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Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998 · Original
Das Programm enthält 68 von 1.044 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 68Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 74Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 68
Das Prinzip der Nachhaltigkeit soll bei den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensverhältnissen in Stadt und Land angewendet werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muß das Prinzip der Nachhaltigkeit Anwendung im Bereich der Sicherung und Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensverhältnisse sowohl für den ländlichen als auch für den urbanen Bereich, finden. Link zum Original
Ein europäisches Umweltrecht mit einheitlichen Standards soll die Gleichbehandlung deutscher Unternehmen in der EU sichern.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Umweltpolitik ist durch ein europäisches Umweltrecht auf der Basis einheitlicher Umweltstandards und eines vergleichbaren Gesetzesvollzugs für eine Gleichbehandlung deutscher Unternehmen im Umweltschutz innerhalb der EU zu sorgen. Link zum Original
Es soll ein eigenes Ministerium für Umwelt und Naturschutz geben.
Wortlaut im Programm
Wir stehen dafür, daß es künftig wieder ein eigenständiges Ministerium für Landwirtschaft und Forsten sowie ein Ministerium für Umwelt und Naturschutz geben wird. Link zum Original
Dem Vertragsnaturschutz soll beim nutzungsintegrierten Naturschutz besondere Bedeutung zukommen.
Wortlaut im Programm
Dem Vertragsnaturschutz ist eine besondere Bedeutung beim nutzungsintegrierten Naturschutz beizumessen. Link zum Original
Naturschutzpolitik soll nicht zu Lasten der Eigentümer und Landnutzer gehen.
Wortlaut im Programm
Eine konstruktive Naturschutzpolitik, von der die gesamte Gesellschaft profitiert, darf nicht zu Lasten der Eigentümer und Landnutzer gehen. Link zum Original
Die Ziele des Naturschutzes sollen gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft verwirklicht werden.
Wortlaut im Programm
Da die Land- und Forstwirtschaft etwa 80 % der Fläche Sachsen-Anhalts bewirtschaftet, können die Ziele des Naturschutzes nur gemeinsam mit dieser Interessengruppe realisiert werden. Link zum Original
Der nutzungsintegrierte Naturschutz soll besondere Bedeutung erhalten und auf Biotopvernetzung achten.
Wortlaut im Programm
Dem nutzungsintegrierten Naturschutz kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, wobei auf eine entsprechende Biotopvernetzung zu achten ist. Link zum Original
Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Boden als wichtigster Ressource der Land- und Forstwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Boden als wichtigster Ressource der Land- und Forstwirtschaft muß unser Ziel sein. Link zum Original
Angler, Jäger, Imker und Kleingärtner sollen als Nutzer des Naturhaushalts in ihrem Einsatz für die Natur unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Neben den Land- und Forstwirten gehören u. a. Angler, Jäger, Imker, aber auch Kleingärtner und Besitzer von Hausgärten zu den originären Nutzern des Naturhaushaltes. Sie sollen in ihrem Einsatz für die Natur unterstützt werden. Link zum Original
Zur Erhaltung einer artenreichen Flora und Fauna soll ein Biotopmanagement betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Zur Erhaltung einer artenreichen Flora und Fauna und eines natürlichen Gleichgewichtes bedarf es eines entsprechenden Biotopmanagements. Link zum Original
Nutzungseinschränkungen in Schutzgebieten sollen nur in begründeten Ausnahmefällen gelten und laufend dem Schutzzweck angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Nutzungseinschränkungen in Schutzgebieten sind nur in begründeten Ausnahmefällen in Abhängigkeit des Schutzzweckes sinnvoll und notwendig sowie laufend dem Schutzzweck anzupassen. Link zum Original
Die Schöpfung soll für kommende Generationen bewahrt und eine nachhaltige Entwicklung durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir haben die Aufgabe, die Schöpfung für die nach uns kommenden Generationen zu bewahren und eine nachhaltige Entwicklung durchzusetzen. Link zum Original
Eine ökologische und soziale Marktwirtschaft soll ökologische und ökonomische Ziele in Einklang bringen.
Wortlaut im Programm
Mit der ökologischen und sozialen Marktwirtschaft wollen wir die ökologischen und ökonomischen Ziele miteinander in Einklang bringen. Link zum Original
Über gesellschaftliche Vereinbarungen sollen schrittweise ökologisch ehrliche Preise erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Durch gesellschaftliche Vereinbarungen müssen wir schrittweise zu ökologisch ehrlichen Preisen kommen. Auf dieser Basis muß ein wirtschaftlich effektives Umweltmanagement aufgebaut werden. Link zum Original
Auf der Basis ökologisch ehrlicher Preise soll ein wirtschaftlich effektives Umweltmanagement aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Durch gesellschaftliche Vereinbarungen müssen wir schrittweise zu ökologisch ehrlichen Preisen kommen. Auf dieser Basis muß ein wirtschaftlich effektives Umweltmanagement aufgebaut werden. Link zum Original
Im Naturschutz soll die Umsetzung der Agenda 21 auf lokaler Ebene in Sachsen-Anhalt verstärkt vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund setzen wir uns im Rahmen der Arbeit für den Naturschutz verstärkt für die Realisierung der AGENDA 21 auf lokaler Ebene (LOKALE AGENDA 21) in Sachsen-Anhalt em. Link zum Original
Naturschutzarbeit soll die Natur bewahren und sie unter Berücksichtigung schutzwürdiger Interessen auch gestalten.
Wortlaut im Programm
Naturschutzarbeit muß der Bewahrung der Natur, aber auch ihrer Gestaltung unter Berücksichtigung schutzwürdiger Interessen dienen, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Link zum Original
Naturschutz soll allgemein verständlich vermittelt werden und stärker erfolgsorientiert sein.
Wortlaut im Programm
Naturschutz muß allgemein verständlich vermittelt werden und stärker als bisher erfolgsorientiert sein. Dafür bedarf es einer fachlich fundierten Öffentlichkeitsarbeit und einer intensiven Zusammenarbeit mit den den Naturschutz berührenden Fachgebieten. Link zum Original
Für den Naturschutz sind fachlich fundierte Öffentlichkeitsarbeit und enge Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachgebieten nötig.
Wortlaut im Programm
Naturschutz muß allgemein verständlich vermittelt werden und stärker als bisher erfolgsorientiert sein. Dafür bedarf es einer fachlich fundierten Öffentlichkeitsarbeit und einer intensiven Zusammenarbeit mit den den Naturschutz berührenden Fachgebieten. Link zum Original
Der vorrangig ordnungsrechtlich ausgerichtete Naturschutz gilt als Fall von Marktversagen.
Wortlaut im Programm
Der vorrangig ordnungsrechtlich ausgerichtete Naturschutz zeichnet sich durch allgemeines Marktversagen aus. Link zum Original
Naturschutzarbeit soll künftig vor allem als Managementaufgabe verstanden werden.
Wortlaut im Programm
Künftige Naturschutzarbeit muß vor allem als Managementaufgabe gesehen werden. Sie muß auf der Basis der Gleichrangigkeit im Wege der Kooperation, mit dem Ziel möglichst großer Chancenausnutzung bei Berücksichtigung ökonomischer Aspekte, praktiziert werden. Link zum Original
Naturschutz soll gleichrangig und kooperativ unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Künftige Naturschutzarbeit muß vor allem als Managementaufgabe gesehen werden. Sie muß auf der Basis der Gleichrangigkeit im Wege der Kooperation, mit dem Ziel möglichst großer Chancenausnutzung bei Berücksichtigung ökonomischer Aspekte, praktiziert werden. Link zum Original
Unternehmen im Land sollen eigene Mitarbeiter als Umweltmanager einsetzen, die Stoffkreisläufe auf Umweltverträglichkeit und Energieverbrauch prüfen.
Wortlaut im Programm
Weiterhin streben wir an, daß die Unternehmen in Sachsen-Anhalt Umweltmanager aus dem vorhandenen Mitarbeiterpotential einsetzen, welche vor allem die Stoffkreisläufe auf Umweltverträglichkeit und Energieverbrauch überprüfen. Link zum Original
Naturschutz soll ganzheitlich und flächendeckend wirken und nicht nur isolierte Schutzgebiete konservieren.
Wortlaut im Programm
Naturschutz soll ganzheitlich flächendeckend integriert sein und nicht lediglich der Konservierung isolierter Schutzgebiete dienen. Link zum Original
Das Land garantiert den Erhalt der ausgewiesenen Schutzgebiete in einem ökologischen Verbundsystem.
Wortlaut im Programm
Sachsen-Anhalt garantiert den Erhalt der ausgewiesenen Schutzgebiete in einem Ökologischen Verbundsystem auch für internationale Belange (Nationalpark, Biosphärenreservat, NSG usw.) Link zum Original
Der regionale Vertragsnaturschutz gilt als gute Grundlage für Landwirte als Pfleger von Natur und Landschaft.
Wortlaut im Programm
In Sachsen-Anhalt haben die Landwirte als größte Flächennutzer eine Existenzgrundlage auch als Pfleger und Bewahrer von Natur und Landschaft. Der regional bezogene Vertragsnaturschutz ist dafür eine gute Grundlage. Link zum Original
Naturschutz soll unter Wahrung der Eigentumsrechte der Flächenbesitzer nach den Regeln der Sozialpflichtigkeit organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Der Naturschutz ist unter Wahrung der Eigentumsrechte von Flächenbesitzern nach den anerkannten Regeln der Sozialpflichtigkeit zu organisieren. Link zum Original
Unzumutbare Härten für Flächenbesitzer durch Naturschutz sollen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Unzumutbare Härten sind auszugleichen. Link zum Original
Vor der Wende zerstörte Landschaften, Gewässer und Forste sollen unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit revitalisiert und renaturiert werden.
Wortlaut im Programm
Im Zuge falscher Intensivierung in der Vorwendezeit zerstörte Landschaften, Gewässer und Forste sind unter Beachtung der ökonomischen Leistungsfähigkeit zu revitalisieren und zu renaturieren. Link zum Original
Eingriffe in die Natur sollen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Eingriffe in die Natur sind auszugleichen. Link zum Original
Die naturschutzrechtliche Eingriffsregel soll ausgeformt und an veränderte Bedingungen angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Die Eingriffsregel als wichtiges ökologisches Steuerungsinstrument außerhalb von Schutzgebieten sorgt für die Entwicklung gleichwertiger Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse. Sie ist auszuformen und den sich verändernden Bedingungen anzupassen. Link zum Original
Naturparke gelten als Chance, Tourismus in Abwägung mit dem Naturschutz zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Ausweisung und Entwicklung von Naturparken ist eine ausgezeichnete Chance, den Tourismus in Abwägung mit Naturschutzbelangen zu ermöglichen. Link zum Original
Es sollen Naturparke wie Dübener Heide, Harz, Saale-Unstrut-Triasland und Unteres Saaletal ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
Da eine intakte Natur Voraussetzung für erfolgreichen Tourismus ist, werden Naturparke (z. B. Dübener Heide, Harz, Saale-Unstrut-Trias!and, Unteres Saaletal) ausgewiesen. Der Tourismus wird in diesen Gebieten entwickelt. Link zum Original
Der ökologisch orientierte Hochwasserschutz steht nicht zur Disposition.
Wortlaut im Programm
Der ökologisch orientierte Hochwasserschutz ist naturverträglich und steht nicht zur Disposition. Link zum Original
Der Boden soll neben Luft und Wasser unter besonderen umweltpolitischen Schutz gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Neben den Umweltmedien Luft und Wasser muß auch der Boden einem besonderen umweltpolitischen Schutz unterstellt werden. Link zum Original
Die Bodenfunktionen sollen langfristig erhalten und für künftige Nutzungen gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich müssen die Bodenfunktionen für Menschen, Tiere und Pflanzen langfristig erhalten und für künftige Nutzungen gesichert werden. Link zum Original
Vorsorgemaßnahmen sollen verhindern, dass der Boden durch stoffliche und physikalische Einwirkungen überfordert wird.
Wortlaut im Programm
Dabei sollte durch Vorsorgemaßnahmen sichergestellt werden, daß der Boden nicht langfristig durch stoffliche und physikalische Einwirkungen in seiner ökologischen Leistungsfähigkeit überfordert wird. Link zum Original
Weitere Bodenversiegelung soll durch flächensparende Bebauung und Entsiegelung ungenutzter Flächen auf das Nötigste begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Von besonderer Wichtigkeit ist es, weitere Bodenversiegelungen künftig auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen, insbesondere _durch eine flächensparende Bebauung sowie Entsiegelung nicht mehr genutzter Flächen. Link zum Original
Ein Bundes-Bodenschutzgesetz mit einheitlichen Regeln für Bodenschutz und Altlasten wird begrüßt und macht Landesrecht entbehrlich.
Wortlaut im Programm
Es ist zu begrüßen, daß auf Bundesebene mit dem Erlaß eines Bundes-Bodenschutzgesetzes bundeseinheitliche Regelungen für Bodenschutz und Altlasten geschaffen werden, die eine landesrechtliche Regelung entbehrlich machen. Link zum Original
Die Raumordnung soll ausreichende Lebensräume für Wildarten sichern.
Wortlaut im Programm
Durch Raumordnung ist auch dafür zu sorgen, daß für die Wildarten ausreichende Lebensräume erhalten bleiben. Link zum Original
Die Abfallentsorgung soll eine konsequente Kreislaufpolitik nach dem Grundsatz Vermeiden, Verwerten, umweltverträglich Beseitigen verfolgen.
Wortlaut im Programm
Ziel einer modernen Abfallentsorgung muß die Schaffung einer konsequenten Kreislaufpolitik sein, die an den Grundsätzen „Vermeiden-Verwerten-umweltverträglich Beseitigen" ausgerichtet ist. Link zum Original
Für vertretbare Abfallgebühren sollen effiziente und wirtschaftliche Entsorgungsstrukturen im Land geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Zur Gewährleistung vertretbarer Abfallgebühren ist die Schaffung effizienter und wirtschaftlicher Entsorgungsstrukturen in Sachsen-Anhalt notwendig. Link zum Original
Die Abfallentsorgungsplanung soll länderübergreifende Entsorgungskonzepte berücksichtigen, wenn sie sachgerecht möglich sind.
Wortlaut im Programm
Bei der Abfallentsorgungsplanung sollten auch Iänderübergreifende Entsorgungskonzepte berücksichtigt werden, sofern auch in angrenzenden Bundesländern unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten eine sachgerechte Abfallentsorgung möglich ist. Link zum Original
Das Land soll in seiner Abfallentsorgungsplanung Standorte und Anzahl der Zentraldeponien festlegen.
Wortlaut im Programm
Trotzdem besteht dringend Handlungsbedarf, im Rahmen der Abfallentsorgungsplanung des Landes die Standorte und Anzahl von Zentraldeponien festzulegen, da die Entsorgungsräume durch die entsorgungspflichtigen Kreise und Zweckverbände nicht vorgegeben werden können. Link zum Original
Die Landesregierung soll den Entsorgungsträgern Planungs- und Investitionssicherheit in der Abfallentsorgung geben.
Wortlaut im Programm
Durch die Landesregierung ist den Entsorgungsträgern Planungs- und Investititionssicherheit im Bereich der Abfallentsorgung zu geben. Dazu gehört ein klares Bekenntnis des Landes zur TA Siedlungsabfall, durch die der Stand der Technik für die Abfallbehandlung festgelegt ist. Link zum Original
Das Land soll sich klar zur TA Siedlungsabfall als Stand der Technik für die Abfallbehandlung bekennen.
Wortlaut im Programm
Durch die Landesregierung ist den Entsorgungsträgern Planungs- und Investititionssicherheit im Bereich der Abfallentsorgung zu geben. Dazu gehört ein klares Bekenntnis des Landes zur TA Siedlungsabfall, durch die der Stand der Technik für die Abfallbehandlung festgelegt ist. Link zum Original
Siedlungsabfälle sind nach der TA Siedlungsabfall spätestens ab 2005 thermisch zu behandeln.
Wortlaut im Programm
Nach der TA Siedlungsabfall sind Abfälle aus dem Siedlungsbereich spätestens ab dem Jahr 2005 thermisch endzubehandeln. Link zum Original
Vorhaben zur Entwicklung von Abfallbehandlungsverfahren einschließlich kombinierter Behandlung sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen Vorhaben zur weiteren Fortsetzung und Entwicklung von Abfallbehandlungsverfahren, unter Berücksichtigung der kombinierten Abfallbehandlung, unterstützt werden. Link zum Original
Das Landesabfallgesetz soll an das Kreislaufwirtschaftsgesetz des Bundes angepasst und um landesspezifische Regelungen ergänzt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem ist es dringend erforderlich, das Abfallgesetz des Landes an das Kreislaufwirtschaftsgesetz des Bundes anzupassen und mit Iänderspezifischen Regelungen, insbesondere zur Bestimmung der Aufgaben der Entsorgungsträger, zu untersetzen. Link zum Original
Deponiefähige Steine und Erden sollen fraktioniert und im Landschaftsbau, etwa zur Haldenrekultivierung oder im Deichbau, eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Deponiefähige Steine und Erden sind zu fraktionieren und integriert im Landschaftsbau, vornehmlich zur Rekultivierung von Halden oder im Deichausbau, einzusetzen. Link zum Original
Die getrennte Sammlung von Abfällen soll ausgebaut und etwa durch Selbstverpflichtungen und Ökoaudit weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung der Getrennt-Sammlung von Abfällen hat sich in Sachsen-Anhalt im Grundsatz bewährt und hat erheblich zur Abfallvermeidung und zur Verwertung von Verpackungsabfällen beigetragen. Dieses System ist auszubauen und weiterzuentwickeln, z.B. durch Selbstverpflichtungen und Ökoaudit. Link zum Original
Wasser und Gewässer bedürfen besonderen Schutzes und der Vorsorge vor schädigenden Einflüssen.
Wortlaut im Programm
Wasser und Gewässer bedürfen als lebenswichtige Elemente der Natur des besonderen Schutzes und der Vorsorge vor schädigenden Einflüssen. Link zum Original
Für die Reinhaltung von Elbe und Nordsee sollen nachhaltige Strukturen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Aus Verantwortung für die Gewässerreinheit auch der Elbe und der Nordsee als Unterlieger der Gewässer Sachsen-Anhalts sind nachhaltige ökologische und ökonomische Strukturen zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung notwendig. Link zum Original
Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Trinkwasser soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Es ist eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu sichern. Link zum Original
Bei Planung und Sanierung von Trinkwasseranlagen sollen ökonomische und ressourcenschonende Aspekte berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Planung neuer Trinkwasserversorgungsanlagen und bei der Sanierung vorhandener Anlagen sind ökonomische und ressourcenschonende Aspekte - insbesondere bei der Auslegung der Kapazität auf Basis eines perspektivisch orientierten Verbrauchsniveaus - zu berücksichtigen. Link zum Original
Effiziente Organisationsstrukturen sollen Versorgungssicherheit bei Trink- und Abwasser zu zumutbaren Kosten gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Die CDU tritt für effiziente Organisationsstrukturen ein, die die Versorgungs- bzw. Entsorgungssicherheit für Trinkwasser und Abwasser bei zumutbaren Kosten für die Verbraucher gewährleisten. Link zum Original
Ausgewiesene Trinkwasserschutzzonen sollen gesetzlich gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Ausgewiesene Trinkwasserschutzzonen sind im Interesse einer qualitätsgerechten Wasserversorgung auf gesetzlicher Grundlage zu sichern. Link zum Original
Das Abwassersystem soll auf Basis eines Landes-Abwasserbeseitigungsplans stufenweise ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
- Stufenweiser Ausbau des Abwasserentsorgungssystems im Land Sachsen-Anhalt auf der Basis eines Landes-Abwasserbeseitigungsplanes. Link zum Original
Abwasserbehandlungsanlagen sollen ökologisch und ökonomisch sinnvoll betrieben werden.
Wortlaut im Programm
- Ökologisch und ökonomisch sinnvoller Betrieb von Abwasserbehandlungseinrichtungen. Dazu gehören die Planung und Errichtung sowie Sanierung von Abwasserreinigungsanlagen entsprechend einer konkreten Entsorgungssituation und unter wirtschaftlichen Aspekten. Link zum Original
Abwasserreinigungsanlagen sollen entsprechend der konkreten Entsorgungssituation und wirtschaftlich geplant, errichtet und saniert werden.
Wortlaut im Programm
- Ökologisch und ökonomisch sinnvoller Betrieb von Abwasserbehandlungseinrichtungen. Dazu gehören die Planung und Errichtung sowie Sanierung von Abwasserreinigungsanlagen entsprechend einer konkreten Entsorgungssituation und unter wirtschaftlichen Aspekten. Link zum Original
Land, Regierungsbezirke und Landkreise sollen stärker auf wirtschaftliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Kommunen einwirken.
Wortlaut im Programm
- Verstärkte Einflußnahme der zuständigen Bereiche des Landes, der Regierungsbezirke und der Landkreise, gegebenenfalls mit Unterstützung durch externe Sachverständige, auf die wirtschaftlich-haushälterisch und satzungsgemäße Wasserversorgung und Abwasserentsorgung durch Kommunen und Zweckverbände. Link zum Original
Behörden sollen zeitweilig oder gestuft ökologisch und ökonomisch sinnvolle Einleitparameter für Abwasser festlegen.
Wortlaut im Programm
- Zeitweilige oder zeitlich gestufte Festlegung ökologisch und ökonomisch sinnvoller Einleitparameter für die Ableitung von Abwasser aus vorhandenen Abwasseranlagen in den Vorfluter durch die zuständigen Behörden. Link zum Original
Die Gewässergüte darf sich nicht verschlechtern.
Wortlaut im Programm
Es gilt der Grundsatz, daß keine Gewässergüte verschlechtert werden darf. Link zum Original
Bei Wasser- und Abwasserpreisen sowie Gebühren sollen soziale Lösungen gefunden werden.
Wortlaut im Programm
- Die CDU tritt für soziale Lösungen bei der Preis- und Gebührenentwicklung ein. Dazu sind Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union unverzichtbar. Link zum Original
Förderprogramme von Land, Bund und Europäischer Union gelten für sozial verträgliche Abwassergebühren als unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
- Die CDU tritt für soziale Lösungen bei der Preis- und Gebührenentwicklung ein. Dazu sind Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union unverzichtbar. Link zum Original
Emissionen aus Feuerungsanlagen sollen durch Information, Förderung und Vorbildverhalten des Landes weiter gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
weitere Reduzierung der Emissionen aus Feuerungsanlagen durch ein Maßnahmenbündel aus Informationen, Förderungen, Vorbildverhalten des Landes etc, Link zum Original
Grenzwerte für Luftschadstoffe sollen bundesweit einheitlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Grenzwerte für Luftschadstoffe müssen im Bundesgebiet einheitlich geregelt werden. Link zum Original
Eine CO2-Abgabe ohne europäische Regelung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine C02-Abgabe ohne europäische Regelung lehnen wir ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.