FDP RP · Aus tiefer Verantwortung.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2021 · beschlossen 26.09.2020 · Original
Das Programm enthält 96 von 1.078 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 96Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 94Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 96
Die Politik soll stärker als Imagekampagne für Landwirtschaft, ländliches Leben und landwirtschaftliche Berufsbilder angelegt werden.
Wortlaut im Programm
In der Periode 2021-2026 wollen wir unsere Politik noch mehr zu einer Imagekampagne für Landwirtschaft, ländliches Leben und moderne und vielfältige Berufsbilder in der Landwirtschaft auflegen. Link zum Original
Der im Weinbau hohe Anteil von Auszubildenden aus nichtfamiliären Betrieben soll auch in anderen Agrarbereichen zum Maßstab werden.
Wortlaut im Programm
In unseren landwirtschaftlichen Berufsschulen haben wir im Weinbau schon jetzt 50 % Azubis, die nicht aus einem familiären Betrieb stammen, mit einem steigenden Frauenanteil. Diese Quote zeigt die hohe Attraktivität des Berufsbildes und muss auch in den anderen Agrarfeldern zur Messlatte werden. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll bei der Entwicklung eines neuen Selbstbildes unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Bauerndemonstrationen in den Jahren 2020 und 2021 oder auch die Corona-Krise mit der damit einhergehenden Rückbesinnung der Bevölkerung auf regionale Agrarprodukte haben das Tor geöffnet, der Landwirtschaft ein neues Selbstbild zu ermöglichen. Dabei wollen wir sie weiter nach Kräften zu unterstützen. Link zum Original
Das Leitbild der bäuerlichen Landwirtschaft soll zu einer nachhaltig bäuerlich-professionellen Landwirtschaft weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Das Leitbild von der „bäuerlichen Landwirtschaft“ soll Richtung einer „nachhaltig bäuerlichprofessionellen Landwirtschaft“ weiterentwickelt werden. Der Anspruch an „Wissen, Können und Wollen“ sollte in diesem neuen Leitbild neu definiert und aufgesetzt werden. Link zum Original
Im neuen Leitbild soll der Anspruch an Wissen, Können und Wollen neu definiert werden.
Wortlaut im Programm
Das Leitbild von der „bäuerlichen Landwirtschaft“ soll Richtung einer „nachhaltig bäuerlichprofessionellen Landwirtschaft“ weiterentwickelt werden. Der Anspruch an „Wissen, Können und Wollen“ sollte in diesem neuen Leitbild neu definiert und aufgesetzt werden. Link zum Original
Die berufliche Professionalität der Landwirte wird anerkannt und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir als Freie Demokraten kennen und schätzen die berufliche Professionalität der Landwirte und unterstützen sie. Link zum Original
Die kleinbäuerlichen Strukturen sollen erhalten bleiben und den Höfen eine Perspektive gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Unsere kleinbäuerlichen Strukturen sind der Motor der lebendigen Agrarwirtschaft. Wir wollen, dass dies auch in Zukunft so bleibt und geben den Höfen eine echte Perspektive. Link zum Original
Der nationale GAP-Strategieplan und die landesrechtliche Ausgestaltung der Förderprogramme sollen zur Verbesserung der Lage von Hofnachfolgern und Junglandwirten genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Die anstehende Aufstellung des nationalen Strategieplans zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der nächsten Förderperiode wie auch die nähere landesrechtliche Ausgestaltung von Bundes- und Landesförderprogrammen wollen wir insbesondere auch zur Verbesserung der Situation für Hofnachfolger und Junglandwirte nutzen Link zum Original
Hofübernahmen in Landwirtschaft und Weinbau sollen attraktiver werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es auch, Hofübernahmen in Landwirtschaft und Weinbau attraktiver zu machen. Link zum Original
Investitionen in die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir Investitionen in die Modernisierung von Betrieben fördern. Link zum Original
In der Landwirtschaft soll eine Übernahmeprämie eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten setzen uns daher auch für eine Übernahmeprämie in der Landwirtschaft ein. Link zum Original
Betriebsübernahmen können mit Übernahmeprämien von 50.000 Euro oder Investitionszuschüssen für Modernisierungen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise könnten in der dargestellten Kulisse Betriebsübernahmen durch Übernahmeprämien von 50.000 Euro bzw. Investitionszuschüsse für Modernisierungsmaßnahmen durch Ausbau der Existenzgründungsberatung und durch einen organisierten Wissensaustausch zwischen den Gründern und Übernehmenden gefördert und attraktiver gemacht werden. Link zum Original
Die Existenzgründungsberatung in der Landwirtschaft soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise könnten in der dargestellten Kulisse Betriebsübernahmen durch Übernahmeprämien von 50.000 Euro bzw. Investitionszuschüsse für Modernisierungsmaßnahmen durch Ausbau der Existenzgründungsberatung und durch einen organisierten Wissensaustausch zwischen den Gründern und Übernehmenden gefördert und attraktiver gemacht werden. Link zum Original
Ein organisierter Wissensaustausch zwischen Gründern und Übernehmenden soll Betriebsübernahmen fördern.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise könnten in der dargestellten Kulisse Betriebsübernahmen durch Übernahmeprämien von 50.000 Euro bzw. Investitionszuschüsse für Modernisierungsmaßnahmen durch Ausbau der Existenzgründungsberatung und durch einen organisierten Wissensaustausch zwischen den Gründern und Übernehmenden gefördert und attraktiver gemacht werden. Link zum Original
Junge Menschen sollen frühzeitig für die Landwirtschaft begeistert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen jungen Menschen frühzeitig für die Vielfältigkeit und das Verantwortungsbewusstsein unserer Landwirtschaft begeistern. Link zum Original
In Rheinland-Pfalz soll ein Freiwilliges Soziales Jahr „Grüne Berufe“ eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir ein Freiwilliges Soziales Jahr „Grüne Berufe“ in Rheinland-Pfalz einführen. Link zum Original
Die Kooperation zwischen Kitas, Schulen und landwirtschaftlichen Betrieben soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir die Kooperation zwischen Kitas und Schulen weiter intensivieren und den Bauernhof zu einem modernen Lernort machen. Link zum Original
Der Bauernhof soll zu einem modernen Lernort werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir die Kooperation zwischen Kitas und Schulen weiter intensivieren und den Bauernhof zu einem modernen Lernort machen. Link zum Original
Die Möglichkeiten landwirtschaftlicher Praktika sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir auch die Möglichkeiten landwirtschaftlicher Praktika verbessern. Link zum Original
Das Tierwohl soll kontinuierlich verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen, dass das Tierwohl kontinuierlich verbessert wird. Link zum Original
Für Tierhaltung und Tiertransport sollen europaweit einheitlich hohe und verbindliche Standards gelten.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns für europaweit einheitlich hohe und verbindliche Standards ein, dies gilt für Haltung und Transport gleichermaßen. Link zum Original
Eine einseitige nationale Verschärfung der Anforderungen an die Tierhaltung wird abgelehnt, weil sie Produktion in Länder mit niedrigeren Standards verlagert.
Wortlaut im Programm
Eine einseitige Verschärfung der grundsätzlich sehr hohen Anforderungen an die Tierhaltung in Deutschland schadet den heimischen Betrieben und verlagert die Produktion in Länder mit niedrigeren Standards. Link zum Original
Landwirte sollen bei der Umstellung auf tierschonende Haltungsmethoden unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der weiteren Umstellung auf tierschonende Haltungsmethoden wollen wir die Landwirtinnen und Landwirte unterstützen. Link zum Original
Ein bloßes Mehr an Biolandbau reicht als Nachhaltigkeitsstrategie nicht aus.
Wortlaut im Programm
Nachhaltig wirtschaften. Einfach "mehr Bio" ist uns zu wenig. Link zum Original
Der Öko-Landbau soll weiter mit ambitionierten Ausbauzielen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Der Öko-Landbau hat einen historischen Verdienst, indem er beim Verbraucher und in der Branche ein besonderes Augenmerk auf das "Wie" der Produktion gerichtet hat. Wir wollen ihn weiter mit ambitionierten Ausbauzielen unterstützen. Link zum Original
Die Stärken unterschiedlicher Bewirtschaftungsweisen sollen verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Stärken der unterschiedlichen Bewirtschaftungsweisen verbinden und das Ertrags- und Nachhaltigkeitspotential in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Landwirten weiterentwickeln. Link zum Original
Das Ertrags- und Nachhaltigkeitspotenzial der Landwirtschaft soll gemeinsam mit den Landwirten weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Stärken der unterschiedlichen Bewirtschaftungsweisen verbinden und das Ertrags- und Nachhaltigkeitspotential in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Landwirten weiterentwickeln. Link zum Original
Der ökologische Landbau soll sich nachfrageorientiert entwickeln.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau ist eine landwirtschaftliche Produktionsweise, die sich nachfrageorientiert entwickeln muss. Link zum Original
Landwirte sollen unabhängig von ihrer Produktionsform gleichermaßen begleitet werden.
Wortlaut im Programm
Jedes Angebot braucht eine Nachfrage, deshalb spalten wir Landwirtschaft nicht nach der Produktionsform, die sie für ihren Betrieb wählen, sondern begleiten alle Landwirte, die gesunde Nahrungsmittel, saubere Energie, mehr Tierwohl und nachhaltige Bewirtschaftung auf ihrem Hof weiterentwickeln. Link zum Original
Potenziale zur Ertragssteigerung sollen identifiziert und möglichst umweltverträglich genutzt werden.
Wortlaut im Programm
2050 werden wir bis zu 10 Milliarden Menschen ernähren müssen. Deshalb müssen wir Potenziale zur Ertragssteigerung identifizieren und möglichst umweltverträglich einsetzen. Link zum Original
Biologische Wirtschaftsweisen sollen gewürdigt werden, ohne konventionell wirtschaftende Landwirte zu diskreditieren.
Wortlaut im Programm
Biologische Wirtschaftsweisen würdigen, ohne die restlichen 90 % der Berufskollegen in ihrem Streben nach Fortschritt und Verbesserung zu diskreditieren – das ist unser Anspruch. Link zum Original
Alle Landwirte sollen dabei unterstützt werden, ihre Potenziale für mehr Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln.
Wortlaut im Programm
Für uns ist deshalb der größte Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, alle Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Potentiale weiterzuentwickeln. Link zum Original
Die bestehenden regionalen Vermarktungsstrukturen für Lebensmittel sollen evaluiert und modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die bestehenden regionalen Vermarktungsstrukturen evaluieren und modernisieren. Link zum Original
In der Bewässerung sollen wasser- und kostensparende Methoden gesucht werden.
Wortlaut im Programm
In der Bewässerung müssen wir nach intelligenten, weil wasser- und kostensparenden Methoden der Wasserversorgung suchen. Link zum Original
Der Anbau von Sonderkulturen im Land soll erhalten und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Denn wir wollen den Anbau von Sonderkulturen im Land erhalten und ausbauen. Link zum Original
Der EU-Fonds ELER und insbesondere LEADER sollen aktiv genutzt, entbürokratisiert und beworben werden.
Wortlaut im Programm
Wir füllen den EU-Fonds ELER und insbesondere den Programmteil LEADER mit Leben, entbürokratisieren, werben und schaffen somit Teilhabe von unten nach oben. Link zum Original
Zielgenaue LEADER-Projekte sollen weiter genutzt und beworben werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zielgenaue LEADER-Projekte kontinuierlich weiter nutzen und bewerben. Link zum Original
Eine digital unterstützte Landwirtschaft soll den Ressourceneinsatz standortangepasst optimieren und reduzieren.
Wortlaut im Programm
Eine moderne, digital unterstützte Landwirtschaft trägt entscheidend dazu bei, den Einsatz von Ressourcen standortangepasst zu optimieren und zu reduzieren. Das ist unser Weg anstelle pauschaler und willkürlicher Quoten zur Senkung von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln. Link zum Original
Pauschale Quoten zur Senkung von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine moderne, digital unterstützte Landwirtschaft trägt entscheidend dazu bei, den Einsatz von Ressourcen standortangepasst zu optimieren und zu reduzieren. Das ist unser Weg anstelle pauschaler und willkürlicher Quoten zur Senkung von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln. Link zum Original
Die bestehenden Agrarportale sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die bestehenden Agrarportale wollen wir weiter ausbauen und verstärkt digitale Potenziale für die Landwirtschaft nutzbar machen. Link zum Original
Digitale Potenziale sollen verstärkt für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Die bestehenden Agrarportale wollen wir weiter ausbauen und verstärkt digitale Potenziale für die Landwirtschaft nutzbar machen. Link zum Original
Moderne Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten bekennen uns zu modernen Züchtungsmethoden (CRISP/CAS) und beteiligen uns mit diesem Anspruch an der Weiterentwicklung der Ackerbaustrategie des Bundes. Link zum Original
An der Weiterentwicklung der Ackerbaustrategie des Bundes soll mit dem Anspruch moderner Züchtungsmethoden mitgewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten bekennen uns zu modernen Züchtungsmethoden (CRISP/CAS) und beteiligen uns mit diesem Anspruch an der Weiterentwicklung der Ackerbaustrategie des Bundes. Link zum Original
Landwirte, die chemische Pflanzenschutzmittel einsetzen, werden weiterhin unterstützt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sind wir aber auch feste Partnerin der Landwirtinnen und Landwirte, die auf den Nutzen chemischer Pflanzenschutzmittel vertrauen. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll bei der Umsetzung gesellschaftlicher Erwartungen an Klimaschutz, Tierwohl, Regionalität und Transparenz unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Sie will das Verlangen der Gesellschaft nach mehr Klimaschutz und Tierwohl, nach mehr Regionalität und Nachhaltigkeit und nach mehr Transparenz umsetzen. Dabei unterstützen wir sie. Link zum Original
Kooperative lokale Modelle von Landwirten, Naturschutzverbänden und Anwohnern werden bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wir präferieren kooperative lokale Modelle, bei denen Bauern mit Naturschutzverbänden und den Leuten vor Ort zusammenarbeiten und wollen Ergebnisse aus diesen Modellversuchen in der nächsten Periode zielgerichtet umsetzen und weiter ausbauen („Niederländisches Modell“). Link zum Original
Ergebnisse kooperativer Modellversuche sollen umgesetzt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir präferieren kooperative lokale Modelle, bei denen Bauern mit Naturschutzverbänden und den Leuten vor Ort zusammenarbeiten und wollen Ergebnisse aus diesen Modellversuchen in der nächsten Periode zielgerichtet umsetzen und weiter ausbauen („Niederländisches Modell“). Link zum Original
Für Konsumenten soll mehr Transparenz etwa über Tierwohllabel und Haltungsformen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mehr Transparenz für den bewusst nachfragenden Konsumenten (Tierwohllabel, Haltungsformen etc.). Link zum Original
Die sogenannten roten Gebiete sollen differenziert fein abgegrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Ebenfalls wollen wir eine differenzierte Feinabgrenzung der sogenannten „roten Gebiete“ umsetzen. Link zum Original
Landwirte sollen beim Risikomanagement besser unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokarten wollen die Landwirtinnen und Landwirte beim Risikomanagement besser unterstützen. Link zum Original
Konzepte der Risikovorsorge sollen besser in Förder- und Beratungsangebote einbezogen und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wie die die tragfähigen Konzepte der Risikovorsorge noch besser in bestehende Förder- und Beratungskulissen einbeziehen sowie bedarfsgerecht weiterentwickeln. Link zum Original
Die staatliche Agrarberatung soll stark sein und mit leistungsfähiger Aus- und Weiterbildung sowie modernem Versuchswesen verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine starke staatliche Beratung in Verbindung mit einem leistungsfähigen Aus- und Weiterbildungssystem und einem modernen Versuchswesen. Link zum Original
Der Staat soll beim optimalen Einsatz von Produktionsmitteln unter Schutz von Luft, Wasser und Boden aktiv werden.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss dort aktiv werden, wo es um den optimalen Einsatz von Produktionsmitteln zur Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel bei gleichzeitigem Schutz der öffentlichen Güter Luft, Wasser und Boden geht. Link zum Original
Der Staat kann zukunftsweisende Investitionen, Risikovorbeugung und strukturverbessernde Maßnahmen, insbesondere die Bodenordnung, fördern.
Wortlaut im Programm
Der Staat kann aktiv werden, um gezielt zukunftsweisende Investitionen, Maßnahmen zur Risikovorbeugung oder strukturverbessernde Maßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere für die Bodenordnung. Link zum Original
Landwirte sollen sich als Unternehmer eigenverantwortlich gegen Natur- und Vermarktungsrisiken absichern.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte und Landwirtinnen sind als Unternehmer gefordert, die marktgerechte Produkte erzeugen und sich eigeninitiativ gegen Natur- und Vermarktungsrisiken absichern – sei es über Einrichtungen zum Schutz der Kulturen oder auf dem Versicherungsweg. Link zum Original
Im Bund und in Europa wird eine starke, wettbewerbsorientierte und verantwortungsbewusste Landwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns im Bund und in Europa für eine starke, wettbewerbsorientierte und verantwortungsbewusste Landwirtschaft ein. Link zum Original
Die erste Säule der EU-Agrarpolitik soll mit direkten Flächenprämien gut ausgestattet bleiben.
Wortlaut im Programm
Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete erste Säule, um über direkte Flächenprämien die Einhaltung hoher Standards im globalen Wettbewerb zu garantieren und zu finanzieren. Link zum Original
Aus der zweiten Säule sollen vertraglich abgesicherte Natur- und Umweltschutzmaßnahmen honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Über die Mittel aus der zweiten Säule sollen darüber hinaus besondere, vertraglich abgesicherte Maßnahmen zugunsten des Natur- und Umweltschutzes honoriert werden. Link zum Original
Anforderungen an die erste Säule über die gute fachliche Praxis hinaus werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Überfrachtung der ersten Säule mit Anforderungen, die über die gute fachliche Praxis, also die strenge Fachgesetzgebung hinausgehen lehnen wir ab. Link zum Original
EU-Vorgaben sollen 1:1 umgesetzt und nicht national verschärft werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns im Bund und in Europa ferner dafür ein, dass EU-Maßgaben 1:1 umgesetzt und nicht national getoppt werden. Link zum Original
Landwirte sollen europaweit unter vergleichbaren Bedingungen wirtschaften können.
Wortlaut im Programm
Landwirte müssen europaweit unter vergleichbaren Bedingungen wirtschaften können, um Wettbewerbsverzerrungen vorzubeugen. Link zum Original
Die Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel sollen europaweit vereinheitlicht werden.
Wortlaut im Programm
Schließlich arbeiten wir daran, dass Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel europaweit vereinheitlicht und deutlich beschleunigt werden. Link zum Original
Die Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel sollen deutlich beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Schließlich arbeiten wir daran, dass Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel europaweit vereinheitlicht und deutlich beschleunigt werden. Link zum Original
Staatliche und private Holzvermarktung werden gleichermaßen befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten bekennen uns gleichermaßen zur staatlichen und privaten Holzvermarktung. Link zum Original
Die Forstämter sollen weiterhin mit qualifiziertem Personal und guter Ausstattung versehen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Forstämter weiterhin mit qualifiziertem Personal und bester materieller Ausstattung bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden. Link zum Original
Das Jagdgesetz und die Jagdverordnungen sollen reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Ebenfalls setzten wir uns für Reformen des Jagdgesetzes und der Jagdverordnungen ein. Damit wollen wir sicherstellen, dass Wildpopulation im Sinne unseres Waldes effektiver kontrolliert werden können. Link zum Original
Wildpopulationen sollen im Interesse des Waldes wirksamer kontrolliert werden können.
Wortlaut im Programm
Ebenfalls setzten wir uns für Reformen des Jagdgesetzes und der Jagdverordnungen ein. Damit wollen wir sicherstellen, dass Wildpopulation im Sinne unseres Waldes effektiver kontrolliert werden können. Link zum Original
Eine multifunktionale, naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen eine multifunktionale Forstwirtschaft, die durch naturnahe Bewirtschaftungsformen ordnungsgemäß und nachhaltig ist. Link zum Original
Waldbesitzende Kommunen sollen beim Aufbau neuer Strukturen der Holzvermarktung unterstützt und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dies bedeutet, dass wir die waldbesitzenden Kommunen beim Aufbau der neuen Strukturen für die Holzvermarktung unterstützen und fördern wollen. Link zum Original
Landwirte sollen bei baulichen Präventionsmaßnahmen zum Schutz ihrer Tierbestände vor dem Wolf unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Inzwischen stellt der Wolf auch in Rheinland- Pfalz viele Landwirtinnen und Landwirte vor große Herausforderungen. Wir Freie Demokraten wollen die Betroffenen dabei unterstützen, sinnvolle (bauliche) Präventionsmaßnahmen zum Schutze ihrer Tierbestände umsetzen zu können. Dazu gehört auch, dass das Land Förderungen in auskömmlicher finanzieller Höhe bereitstellt. Link zum Original
Das Land soll für den Herdenschutz gegen Wölfe Förderungen in auskömmlicher Höhe bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Inzwischen stellt der Wolf auch in Rheinland- Pfalz viele Landwirtinnen und Landwirte vor große Herausforderungen. Wir Freie Demokraten wollen die Betroffenen dabei unterstützen, sinnvolle (bauliche) Präventionsmaßnahmen zum Schutze ihrer Tierbestände umsetzen zu können. Dazu gehört auch, dass das Land Förderungen in auskömmlicher finanzieller Höhe bereitstellt. Link zum Original
Die rotwildfreien Gebiete in der Pfalz, insbesondere im südlichen Pfälzerwald, sollen wegfallen.
Wortlaut im Programm
Konkret setzen wir Freie Demokraten uns für einen Wegfall der sog. rotwildfreien Gebiete in der Pfalz, insbesondere im südlichen Pfälzer Wald, ein und wollen überprüfen, ob auch in ganz Rheinland-Pfalz eine Ausweisung rotwildfreier Gebiete noch fach- und zeitgemäß ist, insbesondere angesichts der Debatte um das zu novellierende Landesjagdgesetz. Link zum Original
Es soll geprüft werden, ob rotwildfreie Gebiete in ganz Rheinland-Pfalz noch zeitgemäß sind.
Wortlaut im Programm
Konkret setzen wir Freie Demokraten uns für einen Wegfall der sog. rotwildfreien Gebiete in der Pfalz, insbesondere im südlichen Pfälzer Wald, ein und wollen überprüfen, ob auch in ganz Rheinland-Pfalz eine Ausweisung rotwildfreier Gebiete noch fach- und zeitgemäß ist, insbesondere angesichts der Debatte um das zu novellierende Landesjagdgesetz. Link zum Original
Einnahmen und Einsparungen durch eine ganze oder teilweise Verpachtung der Staatsjagden sollen geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir ernsthaft überprüfen, welche Einnahmemöglichkeiten und Kostenersparnisse mit einer gänzlichen oder teilweisen Verpachtung der Staatsjagden in Rheinland-Pfalz entstehen können, unter Aufrechterhaltung sämtlicher Jagdziele und Schutz- wie auch Teilhabefunktionen des Waldes. Link zum Original
Die Jagdgesetze sollen regelmäßig evaluiert und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, die bestehenden Jagdgesetze stets auf ihre Wirksamkeit zu evaluieren und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Link zum Original
Weinbaupolitik soll auf Vertrauen in Winzer und Weinbranche beruhen.
Wortlaut im Programm
Liberale Weinbaupolitik heißt zuerst einmal: Vertrauen haben in die Winzerinnen und Winzer und Vertrauen haben in die ganze Weinbranche. Link zum Original
Das Weinbezeichnungsrecht soll für Verbraucher verständlicher und transparenter werden.
Wortlaut im Programm
Insgesamt muss das Weinbezeichnungsrecht für den Verbraucher noch verständlicher und transparenter werden: je präziser die Herkunftsbezeichnung, desto höher muss die Qualität im Glase sein. Link zum Original
Je präziser die Herkunftsbezeichnung eines Weins, desto höher sollen die Qualitätsanforderungen sein.
Wortlaut im Programm
Insgesamt muss das Weinbezeichnungsrecht für den Verbraucher noch verständlicher und transparenter werden: je präziser die Herkunftsbezeichnung, desto höher muss die Qualität im Glase sein. Link zum Original
Die Marke Wein soll in das Standort- und Tourismusmarketing des Landes eingebunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir binden die „Marke Wein“ in das einheitliche rheinland-pfälzische Standort- und Tourismusmarketingkonzept ein und schaffen so ein ganzheitliches synergetisches Erscheinungsbild. Link zum Original
Die Förderpolitik im Weinbau soll auf Innovationen und Investitionen für eine resiliente und nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sein.
Wortlaut im Programm
Durch unsere auf Innovationen und Investitionen ausgerichtete Förderpolitik stellen wir die Weichen für eine resiliente und nachhaltige Entwicklung des Weinbaus in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
Die Mechanismen der Eigenverantwortlichkeit in der Weinbranche sollen weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Zukunft sind diese Mechanismen der Eigenverantwortlichkeit weiterzuentwickeln. Link zum Original
Eigenverantwortliches Handeln der Branche gilt als bester Weg zu ressourcenschonendem Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.
Wortlaut im Programm
Das Bekenntnis der Branche zu eigenverantwortlichem Handeln ist der beste Weg, den immer höher werdenden Anforderungen der Gesellschaft an den ressourcenschonenden Einsatz von Dünge- wie auch Pflanzenschutzmitteln Rechnung zu tragen. Link zum Original
Der Weinbau in Steillagen soll bestmöglich unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, den Weinbau in den Steillagen bestmöglich zu unterstützen. Link zum Original
Der Einsatz von Drohnen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln soll schnellstmöglich zur Marktreife gebracht werden.
Wortlaut im Programm
So wollen wir den Einsatz von Drohnen zu Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln schnellstmöglich zur Marktreife bringen und die notwendigen regulativen Voraussetzungen schaffen. Link zum Original
Für den Drohneneinsatz im Pflanzenschutz sollen die notwendigen regulativen Voraussetzungen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
So wollen wir den Einsatz von Drohnen zu Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln schnellstmöglich zur Marktreife bringen und die notwendigen regulativen Voraussetzungen schaffen. Link zum Original
Die Anerkennung des rheinland-pfälzischen Weinbaus als immaterielles Weltkulturerbe wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Anerkennung des rheinland-pfälzischen Weinbaus als immaterielles Weltkulturerbe unterstützen wir ausdrücklich. Link zum Original
Forschung, Versuchswesen und Beratung in der Weinbranche sollen erhalten und fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir die Forschung, das Versuchswesen sowie die hochwertige Beratung in der Weinbranche erhalten und fortführen. Link zum Original
Das internationale Wein-Marketing soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir das internationale Wein-Marketing konsequent weiterentwickeln. Link zum Original
Der ländliche Raum gilt als eigenständiger Wirtschafts-, Lebens- und Entwicklungsraum und nicht als Restfläche für Wasserschutzzonen und ökologische Ausgleichsräume.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum ist für uns ein eigenständiger Wirtschafts-, Lebens- und Entwicklungsraum. Er ist keine „Restfläche“ für Wasserschutzzonen und ökologische Ausgleichsräume. Link zum Original
Eigentumsrechte dürfen durch staatliches Handeln nicht ersatzlos verloren gehen.
Wortlaut im Programm
Durch staatliches Handeln dürfen Eigentumsrechte nicht ersatzlos verloren gehen. Link zum Original
Die Sozialbindung des Eigentums darf nicht zu einer Nutzungsenteignung führen.
Wortlaut im Programm
Sozialbindung darf nicht zur Nutzungsenteignung führen. Link zum Original
Das Prinzip „Pflege durch Nutzung“ wird ausgebaut und stärker angewandt, damit landwirtschaftliche Nutzflächen in der Hand der Landwirte bleiben.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip „Pflege durch Nutzung“ muss weiter ausgebaut und in stärkerem Umfang angewandt werden, damit die landwirtschaftlichen Nutzflächen in den Händen der Bäuerinnen und Bauern bleiben. Link zum Original
Die gute landwirtschaftliche Praxis soll im Sinne der naturschutzfachlichen Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes als gesetzeskonform gelten.
Wortlaut im Programm
Die gute landwirtschaftliche Praxis muss im Sinne der naturschutzfachlichen Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes als gesetzeskonform gelten. Link zum Original
Die ordnungsgemäße Land- und Forstwirtschaft sowie der Anbau von Sonderkulturen wie Wein werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
• Stärkung der ordnungsgemäßen Land- und Forstwirtschaft sowie des Anbaus von Sonderkulturen (z. B. Wein). Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Landschaftspflege und Agrarwirtschaft wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
• Stärkung der Zusammenarbeit von Landschaftspflege und Agrarwirtschaft. Link zum Original
Der Grundsatz der Gentechnikfreiheit in Rheinland-Pfalz wird aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Das Diktum der Gentechnikfreiheit in Rheinland-Pfalz muss, aus Gründen der technologischen und forschungsbezogenen Wettbewerbsfähigkeit, aufgehoben werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.