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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Brandenburg 2019 · beschlossen 28.04.2019 · Original
Das Programm enthält 49 von 627 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 42Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 49
In den Landkreisen sollen mehr Tierärzte ausgebildet und beschäftigt werden, um den Tierschutz durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zur Wahrnehmung der tierschutzgesetzlichen Vorgaben die Ausbildung und Beschäftigung von mehr Tierärzten in den Landkreisen. Link zum Original
Lebendtiertransporte sollen nur über kurze Distanzen innerhalb Deutschlands erlaubt sein.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass der Transport von lebendigen Tieren nur über kurze Distanzen innerhalb von Deutschland erlaubt ist. Link zum Original
Tiertransporte sollen den eigenen oder benachbarten Landkreis nicht verlassen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, dass Tiertransporte den eigenen oder den Nachbarlandkreis nicht verlassen und dass Schlachttiertransporte auf jeden Fall stets den nächstgelegenen Schlachthof ansteuern. Link zum Original
Schlachttiertransporte sollen stets den nächstgelegenen Schlachthof anfahren.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, dass Tiertransporte den eigenen oder den Nachbarlandkreis nicht verlassen und dass Schlachttiertransporte auf jeden Fall stets den nächstgelegenen Schlachthof ansteuern. Link zum Original
Tiertransporte ins Ausland sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Verbot von Tiertransporten in das Ausland und damit einhergehend die Errichtung zusätzlicher regionaler kleinerer Schlachthöfe. Link zum Original
Zusätzliche kleinere regionale Schlachthöfe sollen errichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Verbot von Tiertransporten in das Ausland und damit einhergehend die Errichtung zusätzlicher regionaler kleinerer Schlachthöfe. Link zum Original
Für Landwirte sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die betäubungslose Ferkelkastration überflüssig machen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen für unsere Landwirte die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen, die die betäubungslose Kastration von Ferkeln überflüssig machen. Link zum Original
Unsachgemäße Betäubung und Schlachtung sollen grundsätzlich verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Fälle unsachgemäßer Betäubung sowie Schlachtung sind leider keine Seltenheit und müssen grundsätzlich verhindert werden. Link zum Original
Die industrielle Tierhaltung soll massiv eingeschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine massive Einschränkung der industriellen Tierhaltung ein und streben eine bessere Kontrolle der tierschutzkonformen Schlachtung an. Link zum Original
Die tierschutzkonforme Schlachtung soll besser kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine massive Einschränkung der industriellen Tierhaltung ein und streben eine bessere Kontrolle der tierschutzkonformen Schlachtung an. Link zum Original
Schlachtungen sollen per Video überwacht und stichprobenweise behördlich kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine massive Einschränkung der industriellen Tierhaltung ein und streben eine bessere Kontrolle der tierschutzkonformen Schlachtung an. Dies könnte mithilfe einer videoüberwachten Schlachtung erfolgen, die stichprobenweise durch die zuständige Behörde kontrolliert wird. Link zum Original
Für die Überwachung der Haltungsbedingungen in Nutztierbetrieben soll mehr Personal eingestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, mehr Personal für die Überwachung der Haltungsbedingungen in Nutztierbetrieben einzustellen. Link zum Original
Die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden bleibt unangetastet.
Wortlaut im Programm
Die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden wird durch uns nicht infrage gestellt. Link zum Original
Das Töten und Schreddern männlicher Küken wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die millionenfache Tötung und das anschließende Schreddern männlicher Küken ab. Link zum Original
Eine verpflichtende Geschlechtsbestimmung im Ei soll eingeführt werden, damit männliche Embryonen nicht ausgebrütet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher die Einführung einer verpflichtenden Prüfung des Geschlechts ungeschlüpfter Küken, so dass Eier mit männlichen Embryonen früh erkannt und gar nicht erst ausgebrütet werden. Link zum Original
Das betäubungslose Schlachten soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das betäubungslose Schlachten sowie den Import betäubungslos ge - schlachteter Tiere verbieten. Link zum Original
Der Import betäubungslos geschlachteter Tiere soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das betäubungslose Schlachten sowie den Import betäubungslos ge - schlachteter Tiere verbieten. Link zum Original
Das Interesse von Tieren an einem Leben ohne Qualen hat Vorrang vor religiösen Interessen.
Wortlaut im Programm
Das Interesse eines fühlenden Lebewesens an einem Leben ohne Qualen steht für uns über dem Interesse von Religionsgemeinschaften. Link zum Original
Durch Wildtiere verursachte Schäden in der Landwirtschaft sollen unbürokratisch finanziell ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass durch Wildtiere in der Landwirtschaft verursachte Schäden unbürokratisch durch Geldleistungen zu ersetzen sind. Link zum Original
Kleine und mittlere bäuerliche Betriebe sollen Entwicklungschancen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen diese Form der Landwirtschaft zurückdrängen und kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben Entwicklungschancen schaffen. Link zum Original
Eine realitätsbezogene Bildung zum Thema Landwirtschaft soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine realitätsbezogene Bildung zum Thema Landwirtschaft und eine entsprechende Wertschätzung für Leistungen und Produkte der Landwirte ein. Link zum Original
Leistungen und Produkte der Landwirte sollen mehr Wertschätzung erfahren.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine realitätsbezogene Bildung zum Thema Landwirtschaft und eine entsprechende Wertschätzung für Leistungen und Produkte der Landwirte ein. Link zum Original
Kampagnen, die Landwirte abwerten, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kampagnen, welche Landwirte abwerten oder verächtlich machen, lehnen wir strikt ab. Link zum Original
Regionale Erzeuger-, Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Um der industriellen Tierhaltung als Folge der Globalisierung Einhalt zu gebieten, setzen wir uns für die Schaffung funktionierender regionaler Erzeuger-, Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen ein. Link zum Original
Die EU-Agrarpolitik soll grundlegend neu ausgerichtet und entbürokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist eine grundsätzliche Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik hinsichtlich der Beseitigung des bürokratischen Irrsinns anzustreben. Link zum Original
Regional erzeugte Lebensmittel und ihre Produzenten sollen mehr gewürdigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sind der Überzeugung, dass natürlichen, regional erzeugten Lebensmitteln und ihren Produzenten wieder mehr Würdigung entgegengebracht werden muss. Link zum Original
Ortsansässige Einzellandwirte, die nachhaltig wirtschaften und Futtermittel selbst erzeugen, sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Im Zentrum unserer Politik steht daher die Unterstützung ortsansässiger Einzellandwirte, die mit Tier und Umwelt nachhaltig umgehen und Futtermittel vorzugsweise im eigenen Betrieb produzieren. Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns im Land Brandenburg für das Verbot des Anbaus und der Einfuhr gentechnisch veränderter Pflanzen, auch als Futtermittel, ein. Link zum Original
Die Einfuhr gentechnisch veränderter Pflanzen, auch als Futtermittel, soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns im Land Brandenburg für das Verbot des Anbaus und der Einfuhr gentechnisch veränderter Pflanzen, auch als Futtermittel, ein. Link zum Original
Regionale Erzeugerzusammenschlüsse zur Direktvermarktung sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Um unseren kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben unternehmerische Entwicklungschancen zu eröffnen oder sie zu verbessern, wollen wir regionale Erzeugerzusammenschlüsse zur Direktvermarktung fördern. Link zum Original
Der globale Wettbewerb soll nicht einseitig zu Lasten regionaler Vielfalt und heimischer Lebensmittel gehen.
Wortlaut im Programm
Der globale Wettbewerb muss so gestaltet werden, dass er nicht einseitig zu Lasten der regionalen Vielfalt und des Angebotes an hochwertigen, heimischen Lebensmitteln geht. Link zum Original
Pflanzenschutzmittel mit Stoffen, die im Verdacht stehen, krebserregend oder erbgutschädigend zu sein, sollen in Brandenburg verboten werden.
Wortlaut im Programm
Angesichts der Risiken setzen wir uns dafür ein, dass die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln auf der Basis von Stoffen, die insbesondere im Verdacht stehen, krebserregend oder erbgutschädigend zu sein, im Land Brandenburg verboten wird. Link zum Original
Eine Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung wird abgelehnt, solange die Unbedenklichkeit nicht unabhängig belegt ist.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt daher auch jegliche Verlängerungen der Genehmigung von Glyphosat ab, solange unabhängige Studien nicht zweifelsfrei dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit feststellen. Link zum Original
Landwirte und Schlachthöfe sollen die Grenzwerte für Keime und Medikamentenrückstände einhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durchsetzen, dass sowohl Landwirte als auch Schlachthöfe die Grenzwerte für Keime und Medikamentenrückstände einhalten. Link zum Original
Tierhaltende Betriebe sind dafür verantwortlich, dass ihre Produkte möglichst frei von Antibiotikarückständen und multiresistenten Keimen sind.
Wortlaut im Programm
Tierhaltende Betriebe, welche der Lebensmittelproduktion dienen, sind dafür verantwortlich, dass ihre Produkte möglichst frei von Antibiotikarückständen und multiresistenten Keimen sind. Link zum Original
Die industrielle Tierhaltung soll schrittweise reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die industrielle Tierhaltung schrittweise reduzieren und die landwirtschaftliche Produktion grundsätzlich verbraucher- und tierfreundlicher gestalten. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Produktion soll verbraucher- und tierfreundlicher gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die industrielle Tierhaltung schrittweise reduzieren und die landwirtschaftliche Produktion grundsätzlich verbraucher- und tierfreundlicher gestalten. Link zum Original
Eine Weidetierprämie soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Zum Ausgleich der Mehrkosten für die Haltung von Weidetieren wollen wir eine Weidetierprämie einführen. Link zum Original
Milchproduzenten sollen durch gerechte Verträge mit den Molkereien gut von ihrer Produktion leben können.
Wortlaut im Programm
Ergänzend müssen unsere Milchproduzenten durch gerechte Vertragsgestaltung mit den Molkereien in die Lage versetzt werden, gut von ihrer Produktion leben zu können. Link zum Original
Regionale Erzeugerketten in der Milchproduktion sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Milchproduktion setzen wir uns daher für regionale Erzeugerketten ein. Link zum Original
Kleinere, betriebsnahe Molkereien sollen neu geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Milchproduktion setzen wir uns daher für regionale Erzeugerketten ein. Dies beinhaltet unter anderem die Neuschaffung kleinerer, betriebsnaher Molkereien. Link zum Original
Das Grundstücksverkehrsgesetz soll ortsansässigen Landwirten einen Investitionsvorrang vor Kapitalinvestoren einräumen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für eine Änderung des Grundstücksverkehrsgesetzes einsetzen, welche ortsansässigen Landwirten, die einen Betrieb erhalten oder erweitern wollen, einen Investitionsvorrang vor reinen Kapitalinvestoren einräumt. Link zum Original
Ortsansässige Landwirte sollen ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen erhalten.
Wortlaut im Programm
Weiterhin fordern wir ein Vorkaufsrecht für ortsansässige Landwirte und eine Spekulationsfrist von 10 Jahren analog zur Immobilienwirtschaft. Link zum Original
Für landwirtschaftliche Flächen soll eine Spekulationsfrist von zehn Jahren gelten.
Wortlaut im Programm
Weiterhin fordern wir ein Vorkaufsrecht für ortsansässige Landwirte und eine Spekulationsfrist von 10 Jahren analog zur Immobilienwirtschaft. Link zum Original
Junglandwirte sollen Grund und Boden pachten oder erwerben können.
Wortlaut im Programm
Gerade Junglandwirte müssen die Möglichkeit haben, eigenen Grund und Boden zu pachten bzw. zu erwerben. Link zum Original
Landwirtschaftliche Nutzflächen sollen nicht in die Hände nichtbäuerlicher Kapitalgesellschaften gelangen.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Nutzflächen sind Produktionsgrundlage und keine Spekulationsobjekte. Sie gehören nicht in die Hände von nichtbäuerlichen Kapitalgesellschaften. Link zum Original
Verkaufslose landwirtschaftlicher Flächen sollen so gestückelt werden, dass kleine und mittlere Betriebe sie erwerben können.
Wortlaut im Programm
Um klein- und mittelständischen bäuerlichen Betrieben eine unternehmerische Chance zu eröffnen, werden wir uns zudem dafür einsetzen, dass Verkaufslose in Stückelungen ausgelobt werden, die auch von kleinen und mittleren Betrieben erworben werden können. Link zum Original
Ein EU- und bundesweit lizenziertes Landessiegel „Made in Brandenburg“ für regionale Qualitätsprodukte soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen deshalb die Einführung eines EU- und bundesweit lizensierten Landessiegels „Made in Brandenburg“ für regionale Qualitätsprodukte. Link zum Original
Anbieter vollständig in Brandenburg hergestellter und verarbeiteter Nahrungsmittel sollen das Qualitätssiegel kostenfrei nutzen können.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen alle Anbieter von hochwertigen, regionalen Nahrungsmitteln, die ihre Produkte vollständig in Brandenburg herstellen und verarbeiten, kostenfrei das Qualitätssiegel „Qualität aus Brandenburg“ nutzen können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.