Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · Original
Das Programm enthält 39 von 853 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 97Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 39
Die Förderung von Kunst und Kultur ist ein zentrales Anliegen.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kunst und Kultur ist uns daher ein zentrales Anliegen. Link zum Original
Kulturpädagogische Einrichtungen wie Jugendkunstschulen, Jugendtheater, Musikschulen und Museumspädagogik für Kinder werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Gezielt wollen wir kulturpädagogische Einrichtungen wie Jugendkunstschulen, Jugendtheater, Musikschulen und Museumspädagogik für Kinder fördern. Link zum Original
Die Zusammenarbeit kulturpädagogischer Einrichtungen mit professionellen Theatern und Künsten wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch die Zusammenarbeit mit professionellen Theatern und Künsten soll unterstützt werden. Link zum Original
Kinder unter 14 Jahren erhalten freien Eintritt in allen öffentlich getragenen Kultureinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Kinder unter 14 Jahren sollen freien Eintritt in allen öffentlich getragenen Kultureinrichtungen erhalten. Link zum Original
Mahnmale und Gedenkstätten zur Zeit des Nationalsozialismus erhalten besonderes Augenmerk.
Wortlaut im Programm
Besonderes Augenmerk richten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die Mahnmale und Gedenkstätten zur Zeit des Nationalsozialismus. Link zum Original
Initiativen und Einrichtungen der Erinnerungsarbeit werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Initiativen und Einrichtungen, die Erinnerungsarbeit leisten, wollen wir auch in Zukunft unterstützen. Link zum Original
Der Dialog der Kulturen wird als Teil einer friedensorientierten Kulturpolitik gefördert.
Wortlaut im Programm
Für uns ist Kulturpolitik Friedenspolitik, wir wollen den Dialog der Kulturen fördern und verweigern uns auch zukünftig einem Krieg der Kulturen. Link zum Original
Ein Krieg der Kulturen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für uns ist Kulturpolitik Friedenspolitik, wir wollen den Dialog der Kulturen fördern und verweigern uns auch zukünftig einem Krieg der Kulturen. Link zum Original
Einrichtungen des interkulturellen Austauschs werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb wollen wir zukünftig Einrichtungen verstärkt fördern, die sich dem interkulturellen Austausch widmen. Link zum Original
Die Reduzierung von Kultur auf einen ökonomischen Standortfaktor wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wehren uns aber gegen die politische Reduzierung von Kultur auf einen ökonomischen Standortfaktor! Link zum Original
Künstler, Gruppen und Einrichtungen der freien Szene erhalten bei entsprechendem Leistungsvermögen Zugang zur institutionellen Förderung.
Wortlaut im Programm
Das private Engagement und die »freie Szene« sind gegenüber der Förderung der institutionellen Kultur erheblich benachteiligt. Das wollen wir ändern, indem auch KünstlerInnen, Gruppen und Einrichtungen der »freien Szene« bei entsprechendem Leistungsvermögen die Möglichkeit der institutionellen Förderung erhalten sollen. Link zum Original
Kulturpolitische Entscheidungen, etwa über das Stiftungsvermögen für den Kultursommer und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
Profilierte Kulturpolitik für das Land erfordert gerade in Zeiten knapper Kassen Transparenz der Entscheidungen, so zum Beispiel über die Verwendung des Stiftungsvermögens für den »Kultursommer« oder die Stiftung »Rheinland-Pfalz für Kultur«. Link zum Original
Mit Kulturschaffenden wird ein Dialog geführt, der auch die Medienordnung und den öffentlichen Rundfunk einschließt.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir einen Dialog mit den Kulturschaffenden und KünstlerInnen führen, der auch die Medienordnung gerade in Bezug auf den öffentlichen Rundfunk einschließt. Link zum Original
Die Professionalisierung von Kulturschaffenden wird durch Qualifizierung und Vernetzung, etwa über regionale Kulturbüros, gefördert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fördern die Professionalisierung der Kulturschaffenden durch Qualifizierung und Vernetzung, zum Beispiel durch regionale Kulturbüros. Link zum Original
Die Politik vermittelt zwischen Kultur, Tourismus und Wirtschaft, um neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.
Wortlaut im Programm
Die Politik soll auch als Vermittler zwischen Kultur, Tourismus und Wirtschaft neue Wege zu Finanzierungsmöglichkeiten ebnen. Link zum Original
Öffentlich geförderte Kultureinrichtungen betreiben transparente Qualitäts- und Managementkontrolle.
Wortlaut im Programm
Öffentlich geförderte Kultureinrichtungen müssen transparente Qualitäts- und Managementkontrolle betreiben, brauchen aber auch mehr Eigenverantwortung. Link zum Original
Öffentlich geförderte Kultureinrichtungen erhalten mehr Eigenverantwortung.
Wortlaut im Programm
Öffentlich geförderte Kultureinrichtungen müssen transparente Qualitäts- und Managementkontrolle betreiben, brauchen aber auch mehr Eigenverantwortung. Link zum Original
Eine qualifizierte Aufgabenkritik und offenere Strukturen in der öffentlichen Kulturverwaltung werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine qualifizierte Aufgabenkritik verbunden mit einer offeneren Gestaltung der Strukturen über traditionelle Grenzen hinweg. Link zum Original
Öffentlich getragene Kulturinstitutionen spiegeln die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft auch in den öffentlich getragenen Institutionen gerecht zu spiegeln. Link zum Original
Kultur wird als Pflichtaufgabe der Kommunen in der Gemeindeordnung abgesichert.
Wortlaut im Programm
Um das kulturpolitische Engagement in den Kommunen zu erhalten, werden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich dafür einsetzen, Kultur als Pflichtaufgabe in der Gemeindeordnung abzusichern. Link zum Original
Alle religiösen Symbole werden gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
Weltoffenheit bedeutet auch, alle religiösen Symbole gleich zu behandeln. Link zum Original
Ein einseitiges Verbot des Kopftuchs oder anderer islamischer Symbole wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wenden wir uns gegen alle Bestrebungen, das Kopftuch oder andere islamische Symbole einseitig zu verbieten. Link zum Original
Die Aufklärung über die Verbrechen der NS-Zeit und über rechtsextremistische Organisationen und Parteien soll vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Damit rechtsextremes Gedankengut nicht den Weg in die »Mitte der Gesellschaft« findet muss die Aufklärung über die Verbrechen der Nazizeit sowie über das Vorgehen und die Ziele rechtsextremistischer Organisationen und Parteien heute vorangetrieben werden. Link zum Original
Studienfahrten zu NS-Gedenkstätten sollen finanziell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Hierzu fordern wir eine bessere Ausbildung von ErzieherInnen und LehrerInnen, eine frühzeitige und umfassende Behandlung des Themas im Geschichts- und Sozialkundeunterricht, die finanzielle Förderung von Studienfahrten zu NS-Gedenkstätten und ein rheinland-pfälzisches Antirassistisches Bildungszentrum für Demokratie, Frieden und Integration. Link zum Original
Qualität und Vielfalt im Rundfunkangebot sollen gesichert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Qualität und Vielfalt im Rundfunkangebot müssen gesichert und ausgebaut werden, dafür ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk unverzichtbar, seine Bestands- und Entwicklungsgarantie muss in vollem Umfang gewahrt bleiben. Link zum Original
Die Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll in vollem Umfang gewahrt bleiben.
Wortlaut im Programm
Qualität und Vielfalt im Rundfunkangebot müssen gesichert und ausgebaut werden, dafür ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk unverzichtbar, seine Bestands- und Entwicklungsgarantie muss in vollem Umfang gewahrt bleiben. Link zum Original
Zur Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören qualitätsorientierte Weiterentwicklungen und strukturelle Verbesserungen mit Kostenbewusstsein der Rundfunkhäuser und Gremien.
Wortlaut im Programm
Dabei ist für uns grundsätzlich von Bedeutung, dass qualitätsorientierte Weiterentwicklungen sowie strukturelle Verbesserungen verbunden mit dem notwendigen Kostenbewusstsein der Rundfunkhäuser und der Rundfunkgremien zur Entwicklungsperspektive des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören. Link zum Original
Die Wortanteile in den Hörfunkprogrammen sollen wieder erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE treten dafür ein, die Wortanteile in den Hörfunkprogrammen wieder zu erhöhen. Link zum Original
Die Werbung im öffentlich-rechtlichen Angebot soll reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll Werbung im öffentlichrechtlichen Angebot reduziert und Schleichwerbung konsequent unterbunden werden. Link zum Original
Schleichwerbung im öffentlich-rechtlichen Angebot soll konsequent unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll Werbung im öffentlichrechtlichen Angebot reduziert und Schleichwerbung konsequent unterbunden werden. Link zum Original
Durch Zuteilung weiterer terrestrischer Frequenzen soll das Deutschlandradio flächendeckend im Land empfangbar werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den flächendeckenden Empfang des Deutschlandradios in Rheinland-Pfalz durch Zuteilung weiterer terrestrischer Frequenzen erreichen und grenzüberschreitende Fernsehsendungen mit unseren Nachbarregionen im europäischen Ausland anregen. Link zum Original
Grenzüberschreitende Fernsehsendungen mit den Nachbarregionen im europäischen Ausland sollen angeregt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den flächendeckenden Empfang des Deutschlandradios in Rheinland-Pfalz durch Zuteilung weiterer terrestrischer Frequenzen erreichen und grenzüberschreitende Fernsehsendungen mit unseren Nachbarregionen im europäischen Ausland anregen. Link zum Original
Regierungsvertreterinnen und -vertreter sollen künftig nicht mehr in den Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäuser zugelassen sein.
Wortlaut im Programm
Der Programmautonomie und dem Gebot der Staatsferne fühlen wir uns verpflichtet und streben daher an, dass zukünftig keine RegierungsvertreterInnen mehr in den Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäuser zulässig sind. Link zum Original
Der private Rundfunk trägt zur Meinungsvielfalt bei, medienpolitische Fehlentwicklungen sollen jedoch begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
In der dualen Rundfunkordnung trägt auch der private Rundfunk zur Meinungsvielfalt bei, medienpolitische Fehlentwicklungen müssen jedoch begrenzt werden. Link zum Original
Die Kompetenzen im Jugendschutz bei Medienangeboten und Mediennutzung sollen gebündelt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Kompetenzen im Jugendschutz im Zusammenhang mit Medienangeboten und – nutzung müssen gebündelt und ausgebaut werden. Link zum Original
Nicht-kommerzielle Rundfunkangebote und offene Kanäle sollen künftig verlässlich unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Nicht-kommerzielle Rundfunkangebote und offene Kanäle sind für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein wichtiger Bestandteil der Rundfunklandschaft, sie sollen zukünftig eine verlässliche Unterstützung erfahren. Link zum Original
Eine weitere bedingungslose Erleichterung von Pressefusionen wird zum Erhalt der Meinungsvielfalt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Auch im Bereich der Zeitungen und Zeitschriften muss die vorhandene Meinungsvielfalt erhalten werden, daher stehen wir der zunehmenden Konzentration im Zeitungsmarkt kritisch gegenüber und lehnen eine weitere bedingungslose Erleichterung von Pressefusionen ab. Link zum Original
Grenzüberschreitende Medienangebote sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden grenzüberschreitende Medien- und Verkehrsangebote ebenso unterstützen wie gemeinsame kulturelle Initiativen. Link zum Original
Gemeinsame grenzüberschreitende kulturelle Initiativen sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden grenzüberschreitende Medien- und Verkehrsangebote ebenso unterstützen wie gemeinsame kulturelle Initiativen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.