SPD · Regierungsprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · Original
Das Programm enthält 35 von 551 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 35
In Stadtteile mit hoher Arbeitslosigkeit und Armut wird verstärkt in Attraktivität, Infrastruktur, Plätze und Grünanlagen investiert.
Wortlaut im Programm
Die Konzentration von Arbeitslosigkeit und Armut in bestimmten Stadtteilen führt zum sozialen Stillstand und zu Gettoisierung. Wer im falschen Stadtteil wohnt, hat heute weniger Chancen. Wer kann, kehrt den betroffenen Quartieren den Rücken. Wir werden verstärkt in die Attraktivität dieser Stadtviertel, ihrer Infrastruktur, ihrer Plätze und Grünanlagen investieren. Link zum Original
Der staatliche Einfluss in der Wohnungswirtschaft wird durch eigene Unternehmen wie SAGA und GWG gesichert.
Wortlaut im Programm
Auch in der Wohnungswirtschaft ist der staatliche Einfluss durch eigene Unternehmen, wie SAGA und GWG, zu sichern. Link zum Original
Großprojekte werden nur befürwortet, wenn sie wirtschaftliches und städtebauliches Wachstum eröffnen und Bedürfnisse nach Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur und Sport befriedigen.
Wortlaut im Programm
Herausragende Projekte sind wichtig, wenn sie Perspektiven für wirtschaftliches und städtebauliches Wachstum eröffnen und die Bedürfnisse nach Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur und Sport befriedigen. Link zum Original
Wohnquartiere und Stadtteile, besonders solche mit drängenden Problemen, dürfen nicht vernachlässigt werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich dürfen aber Wohnquartiere und Stadtteile, insbesondere die mit drängenden Problemen, nicht vernachlässigt werden. Link zum Original
Es soll mehr bezahlbare und attraktive Wohnungen geben.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen bezahlbare und attraktive Wohnungen. Link zum Original
Konversionsflächen sollen für das Wachstum der Stadt genutzt werden, um den Verbrauch von Grün- und Naturflächen zu senken.
Wortlaut im Programm
Die umfangreichen Konversionsflächen in Hamburg bieten uns die Chance, das Wachstum der Metropole zu realisieren und den Grün- und Naturverbrauch zu senken. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll für die Logistikwirtschaft ein effizientes Flächenmanagement betreiben.
Wortlaut im Programm
• Die Logistikwirtschaft bedingt ein effizientes Flächenmanagement der öffentlichen Hand, zumal in einem Stadtstaat mit begrenzter Fläche. Link zum Original
In der HafenCity sollen mehr attraktive und bezahlbare Wohnungen entstehen.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen mehr attraktive bezahlbare Wohnungen in der HafenCity. Link zum Original
In der HafenCity sollen Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen, im Dienstleistungssektor und im Handwerk angesiedelt werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen in der HafenCity Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen, im Dienstleistungssektor und im Handwerk ansiedeln. Link zum Original
Der Süden Hamburgs soll durch neue Stadtteile an die übrige Stadt herangeholt werden.
Wortlaut im Programm
Die Idee, den Süden Hamburgs, der durch Elbe und Hafen von der Reststadt getrennt ist, durch neue Stadtteile an die Stadt heranzuholen, ist richtig. Link zum Original
Der „Sprung über die Elbe“ soll über Wilhelmsburg hinaus fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Der Sprung über die Elbe darf aber nicht in Wilhelmsburg enden. Link zum Original
Die Schlossinsel und der Binnenhafen sollen mit der Harburger Innenstadt verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Es wird darauf ankommen, die Schlossinsel und den Binnenhafen mit der Harburger Innenstadt zu verbinden. Link zum Original
Grundstücksspekulation soll aus dem Gebiet des neuen Stadtteils Altona herausgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Grundstücksspekulation aus dem Gebiet heraushalten und unter Beteiligung der Bürger das Konzept für ein neues Altona mit einer Mischung aus Arbeitsstätten, Wohnen und Grün mit einer menschenfreundlichen Verkehrsgestaltung und integriertem Klimaschutzkonzept entwickeln. Link zum Original
Unter Bürgerbeteiligung wird ein Konzept für ein neues Altona mit Arbeitsstätten, Wohnen, Grün, menschenfreundlicher Verkehrsgestaltung und Klimaschutzkonzept entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Grundstücksspekulation aus dem Gebiet heraushalten und unter Beteiligung der Bürger das Konzept für ein neues Altona mit einer Mischung aus Arbeitsstätten, Wohnen und Grün mit einer menschenfreundlichen Verkehrsgestaltung und integriertem Klimaschutzkonzept entwickeln. Link zum Original
Die Bezirkszentren werden neben HafenCity und Innenstadt städtebaulich berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Neben der HafenCity und der Innenstadt werden wir die Bezirkszentren nicht vergessen. Link zum Original
Bezirkszentren wie Große Bergstraße, Bergedorf, Wandsbeker Markt oder Osterstraße dürfen städtebaulich und im Einzelhandel nicht abgehängt werden.
Wortlaut im Programm
Die Große Bergstraße in Altona, die City in Bergedorf, der Wandsbeker Markt, die „Fuhle“ in Barmbek, der Langenhorner Markt oder die Osterstraße, um nur einige zu nennen, dürfen städtebaulich und in Bezug auf den Einzelhandel nicht abgehängt werden. Link zum Original
Bewohner ärmerer Stadtteile haben ein Recht auf Lebensqualität.
Wortlaut im Programm
Die Bewohner so genannter armer Stadtteile haben ein Recht auf Lebensqualität. Link zum Original
Der Wohnort darf nicht über Bildungschancen, Berufsaussichten und Jobchancen entscheiden.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht sein, dass es Quartiere in Hamburg gibt, in denen Kinder schlechtere Bildungschancen und Jugendliche schlechtere Berufsaussichten haben und Erwachsene keine Jobs bekommen, weil sie dort herkommen, wo sie wohnen. Link zum Original
Die Stärkung von Wohnvierteln mit besonderem Entwicklungsbedarf wird zu einer Aufgabe der Regierungspolitik gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten werden die Stärkung der Wohnviertel, die aufgrund der Einkommens- und Sozialstruktur ihrer Bewohner einen besonderen Entwicklungsbedarf haben, in die Verantwortung unserer Regierungspolitik stellen. Link zum Original
Mit der Stadtreinigung wird ein neues Konzept für ein sauberes Stadtbild in allen Quartieren erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus werden wir mit der Hamburger Stadtreinigung ein neues Konzept zur Sicherung eines sauberen Stadtbildes in allen Hamburger Quartieren erarbeiten. Link zum Original
Hamburg braucht eine aktive Wohnungsbaupolitik, besonders für Bezieher kleiner Einkommen und gegen stark steigende Mieten.
Wortlaut im Programm
Hamburg braucht eine aktive Wohnungsbaupolitik, um die unterschiedlichen Wohnraumbedarfe – insbesondere von Beziehern kleiner Einkommen – zu decken und eine Preisexplosion zu verhindern. Link zum Original
Der öffentlich geförderte Wohnungsbau für Normalverdiener wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten werden in Hamburg den öffentlich geförderten Wohnungsbau für Normalverdiener stärken. Link zum Original
In Hamburg sollen mindestens 5.500 neue Wohnungen pro Jahr entstehen.
Wortlaut im Programm
Insgesamt braucht Hamburg mindestens 5.500 neue Wohnungen pro Jahr. Link zum Original
Es soll einen Mix aus frei finanzierten und staatlich geförderten Sozialwohnungen geben.
Wortlaut im Programm
Um Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten bereitzustellen, muss es einen Mix aus frei finanzierten und staatlich geförderten Sozialwohnungen geben. Link zum Original
Für Familien mit Kindern soll ein gutes Wohnungsangebot geschaffen werden, damit sie nicht ins Umland ziehen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für Familien mit Kindern muss ein gutes Angebot geschaffen werden, damit diese nicht ins Umland ziehen müssen. Link zum Original
Alte Arbeiterquartiere sollen für Normalverdiener bezahlbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir werden gleichzeitig nicht zulassen, dass alte Arbeiterquartiere zukünftig als so genannte Szene-Stadtteile für Normalverdiener unerschwinglich werden. Link zum Original
Auch in von Investoren gemiedenen Stadtteilen soll Wohnungsbau Impulse für die Stadtteilentwicklung geben.
Wortlaut im Programm
wir wollen, dass auch in von Investoren gemiedenen Stadtteilen durch Wohnungsbau Impulse für eine positive Stadtteilentwicklung möglich sind. Link zum Original
Wohnungsbaugenossenschaften und das städtische Wohnungsunternehmen sollen Flächen zu günstigen Konditionen statt im Höchstpreisverfahren erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen insbesondere Wohnungsbaugenossenschaften und dem städtischen Wohnungsunternehmen Flächen zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden – das derzeitige Höchstpreisverfahren verhindert eine positive Stadtteilentwicklung. Link zum Original
Hamburg soll ein städtisches Wohnungsunternehmen behalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb braucht Hamburg ein städtisches Wohnungsunternehmen. Link zum Original
Die SAGA/GWG wird nicht verkauft.
Wortlaut im Programm
Über 500 Mio. Euro muss die SAGA/GWG an den Hamburger Haushalt abführen. Wir Sozialdemokraten werden dieses wohnungs-, sozial- und stadtentwicklungspolitisch wichtige Steuerungsinstrument nicht verkaufen. Link zum Original
Die Abführungen der SAGA/GWG an den Haushalt sollen für Wohnungsbau und soziale Stadtteilentwicklung statt für Leuchtturmprojekte verwendet werden.
Wortlaut im Programm
Über 500 Mio. Euro muss die SAGA/GWG an den Hamburger Haushalt abführen. Wir Sozialdemokraten werden dieses wohnungs-, sozial- und stadtentwicklungspolitisch wichtige Steuerungsinstrument nicht verkaufen. Wir wollen, dass dieses aus sozial gebundenem Vermögen erwirtschaftete Geld wieder für Wohnungsbau und soziale Stadtteilentwicklung eingesetzt wird, und nicht – wie vom CDU-Senat beschlossen – für so genannte Leuchtturmprojekte ausgegeben wird. Link zum Original
Vorrangig werden aufbereitete Altflächen statt Grün- und Freiflächen bebaut.
Wortlaut im Programm
• Wir werden den Flächenverbrauch mittelfristig deutlich senken, die Flächenproduktivität erhöhen und vorrangig aufbereitete Altflächen anstatt Grün- und Freiflächen bebauen. Link zum Original
In den Stadtteilen soll es barrierefreie und sichere Bewegungsmöglichkeiten geben.
Wortlaut im Programm
Wichtig sind uns barrierefreie und sichere Bewegungsmöglichkeiten in den Stadtteilen. Link zum Original
Erreichbarkeit von Wohnungen, sicheres Leben und freie Bewegung in Wohnungen sollen gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
Die Erreichbarkeit von Wohnungen, das sichere Leben und freies Bewegen in Wohnungen müssen gewährleistet sein. Link zum Original
Wohnformen mit gegenseitiger Unterstützung innerhalb und zwischen den Generationen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
• Wir werden deshalb Wohnformen fördern, in denen sich Bewohner gegenseitig beistehen können, innerhalb der Generation oder zwischen den Generationen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.