Das Programm enthält 32 von 1.033 Forderungen zu „Energie“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 81Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 32
In der Energiepolitik soll eine Wende eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine ökologische Gesellschaft; den ökologischen Umbau der Wirtschaft, eine Wende in der Energie- und Verkehrspolitik, einen Wertewandel zugunsten einer neuen Lebenskultur ohne Konsumwahn. Link zum Original
Aus der Atomwirtschaft soll ausgestiegen werden.
Wortlaut im Programm
Der Ausstieg aus der Atomwirtschaft, der Abschied von der automobilen Gesellschaft, der Einstieg in die abfallvermeidende Kreislaufwirtschaft und ein konsequenter Naturschutz - das sind konkrete Herausforderungen der kommenden Jahre. Link zum Original
Der Energieverbrauch soll sinken und die Energieerzeugung umweltverträglich werden.
Wortlaut im Programm
* der Energieverbrauch sinkt und die Energieerzeugung umweltverträglich wird Link zum Original
Die breite Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung gilt als Konversionsbereich für die Automobilindustrie.
Wortlaut im Programm
Die breite Anwendung der Kraft-Wärme-Koppelung ist einer der Konversionsbereiche für die Automobilindustrie. Link zum Original
Statt einer zentralistischen Energieversorgung soll eine dezentrale, kommunalisierte Energieversorgung auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle einer aufgezwungenen zentralistischen Struktur der Energieversorgung, muß eine dezentrale, kommunalisierte Energieversorgung auf Basis von Kraft-Wärme-Koppelung aufgebaut werden. Link zum Original
Aus der Atomkraft wird ausgestiegen.
Wortlaut im Programm
Zur Abwehr der drohenden Klimakatastrophe ist eine drastische Reduzierung der fossilen Brennstoffverbräuche bei Öl, Gas, Braun- und Steinkohle dringend erforderlich und auf das Risiko der Atomkraft gibt es nur eine vernünftige Antwort: den Ausstieg. Link zum Original
Der Ausstieg aus der Atomenergie erfolgt sofort.
Wortlaut im Programm
Nur der sofortige Ausstieg kann Mensch und Natur vor den schrecklichen Auswirkungen der Atomenergie schützen. Link zum Original
Alle deutschen Atomkraftwerke werden innerhalb von höchstens ein bis zwei Jahren stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Die Stillegung aller deutschen Atomkraftwerke innerhalb von höchstens ein bis zwei Jahren ist rechtlich möglich, technisch umsetzbar und wirtschaftlich verkraftbar. Link zum Original
Das Atomgesetz wird zu einem Atomausstiegsgesetz novelliert.
Wortlaut im Programm
Dafür muß das Atomgesetz in Richtung eines Atomausstiegsgesetzes novelliert werden. Link zum Original
Die geplanten Endlager Gorleben und Konrad werden sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
Die bisher geplanten Endlager Gorleben und Konrad müssen sofort gestoppt und die bereits betriebenen Endlager ASSE II und Morsleben saniert und endgültig stillgelegt werden. Link zum Original
Die betriebenen Endlager Asse II und Morsleben werden saniert und endgültig stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Die bisher geplanten Endlager Gorleben und Konrad müssen sofort gestoppt und die bereits betriebenen Endlager ASSE II und Morsleben saniert und endgültig stillgelegt werden. Link zum Original
Zwischenlager werden nicht als Entsorgungsnachweis anerkannt.
Wortlaut im Programm
Zwischenlager können kein Entsorgungsnachweis sein. Link zum Original
Eine Energiewende verknüpft den Atomausstieg mit einer Effizienzrevolution, die den Energieverbrauch wesentlich senkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen deshalb eine Energiewende durchsetzen, die den Ausstieg aus der Atomenergie verknüpft mit einer Effizienzrevolution: Durch technologische Erneuerung in der Herstellung und bei dem Verbrauch von Energien können die Leistungen der Energiewirtschaft erhalten bleiben, der Verbrauch von Energie aber gleichzeitig wesentlich gesenkt werden. Link zum Original
Die Energieversorgung wird von einer zentralistischen auf eine dezentrale Struktur umgestellt.
Wortlaut im Programm
Zur Energiewende gehört der Wandel von einer zentralistischen zu einer dezentralen Struktur der Energieversorgung. Link zum Original
Die Energieversorgung liegt in den Händen der Kommunen.
Wortlaut im Programm
Die Energieversorgung sollte in den Händen der Kommunen liegen. Link zum Original
Energieversorgungsunternehmen werden zu Energiedienstleistungsunternehmen umgebaut.
Wortlaut im Programm
Aus Energieversorgungs- sollen Energiedienstleistungsunternehmen werden. Link zum Original
Die Wärmeschutzverordnung wird am Klimaschutz ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Außerdem muß die Wärmeschutzverordnung dem Klimaschutzgedanken Rechnung tragen. Link zum Original
Stromtarife werden zeitvariabel und linear gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Stromtarife müssen in Zukunft zeitvariabel und linear sein. Link zum Original
Billigangebote für Großverbraucher, die zur Energieverschwendung anhalten, werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Großverbraucher dürfen nicht mehr durch Billigangebote zur Energieverschleuderung angehalten werden. Link zum Original
Die Subventionen für die heimische Steinkohle werden in deutlichen Schritten abgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit hohen Subventionen für die heimische Steinkohle (1993: 10-11 Milliarden DM) wird der Raubbau an der Natur in Form der Nordwanderung des Steinkohlenbergbaus vorangetrieben. Die damit verbundene Zerstörung der Umwelt kann nicht weiter hingenommen werden. Die Subventionen müssen in deutlichen Schritten abgebaut und im Rahmen der Energiewende umgelenkt werden in die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbarer Energiequellen, insbesondere in den Kohlerevieren in West und Ost. Link zum Original
Die bisherigen Steinkohlesubventionen werden in die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien, besonders in den Kohlerevieren, umgelenkt.
Wortlaut im Programm
Mit hohen Subventionen für die heimische Steinkohle (1993: 10-11 Milliarden DM) wird der Raubbau an der Natur in Form der Nordwanderung des Steinkohlenbergbaus vorangetrieben. Die damit verbundene Zerstörung der Umwelt kann nicht weiter hingenommen werden. Die Subventionen müssen in deutlichen Schritten abgebaut und im Rahmen der Energiewende umgelenkt werden in die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbarer Energiequellen, insbesondere in den Kohlerevieren in West und Ost. Link zum Original
Verbleibende Kohlesubventionen werden in der Anschlussregelung zum Jahrhundertvertrag an den Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung gebunden.
Wortlaut im Programm
Die ab 1996 notwendige Anschlußregelung an den Jahrhundertvertrag zwischen Stromwirtschaft und Bergbau soll die verbleibenden Subventionen für die Kohle binden an ihren Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung der Kohlepfennig wird ersetzt durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer. Link zum Original
Der Kohlepfennig wird durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die ab 1996 notwendige Anschlußregelung an den Jahrhundertvertrag zwischen Stromwirtschaft und Bergbau soll die verbleibenden Subventionen für die Kohle binden an ihren Einsatz in umweltschonenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung der Kohlepfennig wird ersetzt durch einen Teil des Aufkommens aus der Primärenergiesteuer. Link zum Original
Der langfristige Ausstieg aus der heimischen Steinkohle wird sozialverträglich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Der langfristige Ausstieg aus der heimischen Steinkohle muß sozialverträglich gestaltet und durch den ökologischen Umbau der Kohleregionen begleitet werden. Link zum Original
Eine Subventionierung von Braunkohleförderung und -verstromung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es darf auch keinen Einstieg in eine Subventionierung der Braunkohleförderung und -verstromung geben. Link zum Original
Der Braunkohleabbau wird entsprechend den Empfehlungen der Klima-Enquete-Kommission des Bundestages erheblich reduziert.
Wortlaut im Programm
Vielmehr muß der Braunkohleabbau in den alten wie in den neuen Bundesländern aus ökologischen Gründen entsprechend den Empfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ erheblich reduziert werden. Link zum Original
Statt neuer fossiler Großkraftwerke werden dezentrale, verbrauchernahe Energieversorgungstechniken als Alternative zu Atomkraftwerken eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Alternative zu Atomkraftwerken sind nicht neue fossile Großkraftwerke mit ihrem miserablen Wirkungsgrad, sondern dezentrale, verbrauchernahe Energieversorgungstechniken. Link zum Original
Kraft-Wärme-Kopplung, erneuerbare Energien und Energieeinsparung werden vorrangig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die Kraft-Wärme-Koppelung, auf erneuerbare Energiequellen sowie die Energieeinsparung. Link zum Original
Kraftwerke werden nur genehmigt, wenn sie einen entsprechenden Wirkungsgrad erreichen.
Wortlaut im Programm
Kraftwerke dürfen in Zukunft nur dann genehmigt werden, wenn sie einen entsprechenden Effizienzgrad erreichen. Link zum Original
Für Kraft-Wärme-Kopplung und regenerative Energieanlagen wird eine kostendeckende Einspeisevergütung sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Für die Kraft-Wärme-Koppelung und die regenerativen Energieanlagen im gewerblichen und im privaten Bereich muß eine kostendeckende Stromeinspeisevergütung sichergestellt werden. Link zum Original
Kommunen, die eine kostendeckende Vergütung für eingespeisten Solarstrom mit Umlage auf den Strompreis anstreben, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Bis dahin werden wir Kommunen unterstützen, die eine kostendeckende Vergütung für ins Verbundnetz eingespeisten Solarstrom anstreben und die Kosten auf den allgemeinen Strompreis umlegen wollen (Freisinger/Aachener Modell). Link zum Original
Wirkungsvolle Markteinführungsprogramme für erneuerbare Energien werden aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen wirkungsvolle Markteinführungsprogramme für erneuerbare Energiequellen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.