CSU · Für ein neues Miteinander – Grundsatzprogramm der Christlich-Sozialen Union
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Grundsatzprogramm · beschlossen 06.05.2023 · Original
Das Programm enthält 39 von 1.317 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“, die meisten zum Schwerpunkt „Wohneigentum“ (5).
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 55Seiten im Original
- 2023Beschlussjahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 39
Wohneigentum 5
Eine hohe Eigentumsquote wird als Gewinn für Lebensqualität und Sicherheit in Wohnvierteln angesehen.
Wortlaut im Programm
Eine hohe Eigentumsquote stärkt auch die Lebensqualität und Sicherheit im Wohnviertel. Link zum Original
Bürger und vor allem Familien sollen beim Aufbau von Eigentum unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sind der Überzeugung: Die erste und beste Antwort auf Zukunftsängste ist, Bürger und vor allem Familien im Aufbau von Eigentum zu unterstützen und Freiräume für den Erhalt von Familienvermögen zu gewähren. Link zum Original
Selbstgenutztes Wohneigentum soll generationenübergreifend genutzt werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zudem dafür sorgen, dass selbstgenutztes Wohneigentum generationsübergreifend genutzt werden kann. Link zum Original
Leistungsträger sollen sich Wohneigentum leisten können.
Wortlaut im Programm
Es gehört zum Leistungsgedanken in unserer Gesellschaft, dass sich ein Leistungsträger eine eigene Heimstätte leisten kann. Link zum Original
Der Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Bodenpolitik 5
Für den Haus- und Wohnungsbau sollen alle verfügbaren Flächenreserven einschließlich landwirtschaftlicher Flächen genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Um daher schnell Grundstücke für den Haus- und Wohnungsbau zu aktivieren, müssen wir alle Reserven nutzen, die zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch landwirtschaftliche Flächen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Flächen sollen steuerlich begünstigt werden, wenn auf ihnen bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.
Wortlaut im Programm
Um zügig ausreichend Bauland zu mobilisieren, wollen wir diese Flächen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum steuerlich begünstigen. Link zum Original
Bauland soll schonend genutzt werden, weil Flächen endlich sind.
Wortlaut im Programm
Essenziell ist für uns dabei eine schonende Nutzung der Flächen, denn diese sind endlich. Link zum Original
Kommunen soll der Ankauf von Grundstücken für den sozialen Wohnungsbau und für Infrastruktur erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die kommunale Planungshoheit stärken und Kommunen den Ankauf von Grundstücken für den sozialen Wohnungsbau wie auch für das Bauen und Instandhalten von Infrastruktur erleichtern. Link zum Original
Kommunen sollen mehr Flexibilität bei der Ausweitung von Bauland und für eine dichtere Wohnbebauung erhalten.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir kommunale Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten verbessern und Kommunen mehr Flexibilität bei der Ausweitung von Bauland und für eine dichtere Wohnbebauung ermöglichen. Link zum Original
Gemeinnütziger Wohnungsbau 5
Die Aktivitäten kommunaler und genossenschaftlicher Akteure im Segment des bezahlbaren Wohnraums werden begrüßt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen und fördern die Aktivitäten von kommunalen und genossenschaftlichen Akteuren im Segment des bezahlbaren Wohnraums. Die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften dienen dabei als Systembaustein, um nach dem Subsidiaritätsprinzip dort einzuspringen, wo diese Akteure an ihre finanziellen oder personellen Grenzen stoßen. Link zum Original
Staatliche Wohnungsbaugesellschaften sollen nach dem Subsidiaritätsprinzip einspringen, wo kommunale und genossenschaftliche Akteure an finanzielle oder personelle Grenzen stoßen.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen und fördern die Aktivitäten von kommunalen und genossenschaftlichen Akteuren im Segment des bezahlbaren Wohnraums. Die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften dienen dabei als Systembaustein, um nach dem Subsidiaritätsprinzip dort einzuspringen, wo diese Akteure an ihre finanziellen oder personellen Grenzen stoßen. Link zum Original
Der Staat soll auch selbst als Bauherr von Wohnungen auftreten.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Genossenschaftliches Bauen und das Erbbaurecht sollen gefördert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Auch Modelle wie das genossenschaftliche Bauen, oder das Erbbaurecht sind zu fördern und auszubauen. Link zum Original
Eine Verstaatlichung von Wohneigentum wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verstaatlichung von Wohneigentum wie auch die Einführung von Mietendeckeln sind Relikte sozialistischer Planwirtschaft, stellen verfassungswidrige Eingriffe in das Eigentum und die Vertragsfreiheit dar, verhindern Investitionen in den Wohnungsbau und verknappen das Wohnungsangebot. Wir lehnen solche Maßnahmen und auch die Debatten darüber entschieden ab. Link zum Original
Gebäudebestand 4
Die Umnutzung von Büros in Wohnraum soll durch passende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die Umnutzung von Büros in Wohnraum erleichtern und die dafür passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Vorhandene Flächenpotenziale sollen ausgeschöpft werden, bevor neue Flächen erschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Potenziale müssen ausgenutzt werden, bevor Neues erschlossen wird. Link zum Original
Die Innenentwicklung in ganz Bayern soll weiter gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir ein besonderes Augenmerk darauf legen, in ganz Bayern die Innenentwicklung weiterhin zu stärken, innerörtliche Brachflächen zu reaktivieren und insbesondere für den Wohnungsbau zu nutzen. Link zum Original
Innerörtliche Brachflächen sollen reaktiviert und insbesondere für den Wohnungsbau genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir ein besonderes Augenmerk darauf legen, in ganz Bayern die Innenentwicklung weiterhin zu stärken, innerörtliche Brachflächen zu reaktivieren und insbesondere für den Wohnungsbau zu nutzen. Link zum Original
Wohnungsneubau 4
Bezahlbares Wohnen soll durch ein größeres Angebot an Wohnraum statt durch Verbote erreicht werden.
Wortlaut im Programm
In Zeiten von Bevölkerungswachstum machen nicht Ideologie und Verbote das Wohnen bezahlbar, sondern nur ein größeres Angebot an bezahlbarem Wohnraum. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss daher neben einer Vereinfachung im Wohngeldrecht vor allem die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern und mehr Anreize für den privaten Wohnungsbau schaffen. Link zum Original
Für den privaten Wohnungsbau sollen mehr Anreize geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss daher neben einer Vereinfachung im Wohngeldrecht vor allem die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern und mehr Anreize für den privaten Wohnungsbau schaffen. Link zum Original
Der Staat soll Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen im Wohnungsbau geben.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Barrierefreies Wohnen 3
Mehrgenerationenwohnen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für den Zusammenhalt der Generationen ein und fördern Mehrgenerationenwohnen Link zum Original
Generationenübergreifende Wohnprojekte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Zudem fördern wir generationsübergreifende Wohnprojekte. Link zum Original
Barrierefreiheit soll in allen Planungen für Ortskerne und Innenstädte vordringlicher als bisher berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Um mehr Menschen teilhaben zu lassen, muss dabei Barrierefreiheit noch vordringlicher als bisher in allen Planungen bedacht werden. Link zum Original
Baurecht 3
Die Hürden für die Schaffung von Wohnraum sollen gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Die kommunale Planungshoheit soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die kommunale Planungshoheit stärken und Kommunen den Ankauf von Grundstücken für den sozialen Wohnungsbau wie auch für das Bauen und Instandhalten von Infrastruktur erleichtern. Link zum Original
Kommunale Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir kommunale Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten verbessern und Kommunen mehr Flexibilität bei der Ausweitung von Bauland und für eine dichtere Wohnbebauung ermöglichen. Link zum Original
Stadtentwicklung 2
Das seniorengerechte Quartiersmanagement wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden dazu die Seniorenmitwirkung, die Nachbarschaftshilfe und das seniorengerechte Quartiersmanagement stärken Link zum Original
Ortskerne und Innenstädte sollen durch mehr Begegnungs- und Freizeitangebote stärker zu Zentren der Bürgergesellschaft werden.
Wortlaut im Programm
Ortskerne und Innenstädte sollen wieder stärker zu Zentren der Bürgergesellschaft werden. Dazu wollen wir Begegnungs- und Freizeitangebote im innerörtlichen Raum ermöglichen und weiter ausbauen. Link zum Original
Wohnungsleerstand 1
Wohnraum in Bestlagen soll genutzt und nicht als ungenutzte Immobilie der Spekulation überlassen werden.
Wortlaut im Programm
Wohnraum muss auch genutzt werden. Weder Staat noch Kommune haben ein Interesse daran, ungenutzte Immobilien in Bestlage der Spekulation zu überlassen. Link zum Original
Wohngeld 1
Das Wohngeldrecht soll vereinfacht werden.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss daher neben einer Vereinfachung im Wohngeldrecht vor allem die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern und mehr Anreize für den privaten Wohnungsbau schaffen. Link zum Original
Gebäudeenergie 1
Energetische Mindeststandards für Gebäude sollen mit Augenmaß festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Sozialer Wohnungsbau 1
Der geförderte Wohnungsbau soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu muss der Staat die Hürden zur Wohnraumschaffung senken, für energetische Mindeststandards mit Augenmaß sorgen, den geförderten Wohnungsbau stärken, Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen geben, den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen und auch selbst als Bauherr auftreten. Link zum Original
Miethöhe 1
Die Einführung von Mietendeckeln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verstaatlichung von Wohneigentum wie auch die Einführung von Mietendeckeln sind Relikte sozialistischer Planwirtschaft, stellen verfassungswidrige Eingriffe in das Eigentum und die Vertragsfreiheit dar, verhindern Investitionen in den Wohnungsbau und verknappen das Wohnungsangebot. Wir lehnen solche Maßnahmen und auch die Debatten darüber entschieden ab. Link zum Original
Weitere Forderungen 3
Familien sollen auch in Ballungsräumen bezahlbaren Wohnraum zur Miete oder im Eigenheim finden.
Wortlaut im Programm
Familien brauchen bezahlbaren Wohnraum auch in Ballungsräumen – egal ob im Eigenheim oder zur Miete. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum für alle soll Teil des Wohlstandsversprechens der Sozialen Marktwirtschaft sein.
Wortlaut im Programm
Bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Bayern muss Teil des Wohl - standsversprechens der Sozialen Marktwirtschaft sein und bleiben. Link zum Original
Zwischen Eigentümern und Mietern soll ein fairer Interessenausgleich gefördert und einseitige Verschiebungen sollen vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Eigentümer und Mieter haben legitime Interessen. Wir wollen den fairen Interessenausgleich fördern und lehnen einseitige Verschiebungen ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.