FDP · Programm zur Landtagswahl Hessen 2018
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Hessen 2018 · beschlossen 28.04.2018 · Original
Das Programm enthält 78 von 1.368 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 78Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 113Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 78
Die Hebammenversorgung in Hessen wird zügig verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Freien Demokraten wollen die Hebammenversorgung in Hessen zügig verbessern. Link zum Original
Eine flächendeckende Grundversorgung aller Schwangeren wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende Grundversorgung von allen Schwangeren muss gewährleistet werden. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für freiberufliche Hebammen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Dafür sind insbesondere die Rahmenbedingungen für freiberuflich tätige Hebammen zu verbessern, damit Eltern auch weiterhin über die Art und Weise der Geburt frei und selbstbestimmt entscheiden können. Link zum Original
Der Arztberuf als freier Beruf im ambulanten und stationären Bereich wird erhalten und gestärkt.
Wortlaut im Programm
Um eine flächendeckend gute Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, muss alles dafür getan werden, den Arztberuf als freien Beruf im Haus- und Facharztbereich als auch stationären Versorgungsbereich zu erhalten und zu stärken. Link zum Original
Die strikte Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung wird als nicht mehr zeitgemäß angesehen.
Wortlaut im Programm
Eine strikte Trennung der ambulanten und stationären Versorgungsebene ist nicht mehr zeitgemäß. Link zum Original
Für ambulante und stationäre Versorgung wird ein gleicher Leistungskatalog mit gleichen Qualitätsstandards und gleicher Honorierung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Es muss daher auf einen zukünftig gleichen Leistungskatalog, unter gleichen Qualitätsstandards zur gleichen Honorierung hingearbeitet werden. Link zum Original
Eine flächendeckende, bedarfsgerechte und sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung wird gesichert und die Gesundheitswirtschaft gestärkt.
Wortlaut im Programm
Das gesundheitsversorgungspolitische Ziel stellt den Erhalt sowie die nachhaltige Sicherung einer flächendeckenden, gut zugänglichen, bedarfsgerechten, sektorenübergreifenden und qualitativ hochwertigen gesundheitlichen Versorgung für die Bevölkerung sowie die Schaffung attraktiver Standortbedingungen für den innovativen Ausbau bzw. die Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft der hessischen Landkreise und damit des Landes Hessen dar. Link zum Original
Kommunale Gremien und Leistungsanbieter optimieren gemeinsam regionale Gesundheitsnetze und entwickeln sektorenübergreifende Versorgungsformen.
Wortlaut im Programm
Zur Zielerreichung sollen sich die zuständigen kommunalen Gremien und Leistungsanbieter gemeinsam mit allen Akteuren in der Gesundheitsversorgung vor Ort um die Optimierung der bereits existenten regionalen Gesundheitsnetzstrukt uren im SGB V-, IX-, XI- und XII-Bereich sowie um die Generierung neuer, innovativer sektore nübergreifender Versorgungsformen bemühen. Link zum Original
Für Patienten werden Hilfestellungen zur Verknüpfung bestehender, über verschiedene Sozialgesetzbücher verteilter Leistungsangebote bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Koordination einer modernen Gesundheitsversorgung für Patienten, Familien und letztlich Bürger erfordert künftig die Bereitstellung von Hilfestellungen bei der Verknüpfung bereits existierender hervorragender Leistungsangebote, da diese für die Bedürftigen unüberschaubar, in den verschiedenen Sozialgesetzbü chern verankert, teilweise schwer zugänglich bereitgestellt werden. Link zum Original
Ärztliche Leistungen können an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal delegiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine Delegation ärztlicher Leistungen an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal. Link zum Original
Zur Sicherung der Versorgung, besonders im ländlichen Raum, werden Gesundheits-Versorgungs-Zentren gegründet.
Wortlaut im Programm
Um zukünftig die Versorgung der Bürger, insbesondere im ländlichen Raum, sicherzustellen, fordern wir die Gründung von Gesundheits-Versorgungs-Zentren (GVZ). Link zum Original
Die Gesundheits-Versorgungs-Zentren bauen im Einvernehmen mit der Kassenärztlichen Vereinigung regionale Zentren für primäre und sekundäre Versorgung auf.
Wortlaut im Programm
Eine Aufgabe dieser neuen GVZ ist der Aufbau eines regionalen Zentrums für die primäre und sekundäre Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in einem definierten Einzugsgebiet. Das soll im Einvernehmen mit der Kassenärztlichen Vereinigung geschehen. Link zum Original
Für entlegene Gebiete können Außenstellen der Gesundheitszentren eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Für die Versorgung der Bevölkerung in entlegenen Gebieten können Außenstellen etabliert werden. Link zum Original
Die Gesundheits-Versorgungs-Zentren beherbergen weitere Gesundheitsanbieter und dienen als Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Belange.
Wortlaut im Programm
Diese GVZ sollen weitere Gesundheitsanbieter beheimaten (Apotheke, Physiotherapeuten, ambulante Pflege, karitative und sozialkompensatorische Dienste etc.) sowie eine Anlaufstelle für die Bevölkerung für alle gesundheitlichen Belange sein. Link zum Original
Moderne Informationstechnik soll die Gesundheitsversorgung unterstützend begleiten.
Wortlaut im Programm
Die moderne Kommunikations- und Informationstechnik soll in der Gesundheitsversorgung als Werkzeug einen Stellenwert haben, das als solches unterstützend und im Ablauf unbemerkt funktioniert. Link zum Original
Neben der überregionalen IT-Vernetzung der Leistungsanbieter wird ein wirksames Qualitätsmanagementsystem eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb bedarf es neben der intelligenten überregionalen IT-Vernetzung der Informationssysteme der Leistungsanbieter mit den sensiblen Patientendaten eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems. Link zum Original
Eine elektronische Patientenakte wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wichtigster Schritt auf dem Weg in das digitale Zeitalter der vernetzten Gesundheitsversorgung ist eine elektronische Patientenakte. Link zum Original
IT-Systeme werden so entwickelt, dass sie Bürger, Versicherte und Patienten mit den Leistungserbringern vernetzen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern darüber hinaus eine Entwicklung der IT-Systeme in eine Richtung, die Bürger, Versicherte und Patienten mit den Leistungserbringern der Gesundheitsversorgung intelligent zusammenbringt. Link zum Original
Die Datenhoheit über Gesundheitsdaten liegt bei den Bürgern.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt solcher Entwicklung muss der mündige Bürger stehen, bei dem wir zukünftig die Datenhoheit verorten wollen. Link zum Original
Mobile Endgeräte der Patienten ersetzen die Gesundheitskarte.
Wortlaut im Programm
Mobile Endgeräte der Patienten sollten die Gesundheitskarte ersetzen und fester Bestandteil des persönlichen Datenmanagement s in Patientenhand sein. Link zum Original
Statt Defizite auszugleichen, werden Klinikverbünde gebildet, die sich spezialisieren.
Wortlaut im Programm
Statt die Defizite Jahr für Jahr auszugleichen, ist es unumgänglich, Klinikverbünde zu bilden, die nicht nur beim Einkauf kooperieren, sondern echte Verbünde darstellen und sich spezialisieren, d.h. unterschiedliche Leistungen anbieten, statt mit einem allumfassenden Leistungsangebot in Konkurrenz zu treten. Link zum Original
Verbünde zur Sicherung einer hochwertigen stationären Versorgung in der Fläche werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden solche Verbünde fördern und betrachten sie als die beste Option, um eine qualitativ hochwertige und bezahlbare stationäre Versorgung in der Fläche zu gewährleisten. Hierbei muss sich auch das Land Hessen bei der Finanzierung der Investitionskosten beteiligen. Link zum Original
Das Land Hessen beteiligt sich an der Finanzierung der Investitionskosten.
Wortlaut im Programm
Wir werden solche Verbünde fördern und betrachten sie als die beste Option, um eine qualitativ hochwertige und bezahlbare stationäre Versorgung in der Fläche zu gewährleisten. Hierbei muss sich auch das Land Hessen bei der Finanzierung der Investitionskosten beteiligen. Link zum Original
In der Pflege gilt der Grundsatz ambulant vor stationär, Pflege zu Hause wird so lange wie möglich sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Auch im Bereich der Pflege möchten wir das Prinzip ambulant vor stationär verstetigen und eine Pflege in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich sicherstellen. Link zum Original
Private alternative Wohnformen für Pflegebedürftige werden unterstützt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr gewünscht wird oder sinnvoll ist, können die privaten alternativen Wohnformen eine Möglichkeit darstellen, um den Umzug ins Pflegeheim zu umgehen. Daher möchten wir die alternativen Wohnformen unterstützen und fördern. Link zum Original
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass die ambulante Versorgung von Pflege-Wohngruppen ohne hohen bürokratischen Aufwand möglich ist.
Wortlaut im Programm
Daher möchten wir die alternativen Wohnformen unterstützen und fördern. Hier sehen wir die Notwendigkeit, zunächst die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die ambulante Versorgung dieser Wohngruppen ohne den derzeitigen bürokratischen Aufwand und die viel zu hohen Anforderungen, die an die Betreiber gestellt werden, ermöglicht werden kann. Link zum Original
Die ambulanten Palliativdienste werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Mit dem Prinzip ambulant vor stationär geht auch die Notwendigkeit einher, die ambulanten Palliativdienste zu verstärken, damit dem Wunsch vieler Menschen Rechnung getragen werden kann, gut betreut und versorgt, ohne Schmerzen zu Hause sterben zu können. Link zum Original
Eine flächendeckende spezialisierte ambulante Palliativversorgung in vernetzten Teams wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir eine flächendeckende Versorgung mit spezialisierten ambulanten Palliativdiensten (SAPV) in vernetzten Teams, um den Sterbenden und ihren Angehörigen den Abschied vom Leben zu erleichtern. Link zum Original
Private Pflegedienste werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns für die Förderung der privaten Pflegedienste ein, denn bei der stetigen Zunahme alter und pflegebedürftiger Mensch en werden zunehmend auch private Pflegedienste benötigt, um den steigenden Bedarf abzudecken. Link zum Original
Der Aufwand für Bürokratie und Dokumentation in der Pflege wird verringert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Aufwand für Bürokratie und Dokumentation verringern. Link zum Original
Pflegerische Prozesse werden strukturiert, standardisiert, verschlankt und digitalisiert.
Wortlaut im Programm
Pflege rische Prozesse sollten strukturiert, standardisiert, verschlankt und digitalisiert werden. Link zum Original
Digitale Hilfsmittel wie Logistiksysteme, vernetzte Medizingeräte und technikgestützte Hebehilfen sollen Pflegekräfte und Angehörige entlasten.
Wortlaut im Programm
Zur Entlastung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen dienen weitere digitale Maßnahmen in Form von Logistiksystemen für Serviceleistungen und zur Anforderung von Funktionsdiagnostiken, der Vernetzung von Medizinge räten, technikgestützten Hebe- und Tragehilfen, Wearables oder das Monitoring von Menschen mit demenzbedingten Weglauftendenzen. Link zum Original
Es wird geprüft, digitale Elemente als wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in die Pflegeversicherung aufzunehmen.
Wortlaut im Programm
Es ist zu prüfen, inwieweit digitale Elemente in die Pflegeversicherung im Rahmen der wohnumfeldverbessernden Maßnahmen für die Pflege zuhause (smart home) aufgenommen werden können. Link zum Original
Digitale Kompetenzen werden Teil der Pflegeausbildung und -weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung digitaler Kompetenzen muss im Zuge der Reform der Pflegeausbildung Einzug in die Lehrpläne halten und auch Teil der Weiterbildung werden. Link zum Original
Neue Berufsbilder wie der Pflegeinformatiker werden entwickelt.
Wortlaut im Programm
Neue Berufsbilder wie das des Pflegeinformatikers sind zu entwickeln. Link zum Original
Das Berufsbild Altenpflege wird durch hochwertige Ausbildung und akademische Abschlüsse aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es uns wichtig, sowohl über eine hochwertige Altenpflegeausbildung als auch über die Möglichkeit von akademischen Berufsabschlüssen das Berufsbild aufzuwerten und die Verdienstmöglichkeiten zu verbessern. Link zum Original
Die Verdienstmöglichkeiten in der Altenpflege werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es uns wichtig, sowohl über eine hochwertige Altenpflegeausbildung als auch über die Möglichkeit von akademischen Berufsabschlüssen das Berufsbild aufzuwerten und die Verdienstmöglichkeiten zu verbessern. Link zum Original
Der Pflegeberuf wird attraktiver gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Pflegeberuf attraktiver machen. Link zum Original
Eine Aus- und Weiterbildungsoffensive für Pflegekräfte wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen entsprechende Sofortmaßnahmen für eine Aus- und Weiterbildungsoffensive, Anreize für eine bessere Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm für Pflegekräfte, die in an dere Berufsfelder abgewandert sind, sowie Weiterqualifizierungsmaßnahmen. Link zum Original
Anreize für eine Rückkehr von Pflegekräften aus Teilzeit in Vollzeit werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen entsprechende Sofortmaßnahmen für eine Aus- und Weiterbildungsoffensive, Anreize für eine bessere Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm für Pflegekräfte, die in an dere Berufsfelder abgewandert sind, sowie Weiterqualifizierungsmaßnahmen. Link zum Original
Ein Wiedereinstiegsprogramm für abgewanderte Pflegekräfte wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen entsprechende Sofortmaßnahmen für eine Aus- und Weiterbildungsoffensive, Anreize für eine bessere Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm für Pflegekräfte, die in an dere Berufsfelder abgewandert sind, sowie Weiterqualifizierungsmaßnahmen. Link zum Original
Für Pflegekräfte wird eine flankierende Gesundheitsvorsorge geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine flankierende Gesundheitsvorsorge für Pflegekräfte, um den besonderen physischen und psychischen Belastungen entgegenwirken zu können. Link zum Original
Pflegekräfte erhalten verlässliche, familienfreundliche Dienstpläne.
Wortlaut im Programm
Unabdingbar sind verlässliche Dienstpläne, die der Lebenswirklichkeit von Pflegekräften entsprechen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten. Link zum Original
Pflegeeinrichtungen halten mittelfristig mindestens 105 Prozent des Pflegepersonalbedarfs vor.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig sollte in Pflegeeinrichtungen – ähnlich wie in Schulen – eine mindestens 105-prozentige Quote an Pflegepersonal vorgehalten werden, um eine Verlässlichkeit zu garantieren. Link zum Original
Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle für Pflegefachkräfte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir familienfreundliche Arbeitszeitmodelle fördern, die Zahl der Kinderbetreuungsplätze erhöhen und die Qualität der Kinderbetreuung steigern, damit Pflegefachkräfte entlastet und unterstützt werden. Link zum Original
Für Pflegekräfte gelten bundesweite Qualitätsstandards, etwa Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau.
Wortlaut im Programm
Zu unterstützen sind auch die vielfachen Programme, Flüchtlinge in den Pflegeberuf zu bringen. Dafür muss es aber bundesweite Qualitätsstandards geben wie z. B. ausreichende Deutschkenntnisse (mindestens B2-Level). Link zum Original
Modellprojekte für Demenzkranke zum möglichst langen Erhalt ihrer Eigenständigkeit werden konzipiert und gefördert.
Wortlaut im Programm
Für Demenzkranke wollen wir Modellprojekte konzipieren und fördern mit dem Ziel, ihre Eigenständigkeit möglichst lange zu erhalten. Link zum Original
Das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Unabhängig davon wird an einem dualen System der Leistungsfinanzieru ng aus gesetzlichen Krankenkassen und privater Krankenversicherung festgehalten. Link zum Original
Pflegebedürftige Menschen sollen nicht durch steigende Eigenanteile in Armut geraten.
Wortlaut im Programm
Menschen, die pflegebedürftig sind, dürfen nicht über eine Steigerung des Eigenanteils in Armut geraten. Link zum Original
Die Ausbildung von Pflegekräften wird vom Staat getragen und nicht über eine Umlage auf den Eigenanteil finanziert.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Ausbildung von Pflegekräften muss Aufgabe des Staates sein und darf nicht – wie beispielsweise in NRW in der Altenpflege – über eine Ausbildungsumlage des Eigenanteils finanziert werden. Link zum Original
Die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln rund um die Uhr bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten in Hessen wollen die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln rund um die Uhr sowie die qualifizierte Beratung von Patientinnen und Patienten erhalten. Link zum Original
Die qualifizierte Beratung von Patientinnen und Patienten in Apotheken bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten in Hessen wollen die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln rund um die Uhr sowie die qualifizierte Beratung von Patientinnen und Patienten erhalten. Link zum Original
Zwischen inländischen Apotheken und in- und ausländischen Versandapotheken sollen faire Wettbewerbsbedingungen gelten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für faire Rahmenbedingungen zwischen inländischen Apotheken und in- und ausländischen Versandapotheken ein. Link zum Original
Ein pauschales Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein pauschales Versandhandelsverbot von rezeptpflichtigen Arzneimitteln lehnen wir ab, denn jede Patientin und jeder Patient sollte die Wahlfreiheit haben, von wem er sein rezeptpflichtiges Arzneimittel bezieht. Link zum Original
Inhabergeführte Apotheken werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Unbedingt wollen wir die inhabergeführten Apotheken in Deutschland stärken. Link zum Original
Arzneimittelgesetz, Arzneimittelpreisverordnung und SGB V werden so angepasst, dass inhabergeführte Apotheken und Versandapotheken bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln faire Bedingungen haben.
Wortlaut im Programm
Daher fordern wir Freie Demokraten in Hessen das Arzneimittelgesetz, die Arzneimittelpreisverordnung und das Sozialgesetzbuch V dahingehend anzupassen, dass faire Rahmenbedingungen für die Versorgung mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln zwischen inhabergeführten Apotheken in Deutschland und in- und ausländischen Versandapotheken geschaffen werden. Link zum Original
Für inländische und ausländische Apotheken sollen dieselben Regeln gelten.
Wortlaut im Programm
Es kann nicht sein, dass für inländische und ausländische Apotheken unterschiedliche Regeln gelten. Link zum Original
Die Buchpreisbindung gilt als Vorbild für die Regelung der Arzneimittelpreise.
Wortlaut im Programm
Einen Ansatz für die in diesem Bereich notwendigen Regelungen sehen wir in der funktionierenden Buchpreisbindung. Link zum Original
Apotheken erhalten Abrechnungsmöglichkeiten für besondere Leistungen wie Medikationsmanagement, Medikationsplan und intensive Beratung.
Wortlaut im Programm
Auch setzen wir Freie Demokraten uns dafür ein, dass beispielsweise Abrechnungsmöglichkeiten für besondere Leistungen, wie das Medikationsmanagement und Erstellen eines Medikationsplans oder auch die intensive individuelle Beratung, eingeführt werden. Link zum Original
Ein Sicherstellungszuschlag für Apotheken im ländlichen Raum und an abgelegenen Standorten wird als Mittel zum Erhalt flächendeckender Strukturen gesehen.
Wortlaut im Programm
Auch könnte ein Sicherstellungszuschlag für Apotheken im ländlichen Raum und abgelegenen Standorten dazu führen, dass die leistungsfähigen Strukturen flächendeckend erhalten bleiben. Link zum Original
Apothekennotdienste werden besser als bisher honoriert.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich müssen Notdienste ange messen und daher besser als heute honoriert und dringend die immer weiter zunehmende Bürokratie im Apotheken- und Arzneimittelwesen abgebaut werden. Link zum Original
Die Attraktivität des Berufs der pharmazeutisch-technischen Assistenz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Attraktivität des PTA-Berufes muss verbessert und die PTA-Ausbildung in ein duales System überführt werden. Link zum Original
Die PTA-Ausbildung wird in ein duales System überführt.
Wortlaut im Programm
Die Attraktivität des PTA-Berufes muss verbessert und die PTA-Ausbildung in ein duales System überführt werden. Link zum Original
Für die Therapie Suchtkranker werden ausreichend qualifizierte Einrichtungen vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Zur Therapie Abhängiger müssen ausreichend qualifizierte Einrichtungen vorgehalten werden. Link zum Original
Es soll szenenahe Einrichtungen für Suchtkranke geben, insbesondere Anlaufstellen zur Therapieberatung und medizinischen Versorgung.
Wortlaut im Programm
Um die Abhängigen zu erreichen und ihnen Hilfe anbieten zu können, sind szenenahe Einrichtungen notwendig, insbesondere Anlaufstellen zur Therapieberatung und zur medizinischen Versorgung. Link zum Original
Akzeptanzorientierte Einrichtungen mit Überlebenshilfe für Schwerstabhängige bleiben bestehen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sollten au ch akzeptanzorientierte Einrichtungen bestehen bleiben, die eine Überlebenshilfe für Schwerstabhängige bieten und oft niedrigschwellige Anlaufstellen für spätere Therapieaufenthalte darstellen. Link zum Original
Die Drogen- und Suchtpolitik wird auf neue Suchtformen und neue Suchtsubstanzen ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Neben der kontinuierlichen Anpassung bestehender Hilfsmaßnahmen muss sich die Drogen- und Suchtpolitik auf neue Suchtformen oder neue Suc htsubstanzen einstellen. Link zum Original
Präventive Aufklärung und Beratung zu Sucht erhalten einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Wir räumen den präventiven Maßnahmen der Aufklärung und Beratung, die es in Hessen gibt, einen hohen Stellenwert ein. Link zum Original
Angestrebt wird ein aufgeklärter und verantwortlicher Umgang mit Drogen.
Wortlaut im Programm
Die Freien Demokraten Hessen sprechen sich für einen aufgeklärten und verantwortlichen Umgang mit Drogen aus. Link zum Original
Der Besitz weicher Drogen wie Cannabis wird legalisiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb möchten wir den Besitz von sogenannten weichen Drogen, wie Cannabinoiden, legalisieren. Apotheken sollen hierbei als legale Verkaufsstätte dienen, um Erwachsenen den eigenverantwortlichen Konsum zu ermöglichen. Link zum Original
Apotheken dienen als legale Verkaufsstellen für weiche Drogen an Erwachsene.
Wortlaut im Programm
Deshalb möchten wir den Besitz von sogenannten weichen Drogen, wie Cannabinoiden, legalisieren. Apotheken sollen hierbei als legale Verkaufsstätte dienen, um Erwachsenen den eigenverantwortlichen Konsum zu ermöglichen. Link zum Original
Eine legale und kontrollierte Abgabe von Cannabis nur an Erwachsene, etwa in Apotheken, wird als möglicher Weg zum Gesundheitsschutz gesehen.
Wortlaut im Programm
Eine legale und kontrollierte Abgabe von Cannabis, beispielsweise in Apotheken und nur für Erwachsene, ist hier eventuell eine Lösung, um Gesundheitsgefahren in dieser Hinsicht auszuschließen. Link zum Original
Eine Freigabe illegaler Drogen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen daher nicht für eine Freigabe illegaler Drogen, wohl aber für eine auf wissenschaftlicher Grundlage basierenden Überprüfung einer Drogenpolitik mit dem Schwerpunkt der Strafverfolgung hin zu einer libera leren Drogenpolitik, die den Aspekt der Prävention und des Gesundheitsschutzes in den Vordergrund stellt. Link zum Original
Die auf Strafverfolgung ausgerichtete Drogenpolitik wird wissenschaftlich überprüft mit dem Ziel einer liberaleren Politik mit Vorrang für Prävention und Gesundheitsschutz.
Wortlaut im Programm
Wir stehen daher nicht für eine Freigabe illegaler Drogen, wohl aber für eine auf wissenschaftlicher Grundlage basierenden Überprüfung einer Drogenpolitik mit dem Schwerpunkt der Strafverfolgung hin zu einer libera leren Drogenpolitik, die den Aspekt der Prävention und des Gesundheitsschutzes in den Vordergrund stellt. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Enquete-Kommission zur wissenschaftlich fundierten Neuausrichtung der Drogenpolitik eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir uns für eine Enquete-Kommission auf Bundesebene einsetzen, die mit Fachleuten eine wissenschaftlich fundierte Neuausrichtung erarbeitet. Link zum Original
In Hessen wird ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis durchgeführt und evaluiert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns für ein Modellprojekt in Hessen ein, das die kontrollierte Abgabe von Cannabis durchführen und evaluieren soll. Link zum Original
Die unterschiedlichen Finanzierungsformen verschiedener Kostenträger für Wohnformen im Alter werden durch eine öffentliche Regelfinanzierung ersetzt.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen unterschiedlichen Finanzierungsformen verschiedener Kostenträger wollen wir zugunsten einer öffentlichen Regelfinanzierung ablösen. Link zum Original
Insgesamt sollen mehr Ärzte für die ambulante Versorgung zur Verfügung stehen, ohne Städte und Dörfer gegeneinander auszuspielen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht, dass Städte und Dörfer gegeneinander ausgespielt werden. Vielmehr sollen insgesamt mehr Ärzte für die Versorgung zur Verfügung stehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.