Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Bayern 15.09.2013 · beschlossen 26.01.2013 · Original
Das Programm enthält 48 von 1.179 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 48Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 48
Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum wird erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer optimalen Versorgung im Ländlichen Raum und für wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der Krankenhauslandschaft ein. Link zum Original
Krankenhäuser erhalten wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer optimalen Versorgung im Ländlichen Raum und für wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der Krankenhauslandschaft ein. Link zum Original
Die freie Arztwahl bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
die freie Arztwahl erhalten. Link zum Original
Die wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Ärzte, andere Heilberufe und Apotheken wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
die wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Hausärzte, Fachärzte, Zahnärzte und andere Heilberufe sowie Apotheken stärken. Gerade kranke Menschen sind auf kurze Wege angewiesen. Hierzu muss auch der Übergang vom stationären zum ambulanten Bereich besser verzahnt werden. Link zum Original
Der Übergang von der stationären zur ambulanten Versorgung wird besser verzahnt.
Wortlaut im Programm
die wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Hausärzte, Fachärzte, Zahnärzte und andere Heilberufe sowie Apotheken stärken. Gerade kranke Menschen sind auf kurze Wege angewiesen. Hierzu muss auch der Übergang vom stationären zum ambulanten Bereich besser verzahnt werden. Link zum Original
Kommunale Krankenhäuser erhalten Rahmenbedingungen, um hochwertige Medizin wirtschaftlich zu erbringen.
Wortlaut im Programm
die Schaffung von Rahmenbedingungen, welche es jedem Krankenhaus der Kommunen ermöglichen, qualitativ hochwertige Medizin auf wirtschaftlicher Basis zu erbringen. Insbesondere die Abkehr von einer reinen Subventionspolitik steht hier im Vordergrund. Dafür fordern wir den Wechsel zu einer monistischen Krankenhausfinanzierung. Link zum Original
Die Krankenhausfinanzierung wird auf ein monistisches System umgestellt.
Wortlaut im Programm
die Schaffung von Rahmenbedingungen, welche es jedem Krankenhaus der Kommunen ermöglichen, qualitativ hochwertige Medizin auf wirtschaftlicher Basis zu erbringen. Insbesondere die Abkehr von einer reinen Subventionspolitik steht hier im Vordergrund. Dafür fordern wir den Wechsel zu einer monistischen Krankenhausfinanzierung. Link zum Original
Die Bürokratie im Gesundheitswesen wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
weniger Bürokratie, mehr Zeit für die Patienten: Wir wollen den Bürokratieabbau im Gesundheitswesen fördern. Link zum Original
Die freiberufliche Berufsausübung in den Heilberufen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
bei den Heilberufen die Möglichkeit einer freiberuflichen Berufsausübung stärken. Link zum Original
Regresse gegen Ärzte und Krankenhäuser wegen unwirtschaftlicher Versorgung werden auf grobe Fälle beschränkt.
Wortlaut im Programm
das Regressrisiko für Ärzte und Krankenhäuser bei sogenannter unwirtschaftlicher Versorgung auf grobe Fälle beschränken. Link zum Original
Der Datenschutz von Patienten und Versicherten gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
den Datenschutz der Patienten und Versicherten gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen stärken, um weitere Fälle illegalen Datenhandels zu verhindern. Link zum Original
Die medizinische Prävention wird durch öffentliche Aufklärungskampagnen gestärkt.
Wortlaut im Programm
die medizinische Prävention mittels Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit stärken. Anreizsysteme für Patienten und Ärzte sollen Bestandteile einer umfassenden Präventionsstrategie sein. Link zum Original
Anreizsysteme für Patienten und Ärzte werden Teil einer umfassenden Präventionsstrategie.
Wortlaut im Programm
die medizinische Prävention mittels Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit stärken. Anreizsysteme für Patienten und Ärzte sollen Bestandteile einer umfassenden Präventionsstrategie sein. Link zum Original
Die frühkindliche psychosoziale Prävention mit Familienhebammen und aufsuchender Familienhilfe wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
die entschiedene Stärkung der frühkindlichen psychosozialen Prävention mit Familienhebammen und aufsuchender Familienhilfe, die im Zentrum engmaschiger professioneller Kompetenznetze mit den zuständigen Fachgruppen kooperiert. Link zum Original
Wohnortnahe ambulante kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungsangebote werden zügig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wohnortnahe ambulante Versorgungsstrukturen für kinder - und jugendpsychiatrische Behandlungsangebote sind zügig auszubauen. Link zum Original
Die Zahl der Kassenarztsitze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird erhöht.
Wortlaut im Programm
eine Erhöhung der Kassenarztsitze in der Kinder - und Jugendpsychiatrie, um die ambulante und wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Link zum Original
Ärzte werden als Geheimnisträger Geistlichen und Strafverteidigern rechtlich gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt stärken. Hierfür sollen Ärzte als Geheimnisträger Geistlichen und Strafverteidigern rechtlich gleichgestellt werden. Link zum Original
Vorsorge, Diagnostik und Therapie werden geschlechter- und personenspezifisch ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
geschlechter- und personenspezifische Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Link zum Original
Die betriebliche Gesundheitsförderung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
die Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Link zum Original
Medizinische Versorgungszentren dürfen nur von niedergelassenen Ärzten betrieben werden.
Wortlaut im Programm
den Betrieb Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) ausschließlich durch niedergelassene Ärzte. Link zum Original
Die Drogenpolitik setzt mit Prävention und Therapieangeboten beim Konsum harter Drogen an.
Wortlaut im Programm
eine Drogenpolitik, die dort ansetzt, wo erhebliche Gefahren drohen – etwa mit Präventionsmaßnahmen und Therapieangeboten gegen den Konsum von harten Drogen. Link zum Original
Drogensubstitutionstherapien werden gefördert und die Rahmenbedingungen für Patienten und Leistungserbringer gestärkt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere der Förde rung von Drogensubstitutionstherapien sowie die Stärkung der Rahmenbedingungen für Patienten und Leistungserbringer kommt hier eine wichtige Bedeutung zu. Link zum Original
Eine bayerische Rechtsverordnung ermöglicht den Kommunen den Betrieb von Drogenkonsumräumen.
Wortlaut im Programm
den Erlass einer Rechtsverordnung für Bayern, die den Kommunen entsprechend des „3. Gesetzes zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes“ vom 01. April 2000 den Betrieb von Drogenkonsumräumen nach bundeseinheitlichen Standards rechtlich ermöglicht. Link zum Original
Angestrebt wird ein freiheitliches, leistungsfähiges, zukunftsfestes und bezahlbares Gesundheitswesen, das Solidarität und Eigenverantwortung verbindet.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein freiheitlicheres, leistungsfähiges, zukunftsfestes und für alle bezahlbares Gesundheitswesen, das Solidarität und Eigenverantwortung in Einklang bringt. Link zum Original
Die Transparenz im Gesundheitswesen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
die Transparenz im Gesundheitswesen erhöhen. Ein wichtiger Schritt ist die Patientenquittung bei allen erbrachten Leistungen und deren Vergütung. Link zum Original
Patienten erhalten für alle erbrachten Leistungen eine Quittung mit deren Vergütung.
Wortlaut im Programm
die Transparenz im Gesundheitswesen erhöhen. Ein wichtiger Schritt ist die Patientenquittung bei allen erbrachten Leistungen und deren Vergütung. Link zum Original
Der Gesundheitsfonds wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
den Gesundheitsfonds abschaffen. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen wieder ihre Beitragsautonomie erhalten. Link zum Original
Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten ihre Beitragsautonomie zurück.
Wortlaut im Programm
den Gesundheitsfonds abschaffen. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen wieder ihre Beitragsautonomie erhalten. Link zum Original
Die Wahlmöglichkeiten der Versicherten werden durch mehr Wahltarife erweitert.
Wortlaut im Programm
die Wahlmöglichkeiten der Versicherten durch mehr Wahltarife erweitern. Nur eine Grundsicherung soll für alle Versicherten verpflichtend sein. Die Zwangseinführung einer Einheitsversicherung (so genannte Bürgerversicherung) für alle Versicherten lehnen wir ab. Der einzelne Bürger soll seinen maßgeschneiderten Versicherungsschutz wählen können. Link zum Original
Verpflichtend ist für alle Versicherten nur eine Grundsicherung.
Wortlaut im Programm
die Wahlmöglichkeiten der Versicherten durch mehr Wahltarife erweitern. Nur eine Grundsicherung soll für alle Versicherten verpflichtend sein. Die Zwangseinführung einer Einheitsversicherung (so genannte Bürgerversicherung) für alle Versicherten lehnen wir ab. Der einzelne Bürger soll seinen maßgeschneiderten Versicherungsschutz wählen können. Link zum Original
Eine Bürgerversicherung als Einheitsversicherung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
die Wahlmöglichkeiten der Versicherten durch mehr Wahltarife erweitern. Nur eine Grundsicherung soll für alle Versicherten verpflichtend sein. Die Zwangseinführung einer Einheitsversicherung (so genannte Bürgerversicherung) für alle Versicherten lehnen wir ab. Der einzelne Bürger soll seinen maßgeschneiderten Versicherungsschutz wählen können. Link zum Original
Die privaten Krankenversicherungen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
die privaten Krankenversicherungen im Sinne der Wahlfreiheit erhalten. Link zum Original
Die gesetzlichen Vorgaben im Gesundheitswesen, etwa Disease-Management-Programme und internes Qualitätsmanagement, werden auf ihren Nutzen überprüft.
Wortlaut im Programm
alle gesetzlichen Vorgaben der Sozialgesetzgebung auf ihren effektiven Nutzen überprüfen. Im Gesundheitswesen betrifft dies zum Beispiel die sogenannten Disease -Management- Programme oder das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement. Link zum Original
Die Budgetierung medizinischer Leistungen wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
die Budgetierung medizinischer Leistungen aufheben. Link zum Original
Im ambulanten und stationären Bereich wird eine interessenunabhängige Qualitätsüberwachung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
die interessensunabhängige Qualitätsüberwachung und Kontrollinstanz im ambulanten und stationären Bereich. Dafür soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) aus seiner Abhängigkeit von den Krankenkassen befreit werden. Seine Finanzierung soll unabhängig von den Krankenkassen erfolgen. Link zum Original
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen wird von den Krankenkassen unabhängig und unabhängig von ihnen finanziert.
Wortlaut im Programm
die interessensunabhängige Qualitätsüberwachung und Kontrollinstanz im ambulanten und stationären Bereich. Dafür soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) aus seiner Abhängigkeit von den Krankenkassen befreit werden. Seine Finanzierung soll unabhängig von den Krankenkassen erfolgen. Link zum Original
Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden aus ihrem öffentlich-rechtlichen Status entlassen.
Wortlaut im Programm
die kassenärztlichen Vereinigungen aus ihrem öffentlich -rechtlichen Status entlassen. Link zum Original
Das Kammersystem wird nicht weiter ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
keine weitere Ausdehnung des Kammersystems. Link zum Original
Ziel ist eine menschenwürdige Pflege nach den Leitlinien Selbstbestimmung, Wahlfreiheit und Qualität.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine menschenwürdige Pflege, die zentralen Leitlinien folgt – Selbstbestimmung, Wahlfreiheit und Qualität. Link zum Original
In der Pflege gilt der Grundsatz ambulant vor stationär, damit Menschen zuhause alt werden können.
Wortlaut im Programm
Wer zuhause alt werden möchte, dem wollen wir dies ermöglichen. Deshalb setzen wir bei der Pflege den Schwerpunkt: „ambulant vor stationär“. Link zum Original
Bürokratische Lasten in der Pflege wie ausufernde Dokumentationspflichten werden reduziert.
Wortlaut im Programm
weniger Bürokratie in der Pflege. Damit mehr Zeit für die Pflegebedürftigen bleibt, werden wir überflüssige bürokratische Lasten – wie z.B. ausufernde Dokumentationspflichten – reduzieren. Link zum Original
Vergleichbare Pflegeabschlüsse aus der EU werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
die Anerkennung vergleichbarer Abschlüsse in den Pflegeberufen innerhalb der EU sowie eine Stärkung der Vergütung im Pflegebereich. Link zum Original
Die Vergütung in der Pflege wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
die Anerkennung vergleichbarer Abschlüsse in den Pflegeberufen innerhalb der EU sowie eine Stärkung der Vergütung im Pflegebereich. Link zum Original
Eine Pflegekammer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
keine weitere Ausdehnung des Kammersystems – also keine Pflegekammer, weil sie die eigentlichen Probleme nicht beseitigt. Link zum Original
Die Ausbildung in den Altenpflegeberufen wird schulgeldfrei.
Wortlaut im Programm
die Ausbildung in den Altenpflegeberufen ohne Schulgeld, wie in den anderen Ausbildungen auch. Link zum Original
Die ambulante Pflege wird flächendeckend gesichert.
Wortlaut im Programm
die ambulante Pflege flächendeckend sichern, um älteren Menschen mit Einschränkungen möglichst lange ihr Leben in gewohnter Umgebung erhalten zu können. Link zum Original
Ambulante Tagesbetreuungsstätten für Senioren werden bayernweit flächendeckend ausgebaut.
Wortlaut im Programm
ambulante Tages betreuungsstätten für Senioren bayernweit flächendeckend ausbauen, um pflegende Angehörige zu entlasten. Link zum Original
Hospize und Palliativstationen werden bedarfsgerecht ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den bedarfsgerechten Ausbau von Hospizen und Palliativstationen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.