Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und SPD · unterzeichnet 08.05.2012 · Original
Der Vertrag enthält 35 von 1.026 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Vertrags
- 71Seiten im Original
- 2012Vertragsjahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 35
Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft werden als Wachstumssektor weiter ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft als einen Sektor mit Wachstumspotenzial werden wir weiter ausbauen. Link zum Original
Die solidarische und paritätische Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bleibt erhalten.
Wortlaut im Vertrag
Die solidarische und paritätische Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wollen wir beibehalten. Link zum Original
Durch bessere Vernetzung wirksamer Präventionsprogramme soll dem Kostenanstieg im Gesundheitswesen entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung will durch eine stärkere und bessere Vernetzung wirksamer Präventionsprogramme dem Kostenanstieg entgegenwirken. Link zum Original
Alle Landesprogramme zur Prävention werden unter einem Dach gebündelt.
Wortlaut im Vertrag
Alle Landesprogramme zur Prävention wollen wir unter einem Dach bündeln und gemeinsam mit den Sozial- und Sportverbänden, Einrichtungen des Gesundheitswesens und den kommunalen Partnern stärker zielgruppenspezifisch ausrichten. Link zum Original
Die Präventionsprogramme werden gemeinsam mit Sozial- und Sportverbänden, Gesundheitseinrichtungen und Kommunen stärker zielgruppenspezifisch ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Alle Landesprogramme zur Prävention wollen wir unter einem Dach bündeln und gemeinsam mit den Sozial- und Sportverbänden, Einrichtungen des Gesundheitswesens und den kommunalen Partnern stärker zielgruppenspezifisch ausrichten. Link zum Original
Die Landesregierung errichtet mit Kostenträgern, Leistungserbringern und weiteren Beteiligten ein Landesgremium Versorgung nach § 90a SGB V.
Wortlaut im Vertrag
Auf Grundlage des § 90 a SGB V wird die Landesregierung mit Kostenträgern, Leistungserbringern im Gesundheitswesen und weiteren Beteiligten ein Landesgremium Versorgung errichten. Link zum Original
Mittelfristig wird ein barrierefreier Zugang zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems ermöglicht.
Wortlaut im Vertrag
Darüber hinaus wollen wir im Dialog mit den Akteuren des Gesundheitswesens erreichen, dass mittelfristig ein barrierefreier Zugang zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems ermöglicht, die Versorgung von behinderten Menschen und demenziell Erkrankten in Krankenhäusern verbessert und dafür Sorge getragen wird, dass Rehabilitationsleistungen bedarfsgerecht gewährt werden. Link zum Original
Die Versorgung von Menschen mit Behinderung und demenziell Erkrankten in Krankenhäusern wird verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Darüber hinaus wollen wir im Dialog mit den Akteuren des Gesundheitswesens erreichen, dass mittelfristig ein barrierefreier Zugang zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems ermöglicht, die Versorgung von behinderten Menschen und demenziell Erkrankten in Krankenhäusern verbessert und dafür Sorge getragen wird, dass Rehabilitationsleistungen bedarfsgerecht gewährt werden. Link zum Original
Rehabilitationsleistungen werden bedarfsgerecht gewährt.
Wortlaut im Vertrag
Darüber hinaus wollen wir im Dialog mit den Akteuren des Gesundheitswesens erreichen, dass mittelfristig ein barrierefreier Zugang zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems ermöglicht, die Versorgung von behinderten Menschen und demenziell Erkrankten in Krankenhäusern verbessert und dafür Sorge getragen wird, dass Rehabilitationsleistungen bedarfsgerecht gewährt werden. Link zum Original
Für Gesundheits- und Pflegedienstleistungen gilt der Grundsatz ambulant vor stationär.
Wortlaut im Vertrag
Für uns gilt sowohl für Gesundheits- wie Pflegedienstleistungen der Grundsatz: ambulant vor stationär. Link zum Original
Die Krankenhausplanung wird überarbeitet, um ein wohnortnahes und flächendeckendes Netz der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu erhalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden die Krankenhausplanung – unter Beibehaltung der Trägervielfalt – überarbeiten und weiterentwickeln mit dem Ziel, ein wohnortnahes und flächendeckendes Netz der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu erhalten. Link zum Original
Bei der Krankenhausplanung wird die Trägervielfalt beibehalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden die Krankenhausplanung – unter Beibehaltung der Trägervielfalt – überarbeiten und weiterentwickeln mit dem Ziel, ein wohnortnahes und flächendeckendes Netz der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu erhalten. Link zum Original
Hochspezialisierte medizinische Angebote werden konzentriert oder über Kooperationen vorgehalten.
Wortlaut im Vertrag
Hochspezialisierte medizinische Angebote sollten sinnvoll konzentriert oder im Wege von Kooperationen vorgehalten werden. Link zum Original
Die Investitionskostenfinanzierung der Krankenhäuser wird zielorientiert gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Investitionskostenfinanzierung werden wir zielorientiert fördern. Link zum Original
Kooperationen im Krankenhausbereich, insbesondere in der Hochleistungsmedizin, werden von der Landesregierung unterstützt und vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Kooperationen im Krankenhausbereich, insbesondere im Bereich der Hochleistungsmedizin, wird die Landesregierung positiv begleiten bzw. offensiv vorantreiben. Link zum Original
Das Universitätsklinikum Homburg und die dortige Ärzteausbildung gelten als unverzichtbarer Standortfaktor.
Wortlaut im Vertrag
Das Universitätsklinikum Homburg und die dort angesiedelte Ausbildung von Ärzten sind für uns ein unverzichtbarer Standortfaktor. Link zum Original
Das Saarländische Krebsregister wird stärker für die Krebsursachenforschung genutzt.
Wortlaut im Vertrag
Mit dem Aufbau des Saarländischen Krebsregisters nimmt das Saarland eine Vorreiterrolle ein, die wir noch stärker für die Krebsursachenforschung nutzen möchten. Link zum Original
Gemeinsam mit Einrichtungs- und Kostenträgern wird sichergestellt, dass kein Patient ohne geordnetes Überleitungsmanagement eine Klinik verlässt.
Wortlaut im Vertrag
Mit den Einrichtungs- und Kostenträgern wollen wir sicherstellen, dass im Saarland kein Patient mehr ohne ein geordnetes Überleitungsmanagement eine Klinik verlässt. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird ein Rechtsanspruch auf vorübergehende krankenpflegerische Nachsorgeleistungen nach einem Klinikaufenthalt bei medizinischer Indikation angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Ergänzend streben wir einen Rechtsanspruch auf vorübergehende krankenpflegerische Leistungen zur Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt an, wenn dies medizinisch indiziert ist. Dies werden wir zum Gegenstand einer Bundesratsinitiative machen ebenso wie die Neudefinition des Begriffs „Pflegebedürftigkeit“ (auf der Grundlage der Vorschläge des Pflegebeirates der Bundesregierung) und die gesetzliche Verankerung der Möglichkeit zur vorübergehenden Einweisung in eine Pflegestufe. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird eine Neudefinition des Begriffs Pflegebedürftigkeit auf Grundlage der Vorschläge des Pflegebeirats der Bundesregierung angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Ergänzend streben wir einen Rechtsanspruch auf vorübergehende krankenpflegerische Leistungen zur Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt an, wenn dies medizinisch indiziert ist. Dies werden wir zum Gegenstand einer Bundesratsinitiative machen ebenso wie die Neudefinition des Begriffs „Pflegebedürftigkeit“ (auf der Grundlage der Vorschläge des Pflegebeirates der Bundesregierung) und die gesetzliche Verankerung der Möglichkeit zur vorübergehenden Einweisung in eine Pflegestufe. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird die gesetzliche Möglichkeit einer vorübergehenden Einweisung in eine Pflegestufe angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Ergänzend streben wir einen Rechtsanspruch auf vorübergehende krankenpflegerische Leistungen zur Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt an, wenn dies medizinisch indiziert ist. Dies werden wir zum Gegenstand einer Bundesratsinitiative machen ebenso wie die Neudefinition des Begriffs „Pflegebedürftigkeit“ (auf der Grundlage der Vorschläge des Pflegebeirates der Bundesregierung) und die gesetzliche Verankerung der Möglichkeit zur vorübergehenden Einweisung in eine Pflegestufe. Link zum Original
Die stationären und ambulanten Hospizangebote werden ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen darüber hinaus die vorhandenen Hospizangebote im stationären und ambulanten Bereich sowie die Palliativstützpunkte ausbauen. Link zum Original
Die Palliativstützpunkte werden ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen darüber hinaus die vorhandenen Hospizangebote im stationären und ambulanten Bereich sowie die Palliativstützpunkte ausbauen. Link zum Original
Die Pflegestützpunkte werden zu regionalen Kompetenzzentren für die älter werdende Gesellschaft mit Wohnberatung, Beratung zu Assistenzsystemen und Prävention ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Pflegestützpunkte wollen wir zu regionalen Kompetenzzentren für die älter werdende Gesellschaft (Ansiedlung Wohnberatung, Beratung technischer Assistenzsysteme, Beratung Gesundheits- und Pflegeprävention) und zu zentralen Koordinierungsstellen für ambulante Dienste ausbauen. Link zum Original
Die Pflegestützpunkte werden zu zentralen Koordinierungsstellen für ambulante Dienste ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Pflegestützpunkte wollen wir zu regionalen Kompetenzzentren für die älter werdende Gesellschaft (Ansiedlung Wohnberatung, Beratung technischer Assistenzsysteme, Beratung Gesundheits- und Pflegeprävention) und zu zentralen Koordinierungsstellen für ambulante Dienste ausbauen. Link zum Original
Die Pflegestützpunkte werden mit Ehrenamtsbörsen und AHA-Dienstleistungszentren vernetzt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung strebt an, die Pflegestützpunkte mit Ehrenamtsbörsen und AHA-Dienstleistungszentren zu vernetzen und die Präsenz vor Ort zu stärken. Link zum Original
Die Präsenz der Pflegestützpunkte vor Ort wird gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung strebt an, die Pflegestützpunkte mit Ehrenamtsbörsen und AHA-Dienstleistungszentren zu vernetzen und die Präsenz vor Ort zu stärken. Link zum Original
Moderne Wohnformen und Versorgungsstrukturen in der Pflege werden von der Landesregierung unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Moderne Wohnformen und Versorgungsstrukturen werden von der Landesregierung unterstützt. Link zum Original
Bestehende Pflegestandards werden evaluiert.
Wortlaut im Vertrag
Bestehende Standards in der Pflege werden wir evaluieren und Doppelstrukturen überprüfen. Link zum Original
Doppelstrukturen in der Pflege werden überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Bestehende Standards in der Pflege werden wir evaluieren und Doppelstrukturen überprüfen. Link zum Original
Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für pflegende Angehörige wird verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Gleichzeitig setzen wir uns für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für pflegende Angehörige ein. Link zum Original
Mit einer Image-Kampagne soll die Attraktivität der Altenpflegeausbildung hervorgehoben und Vorurteilen entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Demgegenüber entscheiden sich viel zu wenige junge Menschen für eine altenpflegerische Ausbildung. Dies wollen wir ändern und mit einer Image-Kampagne die Attraktivität des Berufs hervorheben und mit Vorurteilen und Klischees aufräumen. Link zum Original
Eine Aus- und Weiterbildungsoffensive in der Pflege soll hohe Pflegestandards sichern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Wortlaut im Vertrag
Ein wichtiger Bestandteil dieser Kampagne wird auch eine Aus- und Weiterbildungsoffensive sein, um die qualitativ hohen Standards der Pflege auch in Zukunft aufrecht zu erhalten und dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können. Link zum Original
Die Umlagefinanzierung der Pflegeausbildung wird beibehalten.
Wortlaut im Vertrag
Die Umlagefinanzierung der Pflegeausbildung werden wir beibehalten. Link zum Original
Die unabhängige Patientenberatung wird aufrechterhalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass die unabhängige Patientenberatung aufrechterhalten wird. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU 19, SPD 29 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.