FDP · Hamburg gibt die Richtung vor.
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2015 · beschlossen 08.11.2014 · Original
Das Programm enthält 26 von 849 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 26
Menschen in schwierigen Lebensphasen werden unterstützt, damit sie schnell wieder selbstbestimmt leben können, statt dauerhaft auf Hilfe angewiesen zu sein.
Wortlaut im Programm
Für ein besseres Hamburg sind wir gefordert, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und ihnen zu helfen, schnell wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Wir wollen sie nicht zu dauerhaften Hilfeempfängern machen, sondern ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Link zum Original
Die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepakets wird etwa durch gezielte Informationskampagnen gesteigert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die Inanspruchnahme des Bildungs-‐ und Teilhabepakets zum Beispiel durch gezielte Informationskampagnen weiter gesteigert wird. Link zum Original
Start-up-Geschäftsführer mit mindestens 20 Prozent der Anteile entscheiden in den ersten zwölf Monaten nach Gründung selbst, ob sie selbstständig oder sozialversicherungspflichtig angestellt sind.
Wortlaut im Programm
Zukünftig soll jeder Start-‐up-‐Geschäftsführer, der zumindest 20 Prozent der Anteile an einem Unternehmen hält, selbst entscheiden dürfen, ob er selbstständig sein oder angestellt werden möchte und damit regulär in die Sozialversicherungssysteme einzahlt. Diese Regelung soll für die ersten zwölf Monate der in Gründung befindlichen Unternehmen gelten. Link zum Original
Die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich wollen wir die Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen abschaffen. Link zum Original
Der Arbeitsmarkt wird flexibilisiert.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Link zum Original
Befristete Arbeitsverhältnisse werden der Arbeitslosigkeit vorgezogen.
Wortlaut im Programm
Wir bevorzugen befristete Arbeitsverhältnisse anstelle von Arbeitslosigkeit und Minijobs statt Transferleistungen. Link zum Original
Minijobs werden Transferleistungen vorgezogen.
Wortlaut im Programm
Wir bevorzugen befristete Arbeitsverhältnisse anstelle von Arbeitslosigkeit und Minijobs statt Transferleistungen. Link zum Original
Unternehmen sollen Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeit mit zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen abdecken statt durch Mehrarbeit der Stammbelegschaft.
Wortlaut im Programm
Flexibilisierung bedeutet auch, dass ein Unternehmen bei Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeit zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schafft, anstatt die Stammbelegschaft zu Mehrarbeit zu verpflichten. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen dienen dazu, Menschen in reguläre Beschäftigung zu bringen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind dazu bestimmt, Menschen in reguläre Beschäftigung zu bringen. Link zum Original
Der flächendeckende Mindestlohn wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der flächendeckende Mindestlohn schadet nicht nur Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen, sondern insbesondere jungen Menschen, da es für sie zukünftig noch schwerer sein wird, einen Arbeitsplatz zu finden. Wir lehnen den Mindestlohn daher ab. Link zum Original
Statt eines Mindestlohns wird auf die Tarifautonomie von Gewerkschaften und Arbeitgebern gesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Mindestlohn daher ab. Stattdessen setzen wir auf die Tarifautonomie von Gewerkschaften und Arbeitgebern. Link zum Original
Reicht das Arbeitseinkommen nicht zum Leben, stockt die Gesellschaft es auf.
Wortlaut im Programm
Klar ist aber auch, dass da, wo das Einkommen zum Leben nicht reicht, die Gesellschaft ihrer Verantwortung gerecht werden muss und das Einkommen aufstockt, und zwar so, dass jemand, der arbeitet mehr hat als der, der nicht arbeitet. Link zum Original
Die Aufstockung wird so bemessen, dass Arbeitende mehr haben als Nichtarbeitende.
Wortlaut im Programm
Klar ist aber auch, dass da, wo das Einkommen zum Leben nicht reicht, die Gesellschaft ihrer Verantwortung gerecht werden muss und das Einkommen aufstockt, und zwar so, dass jemand, der arbeitet mehr hat als der, der nicht arbeitet. Link zum Original
Zur Fachkräftesicherung werden Bildung, Weiterbildung und lebenslanges Lernen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Fachkräftesicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie beginnt bei der Ausbildungsfähigkeit und Motivation von Jugendlichen sowie der Verringerung der Abbrecherquote bei der Berufsausbildung, sie geht über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über die Nutzung der Kompetenz von Senioren bis hin zu einem modernen Einwanderungsrecht. Wir setzen dabei auf Stärkung von Bildung, Weiterbildung und lebenslangem Lernen sowie auf einen flexiblen und familienfreundlichen Arbeitsmarkt. Link zum Original
Zur Fachkräftesicherung wird ein flexibler und familienfreundlicher Arbeitsmarkt angestrebt.
Wortlaut im Programm
Fachkräftesicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie beginnt bei der Ausbildungsfähigkeit und Motivation von Jugendlichen sowie der Verringerung der Abbrecherquote bei der Berufsausbildung, sie geht über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über die Nutzung der Kompetenz von Senioren bis hin zu einem modernen Einwanderungsrecht. Wir setzen dabei auf Stärkung von Bildung, Weiterbildung und lebenslangem Lernen sowie auf einen flexiblen und familienfreundlichen Arbeitsmarkt. Link zum Original
Kleinere Betriebe werden dabei unterstützt, Ausbildungskooperationen einzugehen.
Wortlaut im Programm
Für viele kleinere Betriebe ist es oftmals schwierig, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Wir möchten sie unterstützen, Ausbildungskooperationen einzugehen. Link zum Original
Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose erhalten verstärkt die Möglichkeit, einen qualifizierten Berufsabschluss nachzuholen.
Wortlaut im Programm
Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose sollen deshalb verstärkt die Möglichkeit erhalten, einen qualifizierten Berufsabschluss nachzuholen, anstatt von einer Maßnahme in die nächste übergehen zu müssen. Link zum Original
In Hamburg startet ein Modellversuch, mit dem Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose einen Facharbeiterabschluss in Etappen erreichen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Modellversuch in Hamburg starten, der es auch Geringqualifizierten sowie Langzeitarbeitslosen ermöglicht, einen Facharbeiterabschluss in Etappen zu erreichen. Link zum Original
Die Kompetenzen älterer Menschen werden stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Kompetenzen älterer Menschen müssen stärker genutzt werden. Link zum Original
Arbeitsplätze in der Zeitarbeit werden weiterhin unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Zeitarbeitsbranche hat erheblich zum Beschäftigungsboom in Hamburg beigetragen und ist insbesondere für Geringqualifizierte und Arbeitslose eine Einstiegschance in feste und dauerhafte Arbeitsverhältnisse. Daher werden wir uns auch weiterhin für Arbeitsplätze in der Zeitarbeit stark machen. Link zum Original
Es wird geprüft, wie in Hamburg eine Tagesjobbörse unter Beteiligung privater Unternehmen bürokratiearm errichtet werden kann.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die unbürokratische Aufnahme von Arbeit ermöglichen und dafür prüfen, wie in Hamburg eine Tagesjobbörse unter Beteiligung privater Unternehmen bürokratiearm errichtet werden kann. Link zum Original
Jugendliche aus EU-Nachbarstaaten erhalten durch Austauschprogramme und Kooperationen unbürokratische Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unbürokratische Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche aus unseren EU-‐ Nachbarstaaten in den Arbeitsmarkt durch Austauschprogramme und Kooperationen. Link zum Original
Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen wird wirksamer geholfen, vermittlungsfähig für reguläre Arbeit zu werden.
Wortlaut im Programm
Mitbürgern mit besonderen Vermittlungshemmnissen muss zur Erreichung der Vermittlungsfähigkeit in reguläre Arbeit wirksamer geholfen werden. Link zum Original
Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke werden entsprechend ihren individuellen Erfordernissen umgeschult und für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt gestärkt.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Handicap und chronisch Kranke müssen entsprechend ihrer individuellen Erfordernisse umgeschult und alltagsfit gemacht werden, um sie für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu stärken. Link zum Original
Wer sich selbst nicht helfen kann, erhält Hilfe von der Solidargemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Wer sich selbst nicht helfen kann, dem hilft die Solidargemeinschaft. Link zum Original
Die Grundbedürfnisse des Einzelnen werden langfristig durch ein Liberales Bürgergeld gedeckt, das Anreize zum Hinzuverdienen setzt.
Wortlaut im Programm
Die Grundbedürfnisse des Einzelnen sollen langfristig durch das Liberale Bürgergeld gedeckt werden, das auch Anreiz gibt, zusätzliches Geld für mehr Lebensqualität und eine bessere Alterssicherung zu verdienen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.