Das Programm enthält 32 von 1.033 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 81Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 32
In der Verkehrspolitik soll eine Wende eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine ökologische Gesellschaft; den ökologischen Umbau der Wirtschaft, eine Wende in der Energie- und Verkehrspolitik, einen Wertewandel zugunsten einer neuen Lebenskultur ohne Konsumwahn. Link zum Original
Die Gesellschaft soll sich von der Ausrichtung auf das Automobil verabschieden.
Wortlaut im Programm
Der Ausstieg aus der Atomwirtschaft, der Abschied von der automobilen Gesellschaft, der Einstieg in die abfallvermeidende Kreislaufwirtschaft und ein konsequenter Naturschutz - das sind konkrete Herausforderungen der kommenden Jahre. Link zum Original
Es soll weniger Verkehr durch Pkw und Lkw entstehen.
Wortlaut im Programm
* weniger Verkehr durch PKW und LKW erzeugt wird Link zum Original
Im Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs werden große Beschäftigungspotentiale gesehen.
Wortlaut im Programm
Auch im Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs liegen enorme Beschäftigungspotentiale, etwa für die Bau- und Stahlindustrie. Link zum Original
Statt neue Straßen zu bauen, soll auf Straßenneubau verzichtet werden.
Wortlaut im Programm
Statt neue Straßen zu bauen, muß das öffentliche Verkehrssystem ausgebaut werden. Link zum Original
Das öffentliche Verkehrssystem soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Statt neue Straßen zu bauen, muß das öffentliche Verkehrssystem ausgebaut werden. Link zum Original
Eine Privatfinanzierung im Straßenbau wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Privatfinanzierung im Straßenbau lehnen wir ab. Link zum Original
Eine Verkehrswende ermöglicht Freiheit vom Autozwang und sichert die Mobilität von Radfahrern und Fußgängern.
Wortlaut im Programm
Unsere Zielstellung ist eine Verkehrswende, die die Freiheit vom Autozwang ermöglicht, und die Mobilität von FahrradfahrerInnen und FußgängerInnen sichert. Link zum Original
Eine geänderte Siedlungsstruktur soll den Mobilitätsbedarf verringern.
Wortlaut im Programm
Einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Mobilitätserfordernisse kann deshalb eine geänderte Siedlungsstruktur leisten. Link zum Original
Der öffentliche Personenverkehr wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Erforderlich ist aber mehr und nicht weniger öffentlicher Personenverkehr. Link zum Original
Durch veränderte Rahmenbedingungen erhält die Schiene künftig Vorrang.
Wortlaut im Programm
Bündnisgrüner Einfluß muß notwendig sein, um durch Veränderung der Rahmenbedingungen der Schiene künftig Vorrang einzuräumen. Link zum Original
Vorhandene Schienenstrecken werden ausgebaut statt abgebaut.
Wortlaut im Programm
Es gilt den Ausbau der Schienenstrecken und die Schließung weiterer Lücken zu den neuen Ländern durchzusetzen - Ausbau vorhandener Strecken statt Streckenabbau! Link zum Original
Weitere Lücken im Schienennetz zu den neuen Ländern werden geschlossen.
Wortlaut im Programm
Es gilt den Ausbau der Schienenstrecken und die Schließung weiterer Lücken zu den neuen Ländern durchzusetzen - Ausbau vorhandener Strecken statt Streckenabbau! Link zum Original
Der Transrapid wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den “Transrapid“ lehnen wir ab, weil er eine mit Milliardenbeträgen subventionierte unsinnige und verkehrspolitisch schädliche Konkurrenz zur Bahn darstellt. Link zum Original
Der Bahnfernverkehr wird so attraktiv, dass Kurzstreckenflüge überflüssig werden.
Wortlaut im Programm
Auch der Fernverkehr der Bahn muß so attraktiv werden, daß für Kurzstrecken-Flüge kein Platz mehr ist. Link zum Original
Langstreckenflüge werden wegen ihrer ökologischen Folgekosten erheblich verteuert.
Wortlaut im Programm
Langstreckenflüge sind wegen ihrer hohen ökologischen Folgekosten erheblich zu verteuern. Link zum Original
Zusätzliche Einnahmen fließen vorrangig in den raschen Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit attraktiven Fahrpreisen.
Wortlaut im Programm
Die Zusatzeinnahmen sollen vorrangig den raschen Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit attraktiven Fahrpreisen (Tarifverbünde und Umweltabos) sicherstellen. Link zum Original
Für Räume ohne akzeptables Bus- und Bahnangebot wird übergangsweise ein finanzieller Ausgleich zur Vermeidung sozialer Härten vorgesehen.
Wortlaut im Programm
Für Räume, in denen übergangsweise noch kein akzeptables Angebot von Bahnen und Bussen zur Verfügung gestellt werden kann, ist zur Vermeidung sozialer Härten ein finanzieller Ausgleich vorzusehen. Link zum Original
Der Bund unterstützt Bestrebungen der Länder, kommunale Nahverkehrsabgaben zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Bestrebungen von Bundesländern, Nahverkehrsabgaben auf kommunaler Ebene zu ermöglichen, sind durch den Bund zu unterstützen. Link zum Original
Eine stufenweise Flottenverbrauchsregelung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um die technischen Einsparpotentiale auszuschöpfen, müssen ergänzend zur Mineralölsteuer eine stufenweise Flottenverbrauchsregelung sowie Verbrauchsobergrenzen für Neufahrzeuge eingeführt werden. Link zum Original
Für Neufahrzeuge werden Verbrauchsobergrenzen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um die technischen Einsparpotentiale auszuschöpfen, müssen ergänzend zur Mineralölsteuer eine stufenweise Flottenverbrauchsregelung sowie Verbrauchsobergrenzen für Neufahrzeuge eingeführt werden. Link zum Original
Der Durchschnittsverbrauch von Neufahrzeugen wird innerhalb von zehn Jahren halbiert.
Wortlaut im Programm
Innerhalb von 10 Jahren ist damit der Durchschnittsverbrauch von Neufahrzeugen zu halbieren. Link zum Original
Auf Autobahnen wird ein Tempolimit von 100 km/h eingeführt.
Wortlaut im Programm
Aus Umweltgründen, um die Städte menschenfreundlicher zu machen, aber auch um Unfälle zu vermeiden, muß flankierend ein Tempolimit (Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 innerhalb von Ortschaften) eingeführt werden. Link zum Original
Auf Landstraßen wird ein Tempolimit von 80 km/h eingeführt.
Wortlaut im Programm
Aus Umweltgründen, um die Städte menschenfreundlicher zu machen, aber auch um Unfälle zu vermeiden, muß flankierend ein Tempolimit (Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 innerhalb von Ortschaften) eingeführt werden. Link zum Original
Innerhalb von Ortschaften wird ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt.
Wortlaut im Programm
Aus Umweltgründen, um die Städte menschenfreundlicher zu machen, aber auch um Unfälle zu vermeiden, muß flankierend ein Tempolimit (Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 innerhalb von Ortschaften) eingeführt werden. Link zum Original
Personen und Güter werden verstärkt auf der Schiene statt auf der Straße befördert.
Wortlaut im Programm
Nicht nur die Menschen, auch die Güter müssen in Zukunft verstärkt auf der Schiene und nicht auf der Straße transportiert werden. Link zum Original
Transportwege werden verringert.
Wortlaut im Programm
Transportwege müssen verringert werden. Link zum Original
Eine leistungsbezogene Schwerverkehrsabgabe wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um eine Umsteuerung zu ermöglichen, fordern wir eine leistungsbezogene Schwerverkehrsabgabe. Link zum Original
Der gesamte Transitschwerverkehr wird nach Schweizer Vorbild bis spätestens 2005 verbindlich von der Straße auf die Schiene verlagert.
Wortlaut im Programm
Nach dem Vorbild der Schweiz treten wir für eine verbindliche Verlagerung des gesamten Transitschwerverkehrs von der Straße auf die Schiene bis spätestens 2005 ein. Link zum Original
Die Verkehrsnutzung von Gewässern wird auf die vorhandenen Wasserstraßen begrenzt.
Wortlaut im Programm
Die Verkehrsfunktion der Gewässer ist auf die vorhandenen Wasserstraßen zu begrenzen. Link zum Original
Die Kanalisierung von Elbe, Saale, Havel und Donau wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Kanalisierung von Elbe/Saale, Havel und Donau lehnen wir ab und setzen auf Alternativen wie Schienenverkehr bzw. kleine Schiffe, die mit vorhandenen Wasserstraßen auskommen. Link zum Original
Als Alternative werden Schienenverkehr und kleine Schiffe für die vorhandenen Wasserstraßen genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Kanalisierung von Elbe/Saale, Havel und Donau lehnen wir ab und setzen auf Alternativen wie Schienenverkehr bzw. kleine Schiffe, die mit vorhandenen Wasserstraßen auskommen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.