FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009 · beschlossen 06.09.2009 · Original
Das Programm enthält 40 von 974 Forderungen zu „Energie“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 57Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 40
Der verbleibende Energiebedarf wird so ressourcenschonend wie möglich gedeckt.
Wortlaut im Programm
Der weiter bestehende Energiebedarf muss so ressourcenschonend wie möglich gedeckt werden. Link zum Original
Langfristig wird eine CO2-neutrale Energieversorgung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Langfristig strebt die FDP eine CO 2-neutrale Energieversorgung an. Link zum Original
Schleswig-Holstein wird Spitzenreiter bei erneuerbaren Energien.
Wortlaut im Programm
Um dies zu erreichen, macht die FDP das nördlichste Bundesland zum Spitzenreiter bei erneuerbaren Energien. Link zum Original
Der Stromverbrauch des Landes wird vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, den Stromverbrauch des Landes zu 100% aus erneuerbaren Energien decken zu können. Link zum Original
Die Grundlast bleibt gesichert und Strom- und Energiekosten bleiben bezahlbar.
Wortlaut im Programm
Der Normalverbraucher muss sich auch darauf verlassen können, dass die Grundlast gesichert ist und er auch zukünftig die Strom- und Energiekosten bezahlen kann. Link zum Original
Der Schwerpunkt der erneuerbaren Energien im Land liegt auf Windenergie und Geothermie.
Wortlaut im Programm
Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten liegt der Schwerpunkt dabei auf Windenergie und Erdwärme (Geothermie). Link zum Original
Bürger erhalten verstärkt die Möglichkeit, mit Kleinwindanlagen an der Windenergienutzung teilzuhaben.
Wortlaut im Programm
Auch ist den Bürgern verstärkt die Möglichkeit einzuräumen, in Form von Kleinwindanlagen an der Nutzung der Windenergie teilzuhaben. Link zum Original
Die Begrenzung der Windenergie-Nutzungsfläche auf ein Prozent der Landesfläche wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird zudem die derzeitige Regelung aufheben, lediglich ein Prozent der Landesfläche als Nutzungsfläche für Windenergieanlagen auszuweisen. Link zum Original
Die Strom- und Wärmeerzeugung aus Pflanzen, Gülle, organischen Reststoffen und Restholz wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Auch ist die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Strom- und Wärmeerzeugung aus pflanzlichen Stoffen, Gülle, organischen Reststoffen aus der Land- und Ernährungswirtschaft sowie aus Restholz weiterzuentwickeln. Link zum Original
Es wird die technische Möglichkeit geschaffen, Strom aus erneuerbaren Quellen zu speichern und grundlastfähig zu machen.
Wortlaut im Programm
Dringend notwendig ist daher, die technische Möglichkeit zu schaffen, den Strom aus den regenerativen Energiequellen zu speichern und damit grundlastfähig zu machen. Link zum Original
Die Forschung zur Speicherung erneuerbarer Energien wird mit Nachdruck intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die Forschung für die Speicherung der – in ihrer Intensität schwankenden – erneuerbaren Energien muss mit Nachdruck intensiviert werden. Link zum Original
Fördermittel für erneuerbare Energien werden verstärkt in Forschung und Entwicklung der Speichertechnologie umgeleitet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird dafür sorgen, dass die Fördermittel für die regenerativen Energien verstärkt in Forschung und Entwicklung der Speichertechnologie umgeleitet Link zum Original
Die Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien werden entsprechend dem technischen Fortschritt und gesunkenen Kosten weiter gesenkt.
Wortlaut im Programm
Im Gegenzug müssen die bisherigen Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien entsprechend dem technologischen Fortschritt und den dadurch gesunkenen Entstehungskosten weiter gesenkt werden. Link zum Original
Kostensenkungspotenziale werden voll genutzt, um erneuerbaren Strom schnell wettbewerbsfähig mit konventionellem Strom zu machen.
Wortlaut im Programm
Die vollen Kostensenkungspotenziale müssen genutzt werden, um schnellstmöglich die Wettbewerbsfähigkeit mit konventionell erzeugtem Strom zu erreichen. Link zum Original
Wo volkswirtschaftlich günstiger und von der örtlichen Bevölkerung unterstützt, werden Erdkabel statt Freileitungen verlegt.
Wortlaut im Programm
Dabei ist grundsätzlich dort, wo es volkswirtschaftlich günstiger ist und es die Unterstützung der örtlichen Bevölkerung findet, die Verlegung von Erdkabeln anstelle von überirdischen Stromleitungen zu bevorzugen. Link zum Original
Die Energienetze werden mit intelligenter Technik ausgerüstet, damit ein Energiemanagement mit vielen dezentralen Erzeugern bis hin zu virtuellen Kraftwerken möglich wird.
Wortlaut im Programm
Die Energienetze müssen mit intelligenter Technik ausgerüstet werden, so dass in naher Zukunft ein Energiemanagement mit vielen kleinen dezentralen Stromerzeugern bis hin zu virtuellen Kraftwerken realisiert werden kann Link zum Original
Auf absehbare Zeit wird ein Energiemix aus konventionellen Kraftwerken und erneuerbaren Energien benötigt.
Wortlaut im Programm
Daher brauchen wir noch auf absehbare Zeit einen Energiemix aus konventionellen Kraftwerken und erneuerbarer Energie, der Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit vereint. Link zum Original
Bei konventionellen Kraftwerken wird stets Kraft-Wärme-Kopplung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Bei den konventionellen Kraftwerken ist jedoch stets eine gleichzeitige Nutzung von Strom und Wärme anzustreben (Kraft-Wärme-Kopplung), um die hohen Energieverluste der konventionellen Kraftwerke abzumildern. Link zum Original
Kohlestrom ist nur als Übergangstechnologie Teil des Energiemix.
Wortlaut im Programm
Generell kann Kohlestrom aus Gründen der Versorgungssicherheit und der preisgünstigen Grundlastversorgung auf absehbare Zeit ein Teil des Energiemix sein, allerdings nur als Übergangstechnologie. Link zum Original
Über die bereits geplanten Kraftwerke hinaus werden in Schleswig-Holstein keine weiteren Kohlekraftwerke gebaut.
Wortlaut im Programm
Daher lehnt die FDP den Zubau weiterer Kohlekraftwerke neben den bislang in Planung befindlichen Kraftwerken in Schleswig-Holstein ab. Link zum Original
Für den Untergrund Schleswig-Holsteins wird ein Nutzungsplan und darauf aufbauend ein Bodenkataster für erneuerbare Energien erstellt.
Wortlaut im Programm
Dann soll ein Flächennutzungsplan für das schleswig-holsteinische Erdreich erstellt werden, um darauf aufbauend ein Bodenkataster für die Nutzung des Bodens für erneuerbare Energien zu erstellen. Link zum Original
Für die Bodennutzung wird eine Prioritätenliste geschaffen.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, eine Prioritätenliste für die Bodennutzung zu schaffen. Link zum Original
Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energie haben Vorrang vor der Lagerung von Abfallprodukten der Energieproduktion.
Wortlaut im Programm
Dabei soll stets die Prämisse gelten: Gewinnung und Speicherung von erneuerbarer Energie vor Lagerung von Abfallprodukten der Energieproduktion. Link zum Original
Gemeinden werden über Ausschreibungen ermuntert, sich für Bodennutzungen im Rahmen des Bodenkatasters zu bewerben.
Wortlaut im Programm
Weiter will die FDP im Rahmen von Ausschreibungen die einzelnen Gemeinden dazu ermuntern, sich für die Bodennutzung im Rahmen des Bodenkatasters zu bewerben. Link zum Original
Kernenergie ist nur eine Übergangstechnologie, bis erneuerbare Energien ausreichend grundlastfähigen Strom erzeugen.
Wortlaut im Programm
Auch die Kernenergie kann in Schleswig-Holstein nur eine Übergangstechnologie sein, bis erneuerbare Energien in ausreichendem Umfang grundlastfähigen Strom erzeugen können. Link zum Original
Die vereinbarten Reststrommengen der Kernkraftwerke werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein bekennt sich zu den vereinbarten Reststrommengen. Link zum Original
Eine Reduzierung der Reststrommengen aus Kernenergie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Reduzierung der zu produzierenden Reststrommengen aus Kernenergie lehnt die FDP ab. Link zum Original
Die Sicherheit der Kernkraftwerke im Land wird auf höchstem Niveau gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Sicherheit der schleswig-holsteinischen Kernkraftwerke muss auf höchstem Niveau gewährleistet sein. Link zum Original
Kernkraftwerke, deren Sicherheit nicht gewährleistet ist, gehen endgültig vom Netz.
Wortlaut im Programm
Wenn die Sicherheit einzelner Anlagen nicht gewährleistet werden kann, müssen die entsprechenden Anlagen endgültig vom Netz gehen und die noch bestehenden Reststrommengen auf jüngere Meiler übertragen werden. Link zum Original
Reststrommengen abgeschalteter unsicherer Kernkraftwerke werden auf jüngere Anlagen übertragen.
Wortlaut im Programm
Wenn die Sicherheit einzelner Anlagen nicht gewährleistet werden kann, müssen die entsprechenden Anlagen endgültig vom Netz gehen und die noch bestehenden Reststrommengen auf jüngere Meiler übertragen werden. Link zum Original
Die Übertragung von Reststrommengen wird im Konsens zwischen Bund, Ländern, Betreibern und Standortgemeinden vereinbart.
Wortlaut im Programm
Dieses Verfahren muss in einem breiten Konsens zwischen Bund, Ländern, Kraftwerksbetreibern und den jeweiligen Standortgemeinden erreicht werden. Link zum Original
Für hochradioaktive Abfälle wird eine sichere Endlagerlösung gefunden.
Wortlaut im Programm
Deutschland braucht in jedem Fall eine sichere Lösung für den Verbleib hochradioaktiver Abfälle. Link zum Original
Das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben wird aufgehoben, damit die Erkundung zügig und ergebnisoffen fortgesetzt werden kann.
Wortlaut im Programm
Das politisch motivierte Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben muss aufgehoben werden, um die Erkundungsarbeiten zügig und ergebnisoffen fortsetzen zu können. Link zum Original
Auf den Energiemärkten wird mehr Wettbewerb angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die FDP will mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten. Link zum Original
Die Konzentration der Energieerzeugung auf vier Unternehmen wird aufgebrochen.
Wortlaut im Programm
Dazu muss die heute auf nur vier Unternehmen konzentrierte Herrschaft über die Energieerzeugung aufgebrochen werden. Link zum Original
Neue Unternehmen im Energiemarkt erhalten Chancen und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wortlaut im Programm
Neuen Unternehmen müssen die Chance und verlässliche Rahmenbedingungen gegeben werden. Link zum Original
Ziel ist die vollständige eigentumsrechtliche Trennung von Energieproduktion, Netz und Vertrieb.
Wortlaut im Programm
Hierbei soll eine vollständige eigentumsrechtliche Trennung von Produktion, Netz und Vertrieb, betrieben durch unterschiedliche Eigentümer, die eigentumsrechtlich untereinander nicht verbunden sein dürfen, das Ziel sein. Link zum Original
Ein grenzüberschreitender Stromwettbewerb wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss ein grenzüberschreitender Stromwettbewerb ermöglicht werden. Link zum Original
Ein privat finanzierter Stromverbund mit Nordafrika (DESERTEC) gilt als sinnvolle Zukunftsinvestition.
Wortlaut im Programm
Für die FDP ist der Plan eines privatfinanzierten länderübergreifenden Stromverbundes mit Nordafrika (DESERTEC) eine sinnvolle Zukunftsinvestition, um Solarenergie und Windenergie und deren Speicherung in größeren Mengen effizient zu nutzen. Link zum Original
Das EEG wird so weiterentwickelt, dass die Einspeisepreise für Biomassestrom Nahrungsmittel produzierende Betriebe nicht gefährden.
Wortlaut im Programm
Dafür wollen wir das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) weiterentwickeln. Es muss sichergestellt werden, dass die im EEG staatlich festgelegten Preise für die Einspeisung von Strom aus energetisch genutzter Biomasse nicht landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz gefährden, die Nahrungsmittel produzieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.