Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · Original
Das Programm enthält 47 von 853 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 97Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 47
Gesunde Lebensmittel werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
• für gesunde Lebensmittel und gegen die große Gen-Koalition, Link zum Original
Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
• für gesunde Lebensmittel und gegen die große Gen-Koalition, Link zum Original
Die Landwirtschaft soll darauf vorbereitet werden, dass EU-Agrarfördermittel enger an Natur- und Landschaftspflegeaufgaben geknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Es ist zu erwarten, dass die EU-Fördermittel für die Landwirtschaft immer enger an Natur- und Landschaftspflegeaufgaben mit Erfolgsmonitoring geknüpft werden. Darauf muss die Landwirtschaft vorbereitet werden. Link zum Original
Kommunal- und Staatswald sollen naturgemäß bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE wollen eine naturgemäße Bewirtschaftung und Zertifizierung des Kommunal- und Staatswalds gemäß den Zertifizierungskriterien des »Forest Stewardship Council« (FSC). Link zum Original
Kommunal- und Staatswald sollen nach FSC-Kriterien zertifiziert werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE wollen eine naturgemäße Bewirtschaftung und Zertifizierung des Kommunal- und Staatswalds gemäß den Zertifizierungskriterien des »Forest Stewardship Council« (FSC). Link zum Original
Mittelkürzungen und Personalabbau im Waldbau werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die durchaus viel versprechenden Ansätze im rheinland-pfälzischen Waldbau dürfen nicht durch Mittelkürzungen und fortgesetzten Personalabbau gefährdet werden. Link zum Original
Die Handlungsmöglichkeiten in den Forstrevieren sollen nicht geschwächt werden.
Wortlaut im Programm
Die Handlungsmöglichkeiten in den Revieren dürfen nicht geschwächt werden. Link zum Original
Tiertransporte sollen minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, Tiertransporte zu minimieren und Langstreckentransporte unbedingt zu vermeiden. Link zum Original
Langstreckentiertransporte sollen unbedingt vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, Tiertransporte zu minimieren und Langstreckentransporte unbedingt zu vermeiden. Link zum Original
Bei Tiertransporten sollen die Tierschutzvorgaben konsequent durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Bei allen Tiertransporten müssen die tierschutzrechtlichen Vorgaben konsequent durchgesetzt werden. Link zum Original
Subventionen für Lebendtierexporte sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Die Subventionen für Lebendtierexporte müssen endlich abgeschafft werden. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung soll Standard und Qualitätsmerkmal von Rheinland-Pfalz werden.
Wortlaut im Programm
Die artgerechte Tierhaltung wollen wir zum Standard und Qualitätsmerkmal für Rheinland-Pfalz machen. Link zum Original
Das Land soll über den Bundesrat Verbesserungen hin zu artgerechter Nutztierhaltung vorantreiben.
Wortlaut im Programm
Über den Bundesrat soll das Land die Verbesserungen hin zu einer artgerechten Nutztierhaltung weiter vorantreiben. Link zum Original
Eine Schwächung des Tierschutzes bei der Legehennenhaltung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns entschieden gegen Bestrebungen von CDU und FDP, bei der Haltung von Legehennen den Tierschutz zurückzudrängen. Link zum Original
Umweltschädigende und handelsverzerrende Subventionen werden auf allen Ebenen deutlich verringert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen auf allen Ebenen eine deutliche Verringerung von umweltschädigenden und handelsverzerrenden Subventionen und eine vollständige Streichung der Agrarexportsubventionen. Link zum Original
Agrarexportsubventionen werden vollständig gestrichen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen auf allen Ebenen eine deutliche Verringerung von umweltschädigenden und handelsverzerrenden Subventionen und eine vollständige Streichung der Agrarexportsubventionen. Link zum Original
Die Erzeugung gesunder Lebensmittel in den Regionen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Erzeugung gesunder Lebensmittel in unseren Regionen stärken und die Arbeitsplätze auf dem Land sichern und ausbauen. Link zum Original
Arbeitsplätze auf dem Land werden gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Erzeugung gesunder Lebensmittel in unseren Regionen stärken und die Arbeitsplätze auf dem Land sichern und ausbauen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen angemessene Preise für ihre Nahrungsmittelerzeugung erzielen können.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die landwirtschaftlichen Betriebe angemessene Preise für ihre Nahrungsmittelerzeugung erzielen können. Link zum Original
Agrarbetriebe werden für die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft angemessen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die Agrarbetriebe für die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft angemessen gefördert werden. Link zum Original
Die Erfahrungen der Modellregion Bitburg-Prüm im Projekt „Regionen aktiv“ werden auf andere Regionen in Rheinland-Pfalz übertragen.
Wortlaut im Programm
Die Region Bitburg-Prüm ist Modellregion im Projekt »Regionen aktiv«, das mit finanzieller Unterstützung des Bundes beispielhaft neue Wege der ländlichen Entwicklung aufzeigt. Wir wollen die positiven Erfahrungen der Modellregion auf andere Regionen von Rheinland-Pfalz übertragen. Link zum Original
Die Lebensmittelerzeugung in Rheinland-Pfalz orientiert sich langfristig an den Interessen und am Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass sich die Lebensmittelerzeugung in Rheinland-Pfalz auch langfristig an den Interessen und am Schutz der VerbraucherInnen orientiert. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, den Erhalt der Kulturlandschaft und eine tiergerechte Nutztierhaltung ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaft muss auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, den Erhalt der Kulturlandschaft und die tiergerechte Haltung von Nutztieren ausgerichtet sein. Link zum Original
Der Anteil der ökologischen Bewirtschaftung in der Landwirtschaft wird deutlich gesteigert.
Wortlaut im Programm
Ziel GRÜNER Agrarpolitik ist es, den Anteil der ökologischen Bewirtschaftung als besonders nachhaltige Form der Landwirtschaft deutlich zu steigern. Link zum Original
Das Förderprogramm für umweltgerechte Landbewirtschaftung (FUL) wird entbürokratisiert, konzentriert und gestrafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Förderprogramm für die umweltgerechte Landbewirtschaftung (FUL) entbürokratisieren, konzentrieren und straffen. Link zum Original
Ein Förderschwerpunkt des FUL liegt auf ökologischem Land-, Wein- und Gemüseanbau.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Förderprogramm für die umweltgerechte Landbewirtschaftung (FUL) entbürokratisieren, konzentrieren und straffen. Einen Schwerpunkt sehen wir dabei in der Förderung des ökologischen Land-, Wein-, und Gemüseanbaus. Link zum Original
Für die Agrarverwaltung wird eine konsequente Aufgabenkritik zur Steigerung der Effizienz eingeleitet.
Wortlaut im Programm
Die zurückliegende Agrarverwaltungsreform der Landesregierung war halbherzig und diente lediglich Einsparzielen. Wir wollen eine konsequente Aufgabenkritik einleiten, um deren Effizienz zu steigern. Vorhandene Doppelstrukturen gehören auf den Prüfstand. Link zum Original
Doppelstrukturen in der Agrarverwaltung werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Die zurückliegende Agrarverwaltungsreform der Landesregierung war halbherzig und diente lediglich Einsparzielen. Wir wollen eine konsequente Aufgabenkritik einleiten, um deren Effizienz zu steigern. Vorhandene Doppelstrukturen gehören auf den Prüfstand. Link zum Original
Die Mittel für Agrarforschung werden schwerpunktmäßig für ökologischen Land- und Weinbau und Nachwachsende Rohstoffe eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für die Agrarforschung sollen schwerpunktmäßig für die Verbesserung des ökologischen Land- und Weinbaus sowie für den Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt werden. Link zum Original
Die Landesregierung darf den Land- und Weinbau ohne gentechnisch veränderte Organismen nicht länger gefährden.
Wortlaut im Programm
Der Wettbewerbsvorteil von Rheinland- Pfalz mit einem Land- und Weinbau ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO), darf von der Landesregierung nicht länger aufs Spiel gesetzt werden. Link zum Original
Gentechnikfreie Zonen auf Basis freiwilliger Verpflichtungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um sicher zu stellen, dass auch in Jahrzehnten noch gentechnikfreie Nahrungs- und Futtermittel erzeugt werden können, unterstützen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Schaffung von gentechnikfreien Zonen auf der Basis von freiwilligen Verpflichtungen. Link zum Original
Die Regelungen zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft im Gentechnikgesetz, insbesondere die Haftung der Verursacher, bleiben bestehen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass die Regelungen zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft im von der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Gentechnikgesetz bestehen bleiben, insbesondere die Haftungsvorschriften für VerursacherInnen. Link zum Original
Die Entscheidungsgewalt über Nahrungspflanzen wird nicht an Chemie- und Lebensmittelkonzerne abgegeben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Entscheidungsgewalt über unsere Nahrungspflanzen nicht an Chemie- und Lebensmittelkonzerne abgeben. Link zum Original
Tierische Erzeugnisse von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, müssen gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass auch tierische Erzeugnisse wie Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, gekennzeichnet werden müssen. Link zum Original
Tiermehl wird nicht als Tierfutter verwendet.
Wortlaut im Programm
Tiermehl gehört nicht ins Tierfutter, Pestizide und Giftstoffe nicht auf den Teller. Link zum Original
Pestizide und Giftstoffe gelangen nicht in Lebensmittel.
Wortlaut im Programm
Tiermehl gehört nicht ins Tierfutter, Pestizide und Giftstoffe nicht auf den Teller. Link zum Original
Die regionale Vermarktung heimischer, gentechnikfreier Produkte wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Nach dem Motto »Regional ist erste Wahl« setzen wir uns für den Ausbau der regionalen Vermarktung von heimischen, gentechnikfreien, konventionell oder biologisch erzeugten Produkten ein. Link zum Original
Die Zuständigkeiten für Lebens- und Futtermittelkontrolle werden in einem Ministerium zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Um Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten ist eine leistungsfähige und Gefährdungen minimierende Lebens- und Futtermittelkontrolle nötig. Deshalb müssen die zersplitterten Zuständigkeiten endlich in einem Ministerium zusammengeführt werden. Link zum Original
Die Kapazitäten der Futter- und Lebensmittelüberwachung werden aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Die Kapazitäten für die Futter- und Lebensmittelüberwachung müssen den Anforderungen entsprechend (EU-Gesetzgebung, Bundesgesetzgebung) angepasst, also aufgestockt werden. Link zum Original
Der Weinbau setzt auf Qualität statt Masse.
Wortlaut im Programm
Der langfristige Erfolg liegt in der Erzeugung von Qualität, nicht in der Erzeugung von Masse. Link zum Original
Der Ökoweinbau gilt als sinnvolle Form qualitätssteigernder Mengenbegrenzung.
Wortlaut im Programm
Eine sinnvolle Art der qualitätssteigernden Mengenbegrenzung ist der Ökoweinbau. Link zum Original
Die Weinbaupolitik wird entbürokratisiert.
Wortlaut im Programm
Nach dem Leitgedanken: Soviel Markt wie möglich und soviel Staat wie notwendig, setzen wir uns für eine Entbürokratisierung in der Weinbaupolitik ein. Link zum Original
Ein Schwerpunkt der Förderpolitik wird auf den Steillagenweinbau gelegt.
Wortlaut im Programm
Die Steillagen in unserer Kulturlandschaft liefern nicht nur vorzügliche Weine, sie sind auch für den wachsenden Wirtschaftssektor Tourismus unverzichtbar. Deshalb wollen wir einen Schwerpunkt der Förderpolitik im Steillagenweinbau setzen. Link zum Original
Kooperationen zwischen Weinerzeugung und Weinvermarktung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Kooperationen zwischen Weinerzeugung und –vermarktung wollen wir unterstützen. Link zum Original
Ökologische Landwirtschaft und ökologischer Weinbau werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb wollen wir empfindliche Lebensräume von Tieren und Pflanzen schützen sowie ökologische Landwirtschaft und ökologischen Weinbau, naturgemäßen Waldbau und die Einrichtung neuer Naturparks unterstützen. Link zum Original
Es soll einen starken europäischen Verbraucherschutz mit einem Recht auf Information über Lebensmittel geben.
Wortlaut im Programm
Wir treten für einen starken europäischen Verbraucherschutz ein: Die BürgerInnen haben ein Recht darauf zu erfahren, was auf ihrem Tisch landet. Link zum Original
Eine umfassende Kennzeichnungspflicht aller Inhaltsstoffe soll die Wahlfreiheit gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln sichern.
Wortlaut im Programm
Sie müssen wählen können, ob sie gentechnisch veränderte Waren kaufen wollen oder nicht. Es muss gewährleistet sein, dass ihre Entscheidung für gentechnisch unveränderte Lebensmittel durch eine umfassende Kennzeichnungspflicht aller Inhaltsstoffe gesichert ist. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.