FDP HH · Hamburg gibt die Richtung vor.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2015 · beschlossen 08.11.2014 · Original
Das Programm enthält 40 von 849 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 40
Kunst und Kultur sollen ihre zentrale Rolle für die Gesellschaft wahrnehmen können, wozu ein Interessenausgleich zwischen Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden angestrebt wird.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dazu beitragen, dass Kunst und Kultur ihre zentrale Rolle für die Zukunft unserer Gesellschaft und für alle Bürger wirkungsvoll wahrnehmen können. Für uns in Hamburg heißt das, einen Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Institutionen und Kulturschaffenden zu erreichen. Link zum Original
Die Stadt trägt als Trägerin vieler Einrichtungen besondere Verantwortung für Erhalt und Ausbau der Kulturlandschaft.
Wortlaut im Programm
Der Stadt kommt als Trägerin vieler Einrichtungen eine besondere Verantwortung beim Erhalt und Ausbau der Kulturlandschaft zu. Link zum Original
Zwischen den Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden wird ein Interessenausgleich erreicht.
Wortlaut im Programm
Für ein besseres Hamburg kommt es darauf an, einen Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Institutionen und Kulturschaffenden zu erreichen. Link zum Original
Die Stadt schärft das Bewusstsein dafür, dass viele Kultureinrichtungen auf private Unterstützung angewiesen sind.
Wortlaut im Programm
Gerade vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage sind viele Einrichtungen auf private Unterstützung angewiesen. Aufgabe der Stadt muss es sein, das Bewusstsein dafür zu schärfen und weitere Anreize für bürgerliches Engagement zu schaffen. Link zum Original
Die Stadt schafft weitere Anreize für bürgerschaftliches Engagement in der Kulturfinanzierung.
Wortlaut im Programm
Gerade vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage sind viele Einrichtungen auf private Unterstützung angewiesen. Aufgabe der Stadt muss es sein, das Bewusstsein dafür zu schärfen und weitere Anreize für bürgerliches Engagement zu schaffen. Link zum Original
Kulturfinanzierung wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, bei der Staat und Bürger Kultureinrichtungen gemeinsam finanzieren.
Wortlaut im Programm
- Wir wollen, dass Kulturfinanzierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. Staat und Bürger sollen gemeinsam Kultureinrichtungen finanzieren. Link zum Original
Der Staat hält eine kulturelle Grundsicherung vor.
Wortlaut im Programm
Aufgabe des Staates ist es, eine kulturelle Grundsicherung vorzuhalten und darüber hinaus privates Engagement und private Beteiligungen zu unterstützen und zu fördern. Link zum Original
Der Staat unterstützt und fördert privates Engagement und private Beteiligungen an der Kultur.
Wortlaut im Programm
Aufgabe des Staates ist es, eine kulturelle Grundsicherung vorzuhalten und darüber hinaus privates Engagement und private Beteiligungen zu unterstützen und zu fördern. Link zum Original
Private Spenden und Zuwendungen an Kultureinrichtungen werden durch staatliche Mittel ergänzt.
Wortlaut im Programm
Um hier einen stärkeren Anreiz zu setzen, fordern wir private Spenden und Zuwendungen durch staatliche Mittel zu ergänzen. Spendet ein Privater an eine kulturelle Einrichtung, gibt die Stadt einen bestimmten Betrag aus einem zu schaffenden, in der Höhe gedeckelten Kulturfonds hinzu. Link zum Original
Für die staatliche Ergänzung von Kulturspenden wird ein in der Höhe gedeckelter Kulturfonds geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um hier einen stärkeren Anreiz zu setzen, fordern wir private Spenden und Zuwendungen durch staatliche Mittel zu ergänzen. Spendet ein Privater an eine kulturelle Einrichtung, gibt die Stadt einen bestimmten Betrag aus einem zu schaffenden, in der Höhe gedeckelten Kulturfonds hinzu. Link zum Original
Kultureinrichtungen erschließen neue Einnahmequellen und verbessern bestehende.
Wortlaut im Programm
Aber auch Kultureinrichtungen sollen neue Einnahmequellen erschließen und bestehende verbessern. Link zum Original
Zusätzlich gewonnene Mittel der Stiftung Historischer Museen fließen zunächst in die Modernisierung des Hamburg Museums am Holstenwall.
Wortlaut im Programm
- Die zusätzlich gewonnenen Mittel der Stiftung Historischer Museen sollen zunächst zur Realisierung der Modernisierungspläne des Hamburg Museums am Holstenwall zur Verfügung gestellt werden. Damit soll die Zukunftsperspektive des Hauses als Visitenkarte der Stadt abgesichert werden. Gleiches gilt für das Altonaer Museum. Link zum Original
Zusätzlich gewonnene Mittel der Stiftung Historischer Museen fließen auch in die Modernisierung des Altonaer Museums.
Wortlaut im Programm
- Die zusätzlich gewonnenen Mittel der Stiftung Historischer Museen sollen zunächst zur Realisierung der Modernisierungspläne des Hamburg Museums am Holstenwall zur Verfügung gestellt werden. Damit soll die Zukunftsperspektive des Hauses als Visitenkarte der Stadt abgesichert werden. Gleiches gilt für das Altonaer Museum. Link zum Original
Die finanzielle und strukturelle Unabhängigkeit der Hamburger Museen wird dauerhaft gesichert.
Wortlaut im Programm
- In einem besseren Hamburg muss die finanzielle und strukturelle Unabhängigkeit der Hamburger Museen dauerhaft gesichert werden. Link zum Original
Es wird geprüft, ob die öffentlichen Museumsstiftungen in privatrechtlich organisierte Stiftungen überführt werden können.
Wortlaut im Programm
Wir werden prüfen, inwieweit eine Überführung der öffentlichen Museumsstiftungen in privatrechtlich organisierte Stiftungen sowohl technisch als auch finanziell perspektivisch realisierbar ist. Link zum Original
Chancengleichheit bedeutet kulturelle Teilhabe aller Bürger.
Wortlaut im Programm
- Wir stehen für Chancengleichheit – das bedeutet kulturelle Teilhabe aller Bürger. Link zum Original
Die Stadtteilkultur ist ein wesentlicher Faktor zur Stärkung der Identität der Quartiere.
Wortlaut im Programm
- Ein wesentlicher Faktor, um die Identität der Quartiere zu stärken, ist in einem besseren Hamburg die Stadteilkultur. Link zum Original
Die Rahmenzuweisungen für Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten werden erhöht.
Wortlaut im Programm
- Wir fordern deshalb auch weiterhin eine Erhöhung der Rahmenzuweisungen für Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten und wird sich dafür einsetzen. Das gilt auch für freie Gruppen und Initiativen, Jugendhäuser und Kulturzentren, die in allen Stadtteilen gerade das kulturelle Angebot für junge Menschen erweitern. Link zum Original
Die Förderung freier Gruppen und Initiativen, Jugendhäuser und Kulturzentren, die das kulturelle Angebot für junge Menschen erweitern, wird erhöht.
Wortlaut im Programm
- Wir fordern deshalb auch weiterhin eine Erhöhung der Rahmenzuweisungen für Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten und wird sich dafür einsetzen. Das gilt auch für freie Gruppen und Initiativen, Jugendhäuser und Kulturzentren, die in allen Stadtteilen gerade das kulturelle Angebot für junge Menschen erweitern. Link zum Original
Kooperationen von Kultur- und Bildungseinrichtungen fördern insbesondere von Bildungsarmut betroffene Kinder und Jugendliche.
Wortlaut im Programm
- Durch Kooperationen von Kultur-‐ und Bildungseinrichtungen können insbesondere auch diejenigen Kinder und Jugendlichen gefördert werden, die von Bildungsarmut betroffen sind. Link zum Original
Die Erreichbarkeit von Kultur- und Bildungseinrichtungen wird durch Bündnisse mit dem öffentlichen Verkehr (Kulturticket) gewährleistet.
Wortlaut im Programm
- Eine gute Erreichbarkeit von Kultur-‐ und Bildungseinrichtungen ist durch den Ausbau von Bündnissen mit dem öffentlichen Nah-‐ und Fernverkehr (Kulturticket) zu gewährleisten. Link zum Original
Angebote der kulturellen Bildung sind für jeden zugänglich.
Wortlaut im Programm
- Die Angebote der kulturellen Bildung sollen für jeden zugänglich sein. Barrierefreiheit und eine kindgerechte Ausstattung der entsprechenden Einrichtungen ist erforderlich. Link zum Original
Einrichtungen der kulturellen Bildung werden barrierefrei und kindgerecht ausgestattet.
Wortlaut im Programm
- Die Angebote der kulturellen Bildung sollen für jeden zugänglich sein. Barrierefreiheit und eine kindgerechte Ausstattung der entsprechenden Einrichtungen ist erforderlich. Link zum Original
Angebote der kulturellen Bildung sind inhaltlich vielfältig und zeitlich flexibel wahrnehmbar.
Wortlaut im Programm
Angebote der kulturellen Bildung sollten nicht nur inhaltlich vielfältig, sondern auch im zeitlichen Rahmen flexibel wahrnehmbar sein. Link zum Original
Kultur- und Bildungseinrichtungen werden so organisiert, dass Veranstaltungen auch in Ruhezeiten und an Feiertagen stattfinden können.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, die Kultur-‐ und Bildungseinrichtungen organisatorisch so auszurichten, dass in ihnen auch in Ruhezeiten oder an Feiertagen Veranstaltungen stattfinden können. Link zum Original
Ein faires Miteinander von Printmedien und Rundfunk wird in der analogen und digitalen Welt sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Unsere Demokratie lebt von der Medien-‐ und Meinungsvielfalt in der analogen und digitalen Welt. In beiden Welten muss ein faires Miteinander von Printmedien und Rundfunk sichergestellt werden. Link zum Original
Eine gebührensubventionierte Marktverzerrung zwischen Rundfunk und Printmedien wird ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Unsere Demokratie lebt von der Medien-‐ und Meinungsvielfalt in der analogen und digitalen Welt. In beiden Welten muss ein faires Miteinander von Printmedien und Rundfunk sichergestellt werden. Dies schließt auch eine gebührensubventionierte Marktverzerrung aus. Link zum Original
Medienkonzentrations- und Kartellrecht werden modernisiert, damit Rundfunk und Presse gegenüber Internetanbietern nicht benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Um Rundfunk und Presse gegenüber den Anbietern im Internet nicht zu benachteiligen, sind Modernisierungen des Medienkonzentrations-‐ und Kartellrechts erforderlich. Link zum Original
Der Grundversorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird überprüft und konkretisiert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Überprüfung und Konkretisierung des Grundversorgungsauftrags des öffentlich-‐rechtlichen Rundfunks. Hierzu zählen unter anderem die Programmvielfalt und die Spartenkanäle, das Telemedienangebot, Beteiligungen an Produktionsgesellschaften und anderen Unternehmen. Link zum Original
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks orientiert sich am Grundversorgungsauftrag.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Finanzierungsmodell, das sich am Grundversorgungsauftrag orientiert. Link zum Original
Beitragszahler können künftig nachvollziehen, wofür sie ihre Rundfunkbeiträge entrichten.
Wortlaut im Programm
Zukünftig muss der Gebührenzahlen nachvollziehen können, wofür er Beiträge entrichtet. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erhält eine Verwaltungsreform mit klaren Kompetenzen.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-‐rechtliche Rundfunk bedarf einer Verwaltungsreform mit klaren Kompetenzen. Link zum Original
Die Beteiligungsgesellschaften des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden kritisch überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Beteiligungsgesellschaften sollen kritisch überprüft werden. Link zum Original
Alle Fernsehsendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden mittelfristig optional untertitelt.
Wortlaut im Programm
Bürger mit beeinträchtigtem Hörvermögen sollen ebenfalls daran teilhaben können. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass mittelfristig alle Fernsehsendungen des öffentlich-‐rechtlichen Rundfunks optional untertitelt und darüber hinaus mehr Fernsehsendungen mit einer Übersetzung in Gebärdensprache angeboten werden. Link zum Original
Mehr Fernsehsendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden mit Übersetzung in Gebärdensprache angeboten.
Wortlaut im Programm
Bürger mit beeinträchtigtem Hörvermögen sollen ebenfalls daran teilhaben können. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass mittelfristig alle Fernsehsendungen des öffentlich-‐rechtlichen Rundfunks optional untertitelt und darüber hinaus mehr Fernsehsendungen mit einer Übersetzung in Gebärdensprache angeboten werden. Link zum Original
Der Beitragsservice erhält Zugriff auf möglichst wenige Daten.
Wortlaut im Programm
Der Beitragsservice (ehem. GEZ) soll auf möglichst wenig Daten Zugriff haben. Link zum Original
Der Denkmalschutz wird mit Bedacht vollzogen, sodass das architektonische Erbe bewahrt und städtebaulicher Wandel ermöglicht wird.
Wortlaut im Programm
Ein mit Bedacht vollzogener Denkmalschutz stellt sicher, dass das architektonische Erbe bewahrt und konserviert wird und städtebaulicher Wandel ermöglicht werden kann. Link zum Original
Die Unterschutzstellung vollständiger und großräumiger Ensembles wird kritisch gesehen, weil sie die Nachverdichtung erschwert.
Wortlaut im Programm
Gerade die Unterschutzstellung vollständiger und großräumiger Ensembles erschwert wohnungsbaupolitisch notwendige Maßnahmen wie die Nachverdichtung. Link zum Original
Bei der Unterschutzstellung neuer Denkmäler wird ein enger Abstimmungs- und Dialogprozess mit den Eigentümern verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Bei der Unterschutzstellung neuer Denkmäler ist ein enger Abstimmungs-‐ und Dialogprozess mit den jeweiligen Eigentümern zwingend erforderlich, da die Unterschutzstellung einen erheblichen Eingriff in die Eigentumsrechte darstellt. Link zum Original
Bei Umbau und Sanierung geschützter Denkmäler wird der bürokratische, zeitliche und finanzielle Aufwand für Eigentümer minimiert.
Wortlaut im Programm
Bei Umbau und Sanierungsmaßnahmen an geschützten Denkmälern sind sowohl der bürokratische, zeitliche und der finanzielle Aufwand für den Eigentümer zu minimieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.