FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · beschlossen 30.10.2004 · Original
Das Programm enthält 13 von 1.016 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 13Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Programms
- 79Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 13
Ausländer mit dauerhaftem legalem Aufenthalt in Deutschland erhalten gleiche Lebensbedingungen.
Wortlaut im Programm
Eine weltoffene und liberale Ausländerpolitik setzt voraus, dass diesen Menschen, deren Lebensplanung auf einen dauerhaften, legalen Aufenthalt in Deutschland ausgerichtet ist, die berechtigte Erfüllung ihres Anspruches auf gleiche Lebensbedingungen gegeben wird. Link zum Original
Die doppelte Staatsbürgerschaft für hier aufgewachsene junge Ausländer mit Entscheidungspflicht bis zum 23. Lebensjahr wird als Integrationsangebot befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die doppelte Staatsbürgerschaft für hier aufgewachsene junge Ausländerinnen und Ausländer, verbunden mit der Auflage, sich bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres für die deutsche oder eine ausländische Staatsangehörigkeit entscheiden zu müssen, ist ein Angebot zur Integration in unsere Gesellschaft. Link zum Original
Ausländische Mitbürger haben Anspruch auf die gleichen Lebensbedingungen wie Deutsche.
Wortlaut im Programm
Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Anspruch auf die gleichen Lebensbedingungen, die für Deutsche selbstverständlich sind. Link zum Original
Die Integration ausländischer Mitbürger wird gefördert, ihre kulturelle und religiöse Identität anerkannt.
Wortlaut im Programm
Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Anspruch auf die gleichen Lebensbedingungen, die für Deutsche selbstverständlich sind. Dies erfordert sowohl eine Anerkennung ihrer kulturellen und religiösen Identität als auch die Förderung ihrer Integration sowie eine Mitbestimmungsmöglichkeit in unserem Gemeinwesen. Link zum Original
Ausländische Mitbürger erhalten Mitbestimmungsmöglichkeiten im Gemeinwesen.
Wortlaut im Programm
Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Anspruch auf die gleichen Lebensbedingungen, die für Deutsche selbstverständlich sind. Dies erfordert sowohl eine Anerkennung ihrer kulturellen und religiösen Identität als auch die Förderung ihrer Integration sowie eine Mitbestimmungsmöglichkeit in unserem Gemeinwesen. Link zum Original
Unionsbürgern werden über das europarechtliche Mindestmaß hinaus Rechte und Pflichten eingeräumt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, dass Mitbürgern aus der Europäischen Union über das europarechtliche notwendige Mindestmaß hinaus Rechte und Pflichten eingeräumt werden. Link zum Original
Ausländische Arbeitskräfte aller Qualifikationsebenen erhalten bei Wahrung der sozialen Balance die Möglichkeit zur Integration in Deutschland.
Wortlaut im Programm
So wie die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte in den sechziger Jahren einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung geleistet und die Freizügigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern innerhalb der Europäischen Union den europäischen Integrationsprozess gefördert hat, so macht es die weitere Internationalisierung der Wirtschaft erforderlich, bei Bewahrung der sozialen Balance ausländischen Arbeitskräften der verschiedensten Qualifikationsebenen die Möglichkeit zur Integration in Deutschland zu erhalten. Link zum Original
Eine Altfall- und Härtefallregelung ermöglicht ein Bleiberecht für Ausländer mit über fünfjährigem Aufenthalt, eigenem Lebensunterhalt und hier aufgewachsenen Kindern.
Wortlaut im Programm
Das Ausländerrecht muss nach Auffassung der FDP Schleswig-Holstein durch eine Altfall- bzw. Härtefallregelung ergänzt werden, damit Ausländer, deren Aufenthalt oder Verfahren ohne eigenes Zutun oder gezielte Behinderung länger als fünf Jahre gedauert hat, die für ihren Lebensunterhalt im Wesentlichen selbst aufkommen können und deren Kinder bereits in unserer Gesellschaft aufgewachsen sind, ein Bleiberecht erhalten können. Link zum Original
Den schlechteren Chancen von Jugendlichen ausländischer Herkunft wird mit speziellen Maßnahmen begegnet.
Wortlaut im Programm
Den ungünstigeren Chancen von Jugendlichen ausländischer Herkunft soll auch künftig durch spezielle Aktivitäten begegnet werden. Link zum Original
Spracherwerb und Teilnahme von Zuwanderern am Bildungssystem setzen möglichst früh ein.
Wortlaut im Programm
Da Sprachkompetenz langfristig über Erfolg und Misserfolg in Ausbildung und Beruf und damit über die Lebens- und Integrationschancen der hier lebenden Zuwanderinnen und Zuwanderer entscheidet, hat der Spracherwerb und die Teilnahme am schleswig-holsteinischen Bildungssystem möglichst frühzeitig einzusetzen (siehe auch den Abschnitt „Bildung und Erziehung im Vorschulalter“ im Programmteil „Bildung“). Link zum Original
Deutsche Sprachkompetenz ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für den Erfolg von Migranten in Ausbildung und Beruf.
Wortlaut im Programm
Der Erwerb der deutschen Sprachkompetenz ist deshalb eine zwingende, aber keine hinreichende Bedingung für den langfristigen Erfolg von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Beruf. Link zum Original
Eine aktive Zuwanderungspolitik auf Bundesebene wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein unterstützt deshalb eine aktive Zuwanderungspolitik auf Bundesebene. Link zum Original
Zuwanderung richtet sich stärker am Eigeninteresse Deutschlands aus, wahrt humanitäre Verpflichtungen und geht mit besserer Integration einher.
Wortlaut im Programm
Dabei ist es notwendig, einen Dreiklang aus stärkerer Ausrichtung der Zuwanderung am eigenen Interesse unseres Landes, Wahrung der humanitären Verpflichtungen Deutschlands und einer Verbesserung der Integrationsbemühungen zu erreichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.