BIW · Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Bürgerschaftswahl Bremen 2023 · Original
Das Programm enthält 13 von 332 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“, die meisten zum Schwerpunkt „Gebäudebestand“ (3). Bei 11 davon steht bei mindestens einer anderen Partei in der Bürgerschaft eine gleiche oder ähnliche Forderung.
- 13Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 26Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 13
Gebäudebestand 3
Der Wohnungsbestand wird vorrangig auf bereits erschlossenen innerstädtischen Flächen erweitert.
Wortlaut im Programm
a) Der Wohnungsbestand in Bremen und Bremerhaven ist vorrangig durch die effiziente Nutzung bereits erschlossener innerstädtischer Flächen zu erweitern. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke ähnlich KI
Bei anderen Parteien: SPD ähnlich CDU teilweise Grüne ähnlich KI
Vorrang haben Nachverdichtung durch das Schließen von Baulücken sowie Aufstockung und Erweiterung vorhandener Gebäude.
Wortlaut im Programm
Im Vordergrund muss dabei die Nachverdichtung etwa durch das Schließen von Baulücken und die Aufstockung bzw. Erweiterung vorhandener Gebäude sowie die Umwidmung von Gewerbeobjekten in Wohnraum stehen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke teilweise KI
Bei anderen Parteien: SPD teilweise CDU teilweise Grüne ähnlich FDP teilweise KI
Gewerbeobjekte werden in Wohnraum umgewidmet.
Wortlaut im Programm
Im Vordergrund muss dabei die Nachverdichtung etwa durch das Schließen von Baulücken und die Aufstockung bzw. Erweiterung vorhandener Gebäude sowie die Umwidmung von Gewerbeobjekten in Wohnraum stehen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD gegenteilig unsicher CDU ähnlich Grüne teilweise FDP ähnlich KI
Stadtentwicklung 2
Wohnungsbau darf nicht zu einer unverhältnismäßigen Zerstörung von Grünflächen führen.
Wortlaut im Programm
Der Wohnungsbau darf nicht zu einer unverhältnismäßigen Zerstörung von Grünflächen und damit einem Verlust an Lebensqualität in unseren Städten führen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD teilweise CDU teilweise Grüne ähnlich Linke teilweise FDP teilweise KI
Der Gefahr von Ghettobildung in Hochhaus-Wohnanlagen wird mit Quartiersmanagement begegnet.
Wortlaut im Programm
Auch der Bau neuer Hochhäuser darf angesichts der prekären Situation auf dem Bremer Mietwohnungsmarkt kein Tabu sein. Der Gefahr von Ghettobildungen in solchen Wohnanlagen ist durch ein intelligentes Quartiersmanagement entgegenzuwirken. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD gleiches Thema FDP gleiches Thema KI
Wohnungsneubau 2
Auf Freiflächen, auch nach Abriss alter Gebäude, werden vorrangig mehrgeschossige Wohnblöcke errichtet.
Wortlaut im Programm
b) Auf Freiflächen, die auch durch den Abriss von altem Gebäudebestand generiert werden können, sind vorrangig mehrgeschossige Wohnblöcke zu errichten, um die verfügbaren Grundstücke möglichst optimal zu nutzen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD gleiches Thema Grüne gleiches Thema FDP ähnlich KI
Der Bau neuer Hochhäuser wird nicht ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Auch der Bau neuer Hochhäuser darf angesichts der prekären Situation auf dem Bremer Mietwohnungsmarkt kein Tabu sein. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich FDP ähnlich KI
Baurecht 2
Überzogene Baustandards werden abgesenkt, um Baukosten zu senken und preiswerten Wohnraum für private Investoren attraktiv zu machen.
Wortlaut im Programm
c) Absenkung der teilweise überzogenen Baustandards, um die Erstellungskosten zu senken und die Schaffung von preiswertem Wohnraum zur Versorgung einkommensschwacher Mieter für private Investoren attraktiv zu machen. Das Land Bremen soll sich im Bundesrat für eine Änderung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften einsetzen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD gleiches Thema CDU teilweise FDP ähnlich KI
Bremen setzt sich im Bundesrat für eine Änderung der gesetzlichen Vorschriften zu Baustandards ein.
Wortlaut im Programm
c) Absenkung der teilweise überzogenen Baustandards, um die Erstellungskosten zu senken und die Schaffung von preiswertem Wohnraum zur Versorgung einkommensschwacher Mieter für private Investoren attraktiv zu machen. Das Land Bremen soll sich im Bundesrat für eine Änderung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften einsetzen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: Grüne gleiches Thema unsicher FDP teilweise KI
Barrierefreies Wohnen 1
Innovative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser und Seniorengenossenschaften werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf innovative Wohnformen zu legen, die Senioren ein Zusammenleben mit anderen, auch jüngeren Menschen ermöglichen (zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Seniorengenossenschaften). Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke ähnlich KI
Bei anderen Parteien: SPD ähnlich CDU gleiches Thema Grüne teilweise Linke ähnlich FDP ähnlich KI
Gemeinnütziger Wohnungsbau 1
Ein Verkauf von Wohnungen der Gesellschaften Gewoba, Brebau und Stäwog an private Investoren wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einen Verkauf von Wohnungen der Gesellschaften Gewoba, Brebau und Stäwog an private Investoren lehnen wir ab, weil nachteilige Folgen für die Mieter zu befürchten sind. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD gleich Grüne teilweise unsicher Linke teilweise FDP gleiches Thema KI
Miethöhe 1
Mieten sollen für alle Einkommensgruppen, auch für Geringverdiener und Familien, bezahlbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die Wohnungsmieten im Land für alle Einkommensgruppen und damit auch für Geringverdiener sowie Familien bezahlbar bleiben. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke ähnlich KI
Bei anderen Parteien: SPD ähnlich CDU ähnlich Grüne ähnlich Linke ähnlich FDP ähnlich KI
Weitere Forderungen 1
Die Schaffung von Wohnraum gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Bremer Politik.
Wortlaut im Programm
Zu den wichtigsten Aufgaben der Bremer Politik gehört die Schaffung von Wohnraum. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD Grüne Linke gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD teilweise CDU ähnlich Grüne ähnlich Linke teilweise unsicher FDP gleiches Thema KI
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Bremen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Im Koalitionsvertrag: Ein Eintrag für den Koalitionsvertrag, vorn die Parteien des Vertrags nach ihren Sitzen. Es steht die stärkste Entsprechung im Vertrag, nach derselben Rangfolge wie bei den Parteien; ohne Entsprechung fehlt die Zeile.
- Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.