Grüne NW · Zukunftsplan für NRW
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 · beschlossen 06.02.2010 · Original
Das Programm enthält 86 von 2.276 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 86Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 228Seiten im Original
- 2010Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 86
Ein gesellschaftlicher Dialog mit Kirchen und Religionsgemeinschaften über die Zukunft des Religionsunterrichts wird initiiert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir einen breiten gesellschaftlichen Dialog über die Weiterentwicklung und Zukunft des Religionsunterrichts insgesamt mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften in NRW initiieren. Link zum Original
Die Anerkennung einer Vertretung als Religionsgemeinschaft mit transparenter Mitgliedschaft und ihre Gleichstellung mit anderen Religionsgemeinschaften werden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Es muss mehr dafür getan werden, die Anerkennung einer Vertretung als Religionsgemeinschaft mit transparenter Mitgliedschaft zu erreichen, die dann im Rahmen unserer Verfassung mit anderen Religionsgemeinschaften gleichgestellt ist. Link zum Original
In NRW produzierte Fernsehbeiträge werden mit Untertiteln und Gebärdendolmetschung versehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Untertitel und Gebärdendolmetscherinnen und -dolmetscher in den in NRW produzierten Fernsehbeiträgen, Link zum Original
Die Medien vermitteln ein realitätsnahes und respektvolles Bild behinderter Menschen.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung eines realitätsnahen und respektvollen Bildes behinderter Menschen in den Medien ist notwendig. Link zum Original
Massenmedien einschließlich Internetanbietern gestalten ihre Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung zugänglich, insbesondere der WDR und andere Sender in NRW.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind die Massenmedien (einschließlich der Internetanbieter) aufgefordert, ihre Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung zugänglich zu gestalten. Dafür werden wir uns insbesondere gegenüber dem WDR und anderen in NRW ansässigen Sendern einsetzen. Link zum Original
In NRW wird eine vielfältige, für alle zugängliche Medienlandschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns in NRW für eine vielfältige Medienlandschaft ein, an der alle teilhaben können. Dies ist die Grundlage einer lebendigen Demokratie. Dazu gehören die Unabhängigkeit und Vielfalt der Medien, die Stärkung von Bürgermedien, offenen Kanälen und Blogs und auch ein echter Internet-Breitbandzugang für alle. Link zum Original
Bürgermedien, offene Kanäle und Blogs werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns in NRW für eine vielfältige Medienlandschaft ein, an der alle teilhaben können. Dies ist die Grundlage einer lebendigen Demokratie. Dazu gehören die Unabhängigkeit und Vielfalt der Medien, die Stärkung von Bürgermedien, offenen Kanälen und Blogs und auch ein echter Internet-Breitbandzugang für alle. Link zum Original
Meinungsvielfalt und Unabhängigkeit haben in allen Medien Vorrang vor Meinungsmacht und Monopolen.
Wortlaut im Programm
Ob Fernsehen, Radio, Zeitung oder Angebote der neuen Medien: Meinungsvielfalt und Unabhängigkeit müssen immer den Vorrang vor Meinungsmacht und Monopolen haben. Link zum Original
Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit gelten auch in Blogs und sozialen Netzwerken.
Wortlaut im Programm
Der Art. 5 unseres Grundgesetzes, die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit, muss überall gelten – auch in Blogs und sozialen Netzwerken. Link zum Original
Eine Medienkonzentration wie in Italien wird für NRW abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in NRW keine „italienischen“ Verhältnisse im Mediensektor. Link zum Original
Strenge Pressefusionsgesetze und Kartellregelungen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Strenge Pressefusionsgesetze und Kartellregelungen dürfen nicht auf dem Altar der Profitmaximierung geopfert werden. Link zum Original
Die Kontrolle der Medienmacht wird auf das digitale Zeitalter übertragen.
Wortlaut im Programm
Die Kontrolle der Medienmacht muss zudem in die digitale Zeit überführt werden. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Rundfunkfreiheit werden weiterhin staatsfern gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Rundfunkfreiheit sind weiterhin staatsfern zu gewährleisten. Link zum Original
Vertreter der Exekutive dürfen grundsätzlich nicht mehr Mitglied in Rundfunk-, Verwaltungs- und Fernsehräten sein.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die Mitgliedschaft in den Rundfunk- und Verwaltungsräten sowie dem Fernsehrat für Vertreterinnen und Vertreter der Exekutive grundsätzlich nicht mehr möglich ist, um die Staatsferne des Rundfunks tatsächlich umzusetzen. Link zum Original
Über die teilweise Übermacht politischer Parteien in den Rundfunkgremien wird eine Diskussion geführt.
Wortlaut im Programm
Zudem bedarf es einer Diskussion über die teilweise Übermacht von politischen Parteien in den Rundfunkgremien. Link zum Original
Die Bestands- und Entwicklungsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir stehen zur Bestands- und Entwicklungsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erhält ein komplett werbefreies digitales Vollangebot im Internet als dritte Säule neben Hörfunk und Fernsehen.
Wortlaut im Programm
Freiheit und Demokratie sind ohne ökonomisch unabhängige, gebührenfinanzierte Medienangebote nicht überlebensfähig. Dazu gehört im Internetzeitalter auch ein öffentlich-rechtliches digitales Vollangebot im Internet als „dritte Säule“ neben Hörfunk und Fernsehen – selbstverständlich komplett werbefrei. Link zum Original
Die Rundfunkangebote der öffentlich-rechtlichen Anbieter werden werbefrei.
Wortlaut im Programm
Werbefrei sollen aber auch die Rundfunkangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter sein. Im Gegenzug sollen sie in Zukunft mit einer nicht mehr gerätebezogenen Mediengebühr finanziert werden. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird künftig über eine nicht mehr gerätebezogene Mediengebühr finanziert.
Wortlaut im Programm
Werbefrei sollen aber auch die Rundfunkangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter sein. Im Gegenzug sollen sie in Zukunft mit einer nicht mehr gerätebezogenen Mediengebühr finanziert werden. Link zum Original
Das bestehende Mehrsäulenprinzip in der deutschen Fernsehlandschaft wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Wir Grünen in NRW treten für das gegenwärtig bestehende Mehrsäulenprinzip in der deutschen Fernsehlandschaft weiterhin ein. Link zum Original
Fernsehformate, die die Menschenwürde für die Quote herabsetzen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Neue Formate, in denen die Würde des Menschen herabgesetzt wird, um die Quote zu steigern, lehnen wir ab. Ebenso eine komplette Verschlüsselung privater Medienangebote, verbunden mit der Forderung, dass auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk künftig seine digital verbreiteten Programme nur noch verschlüsselt anbieten soll. Link zum Original
Eine komplette Verschlüsselung privater Medienangebote und eine Pflicht zur Verschlüsselung digitaler öffentlich-rechtlicher Programme werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Neue Formate, in denen die Würde des Menschen herabgesetzt wird, um die Quote zu steigern, lehnen wir ab. Ebenso eine komplette Verschlüsselung privater Medienangebote, verbunden mit der Forderung, dass auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk künftig seine digital verbreiteten Programme nur noch verschlüsselt anbieten soll. Link zum Original
Die Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schließt die digitale Zukunft ein und darf nicht durch EU-Wettbewerbspolitik gefährdet werden.
Wortlaut im Programm
Die vom höchsten deutschen Gericht vorgeschriebene Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks darf weder durch populistische „Reformvorschläge“ noch durch marktradikale EU-Wettbewerbspolitikerinnen und -politiker aufs Spiel gesetzt werden und schließt ausdrücklich alle Entwicklungen der digitalen Zukunft mit ein. Link zum Original
Es wird geprüft, ob eine neue Mediengebühr praktisch, staatsfern und direkt von jeder Person bezahlt werden kann.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Grünen überprüfen, ob eine neue Mediengebühr praktisch und staatsfern von jeder und jedem einfach und direkt bezahlt werden kann. Link zum Original
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) wird optimiert.
Wortlaut im Programm
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) soll optimiert werden. In die KEF sollen künftig Menschen aus Rundfunk- und Verwaltungsräten entsandt werden, die den Willen der gesellschaftlich relevanten Gruppen vertreten. Link zum Original
In die KEF werden künftig Vertreter aus Rundfunk- und Verwaltungsräten entsandt, die gesellschaftlich relevante Gruppen repräsentieren.
Wortlaut im Programm
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) soll optimiert werden. In die KEF sollen künftig Menschen aus Rundfunk- und Verwaltungsräten entsandt werden, die den Willen der gesellschaftlich relevanten Gruppen vertreten. Link zum Original
Die KEF ermittelt ausschließlich den Finanzbedarf, über dessen Verwendung die Rundfunkanstalten selbst entscheiden.
Wortlaut im Programm
Die KEF soll ausschließlich den Finanzbedarf ermitteln, über dessen Verwendung die Rundfunkanstalten selbstständig entscheiden. Link zum Original
Die Mediengebühr wird weiterhin per Rundfunkstaatsvertrag auf Basis des KEF-Vorschlags parlamentarisch festgelegt.
Wortlaut im Programm
Die Mediengebühr wird also auch künftig über einen Rundfunkstaatsvertrag parlamentarisch auf der Basis des KEF-Vorschlags festgelegt. Link zum Original
Ausschreibungen und Verlängerungen von UKW-Frequenzen werden an die Nutzung digitaler terrestrischer Übertragung gebunden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir künftige Ausschreibungen und Verlängerungen von UKW-Frequenzen an die Nutzung einer digitalen terrestrischen Übertragung binden. Link zum Original
Eine analoge Hörfunk-Grundversorgung bleibt über einen verträglichen Übergangszeitraum gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Dabei soll eine analoge Grundversorgung über einen sozial und ökologisch verträglichen Übergangszeitraum gewährleistet bleiben. Link zum Original
In der digitalen Programmvielfalt erhalten Bürger- und Campusradios Platz.
Wortlaut im Programm
Durch die neuen Übertragungskapazitäten wird eine große regionale Programmvielfalt möglich. Darin soll auch Platz für Bürger- und Campusradios sein. Link zum Original
Die Trennung von Veranstaltergemeinschaften und Betriebsgesellschaften im Lokalfunk bleibt bestehen.
Wortlaut im Programm
Die Trennung in Veranstaltergemeinschaften und Betriebsgesellschaften hat sich bewährt. In Betriebsgesellschaften sollen sich neben Zeitungsverlegern auch regionale Unternehmen engagieren können. Link zum Original
In Betriebsgesellschaften des Lokalfunks können sich neben Zeitungsverlegern auch regionale Unternehmen engagieren.
Wortlaut im Programm
Die Trennung in Veranstaltergemeinschaften und Betriebsgesellschaften hat sich bewährt. In Betriebsgesellschaften sollen sich neben Zeitungsverlegern auch regionale Unternehmen engagieren können. Link zum Original
Vielfältige Bürgermedienangebote werden auch über Schulen und Volkshochschulen hinaus gefördert.
Wortlaut im Programm
Weiter setzen wir uns für vielfältige Bürgermedienangebote nicht nur in Schulen und Volkshochschulen ein. Link zum Original
Digitale Spielkultur wird als Kulturgut anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir Grünen erkennen die digitale Spielkultur ausdrücklich als Kulturgut an und wehren uns dagegen, dass Computerspielerinnen und -spieler kriminalisiert und teilweise auch stigmatisiert werden. Link zum Original
Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Computerspielern wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir Grünen erkennen die digitale Spielkultur ausdrücklich als Kulturgut an und wehren uns dagegen, dass Computerspielerinnen und -spieler kriminalisiert und teilweise auch stigmatisiert werden. Link zum Original
Der Vollzug des Jugendmedienschutzes wird bundesweit gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Vollzug des Jugendmedienschutzes bundesweit stärken und uns dafür einsetzen, dass allen Generationen mehr Medienkompetenz vermittelt wird. Link zum Original
Ein Übergang zum europäischen Altersfreigabesystem wird geprüft und dessen positive Ansätze werden übernommen.
Wortlaut im Programm
Einen Übergang hin zum europäischen Altersfreigabesystem gilt es zu überprüfen und vor allem die positiven Ansätze daraus ins hiesige System zu überführen. Link zum Original
Ein konstruktiver Dialog mit Spielerinnen und Spielern wird geführt.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung von Computerspielen soll mit entsprechenden Maßnahmen gefördert werden, auch deshalb setzen wir uns für einen konstruktiven Dialog mit Spielerinnen und Spielern ein. Link zum Original
Pauschale Vergütungsmodelle werden als Weg zu einem fairen Interessenausgleich im digitalen Raum angesehen.
Wortlaut im Programm
Die Notwendigkeit einer Vergütung für die Schaffung geistiger Werke erkennen wir an. Pauschale Vergütungsmodelle stellen daher eine Möglichkeit für einen fairen Interessenausgleich im digitalen Raum dar. Link zum Original
Die freie digitale Privatkopie wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Kernstück sind dabei die freie digitale Privatkopie und eine faire Lösung beim Urheberrecht im Internet, die Künstlerinnen und Künstler angemessen vergütet und Nutzerinnen und Nutzer nicht pauschal kriminalisiert, wenn sie Angebote downloaden. Link zum Original
Eine Urheberrechtslösung im Internet vergütet Kunstschaffende angemessen, ohne Nutzer beim Herunterladen pauschal zu kriminalisieren.
Wortlaut im Programm
Kernstück sind dabei die freie digitale Privatkopie und eine faire Lösung beim Urheberrecht im Internet, die Künstlerinnen und Künstler angemessen vergütet und Nutzerinnen und Nutzer nicht pauschal kriminalisiert, wenn sie Angebote downloaden. Link zum Original
Die nichtkommerzielle Nutzung digitaler Kulturgüter wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die nichtkommerzielle Nutzung von digitalen Kulturgütern ermöglichen und die Diskussion über eine Kulturflatrate konstruktiv fortsetzen. Link zum Original
Die Diskussion über eine Kulturflatrate wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die nichtkommerzielle Nutzung von digitalen Kulturgütern ermöglichen und die Diskussion über eine Kulturflatrate konstruktiv fortsetzen. Link zum Original
Filmstiftung NRW, Internationale Filmschule, AV-Gründerzentrum und Kunsthochschule für Medien werden vom Land verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit der Filmstiftung NRW, der Internationalen Filmschule (IFS) und des Audiovisuellen (AV)Gründerzentrums, aber auch die Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln sind tragende Säulen der Filmförderung und der Ausbildung des Nachwuchses für Film und Fernsehen in unserem Bundesland. Wir unterstützen diese Einrichtungen und setzen uns für ihre verstärkte Förderung durch das Land ein. Link zum Original
Die regionalen Filmfestivals in NRW werden weiterhin unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ob Kinofest Lünen oder Filmfestival Münster, ob Internationale Frauenfilmfestivals in Dortmund und Köln oder die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen: Auch von dieser Vielfalt lebt unser Land, und dafür werden wir uns auch weiterhin engagieren. Link zum Original
Die Medienförderung wird an die Digitalisierung angepasst, etwa durch Förderung der Entwicklung von Computerspielen.
Wortlaut im Programm
Die Medienförderung muss zudem den neuen Entwicklungen der Digitalisierung unserer Mediennutzung angepasst werden, beispielsweise durch die Förderung der Entwicklung von Computerspielen. Link zum Original
In NRW wird eine vielfältige regionale Medienlandschaft unterstützt.
Wortlaut im Programm
uns in NRW für eine vielfältige regionale Medienlandschaft einsetzen und uns konsequent gegen Kartellbildung und Meinungsvorherrschaft wehren; Link zum Original
Kartellbildung und Meinungsvorherrschaft in den Medien werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
uns in NRW für eine vielfältige regionale Medienlandschaft einsetzen und uns konsequent gegen Kartellbildung und Meinungsvorherrschaft wehren; Link zum Original
Redaktionen und Medienproduktionen werden für geschlechtergerechte Darstellungen, Inhalte und Sprache in Rundfunk und Fernsehen sensibilisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem dringenden Bedarf nach veränderten Darstellungen von Frauen und geschlechtergerechten Inhalten, Bildern und geschlechtergerechter Sprache in Rundfunk und Fernsehen durch die Sensibilisierung in Redaktionen und Medienproduktionen begegnen. Link zum Original
Die Präsenz von Frauen in Medienberufen der Film- und Fernsehwirtschaft wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Ebenso bleibt uns Grünen die Ausweitung der Präsenz von Frauen in traditionellen Medienberufen der Film- und Fernsehwirtschaft ein Anliegen. Link zum Original
Die Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund und Köln bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Um Frauen in der Film- und Fernsehindustrie weiterhin sichtbar zu machen, wollen wir die Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund und Köln erhalten. Link zum Original
Der Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Weltanschauliche und religiöse Vielfalt ist in NRW längst Realität. Dazu gehört auch, den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften zu fördern. Der Schulunterricht muss diese Vielfalt widerspiegeln und die Schülerinnen und Schüler befähigen, selbstständig individuelle Werte zu erarbeiten. Link zum Original
Der Dialog mit muslimischen Bürgerinnen und Bürgern wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen insbesondere den Dialog mit unseren muslimischen Bürgerinnen und Bürgern stärken. Link zum Original
Angestrebt wird ein institutionalisierter Dialog und eine Kooperation zwischen Staat und Musliminnen und Muslimen auf rechtsstaatlicher Grundlage.
Wortlaut im Programm
Ziel ist ein institutionalisierter Dialog und die Kooperation zwischen Staat, Musliminnen und Muslimen auf der Grundlage unseres Rechtsstaats. Link zum Original
Selbst organisierte muslimische Netzwerke und Sozialeinrichtungen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Neben diesen Maßnahmen, die dem interreligiösen Dialog zugute kommen, müssen auch selbst organisierte muslimische Netzwerke und Sozialeinrichtungen gefördert werden, ebenso die verstärkte politische Partizipation von Musliminnen und Muslimen. Link zum Original
Die politische Partizipation von Musliminnen und Muslimen wird verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Neben diesen Maßnahmen, die dem interreligiösen Dialog zugute kommen, müssen auch selbst organisierte muslimische Netzwerke und Sozialeinrichtungen gefördert werden, ebenso die verstärkte politische Partizipation von Musliminnen und Muslimen. Link zum Original
Der Staat bietet muslimischen Religionsgemeinschaften organisatorische Hilfe bei der Gründung von Gemeinschaften an, die die Voraussetzungen des Religionsverfassungsrechts erfüllen und anderen Religionsgemeinschaften gleichgestellt werden können.
Wortlaut im Programm
Der Staat soll muslimischen Religionsgemeinschaften organisatorische Hilfe bei der Gründung von Gemeinschaften anbieten, die die Voraussetzungen des deutschen Religionsverfassungsrechtes erfüllen und die dann mit anderen Religionsgemeinschaften gleichgestellt werden können. Link zum Original
Kopftuchtragende Lehrerinnen werden in der Schule nicht diskriminiert.
Wortlaut im Programm
Zu Gleichstellung und Respekt vor unterschiedlichen religiösen Auffassungen gehört auch, dass kopftuchtragende Lehrerinnen in der Schule nicht diskriminiert werden. Link zum Original
Mit Aufklärungsarbeit und Maßnahmen gegen Übergriffe wird die gesellschaftliche Akzeptanz von Musliminnen und Muslimen verbessert.
Wortlaut im Programm
Mit Aufklärungsarbeit und mit Maßnahmen gegen Übergriffe wollen wir die Akzeptanz von Musliminnen und Muslimen in der Gesellschaft verbessern. Link zum Original
Islamische Religionsgemeinschaften werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
den Islam einbürgern und islamische Religionsgemeinschaften anerkennen; Link zum Original
Gegen Islamophobie wird vorgegangen, um zugleich religiösem Fanatismus den Boden zu entziehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gegen Islamophobie vorgehen, dadurch aber auch religiösem Fanatismus den Boden entziehen. Link zum Original
Land und Kommunen stellen die Kulturförderung haushälterisch dauerhaft sicher.
Wortlaut im Programm
Der Verfassungsauftrag des Landes NRW „Kultur, Kunst und Wissenschaft sind durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern“ (Art. 18, Satz 1) verpflichtet Land und Kommunen, die Kulturförderung haushälterisch dauerhaft sicherzustellen. Link zum Original
Es wird ein Bibliotheksgesetz eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für ein Bibliotheksgesetz ein. Link zum Original
Die Idee eines Hauses der Literaturen in NRW wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch die Idee eines Hauses der Literaturen in NRW unterstützen wir mit Nachdruck. Link zum Original
Der Landeskulturförderetat wird perspektivisch gesteigert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Landeskulturförderetat perspektivisch steigern. Link zum Original
Barrieren werden überwunden und gemeinsame kulturelle Ansätze für alle gesellschaftlichen Gruppen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen weiter Barrieren überwinden und gemeinsame kulturelle Ansätze für alle gesellschaftlichen Gruppen weiterentwickeln. Link zum Original
Modellprojekte wie ein KulturTicket NRW oder freier Museumseintritt für Schulklassen werden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen auch grundsätzliche Überlegungen wie ein „KulturTicket-NRW“ oder der „freie Museumseintritt für Schulklassen“ künftig eine wesentlich größere Rolle spielen. Deswegen wollen wir entsprechende Modellprojekte vorantreiben und Kooperationsmodelle zwischen freier Szene und öffentlichen Kultureinrichtungen verstärkt fördern. Link zum Original
Kooperationsmodelle zwischen freier Szene und öffentlichen Kultureinrichtungen werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen auch grundsätzliche Überlegungen wie ein „KulturTicket-NRW“ oder der „freie Museumseintritt für Schulklassen“ künftig eine wesentlich größere Rolle spielen. Deswegen wollen wir entsprechende Modellprojekte vorantreiben und Kooperationsmodelle zwischen freier Szene und öffentlichen Kultureinrichtungen verstärkt fördern. Link zum Original
Das Land prüft rechtliche Regelungen zur Förderung der kulturellen Bildung.
Wortlaut im Programm
Um die Gleichwertigkeit der schulischen und der außerschulischen kulturellen Bildung zu gewährleisten, soll das Land rechtliche Regelungen zur Förderung der kulturellen Bildung prüfen. Link zum Original
Die Kultur von Migrantinnen und Migranten wird durch einen festen Betrag im Kulturbudget von Land und Kommunen gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Kultur von Migrantinnen und Migranten in NRW ist eine Bereicherung. Sie kann ein besseres Miteinander fördern, wenn viele daran teilhaben. Daher soll sie durch einen festen Betrag im Kulturbudget des Landes NRW und der Kommunen gefördert werden. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Kreative werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen – nicht nur in unseren Metropolregionen – die Rahmenbedingungen für die Kreativen verbessern und existierende Räume und Orte (auch für eine Zwischennutzung) immer dort fördern und unterstützen, wo sie gemeinsam mit den Kommunen etabliert werden können. Link zum Original
Existierende Räume und Orte für Kreative, auch zur Zwischennutzung, werden gefördert, wo sie gemeinsam mit den Kommunen etabliert werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen – nicht nur in unseren Metropolregionen – die Rahmenbedingungen für die Kreativen verbessern und existierende Räume und Orte (auch für eine Zwischennutzung) immer dort fördern und unterstützen, wo sie gemeinsam mit den Kommunen etabliert werden können. Link zum Original
Es wird ein Konzept zur finanziellen Unterstützung verbandsunabhängiger, überwiegend von Jugendlichen gestalteter Kulturzentren ausgearbeitet.
Wortlaut im Programm
Zudem fordern wir die Ausarbeitung eines Konzepts zur finanziellen Unterstützung von Kulturzentren, deren Inhalte überwiegend von Jugendlichen gestaltet werden und die keinem Verband angeschlossen sind. Link zum Original
Der künstlerische und kuratorische Nachwuchs in der freien Kultur wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Nun gilt es, den Weg für die nächste Generation zu bereiten, um den kompetenten künstlerischen und kuratorischen Nachwuchs zu sichern. Link zum Original
Es werden besondere Programme für junge Kuratorinnen und Kuratoren aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen besondere Programme für junge Kuratorinnen und Kuratoren, den Dialog traditioneller und moderner zeitgenössischer Veranstaltungen (z. B. Lyrik und Poetry-Slam) sowie eine vernetzte Projektarbeit junger Künstlerinnen und Künstler mit ihren international anerkannten Kolleginnen und Kollegen. Link zum Original
Der Dialog traditioneller und zeitgenössischer Veranstaltungsformen wie Lyrik und Poetry-Slam wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen besondere Programme für junge Kuratorinnen und Kuratoren, den Dialog traditioneller und moderner zeitgenössischer Veranstaltungen (z. B. Lyrik und Poetry-Slam) sowie eine vernetzte Projektarbeit junger Künstlerinnen und Künstler mit ihren international anerkannten Kolleginnen und Kollegen. Link zum Original
Vernetzte Projektarbeit junger Künstlerinnen und Künstler mit international anerkannten Kolleginnen und Kollegen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen besondere Programme für junge Kuratorinnen und Kuratoren, den Dialog traditioneller und moderner zeitgenössischer Veranstaltungen (z. B. Lyrik und Poetry-Slam) sowie eine vernetzte Projektarbeit junger Künstlerinnen und Künstler mit ihren international anerkannten Kolleginnen und Kollegen. Link zum Original
Die ehemalige DDR erhält einen festen Platz in der geschichtlichen Wissensvermittlung.
Wortlaut im Programm
Auch die ehemalige DDR braucht einen festen Platz in der geschichtlichen Wissens- und Erfahrungsvermittlung. Link zum Original
Geschichtsbezogene Kultureinrichtungen und Gedenkstätten in NRW werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Die vielen geschichtsbezogenen Kultureinrichtungen und Gedenkstätten in NRW wollen wir verstärkt fördern. Link zum Original
Der Förderbetrag für die NS-Gedenkstätten in NRW von derzeit 200.000 Euro wird zeitnah verdoppelt.
Wortlaut im Programm
So beträgt der Förderbetrag für alle 19 NS-Gedenkstätten in NRW derzeit 200.000 Euro. Aus diesem Etat sollen auch Schulfahrten zu den Gedenkstätten unterstützt werden. Diesen Betrag gilt es zeitnah zu verdoppeln, denn die Anforderungen, die an die Vermittlung der jüngeren deutschen Geschichte gestellt werden, wachsen rasant und brauchen Material und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler. Link zum Original
Aus dem Etat für Erinnerungskultur werden auch Schulfahrten zu Gedenkstätten unterstützt.
Wortlaut im Programm
So beträgt der Förderbetrag für alle 19 NS-Gedenkstätten in NRW derzeit 200.000 Euro. Aus diesem Etat sollen auch Schulfahrten zu den Gedenkstätten unterstützt werden. Diesen Betrag gilt es zeitnah zu verdoppeln, denn die Anforderungen, die an die Vermittlung der jüngeren deutschen Geschichte gestellt werden, wachsen rasant und brauchen Material und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler. Link zum Original
Die Erinnerungskultur wird auch mit Blick auf junge Menschen mit Migrationsgeschichte gestärkt.
Wortlaut im Programm
Auch die große Zahl der in NRW aufwachsenden jungen Menschen mit Migrationsgeschichte drängt uns, die Erinnerungskultur zu stärken. Link zum Original
Kultur spielt in der Bildungslandschaft eine größere Rolle.
Wortlaut im Programm
dass Kultur in der Bildungslandschaft eine größere Rolle spielt und entsprechende Modellprojekte wie ein „KulturTicket NRW“ oder „freier Museumseintritt für Schulklassen“ unterstützen und weiterentwickeln; Link zum Original
Modellprojekte wie ein KulturTicket NRW oder freier Museumseintritt für Schulklassen werden unterstützt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
dass Kultur in der Bildungslandschaft eine größere Rolle spielt und entsprechende Modellprojekte wie ein „KulturTicket NRW“ oder „freier Museumseintritt für Schulklassen“ unterstützen und weiterentwickeln; Link zum Original
NRW wird im Anschluss an die Kulturhauptstadt 2010 ab 2011 zu einem Kulturland entwickelt.
Wortlaut im Programm
anknüpfend an die „Kulturhauptstadt 2010“ NRW ab 2011 zu einem Kulturland entwickeln, damit der Effekt der Kulturhauptstadt nicht einmalig bleibt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.