CSU · Für ein neues Miteinander – Grundsatzprogramm der Christlich-Sozialen Union
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Grundsatzprogramm · beschlossen 06.05.2023 · Original
Das Programm enthält 34 von 1.317 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“, die meisten zum Schwerpunkt „Regionale Vermarktung“ (4).
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 55Seiten im Original
- 2023Beschlussjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 34
Regionale Vermarktung 4
Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz sollen im Welthandel Raum für Regionalität und Vielfalt behalten.
Wortlaut im Programm
Gerade Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz benötigen Raum für Regionalität und Vielfalt. Link zum Original
Landwirte, die regionale Lebensmittel erzeugen, sollen mehr Wertschätzung und Unterstützung erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr Wertschätzung und Unterstützung für unsere Landwirte, die regionale Lebensmittel produzieren. Link zum Original
Regionalvermarktungsinitiativen und Bauernmärkte sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für die Förderung von Regionalvermarktungsinitiativen und Bauernmärkten ein. Link zum Original
Regional produzierte Lebensmittel sollen steuerlich begünstigt werden.
Wortlaut im Programm
Auch halten wir steuerliche Begünstigungen für regional produzierte Lebensmittel für sinnvoll. Link zum Original
Agrarförderung 3
Über Anreize wie das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) soll die Flurbereinigung ökologisch weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Mithilfe von Anreizen kann aus der ökologischen Flurbereinigung eine ökologische Flurbereicherung werden, wie beispielsweise über das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP). Link zum Original
Für die gesamte Landwirtschaft soll auf allen Ebenen ein Auflagenmoratorium gelten.
Wortlaut im Programm
Für die gesamte Landwirtschaft fordern wir auf allen Ebenen ein Auflagenmoratorium ein. Link zum Original
Gesellschaftlich gewünschte ökologische, tierwohlbezogene und soziale Mehrleistungen der Landwirtschaft sollen vom Markt oder Staat angemessen honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Ökologische tierwohlbezogene und soziale Mehrleistungen, die gesellschaftlich oder politisch gewünscht sind, müssen vom Markt oder vom Staat angemessen honoriert werden. Link zum Original
Nutztierhaltung 3
Mehr Tierwohl erfordert Planungssicherheit und praktische Umsetzbarkeit für landwirtschaftliche Betriebe.
Wortlaut im Programm
Mehr Tierwohl braucht mehr Planungssicherheit und praktische Umsetzbarkeit für unsere landwirtschaftlichen Betriebe. Link zum Original
Landwirte sollen beim Umbau der Tierhaltung auf Grundlage des Borchert-Plans mit einem umfassenden Gesamtpaket unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, den Umbau zu gestalten und die Landwirte dabei auf Grundlage des Borchert- Plans in einem umfassenden Gesamtpaket zu unterstützen. Link zum Original
Tierhaltung wird als zentraler Beitrag zur Nahrungsmittelversorgung und zur Verwertung nicht essbarer Pflanzen anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Tierhaltung achten wir als einen zentralen Beitrag zur Nahrungsmittelversorgung und zur sinnvollen Verwertung von Pflanzen und Futtermitteln, die für den Menschen nicht essbar ist. Link zum Original
Wald und Jagd 3
Großflächige Stilllegungen im Wald werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Großflächige Stilllegungen im Wald lehnen wir ab. Link zum Original
Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Für die wachsende ökologische und ökonomische Bedeutung des Waldes wollen wir das Bewusstsein in der Gesellschaft stärken und bauen die Waldpädagogik weiter aus. Link zum Original
Die Waldpädagogik wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Für die wachsende ökologische und ökonomische Bedeutung des Waldes wollen wir das Bewusstsein in der Gesellschaft stärken und bauen die Waldpädagogik weiter aus. Link zum Original
Agrarflächen 2
Pauschale Flächenstilllegungen in landwirtschaftlichen Gunstlagen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Pauschale Flächenstilllegungen sind das falsche Signal, gerade in agrarisch und klimatischen Gunstlagen wie in Mitteleuropa. Link zum Original
Beim Ausbau erneuerbarer Energien soll möglichst auf Ausgleichsflächen verzichtet werden, um der Landwirtschaft keine weiteren Flächen zu entziehen.
Wortlaut im Programm
Beim Ausbau Erneuerbarer Energien wollen wir – soweit möglich – auf Ausgleichsflächen verzichten, damit der Landwirtschaft nicht noch weiter Flächen entzogen werden. Link zum Original
Agrarmärkte 2
Lebensmittelimporte in die EU, die die heimische Produktion massiv erschweren, sollen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen verhindern, dass wir immer mehr Lebensmittel in die Europäische Union einführen, durch die eine heimische Produktion massiv erschwert und eingeschränkt wird. Link zum Original
Steigende EU-Produktionsstandards bei gleichzeitigem Import von Lebensmitteln mit niedrigeren Standards aus Drittstaaten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es wäre für die heimische Landwirtschaft fatal und für das Klima wirkungslos, wenn wir in der EU die Produktionsstandards laufend erhöhen, gleichzeitig aber immer mehr Lebensmittel aus Drittstaaten mit niedrigeren Klima- und Produktionsstandards in die EU importieren würden. Link zum Original
Ökolandbau 1
Biologische und konventionelle Landwirtschaft sollen gleich behandelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir achten die Gleichwertigkeit und setzen uns für eine Gleichbehandlung von biologischer und konventioneller Landwirtschaft ein. Link zum Original
Ernährung 1
Die Lebensmittelverschwendung soll verringert werden.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam wollen wir die Lebensmittelverschwendung reduzieren. Link zum Original
Düngung 1
Der Humusaufbau soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Auch den Humusaufbau wollen wir fördern. Link zum Original
Verbraucherschutz 1
Bei Lebensmitteln sollen Transparenz und Klarheit verbessert werden, etwa bei der Haltungs- und Herkunftskennzeichnung.
Wortlaut im Programm
Um den mündigen Verbraucher zu fördern, setzen wir uns in Bereichen der Lebensmitteltransparenz für mehr Wahrheit und Klarheit ein. Dies gilt beispielsweise bei der Haltungs- und Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln. Link zum Original
Ländliche Entwicklung 1
Der ländliche Raum soll als Zukunftsraum gelten.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum ist Zukunftsraum. Link zum Original
Weitere Forderungen 12
Unternehmerisch handelnde, umweltverträglich und nachhaltig produzierende landwirtschaftliche Betriebe werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen unternehmerisch handelnde Betriebe, die umweltverträglich und nachhaltig produzieren. Link zum Original
Stabile, ökologisch und sozial verträgliche Lieferketten für Lebensmittel werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Um sie zu erhalten und zu fördern, setzen wir uns für stabile ökologische und sozial verträgliche Lieferketten ein. Link zum Original
Die heimische bäuerliche Landwirtschaft wird ausdrücklich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu unserer heimischen, bäuerlichen Landwirtschaft. Heute und in Zukunft. Link zum Original
Die Landwirtschaft gilt als Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft ist im Kampf gegen den Klimawandel Teil der Lösung. Link zum Original
Leitbild der Agrarpolitik ist der familiengeführte landwirtschaftliche Betrieb.
Wortlaut im Programm
Unser Leitbild ist der familiengeführte landwirtschaftliche Betrieb. Link zum Original
Alle Betriebsgrößen und Betriebsformen der Landwirtschaft sollen gleichberechtigt erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, die Vielfalt unserer Landwirtschaft zu erhalten: Alle Betriebsgrößen und Betriebsformen müssen gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Link zum Original
Landwirte sollen durch Anreize statt Verbote gesteuert werden.
Wortlaut im Programm
Landwirte brauchen Anreize statt Verbote. Link zum Original
Die Ernährungssicherung in Europa soll ohne Abstriche bei Klimaschutz und Biodiversität gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns in Berlin und in Brüssel für die Sicherung der Ernährung in Europa ein, ohne beim Klimaschutz oder der Biodiversität Abstriche zu machen. Link zum Original
Vor der Umsetzung weitreichender EU-Maßnahmen wie Green Deal und Farm-to-Fork-Strategie soll eine umfassende Folgenabschätzung erfolgen.
Wortlaut im Programm
Genau aus diesem Grund fordern wir eine umfassende Folgenabschätzung, bevor weitreichende Maßnahmen und Gesetze, wie der Green Deal bzw. die Farm-to-Fork-Strategie in Europa umgesetzt werden. Link zum Original
Europa soll seine Ernährungssouveränität nicht gefährden.
Wortlaut im Programm
Europa darf seine Ernährungssouveränität nicht gefährden. Link zum Original
Die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln soll sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die deutsche Energiepolitik gemeinsam mit unseren Partnern der Europäischen Union krisenfest machen, die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln sicherstellen und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft im Rahmen der wehrhaften Demokratie weiter stärken. Link zum Original
Die EU soll eine wirksame Ernährungsunion erhalten.
Wortlaut im Programm
Das gemeinsame europäische Haus braucht eine wirksame Verteidigungs-, Energie- und Ernährungsunion mit gemeinsamer Außenpolitik. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.