SPD · Chancen einer neuen Zeit
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2003 · beschlossen 19.10.2002 · Original
Das Programm enthält 36 von 1.129 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 42Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 36
Die Gestaltungsmöglichkeiten der EU-Agrarreform für ländliche Entwicklungsprogramme werden genutzt.
Wortlaut im Programm
In der Agrarpolitik der Europäischen Union ergibt si ch mit den Reformvorschlägen der Kommission die Chance, die bisherige immens kostenträchtige Marktordnungspolitik mittels Preisstützung, Mengenregulierung und produktbezogener Förderung zu überwinden. Wir begrüßen die Gestaltungsmöglichkeiten für ländliche Entwicklungsprogramme, die sich hieraus ergeben und sind entschlossen, sie zu nutzen. Link zum Original
Die Versorgung der Verbraucherinnen und Verbraucher mit regional erzeugten hochwertigen Produkten bleibt Ziel der hessischen Agrarpolitik.
Wortlaut im Programm
Unser unve rändertes Ziel in der hessischen Agrarpolitik bleibt dabei, die hessischen Verbraucherinnen und Verbraucher mit regional erzeugten hochwertigen Produkten zu versorgen. Link zum Original
Die Förderung der ländlichen Entwicklung wird zum Schwerpunkt der hessischen Agrarpolitik.
Wortlaut im Programm
Die SPD-geführte Landesregierung wird die Förderung der ländlichen Entwicklung zum Schwerpunkt hessischer Agrarpolitik machen. Link zum Original
Die regionalpolitischen Förderprogramme von EU, Bund und Land werden zu einem Gesamtprogramm für den ländlichen Raum gebündelt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört die dringliche Zusammenführung und Bündelung der vielfältigen regionalpolitischen Förderprogramme auf EU -, Bundes- und Landesebene zu einem Gesamtprogramm für den ländlichen Raum. Link zum Original
Auf dem überwiegenden Teil der Fläche werden volkswirtschaftlich und ökologisch sowie sozial nachhaltige Landnutzungsformen erhalten oder entwickelt.
Wortlaut im Programm
Auf dem überwiegenden Teil der Fläche kommt es uns darauf an, Formen einer Landnutzung zu erhalten oder zu entwickeln, die ihren Beitrag zur Volkswirtschaft bestmöglich vereint mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Link zum Original
Der Umgang mit der Natur auf wirtschaftlich genutzten Flächen wird zukunftsfähiger.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass der Umgang mit der Natur auf den wirtschaftlich genutzten Flächen insgesamt zukunftsfähiger wird. Link zum Original
Der Nutzen der Wälder wird verbessert und ihre Schutz- und Erholungsfunktionen werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Nutzen unserer Wälder verbessern und gleichzeitig seine Schutz - und Erholungsfunktionen sichern. Link zum Original
Eine Privatisierung des öffentlichen Waldes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Privatisierung des öffentlichen Waldes würde der gesellschaftlichen Bedeutung des Waldes nicht gerecht und ist deshalb abzulehnen. Link zum Original
Die ökologische und ökonomische Leistungsfähigkeit des Waldes wird durch ordnungsgemäße Forstwirtschaft gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die ökologische und ökonomische Leistungsfähigkeit des Waldes durch eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft sichern. Link zum Original
Standortgerechte Wälder mit naturgemäßen Waldbaumethoden werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir immer stärker den Aufbau und den Erhalt von standortgerechten Wäldern mit naturgemäßen Waldbaumethoden fördern und damit unsere Waldökosysteme stabilisieren. Link zum Original
Im Wald wird eine weitgehend natürliche Verjüngung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört eine weitgehend natürliche Verjüngung, angepasste Wildbestände, der Verzicht auf Kahlschläge und auf Chemieeinsatz im Wald. Link zum Original
Die Wildbestände werden an den Wald angepasst.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört eine weitgehend natürliche Verjüngung, angepasste Wildbestände, der Verzicht auf Kahlschläge und auf Chemieeinsatz im Wald. Link zum Original
Im Wald wird auf Kahlschläge verzichtet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört eine weitgehend natürliche Verjüngung, angepasste Wildbestände, der Verzicht auf Kahlschläge und auf Chemieeinsatz im Wald. Link zum Original
Im Wald wird auf Chemieeinsatz verzichtet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört eine weitgehend natürliche Verjüngung, angepasste Wildbestände, der Verzicht auf Kahlschläge und auf Chemieeinsatz im Wald. Link zum Original
Die Forstwirtschaft wird nach den Normen des FSC international zertifiziert.
Wortlaut im Programm
Die hohe ökologische und soziale Qualität unserer Wirtschaftsweise werden wir durch eine internationale Zertifizierung nach den Normen des Waldbewirtschaftungsrates FSC bestätigen lassen. Link zum Original
Landwirte werden dabei unterstützt, gesunde Nahrungsmittelproduktion und Ressourcenschonung mit ökonomischen Zwängen in Einklang zu bringen.
Wortlaut im Programm
Die meisten Landwirte in Hessen stellen sich der schwierigen Aufgabe, die Produktion gesunder Nahrung unter Schonung natürlicher Ressourcen in Einklang zu bringen mit den ökonomischen Zwängen, denen sie ausgesetzt sind. Dabei wollen wir sie unterstützen. Link zum Original
Rahmenbedingungen machen den integrierten Landbau zu einer Option nachhaltiger Entwicklung.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für Rahmenbedingungen einsetzen, die auch den integrierten Landbau zu einer Option für eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Entwicklung werden lassen. Link zum Original
Es werden weitere Schritte zu einer artgerechten Tierhaltung unternommen.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören auch weitere Schritte zu einer artgerechten Tierhaltung. Link zum Original
Der Anteil des ökologischen Landbaus in Hessen wird deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Umwelt und der Verbraucher gleichermaßen ist es unser Ziel, in weiteren Schritten den Anteil des ökologischen Landbaus in Hessen deutlich zu erhöhen. Als nächsten Schritt streben wir an, diese Anbauform auf mindestens 10% der Anbaufläche zu etablieren. Link zum Original
Der ökologische Landbau wird als nächster Schritt auf mindestens 10 Prozent der Anbaufläche etabliert.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Umwelt und der Verbraucher gleichermaßen ist es unser Ziel, in weiteren Schritten den Anteil des ökologischen Landbaus in Hessen deutlich zu erhöhen. Als nächsten Schritt streben wir an, diese Anbauform auf mindestens 10% der Anbaufläche zu etablieren. Link zum Original
Der ökologische Landbau wird in Forschung, Lehre, Beratung, Versuchswesen, Vermarktungsstrukturen und Marketing besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb den ökologischen Landbau in Hessen auch in Zukunft in der Forschung, Lehre, Beratung und im Versuchswesen, im Aufbau effizienter Betriebs- und Vermarktungsstrukturen und im Marketing besonders fördern. Link zum Original
Zusätzliche Einkommensmöglichkeiten der Landwirtschaft durch nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien werden durch Modellprojekte gefördert.
Wortlaut im Programm
Durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe und beim Erschließen erneuerbarer Energiequellen ergeben sich zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Landwirtschaft. Sie wollen wir durch Modellprojekte fördern und unterstützen. Link zum Original
Qualitätssicherungssysteme für landwirtschaftliche Produkte sollen das Vertrauen der Verbraucher zurückgewinnen.
Wortlaut im Programm
Mit Systemen zur Sicherung der Qualität landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere von Nahrungsmitteln, wollen wir das Vertrauen der Verbraucher wieder gewinnen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird beim Aufbau von Qualitätssicherungssystemen aktiv unterstützt.
Wortlaut im Programm
Beim Aufbau dieser Qualitätssicherungssysteme wollen wir die Landwirtschaft aktiv unterstützen. Link zum Original
Die regionale Erzeugung von Lebensmitteln steht bei Verarbeitung und Vermarktung im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Aus Gründen der Verbrauchersicherheit, aber auch wegen ihrer Qualität und ihrer Frische steht die regionale Erzeugung von Lebensmitteln für uns im Vordergrund der Verarbeitung und Vermarktung von Nahrungsmitteln. Link zum Original
Der hessische Weinbau wird auf seinem Weg der Qualitätssteigerung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Beispielhaft für eine Strategie zur Verbesserung der Erträge durch eine Steigerung der Qualität ist der hessische Weinbau. Bei der Fortsetzung dieses Weges wollen wir ihn unterstützen. Link zum Original
Die Pilotfunktion der hessischen Staatsweingüter für Qualität und umweltverträgliche Anbaumethoden wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine besondere Rolle spielen dabei die hessischen Staatsweingüter. Ihre Pilotfunktion zur Steigerung der Qualität und zu umweltverträglichen Anbaumethoden wollen wir ausbauen. Link zum Original
Gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft wie die Erhaltung der Kulturlandschaft werden angemessen honoriert.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft erbringt neben der agrarischen Produktion vielfältige Leistungen, die im Interesse der Gesellschaft notwendig sind. Diese Leistungen, wie zum Beispiel die Erhaltung der Kulturlandschaft, die Schaffung und Pflege von Räumen für Erholung und Freizeit müssen angemessen honoriert werden. Link zum Original
Die hessischen Dörfer sollen weiterentwickelt und ihre wirtschaftliche Grundlage und Lebensqualität gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die hessischen Dörfer weisen in ihrer Struktur und in ihren Lebensformen eine große Vielfalt auf. Sie weiterzuentwickeln und ihre wirtschaftliche Grundlage und hohe Lebensqualität zu sichern ist auch in Zukunft Ziel unserer Politik für die Dörfer. Link zum Original
Das Dorferneuerungsprogramm wird weiterentwickelt und auf hohem Niveau fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Dazu werden wir das Dorferneuerungsprogramm weiterentwickeln und auf hohem Niveau fortsetzen. Link zum Original
Die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sollen verbessert, die regionaltypische Bausubstanz soll erhalten werden. Link zum Original
Es sollen Impulse für wirtschaftliche und kulturelle Eigeninitiativen ausgelöst werden.
Wortlaut im Programm
Es sollen Impulse für wirtschaftliche und kulturelle Eigeninitiativen ausgelöst werden. Link zum Original
Dorfläden, die auch Postagenturen sein können, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch die Förderung von Dorfläden, die auch Agenturen für Postdienste u.ä. sein können. Link zum Original
Die Pilotprojekte zur artgerechten Tierhaltung in der Landwirtschaft werden weitergeführt und verbreitert.
Wortlaut im Programm
In der landwirtschaftlichen Tierhaltung setzen wir uns ein für die Weiterführung und Verbreiterung der Pilotprojekte zur artgerechten Tierhaltung. Link zum Original
Kleine Schlachthöfe werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Mit der Unterstützung kleiner Schlachthöfe und einer tierschutzgerechten Schlachtung unterstützen wir engagierte Erzeuger, regionale Versorgungswege und artgerechte wie konsumentenfreundliche Haltungssysteme. Link zum Original
Eine tierschutzgerechte Schlachtung wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Mit der Unterstützung kleiner Schlachthöfe und einer tierschutzgerechten Schlachtung unterstützen wir engagierte Erzeuger, regionale Versorgungswege und artgerechte wie konsumentenfreundliche Haltungssysteme. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.