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FW · Wahlprogramm zur Landtagswahl Brandenburg 2019

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Brandenburg 2019 · Original

Das Programm enthält 38 von 501 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
  1. Landwirtschaftliche Betriebe werden durch niedrige Kreditzinsen gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stärkung der landwirtschaftlichen Betriebe durch niedrige Kreditzinsen, günstige Pacht- bzw. Kaufk onditionen für ehemalige Treuhandländereien ist dringend notwendig. Link zum Original
  2. Ehemalige Treuhandländereien werden landwirtschaftlichen Betrieben zu günstigen Pacht- und Kaufkonditionen überlassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stärkung der landwirtschaftlichen Betriebe durch niedrige Kreditzinsen, günstige Pacht- bzw. Kaufk onditionen für ehemalige Treuhandländereien ist dringend notwendig. Link zum Original
  3. Betriebe bis 2.000 Hektar erhalten Bestandsschutz für Treuhandflächen.

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    Wortlaut im Programm
    Es muss einen Bestandsschutz über Treuhandflächen für Betriebe bis 2.000 Hektar geben. Link zum Original
  4. Landwirtschaft und Naturschutz werden gemeinsam entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Nur gemeinsam lassen sich Landwirtschaft und Naturschutz entwickeln. Link zum Original
  5. Bei nicht selbst verschuldeten Ertrags- und Einnahmeausfällen erhalten Landwirte staatliche Unterstützung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern staatliche Unterstützungsmaßnahmen bei nicht durch den Landwirt verschuldeten Ertrags - bzw. Einnahmeausfällen und unbürokratische Genehmigungsverfahren und Kreditvergaben bei der Schaffung von neuen Geschäftszweigen der Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
  6. Kredite für neue Geschäftszweige der Land- und Forstwirtschaft werden unbürokratisch vergeben.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern staatliche Unterstützungsmaßnahmen bei nicht durch den Landwirt verschuldeten Ertrags - bzw. Einnahmeausfällen und unbürokratische Genehmigungsverfahren und Kreditvergaben bei der Schaffung von neuen Geschäftszweigen der Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
  7. Der Aufbau von Monokulturen wird verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Aufbau von Monokulturen ist zu verhindern. Link zum Original
  8. Ziel ist eine bedarfsgerechte Kombination aus konventionellem und biologischem Landbau sowie biogener Rohstofferzeugung ohne völlige Abhängigkeit von EU-Ausgleichszahlungen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine am Bedarf ausgerichtete Kombination aus konventionellem und biologischem Landbau sowie der Erzeugung biogener Rohstoffe soll die Zielsetzung für eine moderne Landwirtschaft ohne völlige Abhängigkeiten von EU -Ausgleichszahlungen sein. Förderung und professionelle Beratung durch das Land sind hierbei zielführend. Link zum Original
  9. Das Land fördert und berät die Landwirtschaft dabei professionell.

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    Wortlaut im Programm
    Eine am Bedarf ausgerichtete Kombination aus konventionellem und biologischem Landbau sowie der Erzeugung biogener Rohstoffe soll die Zielsetzung für eine moderne Landwirtschaft ohne völlige Abhängigkeiten von EU -Ausgleichszahlungen sein. Förderung und professionelle Beratung durch das Land sind hierbei zielführend. Link zum Original
  10. Familien- und mittelständische Landwirtschaftsbetriebe werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    BVB / FREIE WÄHLER setzt sich für die Stärkung von Familien - und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben ein und lehnt monopolistische Strukturen ab. Link zum Original
  11. Monopolistische Strukturen in der Landwirtschaft werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    BVB / FREIE WÄHLER setzt sich für die Stärkung von Familien - und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben ein und lehnt monopolistische Strukturen ab. Link zum Original
  12. Innovationen in der Landwirtschaft werden aktiv gefördert, um Lohnsteigerungen zu ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Innovationen sind aktiv zu fördern, um mittelfristige Lohnsteigerungen in der Landwirtschaft zu ermöglichen und damit den Betrieb perspektivisch sicherzustellen. Link zum Original
  13. Gentechnische Veränderungen mit pflanzenfremden Genen werden abgelehnt, bis ihre Unschädlichkeit für Mensch, Flora und Fauna gesichert ist.

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    Wortlaut im Programm
    BVB / FREIE WÄHLER lehnt die Zufuhr pflanzenfremder Gene so lange ab, bis gesicherte Erkenntnisse für einen für Mensch, Flora und Fauna unschädlichen Anbau vorliegen. Link zum Original
  14. Die Gentechnik wird durch öffentliche Universitäten weiterentwickelt und kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Monopolbildung durch Saatzuchtkonzerne kann nur verhindert werden, wenn die Gentechnik durch öffentliche Universitäten weiterentwickelt und kontrolliert wird. Dazu müssen entsprechend ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
  15. Eine grundsätzliche Ablehnung der Gentechnik wird wegen künftiger Probleme der Ernährungssicherung abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine totale Verweigerungshaltung zur Gentechnik kann bei den Problemen der Ernährungssicherung, die in der Zukunft noch verstärkt auftreten werden und gelöst werden müssen, nicht Inhalt seriöser Politik sein. Link zum Original
  16. Das Saatgutverkehrsgesetz wird abgeschafft oder so geändert, dass regionale Landsorten unbürokratisch gehandelt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Das Saatgutverkehrsgesetz muss dringend abgeschafft oder so angepasst werden, dass regionale Landsorten aller Kulturpflanzen unbürokratisch und unkompliziert gehandelt werden können. Link zum Original
  17. Jeder erhält ohne weitere Voraussetzungen das Recht, Saatgut von Nutzpflanzen zu handeln.

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    Wortlaut im Programm
    Alle müssen ohne weitere Voraussetzungen das Recht haben, Saatgut von Nutzpflanzen zu handeln. Link zum Original
  18. Der Einsatz von Glyphosat wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen den Einsatz von Glyphosat, Wildkrautvernichtungsmittel ab. Link zum Original
  19. Glyphosat wird landes-, bundes- und europaweit verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Glyphosat ist landes-, bundes- und europaweit zu verbieten und zu vermeiden. Link zum Original
  20. Pestizide werden nur im Mindestmaß eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Pestizide dürfen nur zu einem Mindestmaß eingesetzt werden. Link zum Original
  21. Angestrebt wird eine Landwirtschaft ohne Gift- und Chemiecocktails.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Landwirtschaft ohne Gift - und Chemiecocktails ist anzustreben. Das Land muss Landwirte hierfür unterstützen. Link zum Original
  22. Das Land unterstützt Landwirte bei der Umstellung auf eine Landwirtschaft ohne Gift- und Chemiecocktails.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Landwirtschaft ohne Gift - und Chemiecocktails ist anzustreben. Das Land muss Landwirte hierfür unterstützen. Link zum Original
  23. Brandenburgische und deutsche Landwirte dürfen keinen Wettbewerbsverzerrungen in der EU ausgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei allen Plänen und daraus folgenden Maßnahmen muss im Blick behalten werden, dass brandenburgische und deutsche Landwirte keinen Wettbewerbsverzerrungen in der EU ausgesetzt werden dürfen. Link zum Original
  24. Antibiotika werden in den letzten drei Monaten vor der Schlachtung von Tieren grundsätzlich nicht eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verwendung von Antibiotika ist in den letzten 3 Monaten vor der Verarbeitung von Tieren zu Lebensmitteln grundsätzlich zu unterlassen. Link zum Original
  25. Arzneimittelbehandlung, Haltungsbedingungen und Umweltauflagen bei Lebensmitteln werden über die EU-Grenzen hinweg rückverfolgbar.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rückverfolgbarkeit der Behandlung mit Arzneimitteln, von Haltungsbedingungen und der Erfüllung von Umweltauflagen müssen über die EU-Grenzen hinweg möglich sein. Link zum Original
  26. Die Kontrolle von Bio-Siegeln wird so verbessert, dass Missbrauch ausgeschlossen ist.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kontrolle von Produkten mit Bio -Siegeln ist so zu optimieren, dass ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Link zum Original
  27. Landes- und Bundesregierung unterstützen die Vermarktung regionaler Produkte.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vermarktung von regionalen Produkten muss von der Landes- und Bundesregierung unterstützt werden. Link zum Original
  28. Für mehr Transparenz bei Lebensmitteln wird mehr Personal für intensivere Kontrollen eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch an dieser Stelle ist Transparenz notwendig. Um das sicherzustellen, muss mehr Personal für intensivere Kontrollen eingesetzt werden. Link zum Original
  29. Lebensmittel erhalten eine einfache, schnell erkennbare Kennzeichnung.

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    Wortlaut im Programm
    Es muss eine einfache, schnell erkennbare Kennzeichnung der Lebensmittel erfolgen. Link zum Original
  30. Eine Lebensmittelampel mit Angaben unter anderem zu Herkunft, Umweltstandard, Nährwerten und Antibiotikaeinsatz wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Prinzip der Ampel wird von BVB / FREIE WÄHLER unterstützt, da dadurch Aussagen über Marktnähe, den direkten Hersteller, Umweltstandard, Energie -Wasserbilanz, Zuckergehalt, Fett, Ko hlehydrate und Antibiotikaeinsatz kurz und übersichtlich getroffen werden können. Link zum Original
  31. Das Verhältnis von konventioneller und biologischer Landwirtschaft richtet sich nach der Marktnachfrage.

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    Wortlaut im Programm
    In der Landwirtschaft treten wir für eine Mischung aus konventioneller und biologischer Landwirtschaft ein, deren Anteile sich nach der Nachfrage am Markt richten, aber deren Förderung aus öffentlichen Mitteln auch auf einem vergleichbaren Niveau liegen muss. Link zum Original
  32. Konventionelle und biologische Landwirtschaft werden aus öffentlichen Mitteln auf vergleichbarem Niveau gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    In der Landwirtschaft treten wir für eine Mischung aus konventioneller und biologischer Landwirtschaft ein, deren Anteile sich nach der Nachfrage am Markt richten, aber deren Förderung aus öffentlichen Mitteln auch auf einem vergleichbaren Niveau liegen muss. Link zum Original
  33. Großflächige Monokulturen, etwa durch massiven Ausbau der Biogasproduktion, werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Großflächige Monokulturen, wie sie etwa bei einem massiven Ausbau der Biogasproduktion entstehen können, lehnen wir ab. Link zum Original
  34. Die artgerechte Haltung von Nutztieren wird EU-weit einheitlich geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine artgerechte, ethisch verantwortliche Haltung von Nutztieren muss in der EU einheitlich geregelt sein. Link zum Original
  35. Wettbewerbsverzerrungen in der Nutztierhaltung werden abgebaut und ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    BVB / FREIE WÄHLER setzt sich für den Abbau und Ausgleich von Wettbewerbsverzerrungen ein. Link zum Original
  36. Bei den Bürgern wird für die Bereitschaft geworben, höhere Preise für tiergerechtere Haltung zu akzeptieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen bei den Bürgern für die Bereitschaft werben, den Nachteil der höheren Produktpreise für eine tiergerechtere Haltung in Kauf zu nehmen, da auf diese Weise auch unsere Nahrung gesünder wird. Link zum Original
  37. Die Bestandsgrößen der Tierhaltung werden an die regionale Fläche gebunden, sodass im Umkreis von 30 Kilometern genug Fläche für Futter, Gülle und Mist vorhanden ist.

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    Wortlaut im Programm
    Bestandsgrößen der Tierhaltung müssen grundsätzlich der Flächenstruktur einer Region angepasst werden. Das bedeutet, es muss genügend Fläche im Umkreis von 30 Kilometern für Getreide, Gülle und Mist vorhanden sein. Link zum Original
  38. Gülletourismus wird unterbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Gülle -Tourismus muss unterbunden werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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