SPD RP · Entscheidung für Rheinland-Pfalz
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006 · Original
Das Programm enthält 38 von 663 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 38
Die Vielfalt der Kultur gilt als unverzichtbar für ein lebendiges Land.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt der Kultur und kultureller Ausdrucksformen ist für uns unverzichtbar für ein lebendiges und lebenswertes Land. Link zum Original
Die Kulturpolitik soll die kulturelle Breitenarbeit gezielt fördern.
Wortlaut im Programm
Folgerichtig muss Kulturpolitik zielgerichtet die Breitenarbeit fördern und Spitzenleistungen ermöglichen. Link zum Original
Die Kulturpolitik soll kulturelle Spitzenleistungen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Folgerichtig muss Kulturpolitik zielgerichtet die Breitenarbeit fördern und Spitzenleistungen ermöglichen. Link zum Original
Kultur soll möglichst viele Menschen erreichen.
Wortlaut im Programm
Denn Kultur muss den Anspruch erheben, möglichst viele Menschen erreichen zu wollen. Link zum Original
Das Kulturministerium wird nicht abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Anders als in anderen Ländern wird bei uns das Kulturministerium nicht abgeschafft. Link zum Original
Die kulturelle Bildung wird gezielt ausgebaut.
Wortlaut im Programm
2. Wir bauen gezielt die kulturelle Bildung aus. Link zum Original
Die Förderung der Kinder- und Jugendkultur wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Damit bereits die Jüngsten den Wert von künstlerischem Ausdruck erfahren, wollen wir die Förderung der Kinder- und Jugendkultur intensivieren. Link zum Original
Der Ansatz der Musikschulen zur kulturellen Bildung junger Menschen wird weiterverfolgt und auf andere künstlerische Ausdrucksformen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die 44 Musikschulen in Rheinland-Pfalz tragen in hervorragender Weise dazu bei, die kulturelle Bildung und Kompetenz junger Menschen zu verbessern. Diesen Ansatz wollen wir weiterverfolgen und auf andere Ausdrucksformen – zunächst im künstlerisch-gestaltenden Bereich – ausweiten. Link zum Original
Die Soziokultur in ländlichen und städtischen Räumen wird intensiv weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die vielfältigen Ausprägungen der Soziokultur, die das kulturelle Leben in ländlichen wie städtischen Lebensräumen gleichermaßen belebt hat, intensiv weiter fördern. Link zum Original
Kulturelle Angebote für und von älteren Menschen sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die gezielte Förderung eines kulturellen Angebots für und von älteren Menschen ist für uns unabdingbar. Link zum Original
Kulturschaffende und ältere Menschen sollen zur Auseinandersetzung mit Alterskultur zusammengebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden Kulturschaffende und ältere Menschen zusammenbringen, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Link zum Original
Durch die Förderung kultureller Spitzenleistungen soll die überregionale Wahrnehmung des Landes erhöht werden.
Wortlaut im Programm
4. Indem wir Spitzenleistungen fördern, erhöhen wir die überregionale Wahrnehmung unseres Landes. Link zum Original
Großprojekte wie der Umbau der Landesmuseen, das Arp-Museum Rolandseck und die Konstantin-Ausstellung 2007 sollen den Kulturstandort profilieren.
Wortlaut im Programm
Großprojekte, wie beispielsweise der Umbau der Landesmuseen, der Bau des Arp-Museums Bahnhof Rolandseck oder die Konstantin-Ausstellung in Trier 2007, werden den Kulturstandort Rheinland-Pfalz weiter profilieren. Link zum Original
Mit den Betroffenen wird eine Struktur zur Pflege der UNESCO-Welterbestätten im Land geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir werden mit den Betroffenen eine Struktur schaffen, die die Pflege dieses Welterbes fördert und einen noch stärkeren Nutzen für das Land ermöglicht. Link zum Original
Die Anerkennung weiterer Welterbestätten wie der Dome zu Mainz und Worms oder der SCHUM-Städte wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Zugleich setzen wir uns für die Anerkennung weiterer Welterbe-Projekte ein, beispielsweise die Dome zu Mainz und Worms oder die mittelalterlichen SCHUM-Städte Worms, Mainz und Speyer mit ihrem bedeutenden jüdischen Erbe. Link zum Original
Die Kommunen am Limes werden dauerhaft bei Bewahrung, Schutz und touristischer Erschließung des Limes unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Städte und Gemeinden an der Weltkulturerbestätte des historischen Limes dabei dauerhaft unterstützen, durch konkrete Maßnahmen zur Bewahrung, dem Schutz und der touristischen Erschließung des Limes-Verlaufs in Abstimmung mit unseren Partnerländern Hessen, Baden-Württemberg und Bayern dieses historische Erbe der Menschheit vielen Besucherinnen und Besuchern näher zu bringen und damit gleichzeitig die Identität der Menschen mit ihrer Heimatregion und unserem Land Rheinland-Pfalz stärken. Link zum Original
Kultur soll sich öffnen und mit anderen austauschen.
Wortlaut im Programm
Kultur muss sich öffnen und mit anderen austauschen, um neue Impulse zu erfahren. Diese Entwicklung werden wir weiter vorantreiben, indem wir beispielsweise den bereits aufgenommenen Dialog von Kultur und Wissenschaft vertiefen. Link zum Original
Der Dialog von Kultur und Wissenschaft wird vertieft.
Wortlaut im Programm
Kultur muss sich öffnen und mit anderen austauschen, um neue Impulse zu erfahren. Diese Entwicklung werden wir weiter vorantreiben, indem wir beispielsweise den bereits aufgenommenen Dialog von Kultur und Wissenschaft vertiefen. Link zum Original
Kultur gilt als wichtiger Standortfaktor und arbeitsmarktpolitisch bedeutsam.
Wortlaut im Programm
5. Kultur ist auch ein wichtiger Standortfaktor und arbeitsmarktpolitisch bedeutsam. Link zum Original
Kultur und Tourismus sollen noch enger verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt deshalb, Kultur und Tourismus zum beiderseitigen Nutzen noch enger zusammen zu binden. Link zum Original
Die Ernennung Luxemburgs samt Teilen von Rheinland-Pfalz zur Kulturhauptstadt Europas wird als Chance genutzt.
Wortlaut im Programm
Erstmalig wird mit Luxemburg eine ganze Region und damit auch Teile von Rheinland-Pfalz Kulturhauptstadt Europas. Diese Chance werden wir nutzen. Link zum Original
Mit dem Internet-System „vertikult“ werden Beschäftigungspotenziale im Kulturbereich gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit „vertikult“ ist in Rheinland-Pfalz ein bundesweit einzigartiges, Internet-basiertes System entwickelt worden, das zum Ziel hat, die Kulturarbeit mit Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnologien nachhaltig zu unterstützen. Dabei sollen Beschäftigungspotenziale im Kulturbereich gesichert und weiter ausgebaut werden. Link zum Original
Die Kirchen werden auf der Grundlage der Subsidiarität weiter in ihrer Arbeit unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Kirchen geben vielen in dieser Gesellschaft Halt und Orientierung. Sie sind eine eindrucksvolle und unverändert vitale Kraftquelle der Gesellschaft. Deshalb werden wir sie auf der Grundlage der Subsidiarität weiter nachhaltig in ihrer Arbeit unterstützen. Link zum Original
Das Land setzt den intensiven Dialog mit den Kirchen fort.
Wortlaut im Programm
Das Land legt größten Wert darauf, den intensiven Dialog mit den Kirchen fortzusetzen – zum Wohl der Individuen wie der Gemeinschaft. Link zum Original
Das duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die rheinland-pfälzische SPD steht zum dualen System, das heißt dem Nebeneinander von öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk soll Informationen, Sport und Kultur für alle frei zugänglich und bezahlbar halten.
Wortlaut im Programm
Öffentlich-rechtlicher Hörfunk und Fernsehen gewährleisten, dass jedem Bürger und jeder Bürgerin Informationen, Sport und Kultur frei zugänglich und bezahlbar bleiben. Link zum Original
Hörfunk, Fernsehen und neue Rundfunkangebote bleiben in der föderalen Zuständigkeit der Länder.
Wortlaut im Programm
Hörfunk, Fernsehen und neue Rundfunkangebote sind ein kulturelles Gut, das in der föderalen Zuständigkeit der Länder erhalten bleiben muss. Link zum Original
Angesichts zunehmender Medienkonzentration wird auf den Erhalt der Meinungsvielfalt geachtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden in Anbetracht der zunehmenden Medienkonzentration und der vielen Bereiche unseres Landes, in denen es nur noch eine Tageszeitung gibt, auf den Erhalt der Meinungsvielfalt achten. Link zum Original
Die Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk wird durch wahrnehmbare Drittsendezeiten gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir werden in Anbetracht der zunehmenden Medienkonzentration und der vielen Bereiche unseres Landes, in denen es nur noch eine Tageszeitung gibt, auf den Erhalt der Meinungsvielfalt achten. Wir wollen sie im privaten Rundfunk durch wahrnehmbare Drittsendezeiten sichern. Link zum Original
Regionale Berichterstattung soll in der besten Fernsehzeit gesendet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine regionale Berichterstattung in der besten Fernsehzeit. Link zum Original
Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden das öffentlich-rechtliche System stärken und seine Finanzierung sichern. Link zum Original
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir werden das öffentlich-rechtliche System stärken und seine Finanzierung sichern. Link zum Original
Die Manipulation von Zuschauern durch Schleichwerbung und gekaufte Sendungen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns entschieden gegen die Manipulation von Zuschauerinnen und Zuschauern durch Schleichwerbung und gekaufte Sendungen. Link zum Original
Digitales terrestrisches Fernsehen wird nach dem Rhein-Main-Gebiet in der Metropolregion Rhein-Neckar und möglichst auch im Raum Trier und Kaiserslautern ausgestrahlt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das im Rhein-Main-Gebiet schon eingeführte terrestrische digitale Fernsehen als nächstes in der Metropolregion Rhein-Neckar und wenn möglich auch im Trierer und Kaiserslauterer Raum ausstrahlen. Link zum Original
Die Medienkompetenz wird weiter intensiv gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Medienkompetenz weiter intensiv fördern, da im Übergang zur Informations- und Wissensgesellschaft dem bewussten Umgang mit allgegenwärtigen Medien eine immer größere Bedeutung zukommt. Link zum Original
Die Arbeit der lokalen und regionalen Medienkompetenz-Netzwerke wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit der Medienkompetenz-Netzwerke auf lokaler und regionaler Ebene zur Förderung der Medienkompetenz werden wir ausbauen. Link zum Original
Für einen wirksamen Jugendmedienschutz wird gesorgt, auch auf europäischer Ebene.
Wortlaut im Programm
Wir werden für einen wirksamen Jugendmedienschutz sorgen, auch in Europa. Link zum Original
Greifen Selbstverpflichtungen im Jugendmedienschutz nicht, wird eine übergreifende professionelle Aufsicht erwogen.
Wortlaut im Programm
Die Zukunft des Jugendmedienschutzes bei privatem, öffentlich-rechtlichem Rundfunk und im Internet bleibt für uns ein zentrales Thema. Sollten Selbstverpflichtungen nicht greifen, muss die Frage nach einer übergreifenden professionellen Aufsicht gestellt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.