Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996 · Original
Das Programm enthält 31 von 372 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 31Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 31
Im Alter soll umfassende Betreuung gesichert sein, wenn sie nötig ist.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf ein eigenständiges Leben im Alter, solange dies möglich ist und auf umfassende Betreuung, wenn es nötig ist. Link zum Original
Für alle Hilfen im Alter gilt der Vorrang „ambulant vor stationär“, damit ältere Menschen ihre häusliche Umgebung nicht ungewollt früh verlassen müssen.
Wortlaut im Programm
Es muß verhindert werden, daß sie frühzeitig ihre häusliche Umgebung ungewollt verlassen müssen. Deshalb gilt für alle Hilfen der Vorrang von „ambulant vor stationär“. Link zum Original
In Betreuung und Pflege werden neue Wege mit dem Ziel größtmöglicher Selbständigkeit erprobt.
Wortlaut im Programm
Neue Wohnformen für Senioren sollen verstärkt erprobt und in Betreuung und Pflege neue Wege versucht werden. Wichtigstes Ziel soll der Erhalt von möglichst viel Selbständigkeit sein. Alternative Angebote sollen sowohl in traditionellen Alten- und Pflegeheimen als auch unabhängig davon entwickelt werden. Link zum Original
Alternative Angebote werden in traditionellen Alten- und Pflegeheimen und unabhängig davon entwickelt.
Wortlaut im Programm
Neue Wohnformen für Senioren sollen verstärkt erprobt und in Betreuung und Pflege neue Wege versucht werden. Wichtigstes Ziel soll der Erhalt von möglichst viel Selbständigkeit sein. Alternative Angebote sollen sowohl in traditionellen Alten- und Pflegeheimen als auch unabhängig davon entwickelt werden. Link zum Original
Qualitätssicherungsmaßnahmen im Gesundheitswesen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Neuordnung des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Landeskrankenhäuser in Rheinland-Pfalz, die Föderung von Qualitätssicherungsmaßnahmen, der Ausbau einer wohnortnahen Versorgung psychisch Kranker und die Krankenhausreform sind wesentliche Bestandteile unserer Gesundheitspolitik. Link zum Original
Die wohnortnahe Versorgung psychisch Kranker wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Neuordnung des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Landeskrankenhäuser in Rheinland-Pfalz, die Föderung von Qualitätssicherungsmaßnahmen, der Ausbau einer wohnortnahen Versorgung psychisch Kranker und die Krankenhausreform sind wesentliche Bestandteile unserer Gesundheitspolitik. Link zum Original
Versicherte, gesetzliche Krankenkassen und Sozialpartner dürfen nicht stärker belastet werden.
Wortlaut im Programm
Versicherte, die gesetzlichen Krankenversicherungen und die Sozialpartner dürfen nicht noch stärker belastet werden. Link zum Original
Der öffentliche Gesundheitsdienst geht 1997 aus der Trägerschaft des Landes auf die Kommunen über.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Gesundheitsdienst wird mit dem Jahr 1997 aus der Trägerschaft des Landes auf die Kommunen übertragen. Link zum Original
Der öffentliche Gesundheitsdienst wird von alten und überflüssigen Aufgaben befreit.
Wortlaut im Programm
Damit die Reform stattfinden kann, muß der öffentliche Gesundheitsdienst von alten und überflüssigen Aufgaben befreit werden. Link zum Original
Die Landeskliniken werden verselbständigt und in einem Landeskrankenhaus als Anstalt des öffentlichen Rechts zusammengelegt.
Wortlaut im Programm
Ein wesentlicher Teil der Neuorganisation der Landessozialverwaltung ist die Verselbständigung der Landeskliniken und ihre Zusammenlegung in einem Landeskrankenhaus als Anstalt des öffentlichen Rechts. Link zum Original
Ein Konzept zur Verwirklichung einer modernen Psychiatrie wird entwickelt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muß ein Konzept entwickelt werden, damit die Anforderungen einer neuen modernen Psychiatrie verwirklicht werden können. Link zum Original
Die personelle und sachliche Ausstattung der psychiatrischen Versorgung wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Anstrengungen, die personelle und sachliche Ausstattung des psychiatrischen Versorgungssystems zu verbessern, werden fortgeführt. Link zum Original
Für eine gemeindenahe Psychiatrie werden dezentrale Angebote aufgebaut und Großkliniken verkleinert.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau dezentraler Angebote und die gleichzeitige Verkleinerung von Großkliniken sind wesentliche Voraussetzungen für die gemeindenahe Psychiatrie. Link zum Original
Kommunale Gesundheitsämter koordinieren über regionale Gesundheitskonferenzen gesundheitsfördernde Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung.
Wortlaut im Programm
Kommunale Gesundheitsämter übernehmen in der Durchführung von regionalen Gesundheitskonferenzen die Koordinierung gesundheitsfördernder Maßnahmen und anderer Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Link zum Original
Gemeinsam mit Ärzten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Betroffenenvertretungen, Krankenkassen und weiteren Beteiligten wird ein regionales, bedarfsorientiertes Angebot an Gesundheitsleistungen erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Vertretern von Betroffenen (z. B. Selbsthilfegruppen), Krankenkassen und anderen Leistungsanbietern und Kostenträgern kann ein regionales, bedarfsorientiertes Angebot an Gesundheitsleistungen erarbeitet werden. Link zum Original
In Krankenhäusern werden durch Bettenabbau, Modernisierung und Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung Kosten gedämpft, ohne das Angebot auch in der Fläche zu verschlechtern.
Wortlaut im Programm
In den Krankenhäusern muß durch Bettenabbau, Modernisierung und durch die Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung Kostendämpfung erreicht werden, ohne daß sich das Angebot für Patientinnen und Patienten — auch in der Fläche - verschlechtert. Link zum Original
Die hausärztliche Versorgung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die hausärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Fachärzten sollen gefördert werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Fachärzten wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die hausärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Fachärzten sollen gefördert werden. Link zum Original
Medizinischer Fortschritt mit entscheidenden Verbesserungen für bestimmte Kranke wird schnell umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Medizinischer Fortschritt, der für das Schicksal bestimmter Kranker entscheidende Verbesserungen mit sich bringen kann, soll schnell umgesetzt werden. Dies gilt zur Zeit z.B. für schwer Hirngeschädigte, für die Frührehabilitationseinrichtungen ausgebaut werden müssen. Link zum Original
Frührehabilitationseinrichtungen für schwer Hirngeschädigte werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Medizinischer Fortschritt, der für das Schicksal bestimmter Kranker entscheidende Verbesserungen mit sich bringen kann, soll schnell umgesetzt werden. Dies gilt zur Zeit z.B. für schwer Hirngeschädigte, für die Frührehabilitationseinrichtungen ausgebaut werden müssen. Link zum Original
Behinderte Menschen sollen vor allem in der Schwerstbehindertenbetreuung ihre notwendige Pflege selbst organisieren können.
Wortlaut im Programm
Behinderte Menschen sollen besonders in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung die Möglichkeit erhalten, die für sie notwendige Pflege selbst zu organisieren. Link zum Original
Durch jugend-, sozial- und gesundheitspolitische Maßnahmen wird Drogen- und Suchtmittelabhängigkeit vorgebeugt.
Wortlaut im Programm
Da das Ziel einer suchtmittelfreien Gesellschaft damit nicht zu erreichen ist, muß es Aufgabe sozialdemokratischer Politik sein, durch jugendpolitische, sozialpolitische und gesundheitspolitische Maßnahmen der Entstehung von Drogen- und Suchtmittelabhängigkeit vorzubeugen, den Menschen differenziert zu helfen. Link zum Original
Suchtkranken wird differenziert geholfen.
Wortlaut im Programm
Da das Ziel einer suchtmittelfreien Gesellschaft damit nicht zu erreichen ist, muß es Aufgabe sozialdemokratischer Politik sein, durch jugendpolitische, sozialpolitische und gesundheitspolitische Maßnahmen der Entstehung von Drogen- und Suchtmittelabhängigkeit vorzubeugen, den Menschen differenziert zu helfen. Link zum Original
Die Suchtprävention wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Suchtprävention ist zu verstärken. In einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz müssen Hilfeangebote auch in ländlichen Regionen zur Verfügung stehen. Das Hilfesystem ist daher gemeindeorientiert und nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ weiterzuentwickeln. Link zum Original
Suchthilfeangebote stehen auch in ländlichen Regionen zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Die Suchtprävention ist zu verstärken. In einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz müssen Hilfeangebote auch in ländlichen Regionen zur Verfügung stehen. Das Hilfesystem ist daher gemeindeorientiert und nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ weiterzuentwickeln. Link zum Original
Das Suchthilfesystem wird gemeindeorientiert und nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Suchtprävention ist zu verstärken. In einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz müssen Hilfeangebote auch in ländlichen Regionen zur Verfügung stehen. Das Hilfesystem ist daher gemeindeorientiert und nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ weiterzuentwickeln. Link zum Original
Differenzierte ambulante Suchtkrankenhilfe und ergänzende Wohn- und Arbeitsprojekte werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Differenzierte ambulante Suchtkrankenhilfe und ergänzende Hilfeangebote, z. B. Wohn- und Arbeitsprojekte, wollen wir ausweiten. Sie erfordern eine abgestimmte Planung und eine gesicherte Finanzierung. Dazu bedarf es neuer Regelungen, die die Sozialleistungsträger stärker einbeziehen. Link zum Original
Neue Regelungen sollen die Sozialleistungsträger stärker in Planung und Finanzierung der Suchthilfe einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Differenzierte ambulante Suchtkrankenhilfe und ergänzende Hilfeangebote, z. B. Wohn- und Arbeitsprojekte, wollen wir ausweiten. Sie erfordern eine abgestimmte Planung und eine gesicherte Finanzierung. Dazu bedarf es neuer Regelungen, die die Sozialleistungsträger stärker einbeziehen. Link zum Original
Wegen des gestiegenen Konsums von Designerdrogen und Ecstasy wird die gesundheitliche Aufklärung verstärkt.
Wortlaut im Programm
Der angestiegene Konsum sogenannter Designer-Drogen oder Ecstasy fordert auch eine verstärkte gesundheitliche Aufklärung. Link zum Original
Die offene Drogenpolitik des Landes wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere erfolgreiche offene Drogenpolitik in Rheinland-Pfalz fortsetzen und uns neuen Entwicklungen nicht verschließen und aktuelle Ansätze ın Experten und Betroffenenrunden sowie mit Jugendlichen diskutieren. Link zum Original
Neue Ansätze der Drogenpolitik werden in Experten- und Betroffenenrunden sowie mit Jugendlichen diskutiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere erfolgreiche offene Drogenpolitik in Rheinland-Pfalz fortsetzen und uns neuen Entwicklungen nicht verschließen und aktuelle Ansätze ın Experten und Betroffenenrunden sowie mit Jugendlichen diskutieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.