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Alle Forderungen auf dieser Seite stammen aus dem Wahlprogramm 2024 der CDU, nicht aus dem Vertrag. 317 von 1.161 Forderungen dieses Programms finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung8
- Politik richtet sich nicht an Klientelinteressen, sondern an einer breiten Mehrheit in ganz Sachsen aus.
- Der Wohlstand in Sachsen soll erhalten und die Lebensart in einer freiheitlichen Demokratie verteidigt werden.
- Für die Personalgewinnung des Staates gilt ein Mäßigungsgebot, um der Wirtschaft keine Fachkräfte zu entziehen.
- Für 2025 und 2026 gilt ein Bürokratie-Moratorium ohne zusätzliche bürokratische Lasten durch Landesgesetze.
- Das Vertrauen in eine handlungsfähige staatliche und kommunale Verwaltung soll gestärkt werden.
- Eine Ermöglichungskultur nach dem Leitsatz „Machen und machen lassen“ wird angestrebt.
- Das Prinzip „Erst der Inhalt, dann die Paragrafen“ soll Leitmotiv der Gesetzgebung werden.
- Der Digitalcheck des Freistaates soll zu einem aktiven Beteiligungsinstrument weiterentwickelt werden.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte19
- Die sächsische Polizei gilt als Garant für innere Sicherheit und erhält politischen Rückhalt.
- Der Personalkorridor der Polizei soll trotz demografischer Entwicklung stabil bleiben.
- Einsatzkräfte sollen durch schnitthemmende Einsatzkleidung besser geschützt werden.
- Ein moderner Nachrichtendienst auf Augenhöhe mit den Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern ist nötig.
- Frühwarnfähigkeiten sollen ausgebaut und die Gefahrenabwehr gestärkt werden.
- Rechtsfreie Räume werden nicht akzeptiert, und der Rechtsstaat soll Recht setzen und durchsetzen.
- Kriminelle Karrieren sollen frühzeitig beendet werden.
- Die Letztentscheidung beim Einsatz von Technik in der Justiz bleibt bei qualifiziertem Personal.
- Die Durchlässigkeit zwischen Polizeivollzugsdienst und Justizvollzugsdienst soll verbessert werden.
- Ausländische Straftäter sollen ihre Haftstrafen verstärkt in ihrem Herkunftsstaat verbüßen.
- Der Rahmenbeschluss über die Europäische Vollstreckungsübernahme bei EU-Gefangenen soll konsequent umgesetzt werden.
- Mit Nicht-EU-Ländern sollen Abkommen zur Vollstreckungsübernahme vorangetrieben werden.
- Den Bürgern soll Krisenvorsorge ermöglicht werden.
- Mit Ehrenamtlichen werden regelmäßige Übungen auf Grundlage realistischer Szenarien durchgeführt.
- Das Waldbrandkompetenzzentrum wird ausgebaut.
- Auslegungsfragen der sozialversicherungsrechtlichen EU-Richtlinien für grenzüberschreitende Rettungsdienste sollen schnell geklärt werden.
- Vergewaltigung und häusliche Gewalt sollen härter bestraft werden.
- Soziale Netzwerke dürfen keine rechtsfreien Räume sein.
- Die Meinungsfreiheit endet bei Hass, Hetze und Verletzungen der Menschenwürde.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit21
- Niemand soll in Furcht und unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen.
- Der Zuzug von Flüchtlingen soll wegen erreichter Belastungsgrenzen deutlich gesenkt werden.
- Ein neuer gesellschaftlicher Konsens in der Migrationsfrage soll auf Humanität und Ordnung beruhen.
- Der Spracherwerb gilt als wichtigster Schlüssel der Integration.
- Fehlanreize in der Migrationspolitik sollen auf Bundesebene abgestellt werden.
- Die Bekämpfung von Fluchtursachen wird unterstützt.
- Eine Obergrenze für Asylbewerber als atmender Deckel von höchstens 60.000 Menschen jährlich wird gefordert.
- Asylbewerberleistungen sollen europaweit harmonisiert werden.
- Asylbewerber sollen in Europa fair verteilt und die Kosten fair finanziert werden.
- Der Familiennachzug soll auf die Kernfamilie begrenzt werden.
- Asylverfahren und Schutzstatusprüfungen sollen außerhalb der EU durchgeführt werden.
- Die Liste sicherer Herkunftsländer soll unter anderem um Tunesien und Marokko erweitert werden.
- An großen Verkehrsflughäfen sollen Bundesausreisezentren eingerichtet werden.
- Eine Asyl-Kommission auf Bundesebene soll das individuelle Grundrecht auf Asyl überprüfen und begrenzen.
- Die Zugangsvoraussetzungen für die deutsche Staatsbürgerschaft sollen nicht abgesenkt werden.
- Die Bemühungen um Migration und Integration werden auf Landesebene gebündelt.
- Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive sollen zügig in dezentrales Wohnen vermittelt werden.
- Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive sollen zügig in geregelte Arbeitsverhältnisse eingebunden werden.
- Die Lebensleistungen von Spätaussiedlern sollen intensiver anerkannt werden.
- Die Außengrenzen der EU sollen geschützt werden.
- Die EU soll die Migration steuern.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie24
- Die Wirtschaftspolitik setzt auf Sozialpartnerschaft, Mittelstand, Handwerk und die Attraktivität Sachsens für internationale Investitionen.
- Der Freistaat ist verlässlicher Partner für Gründungen und Start-ups.
- Hürden, die junge Eltern und Frauen von Selbstständigkeit oder Führungsfunktionen abhalten, werden ermittelt und auf Bundesebene beseitigt.
- Die sächsische Wirtschaft soll stärker diversifiziert werden, um resilienter zu sein.
- Für Neuansiedlungen und Erweiterungen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie für Investitionen aus dem Sondervermögen Bundeswehr werden die Voraussetzungen geschaffen.
- Förderungen für Unternehmen und Cluster enthalten einen ergebnisabhängigen Anteil.
- Für ergebnisorientierte Modellvorhaben werden die zuwendungs- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
- Kompetenzen zur Kreislaufwirtschaft bei Unternehmen, Institutionen und Multiplikatoren werden gestärkt.
- Der Tourismus gilt als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor im Freistaat.
- Die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus wird gestärkt, um Sachsen als Kulturreiseland zu etablieren.
- Öffentliche und private Flächeneigentümer werden vermehrt für die touristische Nutzung gewonnen.
- Rad- und Wassertourismus werden forciert.
- Die Profilierung der Kur- und Erholungsorte und die Jugendübernachtungsstätten werden unterstützt.
- Es werden Tourismusbotschafterinnen und Tourismusbotschafter ernannt.
- Effiziente Beschneiungsanlagen, die Nutzung der Wanderbauden und saisonunabhängige Angebote werden unterstützt.
- Die Verbraucherberatung zu Erneuerbaren Energien und Energieeinsparung wird weiterentwickelt.
- Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung sollen künftig aus einer Hand erfolgen.
- Kassenlose Dorfläden erhalten bessere Rahmenbedingungen im Baurecht und Ladenöffnungsrecht.
- Der Bergbau in den sächsischen Regionen wird unterstützt.
- Junge Unternehmen im Bereich nachhaltiger Baustoffe sollen gefördert werden.
- Die Vernetzung innerhalb der E-Sport- und Gaming-Szene soll gestärkt werden.
- Die Gaming- und E-Sport-Branche soll stärker in den Fokus der Wirtschaftspolitik rücken.
- Die EU soll verlässliche Lieferketten für kritische Güter sichern.
- In der EU soll ein konkurrenzfähiges Innovationsökosystem entstehen.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung12
- Einem weiteren Anstieg der Sozialabgabenquote durch die Bundespolitik wird entgegengetreten.
- Beschäftigten soll mehr Netto vom Brutto bleiben.
- Die Politik unterstützt Wohlstandsmehrung, Freude an der Arbeit und Persönlichkeitsentwicklung durch Arbeit.
- Eine weitere Verkürzung der allgemeinen Arbeitszeit wird abgelehnt.
- Der Freistaat ist verlässlicher Partner für Unternehmen und Beschäftigte im Interesse sicherer und attraktiver Arbeitsplätze.
- Moderne Arbeitsformen werden besonders außerhalb der Großstädte unterstützt.
- Landesweit sollen attraktive Co-Working-Angebote für Telearbeit außerhalb des Homeoffice entstehen.
- Maßnahmen, die die Arbeitszeit reduzieren, wie ein fünftägiger Bildungsurlaub, werden abgelehnt.
- Eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden wird befürwortet.
- Absolventen sächsischer Hochschulen werden durch frühzeitige Ansprache für eine Tätigkeit in Sachsen gewonnen.
- Das Bürgergeld soll durch eine neue Grundsicherung nach dem Prinzip Fordern und Fördern ersetzt werden.
- Die Arbeit von Integrationsamt und Integrationsfachdiensten wird stärker hervorgehoben und in ihrer Bedeutung gestärkt.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen6
- Der Freistaat gibt nur Geld aus, das er zuvor eingenommen hat.
- Der schuldenfreie Haushalt mit Verfassungsrang bleibt Grundlage der Finanzpolitik.
- Steuerfinanzierte Klientelpolitik wird abgelehnt.
- Bei Ausgaben über die Kernaufgaben hinaus haben Investitionen Vorrang vor konsumtiven Ausgaben.
- Die öffentlichen Haushalte haben nach dieser Auffassung ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem.
- Im Landeshaushalt soll ein eigener IT-Einzelplan aufgestellt werden.
Rente und Alterssicherung4
- Steuerliche Freibeträge sollen die Zuverdienstmöglichkeiten von Rentnern und Pensionären verbessern.
- Beim Bund wird auf stabile und sichere Renten hingewirkt.
- Wer lange gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, soll im Alter mehr haben als andere.
- Spätaussiedler sollen bei der Rentenberechnung unterstützt werden.
Gesundheit und Pflege24
- Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen mehr Humanmediziner für den ländlichen Raum ausgebildet werden.
- In der Verbraucherzentrale Sachsen soll eine neutrale Patienten- und Pflegeberatung eingerichtet werden.
- Bürokratie für niedergelassene Ärzte soll abgebaut werden.
- Die Krankenhauslandschaft soll mit allen Standorten in Sachsen erhalten bleiben.
- Alle Bürger sollen bestmögliche Pflege erhalten.
- Anreize sollen Absolventen des Studiengangs Physician Assistant in Sachsen halten.
- Der Sicherstellungsauftrag für die ambulante Versorgung soll stärker bei der Kassenärztlichen Vereinigung eingefordert werden.
- Leistungen, die ambulant möglich sind, sollen auch ambulant angeboten werden.
- Ohne Bundesreform soll das Land nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens eine eigene Krankenhausreform angehen.
- Pharmazeutische Dienstleistungen und Impfen in Vor-Ort-Apotheken werden ausgebaut.
- Der Impftisch wird fortgeführt, und Impfziele werden im Dialog klar formuliert.
- Gesundheitsförderung soll fester Bestandteil der Arbeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes in allen Regionen werden.
- Der Einsatz von Gemeinde-Notfallsanitätern für Fälle ohne Notfall- oder Transportindikation soll geprüft werden.
- Die interdisziplinäre medizinische Forschung zwischen den Fachgebieten wird unterstützt.
- Andere Systeme organisierter Erster Hilfe sollen geprüft und Erfahrungen anderer Länder genutzt werden.
- Bei der Pflegereform sollen die Sektorengrenzen abgebaut werden.
- Die Sektorengrenzen sollen durch ein übergreifendes Vergütungsmodell ersetzt werden.
- Die Pflegekasse soll für Grundpflege und Betreuung, die Krankenkasse für Behandlungspflege zuständig sein, unabhängig vom Lebensort.
- Die Angebote der Pflegeversicherung sollen bekannter werden.
- Für Demenz soll stärker sensibilisiert werden.
- Angehörige von Demenzkranken sollen stärker unterstützt werden.
- Die Wege zur Errichtung einer Pflegekammer werden geprüft.
- Stationäre Hospizangebote sollen ausgewogen zwischen Städten und ländlichem Raum verteilt sein.
- Ehrenamtliche Helfer im Hospizdienst sollen weiterhin gut geschult werden.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft27
- Die Politik orientiert sich am christlichen Menschenbild mit Werten wie Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Bewahrung der Schöpfung.
- Die Gesellschaft soll trotz unterschiedlicher Meinungen gemeinsam handeln und Spaltung überwinden.
- Wingfoilen muss in Sachsen auf genehmigten Flächen erlaubt sein.
- Die Kindertagespflege gilt als gleichwertiges und familiennahes Angebot neben den Kitas.
- Jedes Kind erhält auf Wunsch der Eltern vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit einen Betreuungsplatz.
- Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern in Bezug auf die Kindertagespflege wird gestärkt.
- Jungen Menschen soll die Gründung einer eigenen Familie erleichtert werden.
- Familienpolitik orientiert sich an der Lebenssituation der Mehrzahl der Familien, Einzelinteressen treten zurück.
- Der Zugang zu Familienurlaubsangeboten wird durch Bündelung und zentrale Kommunikation erleichtert.
- Eine Aufweichung des Paragrafen 218 Strafgesetzbuch wird abgelehnt.
- Alleinerziehende sollen über eine faire Steuerpolitik auf Bundesebene finanziell entlastet werden.
- Nachkommende Generationen sollen ihre Chancen und Potenziale entfalten können.
- Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen wird überall in Sachsen weiterentwickelt.
- Die Lebensleistung älterer Menschen und ihr Beitrag zum Wohlstand werden anerkannt.
- Die Erfahrungen Älterer sollen nach dem Berufsleben aktiv in Familien, Gemeinden und Vereinen eingebunden werden.
- Ältere Menschen werden bei altersgerechtem Wohnraum und bezahlbaren Hilfs- und Assistenzleistungen unterstützt.
- Für alle sächsischen Schulabsolventen soll ein Dienst für Sachsen eingeführt werden.
- Kommunale Seniorenämter sollen Hilfen für Senioren bündeln und die Hemmschwelle für finanzielle Unterstützung senken.
- Der Aktionsplan wird mit den Interessenvertretungen behinderter Menschen auf Anpassungsbedarf überprüft.
- Der Frauenanteil in Führungspositionen soll steigen.
- Der Anteil von Männern in Pflege- und Erziehungsberufen soll gestärkt werden.
- Generelles Gendern wird als Symbolpolitik ohne Nutzen und ohne Mehrheitsakzeptanz abgelehnt.
- Das Ehrenamt wird in seiner Breite und Bedeutung für das Miteinander gewürdigt.
- Digitale Weiterbildungsangebote gelten als sinnvolle Ergänzung für Ehrenamtliche.
- Die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts soll öffentlich hervorgehoben werden.
- Ehrungen und Auszeichnungen für Ehrenamtliche, besonders auf kommunaler Ebene, werden gestärkt und beworben.
- Eine landesweite Struktur soll die sächsischen Wintersportstandorte nachhaltig entwickeln.
Bildung, Wissenschaft und Forschung42
- Unternehmen werden für ein stärkeres Engagement bei Initiativen wie Haus der kleinen Forscher und Jugend forscht geworben.
- Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege gelten in erster Linie als Orte der Bildung und Erziehung.
- Mit betrieblichen Einrichtungen und Stiftungen wird die praxisnahe Umsetzung des Sächsischen Bildungsplans vorangebracht.
- Die Übertragung der Kita-Aufsicht und des Betriebserlaubnisverfahrens vom Landesjugendamt auf das Kultusministerium wird geprüft.
- Das Erlernen der deutschen Sprache hat für alle Kinder oberste Priorität.
- Das Bildungssystem ist dem Leistungsgedanken verpflichtet.
- Die Kompetenzen Kreativität, Kommunikation, kritisches Denken und Kollaboration werden gestärkt.
- Diagnostik und Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche und Dyskalkulie werden verbessert.
- Die Anerkennung von Dyskalkulie als Teilleistungsstörung wird geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt.
- An Oberschulen werden innovative Lehrmethoden und praxisnahe Modellprojekte ausgebaut.
- Das Bildungssystem bleibt mit einer klaren Leistungserwartung verknüpft.
- Lehrkräfte werden möglichst gleichmäßig auf die Regionen Sachsens verteilt.
- Inklusion wird überall dort umgesetzt, wo sie möglich ist.
- Begabungsförderung findet im gesamten Bildungssystem ab der frühkindlichen Bildung Berücksichtigung.
- Die Schulen gehen den Schritt von der Digitalisierung hin zur Digitalität.
- Die sächsische Bildungslandschaft setzt auf eine Vielfalt pädagogischer Konzepte.
- Beim Schulhausbau liegt ein Schwerpunkt auf dem ländlichen Raum und der Transformation der Berufsschulzentren.
- Junge Menschen sollen begabungsgerechte Bildungs- und Berufsabschlüsse für ein selbstbestimmtes Leben erreichen können.
- Moderne Ausbildungsbedingungen steigern die Attraktivität beruflicher Bildung.
- Die berufliche Bildung reagiert frühzeitig auf neue Bedarfe an Ausbildungsberufen und Studiengängen.
- Leistungsstarke Auszubildende erhalten angepasste Ausbildungswege einschließlich verkürzter Ausbildungszeit.
- Der Bildungsgang Duale Berufsausbildung mit Abitur wird ausgebaut und bekannter gemacht.
- Leistungsschwache Auszubildende erhalten angepasste Ausbildung, unter anderem durch zweijährige Ausbildungsgänge.
- Kein junger Mensch soll ohne Qualifikation bleiben.
- Die vollzeitschulische Ausbildung wird attraktiver gestaltet.
- Für die vollzeitschulische Ausbildung wird Schulgeldfreiheit angestrebt.
- Praktika und Berufsschulunterricht sollen auch durch berufliche Ausbildungskräfte ermöglicht werden, um mehr Berufsschullehrkräfte im Theorieunterricht einzusetzen.
- Synergien zwischen den Ausbildungsberufen sollen verstärkt geprüft werden.
- Programme für Lernen durch Praxis wie das gestreckte Berufsvorbereitungsjahr oder produktives Lernen werden ermöglicht.
- Eine Bildungs-ID zur Sammlung ausbildungsbezogener Daten soll inklusive Wege der Berufsausbildung unterstützen.
- Die Hochschullandschaft wird im Bereich der Daseinsvorsorge, besonders in Medizin und Lehrerbildung, gestärkt.
- Die Studienorte sollen regional ausgewogen auf Stadt und Land verteilt sein.
- Akademische Wissensvermittlung soll stärker mit berufspraktischen Kernkompetenzen verzahnt werden.
- Die regionalisierte Lehrerausbildung mit Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird mit Fokus auf Berufsschullehrer und Referendare ausgebaut.
- Zulassungsbeschränkte Studiengänge sollen über Eignungstests oder Auswahlgespräche auch Talenten ohne erforderlichen Notendurchschnitt offenstehen.
- Die Westsächsische Hochschule Zwickau wird bei ihrer Neuausrichtung auf die All Electric Society unterstützt.
- Die Hochschule Mittweida wird als Zentrum für Cybersicherheit etabliert.
- Das Hochschulgesetz wird reformiert, um Studentenräte zu Studentenparlamenten und allgemeinen Studentenausschüssen weiterzuentwickeln.
- Das Recht zum Austritt aus der Verfassten Studentenschaft soll wieder eingeführt werden.
- Begabte Schüler werden unterstützt, frühzeitig Einblick in Forschung und Lehre an Hochschulen zu erhalten.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Studium soll etwa durch Teilzeitstudium gefördert werden.
- Religiöse Bildung soll verbindlich im Sächsischen Bildungsplan für Krippen, Kindergärten und Horte verankert werden.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung9
- Wohneigentum gilt als Quelle von Heimatverbundenheit, Unabhängigkeit vom Mietmarkt und Altersvorsorge.
- Die Bildung von Wohneigentum soll erschwinglich sein, besonders Familien werden dabei unterstützt.
- Mietendeckel, Enteignungen und andere Eingriffe in Eigentumsrechte werden abgelehnt.
- Die zinsgünstige Förderung des Wohneigentumserwerbs über den Wohnraumförderfonds wird fortgesetzt.
- Über eine Bundesratsinitiative soll das Baukindergeld wieder eingeführt werden.
- Das Landeswohngeld soll indexiert und seine Anpassung so verstetigt werden.
- Städte und Gemeinden erhalten Fördermittel, um leerstehende Wohnungen schneller zu modernisieren und zu sanieren.
- Das Programm „Jung kauft Alt“ wird weitergeführt.
- Kommunen werden bei der flächensparenden Planung von Bauvorhaben unterstützt.
Verkehr und Infrastruktur24
- Das Auto bleibt ein wichtiger Verkehrsträger in Sachsen.
- Bei der Verkehrsmittelwahl sollen Freiheit und Flexibilität gelten.
- Die Verkehrsträger sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
- Die A 72 von Chemnitz nach Leipzig soll vollendet werden.
- Ein Programm für besonders belastete Straßen im Gebirge wird umgesetzt.
- Das Gebirgsstraßenprogramm knüpft an die im Finanzausgleichsgesetz festgelegte Höhe von 291 Metern an.
- Zukunftsprojekte wie der Agra-Tunnel an der B 2 und die MiLau zwischen den Strukturwandelgebieten sollen angestoßen werden.
- Eine grundlose Ausweitung von Tempolimits auf Autobahnen und Tempo 30 auf Durchgangsstraßen wird abgelehnt.
- Der motorisierte Individualverkehr soll ideologiefrei behandelt werden.
- Ein Verbrennerverbot wird abgelehnt.
- Alle Verkehrsträger sollen diskriminierungsfrei zugänglich sein.
- Überholte Umweltzonen in Innenstädten sollen aufgehoben werden.
- Die Bahnstrecken Dresden–Görlitz und Berlin–Cottbus–Weißwasser–Görlitz sollen zügig elektrifiziert werden.
- Die Elektrifizierung der Strecke Hof–Regensburg wird unterstützt.
- Südwestsachsen soll an den Fernverkehr angebunden werden.
- Der Bau eines zweiten Citytunnels in Leipzig soll mit einer Machbarkeitsstudie geprüft werden.
- Die Einrichtung einer rollenden Landstraße beziehungsweise rollenden Raststätte entlang der A 4 wird geprüft.
- Für eine rollende Landstraße an der A 4 werden Gespräche mit Polen, Zielorten in Westdeutschland und Westeuropa sowie Eisenbahnunternehmen aufgenommen.
- ICE-Züge sollen künftig regelmäßig am Flughafen Leipzig-Halle halten.
- Die Organisations- und Verwaltungsstrukturen des öffentlichen Verkehrs werden auf die Verkehrsziele ausgerichtet und gegebenenfalls angepasst.
- Der Erwerb des Führerscheins der Klasse B wird im Weiterbildungsscheck der Sächsischen Aufbaubank gefördert.
- Das Antragsmanagement für Schwerlasttransporte wird wie im Bund auch in Sachsen zentralisiert.
- Der Einsatz des digitalen Beifahrers bei Schwerlasttransporten wird erlaubt.
- Sachsen soll leistungsfähig an das Bahnnetz nach Polen und Tschechien angebunden werden.
Energie5
- Energiepolitik soll mit Augenmaß und Fokus auf Wirtschaft und Gesellschaft betrieben werden.
- Der Eigenverbrauch von Energie soll attraktiver werden.
- PV-Heimanlagen mit Heimspeichern für selbst erzeugten Strom werden gefördert.
- Eine Netzentgeltstruktur, die Eigenverbrauch und Speicher unattraktiv macht, wird abgelehnt.
- Biogas- und Biomasseanlagen sollen in der Kraftwerksstrategie berücksichtigt werden.
Klima, Umwelt und Naturschutz16
- Schadstellen aus dem Altbergbau werden weiterhin vom Land saniert.
- Bundesweit soll eine Versicherungspflicht für Gebäude gegen Naturgefahren eingeführt werden.
- Der Bund soll per Verordnung eine bundesweit einheitliche Entnahmeregelung für Wölfe schaffen.
- Der Wolf sowie Biber, Kormoran und Fischotter sollen jagdlich nachhaltig bewirtschaftet werden.
- Der Schutzstatus von Wolf, Biber, Kormoran und Fischotter soll kritisch geprüft werden.
- Ökologie, Ökonomie und soziale Fragen sollen vernünftig ausgeglichen werden.
- Für den Naturschutz werden messbare Erfolgsfaktoren festgelegt.
- Die Grenzregionen werden als Grünes Band gestärkt.
- Die Pflege von Schutzgebieten und ihre Anpassung an veränderte Bedingungen werden unterstützt.
- Schutzgebiete sollen konkrete Schutzziele erhalten.
- Gemeinden und Landkreise sollen landschaftsprägende Elemente in Landschaftspflegekonzepten unter Schutz stellen können.
- Flächen des Freistaates sollen für kommunale Projekte an der deutsch-tschechischen Grenze bereitgestellt werden.
- Umweltschutz wird regional abgestimmt und in engem Austausch mit der kommunalen Ebene betrieben.
- Die Fördervoraussetzungen für den Trinkwasseranschluss sollen für alle tragbar gestaltet werden.
- Eine Abfallautarkie innerhalb der Grenzen eines Bundeslandes wird abgelehnt.
- Die EU soll den Klimawandel bewältigen.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum11
- Die Zahl gekennzeichneter und registrierter Katzen soll durch Sensibilisierung für Registrierungsangebote steigen.
- Der Handel mit Tieren, besonders mit Welpen, soll stärker reguliert werden.
- Der veterinärmedizinische Notfalldienst wird gestärkt.
- Tierhalter sollen stärker in die Verantwortung genommen werden, einschließlich nötiger Sachkunde.
- Für alle Lebensmittel soll eine klare Herkunftskennzeichnung auf Grundlage deutscher Standards gelten.
- Der Klimanutzen eines bewirtschafteten Waldes soll Grundlage forstpolitischer Entscheidungen und Vorschriften sein.
- Überzogene Zertifizierungen wie FSC im Staatswald werden abgelehnt und zurückgenommen.
- Die Jagdkultur wird politisch unterstützt.
- Nicht abgerufene Bundesfördermittel wie GAK-Mittel sollen von anderen Ländern in Anspruch genommen werden können.
- Der unternehmerischen Freiheit in der Land- und Forstwirtschaft soll mehr Raum gegeben werden.
- Flächenstilllegungen in der Kulturlandschaft außerhalb konkreter Forschungsprogramme werden abgelehnt.
Digitalisierung, Daten und Technologie7
- Die Verbraucherzentrale Sachsen soll umfassend und rechtzeitig in die Fortentwicklung der sächsischen KI-Strategie einbezogen werden.
- Datenschutz und Datennutzung sollen nebeneinander möglich sein.
- Regionen ohne eigenwirtschaftlichen Ausbau werden beim Breitbandausbau finanziell unterstützt.
- Zur Abwehr der steigenden digitalen Bedrohungslage sollen Strukturen angepasst werden.
- Der Austausch aller am Breitbandausbau beteiligten Akteure soll gestärkt werden.
- Die vorhandenen Kompetenzen zur IT-Sicherheit sollen gebündelt werden.
- Die Zusammenarbeit bei der IT-Sicherheit mit Bund, anderen Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft soll ausgebaut werden.
Europa, Euro und europäische Institutionen4
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit1
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung45
- Die Kirchen gelten als Teil der Mitte der Gesellschaft.
- Die Vermittlung christlicher Tradition und Werte gilt als wertvoll.
- Der Austausch zwischen Ost- und Westdeutschland soll vorangebracht werden.
- Diskussionen über gemeinsame Prägungen sollen die sächsische Heimat voranbringen.
- Kultur, Geschichte und Tradition der Menschen sollen aufrechterhalten werden.
- Ein Lehrstuhl zur Erforschung des DDR-Unrechts soll geschaffen werden.
- Eine stärkere Verständigung zwischen Ost- und Westdeutschland gilt als notwendig.
- Ein Austauschprogramm soll innerdeutsche Städte- und Kommunalpartnerschaften neu beleben.
- Das Sächsische Staatsarchiv wird zur Archivberatungsstelle weiterentwickelt.
- Vertriebene, Spätaussiedler und deutsche Minderheiten im Ausland werden als Brückenbauer unterstützt.
- Die hauptamtliche Stelle des Beauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler wird gestärkt.
- Der Transferraum Heimat wird für wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentation auskömmlich finanziert.
- Der Transferraum Heimat soll zur Forschungsstätte fortentwickelt werden.
- Deutsche Minderheiten in den früheren Siedlungsgebieten werden bei Kultur, Sprache und Minderheitenrechten unterstützt.
- Schutz und Erhalt der Welterbestätten werden im Sächsischen Denkmalschutzgesetz verankert.
- Das kommunale Management der Welterbestätten wird im Denkmalschutzgesetz berücksichtigt.
- Der Begriff der Kulturlandschaft soll im Denkmalschutzgesetz verankert werden, um den Verlust von Welterbetiteln zu verhindern.
- Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt werden.
- Sächsische Geschichte und regionale Besonderheiten sollen bei Kulturprojekten eine wichtige Rolle spielen.
- Kultureinrichtungen sollen dabei unterstützt werden, sich resilienter und nachhaltiger aufzustellen.
- Gemeinsam mit den Kommunen wird ein Zukunftsplan Kultur aufgelegt.
- Die hohe Qualität der Bibliotheksarbeit wird gesichert.
- Über Instrumenten- und Fahrtkostenfonds werden das musikalische Ehrenamt und regionale Instrumentenbauer gefördert.
- Das Kinder-Sing-Projekt „Stimme an!“ wird weitergeführt.
- Der Tanz soll in den nächsten Jahren besonders gefördert werden.
- Die Energieeffizienz der Kultureinrichtungen soll verbessert werden.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen hohen Wert für eine demokratische und informierte Gesellschaft.
- Die Konvergenz der Mediennutzung erfordert eine neue Regulierung.
- Medien sollen die Lebenswirklichkeit der Menschen in Sachsen abbilden.
- ARD und ZDF sollen sich inhaltlich besser ergänzen und im publizistischen Wettbewerb auf Nachrichten konzentrieren.
- Das ZDF soll auf ein nationales, die ARD vor allem auf ein regionales Programmangebot ausgerichtet werden.
- Das Deutschlandradio bleibt das einzige bundesweite öffentlich-rechtliche Hörfunkangebot.
- Die Finanzausstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll seinem Auftrag folgen.
- Die Rolle der Parlamente bei Auftrag und Beitragsfestsetzung des Rundfunks soll gestärkt werden.
- Ein Indexmodell für den Rundfunkbeitrag wird abgelehnt.
- Sorbischsprachige Medien in den Landkreisen Bautzen und Görlitz werden unterstützt.
- Die Beteiligungsbeschränkungen der Verlage an elektronischen Medien sollen überprüft werden.
- Die unterschiedliche Werberegulierung für Plattformen und privaten Rundfunk soll überprüft werden.
- Die Werberegeln im Medienstaatsvertrag sollen novelliert werden.
- Es soll geprüft werden, die Finanzierung der Landesmedienanstalt aus dem Rundfunkbeitrag zu verringern oder umzustellen.
- Geistiges Eigentum und Urheberrechte sollen auch im Zeitalter der KI geschützt und monetarisierbar sein.
- Kooperative Weiterbildungsangebote, Postgraduiertenprogramme und Netzwerke im Medienbereich werden unterstützt.
- Sorbische Themen und Geschichte sollen über die Lausitz hinaus bekannt und als Teil Sachsens wahrgenommen werden.
- Die sorbische Sprache wird in neue digitale Angebote in Bildung und Verwaltung integriert.
- Die Kirchen sollen als Träger sorbischer Kultur und Sprache weiter unterstützt werden.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung8
- Freiwillige Gemeindezusammenschlüsse werden gezielt unterstützt.
- Ein Mehrbelastungsausgleich bei Aufgabenübertragung auf Kommunen soll wie in Sachsen im Grundgesetz verankert werden.
- Zwischen Metropolen, Städten und Dörfern sollen gleichwertige Lebensverhältnisse herrschen.
- Soziale und wirtschaftliche Raumansprüche werden mit ökologischen Bedingungen nachhaltig in Einklang gebracht.
- Gemeinden in ganz Sachsen sollen attraktiv sein.
- Der Landesentwicklungsplan 2013 wird fortgeschrieben.
- Neue Sonderlasten durch erneuten Rohstoffabbau sollen für die betroffenen Orte ausgeglichen werden.
- Die Sorben sollen aktiv in den Strukturwandel der Lausitz einbezogen werden.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.