FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · beschlossen 30.10.2004 · Original
Das Programm enthält 90 von 1.016 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 90Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 79Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 90
Das Land setzt sich für Bundesgesetze ein, die Zuschläge zu den Fallpauschalen für Universitätsklinika ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Um die Universitätsklinika und damit die medizinische Maximalversorgung zu sichern, werden künftig Zuschläge zu den neuen Fallkostenpauschalen erforderlich. Deshalb werden wir dafür sorgen, dass Schleswig-Holstein sich für entsprechende Gesetze des Bundes einsetzt. Link zum Original
Die Medizin stellt sich fachlich auf die wachsende Zahl erkrankter alter Menschen ein.
Wortlaut im Programm
Auch die Medizin muss sich fachlich auf die zunehmende Zahl erkrankter alter Menschen einstellen. Link zum Original
Durch Forschung und ärztliche Aus- und Fortbildung wird Wissen in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Durch Forschung sowie durch Aus- und Fortbildung der Ärzte ist hierfür das notwendige Wissen in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie zu schaffen und zu pflegen. Link zum Original
In Krankenhäusern werden geriatrische Abteilungen mit Schwerpunkt auf Rehabilitation eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Um im stationären Krankenhausbereich den Besonderheiten alter Menschen gerecht zu werden, ist die Einrichtung von geriatrischen Abteilungen sinnvoll, wobei insbesondere der Rehabilitation im sozialen und bewegungsmäßigen Bereich eine große Bedeutung zukommt. Link zum Original
Für Alten-, Behinderten- und Krankenpflege werden gemeinsame, bundeseinheitliche Ausbildungsstrukturen und -inhalte entwickelt.
Wortlaut im Programm
Aus Sicht der FDP Schleswig-Holstein ist deshalb die Entwicklung von gemeinsamen und bundeseinheitlichen Ausbildungsstrukturen und -inhalten für die Alten- und Behindertenhilfe sowie der Krankenpflege notwendig. Link zum Original
Eine integrierte Pflegeausbildung mit generalistischer Grundausbildung und anschließender Spezialisierung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine integrierte Ausbildung (das heißt generalistische Anteile in der Grundausbildung und danach Schwerpunktsetzung in dem jeweiligen Pflegeberuf) ist ein zukunftsweisender Schritt, für dessen Umsetzung die FDP Schleswig-Holstein eintritt. Link zum Original
Pflegeberufe bieten Berufsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Ein Einstieg in Pflegeberufe darf keine Sackgasse sein, sondern muss Berufsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Link zum Original
Pflegeberufe werden gesellschaftlich aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich dafür einsetzen, dass Pflegeberufe eine verstärkte Aufwertung in der Gesellschaft und im sozialen Ansehen erlangen. Link zum Original
Zwischen den Pflegeberufen wird Durchlässigkeit geschaffen, und Pflegekräfte können sich für Leitungsaufgaben qualifizieren.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es einer gewissen Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Pflegeberufen und auch der Möglichkeit, sich für Leitungsaufgaben zu qualifizieren. Link zum Original
Für Pflegeberufe werden umfassende und modulare Fort- und Weiterbildungsangebote bis hin zu Spezialisierungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die FDP Schleswig-Holstein ist deshalb eine weitgehende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit für Pflegeberufe bis hin zu Spezialisierungen (zum Beispiel gerontologische Zusatzqualifikation) sowie modulare Angebote der Weiterbildung und weitere (Aufbau-) Studiengänge in Pflegewissenschaft und -management unabdingbar. Link zum Original
Die Pflege- und Hilfeinfrastruktur für ältere Menschen wird ganzheitlich betrachtet.
Wortlaut im Programm
Die Pflege- und Hilfeinfrastruktur für ältere Menschen muss ganzheitlich gesehen werden. Link zum Original
Ambulante Dienste werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um den sich ändernden Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind ambulante Dienste weiter auszubauen, auch im Pflegebereich müssen angemessene Kapazitäten vorgehalten werden. Link zum Original
Im Pflegebereich werden angemessene Kapazitäten vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Um den sich ändernden Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind ambulante Dienste weiter auszubauen, auch im Pflegebereich müssen angemessene Kapazitäten vorgehalten werden. Link zum Original
Häusliche Pflege und Heimpflege ergänzen sich durch fachübergreifende Netzwerke und Kooperationen.
Wortlaut im Programm
Häusliche Pflege und Heimpflege sind Partner und müssen sich ergänzen, wobei fachübergreifende Netzwerke und Kooperationen notwendig sind. Link zum Original
Das Netz ambulanter Hilfsdienste von betreutem Wohnen bis Hausnotruf wird landesweit verdichtet.
Wortlaut im Programm
Landesweit ist der Ausbau ambulanter Hilfsdienste bereits fortgeschritten, er muss jedoch weiter vorangetrieben werden, um das Netz des Angebotes von betreutem Wohnen über Essen auf Rädern, Hilfen im Haushalt, Hausnotruf und verschiedenen Pflegeleistungen zu verdichten. Link zum Original
Ambulante Pflegedienste werden regelmäßig kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Um die hohe Qualität der häuslichen Pflege zu gewährleisten, müssen sich auch ambulante Pflegedienste einer regelmäßigen Kontrolle unterziehen. Link zum Original
Ein von Kostenträgern unabhängiger „Pflege-TÜV“ als Kontroll- und Beratungsgremium für stationäre und ambulante Pflege wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die FDP Schleswig-Holstein für die Etablierung eines von Kostenträgern unabhängigen Kontroll- und Beratungsgremiums – eines „Pflege-TÜV’s“ – für den stationären und ambulanten Bereich unter Einbeziehung von Haus- und Fachärzten, Heimbeiräten sowie Angehörigen- und Patientenorganisationen ein. Link zum Original
Es werden verbindliche, sachgerechte Pflegestandards etwa auf Basis des Modells PLAISIR entwickelt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sollen sachgerechte, z.B. auf der Basis des Modells PLAISIR (PLAnifikation Informatisée Infimiers Requis – Informatisierte Planung der erforderlichen Pflege) und der Espen-Guidelines, bei einer von der FDP Schleswig-Holstein getragenen Landesregierung verbindliche Pflegestandards entwickelt werden. Link zum Original
Für Menschen mit Behinderungen im Rentenalter werden Konzepte entwickelt, um Alten- und Pflegeheime auf ihre Bedürfnisse auszurichten.
Wortlaut im Programm
Für Menschen mit Behinderungen im Rentenalter sind spezielle Konzepte zu entwickeln, um Alten- und Pflegeheime als zusätzliches Angebot auf die Bedürfnisse dieser Menschen auszurichten. Link zum Original
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, damit alle Menschen unabhängig von Einkommen, Behinderung oder Vorerkrankung ihr Krankheitsrisiko absichern können.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss deshalb die Rahmenbedingungen schaffen, die es den Menschen unabhängig von ihrem Einkommen oder einer eventuellen Behinderung oder Vorerkrankung ermöglichen, das Krankheitsrisiko und seine Folgen abzusichern. Link zum Original
Das Gesundheitswesen soll freiheitlich und ohne übermäßige Bürokratie und Reglementierung gestaltet sein.
Wortlaut im Programm
Ein freiheitliches Gesundheitswesen ohne übermäßige Bürokratie und Reglementierung bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Link zum Original
Das Gesundheitswesen gewährleistet eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürger.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Versicherte erhalten Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Im Gesundheitswesen werden Anreize für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen gesetzt.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Die freie Arztwahl wird garantiert.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Einkaufsmodelle im Gesundheitswesen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Gesetzlich vorgegebene Budgets im Gesundheitswesen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Daher setzt die FDP Schleswig-Holstein auf ein Gesundheitswesen, das eine gute und bezahlbare medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet, den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten für den Umfang ihres Versicherungsschutzes gibt, Anreize für alle Beteiligten setzt, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen, die freie Arztwahl garantiert, Einkaufmodelle ablehnt und Schluss macht mit gesetzlich vorgegebenen Budgets gleich welcher Art. Link zum Original
Es werden ausreichende Kenntnisse über gesundheitliche Zusammenhänge vermittelt, damit Menschen Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können.
Wortlaut im Programm
Es ist erforderlich, dass ausreichende Kenntnisse über gesundheitliche Zusammenhänge vermittelt werden und sie Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen können. Link zum Original
Gesundheitsbewusstsein und Prävention werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Zur liberalen Gesundheitspolitik gehört daher einerseits die Förderung des Gesundheitsbewusstseins und der Prävention, aber auch Eigenverantwortung und, im sozialverträglichen Rahmen, eine Selbstkostenbeteiligung der Patienten. Link zum Original
Patienten beteiligen sich im sozialverträglichen Rahmen an den Kosten.
Wortlaut im Programm
Zur liberalen Gesundheitspolitik gehört daher einerseits die Förderung des Gesundheitsbewusstseins und der Prävention, aber auch Eigenverantwortung und, im sozialverträglichen Rahmen, eine Selbstkostenbeteiligung der Patienten. Link zum Original
Es werden frühzeitig Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen ergriffen.
Wortlaut im Programm
Um so wichtiger ist deshalb, dass rechtzeitig Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen getroffen werden. Link zum Original
In Kindertagesstätten, Schulen und Familien werden verstärkt präventive Gesundheitsmaßnahmen angeboten und durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Eine von der FDP Schleswig-Holstein getragene Landesregierung wird sich deshalb dafür einsetzen, dass bereits in dem Lebensumfeld Kindertagesstätte, Schule und Familie entsprechende präventive Gesundheitsmaßnahmen – stärker noch als es bisher schon der Fall ist – angeboten und durchgeführt werden. Link zum Original
Präventive Gesundheitsmaßnahmen für Kinder setzen früher als die Schuleingangsuntersuchung ein.
Wortlaut im Programm
Die von einzelnen Kommunen erhobenen Daten für Kindergesundheitsberichte haben gezeigt, dass wirksame präventive Gesundheitsmaßnahmen früher als die Schuleingangsuntersuchungen einsetzen müssen. Link zum Original
Das Land unterstützt die Kommunen durch stärkere Vernetzung der Institutionen, damit gesundheitliche Fehlentwicklungen bei Kindern früh korrigiert werden.
Wortlaut im Programm
Eine von der FDP Schleswig-Holstein getragene Landesregierung wird die einzelnen Kommunen nicht mit diesem Problem alleine lassen, sondern durch eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Institutionen darauf hinwirken, dass gesundheitliche Fehlentwicklungen der Kinder bereits in einem frühen Stadium korrigiert werden können. Link zum Original
Die Landesregierung wirbt für eine häufigere Inanspruchnahme von Krebsvorsorgeuntersuchungen, insbesondere für Brust, Prostata und Enddarm.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wird eine von der FDP Schleswig-Holstein getragene Landesregierung für eine häufigere Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen auf Krebserkrankungen insbesondere der Mamma, der Prostata und des Enddarms werben. Link zum Original
Die Freiberuflichkeit von Ärzten und Therapeuten wird als wesentliches Element des Gesundheitswesens anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Freiberuflichkeit ist dabei als ein wesentliches Element unseres Gesundheitswesens anzuerkennen. Link zum Original
Eine Bevorzugung institutioneller Lösungen zulasten der freiberuflichen Versorgung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Freiberuflichkeit ist dabei als ein wesentliches Element unseres Gesundheitswesens anzuerkennen. Jeder Versuch, diese Form der kostengünstigen und patientenfreundlichen Versorgung durch eine Bevorzugung institutioneller Lösungen zu untergraben, ist abzulehnen. Link zum Original
Bürger bestimmen den Arzt ihres Vertrauens selbst.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt auf den mündigen Bürger, der den Arzt seines Vertrauens selbst bestimmen kann. Link zum Original
Das System der Apotheke als flächendeckende, wohnortnahe Bezugsquelle für Arzneimittel bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System der Apotheke als Bezugsquelle zur flächendeckenden, wohnortnahen und qualifizierten Versorgung mit Arzneimitteln und der optimalen Beratung hat sich bewährt. Link zum Original
Wettbewerbsverzerrungen zulasten deutscher Apotheken werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wer die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Apotheken stärken will, muss Wettbewerbsverzerrungen abbauen. Link zum Original
Der Versandhandel mit Arzneimitteln soll allen Anbietern offenstehen.
Wortlaut im Programm
Dem neuen Markt des Versandhandels kann man sich nicht verschließen, allerdings sollte diese Möglichkeit jedem gegeben werden. Link zum Original
Die Wettbewerbsbedingungen im Arzneimittelversandhandel, etwa die Mehrwertsteuer, werden europaweit abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Um dabei zu einem fairen Wettbewerb zu kommen, müssen die Bedingungen (zum Beispiel Mehrwertsteuer) europaweit abgestimmt sein, dies gilt im Besonderen für rezeptpflichtige Medikamente. Link zum Original
Die Umsatzbesteuerung von Arzneimitteln wird harmonisiert.
Wortlaut im Programm
Wettbewerbsverzerrungen abbauen heißt aus Sicht der FDP Schleswig-Holstein die Umsatzbesteuerung von Arzneimitteln zu harmonisieren. Link zum Original
Alle apothekenpflichtigen Arzneimittel werden von der Umsatzsteuer befreit.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, dass alle apothekenpflichtigen Arzneimittel von der Umsatzsteuer befreit werden. Link zum Original
Die Krankenhausversorgung soll ortsnah, qualifiziert und wirtschaftlich sein.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt sich für eine ortsnahe, qualifizierte und wirtschaftliche Krankenhausversorgung ein. Link zum Original
Die Krankenhausversorgung orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung.
Wortlaut im Programm
Dabei hat sich die Krankenhausversorgung an den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung zu orientieren. Link zum Original
Die hochwertige Krankenhausversorgung wird durch politische Rahmenbedingungen weiterhin sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, dass die im Krankenhausbereich vorhandene qualitativ hochwertige Versorgung durch politische Rahmenbedingungen weiterhin sichergestellt bleibt. Link zum Original
Grundsätzlich hat ambulante Behandlung Vorrang vor stationärer.
Wortlaut im Programm
Dabei hat für die FDP Schleswig-Holstein grundsätzlich die Forderung „ambulant vor stationär“ Priorität. Link zum Original
Kooperationen zwischen mehreren Krankenhäusern werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um wirtschaftlich bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, will die FDP Schleswig- Holstein die Kooperationen zwischen mehreren Häusern unterstützen. Link zum Original
Verträge zwischen freiberuflichen Ärzten und Krankenhäusern sollen die Nutzung der Medizintechnik optimieren und das Leistungsangebot erhöhen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus können Verträge zwischen freiberuflichen Ärzten und Krankenhäusern die Nutzung der Medizintechnik optimieren und das Leistungsangebot erhöhen. Link zum Original
Die krankenhausinterne Qualitätssicherung erfolgt durch Fortbildung und Kostentransparenz.
Wortlaut im Programm
Im stationären Bereich muss die Qualitätssicherung krankenhausintern durch Fortbildung und Kostentransparenz gesichert werden. Link zum Original
Die externe Qualitätsbeurteilung von Krankenhäusern erfolgt durch unabhängige Einrichtungen mit Zertifizierung.
Wortlaut im Programm
Die externe Beurteilung hingegen muss durch unabhängige Einrichtungen gewährleistet sein (mit Zertifizierung). Link zum Original
Ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote weiter auszubauen und die Vernetzung von medizinischen und psychologischen Angeboten konsequent umzusetzen. Link zum Original
Medizinische und psychologische Angebote werden konsequent vernetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind ortsnahe psychiatrische Versorgungsangebote weiter auszubauen und die Vernetzung von medizinischen und psychologischen Angeboten konsequent umzusetzen. Link zum Original
Ambulante Hilfsangebote an Sozialstationen werden durch psychiatrisches Fachpersonal aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Dabei setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, dass ambulante Hilfsangebote an bestehenden Sozialstationen durch Fachpersonal für Psychiatrie aufgestockt und zusätzliche Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie geschaffen werden. Link zum Original
Zusätzliche Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dabei setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, dass ambulante Hilfsangebote an bestehenden Sozialstationen durch Fachpersonal für Psychiatrie aufgestockt und zusätzliche Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie geschaffen werden. Link zum Original
Die Ausbildungsprofile in der Kranken- und Altenpflege werden entsprechend überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sind die Ausbildungsanforderungsprofile im Bereich der Kranken- und Altenpflege entsprechend zu überarbeiten. Link zum Original
Die palliativmedizinische Versorgungsstruktur wird ambulant und stationär ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus ist im Hinblick auf die demografische Entwicklung der Ausbau der palliativmedizinischen Versorgungsstruktur sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich notwendig. Link zum Original
Palliativbetten werden in der Krankenhausplanung des Landes flächendeckend berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende Verbesserung mit palliativmedizinischen Betten ist bei der Krankenhaus- bzw. der Krankenhausrahmenplanung des Landes zu berücksichtigen. Link zum Original
Palliativbetten in Krankenhäusern werden verstärkt bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Daher setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, Angebote im Bereich der Palliativmedizin – so etwa durch die Bereitstellung von Palliativbetten in Krankenhäusern, die Einrichtung von stationären Hospizen und die Etablierung von mobilen Pflegediensten im Bereich der häuslichen Betreuung unheilbar Kranker – verstärkt auszubauen und zu fördern. Link zum Original
Die Einrichtung stationärer Hospize wird verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, Angebote im Bereich der Palliativmedizin – so etwa durch die Bereitstellung von Palliativbetten in Krankenhäusern, die Einrichtung von stationären Hospizen und die Etablierung von mobilen Pflegediensten im Bereich der häuslichen Betreuung unheilbar Kranker – verstärkt auszubauen und zu fördern. Link zum Original
Mobile Pflegedienste für die häusliche Betreuung unheilbar Kranker werden verstärkt ausgebaut und gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, Angebote im Bereich der Palliativmedizin – so etwa durch die Bereitstellung von Palliativbetten in Krankenhäusern, die Einrichtung von stationären Hospizen und die Etablierung von mobilen Pflegediensten im Bereich der häuslichen Betreuung unheilbar Kranker – verstärkt auszubauen und zu fördern. Link zum Original
Palliativmedizinische Angebote werden Bestandteil der flächendeckenden Regelversorgung.
Wortlaut im Programm
Das Ziel liberaler Politik muss sein, palliativmedizinische Angebote zu einem Bestandteil der flächendeckenden Regelversorgung zu machen. Link zum Original
Reha-Einrichtungen werden bedarfsgerecht geplant und bleiben Teil der medizinischen Versorgung.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Reha- Einrichtungen entsprechend den Erfordernissen zu planen und müssen ein unverzichtbarer Teil der medizinischen Versorgung bleiben. Link zum Original
Selbstverwaltungen und gesetzliche Krankenversicherung werden bei der gemeinsamen Schaffung von Grundlagen für medizinische Qualitätssicherung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein unterstützt die Selbstverwaltungen (wie die Kassenärztliche Vereinigung, die Landesärztekammer, die Landesapothekenkammer und Praxisnetze) und die Gesetzliche Krankenversicherung in ihrem Bemühen, gemeinsam die Grundlagen für eine medizinische Qualitätssicherung zu schaffen. Link zum Original
Regionale AIDS-Hilfestrukturen werden gefördert und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Den regionalen Vereinen kommt darüber hinaus in der medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Versorgung der Betroffenen und deren Angehörigen im Hinblick auf die Hilfsangebote zu HIV und AIDS eine große Bedeutung zu. Die FDP Schleswig- Holstein setzt sich deshalb für eine Förderung und Unterstützung dieser regionalen Hilfestrukturen ein. Link zum Original
Die Initiative der Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft zur grenzüberschreitenden Patientenbrücke mit Norwegen wird weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Initiative zur „Patientenbrücke“ mit Norwegen zeigt, dass die grenzüberschreitende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen noch steigerungsfähig ist. Die FDP Schleswig-Holstein wird die Initiative und das Engagement der schleswig-holsteinischen Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) weiter unterstützen. Link zum Original
Gesundheitsbezogene Leistungen werden europaweit besser angeglichen.
Wortlaut im Programm
Eine von der FDP Schleswig-Holstein getragene Landesregierung wird sich deshalb besonders dafür einsetzen, dass es auch im Bereich der gesundheitsbezogenen Leistungen zu einer besseren europaweiten Angleichung kommt. Link zum Original
Das EU-Aktionsprogramm „Öffentliche Gesundheit 2003–2008“ wird für grenzüberschreitende Gesundheitsinitiativen genutzt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört, dass das EU- Aktionsprogramm „Öffentliche Gesundheit 2003–2008“ für entsprechende Initiativen genutzt wird. Link zum Original
Eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme für Rettungsdiensteinsätze auch ohne Transport ist notwendig.
Wortlaut im Programm
Die Diskussion über die sogenannten „Fehlfahrten“ im Rettungsdienst hat gezeigt, dass eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme für Einsätze des Rettungsdienstes (auch ohne Transport) sinnvoll und notwendig ist. Link zum Original
Die mit dem Rettungsdienst betrauten Hilfsorganisationen werden stärker in Entscheidungen eingebunden.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, dass neben einer länderübergreifenden Regelung zur Kostenübernahme die eigentlichen Leistungserbringer – die betrauten Hilfsorganisationen – bei Entscheidungen noch stärker eingebunden werden. Link zum Original
Prävention und ausstiegsorientierte Angebote sind Schwerpunkte der Drogenpolitik.
Wortlaut im Programm
Unabhängigkeit und Suchtfreiheit sind die Grundlagen einer freien eigenverantwortlichen Lebensgestaltung, deshalb sind Prävention und ausstiegsorientierte Angebote Schwerpunkte liberaler Drogenpolitik. Link zum Original
Die Aufklärung über Drogen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Ziel unserer Politik ist die Verstärkung der Aufklärung und ein ausreichendes Therapieangebot. Link zum Original
Ein ausreichendes Therapieangebot für Suchtkranke wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Ziel unserer Politik ist die Verstärkung der Aufklärung und ein ausreichendes Therapieangebot. Link zum Original
Aufklärung und Suchtprävention an Kindergärten und Schulen haben einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus spielen Aufklärung und Prävention an Kindergärten und Schulen eine bedeutende Rolle. Link zum Original
Suchtprävention setzt auf die Stärkung von Kindern und Jugendlichen statt auf Verbote und Strafen.
Wortlaut im Programm
Dabei geht es nicht um Verbote und Strafen, sondern um den Grundsatz: „Macht Kinder und Jugendliche stark, denn wer selbstbewusst ist, kann leichter NEIN sagen“. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Drogenberatungsstellen und Schulen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die FDP Schleswig-Holstein für eine Verstärkung der Zusammenarbeit von Drogenberatungsstellen und Schulen ein. Link zum Original
Prävention ergänzt Therapien stärker als bisher.
Wortlaut im Programm
Prävention muss stärker als bisher Therapien ergänzen und geschlechtsspezifische Besonderheiten berücksichtigen. Link zum Original
Suchtprävention berücksichtigt geschlechtsspezifische Besonderheiten.
Wortlaut im Programm
Prävention muss stärker als bisher Therapien ergänzen und geschlechtsspezifische Besonderheiten berücksichtigen. Link zum Original
Landesmittel für Prävention und Drogenhilfe werden nach einem transparenten Schlüssel auf Kreise und Städte verteilt.
Wortlaut im Programm
Landesmittel für Prävention und Drogenhilfe werden in Zukunft nach einem transparenten Schlüssel auf die Kreise und Städte verteilt. Kriterium dafür sind die tatsächlichen Fallzahlen, nicht die Anzahl der begünstigten Träger von Angeboten. Link zum Original
Kriterium für die Verteilung der Landesmittel für Drogenhilfe sind die tatsächlichen Fallzahlen statt der Zahl der Träger.
Wortlaut im Programm
Landesmittel für Prävention und Drogenhilfe werden in Zukunft nach einem transparenten Schlüssel auf die Kreise und Städte verteilt. Kriterium dafür sind die tatsächlichen Fallzahlen, nicht die Anzahl der begünstigten Träger von Angeboten. Link zum Original
Die Kosten von Urinkontrollen in der Drogenhilfe werden übernommen.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt sich deshalb als sinnvolle Ergänzung einer präventiven Unterstützung für die Kostenübernahme von Urinkontrollen ein. Link zum Original
Selbsthilfeorganisationen der Drogenhilfe werden als Ansprechpartner gefördert und erhalten geeignete Räumlichkeiten.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört, dass Selbsthilfeorganisationen der Drogenhilfe neben der geeigneten Räumlichkeiten für ihre Arbeit als Ansprechpartner gefördert werden müssen. Link zum Original
Für Schwerstabhängige sind niederschwellige Hilfsangebote nötig.
Wortlaut im Programm
Schwerstabhängigen kann nur geholfen werden, wenn niederschwellige Hilfsangebote vorhanden sind. Link zum Original
Fixerstuben werden nur eingerichtet, wenn rund um die Uhr ärztliche Versorgung gesichert ist und bestehende Angebote nicht gefährdet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind in Schleswig-Holstein sogenannte Fixerstuben nur einzurichten, wenn rund um die Uhr eine ärztliche Versorgung sichergestellt ist und vorhandene Angebote dadurch nicht gefährdet werden. Link zum Original
Die vorhandenen Angebote der Drogenhilfe werden landesweit vernetzt und koordiniert.
Wortlaut im Programm
Modellprojekte in Schleswig-Holstein haben bereits gezeigt, dass eine landesweite Vernetzung und Koordinierung der vorhandenen Angebote notwendig und wichtig sind. Die FDP Schleswig-Holstein wird sich deshalb dafür einsetzen, dass eine solche Vernetzung erfolgt, um die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen. Link zum Original
Ein Konzept für geschlechtsspezifische Angebote in der Suchthilfe wird erarbeitet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen, wird eine von der FDP Schleswig- Holstein getragene Landesregierung ein Konzept für die Etablierung geschlechtsspezifischer Angebote in der Suchthilfe erarbeiten und etablieren. Link zum Original
Zeitlich begrenzte Modellversuche in der Drogenpolitik unter ärztlicher Überwachung und wissenschaftlicher Begleitung werden ermöglicht.
Wortlaut im Programm
FDP Schleswig-Holstein wird sich dafür einsetzen, dass künftig zeitlich begrenzte Modellversuche unter strenger medizinischer Überwachung durch autorisierte Ärzte und wissenschaftlicher Begleitung unter Einbindung der örtlichen Sucht- und Drogenberatungsstellen möglich sind. Link zum Original
Die fachspezifische Aus- und Fortbildung von Medizinern in der Suchtbehandlung wird mit Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen gesondert vergütet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus möchte die FDP Schleswig-Holstein die Initiative ergreifen, dass gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen die fachspezifische Aus- und Fortbildung bei Medizinern und die zeitaufwendige Betreuung der suchtkranken Frauen und Männer durch entsprechende Vereinbarungen gesondert vergütet werden. Link zum Original
Die zeitaufwendige ärztliche Betreuung Suchtkranker wird gesondert vergütet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus möchte die FDP Schleswig-Holstein die Initiative ergreifen, dass gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen die fachspezifische Aus- und Fortbildung bei Medizinern und die zeitaufwendige Betreuung der suchtkranken Frauen und Männer durch entsprechende Vereinbarungen gesondert vergütet werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.