haben muss, ist für viele Menschen Mobilität nur mit dem Auto möglich. Um dieses Mobilitätsbedürfnis auch zukünftig befriedigen zu können, braucht es neue, effizientere und schadstoffarme Technologien für das Automobil. Link zum Original
Für das Auto werden neue, effizientere und schadstoffarme Technologien benötigt.
Wortlaut im Programm
Auch wenn der öffentliche Verkehr Vorrang haben muss, ist für viele Menschen Mobilität nur mit dem Auto möglich. Um dieses Mobilitätsbedürfnis auch zukünftig befriedigen zu können, braucht es neue, effizientere und schadstoffarme Technologien für das Automobil. Link zum Original
Binnenschifffahrt auf bestehenden Achsen wie dem Main wird zur Erschließung von Industriezentren genutzt.
Wortlaut im Programm
Auf bestehenden Achsen wie beispielsweise dem Main ist Binnenschifffahrt als Erschließung von Industriezentren sinnvoll. Dies darf jedoch nicht bedeuten, dass aus lebendigen Flüssen betonierte Kanalbecken werden. Link zum Original
Der Bundesverkehrswegeplan wird grundlegend überarbeitet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt in Bayern wie auf Bundesebene für eine grundlegende Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans ein. Link zum Original
Soziale, raumordnerische und ökologische Belange werden in der Verkehrsplanung mindestens gleichwertig berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Soziale, raumordnerische und ökologische Belange sind mindestens gleichwertig zu betrachten. Link zum Original
Modernisierung und Sanierung vorhandener Verkehrsinfrastruktur haben Vorrang vor Neubau.
Wortlaut im Programm
Modernisierung und Sanierung vorhandener Infrastruktur müssen Vorrang vor Neubau haben. Link zum Original
Die Deutsche Bahn AG wird nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
keine Privatisierung der Deutschen Bahn AG, Link zum Original
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg–Erfurt wird nicht neu gebaut.
Wortlaut im Programm
kein Neubau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg–Erfurt, Link zum Original
Die Schieneninfrastruktur für Fernverkehrsverbindungen wie München–Salzburg oder Nürnberg–Prag wird modernisiert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
die vorhandene Schieneninfrastruktur zu modernisieren, auszubauen und zu erweitern; dies gilt für Fernverkehrsverbindungen (wie z.B. München–Salzburg oder Nürnberg–Prag) sowie die verkehrstechnische Erschließung und Einbindung aller bayerischen Regionen (wie z.B. die Elektrifizierung Regensburg–Hof oder München–Lindau), Link zum Original
Alle bayerischen Regionen werden verkehrstechnisch an die Schiene angebunden, etwa durch Elektrifizierung der Strecken Regensburg–Hof und München–Lindau.
Wortlaut im Programm
die vorhandene Schieneninfrastruktur zu modernisieren, auszubauen und zu erweitern; dies gilt für Fernverkehrsverbindungen (wie z.B. München–Salzburg oder Nürnberg–Prag) sowie die verkehrstechnische Erschließung und Einbindung aller bayerischen Regionen (wie z.B. die Elektrifizierung Regensburg–Hof oder München–Lindau), Link zum Original
Die Regionalnetze der Bahn werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den Ausbau der Regionalnetze der Bahn, Link zum Original
Stillgelegte Bahnstrecken wie nach Wasserburg am Inn oder im Höllental werden reaktiviert.
Wortlaut im Programm
die Reaktivierung stillgelegter Strecken (wie z.B. nach Wasserburg am Inn oder im Höllental), Link zum Original
In Städten wie Erlangen, Würzburg, Regensburg oder Passau werden Regio-Tramnetze und Stadtumlandbahnen aufgebaut.
Wortlaut im Programm
den Aufbau von Regio-Tramnetzen und Stadtumlandbahnen, insbesondere in Regionen und Städten wie Erlangen, Würzburg, Regensburg oder Passau; Link zum Original
Der öffentliche Personennahverkehr wird flächendeckend ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den flächendeckenden Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, Link zum Original
In Gebieten mit geringem ÖPNV-Angebot werden Rufbusse und Anrufsammeltaxis eingerichtet.
Wortlaut im Programm
die Schaffung von Rufbussen und Anrufsammeltaxis, die in Gebieten mit einem geringem Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln die Versorgung sicherstellen, Link zum Original
Alle Verkehrsträger einschließlich des Pkw-Verkehrs werden besser miteinander verknüpft.
Wortlaut im Programm
eine bessere Verknüpfung aller Verkehrsträger untereinander, unter Einbeziehung des PKW-Verkehrs, Link zum Original
In ganz Bayern gelten verbindliche Fahrgastrechte.
Wortlaut im Programm
verbindliche Fahrgastrechte für ganz Bayern. Bei den derzeitigen freiwilligen Vereinbarungen haben die Fahrgäste nur in fünf Prozent der Fälle überhaupt einen Anspruch, Link zum Original
Öffentliche Verkehrsmittel sind bezahlbar.
Wortlaut im Programm
bezahlbare öffentliche Verkehrsmittel; für sozial Schwächere soll ein landesweites Sozialticket eingeführt werden. Link zum Original
Für sozial Schwächere wird ein landesweites Sozialticket eingeführt.
Wortlaut im Programm
bezahlbare öffentliche Verkehrsmittel; für sozial Schwächere soll ein landesweites Sozialticket eingeführt werden. Link zum Original
Am Flughafen München wird keine dritte Startbahn gebaut.
Wortlaut im Programm
keine dritte Startbahn beim Flughafen München. Die vorhandene Infrastruktur ist für bayerische Verhältnisse mehr als ausreichend – viele Umsteigerverkehre sind schlicht unsinnig oder unnötig. Der Flughafen München muss und darf nicht zum fünften globalen Drehkreuz in Mitteleuropa mutieren, Link zum Original
Der Nürnberger Flughafen wird nicht erweitert.
Wortlaut im Programm
keine Erweiterung des Nürnberger Flughafens und kein weiterer Ausbau von Regionalflugplätzen. Gerade auf Kurzstrecken gibt es durch andere Verkehrsträger bessere Alternativen, Link zum Original
Regionalflugplätze werden nicht weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
keine Erweiterung des Nürnberger Flughafens und kein weiterer Ausbau von Regionalflugplätzen. Gerade auf Kurzstrecken gibt es durch andere Verkehrsträger bessere Alternativen, Link zum Original
Die Kerosinzuschüsse für den Münchner Flughafen werden umgehend abgeschafft.
Wortlaut im Programm
die Kerosinzuschüsse für den Münchner Flughafen umgehend abzuschaffen, Link zum Original
Steuersubventionen für Kerosin werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Steuersubventionen für Kerosin müssen abgebaut werden. Link zum Original
Es werden keine weiteren Autobahnen und Fernverkehrsstraßen neu gebaut.
Wortlaut im Programm
kein weiterer Neubau von Autobahnen und Fernverkehrsstraßen, Link zum Original
Straßenneu- und -ausbauten wie Ortsumfahrungen werden nur bei erheblicher Entlastung und unter Berücksichtigung des Naturschutzes realisiert.
Wortlaut im Programm
Straßenneu- und ausbauten, wie z.B. Ortsumfahrungen, sollen nur dann realisiert werden, wenn durch diese Maßnahme eine erhebliche Entlastung erreicht und dem Naturschutz Rechnung getragen wird, Link zum Original
Kraftstoffsparende Fahrzeuge werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die Förderung Kraftstoff sparender Fahrzeuge, Link zum Original
Es gibt keine Beimischungsquote für Agrotreibstoffe.
Wortlaut im Programm
keine Beimischungsquote für Agrotreibstoffe, Link zum Original
Auf allen bayerischen Autobahnen gilt ein Tempolimit.
Wortlaut im Programm
ein Tempolimit auf allen bayerischen Autobahnen, Link zum Original
Die Verkehrssicherheit wird nach dem Ansatz „Vision Zero“ erhöht.
Wortlaut im Programm
mehr Verkehrssicherheit – wir wollen den Ansatz von »Vision Zero« auch in Bayern umsetzen, Link zum Original
Die gemeinschaftliche Nutzung von Autos wie Carsharing und Pendlernetze wird gefördert.
Wortlaut im Programm
die Förderung der gemeinschaftlichen Nutzung von Autos, wie Carsharing oder Pendlernetze. Link zum Original
Der Güterverkehr wird von der Straße auf die Schiene verlagert.
Wortlaut im Programm
Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Stärkere Finanzierung des Gleisanschlussprogramms. Neue Gewerbe- und Industriegebiete dürfen nur noch in der Nähe von Bahnstrecken entstehen bzw. müssen durch die Schiene erschlossen werden, Link zum Original
Das Gleisanschlussprogramm wird stärker finanziert.
Wortlaut im Programm
Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Stärkere Finanzierung des Gleisanschlussprogramms. Neue Gewerbe- und Industriegebiete dürfen nur noch in der Nähe von Bahnstrecken entstehen bzw. müssen durch die Schiene erschlossen werden, Link zum Original
Neue Gewerbe- und Industriegebiete entstehen nur noch in Bahnnähe oder mit Schienenanschluss.
Wortlaut im Programm
Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Stärkere Finanzierung des Gleisanschlussprogramms. Neue Gewerbe- und Industriegebiete dürfen nur noch in der Nähe von Bahnstrecken entstehen bzw. müssen durch die Schiene erschlossen werden, Link zum Original
Die Lkw-Maut wird auf alle bayerischen Straßen und alle Lastkraftwagen ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
die Ausdehnung der LKW-Maut auf alle bayerischen Straßen und auf alle Lastkraftwagen – niedrigere Kosten für die Nutzung der Schiene als für die Straßenmaut, Link zum Original
Die Kosten für die Nutzung der Schiene liegen niedriger als die Straßenmaut.
Wortlaut im Programm
die Ausdehnung der LKW-Maut auf alle bayerischen Straßen und auf alle Lastkraftwagen – niedrigere Kosten für die Nutzung der Schiene als für die Straßenmaut, Link zum Original
Extralange und extraschwere Lkw werden auf Bayerns Straßen nicht zugelassen.
Wortlaut im Programm
»Monster-Trucks« (extralange und extraschwere LKW) auf Bayerns Straßen nicht zuzulassen. Link zum Original
Die Schifffahrt wird an die natürlichen Gegebenheiten angepasst.
Wortlaut im Programm
die Anpassung der Schifffahrt an die natürlichen Gegebenheiten, Link zum Original
Die Donau zwischen Straubing und Vilshofen wird schonend ohne Kanalisierung und Staustufen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den schonenden Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen ohne Kanalisierung und Staustufen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.