Grüne · Besser leben in Hessen braucht mehr Grün
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Hessen 2003 · beschlossen 25.05.2002 · Original
Das Programm enthält 80 von 1.299 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 80Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 134Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 80
Hessen soll Vorreiter bei der Agrarwende und im Verbraucherschutz werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen Hessen zum Vorreiter bei der Agrarwende und im Verbraucherschutz machen. Dazu gehört die deutliche Aufstockung der Umstellungsbeihilfen, damit die Wettbewerbsnachteile für hessische Landwirte gegenüber ihren Berufskollegen aus anderen Bundesländern korrigiert werden können. Link zum Original
Die Umstellungsbeihilfen für Landwirte werden deutlich aufgestockt.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen Hessen zum Vorreiter bei der Agrarwende und im Verbraucherschutz machen. Dazu gehört die deutliche Aufstockung der Umstellungsbeihilfen, damit die Wettbewerbsnachteile für hessische Landwirte gegenüber ihren Berufskollegen aus anderen Bundesländern korrigiert werden können. Link zum Original
Der Verbraucherschutz soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Umwelt schützen, Lebensqualität verbessern, Gesundheitsrisiken vermindern, den Verbraucherschutz ausbauen und neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Die Waldpolitik orientiert sich an den Grundprinzipien ökologischer Waldbewirtschaftung statt an kurzfristig ertragsorientierten Bewirtschaftungsmethoden.
Wortlaut im Programm
Wir orientieren uns dabei an den Grundprinzipien einer ökologischen Waldbewirtschaftung und nicht an kurzfristigen, einseitig am finanziellen Ertrag orientierten Bewirtschaftungsmethoden. Link zum Original
Notwendige Holznutzungen sollen so wenig wie möglich in das Ökosystem des Waldes eingreifen.
Wortlaut im Programm
Notwendige Holznutzungen sollten dabei so wenig wie möglich ins Ökosystem des Waldes eingreifen. Link zum Original
Die naturgemäße Waldwirtschaft soll vom Staatsforst auf die gesamte Fläche des Waldes in öffentlichem Eigentum ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
• Ausweitung der von Bündnis 90/DIE GRÜNEN für den Staatsforst durchgesetzten naturgemäßen Waldwirtschaft auf die gesamte Fläche des in öffentlichem Eigentum stehenden Waldes, Link zum Original
Ökologische und soziale Standards einer naturgemäßen Waldwirtschaft sollen insbesondere im Staatswald sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
• Sicherstellung ökologischer und sozialer Standards einer naturgemäßen Waldwirtschaft insbesondere im Staatswald. Der Staatswald soll nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC) zertifiziert werden. Das FSC-Gütesiegel garantiert eine kontrolliert umweltgerechte und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung. Link zum Original
Der Staatswald soll nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert werden.
Wortlaut im Programm
• Sicherstellung ökologischer und sozialer Standards einer naturgemäßen Waldwirtschaft insbesondere im Staatswald. Der Staatswald soll nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC) zertifiziert werden. Das FSC-Gütesiegel garantiert eine kontrolliert umweltgerechte und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung. Link zum Original
Die rechtlichen Vorschriften, etwa die Forsteinrichtungs-Anweisung, sollen an die Ziele der ökologischen Waldwirtschaft angepasst werden.
Wortlaut im Programm
• Anpassung der rechtlichen Vorschriften an die Ziele der ökologischen Waldwirtschaft (z. B. Forsteinrichtungs-Anweisung), Link zum Original
Die Umorientierung von Verbraucherschutz und Agrarpolitik von Masse zu Klasse soll in Hessen vorangebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb alles dafür tun, um die Umorientierung von Verbraucherschutz und Agrarpolitik von der Masse zur Klasse auch in Hessen voranzubringen. Link zum Original
Verbraucher sollen auf Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit landwirtschaftlicher Produkte vertrauen können.
Wortlaut im Programm
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen auf Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit landwirtschaftlicher Produkte vertrauen können. Link zum Original
Gesundheitsgefährdende Stoffe wie Antibiotika und Hormone sollen nicht in Nahrungsmitteln enthalten sein.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsgefährdende Stoffe wie Antibiotika und Hormone haben in Nahrungsmitteln nichts zu suchen. Link zum Original
Qualitätssiegel sowie eine lückenlose Etikettierung und Kontrolle über die gesamte Lebensmittelerzeugungskette sollen Transparenz sicherstellen.
Wortlaut im Programm
Qualitätssiegel und eine lückenlose Etikettierung und Kontrolle über die gesamte Lebensmittelerzeugungskette vom Stall bis zur Ladentheke müssen Transparenz sicherstellen. Link zum Original
Regional erzeugte Lebensmittel werden bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Regional erzeugte Lebensmittel sind für uns erste Wahl. Link zum Original
Auch die konventionelle Landwirtschaft soll umwelt- und tierverträglicher werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass auch die konventionelle Landwirtschaft umwelt- und tierverträglicher wird. Link zum Original
Die Agrarfördermittel des Landes sollen so vergeben werden, dass sie eine verbraucher- und umweltorientierte Qualitätsproduktion unter fairen Wettbewerbsbedingungen unterstützen.
Wortlaut im Programm
Die Agrarfördermittel des Landes Hessen sollen so ausgegeben werden, dass sie zu fairen Wettbewerbsbedingungen im Sinne einer verbraucher- und umweltorientierten Qualitätsproduktion beitragen. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung soll Grundlage der Stallförderung werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen artgerechte Tierhaltung zur Grundlage der Stallförderung machen und Schlachttiertransporte auf vier Stunden begrenzen. Link zum Original
Schlachttiertransporte sollen auf vier Stunden begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen artgerechte Tierhaltung zur Grundlage der Stallförderung machen und Schlachttiertransporte auf vier Stunden begrenzen. Link zum Original
Umwelt- und Naturschutzleistungen der Landwirte sollen angemessen entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
Umwelt- und Naturschutzleistungen der Landwirte müssen angemessen entlohnt werden. Link zum Original
Der ökologische Landbau gilt als zukunftsfähig, weil er gesunde Lebensmittelerzeugung mit Ressourcenschutz und artgerechter Tierhaltung verbindet.
Wortlaut im Programm
Der ökologische Landbau ist zukunftsfähig, weil er die Erzeugung gesunder Lebensmittel mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen und artgerechten Tierhaltungsformen verbindet. Link zum Original
Möglichst viele bewirtschaftete Höfe sollen erhalten bleiben, um Kulturlandschaft und lebendigen ländlichen Raum zu bewahren.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Erhalt einer möglichst großen Zahl von bewirtschafteten Höfen ein, um unsere Kulturlandschaft und einen lebendigen ländlichen Raum zu erhalten. Link zum Original
Naturschutz- und Agrarpolitik werden verbunden, um landwirtschaftliche Nutzflächen vor Zerstörung zu schützen und Erwerbsmöglichkeiten zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb verbinden wir Naturschutz- und Agrarpolitik, damit wir landwirtschaftliche Nutzflächen vor Zerstörung schützen und Erwerbsmöglichkeiten erhalten können. Link zum Original
Die Vorgaben der Agrarwende sollen in Hessen umgesetzt und die Blockade durch die Landesregierung beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Verbraucher und Landwirte in Hessen haben ein Recht darauf, dass die Vorgaben der Agrarwende auch in Hessen umgesetzt werden und die Blockade durch die schwarzgelbe Landesregierung beseitigt wird. Link zum Original
Hessen soll Vorbild bei der Agrarwende werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden Hessen zum Vorbild bei der Agrarwende machen. Link zum Original
Die durch die Neuausrichtung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz verbesserten Rahmenbedingungen sollen für Hessen genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen z. B. die durch die Neuausrichtung der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz verbesserten Rahmenbedingungen für Hessen nutzen. Link zum Original
Die Verbraucheraufklärung zur Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen soll in Hessen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
werden dafür sorgen, dass die mit der Abschaffung der Käfighaltung für Legehennen verbundenen Fortschritte für den Tierschutz durch bessere Verbraucheraufklärung und eine entsprechende Kennzeichnung von Freiland- und Käfigeiern auch in Hessen voll zum Tragen kommen. Link zum Original
Freiland- und Käfigeier sollen in Hessen entsprechend gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
werden dafür sorgen, dass die mit der Abschaffung der Käfighaltung für Legehennen verbundenen Fortschritte für den Tierschutz durch bessere Verbraucheraufklärung und eine entsprechende Kennzeichnung von Freiland- und Käfigeiern auch in Hessen voll zum Tragen kommen. Link zum Original
Die von der Bundesregierung geplanten Verbesserungen der Haltungsbedingungen für Kälber, Schweine und Rinder sollen in Hessen konsequent umgesetzt statt blockiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass die von der Bundesregierung geplanten Verbesserungen der Haltungsbedingungen für Kälber, Schweine und Rinder in Hessen zukünftig nicht mehr blockiert, sondern konsequent umgesetzt werden. Link zum Original
Verbraucher sollen sofort erkennen können, woher ein Produkt stammt und unter welchen Umwelt-, Tierschutz- und Sozialstandards es erzeugt wurde.
Wortlaut im Programm
Künftig müssen die Konsumenten immer sofort erkennen können, woher ein Produkt stammt und unter welchen Umwelt-, Tierschutz- und sozialen Standards dieses Produkt produziert wurde. Link zum Original
Verbraucherschutzorganisationen sollen wieder einen angemessenen Stellenwert erhalten.
Wortlaut im Programm
Hier leisten Verbraucherschutzorganisationen einen wichtigen Beitrag, der von der derzeitigen Landesregierung viel zu wenig anerkannt wird. Wir werden dafür sorgen, dass diese Organisationen wieder den ihnen zukommenden Stellenwert erhalten, und die Zusammenarbeit mit ihnen intensivieren. Link zum Original
Die Zusammenarbeit des Landes mit Verbraucherschutzorganisationen soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Hier leisten Verbraucherschutzorganisationen einen wichtigen Beitrag, der von der derzeitigen Landesregierung viel zu wenig anerkannt wird. Wir werden dafür sorgen, dass diese Organisationen wieder den ihnen zukommenden Stellenwert erhalten, und die Zusammenarbeit mit ihnen intensivieren. Link zum Original
Die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über Gesundheit und Ernährung hat besondere Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Dabei kommt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Aufklärung zu Fragen von Gesundheit und Ernährung eine besondere Bedeutung zu. Link zum Original
Hessen soll die Verbraucherinformation erheblich verbessern.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Hessen die Verbraucherinformation erheblich verbessern und behördliche Kontrollen und Qualitätssicherungssysteme schaffen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern die Gewähr bieten, nur die Lebensmittel zu kaufen, die sie wirklich essen wollen, und den Erzeugern regionale Absatzmöglichkeiten sichern. Link zum Original
Hessen soll behördliche Kontrollen und Qualitätssicherungssysteme schaffen, die Verbrauchern Sicherheit beim Lebensmittelkauf geben und Erzeugern regionale Absatzmöglichkeiten sichern.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Hessen die Verbraucherinformation erheblich verbessern und behördliche Kontrollen und Qualitätssicherungssysteme schaffen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern die Gewähr bieten, nur die Lebensmittel zu kaufen, die sie wirklich essen wollen, und den Erzeugern regionale Absatzmöglichkeiten sichern. Link zum Original
Landwirte in Hessen sollen die Förderprogramme für nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien wie Biogas und Holzhackschnitzelanlagen voll nutzen können.
Wortlaut im Programm
Die existierenden staatlichen Förderprogramme im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe und erneuerbarer Energien, besonders die Verwendung von Biogas oder die Förderung von Anlagen für Holzhackschnitzel, bieten dafür gute Chancen. Wir werden dafür sorgen, dass die Landwirte in Hessen diese Chancen auch voll nutzen können. Link zum Original
Ein Aktionsplan zur Förderung des ökologischen Landbaus soll umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Als Konsequenz daraus werden wir in der politischen Verantwortung einen Aktionsplan zur Förderung des ökologischen Landbaus umsetzen. Link zum Original
Die Prämien für den ökologischen Landbau sollen in Anpassung an die Nachbarländer erhöht werden.
Wortlaut im Programm
• Die Prämien für den ökologischen Landbau müssen in Anpassung an die Nachbarländer erhöht werden, um Wettbewerbsnachteile hessischer Landwirte zu vermeiden und Anreize zur Umstellung zu bieten. Link zum Original
Die Vorgaben der Bundesregierung zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus sollen unterstützt und in Hessen umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
• Unterstützung und Umsetzung der positiven Vorgaben der Bundesregierung zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und Aufhebung der Blockadehaltung der jetzigen Landesregierung. Link zum Original
Der ökologische Landbau wird zum Leitbild erklärt und seine Weiterentwicklung erhält höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
• Der ökologische Landbau wird zum Leitbild erklärt, die zielgerichtete und kontinuierliche Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft erhält höchste Priorität. Link zum Original
Die Vermarktung ökologisch erzeugter Produkte soll durch eine Informations- und Imagekampagne gefördert werden.
Wortlaut im Programm
• Förderung der Vermarktung durch eine Informations- und Imagekampagne für ökologisch erzeugte Produkte. Link zum Original
In landeseigenen Kantinen sollen Ökoprodukte verwendet werden.
Wortlaut im Programm
• Verwendung von Ökoprodukten in landeseigenen Kantinen. Link zum Original
Mit Großverbrauchern sollen Selbstverpflichtungen zur bevorzugten Abnahme von Ökoprodukten ausgehandelt werden.
Wortlaut im Programm
• Aushandeln von Selbstverpflichtungen mit Großverbraucherinnen und Großverbrauchern über die bevorzugte Abnahme von Produkten des Ökolandbaus. Link zum Original
Es sollen regelmäßig hessische Aktionstage zum Ökolandbau stattfinden.
Wortlaut im Programm
• Regelmäßige Durchführung hessischer Aktionstage. Link zum Original
Verbraucher, vor allem Kinder und Jugendliche, sollen über Herkunft und Qualität ökologisch und regional erzeugter Produkte und über gesunde Ernährung aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
• Verbraucheraufklärung (Schwerpunkt Kinder und Jugendliche) zur Herkunft und Qualität ökologisch und regional erzeugter Produkte und zur gesunden Ernährung. Link zum Original
Für ökologisch wirtschaftende Betriebe soll eine effiziente Beratungsstruktur aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
• Aufbau einer effizienten Beratungsstruktur für ökologisch wirtschaftende Betriebe in Hessen. Link zum Original
Die hessischen Staatsdomänen sollen auf ökologischen Landbau umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
• Umstellung der hessischen Staatsdomänen auf ökologischen Landbau, um deren Vorbildfunktion gerecht zu werden. Link zum Original
Die Inhalte der landwirtschaftlichen Berufsausbildung sollen stärker auf nachhaltige und ökologische Landwirtschaft ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
• Überarbeitung der Ausbildungsinhalte der landwirtschaftlichen Berufsausbildung, um alle landwirtschaftlichen Auszubildenden stärker an die Anforderungen nachhaltiger sowie ökologischer Landwirtschaft heranzuführen. Link zum Original
Auch andere Formen umweltfreundlicher Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Selbstverständlich unterstützen wir auch andere Formen umweltfreundlicher Landwirtschaft. Link zum Original
Neue Wege der regionalen Vermarktung sollen vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Die Suche nach neuen Wegen der regionalen Vermarktung werden wir nach Kräften vorantreiben. Link zum Original
Regionale Wirtschaftskreisläufe sollen durch eine umweltverträgliche, regional ausgerichtete Landwirtschaft gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die regionalen Wirtschaftskreisläufe durch eine umweltverträgliche und regional ausgerichtete Landwirtschaft stärken. Link zum Original
Die Standards des hessischen Gütesiegels sollen weiterentwickelt und seine Akzeptanz bei den Erzeugern erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für die Weiterentwicklung der Standards und die Akzeptanz des hessischen Gütesiegels bei den Erzeugern einsetzen. Link zum Original
Die Verbraucheraufklärung soll verbessert werden, um Bekanntheit und Nachfrage des hessischen Gütesiegels zu erhöhen.
Wortlaut im Programm
Auch die Verbraucheraufklärung wollen wir deutlich verbessern, um den Bekanntheitsgrad des hessischen Gütesiegels und die Verbrauchernachfrage deutlich zu erhöhen. Link zum Original
Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/DIE GRÜNEN lehnen Nahrungsmittel aus dem Genlabor ab. Link zum Original
Gentechnisch veränderte und gentechnikfreie Produktion sollen strikt getrennt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine strikte Trennung von gentechnisch veränderter und gentechnikfreier Produktion. Link zum Original
Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen lückenlos, klar und streng kontrolliert gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine lückenlose, klare und streng kontrollierte Kennzeichnung und die entsprechende Verbraucheraufklärung ein, damit die Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf eine bewusste Entscheidung treffen können. Link zum Original
Verbraucher sollen über Gentechnik in Lebensmitteln aufgeklärt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine lückenlose, klare und streng kontrollierte Kennzeichnung und die entsprechende Verbraucheraufklärung ein, damit die Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf eine bewusste Entscheidung treffen können. Link zum Original
Die Entwicklung des ländlichen Raums als eigenständiger Lebens- und Wirtschaftsraum soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es ein vorrangiges Ziel unserer Politik, die Entwicklung des ländlichen Raums als eigenständigen Lebens- und Wirtschaftsraum zu unterstützen. Link zum Original
Das Dorferneuerungsprogramm soll weitergeführt und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen zur Stärkung der ländlichen Regionen das „Dorferneuerungsprogramm" weiterführen und weiterentwickeln. Link zum Original
Die Erfahrungen aus dem Biosphärenreservat Rhön sollen genutzt und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir die Erfahrungen, die im Biosphärenreservat Rhön seit mehr als einem Jahrzehnt gemacht worden sind, nutzen und weiterentwickeln. Link zum Original
Die Ressourcen des ländlichen Raums wie Naturschutz, Landschaftspflege, sanfter Tourismus und erneuerbare Energien sollen besser vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dazu beitragen, dass die Ressourcen des ländlichen Raums wie Naturschutz und Landschaftspflege, sanfter Tourismus, regenerative Energien u. a. besser vernetzt werden können. Link zum Original
Die Fördermaßnahmen für den ländlichen Raum sollen sinnvoll kombiniert werden und aufeinander aufbauen.
Wortlaut im Programm
Die vorhandenen Fördermaßnahmen müssen sinnvoll miteinander kombiniert werden und aufeinander aufbauen. Link zum Original
Arbeitsplätze sollen wohnortnah entstehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen wohnstättennahe Arbeitsplätze. Link zum Original
Kleingewerbliche Unternehmen aus Handwerk, Dienstleistung, Handel und Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft sollen als Basis der regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau der regionalen Wertschöpfung. Deshalb müssen kleingewerbliche Unternehmen aus Handwerk, Dienstleistung, Handel und Industrie, aber auch Land- und Forstwirtschaft als Basis für Wirtschaften im ländlichen Raum genutzt werden. Link zum Original
Zur ländlichen Regionalentwicklung gehört der Dialog zwischen Land und Stadt sowie zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
Wortlaut im Programm
Zur ländlichen Regionalentwicklung gehört auch der Dialog zwischen Land und Stadt und Erzeugern und Verbrauchern. Link zum Original
Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbände sollen an allen Gremien der Agrarverwaltung und -beratung beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
An allen Gremien der Agrarverwaltung, -beratung und, soweit möglich, der berufsständischen Vertretung werden die Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbände beteiligt, um den Dialog zwischen diesen Gruppen zu verbessern. Link zum Original
Die EU-Ausgleichszahlungen sollen nach sozialen Kriterien gestaffelt werden.
Wortlaut im Programm
Die hessischen GRÜNEN werden sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Ausgleichszahlungen der Europäischen Union nach sozialen Kriterien gestaffelt und ökologisch und ausgestaltet werden, wie es das von der EU angebotene Verfahren der „Modulation” ermöglicht. Link zum Original
Die EU-Ausgleichszahlungen sollen über die Modulation ökologisch ausgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die hessischen GRÜNEN werden sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Ausgleichszahlungen der Europäischen Union nach sozialen Kriterien gestaffelt und ökologisch und ausgestaltet werden, wie es das von der EU angebotene Verfahren der „Modulation” ermöglicht. Link zum Original
Agrarbeihilfen sollen zwischen Bundesländern und EU-Staaten vereinheitlicht werden.
Wortlaut im Programm
Zwischen den Bundesländern und EU-Staaten sollen die Beihilfen vereinheitlicht werden, um weiteren Wettbewerbsverzerrungen vorzubeugen. Link zum Original
Bei der Reform der EU-Strukturfonds soll die Förderung des ländlichen Raums in Hessen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür stark machen, dass bei der Fortsetzung der Reform der EU- Strukturfonds die Förderung des ländlichen Raums in Hessen erhalten bleibt, um weiterhin ganzheitliche regionale Entwicklungskonzepte voranbringen zu können. Link zum Original
Auf mineralischen Stickstoff und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel soll eine europäische Abgabe erhoben werden.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich außerdem für eine europäische Abgabe auf mineralischen Stickstoff und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmitteln einsetzen. Link zum Original
Der Tierschutz bei der Haltung von Nutztieren soll weiter verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine weitere Verstärkung des Tierschutzes bei der Haltung von Nutztieren fordern und durchsetzen, wie es die GRÜN-rote Bundesregierung bei der Legehennenverordnung im Herbst 2001 bereits vorgemacht hat. Link zum Original
Für die Haltung von Kälbern, Mastrindern und Schweinen sollen höhere gesetzliche Standards gelten.
Wortlaut im Programm
Auch für die Haltung von Kälbern, Mastrindern und Schweinen werden höhere gesetzliche Standards geschaffen. Link zum Original
Das Absatzfondsgesetz soll so überarbeitet werden, dass die CMA vorrangig regionale und ökologische Produkte und die Verbraucheraufklärung fördert.
Wortlaut im Programm
• Das Absatzfondgesetz als rechtliche und finanzielle Basis der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) soll so überarbeitet werden, dass die Förderung regionaler und ökologisch erzeugter Produkte sowie der Aufklärung der Verbraucher Vorrang eingeräumt wird. Link zum Original
Die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz soll im Sinne nachhaltiger ländlicher Entwicklung weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
• Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ wird weiterentwickelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes. Link zum Original
Alle Agrarförderprogramme sollen sich auch an Umwelt- und Tierschutzkriterien ausrichten.
Wortlaut im Programm
• Alle Förderungsprogramme sollen sich auch an Umwelt- und Tierschutzkriterien ausrichten. Link zum Original
Exportsubventionen für Lebendtiertransporte sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
• Wir setzen uns entschieden für die Abschaffung von Exportsubventionen für Lebendtiertransporte ein und fordern ein Verbot von Schlachttiertransporten, die länger als vier Stunden dauern. Link zum Original
Schlachttiertransporte von mehr als vier Stunden sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
• Wir setzen uns entschieden für die Abschaffung von Exportsubventionen für Lebendtiertransporte ein und fordern ein Verbot von Schlachttiertransporten, die länger als vier Stunden dauern. Link zum Original
Voraussetzung für Agrarförderung soll sein, dass über 50 Prozent des Futters aus dem eigenen Betrieb stammen.
Wortlaut im Programm
• Nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit soll als Förderungsvoraussetzung die Futtergrundlage zu über 50 Prozent vom eigenen Betrieb stammen. Link zum Original
In Hessen soll die Agrarwende eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
• Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden die Agrarwende endlich auch in Hessen einleiten. Link zum Original
Projekte der umweltgerechten Landwirtschaft in der Region Kellerwald-Edersee sollen besonders unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Projekte des sanften Tourismus und der umweltgerechten Landwirtschaft besonders unterstützen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.