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Forderungen zu Gesundheit und Pflege

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998 · Original

Das Programm enthält 33 von 1.044 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.

Gesundheit und Pflege 33
  1. Investitionen in Krankenhäuser und Pflegeheime erfordern die Beteiligung von Bund, Krankenkassen und privaten Investoren.

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    Wortlaut im Programm
    Die gezielte Fortführung der investiven Maßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen ist ohne wirksame Beteiligung des Bundes, der Krankenkassen und privater Investoren nicht zu verwirklichen. Link zum Original
  2. Die Lebensbedingungen in Gesundheit und Sozialem sollen schrittweise angeglichen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Trotz Fortschritten hält die CDU an dem gesetzten Ziel der schrittweisen Angleichung der Lebensbedingungen in den Bereichen Gesundheit und Soziales fest und verfolgt dieses zielstrebig im Interesse aller Bürger unseres Landes. Link zum Original
  3. In der Gesundheits- und Sozialpolitik gelten Transparenz, Glaubwürdigkeit und Beschränkung auf das Machbare als unabdingbar.

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    Wortlaut im Programm
    - Transparenz, Glaubwürdigkeit sowie die Beschränkung auf das Machbare und von den Menschen Akzeptierbare sind unabdingbar. Link zum Original
  4. Prävention, Impfbereitschaft, Gesundheitserziehung, Arbeitsschutz und Eigenverantwortung sind Schwerpunkte der Gesundheitspolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verhütung von Krankheiten durch Gesundheitsvorsorge, die Förderung der Impfbereitschaft, Gesundheitserziehung, Arbeitsschutz, Verbesserung der Umweltbedingungen und die Wahrnehmung der Verantwortung für die eigene Gesundheit durch die Bürger selbst sind wesentliche Schwerpunkte in der Gesundheitspolitik. Link zum Original
  5. In Gesundheits- und Sozialpolitik gilt der Vorrang freier Träger.

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    Wortlaut im Programm
    Entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip bekennt sich die CDU bei der Umsetzung der Gesundheits- und Sozialpolitik zum Vorrang freier Träger. Link zum Original
  6. Die ambulante ärztliche und pflegerische Versorgung soll flächendeckend gewährleistet sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die ambulante ärztliche und pflegerische Versorgung von Patienten muß flächendeckend gewährleistet sein. Link zum Original
  7. Die schematische Feststellung ärztlicher Überversorgung soll durch eine regional differenzierte Betrachtung ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die bisherige schematische Feststellung ärztlicher und fachärztlicher Überversorgung ist durch eine differenziertere Betrachtungsweise unter stärkerer Einbeziehung regionaler Gegebenheiten zu ersetzen. Link zum Original
  8. Eine hochwertige, bedarfsgerechte und regional angepasste stationäre Versorgung soll sichergestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte und regionale Erfordernisse berücksichtigende stationäre Versorgung ist sicherzustellen. Link zum Original
  9. Rationalisierungsreserven aus der strikten Trennung von ambulantem und stationärem Bereich sollen ausgeschöpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es gilt primär, durchaus noch vorhandene Rationalisierungsreserven auszuschöpfen, die vor allem in der nicht mehr zeit- und sachgerechten strikten Trennung zwischen ambulantem und stationärem Bereich liegen. Link zum Original
  10. Leistungserbringer und Leistungsträger sollen Rationalisierungsreserven zur Kostendämpfung erschließen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, daß zwischen den Leistungserbringern und Leistungsträgern im ambulanten und stationären Bereich Rationalisierungsreserven zu erschließen und zur Kostendämpfung zu nutzen sind. Link zum Original
  11. Die stationäre Versorgung soll durch gezielte Investitionspolitik weiter verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Niveau der stationären Versorgung in Sachsen-Anhalt ist entsprechend der von der unter der CDU-Regierung schon 1990 festgelegten Schwerpunktsetzung durch die Fortsetzung einer gezielten Investitionspolitik weiter zu verbessern. Dabei sind zugleich strukturelle Bedarfsanpassungen vorzunehmen. Link zum Original
  12. Bei den Krankenhausinvestitionen sollen strukturelle Bedarfsanpassungen vorgenommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Niveau der stationären Versorgung in Sachsen-Anhalt ist entsprechend der von der unter der CDU-Regierung schon 1990 festgelegten Schwerpunktsetzung durch die Fortsetzung einer gezielten Investitionspolitik weiter zu verbessern. Dabei sind zugleich strukturelle Bedarfsanpassungen vorzunehmen. Link zum Original
  13. Die Hochschulkliniken in Halle und Magdeburg sollen in Lehre, Forschung und Versorgung erhalten und ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungsfahi~keit der beiden Hochschulkliniken in Halle und Magdeburg muß sowohl bei Lehre und Forschung als auch bei der Wahrnehmung von Versorgungsaufgaben erhalten bleiben und zielgerichtet ausgebaut werden. Link zum Original
  14. Die Aufgabenverteilung der beiden Hochschulkliniken soll abgestimmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Abstimmung in der Aufgabenverteilung beider Hochschuleinrichtungen und eine intensive Einbeziehung der Universitätskliniken mit ihrem Leistungsspektrum in die Krankenhausplanung des Landes ist unbedingt erforderlich. Link zum Original
  15. Die Universitätskliniken sollen intensiv in die Krankenhausplanung des Landes einbezogen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Abstimmung in der Aufgabenverteilung beider Hochschuleinrichtungen und eine intensive Einbeziehung der Universitätskliniken mit ihrem Leistungsspektrum in die Krankenhausplanung des Landes ist unbedingt erforderlich. Link zum Original
  16. Auch für psychisch Kranke gilt der Grundsatz ambulant vor stationär.

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    Wortlaut im Programm
    Auch bei der Versorgung psychisch Kranker gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär". Link zum Original
  17. Psychisch Kranke sollen gemeindenah versorgt werden, um sie mit körperlich Kranken gleichzustellen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine möglichst gemeindeintegrierte, bzw. im stationären Sektor gemeindenahe Versorgung soll mit dazu beitragen, die Gleichbehandlung psychisch und körperlich Kranker zu erreichen. Link zum Original
  18. Regionale Defizite bei der ambulanten Pflege sollen ausgeglichen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Trotz des gestiegenen Angebots an pflegerischen Leistungen sind bestehende regionale Defizite bei der Bedarfsdeckung noch auszugleichen. Link zum Original
  19. Häusliche Pflegehilfe soll durch häusliche Krankenpflege zur Vermeidung von Klinikaufenthalten ergänzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die häusliche Pflegehilfe für schwer pflegebedürftige Kranke und Behinderte wird ergänzt durch die häusliche Krankenpflege zur Vermeidung von Krankenhausaufenthalten. Link zum Original
  20. Die Pflegeversicherung unter dem Dach der gesetzlichen Pflegekassen gilt als bewährt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Pflegeversicherung unter dem Dach der gesetzlichen Pflegekassen hat sich bewährt. Link zum Original
  21. Land und Kommunen sollen die Kofinanzierung von Altenpflegeeinrichtungen sicherstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Land und Kommunen sind gefordert, die Co-Finanzierung für Altenpflegeeinrichtungen sicherzustellen, damit die dringend notwendigen Investitionsmaßnahmen - auf der Grundlage der bestätigten Bedarfsplanung - zügig umgesetzt werden können. Link zum Original
  22. Drogenkranke und Abhängige sollen Hilfe erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Unbeschadet der Tatsache, daß auch Drogenkranken und Abhängigen Hilfe zuteil werden muß, ist gerade zum Schutze der Jugend jegliche Zugriffserleichterung auf illegale Drogen strikt abzulehnen. Link zum Original
  23. Kinder und Jugendliche sollen durch Prävention rechtzeitig über Alkohol und Nikotin aufgeklärt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Durch verstärkte präventive Maßnahmen, in die alle im Gesundheitswesen Verantwortung Tragenden mit einzubeziehen sind, sollen vor allem Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Genusses legaler Drogen wie Alkohol und Nikotin rechtzeitig aufgeklärt und zu einem bewußten Umgang mit diesen Mitteln bewogen werden. Link zum Original
  24. Vorrangig sollen junge Menschen vom Einstieg in die Drogensucht abgehalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Vorrangig für die CDU Sachsen-Anhalt ist es deshalb, insbesondere junge Menschen vom Einstieg in die Drogensucht abzuhalten. Link zum Original
  25. Die Folgen der Drogensucht wie Obdachlosigkeit, Kriminalität und Verelendung sollen eingedämmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Spirale der Drogensucht, deren Kennzeichen Obdachlosigkeit, Anstieg von Verbrechen, Gewalt, Verelendung und HIV-Infektionen (AIDS) sind, darf sich in Sachsen-Anhalt nicht weiter drehen. Link zum Original
  26. Suchtvorbeugung und Aufklärung sollen früh beginnen und die gesamte Schulzeit begleiten.

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    Wortlaut im Programm
    - einen frühzeitigen Beginn der Suchtvorbeugung und Aufklärungsarbeit über die gesamte Schulzeit hinweg, Link zum Original
  27. Drogen und Rauschgifte sollen abschreckend dargestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    - eine auf Abschreckung abzielende Darstellung der einzelnen Drogen und Rauschgiftmittel, Link zum Original
  28. Die medizinische Versorgung Suchtkranker soll verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    - die Verbesserung der medizinischen Versorgung Suchtkranker und der Möglichkeiten der ambulanten und stationären Rehabilitation. Link zum Original
  29. Ambulante und stationäre Rehabilitationsmöglichkeiten für Suchtkranke sollen verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    - die Verbesserung der medizinischen Versorgung Suchtkranker und der Möglichkeiten der ambulanten und stationären Rehabilitation. Link zum Original
  30. Die Ausbildung von Altenpflegern soll die Vermittlung von Rehabilitationskenntnissen stärker berücksichtigen.

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    Wortlaut im Programm
    die stärkere Berücksichtigung der Vermittlung von Rehabilitationskenntnissen bei der Ausbildung von Altenpflegern, Link zum Original
  31. Die medizinische Versorgung wird altersgerecht weiterentwickelt und geriatrische Fachabteilungen in Krankenhäusern werden auf- und ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    die altersgerechte Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung sowie den Auf- und Ausbau geriatrischer Fachabteilungen in Krankenhäusern, Link zum Original
  32. Über Ursachen, Folgen und Schutz vor Suchtmitteln aller Art soll aufgeklärt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Aufklärung über Ursachen, Folgen und Schutz vor Suchtmitteln jeglicher Art (Alkohol, Zigaretten usw.). Link zum Original
  33. Hilfsangebote für Drogenabhängige sollen ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Rauschgiftkriminalität ist auch dann keine Bagatelle, die Nachsicht verdient, wenn der Täter selbst süchtig ist. Hilfesangebote sind wichtig und müssen ausgebaut werden, eine effektive Strafverfolgung trägt aber gerade hier dazu bei, Neugierige abzuschrecken. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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