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FDP · Hamburg gibt die Richtung vor.

Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung

Bürgerschaftswahl Hamburg 2015 · beschlossen 08.11.2014 · Original

Das Programm enthält 26 von 849 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.

Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 26
  1. Menschen in schwierigen Lebensphasen werden unterstützt, damit sie schnell wieder selbstbestimmt leben können, statt dauerhaft auf Hilfe angewiesen zu sein.

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    Wortlaut im Programm
    Für ein besseres Hamburg sind wir gefordert, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und ihnen zu helfen, schnell wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Wir wollen sie nicht zu dauerhaften Hilfeempfängern machen, sondern ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Link zum Original
  2. Die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepakets wird etwa durch gezielte Informationskampagnen gesteigert.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die Inanspruchnahme des Bildungs-‐ und Teilhabepakets zum Beispiel durch gezielte Informationskampagnen weiter gesteigert wird. Link zum Original
  3. Start-up-Geschäftsführer mit mindestens 20 Prozent der Anteile entscheiden in den ersten zwölf Monaten nach Gründung selbst, ob sie selbstständig oder sozialversicherungspflichtig angestellt sind.

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    Wortlaut im Programm
    Zukünftig soll jeder Start-‐up-‐Geschäftsführer, der zumindest 20 Prozent der Anteile an einem Unternehmen hält, selbst entscheiden dürfen, ob er selbstständig sein oder angestellt werden möchte und damit regulär in die Sozialversicherungssysteme einzahlt. Diese Regelung soll für die ersten zwölf Monate der in Gründung befindlichen Unternehmen gelten. Link zum Original
  4. Die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Zusätzlich wollen wir die Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen abschaffen. Link zum Original
  5. Der Arbeitsmarkt wird flexibilisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zu einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Link zum Original
  6. Befristete Arbeitsverhältnisse werden der Arbeitslosigkeit vorgezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bevorzugen befristete Arbeitsverhältnisse anstelle von Arbeitslosigkeit und Minijobs statt Transferleistungen. Link zum Original
  7. Minijobs werden Transferleistungen vorgezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bevorzugen befristete Arbeitsverhältnisse anstelle von Arbeitslosigkeit und Minijobs statt Transferleistungen. Link zum Original
  8. Unternehmen sollen Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeit mit zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen abdecken statt durch Mehrarbeit der Stammbelegschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Flexibilisierung bedeutet auch, dass ein Unternehmen bei Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeit zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schafft, anstatt die Stammbelegschaft zu Mehrarbeit zu verpflichten. Link zum Original
  9. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen dienen dazu, Menschen in reguläre Beschäftigung zu bringen.

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    Wortlaut im Programm
    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind dazu bestimmt, Menschen in reguläre Beschäftigung zu bringen. Link zum Original
  10. Der flächendeckende Mindestlohn wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Der flächendeckende Mindestlohn schadet nicht nur Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen, sondern insbesondere jungen Menschen, da es für sie zukünftig noch schwerer sein wird, einen Arbeitsplatz zu finden. Wir lehnen den Mindestlohn daher ab. Link zum Original
  11. Statt eines Mindestlohns wird auf die Tarifautonomie von Gewerkschaften und Arbeitgebern gesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen den Mindestlohn daher ab. Stattdessen setzen wir auf die Tarifautonomie von Gewerkschaften und Arbeitgebern. Link zum Original
  12. Reicht das Arbeitseinkommen nicht zum Leben, stockt die Gesellschaft es auf.

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    Wortlaut im Programm
    Klar ist aber auch, dass da, wo das Einkommen zum Leben nicht reicht, die Gesellschaft ihrer Verantwortung gerecht werden muss und das Einkommen aufstockt, und zwar so, dass jemand, der arbeitet mehr hat als der, der nicht arbeitet. Link zum Original
  13. Die Aufstockung wird so bemessen, dass Arbeitende mehr haben als Nichtarbeitende.

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    Wortlaut im Programm
    Klar ist aber auch, dass da, wo das Einkommen zum Leben nicht reicht, die Gesellschaft ihrer Verantwortung gerecht werden muss und das Einkommen aufstockt, und zwar so, dass jemand, der arbeitet mehr hat als der, der nicht arbeitet. Link zum Original
  14. Zur Fachkräftesicherung werden Bildung, Weiterbildung und lebenslanges Lernen gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Fachkräftesicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie beginnt bei der Ausbildungsfähigkeit und Motivation von Jugendlichen sowie der Verringerung der Abbrecherquote bei der Berufsausbildung, sie geht über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über die Nutzung der Kompetenz von Senioren bis hin zu einem modernen Einwanderungsrecht. Wir setzen dabei auf Stärkung von Bildung, Weiterbildung und lebenslangem Lernen sowie auf einen flexiblen und familienfreundlichen Arbeitsmarkt. Link zum Original
  15. Zur Fachkräftesicherung wird ein flexibler und familienfreundlicher Arbeitsmarkt angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Fachkräftesicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie beginnt bei der Ausbildungsfähigkeit und Motivation von Jugendlichen sowie der Verringerung der Abbrecherquote bei der Berufsausbildung, sie geht über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über die Nutzung der Kompetenz von Senioren bis hin zu einem modernen Einwanderungsrecht. Wir setzen dabei auf Stärkung von Bildung, Weiterbildung und lebenslangem Lernen sowie auf einen flexiblen und familienfreundlichen Arbeitsmarkt. Link zum Original
  16. Kleinere Betriebe werden dabei unterstützt, Ausbildungskooperationen einzugehen.

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    Wortlaut im Programm
    Für viele kleinere Betriebe ist es oftmals schwierig, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Wir möchten sie unterstützen, Ausbildungskooperationen einzugehen. Link zum Original
  17. Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose erhalten verstärkt die Möglichkeit, einen qualifizierten Berufsabschluss nachzuholen.

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    Wortlaut im Programm
    Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose sollen deshalb verstärkt die Möglichkeit erhalten, einen qualifizierten Berufsabschluss nachzuholen, anstatt von einer Maßnahme in die nächste übergehen zu müssen. Link zum Original
  18. In Hamburg startet ein Modellversuch, mit dem Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose einen Facharbeiterabschluss in Etappen erreichen können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen einen Modellversuch in Hamburg starten, der es auch Geringqualifizierten sowie Langzeitarbeitslosen ermöglicht, einen Facharbeiterabschluss in Etappen zu erreichen. Link zum Original
  19. Die Kompetenzen älterer Menschen werden stärker genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kompetenzen älterer Menschen müssen stärker genutzt werden. Link zum Original
  20. Arbeitsplätze in der Zeitarbeit werden weiterhin unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zeitarbeitsbranche hat erheblich zum Beschäftigungsboom in Hamburg beigetragen und ist insbesondere für Geringqualifizierte und Arbeitslose eine Einstiegschance in feste und dauerhafte Arbeitsverhältnisse. Daher werden wir uns auch weiterhin für Arbeitsplätze in der Zeitarbeit stark machen. Link zum Original
  21. Es wird geprüft, wie in Hamburg eine Tagesjobbörse unter Beteiligung privater Unternehmen bürokratiearm errichtet werden kann.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die unbürokratische Aufnahme von Arbeit ermöglichen und dafür prüfen, wie in Hamburg eine Tagesjobbörse unter Beteiligung privater Unternehmen bürokratiearm errichtet werden kann. Link zum Original
  22. Jugendliche aus EU-Nachbarstaaten erhalten durch Austauschprogramme und Kooperationen unbürokratische Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen unbürokratische Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche aus unseren EU-‐ Nachbarstaaten in den Arbeitsmarkt durch Austauschprogramme und Kooperationen. Link zum Original
  23. Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen wird wirksamer geholfen, vermittlungsfähig für reguläre Arbeit zu werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mitbürgern mit besonderen Vermittlungshemmnissen muss zur Erreichung der Vermittlungsfähigkeit in reguläre Arbeit wirksamer geholfen werden. Link zum Original
  24. Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke werden entsprechend ihren individuellen Erfordernissen umgeschult und für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Menschen mit Handicap und chronisch Kranke müssen entsprechend ihrer individuellen Erfordernisse umgeschult und alltagsfit gemacht werden, um sie für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu stärken. Link zum Original
  25. Wer sich selbst nicht helfen kann, erhält Hilfe von der Solidargemeinschaft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 49 ·

    Wortlaut im Programm
    Wer sich selbst nicht helfen kann, dem hilft die Solidargemeinschaft. Link zum Original
  26. Die Grundbedürfnisse des Einzelnen werden langfristig durch ein Liberales Bürgergeld gedeckt, das Anreize zum Hinzuverdienen setzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 49 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Grundbedürfnisse des Einzelnen sollen langfristig durch das Liberale Bürgergeld gedeckt werden, das auch Anreiz gibt, zusätzliches Geld für mehr Lebensqualität und eine bessere Alterssicherung zu verdienen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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