FDP · Die treibende Kraft in Hessen
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2003 · Original
Das Programm enthält 13 von 1.360 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 13Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Programms
- 135Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 13
Die Landwirtschaft soll ihr Einkommen im Wesentlichen am Markt erzielen und möglichst wenig von staatlichen Unterstützungen abhängen.
Wortlaut im Programm
Es wird eine Landwirtschaft angestrebt, die ihr Einkommen im Wesentlichen am Markt erzielt und so wenig wie möglich von staatlichen Unterstützungen für ihre Produkte abhängig ist. Link zum Original
Entgelte an Landwirte für gesellschaftlich erwünschte ökologische Leistungen wie extensive Produktion oder Landschaftspflege werden akzeptiert.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung von ökologischen Forderungen der Gesell schaft, z.B. Entscheidungen zu extensiver Produktion, Landschaftspflege u.ä., können einen Anspruch auf Bezahlung begründen. Derartige Entgelte für gesellschaftlich erwünschte Leistungen werden von den Freien Demokraten akzeptiert. Link zum Original
Agrarpolitik soll als Teil einer umfassenden Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik die wachsenden Ansprüche an die Landwirtschaft berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Agrarpolitik ist als Bestandteil einer umfassenden Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zu verstehen. Diese muss die wirt schaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüche, die in zunehmendem Maße an die Landwirtschaft gestellt werden, berücksichtigen. Link zum Original
In der Landwirtschaft soll den Kräften des Marktes verstärkt Einfluss verschafft werden.
Wortlaut im Programm
Den Kräften des Marktes ist verstärkt Einfluss zu verschaffen. Link zum Original
Wettbewerbsnachteile der Landwirtschaft sollen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Wettbewerbsnachteile sind zu beseitigen. Link zum Original
Der freie Zusammenschluss landwirtschaftlicher Betriebe zu privaten Erzeuger- oder Leistungsgemeinschaften wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die FDP befürwortet den freien Zusammenschluss landwirtschaftlicher Betriebe zu privaten Erzeugergemeinschaften oder Leistungsgemeinschaften, wie sie im Gesellschaftsrecht für andere Wirtschaftszweige längst möglich sind. Link zum Original
Eine erzeugernahe und verbraucherorientierte Verarbeitungs- und Vermarktungsstruktur mit engem Regionalbezug soll aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
1. Aufbau und Entwicklung einer erzeugernahen und verbraucherorientierten Verarbeitungs- und Vermark tungsstruktur mit starker Erzeugerbindung und engem Regionalbezug. Link zum Original
Der Selbstversorgungsgrad soll durch zunehmende Investitionen deutlich gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Der Selbstversorgungsgrad ist durch zunehmende Investitionen deutlich zu steigern. Link zum Original
Landwirtschaftsverbundene Dienstleistungsbereiche sollen ausgebaut werden, um Erwerbsmöglichkeiten im ländlichen Raum zu sichern.
Wortlaut im Programm
2. Ausbau landwirtschaftsverbundener Dienstleistungsbereiche zur Erweiterung und Sicherung von Erwerbsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Link zum Original
Leistungen der Landwirtschaft in Landschaftspflege und Naturschutz sollen als gesellschaftliche Leistungen entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
3. Aufgaben der Landwirtschaft, die über die Nahrungsmittelproduktion hinausgehen, z.B. im Bereich der Landschaftspflege und des Naturschutzes, sind als gesellschaftliche Leistungen zu entlohnen. Link zum Original
Nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzenöle und Tierkörpermehl sollen stärker als Einkommensquelle für Landwirte energetisch genutzt werden.
Wortlaut im Programm
4. Die Chancen nachwachsender Rohstoffe als Erwerbseinkommen für die Landwirte sollten besser genutzt werden, z. B. die energetische Nutzung von Pflanzenölen und Tierkörpermehl. Link zum Original
Landwirte sollen neue Technologien einschließlich Bio- und Gentechnologie einsetzen können.
Wortlaut im Programm
5. Neue Technologien sollen auch von den Landwirten eingesetzt werden können. Dazu zählen die Bio- und Gentechnologie. Link zum Original
Verbraucher sollen über mit Bio- und Gentechnologie erzeugte Produkte aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
5. Neue Technologien sollen auch von den Landwirten eingesetzt werden können. Dazu zählen die Bio- und Gentechnologie. Damit einhergehen muss die Aufklärung der Verbraucher über so erzeugte Produkte. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.