Nationale Minderheiten
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
FW00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Sorbischsprachige Medien in den Landkreisen Bautzen und Görlitz werden unterstützt.
- Es sollen genügend sorbische Lehrkräfte und Erzieher zur Verfügung stehen.
- Die deutsch-sorbische Zweisprachigkeit im öffentlichen Raum wird ausgebaut.
- Die sorbische Sprache wird in neue digitale Angebote in Bildung und Verwaltung integriert.
- Sorbisches Vereinsleben, sorbische Schulen, Kindergärten, Kulturgruppen und Rundfunkangebote werden unterstützt.
- Die Sorben sollen aktiv in den Strukturwandel der Lausitz einbezogen werden.
- Auf dem Lauenareal in Bautzen wird ein Sorbisches Wissensforum entwickelt.
BSW 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
SPD 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das Erlernen der sorbischen Sprache und die Vermittlung sorbischer Geschichte und Kultur werden gefördert.
- Das Sorbengesetz wird gemeinsam mit dem sorbischen Volk reformiert.
- Die Stiftung für das sorbische Volk wird reformiert, auch mit Blick auf Selbstbestimmungs- und Mitspracherechte.
- Das Witaj-Konzept zur immersiven Vermittlung der sorbischen Sprache in Kitas und Kindertagespflege wird weiter umgesetzt und gestärkt.
- Der Maßnahmenplan sorbische Sprache wird fortgeschrieben.
- Die Beherrschung der sorbischen Sprache wird bei geeigneten Verfahren zu einem positiven Auswahlkriterium.
- Sachsen als Heimat der Sorben soll durch zweisprachige Ortsbeschilderung und zweisprachige öffentliche Informationen sichtbarer werden.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 923
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Das Witaj-Projekt und das sorbische Kindergarten- und Schulnetz werden gesichert und erweitert.
- Das Sächsische Sorbengesetz wird novelliert.
- Die sorbische Sprache und Kultur wird neben dem Schutz der Siedlungsgebiete in ganz Sachsen gefördert.
- Die öffentliche Zweisprachigkeit wird weiter ausgebaut.
- Zwischen dem Freistaat und der Vertretung der sächsischen Sinti und Roma wird ein Staatsvertrag geschlossen.
- Die sächsische Melde- und Informationsstelle Antiziganismus wird künftig vom Freistaat getragen.
- Sinti und Roma, ihre Geschichte und Kultur sollen stärker in die sächsischen Lehrpläne aufgenommen werden.
- Die Repräsentanz sorbischer Identität, Kultur und Sprache wird in ganz Sachsen verstärkt.
- Die kulturelle und geschichtliche Arbeit der Sinti und Roma wird mit einem Staatsvertrag verlässlich unterstützt.
- Die Verbrechen an sächsischen Sinti und Roma in der NS-Zeit werden aufgearbeitet.
- Für die in der NS-Zeit verfolgten sächsischen Sinti und Roma werden Gedenkstellen errichtet.
- Forschungsarbeit zu den Verbrechen an sächsischen Sinti und Roma in der NS-Zeit wird unterstützt.
- Die Vergangenheit der Sinti und Roma in der DDR wird aufgearbeitet und entsprechende Projekte werden unterstützt.
- Die gleichberechtigte Zweisprachigkeit im sorbischen Siedlungsgebiet wird von Behörden und Staatsregierung konsequent umgesetzt.
- Der sorbischsprachige Sendeanteil in Hörfunk und Fernsehen in Sachsen wird deutlich erhöht.
- Sorbisches Filmschaffen wird unterstützt.
- Bei Bergbau und Strukturwandelmaßnahmen werden Mitspracherecht und Berücksichtigung des sorbischen Volkes gewährleistet.
- Parteien nationaler Minderheiten werden bei der Landtagswahl von der Sperrklausel ausgenommen.
- Gemeinden und Orte im sorbischen Siedlungsgebiet erhalten amtliche zweisprachige Ortsnamen in gleich großer Schrift.
- Eine Direktwahl des Rates für sorbische Angelegenheiten nach Brandenburger Vorbild kann ein erster Schritt zur besseren Repräsentation der Sorben sein.
- Die Staatsregierung fördert aktiv den Dialog innerhalb der sorbischen Bevölkerung über eine sorbische Volksvertretung.
- Rechtsextremen Anfeindungen gegen Sorben wird entschieden entgegengetreten.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- Das gesellschaftliche und politische Engagement der Sorbinnen und Sorben in Sachsen wird weiter gestärkt.
- Kultur und Geschichte der Sinti und Roma in Sachsen sollen in der Öffentlichkeit bekannter werden.
- Die Belange der Sinti und Roma in Sachsen werden gestärkt.
- Neben der Bekämpfung von Rassismus gegen Sinti und Roma haben Erinnerungsarbeit und Aufarbeitung eine wichtige Rolle.
- Sorbische Identität und Kultur erhalten mehr Präsenz in der sächsischen Öffentlichkeit.
- Über das Ziel einer demokratisch legitimierten sorbischen Volksvertretung in Sachsen ist eine breite gesellschaftliche Debatte unter Berücksichtigung staatsrechtlicher Aspekte nötig.
- Die Staatsregierung wirbt bei der nicht-sorbischen Bevölkerung um Verständnis für die Artikulation sorbischer Interessen.
Linke 2
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Minderheiten und damit auch das sorbische Volk werden gestärkt.
- Im Strukturwandel wird bei Entscheidungen Rücksicht auf die zweisprachigen Siedlungsgebiete und die sorbische Identität genommen.
- Die sorbische/wendische Sprache soll unter Beibehaltung des 2plus-Konzepts als zweite Fremdsprache anerkannt werden.
Koalitionsvertrag 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die verfassungsrechtlich verankerten Rechte des sorbischen Volkes werden weiter gestärkt.
- Sorbische Belange werden bei der Überarbeitung von Bildungs- und Lehrplänen berücksichtigt.
- Das sorbische Wissensforum am Lauenareal wird errichtet.
- Das Gesetz über die Rechte der Sorben wird im Dialog mit dem sorbischen Volk reformiert.
- Die Aufnahme einer Achtensklausel für die vier nationalen Minderheiten ins Grundgesetz wird unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht