FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009 · beschlossen 06.09.2009 · Original
Das Programm enthält 85 von 974 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 85Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 57Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 85
Für den Gesundheitswirtschaftsstandort wird ein Masterplan entwickelt.
Wortlaut im Programm
Um dieses Potenzial des Gesundheitswirtschaftsstandortes weiter zu stärken, wird die FDP Schleswig-Holstein einen Masterplan für Schleswig-Holstein entwickeln. Link zum Original
In einem Gesamtkonzept werden Rahmenbedingungen geschaffen, damit das Innovationspotenzial der Gesundheitswirtschaft ausgeschöpft wird.
Wortlaut im Programm
Charakteristisch für die Gesundheitswirtschaft ist das hohe Innovationspotenzial. „Stärken stärken“ bedeutet deshalb, dass in einem Gesamtkonzept Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen, damit dieses Potenzial weiter ausgeschöpft werden kann. Link zum Original
Leuchtturmprojekte der Gesundheitswirtschaft werden besser in vorhandene Strukturen eingebunden und vernetzt.
Wortlaut im Programm
• „Leuchtturmprojekte“ in vorhandene Strukturen besser einbinden und vernetzen; Link zum Original
Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft wird über Uni-Transferpreise hinaus verbessert.
Wortlaut im Programm
• den Austausch von Wissenschaft und Forschung mit der Gesundheitswirtschaft über die Vergabe von Uni-Transferpreisen hinaus verbessern, um damit eine bessere – auch interdisziplinäre – Zusammenarbeit aller Akteure zu ermöglichen und Gesundheit und Wirtschaft noch stärker aneinander heranzuführen; Link zum Original
Erfolgreiche Modellvorhaben im Gesundheitsbereich werden dauerhaft aufgebaut.
Wortlaut im Programm
• Modellvorhaben nicht nur anstoßen, sondern die einst als Modelle gestarteten Vorhaben dauerhaft in Schleswig-Holstein als wesentliches Merkmal des Gesundheitsstandortes aufbauen und Link zum Original
Eine auch internationale Vermarktungsstrategie für den Gesundheitswirtschaftsstandort wird etabliert.
Wortlaut im Programm
• eine sinnvolle – auch internationale – Vermarktungsstrategie, die die Besonderheiten des Gesundheitswirtschaftsstandortes außerhalb der eigenen Region bekannt macht, etablieren. Link zum Original
Das Gesetz zum Schutz vor Gefahren des Passivrauchens wird verschlankt, um Wettbewerbsnachteile der Gastronomie zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Gesetz zum Schutz vor Gefahren des Passivrauchens zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen in der Gastronomie weiter verschlanken: Link zum Original
Gastronomen entscheiden frei, ob und wie lange in ihrem Festzelt geraucht werden darf.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein will deshalb, dass die Gastronomen frei entscheiden dürfen, ob und wie lange in ihrem Festzelt geraucht werden darf. Link zum Original
Per Rechtsverordnung werden weitere Ausnahmen vom Rauchverbot in der Gastronomie zugelassen, wenn technische Vorkehrungen gleichwertigen Schutz bieten.
Wortlaut im Programm
• Die FDP Schleswig-Holstein will durch Rechtsverordnung weitere Ausnahmen vom Rauchverbot in der Gastronomie zulassen, wenn durch technische Vorkehrungen ein gleichwertiger Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens wie bei einem Rauchverbot gewährleistet werden kann (Innovationsklausel). Link zum Original
Die Benachteiligung Schleswig-Holsteins bei der Vergütung medizinischer Leistungen wird beseitigt, um die Universitätsklinika und die Maximalversorgung zu sichern.
Wortlaut im Programm
Um die Universitätsklinika und damit die medizinische Maximalversorgung zu sichern, muss die Benachteiligung Schleswig-Holsteins bei der Vergütung medizinischer Leistungen beseitigt werden (bundeseinheitliche Fallkostenpauschalen, Berücksichtigung von Leistungen der medizinischen Maximalversorgung – siehe hierzu auch Teil IV, Kapitel B, 6. Abschnitt „Stationäre Versorgung“). Link zum Original
Die Medizin stellt sich fachlich auf die wachsende Zahl erkrankter alter Menschen ein.
Wortlaut im Programm
Auch die Medizin muss sich fachlich auf die zunehmende Zahl erkrankter alter Menschen einstellen. Durch Forschung sowie durch Aus- und Fortbildung der Ärzte ist hierfür das notwendige Wissen in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie zu schaffen und zu pflegen. Link zum Original
Durch Forschung sowie Aus- und Fortbildung der Ärzte wird Wissen in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Auch die Medizin muss sich fachlich auf die zunehmende Zahl erkrankter alter Menschen einstellen. Durch Forschung sowie durch Aus- und Fortbildung der Ärzte ist hierfür das notwendige Wissen in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie zu schaffen und zu pflegen. Link zum Original
In Krankenhäusern werden geriatrische Abteilungen mit Schwerpunkt auf Rehabilitation eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Um im stationären Krankenhausbereich den Besonderheiten alter Menschen gerecht zu werden, ist die Einrichtung von geriatrischen Abteilungen sinnvoll, wobei insbesondere der Rehabilitation im sozialen und bewegungsmäßigen Bereich eine große Bedeutung zukommt. Link zum Original
Für Alten- und Behindertenhilfe sowie Krankenpflege werden gemeinsame und bundeseinheitliche Ausbildungsstrukturen und -inhalte entwickelt.
Wortlaut im Programm
Aus Sicht der FDP Schleswig-Holstein ist deshalb die Entwicklung gemeinsamer und bundeseinheitlicher Ausbildungsstrukturen und -inhalte für die Alten- und Behindertenhilfe sowie der Krankenpflege notwendig. Link zum Original
Eine integrierte Pflegeausbildung mit generalistischer Grundausbildung und anschließender Spezialisierung wird umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Eine integrierte Ausbildung (das heißt generalistische Anteile in der Grundausbildung und danach Schwerpunktsetzung in dem jeweiligen Pflegeberuf) ist ein zukunftsweisender Schritt, für dessen Umsetzung die FDP Schleswig-Holstein eintritt. Link zum Original
Ein modernes, bedarfsorientiertes Pflegepersonalbemessungsverfahren wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wird sich die FDP Schleswig-Holstein dafür einsetzen, ein modernes, bedarfsorientiertes Pflegepersonalbemessungsverfahren zu etablieren. Link zum Original
Ambulante Dienste werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um den sich ändernden Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind ambulante Dienste weiter auszubauen, auch im Pflegebereich müssen angemessene Kapazitäten vorgehalten werden. Link zum Original
Im Pflegebereich werden angemessene Kapazitäten vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Um den sich ändernden Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind ambulante Dienste weiter auszubauen, auch im Pflegebereich müssen angemessene Kapazitäten vorgehalten werden. Link zum Original
Häusliche Pflege und Heimpflege ergänzen sich mit Hilfe fachübergreifender Netzwerke und Kooperationen.
Wortlaut im Programm
Häusliche Pflege und Heimpflege sind Partner und müssen sich ergänzen, wobei fachübergreifende Netzwerke und Kooperationen notwendig sind. Link zum Original
Der Ausbau ambulanter Hilfsdienste wie Wohnen mit Service, Essen auf Rädern und Hausnotruf wird weiter vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Landesweit ist der Ausbau ambulanter Hilfsdienste bereits fortgeschritten, er muss jedoch weiter vorangetrieben werden, um das Netz des Angebotes vom Wohnen mit Service über Essen auf Rädern, Hilfen im Haushalt, Hausnotruf und verschiedenen Pflegeleistungen zu verdichten. Link zum Original
Ein landesweites interdisziplinäres Netzwerk von häuslicher und stationärer Pflege wird für eine umfassende Pflegeberatung aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau eines landesweiten interdisziplinären Netzwerkes durch Kooperation und Zusammenarbeit der häuslichen Pflege und der Pflege in stationären Einrichtungen ist notwendig, um eine umfassende Pflegeberatung zu gewährleisten. Link zum Original
Die Pflegeberatungsangebote werden in einer zentralen Anlaufstelle gebündelt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, alle Angebote in einer zentralen Anlaufstelle zu bündeln, so dass die Beratung aus einer Hand gewährleistet ist. Link zum Original
Eine landesweit einheitliche Internet-Informationsplattform über alle Pflegeangebote wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich für die Einführung einer landesweit einheitlichen Informationsplattform im Internet einsetzen, auf der Informationen über alle vorhandenen Angebote im Bereich Pflege, wie z.B. für besondere Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen, abgerufen werden können. Link zum Original
Ein von Kostenträgern unabhängiges Kontroll- und Beratungsgremium ersetzt die bisherigen Pflegekontrollen durch Heimaufsichten und MDK.
Wortlaut im Programm
Um die hohe Qualität der Pflege zu gewährleisten, soll ein von Kostenträgern unabhängiges Kontroll- und Beratungsgremium die unterschiedlichen Kontrollen im ambulanten und stationären Bereich durch die Heimaufsichten und den MDK zusammenführen und ersetzen. Link zum Original
Der Pflege-TÜV führt in ambulanten und stationären Einrichtungen regelmäßig angemeldete und unangemeldete Kontrollen durch.
Wortlaut im Programm
Dieser „Pflege-TÜV“ führt dann sowohl bei ambulanten Pflegediensten als auch in TEIL IV: LEBENSQUALITÄT SICHERN 73 stationären Einrichtungen regelmäßig angemeldete und unangemeldete Kontrollen durch. Link zum Original
Haus- und Fachärzte, Heimbeiräte sowie Angehörigen- und Patientenorganisationen werden in die Pflegekontrollen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Haus- und Fachärzte, Heimbeiräte sowie Angehörigen- und Patientenorganisationen werden bei den Kontrollen mit einbezogen, so dass Transparenz sicher gestellt wird. Link zum Original
Der Pflege-TÜV dient als zentraler Ansprechpartner und sichert eine landesweit einheitliche Anwendung des Heimrechts.
Wortlaut im Programm
Mit dem „Pflege-TÜV“ haben Pflegedienste und Einrichtungen einen zentralen Ansprechpartner, der landesweit eine einheitliche Anwendung des Heimrechtes sicherstellt. Link zum Original
Die Prüfergebnisse des Pflege-TÜV werden laienverständlich veröffentlicht und informieren über das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wortlaut im Programm
Die für Laien in verständlich aufbereiteter Form veröffentlichten Prüfergebnisse des „Pflege-TÜV“ sollen dabei die Transparenz der Leistungsangebote erhöhen und über deren Preis-/Leistungsverhältnis informieren. Link zum Original
Sachgerechte und verbindliche Pflegestandards werden entwickelt, etwa auf Basis des Modells PLAISIR.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich für die Entwicklung sachgerechter und verbindlicher Pflegestandards einsetzen, z.B. auf der Basis des Modells PLAISIR („ PLAnification Informatisée des Soins Infirmiers Requis“ – Informatisierte Planung der erforderlichen Pflege). Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung wird dezentral, regional und wohnortnah ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein steht für eine dezentral, regional und wohnortnah ausgerichtete Gesundheitsversorgung. Link zum Original
Ein zentralistisch organisiertes und staatlich gelenktes Gesundheitssystem wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen kann nicht durch ein zentralistisch organisiertes und staatlich gelenktes Gesundheitssystem erreicht werden. Link zum Original
Die Freiberuflichkeit von Ärzten und Therapeuten gilt als wesentliches Element des Gesundheitswesens.
Wortlaut im Programm
Die Freiberuflichkeit ist deshalb für die FDP Schleswig- Holstein ein wesentliches Element unseres Gesundheitswesens. Jeden Versuch, diese Form der patientenfreundlichen Versorgung durch eine Bevorzugung institutioneller Lösungen zu untergraben, lehnen wir ab. Link zum Original
Eine Bevorzugung institutioneller Lösungen zulasten freiberuflicher Versorgung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Freiberuflichkeit ist deshalb für die FDP Schleswig- Holstein ein wesentliches Element unseres Gesundheitswesens. Jeden Versuch, diese Form der patientenfreundlichen Versorgung durch eine Bevorzugung institutioneller Lösungen zu untergraben, lehnen wir ab. Link zum Original
Patienten wählen den Arzt ihres Vertrauens selbst.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt auf den mündigen Bürger, der den Arzt seines Vertrauens selbst bestimmen kann. Link zum Original
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, die allen unabhängig von Einkommen, Behinderung oder Vorerkrankung die Absicherung des Krankheitsrisikos ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss deshalb Rahmenbedingungen schaffen, die es den Menschen unabhängig von ihrem Einkommen oder einer eventuellen Behinderung oder Vorerkrankung ermöglichen, das Krankheitsrisiko und seine Folgen abzusichern. Link zum Original
Das SGB V wird als Rahmengesetz neu formuliert, dessen Ausgestaltung der gestärkten Selbstverwaltung überlassen wird.
Wortlaut im Programm
− mit einem grundlegend neu formulierten fünften Sozialgesetzbuch zur gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V) ein Rahmengesetz mit klaren ordnungspolitischen Leitplanken geschaffen wird, dessen konkrete Ausgestaltung den wieder gestärkten Partnern der Selbstverwaltung überantwortet wird; Link zum Original
Patienten stehen künftig als Souverän im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik.
Wortlaut im Programm
− die Patienten zukünftig als Souverän im Mittelpunkt aller konkreten gesundheitspolitischen Handlungen stehen und Link zum Original
Der Gesundheitsfonds wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
− der Gesundheitsfonds abgeschafft wird und die Krankenkassen ihre Beitragshoheit als wesentliches Wettbewerbsinstrument wieder zurückerhalten. Link zum Original
Die Krankenkassen erhalten ihre Beitragshoheit als Wettbewerbsinstrument zurück.
Wortlaut im Programm
− der Gesundheitsfonds abgeschafft wird und die Krankenkassen ihre Beitragshoheit als wesentliches Wettbewerbsinstrument wieder zurückerhalten. Link zum Original
Das Gesundheitssystem wird langfristig finanziell stabilisiert, ohne den Faktor Arbeit zusätzlich zu belasten.
Wortlaut im Programm
Schließlich wird die FDP Schleswig-Holstein sich auf Bundesebene für die langfristige finanzielle Stabilisierung unseres Gesundheitssystems einsetzen – ohne den Faktor Arbeit weiter zusätzlich zu belasten. Link zum Original
Die medizinischen Leistungen werden auf ein von Experten geschnürtes Gesundheitssicherungspaket mit den notwendigen Leistungen konzentriert.
Wortlaut im Programm
• Konzentration der medizinischen Leistungen auf das, was wirklich notwendig ist: Hierzu schnüren Experten ein Gesundheitssicherungspaket, das die notwendigen ambulanten und stationären medizinischen Leistungen ebenso enthält wie Heil- und Hilfsmittel. Link zum Original
Für alle Bürger gilt eine Pflicht, beim Versicherer ihrer Wahl mindestens das Gesundheitssicherungspaket abzusichern.
Wortlaut im Programm
• Versicherungspflicht: Jede Bürgerin/jeder Bürger wird verpflichtet, bei einem Krankenversicherer seiner Wahl einen Gesundheitssicherungsschutz abzuschließen, der mindestens die im Gesundheitssicherungspaket enthaltenen Leistungen enthält. Link zum Original
Krankenversicherer müssen jeden Bürger unabhängig von Geschlecht, Alter oder Vorerkrankungen im Rahmen des Gesundheitssicherungspakets versichern.
Wortlaut im Programm
• Kontrahierungszwang: Jeder Krankenversicherer wird verpflichtet, jeden Bürger unabhängig von Geschlecht, Alter oder Vorerkrankungen im Rahmen des Gesundheitssicherungspaketes zu versichern. Link zum Original
Wer sich den Versicherungsschutz nicht leisten kann, erhält eine steuerfinanzierte zweckgebundene Transferleistung.
Wortlaut im Programm
• Solidarität: Jeder Mensch, der sich diesen Versicherungsschutz nicht leisten kann, erhält durch Steuermittel finanziert das notwendige Geld, um sich zu versichern (zweckgebundene Transferleistung). Link zum Original
In der Krankenversicherung wird das Sachleistungsprinzip durch Kostenerstattung ersetzt.
Wortlaut im Programm
• Kostenerstattung statt Sachleistung: Gute Leistung für gutes Geld. Für erbrachte medizinische Leistungen erhält der Patient eine Rechnung, die er bei seinem Krankenversicherer einreicht. Hat dieser erstattet, bezahlt der Patient seinen Arzt. Link zum Original
Patienten sollen gemeinsam mit ihrem Therapeuten frei über eine Therapie entscheiden können.
Wortlaut im Programm
• Stärkung der Patientenautonomie. Der Patient muss gemeinsam mit seinem Therapeuten sich frei für eine Therapie entscheiden können – und nicht Experten am grünen Tisch. Link zum Original
Die Therapieverantwortung liegt beim behandelnden Arzt.
Wortlaut im Programm
Die Therapieverantwortung liegt dabei beim behandelnden Arzt, für den es nicht den „Standardpatienten“ geben kann. Link zum Original
Eine leistungsgerechte, für Leistungserbringer und Patienten transparente ärztliche Gebührenordnung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein will eine leistungsgerechte Gebührenordnung, die für die Leistungserbringer und Patienten gleichermaßen transparent ist. Link zum Original
Bessere Qualität und Leistung in der ärztlichen Versorgung werden besser honoriert.
Wortlaut im Programm
Die FDP will, dass bessere Qualität und bessere Leistung auch honoriert werden. Link zum Original
Regionale Besonderheiten werden bei der Arzthonorierung besser berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen regionale Besonderheiten besser berücksichtigt werden. Link zum Original
Für die ärztliche Bedarfsplanung werden kleinere Planungsräume eingeführt.
Wortlaut im Programm
− Die FDP Schleswig-Holstein will sich deshalb für kleinere Planungsräume einsetzen. Link zum Original
Die Relation von Einwohnern pro Arzt soll nicht mehr ausschlaggebende Grundlage der Bedarfsplanung sein.
Wortlaut im Programm
− Die derzeit praktizierte Relation der Einwohnerzahl pro Arzt soll nicht weiter ausschlaggebende Grundlage für eine Bedarfsplanung sein. Link zum Original
Die ärztliche Bedarfsplanung richtet sich nach dem Versorgungsbedarf im Planungsgebiet statt nach der Einwohnerzahl.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig- Holstein will die Bedarfsplanung nicht auf die Einwohnerzahl, sondern auf den Versorgungsbedarf im Planungsgebiet abstellen. Link zum Original
Die Zulassung Medizinischer Versorgungszentren wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich deshalb für eine grundlegende Reform bei der Zulassung von Medizinischen Versorgungszentren einsetzen. Link zum Original
Das System der Apotheke als flächendeckende, wohnortnahe Bezugsquelle für Arzneimittel hat sich bewährt.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System der Apotheke als Bezugsquelle zur flächendeckenden, wohnortnahen und qualifizierten Versorgung mit Arzneimitteln und der optimalen Beratung hat sich bewährt. Link zum Original
Wettbewerb im Arzneimittelversandhandel muss unter gleichen Bedingungen stattfinden.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für einen Wettbewerb im Versandhandel muss sein, dass dieser unter gleichen Bedingungen erfolgt. Link zum Original
Der Arzneimittelversandhandel muss Qualitätsanforderungen und Kontrollmechanismen beachten, die die Arzneimittelsicherheit gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss auch der Versandhandel einen Rahmen mit Qualitätsanforderungen und Kontrollmechanismen beachten, der die Arzneimittelsicherheit nicht in Frage stellt. Link zum Original
Pick-up-Stationen für Arzneimittel müssen die Anforderungen des Apothekengesetzes und der Apothekenbetriebsordnung erfüllen.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb auf Bundesebene dafür einsetzen, dass Bestell- und Abholstationen – sog. „Pick-up-Stationen“ – den umfassenden Anforderungen des Apothekengesetzes und der Apothekenbetriebsordnung, z.B. Vorhaltung von Laboren und Räumlichkeiten für den Nachtdienst, genügen müssen. Link zum Original
Alle apothekenpflichtigen Arzneimittel werden nur noch mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz belegt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass alle apothekenpflichtigen Arzneimittelspezialitäten nur noch mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz belegt werden. Link zum Original
Für Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen werden verlässliche politische Rahmenbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wer in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein eine bevölkerungsnahe stationäre Versorgung will, muss hierzu verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen schaffen. Link zum Original
Die Vergütung gleicher stationärer Behandlungen wird bereits vor 2015 bundesweit angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich auf TEIL IV: LEBENSQUALITÄT SICHERN 85 Bundesebene weiterhin dafür einsetzen, dass bereits vor 2015 eine bundeseinheitliche Angleichung der Bezahlung für gleiche stationäre Behandlungen erreicht wird. Link zum Original
Die Krankenhausvergütung richtet sich künftig nach der Entwicklung des Krankheitsgeschehens statt nach der Grundlohnrate.
Wortlaut im Programm
• Entfall der Grundlohnratensteuerung. Künftig soll nach dem Willen der FDP analog zum niedergelassenen Bereich die Entwicklung der Krankenhausvergütung an der Entwicklung des Krankheitsgeschehens ausgerichtet werden und nicht an gesetzlich starr vorgegebene Raten der Grundlohnentwicklung. Link zum Original
Fallpauschalen bilden echte Preise ab statt ein vorab festgelegtes Budget aufzuteilen.
Wortlaut im Programm
• Echte Fallpauschalen. Die FDP tritt dafür ein, dass gezahlte Fallpauschalen echte Preise abbilden und nicht länger dazu dienen, eine fest im Vorfeld bestimmte Geldsumme auf einzelne Leistungen aufzuteilen. Link zum Original
Gemeinsam mit den Kommunen werden Lösungen für mehr Investitionen zum Abbau des Sanierungsstaus der Krankenhäuser gesucht.
Wortlaut im Programm
• Abbau des Sanierungsstaus. Die FDP wird gemeinsam mit den Kommunen mittelfristig nach Lösungen für mehr Investitionen suchen, um den Sanierungsstau abzubauen, so dass die Krankenhäuser unter gleichen Startbedingungen in den Wettbewerb treten können. Link zum Original
Einer Zusammenführung von Investitions- und Betriebskostenfinanzierung der Krankenhäuser wird nur zugestimmt, wenn der Sanierungsstau abgebaut ist, die Kostenträger nicht allein entscheiden und das Land die Krankenhausplanung behält.
Wortlaut im Programm
• Zusammenführung von Investitions- und Betriebskostenfinanzierung. Die FDP wird auf Bundesebene einer Zusammenführung von Investitions- und Betriebskostenfinanzierung nur unter den Bedingungen zustimmen, dass zuvor der Sanierungsstau abgebaut, die Kostenträger nicht ausschließlich allein über die Investitionskostenfinanzierung entscheiden und das Land weiterhin die Krankenhausplanung steuern kann. Link zum Original
Die hochwertige Krankenhausversorgung bleibt durch politische Rahmenbedingungen sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, dass die im Krankenhausbereich vorhandene qualitativ hochwertige Versorgung durch politische Rahmenbedingungen weiterhin sichergestellt bleibt. Link zum Original
Der Grundsatz ambulant vor stationär hat Priorität.
Wortlaut im Programm
Dabei hat für die FDP Schleswig-Holstein grundsätzlich die Forderung „ambulant vor stationär“ Priorität. Link zum Original
Kooperationen zwischen mehreren Krankenhäusern werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um wirtschaftlich bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, will die FDP Schleswig-Holstein die Kooperationen zwischen mehreren Häusern unterstützen. Link zum Original
Die Ausführungsbestimmungen nach § 116 b SGB V werden grundlegend überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich für eine grundlegende Überarbeitung der Ausführungsbestimmungen nach § 116 b SGB V einsetzen. Link zum Original
Reha-Einrichtungen werden bedarfsgerecht geplant und bleiben Teil der medizinischen Versorgung.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Reha-Einrichtungen entsprechend den Erfordernissen zu planen und müssen ein unverzichtbarer Teil der medizinischen Versorgung bleiben. Link zum Original
Ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote weiter auszubauen und die Vernetzung von medizinischen und psychologischen Angeboten konsequent umzusetzen. Link zum Original
Medizinische und psychologische Angebote werden konsequent vernetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote weiter auszubauen und die Vernetzung von medizinischen und psychologischen Angeboten konsequent umzusetzen. Link zum Original
Die Ausbildungsprofile in Kranken- und Altenpflege werden entsprechend palliativmedizinisch überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sind die Ausbildungsanforderungsprofile im Bereich der Kranken- und Altenpflege entsprechend zu überarbeiten. Link zum Original
An Krankenhäusern werden spezielle Palliativstationen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird unter Berücksichtigung der unterschiedlichen regionalen Versorgungsstrukturen für die Weiterentwicklung einer palliativmedizinischen Versorgungsstruktur durch die Einrichtung von speziellen Palliativstationen an Krankenhäusern und der Förderung weiterer ambulanter und stationärer Hospizangebote eintreten. Link zum Original
Weitere ambulante und stationäre Hospizangebote werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird unter Berücksichtigung der unterschiedlichen regionalen Versorgungsstrukturen für die Weiterentwicklung einer palliativmedizinischen Versorgungsstruktur durch die Einrichtung von speziellen Palliativstationen an Krankenhäusern und der Förderung weiterer ambulanter und stationärer Hospizangebote eintreten. Link zum Original
Die Verzahnung ambulanter und stationärer Einrichtungen in Palliativpflege und Schmerztherapie wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei soll eine Verzahnung von ambulanten und stationären Einrichtungen im Bereich der palliativmedizinischen Pflege und Schmerztherapie gefördert werden. Link zum Original
Das Gesundheitsbewusstsein wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Deswegen wollen wir das Gesundheitsbewusstsein weiter fördern. Link zum Original
In Kindertagesstätten, Schulen und Familien werden verstärkt präventive Gesundheitsmaßnahmen angeboten.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, dass bereits in dem Lebensumfeld Kindertagesstätte, Schule und Familie entsprechende präventive Gesundheitsmaßnahmen – stärker noch als es bisher schon der Fall ist – angeboten und durchgeführt werden. Link zum Original
Durch stärkere Vernetzung der Institutionen werden gesundheitliche Fehlentwicklungen bei Kindern früh korrigiert und die Kommunen dabei unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird dabei die einzelnen Kommunen nicht mit diesem Problem alleine lassen, sondern durch eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Institutionen darauf hinwirken, dass gesundheitliche Fehlentwicklungen der Kinder bereits in einem frühen Stadium korrigiert werden können. Link zum Original
Mit Kommunen und Kostenträgern wird ein landeseinheitliches Planungskonzept für den Rettungsdienst erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird deshalb gemeinsam mit den Kommunen und den Kostenträgern ein landeseinheitliches Planungskonzept unter Einbindung der eigentlichen Leistungserbringer im Rettungsdienst erarbeiten. Link zum Original
Prävention und ausstiegsorientierte Angebote sind Schwerpunkte der Drogenpolitik.
Wortlaut im Programm
Unabhängigkeit und Suchtfreiheit sind die Grundlagen einer freien eigenverantwortlichen Lebensgestaltung, deshalb sind Prävention und ausstiegsorientierte Angebote Schwerpunkte liberaler Drogenpolitik. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Drogenberatungsstellen und Schulen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
• setzt sich für eine weitere Verstärkung der Zusammenarbeit von Drogenberatungsstellen und Schulen ein; Link zum Original
Geschlechtsspezifische Angebote in der Suchthilfe werden konzipiert und etabliert.
Wortlaut im Programm
• will ein Konzept für die Etablierung geschlechtsspezifischer Angebote in der Suchthilfe erarbeiten und etablieren und Link zum Original
Die vorhandenen Suchthilfeangebote werden landesweit vernetzt und koordiniert.
Wortlaut im Programm
• will eine landesweite Vernetzung und Koordinierung der vorhandenen Angebote Link zum Original
Die Suchthilfe wird bedarfsgerecht nach Zahl und Schwere der Erkrankungen gefördert.
Wortlaut im Programm
• will eine bedarfsgerechte Förderung, die sich an der Zahl der Suchtkranken und der Schwere ihrer Erkrankungen orientiert. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.