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Grüne · Nur mit uns

Forderungen zu Energie

Bundestagswahl 16.10.1994 · Original

Das Programm enthält 32 von 1.033 Forderungen zu „Energie“.

Energie 32
  1. In der Energiepolitik soll eine Wende eingeleitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen eine ökologische Gesellschaft; den ökologischen Umbau der Wirtschaft, eine Wende in der Energie- und Verkehrspolitik, einen Wertewandel zugunsten einer neuen Lebenskultur ohne Konsumwahn. Link zum Original
  2. Aus der Atomwirtschaft soll ausgestiegen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ausstieg aus der Atomwirtschaft, der Abschied von der automobilen Gesellschaft, der Einstieg in die abfallvermeidende Kreislaufwirtschaft und ein konsequenter Naturschutz - das sind konkrete Herausforderungen der kommenden Jahre. Link zum Original
  3. Der Energieverbrauch soll sinken und die Energieerzeugung umweltverträglich werden.

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    Wortlaut im Programm
    * der Energieverbrauch sinkt und die Energieerzeugung umweltverträglich wird Link zum Original
  4. Die breite Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung gilt als Konversionsbereich für die Automobilindustrie.

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    Wortlaut im Programm
    Die breite Anwendung der Kraft-Wärme-Koppelung ist einer der Konversionsbereiche für die Automobilindustrie. Link zum Original
  5. Statt einer zentralistischen Energieversorgung soll eine dezentrale, kommunalisierte Energieversorgung auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung aufgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Anstelle einer aufgezwungenen zentralistischen Struktur der Energieversorgung, muß eine dezentrale, kommunalisierte Energieversorgung auf Basis von Kraft-Wärme-Koppelung aufgebaut werden. Link zum Original
  6. Aus der Atomkraft wird ausgestiegen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Abwehr der drohenden Klimakatastrophe ist eine drastische Reduzierung der fossilen Brennstoffverbräuche bei Öl, Gas, Braun- und Steinkohle dringend erforderlich und auf das Risiko der Atomkraft gibt es nur eine vernünftige Antwort: den Ausstieg. Link zum Original
  7. Der Ausstieg aus der Atomenergie erfolgt sofort.

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    Wortlaut im Programm
    Nur der sofortige Ausstieg kann Mensch und Natur vor den schrecklichen Auswirkungen der Atomenergie schützen. Link zum Original
  8. Alle deutschen Atomkraftwerke werden innerhalb von höchstens ein bis zwei Jahren stillgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stillegung aller deutschen Atomkraftwerke innerhalb von höchstens ein bis zwei Jahren ist rechtlich möglich, technisch umsetzbar und wirtschaftlich verkraftbar. Link zum Original
  9. Das Atomgesetz wird zu einem Atomausstiegsgesetz novelliert.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür muß das Atomgesetz in Richtung eines Atomausstiegsgesetzes novelliert werden. Link zum Original
  10. Die geplanten Endlager Gorleben und Konrad werden sofort gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Die bisher geplanten Endlager Gorleben und Konrad müssen sofort gestoppt und die bereits betriebenen Endlager ASSE II und Morsleben saniert und endgültig stillgelegt werden. Link zum Original
  11. Die betriebenen Endlager Asse II und Morsleben werden saniert und endgültig stillgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Die bisher geplanten Endlager Gorleben und Konrad müssen sofort gestoppt und die bereits betriebenen Endlager ASSE II und Morsleben saniert und endgültig stillgelegt werden. Link zum Original
  12. Zwischenlager werden nicht als Entsorgungsnachweis anerkannt.

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    Wortlaut im Programm
    Zwischenlager können kein Entsorgungsnachweis sein. Link zum Original
  13. Eine Energiewende verknüpft den Atomausstieg mit einer Effizienzrevolution, die den Energieverbrauch wesentlich senkt.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen deshalb eine Energiewende durchsetzen, die den Ausstieg aus der Atomenergie verknüpft mit einer Effizienzrevolution: Durch technologische Erneuerung in der Herstellung und bei dem Verbrauch von Energien können die Leistungen der Energiewirtschaft erhalten bleiben, der Verbrauch von Energie aber gleichzeitig wesentlich gesenkt werden. Link zum Original
  14. Die Energieversorgung wird von einer zentralistischen auf eine dezentrale Struktur umgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Energiewende gehört der Wandel von einer zentralistischen zu einer dezentralen Struktur der Energieversorgung. Link zum Original
  15. Die Energieversorgung liegt in den Händen der Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Energieversorgung sollte in den Händen der Kommunen liegen. Link zum Original
  16. Energieversorgungsunternehmen werden zu Energiedienstleistungsunternehmen umgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Aus Energieversorgungs- sollen Energiedienstleistungsunternehmen werden. Link zum Original
  17. Die Wärmeschutzverordnung wird am Klimaschutz ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem muß die Wärmeschutzverordnung dem Klimaschutzgedanken Rechnung tragen. Link zum Original
  18. Stromtarife werden zeitvariabel und linear gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stromtarife müssen in Zukunft zeitvariabel und linear sein. Link zum Original
  19. Billigangebote für Großverbraucher, die zur Energieverschwendung anhalten, werden abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Großverbraucher dürfen nicht mehr durch Billigangebote zur Energieverschleuderung angehalten werden. Link zum Original
  20. Die Subventionen für die heimische Steinkohle werden in deutlichen Schritten abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Mit hohen Subventionen für die heimische Steinkohle (1993: 10-11 Milliarden DM) wird der Raubbau an der Natur in Form der Nordwanderung des Steinkohlenbergbaus vorangetrieben. Die damit verbundene Zerstörung der Umwelt kann nicht weiter hingenommen werden. Die Subventionen müssen in deutlichen Schritten abgebaut und im Rahmen der Energiewende umgelenkt werden in die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbarer Energiequellen, insbesondere in den Kohlerevieren in West und Ost. Link zum Original
  21. Die bisherigen Steinkohlesubventionen werden in die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien, besonders in den Kohlerevieren, umgelenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Mit hohen Subventionen für die heimische Steinkohle (1993: 10-11 Milliarden DM) wird der Raubbau an der Natur in Form der Nordwanderung des Steinkohlenbergbaus vorangetrieben. Die damit verbundene Zerstörung der Umwelt kann nicht weiter hingenommen werden. Die Subventionen müssen in deutlichen Schritten abgebaut und im Rahmen der Energiewende umgelenkt werden in die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbarer Energiequellen, insbesondere in den Kohlerevieren in West und Ost. Link zum Original
  22. Verbleibende Kohlesubventionen werden in der Anschlussregelung zum Jahrhundertvertrag an den Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung gebunden.

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    Wortlaut im Programm
    Die ab 1996 notwendige Anschlußregelung an den Jahrhundertvertrag zwischen Stromwirtschaft und Bergbau soll die verbleibenden Subventionen für die Kohle binden an ihren Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung der Kohlepfennig wird ersetzt durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer. Link zum Original
  23. Der Kohlepfennig wird durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer ersetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die ab 1996 notwendige Anschlußregelung an den Jahrhundertvertrag zwischen Stromwirtschaft und Bergbau soll die verbleibenden Subventionen für die Kohle binden an ihren Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung der Kohlepfennig wird ersetzt durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer. Link zum Original
  24. Der langfristige Ausstieg aus der heimischen Steinkohle wird sozialverträglich gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Der langfristige Ausstieg aus der heimischen Steinkohle muß sozialverträglich gestaltet und durch den ökologischen Umbau der Kohleregionen begleitet werden. Link zum Original
  25. Eine Subventionierung von Braunkohleförderung und -verstromung wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Es darf auch keinen Einstieg in eine Subventionierung der Braunkohleförderung und -verstromung geben. Link zum Original
  26. Der Braunkohleabbau wird entsprechend den Empfehlungen der Klima-Enquete-Kommission des Bundestages erheblich reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    Vielmehr muß der Braunkohleabbau in den alten wie in den neuen Bundesländern aus ökologischen Gründen entsprechend den Empfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ erheblich reduziert werden. Link zum Original
  27. Statt neuer fossiler Großkraftwerke werden dezentrale, verbrauchernahe Energieversorgungstechniken als Alternative zu Atomkraftwerken eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Alternative zu Atomkraftwerken sind nicht neue fossile Großkraftwerke mit ihrem miserablen Wirkungsgrad, sondern dezentrale, verbrauchernahe Energieversorgungstechniken. Link zum Original
  28. Kraft-Wärme-Kopplung, erneuerbare Energien und Energieeinsparung werden vorrangig ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen auf die Kraft-Wärme-Koppelung, auf erneuerbare Energiequellen sowie die Energieeinsparung. Link zum Original
  29. Kraftwerke werden nur genehmigt, wenn sie einen entsprechenden Wirkungsgrad erreichen.

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    Wortlaut im Programm
    Kraftwerke dürfen in Zukunft nur dann genehmigt werden, wenn sie einen entsprechenden Effizienzgrad erreichen. Link zum Original
  30. Für Kraft-Wärme-Kopplung und regenerative Energieanlagen wird eine kostendeckende Einspeisevergütung sichergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Kraft-Wärme-Koppelung und die regenerativen Energieanlagen im gewerblichen und im privaten Bereich muß eine kostendeckende Stromeinspeisevergütung sichergestellt werden. Link zum Original
  31. Kommunen, die eine kostendeckende Vergütung für eingespeisten Solarstrom mit Umlage auf den Strompreis anstreben, werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Bis dahin werden wir Kommunen unterstützen, die eine kostendeckende Vergütung für ins Verbundnetz eingespeisten Solarstrom anstreben und die Kosten auf den allgemeinen Strompreis umlegen wollen (Freisinger/Aachener Modell). Link zum Original
  32. Wirkungsvolle Markteinführungsprogramme für erneuerbare Energien werden aufgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen wirkungsvolle Markteinführungsprogramme für erneuerbare Energiequellen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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