Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD und CDU · unterzeichnet 24.10.2011 · Original
Der Vertrag enthält 49 von 888 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Vertrags
- 75Seiten im Original
- 2011Vertragsjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 49
Eine vielfältig strukturierte und nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft wird gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner setzen sich für eine vielfältig strukturierte und nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft ein. Link zum Original
Ökonomische, soziale und ökologische Aspekte der Landwirtschaft werden gleichrangig betrachtet.
Wortlaut im Vertrag
Ökonomische, soziale und ökologische Aspekte werden gleichrangig betrachtet. Link zum Original
In einem breiten Dialog wird ein Leitfaden für eine nachhaltige, umwelt- und tiergerechte Land- und Ernährungswirtschaft erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden einen breit angelegten Dialog zur nachhaltigen Entwicklung führen, um einen Leitfaden für die Ausgestaltung einer nachhaltigen, umwelt - und tiergerechten Land - und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu erarbeiten. Link zum Original
Die Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zur Stabilisierung einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner unterstützen die Neuausrichtung der EU -Agrarpolitik zur Stabilisierung einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft in Mecklenburg- Vorpommern. Link zum Original
Benachteiligte Gebiete im Land sollen weiterhin über die EU-Ausgleichszulage gefördert werden.
Wortlaut im Vertrag
Sie setzen sich dabei dafür ein, dass die benachteiligten Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern auch zukünftig über die Ausgleichszulage der EU gefördert und die bisherigen Abgrenzungskriterien beibehalten werden. Link zum Original
Die bisherigen Abgrenzungskriterien für benachteiligte Gebiete sollen beibehalten werden.
Wortlaut im Vertrag
Sie setzen sich dabei dafür ein, dass die benachteiligten Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern auch zukünftig über die Ausgleichszulage der EU gefördert und die bisherigen Abgrenzungskriterien beibehalten werden. Link zum Original
Die Agrarförderung wird mit europäischen und nationalen Mitteln weiter auf eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die Förderung wird unter Nutzung der europäischen und nationalen Fördermöglichkeiten weiterhin auf eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums ausgerichtet. Link zum Original
Landwirtschaftsbetriebe werden durch gezielte Investitionsförderung beim Aufbau weiterer wirtschaftlicher Standbeine unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner unterstützen die Landwirtschaftsbetriebe auf dem Weg zu „ländlichen Unternehmen“ mit verschiedenen wirtschaftlichen Standbeinen, insbesondere durch eine gezielte Investitionsförderung. Link zum Original
Der Spitzenplatz des Landes in der ökologischen Landwirtschaft soll behauptet und ausgebaut werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wollen den Spitzenplatz in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland behaupten und ausbauen. Link zum Original
Die Umstellungsförderung für den ökologischen Landbau wird weiterhin flächendeckend angeboten.
Wortlaut im Vertrag
Die Umstellungsförd erung für den ökologischen Landbau soll aufgrund seiner vielfältigen Umweltwirkungen weiterhin flächendeckend angeboten werden. Link zum Original
Die Verarbeitung ökologischer Produkte wird ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Verarbeitung ökologischer Produkte wird ausgebaut und die regionale und überregionale Vermarktung gefördert. Link zum Original
Die regionale und überregionale Vermarktung ökologischer Produkte wird gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Verarbeitung ökologischer Produkte wird ausgebaut und die regionale und überregionale Vermarktung gefördert. Link zum Original
Ökologisch wie konventionell wirtschaftende Betriebe müssen sich am Markt behaupten.
Wortlaut im Vertrag
Ökologisch wirtschaftende Betriebe müssen sich ebenso wie konventionell wirtschaftende Betriebe am Markt behaupten. Link zum Original
Die Förderung des regionalen Absatzes von Agrarprodukten in Verbindung mit Tourismus, Ökolandbau und Gesundheitswirtschaft wird ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Unterstützung des regionalen Absatzes in Verbindung mit dem Tourismus und dem ökologischen Landbau sowie die Absatzförderung von Agrarprodukten auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft werden die Koalitionspartner ausbauen und neue Produktentwicklungen fördern. Link zum Original
Neue Produktentwicklungen in der Agrarwirtschaft werden gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Unterstützung des regionalen Absatzes in Verbindung mit dem Tourismus und dem ökologischen Landbau sowie die Absatzförderung von Agrarprodukten auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft werden die Koalitionspartner ausbauen und neue Produktentwicklungen fördern. Link zum Original
Die Koalition setzt sich für eine vernünftige Preisgestaltung der BVVG beim Flächenverkauf ein.
Wortlaut im Vertrag
Sie werden sich für eine vernünftige Preisgestaltung durch die BVVG einsetzen. Link zum Original
Die Verpachtungskriterien für Landesflächen werden unter Berücksichtigung der Sozialpflichtigkeit des Eigentums überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Verpachtungskriterien von Landesflächen unter Berücksichtigung der Sozialpflichtigkeit des Eigentums überprüfen. Dabei darf die unternehmerische Handlungsfreiheit nicht unangemessen eingeschränkt werden. Link zum Original
Die unternehmerische Handlungsfreiheit der Pächter darf dabei nicht unangemessen eingeschränkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Verpachtungskriterien von Landesflächen unter Berücksichtigung der Sozialpflichtigkeit des Eigentums überprüfen. Dabei darf die unternehmerische Handlungsfreiheit nicht unangemessen eingeschränkt werden. Link zum Original
Die Privatisierung von Landesflächen und Seen wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Die Privatisierung von Landesflächen und Seen wird grundsätzlich abgelehnt. Link zum Original
Die Flächenzuordnungsverfahren mit dem Bund sollen beendet werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner streben die Beendigung der Flächenzuordnung sverfahren mit dem Bund an. Link zum Original
Gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum werden angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalition bekennt sich zur Schaffung gleichwertiger Lebens - und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum. Link zum Original
Die Stärkung der ländlichen Räume bleibt eine vordringliche Aufgabe der Landesregierung.
Wortlaut im Vertrag
Die Stärkung der ländlichen Räume bleibt eine vordringliche Aufgabe der Landesregierung. Link zum Original
Dorferneuerung und Flurneuordnung werden effektiver und zielgerichteter genutzt.
Wortlaut im Vertrag
Dorferneuerung und Flurneuordnung als Gestaltungselemente im ländlichen Raum werden noch effektiver und zielgerichteter genutzt. Link zum Original
Die Überwachung von Lebens- und Futtermitteln soll effizient, transparent und konsequent erfolgen.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wollen das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch eine effiziente, transparente und konsequente Überwachung der Lebens- und Futtermittel stärken. Link zum Original
Notwendige Lebensmitteluntersuchungen werden in Zusammenarbeit mit anderen Ländern kostenbewusst durchgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Notwendige Untersuchungen werden durch Zusammenarbeit mit anderen Ländern auf einem hohen Niveau kostenbewusst durchgeführt. Link zum Original
Die Fortführung des Schulmilch- und Schulobstprogramms wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Fortführung des Schulmilch- und Schulobstprogramms wird geprüft. Link zum Original
Die Überwachung der Einhaltung von Tierschutzvorgaben wird verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Überwachung der Einhaltung der Tie rschutzvorgaben verbessern. Link zum Original
Maßnahmen zur Früherkennung von Tierkrankheiten und Tierseuchen werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Zum Erhalt des hohen Tiergesund heitsstatus werden die Koalitionspartner deshalb insbesondere: • Maßnahmen zur Früherkennung von Tierkrankheiten und Tierseuchen unterstützen und Link zum Original
Über den Bundesrat wird auf eine tierartgerechte Haltung aller landwirtschaftlichen Nutztiere hingewirkt.
Wortlaut im Vertrag
über den Bundesrat weiter darauf hinwirken, dass eine tierartgerechte Haltung für alle landwirtschaftlichen Nutztiere umfassend gewährleistet wird. Link zum Original
Das Fischereigesetz wird novelliert, um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu vereinfachen und zu deregulieren.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden das Fischereigesetz mit dem Ziel novellieren, die rechtlichen Rahmenbedingungen weiter zu vereinfachen und zu deregulieren. Link zum Original
Die Fischereischeinpflicht für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre wird abgeschafft.
Wortlaut im Vertrag
Sie werden die Fischereischeinpflicht für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre abschaffen und die Nutzung des Touristenfischereischeins deutlich vereinfachen. Link zum Original
Die Nutzung des Touristenfischereischeins wird deutlich vereinfacht.
Wortlaut im Vertrag
Sie werden die Fischereischeinpflicht für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre abschaffen und die Nutzung des Touristenfischereischeins deutlich vereinfachen. Link zum Original
In der EU-Fischereipolitik wird eine nachhaltige Bestandsbewirtschaftung mit langfristigen Plänen nach dem Prinzip des maximalen Dauerertrags unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
In der neuen Fischereipolitik ab 2013 unterstützen die Koalitionspartner das Ziel einer nachhaltigen Bestandsbewirtschaftung mit langfristig angelegten B ewirtschaftungsplänen nach dem Prinzip des maximalen Dauerertrags. Link zum Original
Relative Stabilität, nationale Quoten und Fischereiabkommen mit Drittländern sollen als Eckpfeiler der Gemeinsamen Fischereipolitik erhalten bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Dabei müssen die Eckpfeiler der Gemeinsamen Fischereipolitik erhalten bleiben, nämlich „das Prinzip der relativen Stabilität“, das System nationaler Quoten sowie die Fischereiabkommen mit den Drittländern. Link zum Original
Eine Ausweitung der EU-Fischereipolitik auf die Binnenfischerei wird abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Eine Ausweitung des Regelungsb ereichs der EU-Fischereipolitik auf die Binnenfischerei wird abgelehnt. Link zum Original
Ein Rückwurfverbot in der Fischerei wird grundsätzlich befürwortet.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner befürworten grundsätzlich ein Rückwurfverbot und lehnen einen Quotenhandel ab. Link zum Original
Ein Quotenhandel in der Fischerei wird abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner befürworten grundsätzlich ein Rückwurfverbot und lehnen einen Quotenhandel ab. Link zum Original
Aquakulturtechnologie und entsprechende Forschung werden im Land vorangebracht, um die Eigenversorgung mit Fisch zu erhöhen.
Wortlaut im Vertrag
Um den Anteil der Eigenversorgung zu erhöhen, werden die Koalitionspartner die Weiterentwicklung der Aquakulturtechnologie und die entsprechende Forschung in Mecklenburg-Vorpommern voranbringen. Link zum Original
Die Neuverpachtung landeseigener Fischereigewässer wird an den Ergebnissen der Gewässerbonitierung ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die N euverpachtung von landeseigenen Fischereigewässern soll an den Ergebnissen der Gewässerbonitierung ausgerichtet werden. Link zum Original
Die touristische Infrastruktur vor allem im Landeswald wird quantitativ und qualitativ ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die touristische Infrastruktur vor allem im Landeswald quantitativ und qualitativ ausbauen, um die Erholungsfunktion des Waldes besser zu nutzen. Link zum Original
Die Landesforstanstalt wird als öffentlicher, unternehmerisch tätiger Dienstleister im ländlichen Raum entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesforstanstalt wird zielgerichtet als öffentlicher, unternehmerisch tätiger Dienstleister im ländlichen Raum entwickelt. Dabei sind die Interessen der privaten, örtlichen Dienstleister zu berücksichtigen. Link zum Original
Private Kleinstwaldbesitzer werden durch Absatzbündelung und Koordinierung der Bewirtschaftung unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wollen private Eigentümer von Kleinstwaldflächen durch Bündelung des Absatzes und Koordinierung der Bewirtschaftung in die Lage versetzen, wirtschaftlich zu agieren und so die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz stärker als bisher abzudecken. Link zum Original
Große Tierhaltungsanlagen sollen klar begrenzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner setzen sich bei großen Tierhaltungsanlagen für eine klare Begrenzung ein. Dazu werden sie über eine Bundesratsinitiative die Bundesregierung auffordern, das Recht so zu ändern, dass bei Tierhaltungsanlagen neue, strengere Kriterien eingeführt und vorhandene Ausnahmeregelungen kritisch überprüft werden. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative sollen strengere Kriterien für Tierhaltungsanlagen eingeführt und Ausnahmeregelungen überprüft werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner setzen sich bei großen Tierhaltungsanlagen für eine klare Begrenzung ein. Dazu werden sie über eine Bundesratsinitiative die Bundesregierung auffordern, das Recht so zu ändern, dass bei Tierhaltungsanlagen neue, strengere Kriterien eingeführt und vorhandene Ausnahmeregelungen kritisch überprüft werden. Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner lehnen den Anbau gentechnisch verändert er Pflanzen ab. Link zum Original
Gegenüber dem Bund wird auf Kennzeichnungsregeln gedrängt, die Verbrauchern echte Wahlfreiheit geben.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden gegenüber dem Bund dafür eintreten, dass die Kennzeichnungsregelungen konsequent so gestaltet werden, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher eine echte Wahlfreiheit haben. Link zum Original
Das Landgestüt Redefin wird erhalten und betriebswirtschaftlich ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalition bekennt sich zum Landgestüt Redefin, aber auch zur betriebswirtschaftlichen Ausrichtung des Landgestütes. Link zum Original
Das Betriebskonzept des Landgestüts Redefin wird zur Sicherung seiner Wirtschaftlichkeit überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb wird sie das Betriebskonzept des Landgestüts Redefin überprüfen, um dessen Wirtschaftlichkeit langfristig zu sichern. Link zum Original
Landwirten soll die Möglichkeit zur Eigenvorsorge gegen Ertragsschwankungen eröffnet werden.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb muss den Landwirten die Möglichkeit der Eigenvorsorge gegeben werden. Die Koalitionspartner werden hierzu geeignete Initiativen auf entsprechender Ebene ergreifen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.