Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und SPD · unterzeichnet 08.05.2012 · Original
Der Vertrag enthält 25 von 1.026 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 25Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Vertrags
- 71Seiten im Original
- 2012Vertragsjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 25
Eine multifunktionale, naturnahe Waldbewirtschaftung soll die verschiedenen Ansprüche an den Wald bestmöglich erfüllen.
Wortlaut im Vertrag
Eine multifunktionale, naturnahe Waldbewirtschaftung stellt sicher, dass die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald (Holzproduktion, Erholung, grüne Arbeitsplätze, Erhalt der Biodiversität, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Wasser- und CO 2-Speicher u.a.) in optimaler Weise erfüllt werden. Link zum Original
Die naturnahe Waldwirtschaft wird in einem funktionsgerecht und praxisnah organisierten SaarForst-Landesbetrieb weiter umgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Auf der Grundlage einer umfassenden Bilanz wollen wir die naturnahe Waldwirtschaft in einem funktionsgerecht und praxisnah organisierten SaarForst-Landesbetrieb weiter umsetzen. Link zum Original
Ein ausgeglichenes Betriebsergebnis des SaarForst-Landesbetriebs wird als vereinbar mit hohen ökologischen und sozialen Standards angesehen.
Wortlaut im Vertrag
Die Erwirtschaftung eines ausgeglichenen Betriebsergebnisses steht dabei für uns nicht im Widerspruch zu hohen ökologischen und sozialen Standards. Link zum Original
Die Zertifizierung des Staatswaldes nach FSC und PEFC wird beibehalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir halten deshalb auch an der Zertifizierung des Staatswaldes (FSC und PEFC) fest. Link zum Original
Die Förderung des Privatwaldes wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Förderung des Privatwaldes wollen wir fortführen. Link zum Original
Angestrebt wird ein fairer Interessenausgleich zwischen Jagd, Natur- und Tierschutz, Landwirtschaft, Waldeigentümern und nachhaltiger Waldwirtschaft.
Wortlaut im Vertrag
Wir streben einen fairen Interessensausgleich zwischen Jagd, Natur- und Tierschutz, der Landwirtschaft sowie den Waldeigentümern und einer nachhaltigen Waldwirtschaft an. Link zum Original
Bei einer Überarbeitung des Jagdgesetzes werden unter Einbeziehung der Verbände pragmatische Regelungen, etwa zum Haustierabschuss, angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Bei einer Überarbeitung des Jagdgesetzes werden unter Einbeziehung der Verbände, z.B. in der Frage des Haustierabschusses, pragmatische und praktikable Regelungen angestrebt. Link zum Original
Ein Verbandsklagerecht im Tierschutz wird eingeführt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden ein Tierschutz-Verbandsklagerecht auf den Weg bringen und eine Qualitätsoffensive für eine tierschutzgerechte Nutztierhaltung einleiten. Link zum Original
Eine Qualitätsoffensive für tierschutzgerechte Nutztierhaltung wird eingeleitet.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden ein Tierschutz-Verbandsklagerecht auf den Weg bringen und eine Qualitätsoffensive für eine tierschutzgerechte Nutztierhaltung einleiten. Link zum Original
Eine leistungsfähige, bäuerlich geprägte Landwirtschaft gilt als unverzichtbar für Nahrungsmittelerzeugung, Kulturlandschaft und erneuerbare Energien.
Wortlaut im Vertrag
Eine leistungsfähige, bäuerlich geprägte Landwirtschaft ist für uns unverzichtbar, um gesunde Nahrungs- und Futtermittel zu erzeugen, die vielfältige saarländische Kulturlandschaft zu erhalten und einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien zu leisten. Link zum Original
Die Landwirtschaft im Saarland wird weiter gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden die Landwirtschaft im Saarland weiter fördern und sowohl die Erzeuger- wie auch die Vermarkterseite (Regionalvermarktung) unterstützen. Link zum Original
Erzeuger und Vermarkter, insbesondere die Regionalvermarktung, werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden die Landwirtschaft im Saarland weiter fördern und sowohl die Erzeuger- wie auch die Vermarkterseite (Regionalvermarktung) unterstützen. Link zum Original
Die Stellung der Erzeuger im Marktgeschehen soll gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Darüber hinaus treten die Koalitionspartner für die Stärkung der Erzeugerseite im Marktgeschehen ein. Link zum Original
Die Zuständigkeiten für konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden wieder zusammengeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Zuständigkeiten für konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden wieder zusammengefügt. Link zum Original
Betriebe, die auf ökologischen Landbau umstellen möchten, werden durch Umstellungsförderung und Qualitätssiegel unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden Betriebe, die umstellen möchten, unterstützen (Umstellungsförderung, Qualitätssiegel). Link zum Original
Nebenerwerbslandwirte werden gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden deshalb Nebenerwerbslandwirte, die Imkerei und den Erhalt von Streuobstwiesen (Obstverwertung) fördern. Link zum Original
Die Imkerei wird gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden deshalb Nebenerwerbslandwirte, die Imkerei und den Erhalt von Streuobstwiesen (Obstverwertung) fördern. Link zum Original
Der Erhalt von Streuobstwiesen einschließlich der Obstverwertung wird gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden deshalb Nebenerwerbslandwirte, die Imkerei und den Erhalt von Streuobstwiesen (Obstverwertung) fördern. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Aus- und Weiterbildung in den Grünen Berufen werden verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb wollen wir die Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung in den Grünen Berufen weiter verbessern. Link zum Original
Gemeinsam mit Kommunen, Verbänden und Institutionen wird eine Strategie entwickelt, damit das Saarland gentechnikfreie Anbauregion bleibt.
Wortlaut im Vertrag
Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, Verbänden und Institutionen werden wir eine Strategie entwickeln, damit das Saarland auch in Zukunft eine gentechnikfreie Anbauregion bleibt. Link zum Original
Initiativen, die den Ländern die rechtsverbindliche Einrichtung gentechnikfreier Regionen ermöglichen, werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Initiativen, die den Bundesländern die Möglichkeit verschaffen, rechtsverbindlich gentechnikfreie Regionen einzurichten, werden wir unterstützen. Link zum Original
Ein verbindliches Kontrollbarometersystem zur Veröffentlichung amtlicher Kontrollergebnisse wird eingeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird darüber hinaus ein verbindliches Kontrollbarometersystem zur Transparentmachung amtlicher Kontrollen einführen. Sollte es hierzu zu keiner bundesweiten Regelung kommen, werden wir diesen Punkt landesrechtlich regeln. Link zum Original
Ohne bundesweite Regelung wird das Kontrollbarometersystem landesrechtlich geregelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird darüber hinaus ein verbindliches Kontrollbarometersystem zur Transparentmachung amtlicher Kontrollen einführen. Sollte es hierzu zu keiner bundesweiten Regelung kommen, werden wir diesen Punkt landesrechtlich regeln. Link zum Original
Kontrolldichte und Kontrollqualität bei Lebensmittelkontrolle und Gewerbeaufsicht werden gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die vorhandene Kontrolldichte und -qualität bei Lebensmittelkontrolle und Gewerbeaufsicht wollen wir sichern und ausbauen. Die dazu notwendigen Ressourcen werden wir auch dadurch sichern, dass Doppel- und Kontrollstrukturen überprüft, Synergien genutzt und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Labordienstleistungen ausgeschöpft werden. Link zum Original
Die Ressourcen für Lebensmittelkontrolle und Gewerbeaufsicht werden durch Überprüfung von Doppelstrukturen, Synergien und Kooperationen bei Labordienstleistungen gesichert.
Wortlaut im Vertrag
Die vorhandene Kontrolldichte und -qualität bei Lebensmittelkontrolle und Gewerbeaufsicht wollen wir sichern und ausbauen. Die dazu notwendigen Ressourcen werden wir auch dadurch sichern, dass Doppel- und Kontrollstrukturen überprüft, Synergien genutzt und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Labordienstleistungen ausgeschöpft werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU 19, SPD 29 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.