Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Sachsen 2019 · beschlossen 06.04.2019 · Original
Das Programm enthält 44 von 1.240 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 44
Ein kultureller Verlust durch verfallende Sehenswürdigkeiten soll vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass ein kultureller Verlust für die Regionen und den Freistaat Sachsen insgesamt vermieden wird. Link zum Original
Keine Religion steht über dem Gesetz.
Wortlaut im Programm
Keine Religion steht über dem Gesetz. Link zum Original
Befürwortet wird eine freie und vielfältige Kulturlandschaft in privater und öffentlicher Trägerschaft in Stadt und Land.
Wortlaut im Programm
Deshalb befürworten wir eine freie und vielfältige Kulturlandschaft in privater und öffentlicher Trägerschaft - in Stadt und Land. Link zum Original
Der Freistaat soll die sorbische Kultur erhalten und pflegen.
Wortlaut im Programm
Als Freistaat Sachsen tragen wir zudem eine besondere Verantwortung, die sorbische Kultur zu erhalten und zu pflegen. Link zum Original
Die Kulturschätze Sachsens sollen besser geschützt, erhalten und zugänglich gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Kulturschätze Sachsens besser schützen, erhalten und zugänglich machen sowie die Weiterentwicklung der Kulturszene effizienter fördern. Link zum Original
Die Weiterentwicklung der Kulturszene soll effizienter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Kulturschätze Sachsens besser schützen, erhalten und zugänglich machen sowie die Weiterentwicklung der Kulturszene effizienter fördern. Link zum Original
Das Kulturraumgesetz soll sich stärker für neue kulturelle Angebote öffnen.
Wortlaut im Programm
Das Kulturraumgesetz muss sich dafür viel stärker für neue kulturelle Angebote in Sachsen öffnen. Link zum Original
Der 2018 geschaffene Kulturpakt soll in das Kulturraumgesetz überführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den im Kalenderjahr 2018 im Freistaat geschaffenen Kulturpakt in das Kulturraumgesetz überführen beziehungsweise integrieren. Link zum Original
Die Kulturzuwendungen des Freistaates sollen über 2022 hinaus in Höhe der Tarifanpassungen dynamisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Zuwendungen des Freistaates werden wir dynamisieren und über den Zeitraum 2022 in Höhe der tariflichen Anpassungen dynamisiert fortführen. Link zum Original
Die Kulturförderung soll transparenter werden, etwa indem Sachverständige in Kulturbeiräten höchstens zwei Legislaturperioden bestellt werden.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet auch, Kulturförderung transparenter zu machen, beispielsweise indem die Bestellung von Sachverständigen in Kulturbeiräten auf maximal zwei Legislaturperioden begrenzt wird. Link zum Original
Kulturelle Angebote im ländlichen Raum sollen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Dabei sprechen wir uns ausdrücklich für den Erhalt der kulturellen Angebote im ländlichen Raum aus. Link zum Original
Der Verfall kulturell bedeutsamer Bauwerke soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Leider sind viele kulturell bedeutsame Bauwerke vom Verfall bedroht. Dieser würde einen großen unwiederbringlichen kulturellen Verlust darstellen. Den weiteren Verfall dürfen wir als Kulturland nicht weiter hinnehmen. Link zum Original
Denkmalschutzauflagen sollen teilweise auf Verhandlungsbasis reduziert werden können.
Wortlaut im Programm
Denkmalschutzauflagen müssen in Teilen auf Verhandlungsbasis reduziert werden dürfen. Link zum Original
Bauherren soll im Denkmalschutz stärker Vertrauen statt Kontrolle entgegengebracht werden.
Wortlaut im Programm
Bauherren muss stärker Vertrauen statt Kontrolle entgegengebracht werden. Link zum Original
Es soll ein sächsischer National Trust nach britischem Vorbild zur Erhaltung von Denkmälern errichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen die Errichtung eines sächsischen National Trusts nach britischem Vorbild vor. Link zum Original
Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist nicht allein ein Empfänger staatlicher Unterstützung, sondern muss in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Sachsen gestärkt werden. Deshalb wollen wir die bisherigen Fördermaßnahmen auf den Prüfstand stellen und auf die besonderen Anforderungen der Branche anpassen. Link zum Original
Die Fördermaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft sollen überprüft und an die Anforderungen der Branche angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist nicht allein ein Empfänger staatlicher Unterstützung, sondern muss in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Sachsen gestärkt werden. Deshalb wollen wir die bisherigen Fördermaßnahmen auf den Prüfstand stellen und auf die besonderen Anforderungen der Branche anpassen. Link zum Original
Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses soll nicht vom sozialen Status der Eltern abhängen.
Wortlaut im Programm
Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses im Kinder- und Jugendbereich darf nicht vom sozialen Status der Eltern abhängig sein. Link zum Original
Private Musikschulen, die Leistungskriterien erfüllen, sollen wie öffentliche Musikschulen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zur Stärkung der Leistungsgerechtigkeit, dass private Musikschulen, die entsprechende Leistungskriterien erfüllen, ebenso wie öffentliche Musikschulen gefördert werden. Link zum Original
Theater sollen einen kostenfreien Besuch für Kinder und Jugendliche prüfen.
Wortlaut im Programm
Neben dem kostenfreien Museumsbesuch für Kinder und Jugendliche sollen auch Theater die Möglichkeit eines kostenfreien Besuchs für Kinder und Jugendliche prüfen. Link zum Original
Der Freistaat soll alle sächsischen Bewerberstädte für die Kulturhauptstadt Europas 2025 gleichermaßen unterstützen.
Wortlaut im Programm
Der Freistaat wird aufgefordert, in der Bewerbungsphase in gleicher Weise alle sächsischen Städte zu unterstützen, die sich als Kulturhauptstadt Europas 2025 bewerben - aktuell sind das Chemnitz, Dresden und Zittau. Link zum Original
Das duale Rundfunksystem aus öffentlichen und privaten Anbietern soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das duale Rundfunksystem aus Öffentlichen und privaten Anbietern erhalten. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich klar auf den Grundversorgungsauftrag konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Für den Bereich öffentlich-rechtlicher Medien brauchen wir im Interesse des Erhalts der Akzeptanz eine klare Konzentration auf den Grundversorgungsauftrag mit einem Mehrwert für die Bürger. Link zum Original
Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollen Qualitätsjournalismus, Dokumentationen, fundierte Berichterstattung und Kulturbeiträge im Vordergrund stehen.
Wortlaut im Programm
Für uns stehen Qualitätsjournalismus, Dokumentationen und schnelle und fundierte Berichterstattung sowie Kulturbeiträge im Vordergrund. Link zum Original
Die Zahl der Sender im Rundfunkstaatsvertrag soll reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Durch diese Fokussierung und einer Reduzierung der Senderzahl im Rundfunkstaatsvertrag wollen wie den Rundfunkbeitrag in der kommenden Beitragsperiode um die Hälfte absenken. Link zum Original
Der Rundfunkbeitrag soll in der kommenden Beitragsperiode halbiert werden.
Wortlaut im Programm
Durch diese Fokussierung und einer Reduzierung der Senderzahl im Rundfunkstaatsvertrag wollen wie den Rundfunkbeitrag in der kommenden Beitragsperiode um die Hälfte absenken. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen bei Unterhaltung und Sportrechten nicht mit kommerziellen Anbietern konkurrieren.
Wortlaut im Programm
Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalten, sich bei Unterhaltung und Sportrechten mit kommerziellen Größen einen Wettbewerb zu liefern. Link zum Original
Eine vielfältige regionale Medienlandschaft soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine vielfältige regionale Medienlandschaft sichern. Link zum Original
Nichtkommerzielle Rundfunkveranstalter sollen sich zu Bürgermedien entwickeln können.
Wortlaut im Programm
Nicht kommerzielle Rundfunkveranstalter (NKL) sollen sich zu echten Bürgermedien entwickeln können. Link zum Original
Öffentlich geförderte Sender sollen pluralistisch politisch berichten.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Meinungsvielfalt ist bei öffentlichen Förderungen darauf Wert zu legen, dass eine pluralistische politische Berichterstattung in den Sendern erfolgt. Link zum Original
Lokale Fernsehsender in Sachsen sollen eine Entwicklungsperspektive erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass die lokalen Fernsehsender in Sachsen eine Entwicklungsperspektive bekommen. Dazu soll die Möglichkeit geschaffen werden, eine Basisförderung aus Rundfunkgebührengeldern zu ermöglichen. Link zum Original
Lokale Fernsehsender sollen eine Basisförderung aus Rundfunkbeitragsmitteln erhalten können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass die lokalen Fernsehsender in Sachsen eine Entwicklungsperspektive bekommen. Dazu soll die Möglichkeit geschaffen werden, eine Basisförderung aus Rundfunkgebührengeldern zu ermöglichen. Link zum Original
Für größere und bundesweit tätige Anbieter soll eine föderale Medienaufsicht mit gemeinsamer Struktur geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine föderale Medienaufsicht mit klarer gemeinsamer Struktur zur Zulassung und Aufsicht größerer und bundesweit tätiger Anbieter etablieren. Link zum Original
Die Landesmedienanstalten Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts sollen zu einer Mitteldeutschen Medienanstalt fusionieren.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig sollten die Landesmedienanstalten Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu einer gemeinsamen Mitteldeutschen Medienanstalt fusionieren. Link zum Original
Die Aufsicht über privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll langfristig zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
Langfristig streben wir eine Zusammenführung der Medienaufsicht sowohl für den privaten und den öffentlichen Rundfunk (Aufsicht aus einer Hand) an. Link zum Original
Die Zulassungs- und Aufsichtsfunktion der Sächsischen Landesmedienanstalt soll klar von ihren übrigen Aufgaben getrennt werden.
Wortlaut im Programm
Die Zulassungs- und Aufsichtsfunktion der bisherigen sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) ist klar von ihren weiteren Aufgaben wie Projektförderung, Medienkompetenzvermittlung und Verleihung von Rundfunkpreisen abzugrenzen. Link zum Original
Die Aufsicht über Telemedien soll der Sächsischen Landesmedienanstalt übertragen werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir ergänzend die Aufsicht über Telemedien in Sachsen der SLM zuordnen. Link zum Original
Für Werbung soll ein einheitlicher Regulierungsrahmen über alle Plattformen und Ausspielwege gelten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen daher für die Zukunft einen einheitlichen Regulierungsrahmen für Werbung über alle Plattformen und Ausspielwege hinweg. Link zum Original
Die sorbische Sprache und Kultur sollen mit besonderen Anstrengungen erhalten und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Erhaltung sowie Förderung der sorbischen Sprache und Kultur bedarf gerade in der heutigen Zeit, die durch Mobilität und neue Medien zunehmend geprägt wird, besonderer Anstrengungen. Dabei muss insbesondere die kommunale Ebene stärker unterstützt werden. Link zum Original
Bei der Förderung der sorbischen Sprache und Kultur soll die kommunale Ebene stärker unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Erhaltung sowie Förderung der sorbischen Sprache und Kultur bedarf gerade in der heutigen Zeit, die durch Mobilität und neue Medien zunehmend geprägt wird, besonderer Anstrengungen. Dabei muss insbesondere die kommunale Ebene stärker unterstützt werden. Link zum Original
Die Initiativen des Freistaats zur Aufarbeitung der Transformationsprozesse der 1990er-Jahre werden begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen die Seitens des Freistaats angestoßenen Initiativen zur Aufarbeitung der gesellschaftlichen und ökonomischen Transformationsprozesse der 1990er-Jahre. Link zum Original
Die Forschung zur Wende- und Nachwendegeschichte soll weiter unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Forschungsbemühungen auf dem Gebiet der Wende und Nachwendehistorie sind weiterhin zu unterstützen und deren Ergebnisse mittels Grundsteuer museumspädagogischer Konzepte gesellschaftlich zu verankern. Link zum Original
Forschungsergebnisse zur Wende- und Nachwendegeschichte sollen durch museumspädagogische Konzepte gesellschaftlich verankert werden.
Wortlaut im Programm
Forschungsbemühungen auf dem Gebiet der Wende und Nachwendehistorie sind weiterhin zu unterstützen und deren Ergebnisse mittels Grundsteuer museumspädagogischer Konzepte gesellschaftlich zu verankern. Link zum Original
Kultureinrichtungen und Rettungsdienste sollen stärker für den Kulturgüterschutz im Katastrophenfall sensibilisiert und beraten werden.
Wortlaut im Programm
Für den Kulturgüterschutz im Katastrophenfall sind die Kultureinrichtungen stärker zu sensibilisieren, dieser Beratungsbedarf betrifft insbesondere kleine und mittlere museale Einrichtungen, aber ebenso die Rettungsdienste. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.