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Forderungen zu Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · Original

Das Programm enthält 33 von 853 Forderungen zu „Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen“.

Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen 33
  1. Mit den Landesfinanzen soll verantwortungsvoll und generationengerecht umgegangen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Rheinland-Pfalz braucht ab März 2006 eine neue Politik, die mutig, ideenreich und verantwortungsvoll ist: für zukunftsfähige Arbeitsplätze, für die Interessen der nachfolgenden Generationen, für Umwelt- und Tierschutz, für mehr Chancengerechtigkeit und bessere Teilhabe, für bessere Bildung und Forschung, für stärkere Unterstützung von Familien und für einen verantwortungsvollen, generationengerechten Umgang mit den Finanzen des Landes. Link zum Original
  2. Für das Schulsanierungsprogramm soll neben Landesmitteln privates Kapital über Contracting und Public-Private-Partnership genutzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen ein Investitionsprogramm für die Sanierung von Schulen mit dem Schwerpunkt Energieeinsparung mit einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet mit insgesamt 50 Mio. Euro auf den Weg bringen. Wir wollen neben Landesmitteln für dieses Programm auch privates Kapital über Contractingmodelle und Public-Private-Partnership nutzen. So erhalten wir ein maximales Investitionsvolumen und maximale Energieeinsparungseffekte. Link zum Original
  3. Gender Mainstreaming wird bei der Verwendung öffentlicher Gelder wirksam.

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    Wortlaut im Programm
    Gender Mainstreaming als Grundprinzip staatlichen Handelns, Geschlechtergerechtigkeit in allem zu verankern, muss bei der Verwendung öffentlicher Gelder wirksam werden. Link zum Original
  4. Die Haushaltspolitik der Landesregierung wird dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Haushaltspolitik der Landesregierung dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit verpflichten. Link zum Original
  5. Gender Budgeting wird in der Haushaltspolitik des Landes verankert.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten daher dafür ein, dass Gender Budgeting in der Haushaltspolitik des Landes verankert wird. Link zum Original
  6. Das Steuerrecht stellt Lebenspartnerschaften und Ehen gleich.

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    Wortlaut im Programm
    Das Steuerrecht soll so angepasst werden, dass Lebenspartnerschaften und Ehen gleichgestellt werden. Link zum Original
  7. Ausgabenprioritäten liegen bei Investitionen in ökologische Modernisierung, Bildung in Kitas, Schulen und Hochschulen sowie der Stärkung von Familien.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen setzen wir bei den Ausgaben klare Prioritäten: für nachhaltige Investitionen in ökologische Modernisierung, für die Bildung in Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen und für die Stärkung von Familien. Link zum Original
  8. Investitionen fließen in Bildung statt in Beton.

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    Wortlaut im Programm
    Die GRÜNEN wollen in Bildung und Köpfe statt in Beton investieren. Link zum Original
  9. Neben Aufgaben- und Ausgabenkritik werden die Staatsfinanzen auch durch Einnahmesteigerungen verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Neben einer Aufgaben- und Ausgabenkritik müssen auch durch Einnahmesteigerungen die Strukturbedingungen des Staates verbessert werden. Link zum Original
  10. Eine Fortsetzung der bisherigen Verschuldungspolitik wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Weiter-So, wie es die SPD/FDP-Regierung propagiert, wird es mit uns nicht geben. Link zum Original
  11. Neue Aufgaben werden aus dem bestehenden Etatvolumen durch Umschichtungen finanziert.

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    Wortlaut im Programm
    Die neuen Herausforderungen müssen aus dem jetzigen Etatvolumen erwirtschaftet werden, so dass Umschichtungen unumgänglich sind. Link zum Original
  12. Die Kreditaufnahme des Landes sinkt mittelfristig erheblich.

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    Wortlaut im Programm
    Mittelfristig muss dennoch die Kreditaufnahme erheblich sinken und ab sofort muss die Verschuldungsgeschwindigkeit reduziert werden. Link zum Original
  13. Die Verschuldungsgeschwindigkeit wird sofort reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    Mittelfristig muss dennoch die Kreditaufnahme erheblich sinken und ab sofort muss die Verschuldungsgeschwindigkeit reduziert werden. Link zum Original
  14. Mindestens ein verfassungsgemäßer Landeshaushalt und die Einhaltung der Maastricht-Kriterien werden erreicht.

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    Wortlaut im Programm
    Als Mindestziele muss ein verfassungsgemäßer Haushalt und die Einhaltung der Maastricht-Kriterien erreicht werden. Link zum Original
  15. Finanzinnovationen und betriebswirtschaftliche Instrumente dürfen nicht zu Schattenhaushalten führen.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei darf die Nutzung von so genannten Finanzinnovationen und betriebswirtschaftlichen Instrumenten nicht zu Schattenhaushalten führen. Link zum Original
  16. Es wird eine überschaubare staatliche Gesamtbilanz erstellt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir benötigen eine überschaubare staatliche Gesamtbilanz. Link zum Original
  17. Das Risiko des Zinsmanagements mit Derivaten wird begrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Zinsmanagement mit Derivaten begrenzt zwar einerseits das Risiko des Landes, bei Zinserhöhungen mehr Geld für Zinszahlungen ausgeben zu müssen. Andererseits muss das Risiko dieser Geschäfte aufgrund des dynamischen Volumens (zurzeit rund 12,5 Mrd. Euro) begrenzt werden. Link zum Original
  18. Klare Prioritäten bei den Aufgaben ermöglichen einen Landeshaushalt ohne weitere Schulden.

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    Wortlaut im Programm
    Um in den kommenden Jahren einen Landeshaushalt ohne noch mehr Schulden vorlegen zu können, müssen klare Prioritäten bei den Aufgaben gesetzt werden. Link zum Original
  19. Subventionen werden gezielter, befristet und nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Subventionen müssen gezielter, zeitlich befristet und an dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgestaltet werden. Link zum Original
  20. Ökologisch schädliche Subventionen werden zuerst gekürzt.

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    Wortlaut im Programm
    Ökologisch schädliche Subventionen sind als erste zu kürzen. Link zum Original
  21. Die Bekämpfung der Umsatzsteuerkriminalität wird verstärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Durch eine verstärkte Bekämpfung der Umsatzsteuerkriminalität können dauerhaft mehr Steuereinnahmen erzielt werden. Link zum Original
  22. Zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung werden mehr Steuerfahnder und Betriebsprüfer eingestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung müssen mehr SteuerfahnderInnen und BetriebsprüferInnen eingestellt und eingesetzt werden. Link zum Original
  23. Die Bekämpfung der Umsatzsteuerkriminalität wird nicht länger aus Wettbewerbsgründen zwischen den Ländern vernachlässigt.

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    Wortlaut im Programm
    Der vermeintliche Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bundesländern darf nicht länger dazu führen, dass die Bekämpfung der Umsatzsteuerkriminalität bundesweit unzureichend ist. Link zum Original
  24. Mehreinnahmen aus der Bekämpfung von Steuerkriminalität verbleiben in erheblichem Umfang im erhebenden Land.

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    Wortlaut im Programm
    Der Anreiz für die Länder muss dadurch erhöht werden, dass die Steuermehrabschöpfung durch Bekämpfung von Kriminalität in erheblichem Umfang in dem Land verbleibt, wo sie »erkämpft« werden. Link zum Original
  25. Das Steuersystem wird massiv vereinfacht und Steuerschlupflöcher werden geschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Aber auch eine massive Vereinfachung des gesamten Steuersystems und die damit einhergehende weitere Schließung von Steuerschlupflöchern würde zu weniger Steuerhinterziehung führen und muss ganz oben auf der Agenda bleiben. Link zum Original
  26. Eine Reform der Finanzverfassung schafft Anreize für eine solide Finanzpolitik der Länder.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Reform der Finanzverfassung ist überfällig und sollte auch das Ziel haben, Anreize zu schaffen, dass die Bundesländer eine solide Finanzpolitik betreiben. Link zum Original
  27. Die Erbschaftsteuer sieht für fortgeführte kleinere Betriebe mit dauerhaft erhaltenen Arbeitsplätzen Ausnahmen bis zum Erlass vor.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 85 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine notwendige Reform der Erbschaftsteuer muss in der Ausgestaltung für kleinere Betriebe Ausnahmeregelungen bis hin zum Erlass schaffen, wenn der Betrieb fortgeführt wird und die Arbeitsplätze dauerhaft erhalten werden. Link zum Original
  28. Eine Vermögensteuer als Millionärsteuer ist wünschenswert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Vermögensteuer, im Sinne einer Millionärsteuer, wäre wünschenswert. Sie aber allein in Rheinland-Pfalz einzuführen ist weder ökonomisch noch fiskalisch sinnvoll. Link zum Original
  29. Eine Einführung der Vermögensteuer allein in Rheinland-Pfalz wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Vermögensteuer, im Sinne einer Millionärsteuer, wäre wünschenswert. Sie aber allein in Rheinland-Pfalz einzuführen ist weder ökonomisch noch fiskalisch sinnvoll. Link zum Original
  30. Die Vermögensteuer wird über eine bundeseinheitliche Regelung in Bundestag und Bundesrat wieder eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 85 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Vermögensteuer ist nur über eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer im Bundestag und Bundesrat wieder einzuführen. Dafür werden wir uns einsetzen. Link zum Original
  31. Neue Finanzierungsinstrumente zur Senkung der Verschuldung werden genutzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 85 ·

    Wortlaut im Programm
    Die GRÜNEN treten dafür ein, dass neue Finanzierungsinstrumente genutzt werden, die zur Senkung der Verschuldung führen. Link zum Original
  32. Public-Private-Partnerships werden befürwortet, wenn sie einen echten Vorteil für die öffentliche Hand bringen und keine verdeckten Schulden sind.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 85 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir befürworten, dass die Öffentliche Hand und die Privatwirtschaft gemeinsam Aufgaben in solchen PPP-Modellen schultern, die für den öffentlichen Auftraggeber einen echten Vorteil bringen und nicht nur eine Vorfinanzierung durch verdeckte Schulden darstellen. Link zum Original
  33. PPP-Modelle finanzieren Investitionen in Energieeinsparung über die spätere Einsparung.

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    Wortlaut im Programm
    Neben der Vergabe von Leistungen an private Unternehmen in den Bereichen Planung, Vermessung, Instandsetzung können gute PPP-Modelle insbesondere bei Investitionen zur Energieeinsparung die zu Beginn notwendigen Investitionen durch die spätere Energieeinsparung finanzieren: Dies entlastet sowohl die Umwelt als auch die Staatskasse. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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