Grüne RP · Auf nach GRÜNland-Pfalz
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011 · Original
Das Programm enthält 93 von 1.521 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 93Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 110Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 93
Rheinland-Pfalz soll einen landesweiten Aktionsplan gegen Armut erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE stehen für einen landesweiten Aktionsplan gegen Armut in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik schafft Anreize, die Erfahrung älterer Beschäftigter wertzuschätzen und in Unternehmen eine Kultur der Weiterbildung und Gesundheitsförderung zu etablieren.
Wortlaut im Programm
Eine vorausschauende Arbeitsmarktpolitik muss Anreize schaffen, die Lebens- und Berufserfahrung der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wertzuschätzen und in den Unternehmen eine Kultur der Weiterbildung und Gesundheitsförderung zu etablieren. Link zum Original
Das Land investiert in einen neuen sozialen Ausgleich.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in zukunftsfähige Infrastruktur, in eine ökologische Wirtschaft, in mehr Bildung und in einen neuen sozialen Ausgleich investieren. Link zum Original
Unternehmen und Beschäftigte verfolgen das Ziel generationenübergreifender Belegschaften.
Wortlaut im Programm
Die Erfahrungen der Generation Fünfzig plus dürfen wir nicht ungenutzt lassen: Gemeinsam müssen Unternehmen und Beschäftigte das Ziel von generationenübergreifenden Belegschaften verfolgen. Link zum Original
Altersgerechte Arbeitszeiten und Arbeitsprozesse werden zur Regel.
Wortlaut im Programm
Altersgerechte Arbeitszeiten und –prozesse sowie flexible Übergänge in den Ruhestand müssen zur Regel werden. Link zum Original
Das Land unterstützt besonders kleine und mittlere Unternehmen bei altersgerechten Arbeitszeiten und flexiblen Übergängen in den Ruhestand.
Wortlaut im Programm
Altersgerechte Arbeitszeiten und –prozesse sowie flexible Übergänge in den Ruhestand müssen zur Regel werden. Hier sollte das Land besonders kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen. Link zum Original
Das Land betreibt eine aktive Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. Link zum Original
Gute Arbeitsbedingungen in Unternehmen, öffentlichem Dienst und bei Dienstleistern werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für gute Arbeitsbedingungen in den Unternehmen, dem Öffentlichen Dienst und bei Dienstleistern. Link zum Original
Alle Beschäftigten erhalten eine angemessene Bezahlung sowie Anerkennung und Wertschätzung.
Wortlaut im Programm
Alle Beschäftigten sollen eine angemessene Bezahlung sowie Anerkennung und Wertschätzung erfahren und auf eine familienverträgliche und altersgerechte Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung vertrauen können. Link zum Original
Alle Beschäftigten können auf familienverträgliche und altersgerechte Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung vertrauen.
Wortlaut im Programm
Alle Beschäftigten sollen eine angemessene Bezahlung sowie Anerkennung und Wertschätzung erfahren und auf eine familienverträgliche und altersgerechte Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung vertrauen können. Link zum Original
Mitwirkung und Mitbestimmung gehören unabdingbar zur Erwerbsarbeit.
Wortlaut im Programm
Erwerbsarbeit ist für uns mehr als Existenzsicherung; Mitwirkung und Mitbestimmung gehören unabdingbar dazu. Link zum Original
Agenda 2010 und Hartz-Gesetze haben entscheidende sozialpolitische Ziele nicht erfüllt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE haben erkannt: Die „Agenda 2010“ und die „Hartz-Gesetze“ haben entscheidende sozialpolitische Ziele nicht erfüllt. Link zum Original
Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Einkommen leben können.
Wortlaut im Programm
Wir sagen: Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Einkommen sein Leben gestalten können. Link zum Original
Ein existenzsichernder Mindestlohn wird eingeführt, der greift, wo Tarifparteien keinen fairen Mindestlohn vereinbaren.
Wortlaut im Programm
Dies erfordert die Einführung eines existenzsichernden Mindestlohns, der überall dort greift, wo die Tarifparteien nicht die Kraft aufbringen, einen fairen Mindestlohn zu vereinbaren. Link zum Original
Eine individuelle armutsfeste Grundsicherung für alle Menschen wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
In weiteren Reformen wollen wir eine individuelle armutsfeste Grundsicherung für alle Menschen aufbauen. Link zum Original
Das Land betreibt eine aktive Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Link zum Original
Maßnahmen für den zweiten und dritten Arbeitsmarkt werden fortgeführt, gebündelt und neu entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wirkungsvolle Maßnahmen zur Weiterentwicklung des zweiten und dritten Arbeitsmarktes in Rheinland-Pfalz sollen fortgeführt, gebündelt und neu entwickelt werden. Link zum Original
Öffentliche Mittel finanzieren Arbeit statt Arbeitslosigkeit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Link zum Original
Öffentlich geförderte Arbeitsplätze entstehen etwa in Umweltschutz, Gemeinwesenarbeit sowie haushaltsnahen und pflegeergänzenden Diensten.
Wortlaut im Programm
Öffentlich geförderte Arbeitsplätze können etwa in den Bereichen Umweltschutz und Gemeinwesenarbeit, bei haushaltsnahen und pflegeergänzenden Dienstleistungen entstehen. Link zum Original
Bisher von Zivildienstleistenden abgedeckte Tätigkeiten werden als Integrationsmaßnahme oder längerfristige Beschäftigung abgesichert.
Wortlaut im Programm
Gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten, die derzeit noch von Zivildienstleistenden abgedeckt werden, könnten als Integrationsmaßnahme oder längerfristige Beschäftigungsangebote abgesichert werden. Link zum Original
Die hohe Sanktionsquote und die geringe Frauenquote bei Qualifizierungsmaßnahmen der Jobcenter werden nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Die rheinland-pfälzischen Jobcenter weisen die zweithöchste Sanktionsquote und die schlechteste Frauenquote bei Qualifizierungsmaßnahmen aller Bundesländer auf. Diese Zustände wollen wir nicht hinnehmen. Link zum Original
Ein umfassender Bericht über die Umsetzung der Hartz-Gesetze im Land vergleicht und bewertet Betreuungsschlüssel, Sanktionsquoten, Personalfluktuation und Förderung erwerbsloser Frauen.
Wortlaut im Programm
In einem umfassenden Bericht über die Umsetzung der Hartz-Gesetze in Rheinland-Pfalz sollen insbesondere die Fallmanager-Transferleistungsbezieher-Relationen, die Sanktionsquoten, die Personalfluktuation der ARGEn und die Förderung erwerbsloser Frauen im Land verglichen und bewertet werden. Link zum Original
Der Einsatz von 1-Euro-Jobs als arbeitsmarktpolitische Maßnahme wird kritisch überprüft.
Wortlaut im Programm
Dabei soll auch die Anwendung von so genannten 1-Euro- Jobs als arbeitsmarktpolitische Maßnahme kritisch überprüft werden. Link zum Original
Bei der Unterstützung von Arbeitslosen gilt das Prinzip der Hilfe aus einer Hand.
Wortlaut im Programm
Bei der Unterstützung von Arbeitslosen halten wir an dem Prinzip der „Hilfe aus einer Hand“ fest. Link zum Original
Die Jobcenter verstehen sich stärker als Dienstleister für Arbeitssuchende und Arbeitgeber.
Wortlaut im Programm
Die Jobcenter der ARGEn müssen sich mehr als Dienstleister für die Arbeitssuchenden und Arbeitgeber verstehen. Link zum Original
Der Service der Jobcenter wird durch ausreichendes, qualifiziertes Personal, gute Arbeitsbedingungen, personelle Kontinuität und bessere Abstimmung der Träger verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Service in den Jobcentern muss durch ausreichendes und qualifiziertes Personal, gute Arbeitsbedingungen, personelle Kontinuität und eine bessere Abstimmung der Träger verbessert werden. Link zum Original
Die Jobcenter konzentrieren sich auf Vermittlung und Qualifizierung unter Berücksichtigung der individuellen Situation.
Wortlaut im Programm
Dabei muss der Fokus auf Arbeitsvermittlung und Qualifizierung der Arbeitssuchenden liegen und ihrer individuellen Situation Rechnung tragen. Link zum Original
Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen für Erwerbslose werden ausgebaut und individuell zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen müssen ausgebaut werden und individuell auf die erwerbslosen Menschen zugeschnitten sein. Link zum Original
Unverhältnismäßige Sanktionen gegen Arbeitssuchende werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Unverhältnismäßige Sanktionen lehnen wir ab, da sie die Betroffenen gängeln und Personal in den ARGEn binden, die für Beratung und Qualifizierung dringend gebraucht werden. Link zum Original
Zwangsumzüge von Leistungsbeziehenden werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Zwangsumzüge lehnen wir ab. Link zum Original
Unabhängige Beratungsstellen für Beschwerden und unklare Rechtsauslegungen werden eingerichtet, um Sozialgerichte zu entlasten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unabhängige Beratungsstellen einrichten, die sich mit Beschwerden und unklaren Rechtsauslegungen befassen, um so die Sozialgerichte zu entlasten und die sozialen Bürgerrechte der Betroffenen niedrigschwellig zu gewährleisten. Link zum Original
Erwerbslose erhalten eine von den Sozialleistungsträgern unabhängige qualifizierte Beratung.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen daher eine von den Sozialleistungsträgern unabhängige qualifizierte Beratung für Betroffenen und die Bereitstellung individueller psycho-sozialer Hilfen. Link zum Original
Für Erwerbslose werden individuelle psychosoziale Hilfen bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen daher eine von den Sozialleistungsträgern unabhängige qualifizierte Beratung für Betroffenen und die Bereitstellung individueller psycho-sozialer Hilfen. Link zum Original
Bestehende Arbeitslosenzentren und -initiativen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit von bestehenden Arbeitslosenzentren und –initiativen unterstützen wir. Link zum Original
Die Sozialpartnerschaft ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Demokratie.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE ist die Sozialpartnerschaft eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Demokratie. Link zum Original
Eine produktive Arbeitswelt braucht starke Betriebs- und Personalräte.
Wortlaut im Programm
Eine kollegiale und produktive Arbeitswelt braucht starke Betriebs- und Personalräte. Link zum Original
Betriebliche Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen werden begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen betriebliche Initiativen, die die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zum Ziel haben. Link zum Original
Die Gewerkschaftsinitiative für Gute Arbeit für alle Beschäftigten im Land wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher die Initiative der Gewerkschaften für einen Prozess hin zu „Guter Arbeit“ für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt wird konsequent abgebaut.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt konsequent abbauen. Link zum Original
Entgeltgleichheit von Frauen und Männern wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns nachdrücklich für die Entgeltgleichheit einsetzen. Link zum Original
Wiedereingliederungshilfen während und nach Erziehungszeiten verbessern die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer, die Erwerbs- und Familienarbeit verbinden, wollen wir verbessern: z.B. durch Wiedereingliederungshilfen während und nach Erziehungszeiten oder die Teilzeitausbildung junger Mütter, Umschulungen zur Weiterqualifizierung, insbesondere aus dem Niedriglohnsektor heraus, oder Maßnahmen zur Arbeitszeitgestaltung in pflegenden Berufen zur Verbesserung der Familientauglichkeit. Link zum Original
Die Teilzeitausbildung junger Mütter wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer, die Erwerbs- und Familienarbeit verbinden, wollen wir verbessern: z.B. durch Wiedereingliederungshilfen während und nach Erziehungszeiten oder die Teilzeitausbildung junger Mütter, Umschulungen zur Weiterqualifizierung, insbesondere aus dem Niedriglohnsektor heraus, oder Maßnahmen zur Arbeitszeitgestaltung in pflegenden Berufen zur Verbesserung der Familientauglichkeit. Link zum Original
Umschulungen zur Weiterqualifizierung, insbesondere aus dem Niedriglohnsektor heraus, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer, die Erwerbs- und Familienarbeit verbinden, wollen wir verbessern: z.B. durch Wiedereingliederungshilfen während und nach Erziehungszeiten oder die Teilzeitausbildung junger Mütter, Umschulungen zur Weiterqualifizierung, insbesondere aus dem Niedriglohnsektor heraus, oder Maßnahmen zur Arbeitszeitgestaltung in pflegenden Berufen zur Verbesserung der Familientauglichkeit. Link zum Original
Die Arbeitszeitgestaltung in pflegenden Berufen wird familientauglicher.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer, die Erwerbs- und Familienarbeit verbinden, wollen wir verbessern: z.B. durch Wiedereingliederungshilfen während und nach Erziehungszeiten oder die Teilzeitausbildung junger Mütter, Umschulungen zur Weiterqualifizierung, insbesondere aus dem Niedriglohnsektor heraus, oder Maßnahmen zur Arbeitszeitgestaltung in pflegenden Berufen zur Verbesserung der Familientauglichkeit. Link zum Original
Familiengerechte Arbeitszeitmodelle auch in Leitungsfunktionen sollen besonders Frauen zugutekommen.
Wortlaut im Programm
Familiengerechte Arbeitszeitmodelle auch für Beschäftigte in Leitungsfunktionen sollen besonders Frauen zu Gute kommen. Link zum Original
Ein bundesweiter Mindestlohn wird eingeführt, um Dumpinglöhne zu begrenzen und die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die bundesweite Einführung eines Mindestlohns, um Dumpinglöhnen, wie sie gerade in Berufen die Regel sind, die überdurchschnittlich von Frauen ausgeübt werden, eine Grenze zu setzen und die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen zu schließen. Link zum Original
Frauen profitieren stärker von der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Frauen sollen auch mehr von der aktiven Arbeitsmarktpolitik profitieren können. Link zum Original
Die geschlechtersensible Beratung und Unterstützung in der Arbeitsmarktpolitik wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die geschlechtersensible Beratung und Unterstützung verbessern. Link zum Original
Die Ausgründung von Personalservicegesellschaften zur Umgehung des Tarifvertrags wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Ausgründung von Personalservicegesellschaften zur Umgehung des Tarifvertrags lehnen wir ab. Link zum Original
Ein Tariftreuegesetz bindet öffentliche Aufträge an die Bezahlung von Tariflöhnen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Tariftreuegesetz für Rheinland-Pfalz, das öffentliche Aufträge an die Bezahlung von Tariflöhnen bindet. Link zum Original
Arbeitsschutz richtet sich nach dem aktuellen Stand der Technik und der Arbeitswissenschaft.
Wortlaut im Programm
Unter einem modernen Arbeitsschutz verstehen wir die Anwendung des aktuellen Stands der Technik und der modernsten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse. Link zum Original
Gesundheitsgefährdende Zustände an Arbeitsplätzen durch Umgehung von Vorschriften, verschleppte Investitionen und Ausbeutung werden nicht geduldet.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsgefährdende Zustände an rheinland-pfälzischen Arbeitsplätzen durch systematische Umgehung von gesetzlichen Regelungen, verschleppte Investitionen und Ausbeutung der Belegschaft dürfen nicht geduldet werden. Link zum Original
Die Gewerbeaufsichtsämter werden personell so ausgestattet, dass Verstöße gegen den Arbeitsschutz konsequent verfolgt werden können.
Wortlaut im Programm
Um einen vorbeugenden Arbeitsschutz in den Unternehmen in Rheinland-Pfalz sicherzustellen, müssen die Gewerbeaufsichtsämter personell so ausgestattet werden, dass Verstöße gegen die Vorschriften des Arbeitsschutzes konsequent verfolgt werden können. Link zum Original
Initiativen für betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen werden besser unterstützt.
Wortlaut im Programm
Initiativen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen wollen wir zukünftig besser unterstützen. Link zum Original
Die Schuldnerberatung wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Insbesondere das Beratungsangebot zu Finanzprodukten und –dienstleistungen, Telekommunikationsdienstleistungen, Rundfunkzugängen und die Verbraucheraufklärung im Internet sowie die Schuldnerberatung muss ausgeweitet werden. Link zum Original
Der Sozialstaat soll das Grundrecht auf gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Sozialstaat, der das Grundrecht auf gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen gewährleistet. Link zum Original
Die Sozialpolitik in Rheinland-Pfalz soll nachhaltig ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Sozialpolitik in Rheinland-Pfalz nachhaltig ausrichten! Link zum Original
Armut soll landesweit durch Stärkung der Kommunen bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkte sind für uns eine landesweite Bekämpfung von Armut durch Stärkung der Kommunen, bessere Beratung und Unterstützung vor Ort, eine Weiterentwicklung der sozialen Wohnraumförderung, Barrierefreiheit und umfassende Inklusion für Menschen mit Behinderungen und eine entschlossene Bekämpfung der Kinderarmut. Link zum Original
Kinderarmut soll entschlossen bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkte sind für uns eine landesweite Bekämpfung von Armut durch Stärkung der Kommunen, bessere Beratung und Unterstützung vor Ort, eine Weiterentwicklung der sozialen Wohnraumförderung, Barrierefreiheit und umfassende Inklusion für Menschen mit Behinderungen und eine entschlossene Bekämpfung der Kinderarmut. Link zum Original
Es soll einen landesweiten Aktionsplan gegen Armut in Rheinland-Pfalz geben.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE wollen die Sozialpolitik vor Ort stärken und fordern daher einen landesweiten Aktionsplan gegen Armut in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Landkreise und kreisfreie Städte sollen bei kommunalen Armutsberichten und einem Armutsmonitoring unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
So sollen die Landkreise und kreisfreien Städte dabei unterstützt werden, kommunale Armutsberichte zu erstellen und ein Armutsmonitoring durchzuführen, um vor Ort zielgenau gegensteuern zu können. Link zum Original
Die Praxis einer auf etwa zwei Jahre begrenzten Anschubfinanzierung von Modellprojekten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die in Rheinland-Pfalz übliche Praxis der Anschubfinanzierung für Modellprojekte, die nach ca. zwei Jahren eingestellt wird, ist nicht zielführend: Die klammen Kommunen und örtlichen Träger werden so vor die Wahl gestellt, erfolgreiche Maßnahmen einzustellen oder alleine zu finanzieren – wofür zumeist die Mittel fehlen. Link zum Original
Erfolgreiche soziale Projekte sollen anhand transparenter Kriterien dauerhaft aus Landesmitteln finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung erfolgreicher sozialer Projekte aus Landesmitteln anhand transparenter Kriterien und eine landesweite Koordinierungsstelle, die die Kommunen bei den geförderten Projekten berät. Link zum Original
Eine landesweite Koordinierungsstelle soll die Kommunen bei geförderten sozialen Projekten beraten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung erfolgreicher sozialer Projekte aus Landesmitteln anhand transparenter Kriterien und eine landesweite Koordinierungsstelle, die die Kommunen bei den geförderten Projekten berät. Link zum Original
Präventive soziale Arbeit vor Ort soll in einem Landesgesetz rechtlich und finanziell abgesichert werden.
Wortlaut im Programm
In einem Landesgesetz wollen wir erfolgreiche soziale Arbeit vor Ort, die präventiv wirkt und soziale Teilhabe sichert, rechtlich und finanziell absichern. Link zum Original
Auf Bundesebene soll anstelle von Ehegattensplitting, Kindergeld und Steuerfreibeträgen eine Kindergrundsicherung eingeführt werden, die jedem Kind das sozio-ökonomische Existenzminimum garantiert.
Wortlaut im Programm
Statt Ehegattensplitting, Kindergeld und Steuerfreibeträgen setzen wir uns auf Bundesebene für eine Kindergrundsicherung ein, die jedem Kind das sozio-ökonomische Existenzminimum garantiert. Link zum Original
Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sollen für den Umgang mit Menschen in Not geschult werden.
Wortlaut im Programm
Daher müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen entsprechend geschult und Bescheide verständlich und eindeutig formuliert sein. Link zum Original
Soziale Hilfen sollen aus einer Hand kommen.
Wortlaut im Programm
Hilfen sollen aus einer Hand kommen. Link zum Original
Ansprechpartner in der Sozialverwaltung sollen möglichst wenig wechseln und für alle Bereiche zuständig sein.
Wortlaut im Programm
Die Ansprechpartnerinnen und -partner sollten möglichst wenig wechseln und für alle Bereiche zuständig sein. Link zum Original
Das Netz der Schuldnerberatungsstellen wird ausgebaut und personell deutlich verstärkt.
Wortlaut im Programm
Das vorhandene Netz der Schuldnerberatungsstellen muss weiter ausgebaut und vor allem personell deutlich verstärkt werden. Link zum Original
Neben den Sparkassen sollen auch die anderen Bankengruppen zur Finanzierung unabhängiger Schuldnerberatungsstellen beitragen.
Wortlaut im Programm
Neben den Sparkassen müssen in Zukunft auch die anderen Bankengruppen einen Beitrag zur Finanzierung von unabhängigen Schuldnerberatungsstellen leisten und somit gemeinnützige Träger von der Erbringung eines Eigenanteils befreit werden. Link zum Original
Gemeinnützige Träger von Schuldnerberatungsstellen sollen von einem Eigenanteil befreit werden.
Wortlaut im Programm
Neben den Sparkassen müssen in Zukunft auch die anderen Bankengruppen einen Beitrag zur Finanzierung von unabhängigen Schuldnerberatungsstellen leisten und somit gemeinnützige Träger von der Erbringung eines Eigenanteils befreit werden. Link zum Original
Für einkommensschwache Menschen sollen lokal Sozialpässe eingeführt werden, die vergünstigte Nutzung von ÖPNV sowie Bildungs-, Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die lokale Einführung von Sozialpässen für einkommensschwache Menschen ein. Diese sollen die vergünstigte Nutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) sowie öffentlicher und privater Einrichtungen im Bildungs-, Freizeit-, Sport- und Kulturbereich ermöglichen. Link zum Original
Bei drohender Wohnungslosigkeit sollen örtliche Sozial-, Wohnungs- und Familienpolitik zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Bei drohender Wohnungslosigkeit brauchen wir die Zusammenarbeit von örtlicher Sozial-, Wohnungs- und Familienpolitik. Link zum Original
Eine präventive Wohnungslosenhilfe soll auch für den ländlichen Raum entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Eine präventive Wohnungslosenhilfe muss auch für den ländlichen Raum entwickelt werden. Link zum Original
Wohnungslose Menschen sollen landesweit Anlaufstellen, Unterkünfte, intensive Beratung sowie aufsuchende psychosoziale und medizinische Hilfe erhalten.
Wortlaut im Programm
Wohnungslose Menschen brauchen landesweit Anlaufstellen und Unterkünfte, eine intensive Beratung, eine aufsuchende psychosoziale und medizinische Hilfe. Link zum Original
Geförderte Projekte in den Kommunen sollen landesweit koordiniert, beraten und verstetigt werden.
Wortlaut im Programm
Geförderte Projekte in den Kommunen müssen landesweit koordiniert, beraten und verstetigt werden. Link zum Original
Die Angemessenheit zu übernehmender Mietkosten soll sich am tatsächlich verfügbaren Wohnraum und nicht am Mietspiegel orientieren.
Wortlaut im Programm
Die Angemessenheit zu übernehmender Mietkosten muss sich an dem am Markt tatsächlich verfügbaren Wohnraum und nicht am Mietspiegel orientieren. Link zum Original
Räumungen, Zwangsumzüge und Leistungskürzungen durch die ARGEn sollen vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Räumungen, Zwangsumzüge oder Leistungskürzungen durch die ARGEn müssen vermieden werden. Link zum Original
Der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt soll für Menschen mit Behinderungen der Normalfall sein.
Wortlaut im Programm
Gemeinsames Lernen von Anfang an, Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt und das Wohnen im Quartier müssen auch für Menschen mit umfassendem Unterstützungsbedarf der Normalfall sein. Link zum Original
Integrationsbetriebe, unterstützte Beschäftigung und Arbeitsassistenz im allgemeinen Arbeitsmarkt sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Inklusion in allen Lebensbereichen erfordert funktionierende Alternativen zu den Werkstätten für behinderte Menschen. Deshalb werden wir uns für den Ausbau von Integrationsbetrieben, unterstützter Beschäftigung und Arbeitsassistenz im allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Weiterentwicklung persönlicher Budgets für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen. Link zum Original
Jeder junge Mensch hat das Recht auf einen erfolgreichen Start ins Erwerbsleben.
Wortlaut im Programm
Jeder junge Mensch hat das Recht auf einen erfolgreichen Start ins Erwerbsleben. Link zum Original
In Rheinland-Pfalz sollen über 30.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Um ein ausreichendes Angebot von Ausbildungsstellen anbieten zu können, müssen in Rheinland-Pfalz über 30.000 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Jedem jungen Menschen, der ins Erwerbsleben startet, wird ein Ausbildungsplatz angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass jedem jungen Menschen, der in das Erwerbsleben startet, ein Ausbildungsplatz angeboten wird. Link zum Original
Ein Sonderprogramm zur Schaffung von Ausbildungsplätzen und qualifizierenden Berufsbildungsmaßnahmen wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Um den bisher unversorgten jungen Menschen eine Chance zu geben, wollen wir ein Sonderprogramm zur Schaffung von Ausbildungsplätzen sowie qualifizierenden Berufsbildungsmaßnahmen auflegen. Link zum Original
Altbewerberinnen und Altbewerber werden beim Sonderprogramm für Ausbildungsplätze bevorzugt berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Um den bisher unversorgten jungen Menschen eine Chance zu geben, wollen wir ein Sonderprogramm zur Schaffung von Ausbildungsplätzen sowie qualifizierenden Berufsbildungsmaßnahmen auflegen. Dabei werden Altbewerberinnen und Altbewerber bevorzugt berücksichtigt. Link zum Original
Das Land setzt sich auf Bundesebene für eine Ausbildungsplatzumlage ein, mit der nicht ausbildende Betriebe an den Ausbildungskosten beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Ausbildungsplatzumlage sorgt für einen gerechten Ausgleich: Betriebe, die nicht selbst ausbilden und ausgebildete Fachkräfte beschäftigen, werden mit einem Umlagesystem an den Ausbildungskosten beteiligt. Wir fordern, dass sich Rheinland-Pfalz auf Bundesebene für deren Umsetzung stark macht. Link zum Original
Land und Kommunen bieten in Verwaltung, Landesbetrieben und kommunalen Gesellschaften zusätzliche Ausbildungsplätze an.
Wortlaut im Programm
Das Land und die Kommunen haben die gesellschaftliche Aufgabe, im Landesdienst und in den Landesbetrieben, in der kommunalen Verwaltung, den kommunalen Gesellschaften und Betrieben zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Link zum Original
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge wird die Ausbildungsleistung analog zur Tariftreue berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir halten es für dringend notwendig, dass bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen die Ausbildungsleistung, analog zur Tariftreue, berücksichtigt wird. Link zum Original
Für Auszubildende wird eine einheitliche, branchenübergreifende Mindestvergütung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Auszubildende leisten wertvolle Arbeit in ihren Betrieben, die entsprechend honoriert werden muss. Wir setzen uns daher für eine einheitliche, branchenübergreifende Mindestvergütung ein. Link zum Original
Geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten wird durch individuelle Berufsberatung überwunden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch individuelle Berufsberatung geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten überwinden. Link zum Original
In einem Modellprojekt einer Landesverwaltung wird geprüft, ob neutralisierte Bewerbungsverfahren die Chancengleichheit auf dem Ausbildungsmarkt erhöhen.
Wortlaut im Programm
Mit einem Modellprojekt in einer Landesverwaltung wollen wir überprüfen, ob neutralisierte Bewerbungsverfahren für mehr Chancengleichheit auf dem Ausbildungsmarkt sorgen. Link zum Original
Die Entwicklung des Fachkräftebedarfs wird vorausschauend beobachtet.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine enge Kooperation von Wirtschaft und Weiterbildung und eine vorausschauende Beobachtung der Entwicklung des Fachkräftebedarfs. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.