Grüne RP · Auf nach GRÜNland-Pfalz
Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011 · Original
Das Programm enthält 137 von 1.521 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 137Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 110Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 137
Die UN-Behindertenrechtskonvention soll in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden, damit Menschen mit Behinderungen barrierefrei teilhaben können.
Wortlaut im Programm
Eine gerechte Gesellschaft ist für uns eine Gesellschaft, in der endlich auch Menschen mit Behinderungen barrierefrei am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Deshalb wollen wir die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz umsetzen. Link zum Original
Rheinland-Pfalz soll tolerant und weltoffen sein und Vielfalt als Bereicherung verstehen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz ein, das die Vielfalt seiner Einwohner und Einwohnerinnen als Bereicherung versteht. Link zum Original
Ausgrenzung und Diskriminierung wegen Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung sollen bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Alters, oder einer Behinderung wollen wir bekämpfen. Link zum Original
Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Gerechtigkeit bedeutet für uns auch, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in diesem Land am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu gewährleisten. Link zum Original
Bestehende Benachteiligungen sollen durch zielgruppenspezifische Maßnahmenpakete überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Benachteiligungen wollen wir durch zielgruppenspezifische Maßnahmenpakete überwinden. Link zum Original
Barrierefreiheit und umfassende Inklusion für Menschen mit Behinderungen sollen verwirklicht werden.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkte sind für uns eine landesweite Bekämpfung von Armut durch Stärkung der Kommunen, bessere Beratung und Unterstützung vor Ort, eine Weiterentwicklung der sozialen Wohnraumförderung, Barrierefreiheit und umfassende Inklusion für Menschen mit Behinderungen und eine entschlossene Bekämpfung der Kinderarmut. Link zum Original
Die Arbeit ehrenamtlicher Initiativen, Selbsthilfegruppen und sozialer Vereine wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Tragfähige soziale Netze kommen nicht ohne die Beteiligung und Einbindung ehrenamtlich aktiver Menschen aus. Die Arbeit dieser Initiativen, Selbsthilfegruppen, sozialen Vereine und Gruppen wollen wir unterstützen. Link zum Original
Das geplante Betreuungsgeld wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das geplante Betreuungsgeld lehnen wir ab. Es verleitet dazu, Kindern außerfamiliäre Bildungsprozesse vorzuenthalten, und bedient ein überholtes Bild der Einverdienerfamilie. Link zum Original
Kinder sollen nicht aus finanziellen Gründen von Ferienmaßnahmen, Freizeitangeboten, Klassenfahrten, Essen in Schulen oder Kitas und schulischen Veranstaltungen ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht akzeptieren, dass Kinder aus finanziellen Gründen von Ferienmaßnahmen, Freizeitangeboten, Klassenfahrten, Essen in Schulen oder Kitas und anderen schulischen Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention soll beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein Gemeinwesen, zu dem alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Stärken, Schwächen und Bedürfnissen gleichberechtigt dazugehören. Deshalb wollen wir die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen beschleunigen. Link zum Original
Das Wohnen im Quartier soll für Menschen mit umfassendem Unterstützungsbedarf der Normalfall sein.
Wortlaut im Programm
Gemeinsames Lernen von Anfang an, Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt und das Wohnen im Quartier müssen auch für Menschen mit umfassendem Unterstützungsbedarf der Normalfall sein. Link zum Original
Die Kompetenzen spezialisierter Einrichtungen sollen durch aufsuchende und ambulante Unterstützung und Assistenz genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Durch aufsuchende und ambulante Unterstützung und Assistenz können die Kompetenzen der bisherigen spezialisierten Einrichtungen mit uneingeschränkter Qualität genutzt werden. Link zum Original
Der Aktionsplan des Landes zur UN-Behindertenrechtskonvention soll weiterentwickelt und nachprüfbar eingehalten werden.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung der UN-Konvention erfordert die Weiterentwicklung und nachprüfbare Einhaltung des Aktionsplans im Land sowie verpflichtend kommunale Aktionspläne. Link zum Original
Kommunale Aktionspläne zur UN-Behindertenrechtskonvention sollen verpflichtend werden.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung der UN-Konvention erfordert die Weiterentwicklung und nachprüfbare Einhaltung des Aktionsplans im Land sowie verpflichtend kommunale Aktionspläne. Link zum Original
Menschen mit Behinderung sollen aktiv an der Umsetzung der UN-Konvention beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei ist die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderung grundlegende Voraussetzung. Link zum Original
Auf kommunaler Ebene sollen Beiräte und Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen verbindlich eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass auf kommunaler Ebene Beiräte und Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen verbindlich eingeführt werden. Link zum Original
Es sollen regionale Kompetenzzentren für Inklusion aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Um den inklusiven Sozialraum zu verwirklichen, wollen wir regionale Kompetenzzentren für Inklusion aufbauen. Link zum Original
Kompetenzzentren erhalten Interventionsrechte, wenn Regelungen zu Barrierefreiheit und Inklusion nicht eingehalten werden.
Wortlaut im Programm
Diese Kompetenzzentren erhalten auch Interventionsrechte, falls Regelungen zu Barrierefreiheit und Inklusion nicht eingehalten werden. Link zum Original
Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz wird auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz ist auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention weiter zu entwickeln und mit konkreten Fristen zur Umsetzung von Barrierefreiheit und anderer Maßnahmen zu ergänzen. Link zum Original
Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz wird um konkrete Fristen zur Umsetzung von Barrierefreiheit ergänzt.
Wortlaut im Programm
Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz ist auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention weiter zu entwickeln und mit konkreten Fristen zur Umsetzung von Barrierefreiheit und anderer Maßnahmen zu ergänzen. Link zum Original
Die Interventions- und Sanktionsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen und ihre Interessenvertretungen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Interventions- und Sanktionsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen und deren Interessenvertretungen wollen wir ausbauen. Link zum Original
Die Kompetenzen des Landesbeauftragten und des Landesbeirats für behinderte Menschen werden ausgebaut und unabhängiger gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Kompetenzen des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen und des Landesbeirats für die Teilhabe behinderter Menschen sollen ausgebaut und stärker unabhängig gestaltet werden. Link zum Original
Heimeinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der Abbau von Heimeinrichtungen ist eine Frage der Menschenwürde. Er setzt ein Angebot ambulanter und inklusiver Wohnformen, Unterstützung zum eigenständigen Wohnen und selbstbestimmten Leben und die Förderung von persönlicher Assistenz durch Assistenzgenossenschaften voraus, ergänzt durch Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erwachsene, die wegen ihrer Behinderung noch bei ihren Eltern leben. Link zum Original
Ambulante und inklusive Wohnformen sowie persönliche Assistenz durch Assistenzgenossenschaften sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Der Abbau von Heimeinrichtungen ist eine Frage der Menschenwürde. Er setzt ein Angebot ambulanter und inklusiver Wohnformen, Unterstützung zum eigenständigen Wohnen und selbstbestimmten Leben und die Förderung von persönlicher Assistenz durch Assistenzgenossenschaften voraus, ergänzt durch Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erwachsene, die wegen ihrer Behinderung noch bei ihren Eltern leben. Link zum Original
Peer Counseling soll Grundlage der Wohn- und Lebensberatung für behinderte Menschen sein.
Wortlaut im Programm
Grundlage einer funktionierenden Wohn- und Lebensberatung ist das Peer Counseling (behinderte Menschen beraten behinderte Menschen), denn behinderte Menschen sind Expertinnen und Experten in eigenen Angelegenheiten. Link zum Original
Persönliche Budgets für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe sollen weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Inklusion in allen Lebensbereichen erfordert funktionierende Alternativen zu den Werkstätten für behinderte Menschen. Deshalb werden wir uns für den Ausbau von Integrationsbetrieben, unterstützter Beschäftigung und Arbeitsassistenz im allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Weiterentwicklung persönlicher Budgets für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen. Link zum Original
Selbsthilfe-Initiativen und die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Selbsthilfe-Initiativen und eine kraftvolle, auf Inklusion ausgerichtet Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen werden wir unterstützen. Link zum Original
Auf Bundesebene soll ein Teilhabesicherungsgesetz geschaffen werden, mit dem Leistungen aus einer Hand erbracht werden.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene werden wir uns deshalb für ein Teilhabesicherungsgesetz einsetzen, mit dem Leistungen aus einer Hand erbracht werden. Link zum Original
Die Eingliederungshilfe soll zu einer an der Person orientierten, bedarfsgerechten Leistung umgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die Eingliederungshilfe muss zu einer an der Person und nicht an Institutionen orientierten bedarfsgerechten Leistung verändert werden. Link zum Original
Alle Leistungen für Menschen mit Behinderungen sollen auf die Förderung ambulanter und inklusiver Systeme ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Alle Leistungen für Menschen mit Behinderungen sind konsequent auf die Förderung ambulanter und inklusiver Systeme auszurichten. Link zum Original
Alle Lebensbereiche der Gesellschaft sollen schrittweise barrierefrei werden.
Wortlaut im Programm
Alle Lebensbereiche der Gesellschaft müssen schrittweise barrierefrei werden. Link zum Original
Inklusion und Barrierefreiheit gelten als Querschnittsaufgaben für alle Bereiche der Landespolitik.
Wortlaut im Programm
Inklusion und Barrierefreiheit sind Querschnittsaufgaben für alle Bereiche der Landespolitik. Link zum Original
Alle öffentlichen Anlagen und Einrichtungen sind barrierefrei zu gestalten.
Wortlaut im Programm
Alle öffentlichen Anlagen und Einrichtungen sind barrierefrei zu gestalten (Universelles Design). Link zum Original
Verwaltungsorte und Sitzungsräume sollen barrierefrei angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Nur die barrierefreie Gebäudeanpassung von Verwaltungsorten und Sitzungsräumen garantiert die gleichberechtigte Partizipation an demokratischen Prozessen. Link zum Original
Sämtliche Förderungen aus Landesmitteln sollen an die Umsetzung von Barrierefreiheit geknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass sämtliche Förderungen aus Landesmitteln konsequent an die Umsetzung von Barrierefreiheit geknüpft sind. Link zum Original
Verwaltungsformulare und wichtige Texte sollen in leichter Sprache, Blindenschrift und weiteren barrierefreien Formaten vorliegen.
Wortlaut im Programm
Zum Abbau von Barrieren gehört, dass Verwaltungsformulare und wichtige Texte in leichter Sprache, in Blindenschrift und weiteren barrierefreien Formaten vorliegen. Link zum Original
Barrierefreie Internetseiten sollen im Land, in den Kommunen und in öffentlichen Einrichtungen verbindlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Barrierefreie Internetseiten und der Einsatz von Gebärdensprache und Kommunikationshilfen sind im Land, in den Kommunen und in öffentlichen Einrichtungen verbindlich zu regeln. Link zum Original
Der Einsatz von Gebärdensprache und Kommunikationshilfen soll im Land, in den Kommunen und öffentlichen Einrichtungen verbindlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Barrierefreie Internetseiten und der Einsatz von Gebärdensprache und Kommunikationshilfen sind im Land, in den Kommunen und in öffentlichen Einrichtungen verbindlich zu regeln. Link zum Original
In Landesbauordnung und Landesbehindertengleichstellungsgesetz wird die Barrierefreiheit von Wohnungen, öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arbeitsstätten umfassender geregelt.
Wortlaut im Programm
In der Landesbauordnung und dem Landesbehindertengleichstellungsgesetz muss die Barrierefreiheit von Wohnungen, öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arbeitsstätten umfassender geregelt werden. Dabei geht es auch um die verbindliche Schaffung von Barrierefreiheit im Bestand. Link zum Original
Barrierefreiheit soll auch im Gebäudebestand verbindlich geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
In der Landesbauordnung und dem Landesbehindertengleichstellungsgesetz muss die Barrierefreiheit von Wohnungen, öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arbeitsstätten umfassender geregelt werden. Dabei geht es auch um die verbindliche Schaffung von Barrierefreiheit im Bestand. Link zum Original
Der demographische Wandel soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern als Chance begriffen und sozial gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die gerechte und nachhaltige Gestaltung des demographischen Wandels und das Miteinander der Generationen und Kulturen ist eine der wesentlichen Herausforderungen auch in Rheinland-Pfalz: Der Anteil älterer Menschen und von Menschen mit Migrationsgeschichte in unserem Bundesland steigt stetig. Gleichzeitig nimmt die Gesamtbevölkerung ab. Wir wollen diesen Prozess als Chance begreifen und sozial gestalten, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Link zum Original
Kinderarmut wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die aktive und selbstbestimmte Teilhabe aller Generationen – seien es Kinder, Jugendliche oder Seniorinnen und Senioren – ist Ziel unserer Politik. Dazu gehört der Kampf gegen Kinderarmut und für Kinderrechte genauso wie für mehr Mitspracherechte für Jugendliche und die Gestaltung eines aktivierenden Lebensumfeldes im Alter. Link zum Original
Jugendliche erhalten mehr Mitspracherechte.
Wortlaut im Programm
Die aktive und selbstbestimmte Teilhabe aller Generationen – seien es Kinder, Jugendliche oder Seniorinnen und Senioren – ist Ziel unserer Politik. Dazu gehört der Kampf gegen Kinderarmut und für Kinderrechte genauso wie für mehr Mitspracherechte für Jugendliche und die Gestaltung eines aktivierenden Lebensumfeldes im Alter. Link zum Original
Der Dialog und das Voneinander-Lernen der Generationen werden gefördert, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Wortlaut im Programm
Dabei spielen wir die Generationen nicht gegeneinander aus, sondern wollen den Dialog miteinander, das Voneinander-Lernen fördern und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Link zum Original
Es wird eine eigenständige Kinder- und Jugendpolitik im Interesse der Jüngsten verfolgt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf eine eigenständige Kinder- und Jugendpolitik im Interesse der Jüngsten. Link zum Original
Die frühkindliche Förderung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr frühkindliche Förderung, Angebote zur Stärkung der Elternkompetenz und lokale Netzwerke für soziale Frühwarnsysteme zum Kinderschutz. Link zum Original
Angebote zur Stärkung der Elternkompetenz werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr frühkindliche Förderung, Angebote zur Stärkung der Elternkompetenz und lokale Netzwerke für soziale Frühwarnsysteme zum Kinderschutz. Link zum Original
Lokale Netzwerke für soziale Frühwarnsysteme zum Kinderschutz werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr frühkindliche Förderung, Angebote zur Stärkung der Elternkompetenz und lokale Netzwerke für soziale Frühwarnsysteme zum Kinderschutz. Link zum Original
Die Jugendämter werden personell und fachlich in die Lage versetzt, einen wirksamen Kindesschutz vor Ort umzusetzen.
Wortlaut im Programm
Die Jugendämter müssen personell und fachlich in die Lage versetzt werden, einen wirksamen Kindesschutz vor Ort umzusetzen. Link zum Original
Das Land löst Schnittstellenprobleme zwischen den Hilfesystemen und entwickelt Arbeitshilfen mit Kommunen, Institutionen, Sozialverbänden und Elternorganisationen.
Wortlaut im Programm
Das Land muss es sich zur Aufgabe machen, Schnittstellenprobleme zu lösen und entsprechende Arbeitshilfen mit Kommunen, Institutionen, Sozialverbänden und Elternorganisationen zu entwickeln. Link zum Original
Aufsuchende Unterstützung nach dem Beispiel der Familienhebammen wird besonders entwickelt.
Wortlaut im Programm
Aufsuchende Unterstützung nach dem Beispiel der Familienhebammen gilt es dabei besonders zu entwickeln. Link zum Original
Kinderrechte werden in das Grundgesetz aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Initiative der Länder Rheinland-Pfalz und Bremen zur Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz. Link zum Original
Armuts- und gewaltpräventive Projekte für Kinder und Jugendliche sollen früh ansetzen.
Wortlaut im Programm
Gerade armuts-, und gewaltpräventive Projekte müssen früh ansetzen, um Fehlentwicklungen entgegenwirken zu können. Link zum Original
Mittel zur Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher dürfen nicht der kommunalen Finanznot zum Opfer fallen.
Wortlaut im Programm
Mittel zur Förderung von sozial benachteiligten Jugendlichen dürfen deshalb nicht der kommunalen Finanznot zum Opfer fallen. Link zum Original
Verteilungsschlüssel werden so gestaltet, dass Projektzuschüsse zielgenau in den Kommunen ankommen, ohne langwierige Bewilligungsverfahren für jedes Einzelprojekt.
Wortlaut im Programm
Verteilungsschlüssel müssen so gestaltet werden, dass Projektzuschüsse in den Kommunen zielgenau ankommen, ohne dass langwierige Bewilligungsverfahren für jedes Einzelprojekt entstehen. Link zum Original
Präventive und aufsuchende Jugendhilfe und Sozialberatung werden ausgebaut und gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die präventive und aufsuchende Jugendhilfe und Sozialberatung ausbauen und stärken. Link zum Original
Jugendliche sollen eigene Treffpunkte, Plätze und Räume erhalten.
Wortlaut im Programm
Gerade Jugendliche brauchen eigene Treffpunkte, Plätze und Räume. Link zum Original
Selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendräume im ländlichen Raum dürfen nicht durch die Finanznot der Kommunen gefährdet werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanznot der Kommunen darf selbstverwaltete Jugendzentren in den Städten und Stadtteilen und Jugendräume im ländlichen Raum nicht gefährden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Sozialarbeit und Schulen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Sozialarbeit und Schulen muss verbessert werden. Link zum Original
Die freie Kinder- und Jugendarbeit wird als eigenständiges Angebot abgesichert und in ihren Strukturen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die freie Kinder- und Jugendarbeit soll als eigenständiges Angebot abgesichert und in ihren Strukturen gestärkt werden. Link zum Original
Jugendverbände, Jugendbildungsträger und kommunale Jugendarbeit werden strukturell, finanziell und personell abgesichert.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es der strukturellen, finanziellen und personellen Absicherung der Jugendverbände, Jugendbildungsträger und der kommunalen Jugendarbeit. Link zum Original
Angebote der sozialen, politischen und kulturellen Bildung sowie Ferienfreizeiten werden durch eine dauerhafte Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Landes abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die Angebote der sozialen, politischen und der kulturellen Bildung sowie Ferienfreizeiten und -maßnahmen sind durch eine dauerhafte Finanzierung des Kinder- und Jugendplan des Landes abzusichern. Link zum Original
Die kontinuierliche Berichterstattung über Lebensverhältnisse und Lebenschancen junger Menschen in Rheinland-Pfalz wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine kontinuierliche Berichterstattung über die Lebensverhältnisse und Lebenschancen junger Menschen in Rheinland-Pfalz soll als Basis einer kinder- und jugendfreundlichen Politik ausgebaut werden. Link zum Original
Die Arbeitswelt soll sich zu mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit öffnen.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es auf der einen Seite eines bedarfsgerechten ganztägigen Angebots in den Krippen, Kindergärten, Schulen und Horten unseres Landes, auf der anderen Seite aber auch einer Öffnung der Arbeitswelt hin zu mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit. Link zum Original
Arbeitgeber werden nicht aus ihrer Verantwortung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entlassen.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dürfen aus ihrer Verantwortung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht entlassen werden. Link zum Original
Familienfreundliche Arbeitsmodelle für Eltern und pflegende Menschen werden entwickelt.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dürfen aus ihrer Verantwortung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht entlassen werden. Zentral ist dabei die Entwicklung familienfreundlicher Arbeitsmodelle für Eltern und pflegende Menschen. Link zum Original
Väter sollen motiviert werden, ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie zu reduzieren.
Wortlaut im Programm
Die starke Beteiligung an der Initiative „Plan W- Wiedereinstieg hat Zukunft“ zeigt den Unterstützungsbedarf für Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer. Verstärkt muss der Erhalt der beruflichen Anbindung während einer Familienphase ins Zentrum rücken. Wir wollen auch damit insbesondere Väter motivieren, ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie zu reduzieren. Link zum Original
Der Erhalt der beruflichen Anbindung während einer Familienphase rückt stärker ins Zentrum der Förderung.
Wortlaut im Programm
Verstärkt muss der Erhalt der beruflichen Anbindung während einer Familienphase ins Zentrum rücken. Link zum Original
Kulturelle und religiöse Vielfalt soll in Familienunterstützung, Kitas und Schulen selbstverständlich sein.
Wortlaut im Programm
In der Familienunterstützung, in Kitas und Schulen müssen kulturelle und religiöse Vielfalt eine Selbstverständlichkeit sein. Link zum Original
In der Landesjugendhilfe soll die Akzeptanz und Sensibilität für religiöse Vielfalt gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
In der Landesjugendhilfe ist eine stärkere Akzeptanz und Sensibilität in Fragen religiöser Vielfalt gefordert. Link zum Original
Jeder Mensch soll die Möglichkeit erhalten, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben.
Wortlaut im Programm
Ziel ist, jedem Menschen, der es möchte, die Möglichkeit zu geben, so lange wie möglich in seinen „eigenen vier Wänden“ wohnen zu bleiben. Link zum Original
Barrierefreie Läden und Dienstleistungen sowie Hol- und Bringdienste für ältere Menschen werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind eine Dorf- und Stadtteilentwicklung, die diese Bedarfe sozialräumlich berücksichtigt, ein flächendeckendes barrierefreies Mobilitätsangebot, barrierefreie Läden und Dienstleistungen, Hol- und Bringdienste und eine unabhängige stadtteil- und wohnortnahe Wohn- und Pflegeberatung. Link zum Original
Ältere Menschen werden in ihrem gesellschaftlichen und bürgerschaftlichen Engagement unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ältere Menschen in ihrem Einsatz für die Gesellschaft und bürgerschaftlichen Engagement unterstützen. Link zum Original
Wohnen im Alter soll in kleinen sozialen Netzen mit Wohn- und Hilfsangeboten und Versorgungssicherheit im Ort oder Stadtteil stattfinden.
Wortlaut im Programm
Unsere Zukunftsperspektive für das Wohnen im Alter ist ein Leben in kleinen sozialen Netzen, mit Wohn- und Hilfsangeboten und Versorgungssicherheit im Ort oder Stadtteil. Link zum Original
Durch das Schaffen von Orten der Begegnung werden das Zusammenleben der Generationen und die Attraktivität von Orten und Stadtteilen gefördert.
Wortlaut im Programm
Mit dem Schaffen von Orten der Begegnung fördern wir auch das Zusammenleben der Generationen und die Attraktivität von Orten und Stadtteilen. Link zum Original
Erfahrungen und Wissen älterer Menschen werden stärker in die Gestaltung der Zukunft des Landes einbezogen.
Wortlaut im Programm
Viele Ältere sind bürgerschaftlich engagiert. Ihre Erfahrungen, ihre Potenziale und ihr Wissen wollen wir stärker in die Gestaltung der Zukunft unseres Landes einbeziehen und ihre kommunalen Mitwirkungsrechte durch Seniorenbeiräte sicherstellen. Link zum Original
Generationenübergreifende Initiativen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere generationenübergreifende Initiativen wollen wir unterstützen. Link zum Original
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für alle, die Kinder erziehen, verlässlich ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wollen wir für alle Menschen, die Kinder erziehen, verlässlich ermöglichen. Link zum Original
Der Breitensport wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir nicht nur den Breitensport fördern, sondern Angebote für alle Altersgruppen, für Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund. Link zum Original
Sportangebote für alle Altersgruppen, für Menschen mit und ohne Behinderung und mit und ohne Migrationshintergrund werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir nicht nur den Breitensport fördern, sondern Angebote für alle Altersgruppen, für Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund. Link zum Original
Ein Ehrenamt-Gesetz soll ehrenamtliches Engagement vereinfachen, anerkennen und fördern.
Wortlaut im Programm
In Sportvereinen, aber auch weit darüber hinaus engagieren Menschen sich ehrenamtlich. Mit einem Ehrenamt-Gesetz wollen wir ihr Engagement vereinfachen, anerkennen und weiter fördern. Link zum Original
Neben klassischen Sportarten hat die ganze Vielfalt der Sport- und Bewegungskultur einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE nehmen nicht nur die klassischen Sportarten, sondern die ganze Vielfalt der Sport- und Bewegungskultur einen hohen Stellenwert ein: Breitensport und Spitzensport, Gesundheitssport, Sport für Menschen mit Behinderungen, Sport für Ältere und Kinder, zur Prävention und Rehabilitation, das Spiel auf der Straße, das Bewegungserlebnis in freier Landschaft oder die Bewegung im Alltag. Link zum Original
Eine Sportpolitik, die ausschließlich den klassischen Vereins- und Verbandssport fördert, wird als unzureichend abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Sportpolitik, die neue Entwicklungen ignoriert und ausschließlich den klassischen Vereins- und Verbandssport fördert, greift zu kurz. Link zum Original
Bewegung wird in allen Lebensphasen und in unterschiedlichen Organisationsformen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Bewegung in allen Lebensphasen und in unterschiedlichen Organisationsformen fördern: im Vorschulbereich wie in der Schule, im Verein wie in freien Gruppen, organisiert oder nicht organisiert. Link zum Original
Sport- und Bewegungsangebote für Mädchen und Frauen, Migrantinnen und Migranten, Ältere und Menschen mit Behinderungen werden niedrigschwellig gestaltet.
Wortlaut im Programm
Auch sollen Sport- und Bewegungsangebote für neue Zielgruppen, wie etwa Mädchen und Frauen, Migrantinnen und Migranten sowie ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen niedrigschwellig und für jeden erreichbar gestaltet sein. Link zum Original
Sport hat eine besondere soziale Funktion und ist eine Säule der Zivilgesellschaft.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE steht fest: Sport hat eine besondere soziale Funktion für die Gesellschaft und ist eine wichtige Säule der Zivilgesellschaft. Link zum Original
Initiativen und Projekte gegen Rassismus und Gewalt im Sport, etwa Fußball-Fanprojekte, erhalten mehr Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern mehr Unterstützung für Initiativen und Projekte gegen Rassismus und Gewalt wie etwa die Fußball-Fanprojekte. Link zum Original
Sportangebote werden stärker in die grenzüberschreitende und internationale Zusammenarbeit integriert.
Wortlaut im Programm
Im sportlichen Miteinander finden Kulturaustausch und vielfältige Begegnungen zwischen Menschen statt. Dieses Potenzial des Sports wollen wir noch stärker nutzen und Sportangebote stärker in die grenzüberschreitende und internationale Zusammenarbeit integrieren. Link zum Original
Sportvereine und -verbände sollen ihre Verantwortung für Klima- und Umweltschutz stärker wahrnehmen.
Wortlaut im Programm
Vereine und Verbände sollten sich ihrer Verantwortung für den Klima- und Umweltschutz stärker bewusst werden. Link zum Original
Ein Ehrenamtsgesetz fasst die bestehenden Regelungen zusammen und fördert die Bereitschaft zum Ehrenamt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Bereitschaft zum Ehrenamt durch ein Gesetz fördern, in dem die Vielzahl bestehender Regelungen zusammengefasst ist. Link zum Original
Ehrenamtlich Engagierte erhalten Freistellungsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Das ehrenamtliche Engagement braucht Freistellungsmöglichkeiten und Anerkennung. Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement erhält mehr Anerkennung.
Wortlaut im Programm
Das ehrenamtliche Engagement braucht Freistellungsmöglichkeiten und Anerkennung. Link zum Original
Angebote für Freiwilligenjahre von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Älteren werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Insbesondere werden wir Angebote für „Freiwilligenjahre“ Jugendlicher, junger Erwachsener, aber auch Älterer ausbauen. Link zum Original
In jedem Politikfeld wird auch die frauenpolitische Perspektive eingenommen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz stehen dafür, konsequent bei jedem Politikfeld auch die frauenpolitische Perspektive einzunehmen. Link zum Original
Niemand darf aufgrund des Geschlechts ausgegrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Eine moderne demokratische Gesellschaft darf keinen einzigen Menschen aufgrund des Geschlechtes ausgrenzen. Link zum Original
Frauen jeden Alters werden ermutigt, sich Schönheits- und Rollenbildern nicht zu unterwerfen.
Wortlaut im Programm
Frauen jeden Alters wollen wir dazu ermutigen, sich gesellschaftlichen Schönheits- oder Rollenbildern nicht zu unterwerfen. Link zum Original
Ein landesweites Projekt sensibilisiert Redaktionen und Medienproduktionen für geschlechtergerechte Darstellungen und Sprache.
Wortlaut im Programm
Dem dringenden Bedarf an veränderten Darstellungen von Frauen und geschlechtergerechten Inhalten, Bildern und Sprachen wollen wir durch ein landesweites Projekt zur Sensibilisierung von Redaktionen und Medienproduktionen gerecht werden. Link zum Original
Gewalt gegen Frauen und Kinder zu verhindern und Opfern rechtsverbindlichen Schutz und Hilfen bereitzustellen, gilt als staatliche Pflichtaufgabe.
Wortlaut im Programm
sehen es als staatliche und gesellschaftliche Pflichtaufgabe, Gewalt gegen Frauen und Kinder zu verhindern sowie den Opfern rechtsverbindlichen Schutz und Hilfen bereitzustellen. Link zum Original
Die Frauenhäuser erhalten eine bundesweit einheitliche, bedarfsdeckende und unbürokratische Finanzierung.
Wortlaut im Programm
Daher unterstützen wir die Forderung nach einer bundesweit einheitlichen, bedarfsdeckenden und unbürokratischen Frauenhaus-Finanzierung. Link zum Original
Kommt keine bundesweite Frauenhaus-Finanzierung zustande, wird ein entsprechendes Landesgesetz auf den Weg gebracht.
Wortlaut im Programm
Daher unterstützen wir die Forderung nach einer bundesweit einheitlichen, bedarfsdeckenden und unbürokratischen Frauenhaus-Finanzierung. Sollte eine solche Regelung auf Bundesebene nicht zustande kommen, werden wir ein entsprechendes Landesgesetz für Rheinland-Pfalz auf den Weg bringen. Link zum Original
Opfer von sexualisierter Gewalt, Frauenhandel, Zwangsverheiratung und Zwangsprostitution werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt, Frauenhandel, Zwangverheiratung und Zwangsprostitution werden wir die Opfer stärken und uns für ein dauerhaftes Bleiberecht für jene einsetzen, die den Mut haben, gegen die Täter auszusagen. Link zum Original
Geringere Bezahlung von Frauen bei gleicher Arbeit und ihre Unterrepräsentanz in Vorständen und Aufsichtsräten werden nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Wir nehmen nicht hin, dass Frauen bei gleicher Arbeit ein Viertel weniger verdienen als Männer oder bei der Besetzung in Vorständen und Aufsichtsräten signifikant ausgegrenzt werden. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen nicht mehr auf die Freiwilligkeit von Frauenförderung in der Privatwirtschaft, sondern wollen endlich ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg bringen. Link zum Original
Frauen erhalten bessere Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt unabhängig zu sichern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen für Frauen verbesserte Möglichkeiten auf eine unabhängige Sicherung ihres Lebensunterhaltes. Link zum Original
Das Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik wird bis zur nächsten Kommunalwahl spürbar erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik bis zur nächsten Kommunalwahl spürbar anheben. Link zum Original
Die Vernetzung von Institutionen und Initiativen in der landesweiten Kampagne für mehr Frauen in der Kommunalpolitik wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz die Vernetzung von Institutionen und Initiative im Rahmen der landesweiten Kampagne weiterentwickeln und sinnvoller gestalten. Link zum Original
Rheinland-Pfalz soll tolerant und weltoffen sein.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz ein. Link zum Original
Diskriminierung von Flüchtlingen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung, Alten, Kranken und LSBTTI wird aktiv bekämpft und mehr Teilhabe erreicht.
Wortlaut im Programm
Ausgrenzung und Diskriminierung gehört immer noch zur Alltagserfahrung von zu vielen Menschen - nicht nur Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund erleben sie, sondern auch Menschen mit Behinderung, Alte, Kranke, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und Transgender. Diese Diskriminierung wollen wir aktiv bekämpft und mehr Teilhabe erreichen für alle Menschen, die in Rheinland-Pfalz leben. Link zum Original
Sport wird zur Integration gefördert, etwa durch eine auf Migranten abgestimmte Kampagne für Sportvereine.
Wortlaut im Programm
Sport fördert Integration. Deshalb wollen wir ihn fördern, beispielsweise durch eine auf Migrantinnen und Migranten abgestimmte Kampagne für Sportvereine. Link zum Original
Diskriminierungen wegen Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Identität, Alter oder Behinderung wird im Arbeits- und Alltagsleben konsequent entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität, des Alters oder aufgrund einer Behinderung im Arbeits- und Alltagsleben konsequent von Anfang an entgegentreten. Link zum Original
Der Abbau von Diskriminierung, Homophobie und Transphobie ist Querschnittsaufgabe der Landesregierung.
Wortlaut im Programm
Der Abbau von Diskriminierung sowie Homophobie und Transphobie muss in der neuen Landesregierung eine Querschnittsaufgabe sein. Link zum Original
Das Land richtet eine Antidiskriminierungsstelle ein.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung von Benachteiligungen wollen wir eine Antidiskriminierungsstelle des Landes einrichten. Link zum Original
Die Antidiskriminierungsstelle informiert Betroffene unabhängig, berät, vermittelt Beratung und strebt gütliche Einigungen an.
Wortlaut im Programm
Diese Antidiskriminierungsstelle soll die Betroffenen unabhängig informieren, für gruppenspezifische Problemlagen qualifiziert beraten, ggf. Beratung durch andere geeignete Stellen vermitteln und eine gütliche Beilegung zwischen den Beteiligten anstreben. Weitere Aufgaben sind Schulungsangebote, Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen, regelmäßige Berichterstattung vor dem Landtag unter Berücksichtigung aller oben genannten Diskriminierungsmerkmale und die Erarbeitung von Empfehlungen zur Beseitigung und Vermeidung von Diskriminierungen. Link zum Original
Die Antidiskriminierungsstelle bietet Schulungen an, führt Untersuchungen durch, berichtet regelmäßig dem Landtag und erarbeitet Empfehlungen.
Wortlaut im Programm
Diese Antidiskriminierungsstelle soll die Betroffenen unabhängig informieren, für gruppenspezifische Problemlagen qualifiziert beraten, ggf. Beratung durch andere geeignete Stellen vermitteln und eine gütliche Beilegung zwischen den Beteiligten anstreben. Weitere Aufgaben sind Schulungsangebote, Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen, regelmäßige Berichterstattung vor dem Landtag unter Berücksichtigung aller oben genannten Diskriminierungsmerkmale und die Erarbeitung von Empfehlungen zur Beseitigung und Vermeidung von Diskriminierungen. Link zum Original
Die Ausgrenzung und Diskriminierung von LSBTTI wird aktiv bekämpft und queere Lebenskonzepte werden als gleichwertig dargestellt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns ein für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz, in dem die Ausgrenzung und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen, Intersexuellen und Transgender (LSBTTI) aktiv bekämpft und queere Lebenskonzepte als gleichwertige Lebenskonzepte dargestellt wird. Link zum Original
Schwul-lesbische Infrastruktur und Interessenvertretung werden angemessen und stetig ideell und finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns ein für eine angemessene und stetige ideelle und finanzielle Förderung schwul-lesbischer Infrastruktur und Interessenvertretung in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Das Land setzt sich im Bundesrat für eine Ausweitung des AGG ein, damit LSBTTI in keinem Lebensbereich diskriminiert werden, auch nicht bei staatlichen oder kirchlichen Arbeitgebern.
Wortlaut im Programm
Das Land soll sich im Bundesrat für eine Ausweitung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einsetzen, damit LSBTTI in keinem Lebensbereich (auch nicht im Arbeitsverhältnis zu staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen) diskriminiert werden. Link zum Original
Die Landesgesetzgebung, etwa das Kita-Gesetz, wird überarbeitet, damit LSBTTI nicht diskriminiert werden.
Wortlaut im Programm
Das Land soll sich im Bundesrat für eine Ausweitung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einsetzen, damit LSBTTI in keinem Lebensbereich (auch nicht im Arbeitsverhältnis zu staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen) diskriminiert werden. Auch die Landesgesetzgebung, z.B. das KiTaGesetz, ist mit dieser Zielsetzung zu überarbeiten. Link zum Original
Die Anpassung des Landesrechts an das Lebenspartnerschaftsgesetz gilt rückwirkend zum 1. August 2001.
Wortlaut im Programm
Die erst 2009 vorgenommene Anpassung des Landesrechts an das Lebenspartnerschaftsgesetz soll rückwirkend zum 1. August 2001 gelten. Link zum Original
Die Ehe wird für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Gründung und Anerkennung von Regenbogenfamilien rechtlich und gesellschaftlich erleichtert wird: Wir wollen nicht nur die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, sondern auch die Entwicklung von rechtlichen Möglichkeiten, um Unterhalts- und Sorgerechtsregelungen für die besonderen Bedürfnisse von diesen Familien und ihren Kindern treffen zu können. Link zum Original
Für Regenbogenfamilien werden rechtliche Möglichkeiten für Unterhalts- und Sorgerechtsregelungen entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Gründung und Anerkennung von Regenbogenfamilien rechtlich und gesellschaftlich erleichtert wird: Wir wollen nicht nur die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, sondern auch die Entwicklung von rechtlichen Möglichkeiten, um Unterhalts- und Sorgerechtsregelungen für die besonderen Bedürfnisse von diesen Familien und ihren Kindern treffen zu können. Link zum Original
Das Transsexuellengesetz wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Durch Bundesratsinitiativen streben wir zudem an, das Steuerrecht so zu verändern, dass lesbische und schwule Partnerschaften mit heterosexuellen gleichgestellt werden, das Transsexuellengesetzes zu reformieren und die „sexuelle Identität“ als Merkmal in das Grundgesetz Artikel 3,Absatz 3 aufzunehmen. Link zum Original
Die sexuelle Identität wird als Merkmal in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Durch Bundesratsinitiativen streben wir zudem an, das Steuerrecht so zu verändern, dass lesbische und schwule Partnerschaften mit heterosexuellen gleichgestellt werden, das Transsexuellengesetzes zu reformieren und die „sexuelle Identität“ als Merkmal in das Grundgesetz Artikel 3,Absatz 3 aufzunehmen. Link zum Original
Gegen Ressentiments wird auf Bildung und Aufklärung für eine Gesellschaft der Vielfalt und Toleranz gesetzt.
Wortlaut im Programm
Dagegen setzen wir GRÜNE auf Bildung und Aufklärung für eine Gesellschaft der Vielfalt und Toleranz, die in der Mitte der Gesellschaft wirksam werden muss. Link zum Original
Räume für eine vielfältige und offene Jugendkultur werden als Mittel gegen rechte Hetze gesehen.
Wortlaut im Programm
Räume für eine vielfältige und offene Jugendkultur sind wichtig, damit rechte Hetze keinen Resonanzboden findet. Link zum Original
Zur Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie wird ein unabhängiges, aus Landesmitteln finanziertes Institut eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE sehen es als Aufgabe aller demokratischen Kräfte an, eine aktive und wachsame Zivilgesellschaft zu stärken: Menschen, die für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt eintreten, sind der beste Verfassungsschutz. Zur Unterstützung dieser Basisarbeit wollen wir ein unabhängiges Institut einrichten, das mit Landesmitteln finanziert wird. Link zum Original
Professionelle Fachkräfte beraten, vernetzen und unterstützen Kommunen und Organisationen.
Wortlaut im Programm
Professionelle Fachkräfte sollen Kommunen und Organisationen beraten, vernetzen und unterstützen. Link zum Original
Breite Bündnisse gegen Rechts mit Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Antifa-Gruppen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns landesweit und auch vor Ort für breite Bündnisse mit anderen Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Antifa-Gruppen ein. Link zum Original
Friedlicher, entschiedener Widerstand gegen rechte Gruppen gilt als legitim.
Wortlaut im Programm
Antifaschistischer Widerstand ist legitim. Dazu gehört unter anderem auch, dass Menschen zusammenkommen und sich rechten Gruppen friedlich, aber entschieden in den Weg stellen. Link zum Original
Der öffentliche Raum wird nicht Neonazis und rassistischen Rechtsparteien überlassen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, den öffentlichen Raum nicht den Neonazis und rassistischen Rechtsparteien zu überlassen: Rheinland-Pfalz stellt sich quer! Link zum Original
Alle demokratischen Parteien distanzieren sich konsequent und eindeutig vom rechten Rand.
Wortlaut im Programm
Wir fordern von allen demokratischen Parteien eine konsequente und eindeutige Distanzierung vom rechten Rand. Link zum Original
Rechtsaußenfraktionen sollen aus Räten und Parlamenten verschwinden, weil sie nicht mehr gewählt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, dass Rechtsaußenfraktionen aus demokratisch gewählten Räten und Parlamenten verschwinden, weil die Menschen sie aus guten Gründen nicht mehr wählen. Link zum Original
Solange rechte Parteien gewählt werden, zielt die parlamentarische Arbeit darauf, ihre Ausgrenzungsstrategien, Hetze und verbale Gewalt zu entlarven.
Wortlaut im Programm
So lange rechte Parteien gewählt werden, setzen wir GRÜNE auch in unserer parlamentarischen Arbeit auf die Entlarvung ihrer Ausgrenzungsstrategien, ihrer Hetze und ihrer verbalen Gewalt. Link zum Original
Das landesweite Bildungs- und Informationsprogramm gegen Rechts wird zielgruppengerecht ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir neben den Bundesprogrammen den Ausbau des landesweiten Bildungs- und Informationsprogrammen gegen Rechts, das auf unterschiedliche Zielgruppen eingeht. Link zum Original
Demokratische Jugendkultur wird als Teil des Kampfes gegen Rechts gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung jeglicher demokratischer Jugendkultur ist ein fundamentaler Bestandteil des Kampfes gegen Rechts, um das Nachwachsen rechter Ideen zu verhindern. Link zum Original
Zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte gegen Rechts werden verlässlich finanziert und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine verlässliche und solide Finanzierung und Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen und Projekte. Link zum Original
In Aussteigerprogrammen werden Genderaspekte stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
In Aussteigerprogrammen müssen zunehmend Genderaspekte berücksichtigt werden, da Frauen in rechtsextremen Kreisen zunehmend an Bedeutung und Einfluss gewinnen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.