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FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · beschlossen 30.10.2004 · Original

Das Programm enthält 80 von 1.016 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 80
  1. Der Hofabverkauf durch Erzeuger wird flexibler und großzügiger gehandhabt.

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    Wortlaut im Programm
    Durch flexiblere, noch großzügigere Handhabung des Hofabverkaufs durch Erzeuger, Förderung des ländlichen Beherbergungsgewerbes und Ausweitung der Ladenöffnungszeiten können Regionen lebensfähig und lebenswert erhalten werden. Link zum Original
  2. Die Agrarpolitik soll Landwirte nicht bevormunden, sondern ihnen Freiraum für unternehmerische Fähigkeiten lassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Agrarpolitik muss so gestaltet werden, dass sie nicht bevormundet, sondern Freiraum für unternehmerische Fähigkeiten lässt. Link zum Original
  3. Das Überleben des bäuerlichen Familienbetriebs als Wirtschaftsform wird gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Überleben des bäuerlichen Familienbetriebes als Wirtschaftsform ist zu sichern. Link zum Original
  4. Bisher unentgeltliche Leistungen der Landwirte sollen honoriert werden, wofür in der Bevölkerung um Verständnis geworben wird.

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    Wortlaut im Programm
    In der Bevölkerung ist um Verständnis dafür zu werben, dass die vielen bisher unentgeltlichen Leistungen der Landwirte honoriert werden müssen. Link zum Original
  5. Die Politik setzt der Landwirtschaft verlässliche Rahmendaten, damit die Betriebe ihre Lage objektiv einschätzen können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Politik hat der Landwirtschaft verlässliche Rahmendaten zu setzen, damit die Betriebe ihre Lage objektiv einschätzen können. Link zum Original
  6. Die Agrarpolitik setzt auf eine vielfältige Landwirtschaft, in der unterschiedliche Betriebsformen und Wirtschaftsweisen ihre Chancen nutzen können.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Agrarpolitik setzt auf eine vielfältige Landwirtschaft, in der unterschiedliche Betriebsformen und Wirtschaftsweisen ihre Chancen nutzen können. Link zum Original
  7. Von Bundes- und Landesregierung geschaffene Wettbewerbsverzerrungen und -nachteile für die Landwirtschaft werden beseitigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die von der Bundes- und Landesregierung geschaffenen Wettbewerbsverzerrungen und -nachteile müssen beseitigt werden. Link zum Original
  8. Im Bundesrat wird ein Ausgleich der Benachteiligungen der Landwirte aus Ökosteuer, Steuerentlastungsgesetz und Sparhaushalt angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein wird sich im Bundesrat für einen Ausgleich der Benachteiligungen der Landwirte aus der sogenannten Ökosteuer, dem Steuerentlastungsgesetz und dem Sparhaushalt einsetzen. Link zum Original
  9. Die Grundwasserentnahmeabgabe des Landes wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Grundwasserentnahmeabgabe des Landes führt zu Wettbewerbsverzerrungen; die FDP Schleswig-Holstein will sie abschaffen. Link zum Original
  10. Die Kraftstoffpreise für den Einsatz in der Landwirtschaft werden europaweit harmonisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig- Holstein fordert daher eine europaweite Harmonisierung der Kraftstoffpreise für den Einsatz in der Landwirtschaft. Link zum Original
  11. Die Milch-Garantiemengenregelung in Deutschland wird durch das Betreibermilchbörsenmodell neu geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein fordert die Neuregelung der Milch-Garantiemengenregelung in Deutschland durch das Betreibermilchbörsenmodell. Link zum Original
  12. Die Wettbewerbsfähigkeit der aktiven Milcherzeuger wird gestärkt und Rechtssicherheit erreicht.

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    Wortlaut im Programm
    Es soll die Wettbewerbsfähigkeit der aktiven Milcherzeuger gestärkt und Rechtssicherheit erreicht werden. Link zum Original
  13. Milchquoten sollen möglichst bundesweit gehandelt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Weiterentwicklung unserer leistungsstarken Betriebe ist es notwendig, dass Milchquoten möglichst bundesweit gehandelt werden können. Link zum Original
  14. Nach EG-Recht mögliche nationale Regelungen zur Stärkung aktiver Milcherzeuger werden genutzt, etwa durch eine Grünlandprämie zum Ausgleich der Nachteile reiner Grünlandstandorte.

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    Wortlaut im Programm
    Das EG-Recht erlaubt in Zukunft nationale Regelungen zur Stärkung der aktiven Milcherzeuger. Die FDP Schleswig-Holstein will diese Möglichkeit nutzen, zum Beispiel über die Einführung einer Grünlandprämie, um die Nachteile von ausschließlichen Grünlandstandorten auszugleichen. Link zum Original
  15. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft wird ein sozialverträglicher Strukturwandel fortgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft ist weiterhin ein sozialverträglicher Strukturwandel erforderlich. Link zum Original
  16. Alternativen zur Nahrungsmittelproduktion wie der Anbau nachwachsender Rohstoffe werden unterstützt, soweit sie umweltschonend angebaut und weiterverarbeitet werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein unterstützt Alternativen zur Nahrungsmittelproduktion, z.B. den Anbau nachwachsender Rohstoffe, soweit sie umweltschonend angebaut und weiterverarbeitet werden können. Link zum Original
  17. Die Entwicklung marktfähiger Produkte und ihre Markteinführung werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entwicklung marktfähiger Produkte und ihre Einführung am Markt sind zu fördern. Link zum Original
  18. Die Landwirtschaft orientiert sich stärker marktwirtschaftlich und produziert für den Markt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaft hat sich verstärkt marktwirtschaftlich zu orientieren und für den Markt zu produzieren. Link zum Original
  19. Die Vermarktungsstruktur für Veredelungsprodukte wie Milch, Milchprodukte und Fleisch wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vermarktungsstruktur für Veredelungsprodukte wie Milch, Milchprodukte und Fleisch ist weiter zu entwickeln, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Link zum Original
  20. Frische, hochwertige regional erzeugte und verarbeitete Lebensmittel werden gezielt in den Zentren vermarktet.

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    Wortlaut im Programm
    Frische, qualitativ hochwertige in der Region produzierte und verarbeitete Lebensmittel sollten gezielt in den Zentren vermarktet werden. Link zum Original
  21. Landwirtschaftliche Produkte sollen über ihre Qualität statt über Preisdumping verkauft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, die Produkte auf Grund ihrer Qualität zu verkaufen und nicht durch Preisdumping zu verschleudern. Link zum Original
  22. Die Bekanntheit schleswig-holsteinischer Produkte wird durch gemeinsame Vermarktung mit touristischen Angeboten verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Durch gemeinsame Vermarktung touristischer Angebote mit ausgesuchten schleswig-holsteinischen Spezialitäten ist die Bekanntheit schleswig-holsteinischer Produkte weiter zu verbessern. Link zum Original
  23. Die Umstellung konventioneller Betriebe auf alternativen Landbau wird gefördert, soweit ein Markt für die Produkte besteht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umstellung konventionell wirtschaftender Betriebe auf alternativen Landbau ist eine Möglichkeit der Extensivierung wie auch der Verbreiterung des Angebots landwirtschaftlicher Produkte. Sie ist zu fördern, soweit ein Markt für diese Produkte besteht. Link zum Original
  24. Die Agrarverwaltung wird einer ständigen Aufgabenkritik unterzogen, um ihre Strukturen den Erfordernissen anzupassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Agrarverwaltung hat sich einer ständigen Aufgabenkritik zu stellen, damit die Strukturen den Erfordernissen angepasst werden können. Link zum Original
  25. Zur Straffung der Agrarverwaltung wird die Zahl der Anträge vermindert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Straffung der Agrarverwaltung setzt eine Verminderung der Antragsflut voraus. Link zum Original
  26. Die Landwirtschaftskammer wird als Selbstverwaltungsorgan der Landwirtschaft gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaftskammer ist als Organ der Selbstverwaltung der Landwirtschaft zu stärken. Link zum Original
  27. Die Pflanzenschutzberatung wird als Aufgabe nach Weisung von der Landwirtschaftskammer durchgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Pflanzenschutzberatung ist als Aufgabe nach Weisung von der Landwirtschaftskammer durchzuführen. Link zum Original
  28. Die Landwirtschaftskammer erhält einen verlässlichen Finanzierungsrahmen für die im Auftrag des Landes durchgeführten Aufgaben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaftskammer braucht einen verlässlichen Finanzierungsrahmen für die von der Kammer nach Weisung für das Land durchgeführten Aufgaben. Link zum Original
  29. Eine intakte Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft in Schleswig-Holstein bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    • eine intakte Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft in Schleswig-Holstein erhalten bleibt, Link zum Original
  30. Das Überleben des bäuerlichen Familienbetriebs als Wirtschaftsform wird gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    • das Überleben des bäuerlichen Familienbetriebes als Wirtschaftsform gesichert wird, Link zum Original
  31. In einer vielfältigen Landwirtschaft können unterschiedliche Betriebsformen und Wirtschaftsweisen ihre Chancen nutzen.

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    Wortlaut im Programm
    • in einer vielfältigen Landwirtschaft die unterschiedlichen Betriebsformen und Wirtschaftsweisen ihre Chancen nutzen können, Link zum Original
  32. Landwirte erhalten mehr Freiraum, um ihre unternehmerischen Fähigkeiten auszuschöpfen.

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    Wortlaut im Programm
    • die Landwirte wieder mehr Freiraum haben, um ihre unternehmerischen Fähigkeiten ausschöpfen zu können, Link zum Original
  33. Das privilegierte Baurecht der Landwirtschaft im Außenbereich bleibt bestehen.

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    Wortlaut im Programm
    • das privilegierte Baurecht im Außenbereich auch in Zukunft Bestand hat und Link zum Original
  34. Die Forstflächen des Landes werden kostendeckend bewirtschaftet.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist eine kostendeckende Bewirtschaftung der Forstflächen anzustreben. Link zum Original
  35. Die Landesforsten sind Vorbild bei der Entwicklung naturnaher Laubmischwälder und der Minderung von Wildschäden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesforsten üben Vorbildfunktion aus bei der Entwicklung naturnaher Laubmischwälder sowie der Minderung von Wildschäden. Link zum Original
  36. In den Wäldern wird ein Anteil von bis zu 40 Prozent nichtheimischer, standortgerechter Baumarten zugelassen.

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    Wortlaut im Programm
    Um kommenden Generationen ein breites Angebot an Nutzholz für verschiedenste Nutzungsarten zur Verfügung stellen zu können, ist ein Anteil von bis zu 40% an nichtheimischen, standortgerechten Baumarten zuzulassen. Link zum Original
  37. Die Zertifizierung der Landesforsten erfolgt nur, wenn sie dem Land wirtschaftlichen Nutzen bringt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zertifizierung der Landesforsten ist an die Bedingung zu knüpfen, dass sie einen wirtschaftlichen Nutzen für das Land erbringt. Link zum Original
  38. Die Zertifizierung der Landesforsten wird allein unter dem Gesichtspunkt der Verkaufsförderung betrachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein betrachtet die Zertifizierung allein unter dem Gesichtspunkt der Verkaufsförderung. Link zum Original
  39. Kalkungen von Waldflächen werden wieder aufgenommen, wo sie nach gründlicher Bodenuntersuchung erforderlich sind.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein tritt für eine Wiederaufnahme der Kalkungen von Waldflächen ein, wo diese nach gründlichen Untersuchungen des Bodens erforderlich sind. Link zum Original
  40. Das Landeswaldgesetz wird novelliert, um die Regelungsdichte für private und kommunale Waldbesitzer zu vermindern.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP wird das Landeswaldgesetz erneut novellieren, um die Regelungsdichte für die privaten und kommunalen Waldbesitzer zu vermindern und damit sicherzustellen, dass eine erwerbsorientierte und kostendeckende Bewirtschaftung der Wälder möglich bleibt. Link zum Original
  41. Die Förderung von Neuanpflanzungen und der Pflege von Jungbeständen wird ohne diskriminierende Bedingungen fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung von Neuanpflanzungen und die Pflege von Jungbeständen sind ohne diskriminierende Bedingungen fortzuführen. Link zum Original
  42. Ungerechtfertigte und unqualifizierte Eingriffe in die Waldbewirtschaftung werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ungerechtfertigte und unqualifizierte Eingriffe in die Waldbewirtschaftung werden abgelehnt. Link zum Original
  43. Der Anbau von Nadelholz bleibt in angemessenem Umfang erlaubt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Anbau von Nadelholz muss in angemessenem Umfang erlaubt sein. Link zum Original
  44. Der Totholzanteil im Wald wird so bemessen, dass er die Wirtschaftlichkeit nicht infrage stellt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Totholzanteil ist so zu bemessen, dass er die Wirtschaftlichkeit nicht infrage stellt. Link zum Original
  45. Eine pauschale Öffnung aller Waldwege für Reiter wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die pauschale Öffnung aller Waldwege für Reiter lehnt die FDP ab. Link zum Original
  46. Im Wald werden ausreichend Reitwege ausgewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    Allerdings sollten ausreichend Reitwege ausgewiesen werden. Link zum Original
  47. Freiwillige Vereinbarungen zwischen Reitern und Waldeigentümern werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Freiwillige Vereinbarungen zwischen Reitern und Waldeigentümern werden unterstützt. Link zum Original
  48. Die Landesregierung drängt die Bundesregierung, die Interessen der deutschen Fischerei in der EU nachdrücklicher zu vertreten.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP wird sich in der Landesregierung bei der Bundesregierung dafür einsetzen, die Interessen der deutschen Fischerei in der EU mit mehr Nachdruck zu vertreten und die Fischereiforschung nicht weiter abzubauen. Link zum Original
  49. Die Fischereiforschung wird nicht weiter abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP wird sich in der Landesregierung bei der Bundesregierung dafür einsetzen, die Interessen der deutschen Fischerei in der EU mit mehr Nachdruck zu vertreten und die Fischereiforschung nicht weiter abzubauen. Link zum Original
  50. Die Interessen der Fischerei und des Natur- und Artenschutzes werden fair ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fischerei braucht einen fairen Ausgleich ihrer Interessen mit denen des Natur- und Artenschutzes. Link zum Original
  51. Die Industriefischerei in Nord- und Ostsee wird unterbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Die von der EU gebilligte Industriefischerei in Nord- und Ostsee muss im Interesse der höherwertigen Fischerei auf Konsumfisch unterbunden werden. Link zum Original
  52. Einseitige nationale Regelungen, die heimische Fischer im Wettbewerb benachteiligen, werden abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Einseitig erlassene nationale Regelungen, die die heimischen Fischer im Wettbewerb benachteiligen, müssen abgeschafft werden. Link zum Original
  53. Die Jagd auf den Kormoran wird in Gewässern mit Erwerbsfischerei unbürokratisch geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Jagd auf den Kormoran muss in Gewässern mit erwerbsmäßiger Fischerei unbürokratisch geregelt werden. Link zum Original
  54. Das Abfischen von Glasaalen für den Export oder den direkten Konsum wird international vermindert.

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    Wortlaut im Programm
    Auf internationaler Ebene muss das Abfischen der Glasaale für den Export nach Asien oder zum direkten Konsum vermindert werden. Link zum Original
  55. Das eigenverantwortliche Handeln im Jagdbereich wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP setzt sich für eine Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns im jagdlichen Bereich ein, dies bedingt insbesondere eine Stärkung der Aufgaben der Landesjägerschaft. Link zum Original
  56. Die Aufgaben der Landesjägerschaft werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP setzt sich für eine Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns im jagdlichen Bereich ein, dies bedingt insbesondere eine Stärkung der Aufgaben der Landesjägerschaft. Link zum Original
  57. Hegegemeinschaften und Jagdgenossenschaften werden gestärkt und bürokratische Hemmnisse abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Ausdruck dieser Eigenverantwortlichkeit ist das bestehende Reviersystem, die Stärkung der Hegegemeinschaften und der Jagdgenossenschaften sowie ein Abbau von bürokratischen Hemmnissen. Link zum Original
  58. Bei Modulationsmaßnahmen wird der Sachverstand der Jägerschaft einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Erarbeitung und Umsetzung der Modulationsmaßnahmen setzt die FDP auch auf den Sachverstand der Jägerschaft. Link zum Original
  59. Eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sehen keinen Bedarf einer Novellierung des Bundesjagdgesetzes, wobei insbesondere Einschränkungen der Jagd aus ideologischen Gründen grundsätzlich abgelehnt werden. Link zum Original
  60. Ideologisch begründete Einschränkungen der Jagd werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sehen keinen Bedarf einer Novellierung des Bundesjagdgesetzes, wobei insbesondere Einschränkungen der Jagd aus ideologischen Gründen grundsätzlich abgelehnt werden. Link zum Original
  61. Jagd in Naturschutzgebieten bleibt zulässig, soweit sie dem Schutzzweck nicht widerspricht.

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    Wortlaut im Programm
    Jagd ist vielfach auch in Naturschutzgebieten zur Erreichung von Schutzzielen notwendig und hat ihre Berechtigung, falls sie dem jeweiligen Schutzzweck nicht widerspricht. Link zum Original
  62. Auf nationaler und europäischer Ebene wird ein Heimtierzuchtgesetz geschaffen, das Lücken bei Zucht, Haltung, Import und Handel mit Tieren schließt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Die FDP fordert die Schaffung eines Heimtierzuchtgesetzes auf nationaler und europaweiter Ebene, das die vorhandenen Gesetzeslücken hinsichtlich Zucht, Haltung, Import und Handel mit Tieren schließen soll, sowie Regelungen zum Sachkundenachweis von Züchtern enthält. Link zum Original
  63. Für Züchter wird ein Sachkundenachweis geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP fordert die Schaffung eines Heimtierzuchtgesetzes auf nationaler und europaweiter Ebene, das die vorhandenen Gesetzeslücken hinsichtlich Zucht, Haltung, Import und Handel mit Tieren schließen soll, sowie Regelungen zum Sachkundenachweis von Züchtern enthält. Link zum Original
  64. Das Heimtierzuchtgesetz gilt nicht nur für in Hinterhöfen gezüchtete Hunde.

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    Wortlaut im Programm
    Ein solches Heimtierzuchtgesetz soll sich nach dem Willen der FDP Schleswig-Holstein nicht nur auf die in Hinterhöfen gezüchteten Hunde beschränken. Link zum Original
  65. Das bestehende Qualzuchtverbot wird in Schleswig-Holstein konsequent vollzogen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 78 ·

    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, dass die bereits bestehenden Regelungen in Schleswig-Holstein konsequent vollzogen werden. Link zum Original
  66. Beim Vollzug des Qualzuchtverbots werden Zuchtverbote ausgesprochen.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört, Zuchtverbote auszusprechen und die Ausstellung qualgezüchteter Tiere auf Rasseschauen zu verbieten. Link zum Original
  67. Die Ausstellung qualgezüchteter Tiere auf Rasseschauen wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört, Zuchtverbote auszusprechen und die Ausstellung qualgezüchteter Tiere auf Rasseschauen zu verbieten. Link zum Original
  68. Der Tierschutz erhält auf EU-Ebene einen höheren Stellenwert.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP setzt sich dafür ein, dass der Tierschutz auf EU-Ebene einen höheren Stellenwert erhält. Link zum Original
  69. Für Haltung und Transport von Nutztieren gelten hohe einheitliche Standards, die in der gesamten EU umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu ist erforderlich, dass bei der Haltung von Nutztieren und beim Transport von Nutztieren hohe einheitliche Standards gelten und in der gesamten EU umgesetzt werden. Link zum Original
  70. Tierschutzstandards werden im Einklang mit der Fachwissenschaft definiert.

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    Wortlaut im Programm
    Standards im Tierschutz müssen im Einklang mit der Fachwissenschaft definiert werden und dürfen nicht gesellschaftlichen Modeerscheinungen preisgegeben werden. Link zum Original
  71. Haltungsformen und Ernährungsweisen mit überproportional vielen Todesfällen werden verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Haltungsformen und Ernährungsweisen, die zu überproportional hoher Anzahl von Todesfällen führen, müssen verboten werden. Link zum Original
  72. Tierversuche außerhalb der Arzneimittelforschung werden nicht mehr zugelassen.

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    Wortlaut im Programm
    Das heißt für die FDP Schleswig-Holstein, dass Tierversuche für Zwecke außerhalb der Arzneimittelforschung nicht mehr zulässig sein dürfen. Link zum Original
  73. Die Kosmetikrichtlinie der EU wird umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass die sog. „Kosmetikrichtlinie“ der EU endlich umgesetzt wird. Link zum Original
  74. Für in Tierversuchen getestete Kosmetika gilt ein europaweites Vermarktungsverbot, auch für nichteuropäische Hersteller.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört für die FDP Schleswig-Holstein ein europaweit geltendes Vermarktungsverbot für in Tierversuchen getestete Kosmetika. Link zum Original
  75. Die Haltung von Nutztieren, die nicht in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung erfasst sind, wird verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Verbesserung der Haltung von Nutztieren, die nicht in der Bundes-Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgeführt sind ist aus Sicht der FDP Schleswig-Holstein schon allein deshalb notwendig, da aufgrund der verschiedenen Lebensmittelskandale die Verbraucher auf bisher nicht nachgefragte Tiere ausweichen. Link zum Original
  76. Für Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben werden verbindliche Richtlinien geschaffen, die besonders den Bedürfnissen von Wildtieren Rechnung tragen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 79 ·

    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb für verbindliche Richtlinien zur Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben und ähnlichen Einrichtungen einsetzen, die insbesondere den Bedürfnissen der Haltung von Wildtieren Rechnung tragen. Link zum Original
  77. Bei der Fangjagd sind nur sofort tötende, streng selektive oder sicher unversehrt fangende Fangvorrichtungen tierschutzgerecht.

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    Wortlaut im Programm
    Nur sofort tötende, streng selektive oder sicher unversehrt fangende Fangvorrichtungen entsprechen den Tierschutzanforderungen an die Fangjagd. Link zum Original
  78. Totschlagfallen sind nur vertretbar, wenn sie aus Artenschutzgründen selektiv fangen und das Wild unverzüglich ohne Schmerzen töten.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sind Totschlagfallen nur dann vertretbar, wenn sie aus Gründen des Artenschutzes selektiv fangen und das gefangene Wild tatsächlich unverzüglich unter Vermeidung von Schmerzen und Leiden töten. Link zum Original
  79. Für Fang- und Tötungsvorrichtungen zur Schädlingsbekämpfung gelten dieselben Anforderungen wie im Jagdrecht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 79 ·

    Wortlaut im Programm
    Es müssen auch an Fang- und Tötungsvorrichtungen, die bei sogenannten „Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen“ eingesetzt werden, die gleichen Anforderungen gestellt werden, wie sie im Jagdrecht bereits jetzt gelten. Link zum Original
  80. Totschlagfallen zur Lästlings- und Schädlingsabwehr ohne Bauartprüfung werden verboten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 79 ·

    Wortlaut im Programm
    Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, dass Totschlagfallen zur Lästlings- und Schädlingsabwehr ohne Bauartprüfung verboten werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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