Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Bundestagswahl 27.09.1998 · Original
Das Programm enthält 79 von 1.432 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 79Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 157Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 79
Jugendliche sollen die Gestaltung der Gesellschaft und ihrer Zukunft beeinflussen können, statt sich überlieferten Lebensweisen anpassen zu müssen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daß Jugendliche in die Gestaltung der heutigen Gesellschaft und ihrer Zukunft eingreifen können anstatt sich überlieferten Lebensweisen anpassen zu müssen. Link zum Original
Jungen Menschen sollen Perspektiven aufgezeigt und politische Teilhabe ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit unseren Konzepten Perspektiven für junge Menschen aufzeigen und ihnen politische Teilhabe ermöglichen. Link zum Original
Demokratie und Lebenschancen dürfen nicht von Geld, Nationalität, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung abhängen.
Wortlaut im Programm
Demokratie und die Verteilung von Lebenschancen darf keine Frage des Geldes, der Nationalität, des Alters, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung sein. Link zum Original
Wirtschaftspolitik fördert die Gleichberechtigung von Frauen und Minderheiten.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftspolitik muß die Gleichberechtigung von Frauen und Minderheiten fördern. Link zum Original
Der Staat ermöglicht unterschiedliche Lebensentwürfe und gewährleistet Chancengerechtigkeit.
Wortlaut im Programm
● einen Staat, der die Verwirklichung unterschiedlicher Lebensentwürfe erlaubt und Chancengerechtigkeit gewährleistet, Link zum Original
Haus-, Familien- und Erwerbsarbeit werden gerecht verteilt.
Wortlaut im Programm
● Haus-, Familien- und Erwerbsarbeit gerecht verteilen und existenzsichernde Teilhabe am Erwerbsleben für alle Frauen und Männer ermöglichen. Link zum Original
Das Kindergeld wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die nach der grünen Einkommensteuerreform vorgesehene Anhebung des steuerlichen Existenzminimums und des Kindergeldes. Link zum Original
Das Kindergeld wird einheitlich auf 300 DM pro Monat und Kind erhöht.
Wortlaut im Programm
● das Kindergeld einheitlich auf 300 DM pro Monat und Kind erhöhen; Link zum Original
Politik und Gesellschaft sollen ein Klima gegenseitiger Anerkennung und Hilfe statt schrankenloser Konkurrenz schaffen.
Wortlaut im Programm
Politik und Gesellschaft müssen ein Klima schaffen, in dem nicht die schrankenlose Konkurrenz zählt, sondern gegenseitige Anerkennung und Hilfe im Mittelpunkt stehen. Link zum Original
Kinder und Jugendliche werden als eigenständige Persönlichkeiten anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, daß Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten anerkannt werden. Link zum Original
Behinderte und Pflegebedürftige sind gleichberechtigt und gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Behinderten und Pflegebedürftigen ist für uns selbstverständlich. Link zum Original
Behinderung und Pflegebedürftigkeit führen nicht zur Einschränkung einer selbstbestimmten Lebensführung.
Wortlaut im Programm
Behinderung und Pflegebedürftigkeit darf nicht weiter dazu führen, daß Menschen in ihrer selbstbestimmten Lebensführung beschnitten werden. Link zum Original
Die Handlungsmöglichkeiten lokaler Selbsthilfeinitiativen wie Tauschringe werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Handlungsmöglichkeiten von lokalen Selbsthilfeinitiativen, die nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit Dienstleistungen und Waren verrechnen (z.B. Tauschringe), sollen verbessert werden. Link zum Original
Das Kindergeld wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen arbeiten de Menschen mit geringen Einkommen aber dadurch entlasten, daß im Rahmen der Einkommensteuerreform der Grundfreibetrag massiv angehoben, der Eingangssteuersatz gesenkt und das Kindergeld erhöht wird. Link zum Original
Rahmenbedingungen ermöglichen Müttern, Vätern und besonders Alleinerziehenden mit Kindern die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, etwa durch Erwerbsarbeit.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für Rahmenbedingungen ein, die es Müttern und Vätern und besonders Alleinerziehenden ermöglichen, bei einer persönlichen Entscheidung für Kin der weiter am gesellschaftlichen Leben, z.B. durch Erwerbsarbeit, teilzunehmen. Link zum Original
Ein einheitliches Kindergeld von 300 DM pro Kind wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen unseres Eink ommensteuerkonzepts wollen wir zunächst ein einheitliches Kindergeld in Höhe von 300 DM pro Kind einführen und die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern verbessern. Link zum Original
Die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen unseres Eink ommensteuerkonzepts wollen wir zunächst ein einheitliches Kindergeld in Höhe von 300 DM pro Kind einführen und die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern verbessern. Link zum Original
Für Kinder unter drei Jahren und Schulkinder steht ein vielseitiges Betreuungsangebot zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Neben dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz muß auch für Kinder unter drei Jahren und Schulkinder ein vielseitiges Betreuungsangebot offenstehen, wobei den Kommunen dafür finanzielle Spielräume eröffnet werden müssen. Link zum Original
Statt des Erziehungsurlaubs gibt es einen Anspruch auf ein Zeitkonto von drei Jahren mit Recht auf Wiedereinstieg.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem völlig unzureichenden Erziehungsurlaub mit dem Anspruch auf ein Zeitkonto von drei Jahren, gekoppelt mit dem Recht auf Wiedereinstieg, eine Alternative entgegensetzen. Link zum Original
Die Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit wegen Kinderbetreuung zu reduzieren, wird rechtlich verankert.
Wortlaut im Programm
Ebenso soll die Möglichkeit der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit weg en Kinderbetreuung rechtlich verankert wer den. Link zum Original
Die Existenzsicherung während des Erziehungsurlaubs liegt deutlich über dem derzeitigen Erziehungsgeld.
Wortlaut im Programm
Die Existenzsicherung während der Inanspruchnahme des Erziehungs„urlaubs“ soll deutlich über dem derzeitigen Erziehungsgeld liegen und die Einkommensgrenzen sollen angehoben werden. Link zum Original
Die Einkommensgrenzen für die Leistung während des Erziehungsurlaubs werden angehoben.
Wortlaut im Programm
Die Existenzsicherung während der Inanspruchnahme des Erziehungs„urlaubs“ soll deutlich über dem derzeitigen Erziehungsgeld liegen und die Einkommensgrenzen sollen angehoben werden. Link zum Original
Kinder und Jugendliche erhalten eigenständige Ansprüche auf Grundsicherung, und Unterhaltsansprüche orientieren sich an ihrem Bedarf.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die eigenständigen Ansprüche auf Grundsicherung und die Orientierung von U nterhaltsansprüchen am Bedarf von Kindern und Jugendlichen. Link zum Original
Gesetzlich wird eindeutig klargestellt, dass Kinder gewaltfrei zu erziehen sind.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daß gesetzlich eindeutig und unmißverständlich klargestellt wird, daß Kinder gewaltlos zu erziehen sind. Link zum Original
Kinder leben in einem Umfeld ohne Angst vor sexualisierter Gewalt und Missbrauch durch Vertrauenspersonen.
Wortlaut im Programm
Es ist wichtig, daß Kinder in einem Umfeld leben können, in dem sie keine Angst vor sexualisierter Gewalt und Mißbrauch durch Vertrauenspersonen haben müssen. Link zum Original
Kinder und Jugendliche erhalten ein Recht auf Umgang mit wichtigen Bezugspersonen unabhängig vom Verwandtschaftsgrad.
Wortlaut im Programm
Angesichts der vielfältigen Familienformen, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, wollen wir das Recht auf Umgang mit für sie wichtigen Personen verankern, un abhängig vom V erwandtschaftsgrad. Link zum Original
Pflege- und Adoptionsregelungen berücksichtigen stärker das Prinzip der sozialen Elternschaft.
Wortlaut im Programm
Das gleiche gilt für Pflege- und Adoptionsmöglichkeiten, die viel stärker das Prinzip der sozialen Elternschaft berücksichtigen müssen. Link zum Original
Die qualitativen Standards des Kinder- und Jugendhilfegesetzes für Jugendhilfe und Jugendpartizipation bleiben erhalten und werden rechtlich verbindlich verankert.
Wortlaut im Programm
Die qualitativen Standards des KJHG für die Jugendhilfe und -partizipation sollen erhalten bleiben und rechtlich verbindlich verankert werden. Link zum Original
Behinderten werden Selbstbestimmung und umfassende gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine demokratische und emanzipatorische Gesellschaft muß für Behinderte Selbstbestimmung und umfassende gesellschaftliche Teilhabe (Integration) gewährleisten. Link zum Original
Ein eigenes Leistungsgesetz für Behinderte regelt die Ansprüche auf Eingliederungs- und andere Hilfen nach dem Grundsatz der Bedarfsdeckung.
Wortlaut im Programm
Ein eigenes Leistungsgesetz für Behinderte muß die Ansprüche auf Leistungen zur Eingliederung und anderer Hilfen unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Bedarfsdeckung neu und transparent regeln. Link zum Original
Frauen und Männer gestalten die Erziehung ihrer Kinder gemeinsam.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, daß Frauen und Männer gemeinsam die Erziehung ihrer Kinder gestalten. Link zum Original
Die Frauenquote wird insbesondere im öffentlichen Dienst beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die Quote bleibt ein Mittel, um Arbeit gerecht zu verteilen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes ist sie zulässig, und wir wer den gerade im öffentlichen Dienst daran festhalten. Link zum Original
Statt Kinderfreibeträgen wird ein Kindergeld für alle eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Abschaffung der Steuerklasse 5 und neben der Erhöhung des steuerlichen Existenzminimums Kindergeld für alle einführen, statt Kinderfreibeträgen, die die Reichen bevorteilen. Link zum Original
Der Abtreibungsparagraph 218 wird aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern nach wie vor die Streichung des frauenfeindlichen Abtreibungsparagraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch. Link zum Original
Es werden flächendeckende Informations- und Beratungsangebote zu Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft geschaffen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen si ch für flächendeckende Informations- und Beratungsangebote zu Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft ein. Link zum Original
Beratung im Schwangerschaftskonflikt ist freiwillig und ergebnisoffen.
Wortlaut im Programm
Eine Beratung muß freiwillig und ergebnisoffen sein. Link zum Original
Schwangerschaftsabbrüche sind in allen Bundesländern wohnortnah und mit gesundheitsschonenden Methoden möglich.
Wortlaut im Programm
Schwangerschaftsabbrüche müssen in allen Bundesländern wohnortnah und mit g esundheitsschonenden Methoden möglich sein. Dazu gehört auch die Zulassung der Abtreibungspille RU 486. Die finanzielle Abwicklung muß über die Krankenkassen erfolgen. Link zum Original
Frauen werden nicht eugenisch in die Pflicht genommen.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns dagegen, daß Frauen „eugenisch in die Pflicht“ genommen werden. Link zum Original
Die Chancen von Mädchen bei Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche, Hochschule und Berufseinstieg nach der Ausbildung werden deutlich verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Chancen von Mädchen bei der Berufswahl und dem Finden eines Ausbildungsplatzes, in der Hochschule und bei dem Überwinden der „zweiten Schwelle“, nach der Ausbildung zu einem Beschäftigungsverhältnis, wollen wird eutlich verbessern. Link zum Original
Förderprogramme, Beratung und Quotierung dienen dazu, jungen Frauen gleiche Ausgangsbedingungen zu geben.
Wortlaut im Programm
Förderprogramme, Beratung und Quotierung werden Instrumente sein, mit denen wir un ser Ziel, jungen Frauen wirklich gleiche Ausgangsbedingungen zu geben, erreichen wollen. Link zum Original
Es gibt eine ausreichende Versorgung mit Frauen- und Mädchenhäusern.
Wortlaut im Programm
Gewalt gegen Frauen wird häufig noch als Privatangelegenheiten betrachtet, der Schutz vor Gewalt ist jedoch eine staatliche Aufgabe. Eine ausreichende Versorgung mit Frauen- und Mädchenhäuser ist deswegen eine unabdingbare Voraussetzung. Link zum Original
Staat und Gesellschaft schreiben Menschen nicht vor, wie sie ihr Liebesleben gestalten.
Wortlaut im Programm
Staat und Gesellschaft haben nicht vorzuschreiben, wie Menschen ihr (Liebes-)Leben gestalten. Link zum Original
Alle Lebensformen werden gleichberechtigt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Eine gleichberechtigte Anerkennung aller Lebensformen ist ein Ziel grüner Politik. Link zum Original
Lesbische Lebensweisen werden gesellschaftlich anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb für die gesellschaftliche Anerkennung lesbischer Lebensweisen ein. Link zum Original
Lesbische Partnerschaften erhalten gleiche Rechte im Kindschafts-, Adoptions-, Sorge-, Miet-, Steuer-, Erb- und Ausländerrecht.
Wortlaut im Programm
Lesbische Partnerschaften müssen beim Kindschaftsrecht, bei Adoption und Sorgerecht, im Mietrecht, im Steuer-, Erbrecht und im Ausländerrecht gleiche Rechte erhalten. Link zum Original
Allen Bürgerinnen und Bürgern wird die Teilnahme am Sport eröffnet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen allen BürgerInnen die Teilnahme am Sport eröffnen. Link zum Original
Die Sportförderung wird zugunsten des Breitensports und der im Sport unterrepräsentierten Gruppen umgelenkt.
Wortlaut im Programm
Mehr als bisher sollen sich alle Bevölkerungsgruppen am Sport beteiligen können. Das erfordert ein Umlenken der Sportförderung zugunsten des Breitensports und aller Gruppen, die bisher im Sport unterrepräsentiert sind. Link zum Original
Gemeinsam mit dem organisierten Sport wird die gleichberechtigte demokratische Teilhabe von Jugendlichen, Frauen und Migrantinnen und Migranten an Entscheidungsprozessen gefördert.
Wortlaut im Programm
Dafür wollen wir in Zusammenarbeit mit dem organisierten Sport die gleichberechtigte demokratische Teilhabe von Jugendlichen, Frauen und Migrant- Innen an Entscheidungsprozessen gezielt fördern. Link zum Original
Kinder und Jugendliche werden an sie betreffenden Entscheidungen verbindlich beteiligt.
Wortlaut im Programm
Kin der und Jugendliche sollen an Entscheidungen, die sie selbst betreffen, verbindlich beteiligt wer den. Link zum Original
Die Vorbehalte gegen die UN-Kinderrechtskonvention werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Vorbehalte gegen die UN-Kinderrechtskonvention müssen zurück genommen werden. Link zum Original
Ein Antidiskriminierungsgesetz gibt benachteiligten Minderheiten wirksame Mittel gegen Anfeindungen und Diskriminierung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit einem Antidiskriminierungsgesetz (ADG) benachteiligten Minderheiten wirksame Mittel in die Hand geben, sich gegen Anfeindungen und Diskriminierungen zu wehren. Link zum Original
Wer wegen ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, Religion, sexueller Identität oder Behinderung benachteiligt wird, erhält Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.
Wortlaut im Programm
Wer aufgrund seiner oder ihrer ethnischen Abstammung, Herkunft oder Zugehörigkeit, Hautfarbe, Nationalität, religiösen Anschauung, sexuellen Identität oder Behinderung benachteiligt wird, soll künftig einen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld haben. Link zum Original
Es werden Maßnahmen gegen die Diskriminierung alter Menschen ergriffen.
Wortlaut im Programm
Ebenso müssen Maßnahmen gegen die Diskriminierung alter Menschen ergriffen werden. Link zum Original
Betroffene und ihre Verbände können Ansprüche auf Beseitigung und Unterlassung von Diskriminierung durchsetzen.
Wortlaut im Programm
Sowohl die Betroffenen selbst als auch Verbände von Betroffenen sollen, z.B. gegenüber diskriminierenden ArbeitergeberInnen oder VermieterInnen, Ansprüche auf Beseitigung und Unterlassung durchsetzen können. Link zum Original
Anti-Gewalt-Programme für alle Minderheiten werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Zugleich wollen wir zur Prävention die Anti-Gewaltprogramme für alle Minderheiten ausbauen. Link zum Original
Behindertenfeindliche Tendenzen in der Gesellschaft werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen die behindertenfeindlichen Tendenzen in unserer Gesellschaft, in der über die „Brauchbarkeit“ von Menschen oder über „lebenswertes“ und „lebensunwertes“ Leben diskutiert wird und in der trotz der Verfolgung von Behinderten während der NS-Zeit immer wieder Stimmen laut wer den, die für die „Euthanasie“ Schwerstbehinderter plädieren. Link zum Original
Ein Antidiskriminierungsgesetz ermöglicht Menschen mit Behinderungen gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderungen muß durch das ADG endlich eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gemeinschaft ermöglicht werden. Link zum Original
Die Bedürfnisse behinderter Menschen werden beim Zugang zum öffentlichen Personenverkehr, zur Telekommunikation und im Baurecht gesetzlich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Beim Zugang zum Öffentlichen Personenverkehr, zur Telekommunikation und im Baurecht müssen die Bedürfnisse Behinderter gesetzlich abgesichert werden. Link zum Original
Die Gebärdensprache wird als eigene Sprache anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Gebärdensprache gehörloser Menschen ist als eigene Sprache anzuerkennen. Link zum Original
Es besteht eine Verpflichtung zum schrittweisen Abbau von Verkehrsbarrieren.
Wortlaut im Programm
Neben der Verpflichtung zum schrittweisen Abbau von Verkehrsbarrieren sollen die rechtlichen Möglichkeiten behinderter Menschen und ihrer Organisationen gestärkt wer den. Link zum Original
Die rechtlichen Möglichkeiten behinderter Menschen und ihrer Organisationen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Neben der Verpflichtung zum schrittweisen Abbau von Verkehrsbarrieren sollen die rechtlichen Möglichkeiten behinderter Menschen und ihrer Organisationen gestärkt wer den. Link zum Original
Die vom Europäischen Parlament empfohlenen Mindeststandards für die Bürgerrechte von Lesben und Schwulen werden in Deutschland umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Das Europäische Parlament hat auf Initiative der Grünen Mindeststandards für die Bürgerrechte von Lesben und Schwulen empfohlen. Diese Standards wollen wir in der Bundesrepublik umsetzen. Link zum Original
Gleichgeschlechtliche Paare erhalten das Recht zur Eheschließung.
Wortlaut im Programm
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften müssen die gleichen Möglichkeiten zur rechtlichen Ausgestaltung ihrer Lebensgemeinschaft erhalten wie heterosexuelle: Eh eschließungsrecht und Öffnung aller Regelungen für nichteheliche Lebensgemeinschaften. Link zum Original
Alle Regelungen für nichteheliche Lebensgemeinschaften werden für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.
Wortlaut im Programm
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften müssen die gleichen Möglichkeiten zur rechtlichen Ausgestaltung ihrer Lebensgemeinschaft erhalten wie heterosexuelle: Eh eschließungsrecht und Öffnung aller Regelungen für nichteheliche Lebensgemeinschaften. Link zum Original
Schwule und Lesben werden vor Benachteiligungen in der Arbeitswelt und im Mietrecht geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schutz vor Benachteiligungen in der Arbeitswelt und im Mietrecht, Beseitigung von Diskriminierungen im Vereins-, Adoptions-, Kin der- und Jugendhilferecht, Sicherstellung des Datenschutzes. Link zum Original
Diskriminierungen im Vereins-, Adoptions-, Kinder- und Jugendhilferecht werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schutz vor Benachteiligungen in der Arbeitswelt und im Mietrecht, Beseitigung von Diskriminierungen im Vereins-, Adoptions-, Kin der- und Jugendhilferecht, Sicherstellung des Datenschutzes. Link zum Original
Der Datenschutz für Schwule und Lesben wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schutz vor Benachteiligungen in der Arbeitswelt und im Mietrecht, Beseitigung von Diskriminierungen im Vereins-, Adoptions-, Kin der- und Jugendhilferecht, Sicherstellung des Datenschutzes. Link zum Original
Selbstbestimmte Strukturen von Schwulen und Lesben in Beratung, Kommunikation, Kunst, Wissenschaft und Jugendkultur werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine aktive Gleichstellungspolitik für Schwule und Lesben soll selbstbestimmte Struktur en auf den Gebieten der Beratung, Kommunikation, Kunst, Wissenschaft und Jugendkultur stärken und fördern. Link zum Original
Die Bundesregierung richtet eine Beauftragtenstelle für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein.
Wortlaut im Programm
Eine aktive Gleichstellungspolitik für Schwule und Lesben soll selbstbestimmte Struktur en auf den Gebieten der Beratung, Kommunikation, Kunst, Wissenschaft und Jugendkultur stärken und fördern. Es ist eine Beauftragtenstelle der Bundesregierung einzurichten. Link zum Original
Ein Bund-Länder-Programm gegen antihomosexuelle Gewalt unterstützt homosexuelle Anti-Gewalt-Projekte.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung antihomosexueller Gewalt fordern wir ein Bund- Länder-Programm mit folgenden Eckpunkten: Unterstützung homosexueller Anti-Gewaltprojekte, Hilfe für Gewaltopfer, Sensibilisierung von Polizei und Justiz, Erforschung von Ausmaß und Ursachen der Gewalt, Aufklärungs- und Präventionsprogramme für gewaltbereite Gruppen. Link zum Original
Ein Bund-Länder-Programm gegen antihomosexuelle Gewalt leistet Hilfe für Gewaltopfer.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung antihomosexueller Gewalt fordern wir ein Bund- Länder-Programm mit folgenden Eckpunkten: Unterstützung homosexueller Anti-Gewaltprojekte, Hilfe für Gewaltopfer, Sensibilisierung von Polizei und Justiz, Erforschung von Ausmaß und Ursachen der Gewalt, Aufklärungs- und Präventionsprogramme für gewaltbereite Gruppen. Link zum Original
Ausmaß und Ursachen antihomosexueller Gewalt werden erforscht.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung antihomosexueller Gewalt fordern wir ein Bund- Länder-Programm mit folgenden Eckpunkten: Unterstützung homosexueller Anti-Gewaltprojekte, Hilfe für Gewaltopfer, Sensibilisierung von Polizei und Justiz, Erforschung von Ausmaß und Ursachen der Gewalt, Aufklärungs- und Präventionsprogramme für gewaltbereite Gruppen. Link zum Original
Für gewaltbereite Gruppen werden Aufklärungs- und Präventionsprogramme gegen antihomosexuelle Gewalt aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Zur Bekämpfung antihomosexueller Gewalt fordern wir ein Bund- Länder-Programm mit folgenden Eckpunkten: Unterstützung homosexueller Anti-Gewaltprojekte, Hilfe für Gewaltopfer, Sensibilisierung von Polizei und Justiz, Erforschung von Ausmaß und Ursachen der Gewalt, Aufklärungs- und Präventionsprogramme für gewaltbereite Gruppen. Link zum Original
Ein gesellschaftliches Klima, das Rechtsextremisten den Boden entzieht, wird gefördert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen zu einem gesellschaftlichen Klima beitragen, das Rechtsextremisten den Boden entzieht. Link zum Original
Prostitution wird als berufliche Tätigkeit anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Prostitution soll durch ihre Anerkennung als berufliche Tätigkeit aus dem kriminellen Milieu gelöst werden. Link zum Original
Ein freiwilliges soziales und ökologisches Bürgerjahr wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns für die Einführung eines freiwilligen sozialen und ökologischen BürgerInnenjahres aus. Link zum Original
Eine allgemeine Dienstpflicht wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine „allgemeine Dienstpflicht“ lehnen wir ab. Link zum Original
Freiwillige Dienste werden gesellschaftlich aufgewertet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen freiwilligen Diensten gesellschaftliche Aufwertung verschaffen. Link zum Original
Ein Freiwilligendienst-Gesetz schafft rechtliche, politische und soziale Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, die rechtlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen dafür insbesondere durch ein Freiwilligendienst-Gesetz zu schaffen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.